WANN IST EIN HIRSCH ALT? Schweizer. Schweizer. Sinnvolle. Jägern und Naturfreunden 34. Rehkitzrettung mit Hightech 40

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1 Schweizer Schweizer Das aktuelle Monatsmagazin für den Jäger Nr. 10 Oktober Jahrgang Fr (inkl. MWST) ISSN Sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Jägern und Naturfreunden 34 Rehkitzrettung mit Hightech 40 Jägersagen und Jagdgeschichten 56 Ansprechen von Kahlwild 12 WANN IST EIN HIRSCH ALT? 6

2 DAS ORIGINAL DAS Z6. LEGENDÄR UND UNERREICHT Jäger weltweit wissen ganz genau, warum sie sich für das Original entschieden haben: mehr Sehfeld, mehr Vergrößerung, mehr Augenabstand. Das Z6 begleitet sie seit seiner Markteinführung 2007 sicher und überlegen durch die Jagdsaison. Das Nonplusultra der Zieloptik garantiert höchste Präzision im entscheidenden Augenblick. SEE THE UNSEEN SWAROVSKI OPTIK SCHWEIZ Tel. +41/62/ facebook.com/swarovskioptik

3 Abgabe von Waffen nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis. Editorial Bitte mit Fleisch am Knochen! Die Naturschutzorganisation WWF rief in einer im September verteilten Medienmitteilung unter dem Motto «Klima-Zmittag: Weniger Fleisch weniger heiss» dazu auf, sich am 20. September an einem fl eischlosen Mittagessen zu beteiligen. Das Echo war dann auch entsprechend gross. Namhafte Unternehmen wie die Post oder die Migros als Sponsor beteiligten sich daran. Es schadet sicherlich nicht, sich über die eigenen Ernährungsgewohnheiten Gedanken zu machen. So erschien mir der Aufruf auf den ersten Blick durchaus als sinnvoll und nachvollziehbar, denn fl eischlose Gerichte verursachen bis zu dreimal weniger CO2 in der Produktion, je nach Herkunft der Zutaten. Das Kalbsgeschnetzelte nach Zürcher Art mit Rösti und Karottengemüse verursacht z.b kg CO2, so der WWF. So weit, so gut. Bei der ganzen Euphorie um das vegetarische Essen wurde bewusst oder eben unbewusst ganz vergessen, dass der nationale Klima-Zmittag mitten in die Wildsaison gefallen ist. Wäre neben dem Aufruf zum Genuss von saisonalem Gemüse nicht auch der Moment gewesen, auf einheimisches Wildbret hinzuweisen? Durch die Jagd ist es möglich, wertvolle, natürliche Ressourcen nachhaltig für den Menschen nutzbar zu machen. Wildfl eisch kann auf kürzestem Wege innerhalb der Familie, der Freunde und Bekannten zum Verzehr verteilt werden. Die CO2-Bilanz, die ökologische Bilanz sowie die Tierschutz- Bilanz bei der Fleischbeschaffung durch korrekte Jagdausübung ist nicht zu toppen. Da bleibt dann doch noch ein fahler Nachgeschmack zurück und so ganz vermag die Aktion unter diesem Blickwinkel nicht zu überzeugen. Die Reduktion des CO2- Ausstosses wird wohl nur über Gesetzesreformen vernünftig zu reduzieren sein. Deshalb hier nochmals der Aufruf an Jägerinnen und Jäger: Nutzt die Möglichkeit der Wahlen im Oktober und verhelft unseren Jagdkollegen und Kandidaten zu einem tollen Wahlresultat. Mit Weidmannsgruss Kurt Gansner 02 // Der Lauf mit der abnehmbaren SAUER Mündungs bremse garantiert höchste Präzision bei minimalem Rückstoß und Hochschlag. MAXIMALE KONTROLLE. DIE NEUE S 303 GTI. 01 // Maximale Anschlag- und Abzug- Kontrolle durch den ergo nomischen Lochschaft. 04 // Der Schlüssel zum perfekten Schuss. Minimaler Vorweg und gerade einmal 1300 Gramm Abzugsgewicht setzen für Selbstladebüchsen einen unerreichten Maßstab. 03 // Einzigartig bei Selbstladebüchsen. Die lautlos bedienbare Handspannung. PREIS: AB SFR (Abbildung zeigt Zusatzausstattung)

4 6 Monatsthema Rotwild Alte Hirsche beruhigen die Brunft Kaum eine andere Wildart wird durch den Menschen so stark beeinflusst wie das Rotwild. Welchen Einfluss nehmen dabei Fütterung und Jagd auf die Populationsdynamik? Ein Beitrag von Univ. Doz. Dr. Armin Deutz, Wolfgang Rudorfer und Dr. Gunther Gressmann. Foto: M. P. Stähli Lebensraum Jagd und Naturschutz stehen sich nicht im Wege Ein Beispiel vernetzter Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft und verschiedenen Interessengruppen aus dem Kanton Graubünden Schweizer Jäger 10/2011

5 40 INHALT Lebensraum Kitzrettung Naht bald Hilfe von oben? An den Tänikoner Agrartechniktagen 2011 an der Forschungsanstalt ART wurden zwei Projekte zur Wildrettung beim Mähen von Wiesen vorgestellt. Neue Hoffnungen werden unter anderem in fliegende Trägersysteme gesetzt. Jagdpraxis «Jägersagen und Jagdgeschichten» von Georg Luck 1923 schrieb der in Chur wohnhafte Georg Luck das interessante Büchlein «Jägersagen und Jagdgeschichten», welches bereits zwei Jahre später vergriffen war. Eine Reise in die Vergangenheit. 56 Jagd & Wild Monatsthema 6 Wildkunde 12 Lebensraum 30 Testen Sie Ihr Wissen 54 Jagdpraxis 56 Waffen & Ausrüstung Neuheiten für den Jäger 43 Jägermarkt 79 Jäger & Hund 50 Jahre BSC 20 Meldungen 22 Rutenverletzungen 27 Jagdspektrum Veranstaltungen 16 Satire 16 Sonne Mond Solunar 45 Jagdschiessen 46 Kalender 50 Auflösung Testbogen 51 Literatur 52 Leser schreiben 60 Blattschuss 60 Fehlschuss 61 Jagdgeschichten 62 Schnappschuss 64 Bund und Kantone 66 Abschied 74 Ausland 76 Impressum 79 Wettbewerb 82 Vorschau 11/2011 «Hubertus Geschichte und Gegenwart einer Legende» Das Geschoss im Ziel Neues aus Bund und Kantonen Schweizer Jäger 10/2011 5

6 ROTWILD ALTE HIRSCHE BERUHIGEN DIE BRUNFT Kaum eine andere Wildart wird durch den Menschen so stark beeinfl usst wie das Rotwild. Haben Eingriffe wie Fütterung Auswirkungen auf die Populationsdynamik und warum erlegen manche Reviere immer wieder «uralte» Hirsche, während in anderen Regionen Hirsche mit 10 oder 11 Jahren extrem selten sind? naturpix.ch/m.p. Stähli 6 Schweizer Jäger 10/2011

7 Ca. 9-jähriger Hirsch. Alter und zurückgesetzter, ca. 17-jähriger Hirsch aus der Region Grabs/SG. Text und Bilder: Univ. Doz. Dr. Armin Deutz, Wolfgang Rudorfer und Dr. Gunther Gressmann Zuwachsraten stiegen an Heute wird der Zuwachs beim Rotwild meist mit 80 bis 85%, gelegentlich auch mit 90% der Alttiere angenommen oder für Abschussplanungen herangezogen. Vergleicht man diese Zuwächse aber mit Studien, welche sich vor allem zwischen den 1950erund den frühen 1970er-Jahren mit Rotwild auseinandersetzten, fällt auf, dass damals von Ausnahmen abgesehen, die Zuwachsraten durchschnittlich deutlich tiefer angesetzt wurden. So finden sich vorrangig Werte, welche sich zwischen 55 und 70% bewegen. Wurde der jährliche Zuwachs einfach unterschätzt oder erhöhten beispielsweise menschliche Massnahmen, wie die Intensivierung der Fütterung, die Reproduktionsraten? Sicherlich gilt es auch die zu damaliger Zeit regional noch hohen Winterfallwildraten zu berücksichtigen. So verendeten beispielsweise in der Region um Donnersbachwald/Steiermark zwischen 1950 bis Mitte der 1960er-Jahre jährlich 100 bis 200 Stück Rotwild, was sicherlich auch die durchschnittlichen Zuwachsraten nach unten drückte. Zu dieser Zeit wurde in jenem Gebiet aufgrund der hohen Fall- naturpix.ch/m.p. Stähli Foto: A. Deutz Monatsthema Schweizer Jäger 10/2011 7

8 Monatsthema wildverluste ein Zuwachs von 60 70% angenommen, welcher heute höher liegt. Grundsätzlich sollten beim Rotwild, wie bei zahlreichen anderen Wildarten, die Zuwachsraten dichteabhängig sein, was bedeutet: Je niederer die Dichte, desto höher im Verhältnis die Nachwuchsraten, bedingt durch bessere Umweltbedingungen, welche starke Kälber und Schmaltiere in guter Kondi tion mit sich bringen. Tiere in guter Kondition setzen in den meisten Fällen auch etwas früher und verschaffen so den Kälbern bis zum Winter hin bessere Überlebenschancen. Umgekehrt würde dies bedeuten: Je höher die Dichte, umso höher die Jugendsterblichkeit und desto später das durchschnittliche Alter der Tiere beim ersten Kalb bis hin zu einer erhöhten Sterblichkeit bei älteren Tieren. In Zusammenhang mit strengen Wintern oder grundsätzlich schlechtem Nahrungsangebot wären es diese Faktoren, welche verstärkt auf Populationen wirken. Beim Rotwild ist jedoch noch ein weiterer Faktor zu berücksichtigen. Auch wenn häufig ranghohe Tiere Hirschkälber setzen, werden bei hohen Wilddichten in Summe vermehrt Wildkälber gesetzt, da dies vermutlich weniger Energieaufwand für das Muttertier bedeutet, als ein schwereres Hirschkalb. Was das allerdings in weiterer Folge bedeuten kann, bedarf keiner allzu grossen Rechenkünste der Zuwachs kann trotz schlechterer Umweltbedingungen anfangs noch weiter ansteigen. Anteil beschlagener Schmaltiere Strenge Winter stellen heute für das Rotwild in Gebieten, in denen gefüttert wird, keine allzu grossen Probleme mehr dar, wodurch dichteabhängige Faktoren vermindert werden. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Im Rahmen einer grösseren Studie vor rund 70 Jahren, bei der über 1700 Schmaltiere untersucht wurden, schwankte der Anteil an beschlagenen Stücken zwischen 31% und 63%, vor allem 20-jährige, stark abgemagerte Hirschkuh aus dem Kanton Graubünden. Schematischer Aufbau einer Rotwildpopulation. Anteil an Population in % abhängig von der Höhenlage, mit der Tendenz, in den höchstgelegenen Gebieten fast in Richtung 0% zu gehen. Jüngere Studien zeigen, dass heute bis über 85 % der Schmaltiere bereits beschlagen sein können, wenngleich in unseren Breiten der Anteil beschlagener Schmaltiere durchschnittlich etwas tiefer liegen dürfte. Interessant ist auch die Schwankungsbreite, welche von Jahr zu Jahr auftreten kann. So berichtet eine Studie, dass die Anzahl der beschlagenen Schmaltiere von einem Jahr auf das andere von 16% auf 61% und bei den zweijährigen Tieren von 61% auf 100% anstieg, wofür grösstenteils Lebensraumbedingungen verantwortlich gemacht wurden. Fütterung steigert Zuwachs Lebensraumfaktoren beeinflussen massgeblich die Wilddichte. Ausfälle unter den Kälbern in den ersten Lebenswochen sind in unseren Breiten durch Beutegreifer wie Steinadler und Fuchs sowie Witterungsextreme bedingt. Zu denken geben sollte die Tatsache, dass für ursprüngliche und halbkultivierte Gebiete, wie in Osteuropa, meist geringere Vermehrungsraten angegeben werden. Auch die Zahlen grossgezogener Kälber je Muttertier variieren in solchen Gebieten stärker und schwanken von 13 grossgezogenen Kälbern bis gegen 0. Überwiegend bedingt durch die Fütterung setzen die meisten Tiere in unseren Breiten nunmehr alljährlich ein Kalb mit allen Konsequenzen für das Muttertier und den Lebensraum. Unterschätzt werden sollten keinesfalls auch Einflüsse der Jagd auf die Populationsdynamik, natürlich immer in Abhängigkeit von den Zielsetzungen. In Gebieten, in welchen die Jagd eingestellt wurde, konnten zum Teil über 30 Jahre lang Veränderungen Alter in Jahren naturpix.ch/m.p. Stähli 8 Schweizer Jäger 10/2011

9 b e r g a u f, b e r g a b Der Schuss im Gebirge Foto: Gunther Gressmann Alter Rothirsch im Winterhaar. Kodiak in der Altersstruktur, den Zuwachsraten und der Wildverteilung beobachtet werden. Bei einer Zunahme der Dichte berichten zahlreiche Studien auch von einer verstärkten Trennung der Geschlechter. Interessanterweise nahmen dabei allerdings nicht die Rudelgrössen zu, sondern die Anzahl der Rudel. Rotwild fühlt sich in grösseren Rudelverbänden wohler, die Rudelgrösse wird in erster Linie aber durch die Ungestörtheit der Lebensräume, Deckungsmöglichkeiten, gute und ausreichende Äsung sowie die Sozial- und Altersstruktur innerhalb der Verbände bestimmt. Wann ist ein Hirsch alt? Eine Frage der Wilddichte und Lebensraumressourcen sowie Bejagung ist es sicherlich auch, ob nun alte Hirsche in Gebieten vorkommen oder nicht, auch wenn dies stark von der Verteilung der Tiere im Raum abhängt. Meist wird das Höchstalter im Freiland mit 18 Jahren und in Gefangenschaft mit 20 Jahren angegeben. Allerdings gibt es auch Berichte von wesentlich älteren Tieren. So wurde ein bereits markiertes Tier im Schweizerischen Nationalpark im Alter von 25 Jahren wieder gefangen und in Schottland wurde ein Hirsch sogar 31 Jahre alt. Somit stellt sich auch die Frage, ab wann ein Hirsch tatsächlich alt ist. Zieht man den Höhepunkt der Geweihentwicklung heran, der meist zwischen dem 11. und 14. Jahr erreicht wird oder jenen Zeitpunkt, ab dem er nicht mehr in der Lage ist, aktiv an der Brunft teilzunehmen oder andere Hirsche abzuwehren? Interessant hiezu sind auch die Auswertungen von Wildbretgewichten in einem grossen Rotwildforschungsgebiet, wo im Vergleich zwischen 10-, 11-, 12- sowie 13-jährigen und älteren Hirschen jene Stücke der letztgenannten Altersgruppe im Durchschnitt die höchsten Gewichte auf die Waage brachten. Bei einer Untersuchung im Harz waren bei Hirschen im Alter von 9 16 Jahren weder beim Körper- noch beim Geweihgewicht sowie bei der Geweihstärke Veränderungen zu beobachten. Gewichtsverluste durch die Brunft und den Winter konnten bis zum Alter von 16 Jahren bis zum Beginn der Brunft wieder vollkommen ausgeglichen werden. Je nachdem, ab wann nun seitens der Jagd ein Hirsch als alt angesehen wird, können auch die altersmässigen Strukturen innerhalb von Populationen oder Gebieten schwanken. Grundsätzlich sollten aber bezogen auf die männlichen Stücke im Bestand Hirsche der Klassen I und II mindestens 50% ausmachen. Gut strukturierte Bestände weisen sogar über 15% an zehnjährigen und älteren Hirschen auf. Dies führt einerseits zu einer wesentlich kürzeren Brunft und andererseits erfüllt es auch eine wichtige soziale Aufgabe, da sich brunftige Tiere bevorzugt von älteren Hirschen beschlagen lassen, die ein viel ruhigeres Werbeverhalten zeigen. Gibt es zu wenig reife Hirsche, werden die Tiere oftmals die gesamte Brunft umhergesprengt und nicht erfolgreich beschlagen, was zu Nachbrunften führt. Bei den Tieren bleibt die ebenso wichtige Alterstruktur oftmals allerdings etwas graue Theorie, es können aber die Schmaltiere einen ganz guten Richtwert darstellen, welche um die 15% des weiblichen Bestandes ausmachen sollten. Das neueste Meis isterwerk vo n Kameramann und Regisseur Otm ar Pen enker: Spektakuläre Naturaufnahmen und Gamsjagd szenen Was ist zu beachten beim Sch ießen bergauf? B ergrauf, bergrunter halt drunter? Ist die Höhenl age ent scheidend? und vieles mehr Ab sofort im Blaser Fachhandel erhältlich

10 Monatsthema Altersschätzung Hirsch Wie bei anderen Arten kann auch beim Rotwild zwischen einer Altersansprache am lebenden und einer Altersschätzung am erlegten Stück unterschieden werden. Die Altersansprache in freier Wildbahn wird durch das jeweilige Wuchsgebiet und, in Gebieten in denen Rotwild gefüttert wird, durch Menge und Zusammensetzung der Fütterung stark beeinflusst. Abweichungen von den «typischen» Altersmerkmalen finden sich bei Gehegehirschen oder natürlich nach den früher gar nicht so seltenen Einkreuzungsversuchen mit anderen Hirscharten. Am erlegten Hirsch eignen sich Merkmale wie Zahnabrieb, Ersatzdentin- (Schneidezähne) bzw. Ersatzzementbildung (Molaren) im Zahnschliff, Rosenstockmasse oder Zahnhöhe zur Altersschätzung. Die Altersschätzung mittels Zahnschliff-Methode ist bei intensiv gefütterten Stücken schwieriger durchführbar, da es fütterungsbedingt zu keiner Stoffwechselreduktion und damit zu geringerer «Schichtung» der Ersatzdentin- bzw. Ersatzzementzonen kommt. Abwurfstangenserien erleichtern natürlich eine Altersschätzung bei bekannten Hirschen. Einige Altersmerkmale zur Altersschätzung beim Rothirsch: Gesamteindruck: Wie auch beim Rehbock eignet sich der «Gesamteindruck» am besten für eine Altersschätzung. Bestehen Zweifel, ob es sich um einen Hirsch der Klasse I (10 Jahre und älter) handelt, sind diese meist berechtigt. Gegenüber dem Rehbock findet man beim wirklich alten Hirsch doch regelmässiger zuverlässige Altersmerkmale, wobei sich diese Merkmale aber von der Feistzeit über die Brunft bis in den Winter ändern. Altersmerkmale am lebenden Stück sind in erster Linie Körperbau, Verhalten und Bewegung. Ein reifer Hirsch wirkt allgemein ruhiger und sogar beim Kämpfen sehr überlegt. Die Trägerlänge erscheint durch den gleichmässigen Übergang zum stark hervortretenden, starken Brustkern als sehr lang und die Vorderläufe wirken dadurch nach hinten verschoben. Zusätzlich trägt der reife Hirsch das Haupt nicht mehr hoch, auch der breite Äser und die Wamme werden markant. Ebenso weist ein Senkrücken, ein starker Widerrist und beim Feisthirsch der durchhängende Bauch bis auf Höhe der Sprunggelenke, auf einen reifen Hirsch hin. Altersmerkmale an einem 17-jährigen Hirsch. Gesichtsausdruck: Das «Gesicht» des Hirsches ist, wenn man sich einmal etwas eingeschaut hat, ein gutes Altersmerkmal. Das kindlich, verspielte und zutrauliche Gesicht des Spiessers und Zweijährigen, wird beim 3- bis 4-Jährigen «neugierig-beobachtend», ab dem 5. Lebensjahr wird der Gesichtsausdruck «draufgängerischer», später vorsichtiger, misstrauischer und bei alten Hirschen grimmig, mürrisch bis «feindselig». Bei überalten Hirschen, die auch schon körperlich verfallen, kann der Gesichtsausdruck wieder gleichmütiger und «duldsamer» werden, sie sind auch deshalb oft nicht immer leicht als «Greise» anzusprechen (Menzel, 2002). Wamme (weite «Kehlhaut», die an ein Doppelkinn erinnert): Haupt Träger Körper Verhalten Schmalspiesser Lang gestreckt, spitz Sehr schlank, stark angewinkelt Sehr schlank, wirkt hoch Noch meist Bindung zum Muttertier 2-jähriger Hirsch Noch lang wirkend Stark angewinkelt Masse gleichmässig auf Vorder- und Hinterläufe verteilt, Rücken gerade Junger Hirsch Mittelalter Hirsch Reifer Hirsch Alter, zurückgesetzter Hirsch Von der Seite dreieckig, schon «Hirschgesicht» Schon breiteres Haupt, von der Seite dreieckig, Wamme angedeutet Breit, kurz und «bullig» wirkend, starke Wamme, flach aufsitzende Rosen, bereits breiter Äser Breit, knochig wirkend, graue Bereiche, breiter Äser, Haupt schwankt leicht beim Ziehen Schon stärker, noch aufwärts getragen, Mähne Stark und breit, ab der Brunft stärkere Mähne, Träger sinkt nach unten, wird aber noch nicht waagrecht getragen Sehr stark, kurz wirkend, beim Ziehen Haupt und Träger waagrecht getragen, «Einsattelung» am Trägeransatz sehr tief getragen, oft schon Muskelschwund, deutliche «Einsattelung» am Trägeransatz Wirkt noch hochläufig, Rückenlinie leicht gewölbt Ausgewachsen, gut bemuskelt, angedeuteter Hängebauch (nicht bis zu Sprunggelenken reichend) und leichter Senkrücken Massiger Körper, Vorderläufe scheinen «unter der Körpermitte» zu stehen, deutlicher Vorschlag, starker Widerrist, Rücken nach hinten abfallend, Hängebauch bis zu den Sprunggelenken, Senkrücken Knochig wirkend, Rückenlinie nach hinten abfallend, Hängebauch Oft im Rudel mit anderen Junghirschen Oft im Rudel mit anderen Junghirschen Einzelgänger oder in kleinerem Rudel mit älteren Hirschen Meist in Kleinrudeln Meist Einzelgänger, oft langsam und «müde» wirkend, steifer Gang, heimlich 10 Schweizer Jäger 10/2011

11 Langes, «trockenes» Haupt mit weisshaarigen Bereichen eines ca. 18-jährigen Tieres. Foto: A. Deutz Die Wamme ist oft erst bei Hirschen im 12. Kopf voll ausgebildet. Sie lässt das Haupt kürzer und stumpfer erscheinen, kann in Einzelfällen aber auch fehlen. Das Geweih: Viel zuverlässiger als beim Rehbock können einzelne Kriterien am Hirschgeweih als Mitkriterium zur Altersansprache verwendet werden. Vorrangig der Winkel der Rosen, die Verteilung der Masse nach unten sowie eine abnehmende Rosenstockhöhe können zur Altersansprache verwendet werden. Stangenlänge und Länge der Aug- und Eissprossen sind grösstenteils keine sicheren Zeichen des Alters. Ein stark zurückgesetztes Geweih in Verbindung mit geringem Körpergewicht kann unter Umständen auf den ersten Blick auch einen deutlich jüngeren Hirsch vortäuschen. «Eingesattelter» Trägeransatz: Ein «eingesattelter» Trägeransatz, also eine Einsenkung zwischen Widerrist und Träger, ist ein recht verlässliches Altersmerkmal für Hirsche über 10 Jahre. Zeitpunkt des Verfärbens: Ein Hirsch, der am Ende der Brunft noch «hirschrot» ist, ist bei Vorliegen weiterer Altersmerkmale schon ein reifer Hirsch, oder bei Fehlen weiterer Merkmale möglicherweise krank. Zeitpunkt des Verfegens: Ältere Hirsche haben Anfang August ein fertig verschlagenes Geweih, zusätzlich müssen aber auch weitere Alterskriterien erfüllt sein. Älteres Tier und junger Hirsch. Vierzehnjähriges Tier mit Kalb. Foto: Gunther Gressmann Allfällige weitere Merkmale: Ein Altersmerkmal, auf das nur selten geachtet wird, sind die im hohen Alter häufig auftretenden Gelenksbeulen. Die häufig als Altersmerkmal genannten Stirnlocken stellen hingegen kein zuverlässiges Zeichen der Reife dar. Ebenso können auch junge Hirsche in der Brunft eine tiefe Stimme zeigen und die Ramsnase ist mehr Veranlagung oder die Folge von Verletzungen als ein sicheres Altersmerkmal. Die sogenannten Kälberflecken sind genetische Veranlagungen und können von jung bis ins hohe Alter ersichtlich sein. Altersschätzung beim Kahlwild Absolute Priorität beim Ansprechen von Tieren hat das Merkmal «führend» oder «nicht führend» und dazu ist der Blick auf das Gesäuge unbedingt notwendig. Auch von geübten Rotwildkennern könnte bei einer Bewegungsjagd ein starkes Schmaltier mit einem schwachen, jungen Foto: Gunther Gressmann führenden Tier verwechselt werden. Bezüglich der Altersansprache ist das Haupt alleine kein vollkommen verlässliches Altersmerkmal. Wirklich alte Alttiere haben ein langes, helles, «trockenes» Haupt («Geigenkasten»), oft mit weisshaarigen Bereichen um den Äser, oberhalb der Lichter und an den Lauschern. Grundsätzlich sollten auch hiezu wieder der Körperbau und das Verhalten herangezogen werden. Stark hervortretender Brustkern, Senkrücken und tiefer durchhängender Bauch weisen auf ein altes Tier hin. Weiters sind ein langer dünner Träger, hervorstehende Beckenknochen sowie bei führenden Tieren oft ein schwach entwickeltes Gesäuge Altershinweise; insgesamt wirken Alttiere im Vergleich zu jüngeren Tieren grossrahmiger und im hohen Alter oft knochiger. Das Leittier in grösseren Kahlwildrudeln ist immer ein führendes Tier. Diese Tiere sind hauptverantwortlich für das Raum-Zeitverhalten eines Rudels und bestimmen damit auch den Schadensdruck, der von diesem Rudel ausgeht, mit. Wenn von einem Leittier das Kalb erlegt wird, verliert es sofort die Leittier- Funktion und das Rudel verändert danach meist sein Raum-Zeitverhalten oftmals hin zu Einständen mit besserem Sichtschutz (schadensanfälligere Einstände?). Das Ansprechen von Kälbern nach ihrem Geschlecht ist bis in den späten Winter nicht eindeutig möglich, ausser man kann das Kalb beim Nässen beobachten. Schweizer Jäger 10/ Monatsthema

12 SCHMALTIER ODER ALTTIER? Ansprechen des Kahlwildes im Sommer 12 Schweizer Jäger 10/2011 Das Ansprechen des Kahlwildes im Sommer ist eine heikle Sache und bedarf genauer Beobachtung. Man sollte dabei stets mehrere Faktoren beachten. Markante Merkmale hat Birte Keil in Wort und Bild zusammengestellt.

13 Einem mittelalten Tier (li.) sind hier (v. re.) ein starkes, ein «durchschnittliches» und ein sehr schwaches Schmaltier gegenübergestellt. Man sieht, dass die Unterscheidbarkeit auch stark von Entwicklungsstand und Kondition der jeweiligen Stücke abhängt. Schwache, spät gesetzte Stücke (2. v. li.) wirken noch kälberähnlich, starke (re.) schon fast wie junge Tiere. Aber auch starke Schmaltiere erscheinen eher hochbeinig und «kurz». Schmalspiesser und -tier. Da könnte es wegen der Ähnlichkeit im Körperbau schon einmal zu Verwechslungen kommen, wenn die Kolben nicht oder noch nicht zu erkennen sind. Will man ganz sicher gehen, muss man warten, bis das Stück nässt. Anderseits ist das Erlegen eines Schmalspiessers, der bei bestem Willen nicht von einem Schmaltier zu unterscheiden ist, auch kein grosser Fehler. Wildkunde Text und Zeichnungen: Birte Keil Am einfachsten geht das Ansprechen des Rotkahlwildes, wenn das diesjährige Kalb schon grösser ist und mit der Mutter zieht. Dann ist auch das vor dem Setzen abgeschlagene Schmaltier wieder mit dabei, und in dieser typischen Dreiergruppe fällt die Unterscheidung durch den Vergleich nicht schwer. Ein einzeln ziehendes Stück hat in der Mehrzahl der Fälle vor kurzem gesetzt und das KaIb abgelegt. Das Schmaltier ist noch nicht wieder geduldet. Allerdings kann das einzeln ziehende Stück aber auch das abgeschlagene Schmaltier sein. Allerdings sollte dies schon durchgefärbt sein, seine Flanken glatt, Bauch- und Rückenlinie völlig gerade verlaufen. Das Tier, das gesetzt hat, zeigt eigentlich immer eine etwas bis stark hängende Bauchlinie (das gedehnte Gewebe ist noch nicht zurückgebildet) sowie Reste von Winterhaar. Weitere Merkmale versuchen die Zeichnungen zu verdeutlichen. Junges Tier (li.). Der verspätete Haarwechsel ist ebenso wie die hängende Bauchlinie meistens ein Hinweis auf eine «Führungsrolle», obwohl das Tier gering im Wildbret ist. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist das Kalb abgelegt. Der massige Rumpf und der Widerrist lassen kaum Zweifel: ein Tier im besten Alter (re.). Allein deswegen ist schon anzunehmen, dass es ein Kalb hat. Ist es abgelegt, steht das Stück immer in seinem Wind und hält so ständig Kontakt mit ihm. Schweizer Jäger 10/

14 Wildkunde Das Kalb ist während der ersten 4 6 Lebenswochen den grössten Teil der Zeit abgelegt. Wenn es gesäugt worden ist, tritt das Tier danach allein zum Äsen aus mit geleerter und zusammengefallener Spinne! Deshalb ist die Spinne allein kein sicheres Merkmal zum Ansprechen. Bei jüngeren Tieren ist sie oft wegen des längeren Haares zwischen den Keulen verdeckt, erst recht, wenn sie gerade geleert worden ist. Denn dann ist sie oft nicht mehr viel grösser als bei nicht führenden Tieren. Ausserdem gibt es individuelle Unterschiede im Körperbau. Beobachtet man mehrere Tiere mit Kälbern beim Äsen, lässt sich nicht sagen, wer zu wem gehört, da spielende oder äsende Kälber nicht immer dicht bei ihren Müttern stehen. Erst wenn sich der Trupp in Bewegung setzt und weiterzieht, schliessen die Kälber dicht zu ihren jeweiligen Müttern auf und lassen sich dann zuordnen. Rechts: Eine «ganz alte Dame» (li.); aber die deutlich sichtbare Spinne und der verzögerte Haarwechsel sagen uns, dass sie mit grosser Sicherheit führt. Die Gesichter alternder Rottiere scheinen immer länger zu werden (werden sie aber nicht, sie werden lediglich «dünner»). In diesem Alter sind Setzen und Haarwechsel schon eine grosse Anstrengung für das Stück, daher wirkt es jetzt noch «eckiger» als sonst schon. Noch ein «grosser Kasten» (re.). Niemand würde dieses Stück für ein Schmaltier halten. Ausgesprochen stark und gesund, hat es fast ganz verhaart. Die Spinne ist sichtbar. Wer ein Alttier so losstürmen sieht, mit gesträubtem Spiegel und mit Vorderlaufschlägen drohend, kann davon ausgehen, dass es sein in unmittelbarer Nähe abgelegtes Kalb bedroht sieht. Sind die Kälber noch hilflos, werden sie oft sehr energisch verteidigt. Schläge mit den starken Vorderläufen haben schon bei vielen Räubern zu Knochenbrüchen oder Schlimmerem geführt. Viele Rotwildkenner halten das Gesicht für die Entscheidungshilfe schlechthin bei der Frage «Alt- oder Schmaltier?» Die obere Reihe zeigt (v. li.) ein Schmaltier, ein mittelaltes und ein sehr altes Stück, die untere Reihe ein junges Alttier (li. und zwei Schmaltiere (beachte die Unterschiede aufgrund der Perspektive!). Der Gesichtsschädel wird zwischen Lichtern und Windfang mit dem Erwachsenwerden immer länger. Das Schmaltier liegt also in der Mitte zwischen Alttier und dem «Kindergesicht» des Kalbes. Hinzu kommt ein kindlicher, neugieriger Ausdruck, dem die Wachsamkeit und Abgeklärtheit der Alttiere fehlt. Dementsprechend ist auch das Verhalten. Die Lichter der älteren Tiere werden nicht etwa kleiner, aber der Schädel rundherum kantiger. Durch das «Welken» (Nachlassen des Bindegewebes) treten Jochbeine und Brauen mehr hervor und lassen die Lichter kleiner wirken. Das Gesicht des Schmaltieres ist noch glatt, der Gesichtsanteil kurz. Daher wirken die (quasi gleich grossen) Lichter bei ihnen viel grösser, es gibt halt nicht so viel drumherum. Will man einmal vermenschlichen, so blicken Schmaltiere meist «freundlich» neugierig oder ängstlich, AIttiere eher wachsam oder skeptisch. Dazu haben sie ja auch allen Grund! 14 Schweizer Jäger 10/2011

15 ALPENMURMELTIER David A. Schmidt 1995 Erstes und bisher einziges deutschsprachiges Jagdlehrbuch in der Walliser Geschichte Mit meinen langjährigen Funktionen in der Jungjägerausbildung Hege Chef, Instruktor und Prüfungsexperte habe ich mir das Rüstzeug angeeignet, um 1995 das erste Walliser Jagdlehrbuch (Handbuch für Jäger grosser Ringordner A4-Format) zu schrei ben, womit gleich im ersten Lehrjahr (1996) sämtliche Oberwalliser Kandidatinnen und Kandidaten, als absolute Neuheit in der Walliser Jagdgeschichte, die Jagdprüfung bestanden. Der Walliser Staatsrat, der kantonale Jagddienst und der Walliser Jägerverband beschlossen in meiner Abwesenheit an der kantonalen Delegiertenversammlung vom Mai 1991 in Sitten, dass ich im Alleingang die deutsche Version verfassen solle. Martin Weiss hielt in seinen Fotos fest, wie ein Alpenmurmeltier eine Aspis Viper verschlang. FRISST VIPER So habe ich damals unter Kapitel Wildkunde bei der Ernährung des Alpenmurmeltiers Folgendes geschrieben: «Das Alpenmurmeltier ernährt sich vorwiegend von Wurzeln, Gräsern und Kräutern. Obschon das Alpenmurmeltier vor allem ein Pflanzenfresser ist, bedient es sich so ziemlich von allem, was ihm zwischen die Zähne kommt.» Diese meine Version hat sicher bei manchem sogar erfahrenen Jäger ein negatives, unglaubwürdiges Schmunzeln ausgelöst! Hier nun meine Bestätigung Martin Weiss aus Berlin verbringt seine Urlaube seit zwei Jahrzehnten immer wieder im Wallis. Im Juli dieses Sommers macht er im Binntal zwischen Imfeld und Freichi eine aussergewöhnliche Entdeckung. Am Ort genannt «Brunnenbiel» sah er auf einem Felsblock ein Alpenmurmeltier beim Fressen einer Schlange. Es war dabei so vertieft, dass sich der Beobachter problemlos nähern und das Tun fotografieren konnte. Dass Murmeltiere selbst vor Schlangen nicht zurückweichen, scheint doch eher ungewöhnlich! Trotzdem überrascht es nicht, wenn man an Ratten und Mäuse denkt, dass Murmeltiere und Eichhörnchen auch Fleisch fressen. Eichhörnchen beispielsweise räumen ganze Vogelnester leer, wenn sie Nachwuchs haben, so Biologe Ralph Imstepf. Der Name «Murmeltier» hat nichts mit einer Murmel oder murmeln zu tun und heisst auf Althochdeutsch «murmunto», auf Lateinisch «mus montis», was so viel heisst wie «Bergmaus». Wildkunde Schweizer Jäger 10/

16 Veranstaltungen Veranstaltungen Ausstellungen Ausflüge 1. Oktober Januar 2012 Bilderausstellung über die Falknerei Foto-Ausstellung Anita Moor im Naturkundemuseum und Wildlife-Show in Bad Säckingen Öffnungszeiten: Mo Fr Uhr, Sa/So Uhr (siehe auch Seite 18) Oktober 2. Internationale Jagd & Fischerei Messe Dornbirn/Vorarlberg Der Treffpunkt für Jäger, Fischer, Aquarianer und Naturfreunde im Bodenseeund Alpenraum. Erlebnis- und Einkaufsparadies in 7 Hallen auf rund m² Fläche. Neu mit Sonderausstellung «Aquaristik-Tage Dornbirn». Erstmals auf der Jagd & Fischerei Messe: Die weltberühmte Ferlacher Büchsenmacherschule. 22. Oktober 2. Vorarlberger Jägertagung in Kooperation mit der 2. Internationalen Jagd & Fischereimesse» Dornbirn Messegelände Halle 12a, Uhr (Suchbegriff Jägertagung) (siehe auch Seite 18) 5. November BKPJV: Aus- und Weiterbildungstag Uhr, LBBZ Plantahof, Landquart (siehe auch Seite 18) Januar 2012 Jagen und Fischen 2012 in Augsburg 27./28. Januar 2012 Jäger Trend Hausmesse, Brünig Indoor Schiess-Sport-Zentrum Februar 2012 Fischen Jagen Schiessen BERNEXPO+ Der Pfad, Natursteine und Adernsteine erleben Sattel-Hochstuckli Schweiz. Nationalpark Zernez Auskunft: Tel Fax Bis Ende März 2012 Sonderausstellung «Schillernde Gaukler» Aktuelle Zusammenstellung aller Anlässe und Tagesprogramm unter: veranstaltungskalender Natur-Museum Luzern Kasernenplatz 6, 6003 Luzern Telefon Bis 20. November Sonderausstellung «Pilzgeschichten» Öffnungszeiten: Di So Uhr, Mo geschlossen, geöffnet an Feiertagen Monte Generoso Der ideale Ferienausflug ins Tessin: Begleitete Besuche der Bärenhöhle auf dem Monte Generoso. Auskunft erteilt: Ristorante Monte Generoso, Telefon Wildpark Peter und Paul Kirchlistrasse 92, St. Gallen Telefon Der Wildpark ist bei freiem Eintritt 7 Tage in der Woche geöffnet. Hunde sind an der kurzen Leine zu führen! Schweizer Museum für Wild und Jagd Schloss Landshut 3427 Utzenstorf BE Saison 2011: 8. Mai bis 16. Oktober 2011 Sonderausstellung 2011: «Raben Schlaue Biester mit schlechtem Ruf» Öffnungszeiten: Di bis Sa Uhr; So Uhr. Geschlossen: Eidg. Bettag (18. September). Veranstaltungen unter: Natur- und Tierpark Goldau Parkstrasse 40 Telefon Täglich geöffnet 1. April bis 31. Oktober: Mo Fr 9 18 Uhr, Sa/So 9 19 Uhr 1. November bis 31.März: täglich 9 17 Uhr Galerie «Arche de Noé», Vicques Grösstes Privatmuseum für präparierte Tiere in Europa Öffnungszeiten: Mi Uhr, Sa Uhr, für Gruppen nach Anfrage Naturkundemuseum mit Wildlife-Show in Bad Säckingen am Hochrhein Modernes Schiesskino und Nutzungsmöglichkeit des Konferenzraumes durch Jagdgesellschaften Öffnungszeiten: Montag Freitag Uhr Samstag/Sonntag Uhr Museum für Urgeschichte(n) Hofstrasse 15, 6300 Zug Telefon Öffnungszeiten: Di So Uhr 16 Schweizer Jäger 10/2011

17 Bündner Naturmuseum Masanserstrasse 31, Chur Telefon Öffnungszeiten: Di So Uhr Mo geschlossen Alpengarten Schynige Platte Öffnungszeiten: täglich bis Uhr Internationales Baumarchiv (IBA), Winterthur Öffnungszeiten: Fr 10 12, Uhr, Sa Uhr Schulklassen-Workshops und Gruppenführungen nach Absprache Telefon Naturmuseum Thurgau Freie Strasse 26, Frauenfeld Telefon Öffnungszeiten: Di Sa Uhr, So Uhr Naturhistorisches Museum der Burger gemeinde Bern Öffnungszeiten: Mo Uhr, Di/Do/Fr 9 17 Uhr, Mi 9 18 Uhr, Sa/So Uhr. Waffenmuseum Suhl Öffnungszeiten: täglich von Uhr Pro Natura Zentrum Champ-Pittet, Yverdon-les-Bains Ausstellungen und Naturlehrpfade. Informationen: Telefon Schweiz. Vogelwarte Sempach Vögel sehen und hören: In der neuen Ausstellung sind die Vögel der Vogelwarte-Sammlung nach Lebensräumen gruppiert; ihre Stimmen können an Ort und Stelle gehört werden. Gruppen und Schulen bieten wir spezielle Führungen an. Auskunft und Vorbestellung von Führungen: Tel Jagdhornbläser Hubertusmessen 16. Oktober Hubertusmesse in der Pfarrkirche Hochdorf, Jagdhornbläser «Auerhahn» Luzern 16. Oktober Uhr Hubertusmesse mit Jagdhornbläsern in der Pfarrkirche St. Adelrich, 8807 Freienbach Musikalische Leitung: Peter Korrodi, Hirzel 22. Oktober abends Konzert Jagdhornbläsergruppe Stockental am Wildbuffet auf dem Stockhorn 23. Oktober Uhr Gottesdienst in der evangelisch-reformierten Kirche 3232 Ins BE Frau Pfarrerin Ruth Ackermann-Gysin Patentjägerverein Seeland und die Gürbetaler Parforcehorn-Bläser 30. Oktober Uhr Jägergottesdienst in der Kirche Plaffeien Wir danken für eine erfolgreiche und unfallfreie Jagd Diana Sense 30. Oktober Uhr Jägergottesdienst in der reformierten Kirche Vordemwald Jagdhornbläsergruppe Freiwild-Wiggertal 30. Oktober Uhr Hubertusgottesdienst des Jagdvereins Kandertal in der Kirche Frutigen Mitwirkung: Jagdhornbläsergruppe Stockental 30. Oktober Hubertusmesse in der Wallfahrtskirche Hergiswald (Kriens), Jagdhornbläser «Auerhahn» Luzern 30. Oktober Uhr Der Jägerverein Laupen lädt herzlich ein zur Hubertusmesse in der Kirche Laupen BE Diana Jagdhornisten Burgdorf, Predigt C. Hämmerly 3. November Uhr Walliser Hubertusfeier im Pfynwald (s. auch Seite 73) 5. November Uhr Jagdschutzverein Hubertus Sense: Hubertusmesse in der Kirche Düdingen, mit Begleitung der Jagdhornbläser, Jägertee 6. November Uhr Öffentliche Hubertusmesse in der Pfarrkirche Stans umrahmt von den Nidwaldner Jagdhornbläsern 6. November Uhr Hubertusmesse in der Jesuitenkirche Luzern, Jagdhornbläser «Auerhahn» Luzern 6. November Hubertusmesse in der Kirche St. Martin, Malters 12. November Uhr Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Jakob Escholzmatt Jagdhornbläser Escholzmatt 13. November Uhr Hubertusgottesdienst mit der Jagdhornbläsergruppe «Rätia» in der weltbekannten evangelischen Steinkirche in Cazis GR Jägerverein Ausserheinzenberg 13. November Uhr Hubertusmesse in der Pfarrkirche Flühli Sörenberg mit den Jagdhornbläsern Entlebucher Gämsjäger 13. November Uhr Hubertusmesse in der reformierten Kirche Enge JagdZürich, unter Mitwirkung der Parforcebläser RondoEs mit anschliessendem Apèro, offeriert von JagdZürich 13. November Uhr Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Martin in Schwyz mit der Nidwaldner Jagdhorngruppe 13. November Uhr Hubertusmesse in der katholischen Kirche Dietikon mit den Jagdhornbläsern Züri-Falke 19. November Hubertusmesse in Altendorf 20. November Uhr Der Verein Quelle lädt ein zur Hubertusfeier im Zentrum Rössli, Kehrsatz. Diana Jagdhornisten Burgdorf, Jagdhornbläser «Rabeflue» JWVT Thun, Impuls: Fritz Schaller 3. Dezember Uhr Kirchenkonzert in der Kirche Blumenstein Jagdhornbläsergruppe Stockental und Alphorngruppe Rockzipfel 4. Dezember Uhr Kirchenkonzert in der Kirche Blumenstein Jagdhornbläsergruppe Stockental und Alphorngruppe Rockzipfel 9. Dezember Uhr Adventskonzert in der evangelisch-reformierten Kirche 3752 Wimmis BE Jägerchörli Niedersimmental und die Gürbetaler Parforcehorn-Bläser, Kollekte, keine Platzreservation Schweizer Jäger 10/ Veranstaltungen

18 Veranstaltungen Fotoausstellung: Anita Moor Vom September 2008 bis Februar 2009 begleitete Anita Moor den damals einzigen im Kanton Aargau ansässigen Falkner und seinen vierjährigen Sakerfalken Gassur (sprich Jassur). Anita Moor publizierte einen geschichtlichen Abriss «Entwicklung der Jagd mit Greifvögeln» und ihre Erlebnisse und Erfahrungen unter dem Titel «Jagd mit Greifvogel im unteren Wiggertal» im Jahrbuch «Heimatkunde», Band 68, 2011, der Heimatvereinigung Wiggertal. Im Verlaufe eines halben Jahres schoss sie über 3000 Fotos. Eine Auswahl davon wird anlässlich des 3. Internationalen Falkner Festivals 2011 in Bad Säckingen ausgestellt. «Ich bin in schriftstellerischer wie falknerischer Hin- sicht ein Laie. Dennoch habe ich mich entschieden, als Laie für Laien zu schreiben für Menschen, die wie ich von der Falknerei und der Beizjagd fasziniert sind», so Anita Moor über ihre Arbeit. Die Falkner-Ausstellung im Wildlife-Naturmuseum in Bad Säckingen dauert vom 1. Oktober 2011 bis am 31. Januar Rotwildreduktion & Weidgerechtigkeit 2. Vorarlberger Jägertagung in Kooperation mit der «2. Internationalen Jagd & Fischerei Messe», Dornbirn, Messegelände, Halle 12a, 22. Oktober 2011, Uhr Rotwildreduktion & Weidgerechtigkeit Gegensatz oder jagdliche Herausforderung? Die Reduzierung des Rotwildes erweist sich in vielen Regionen der Alpen als echte Herausforderung. Die notwendige Erhöhung der Abschüsse bewirkt einen steigenden Jagddruck, das Rotwild reagiert mit veränderter Raumnutzung und wird dadurch schwieriger bejagbar. Viele Jäger scheinen unter den gegebenen Umständen (Reviersystem, Jagd als nachhaltige Einkommensquelle für Grundeigentümer etc.), an die Grenzen des Machbaren zu gelangen. Mit welchen jagdlichen Methoden und Strategien kann das Rotwild vernünftig bejagt und erfolgreich reduziert werden? Stellt die «praktizierte Weidgerechtigkeit» ein Hemmnis für die notwendigen jagdlichen Schritte dar? Diese Fragen sowie praktische Beispiele zur erfolgreichen Regulierung und Reduzierung des Rotwildbestandes aus unterschiedlichen Regionen des Alpenraumes sind Ge- genstand der diesjährigen Jägertagung. Referenten Univ. Prof. Dr. Fritz Reimoser (Forschungsinstitut für Wildtierkunde Wien); DI Hubert Schatz (Amt der Vorarlberger Landesregierung); OJ Mag. Hubert Stock (Land BKPJV: Aus- und Weiterbildungstag Bündner Kantonaler Patentjägerverband (BKPJV), organisiert durch die Kommission für die Ausund Weiterbildung der Jäger (KoAWJ) des BKPJV Samstag, 5. November 2011, 9.30 bis Uhr, LBBZ Plantahof, 7302 Landquart. Thema: Rückkehrer und Einwanderer neue Säugetier- und Vogelarten in Graubünden und der übrigen Ostschweiz Vor 100 Jahren wurde der Steinbock wieder eingesetzt, vor 20 Jahren der Bartgeier. Seit einigen Jahren sind Luchse, Wölfe und Bären zu beobachten. Erst kürzlich erschienen ein einzelner Biber und ein einzelner Fischotter. Neben diesen Rückkehrern machen sich auch Einwanderer frem- Programm Salzburg); DI Peter Lepkowicz (Stadt Wien, FV Nasswald); Ing. Sepp Zandl (Gut Fischhorn, Salzburg); Dr. Helmut Wölfel (Wildbiologe und Jagdwissenschafter, Wien. Nähere Informationen und Anmeldebedingungen siehe (Suchbegriff Jägertagung) der Herkunft bemerkbar: Marderhund, Waschbär, Bisamratte und Rostgans. Vielleicht wandert das Grauhörnchen von Italien kommend bei uns ein. Nicht alle Neuankömmlinge sind willkommen. Neben den Grossraubtieren geben auch die fremdländischen Einwanderer Anlass zu Diskussionen. Tagungsgebühr inkl. Mittagessen CHF 50. (Ausbildner und Funktionäre der KoAWJ gratis). Zielpublikum: Jägerinnen und Jäger, Jagdkandidatinnen und Jagdkandidaten, Forstleute, Wildbiologen, Naturschützer und weitere Interessierte sind herzlich willkommen! Anmeldung: telefonisch, per Mail oder Post an: J.P. Müller, Science & Communication, Quaderstrasse, 7000 Chur, Telefon , Uhr Empfang bei Kaffee und Gipfeli Uhr Begrüssung Gabriela Huber, Präsidentin der KoAWJ BKPJV Uhr Einführungsreferat: Fauna im Wandel Dr. Jürg Paul Müller, KoAWJ Uhr Die Grossraubtiere Wolf, Luchs und Bär Mitarbeiter des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden Uhr Mittagessen Uhr Fischotter und Biber Christian Buchli, Stiftung Pro Lutra und Amt für Wald Graubünden Uhr Bisamratte und Nutria Marderhund, Waschbär und Goldschakal Dr. Simon Capt, CSCF Neuenburg Uhr Wildschwein Dr. Hannes Geisser, Naturmuseum Thurgau Uhr Bartgeier Dr. Daniel Hegglin, Geschäftsführer Stiftung Pro Bartgeier Uhr Die Jägerausbildung in der Zukunft Eine Information des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden Uhr Schluss der Tagung 18 Schweizer Jäger 10/2011

19 Tel. +49 (0) An der B34 zwischen Bad Säckingen und Murg Schaffhauserstr. 121 Bilderausstellung über die Falknerei vom bis Öffnungszeiten: Mo Fr: Uhr Sa + So: Uhr Naturkundemuseum mit Wildlife-Show in Bad Säckingen Der naturkundliche Tipp für Familien und Gruppen: Besuchen Sie unsere faszinierende Welt der Wildtiere aus allen fünf Kontinenten unserer Erde! Nutzung des exklusiven Jagdzimmers für Jagdgesellschaften oder Vereine modernes Schiesskino Restaurant mit Gartenterrasse Führungen nach Vereinbarung Einkaufsmesse und Treffpunkt für Jäger, Fischer und Naturfreunde im Bodensee- und Alpenraum Vorarlberger Jägertagung Samstag, 22. Okt Sonderthema: Aquaristik Dornbirn / Vorarlberg Messeareal Okt Veranstalter: Tel. +49 (0) Liebe Schützen Die SVP ist die einzige Partei, die ohne Wenn und Aber zur Schweiz, ihrem freiheitlichen Waffenrecht und einer starken Milizarmee steht. Die SVP kämpft für unsere Schützentradition und will eine freie, unabhängige und wehrhafte Schweiz. Schützen wählen SVP Schweizerische Volkspartei, Postfach 8252, 3001 Bern, PC-Konto tägl Uhr Importeur: GLaser Handels AG - -

20 Hund 50 JAHRE BÜNDNER SCHWEISSHUNDECLUB (BSC) Jubiläumsanlass am Samstag, 20. August 2011, in Savognin Unter der Leitung von Jürg Obrist, Präsident des BSC, und Sepp Antona Bergamin, Prüfungsleiter, verantwortlicher Organisator dieses Jubiläumsanlasses, führte der Bündner Schweisshundeclub am 20. August 2011 vormittags in Savognin «Radons» zum 50-Jahre-Jubiläum eine erschwerte Schweisshundeprüfung «Alpine Fährte» durch. An der erschwerten Schweissprüfung nahmen zwölf Gespanne aus Graubünden und Deutschland teil. Erstaunlich viele Interessierte beobachteten die Arbeit der Gespanne. Die Bedingungen waren wirklich «erschwert»! Am Vortag, nachdem die zwölf Fährten zwischen 1900 m ü. M. und 2200 m ü.m. im Gebiet Radons angelegt waren, regnete es in Strömen, am Sonntag herrschte dagegen hochsommerliche Hitze. Keine leichte Aufgabe für die Gespanne. Die Hunde und vor allem die Hundeführer waren gefordert. Dies alles mag wohl ein Grund gewesen sein, dass nur fünf Gespanne die Arbeit erfolgreich beendeten. Positiv festzustellen ist, dass verschiedene Rassen sich rangieren konnten. Dabei auffallend alles Hündinnen. Rangliste 1. Heinz Fehr, Serneus; Kleiner Münsterländer, w, Wurfdatum: ; Gefundene Verweiserpunkte: 4, Zeit: 66 Minuten. 2. Ueli Nef, S-chanf; Bayerischer Gebirgsschweisshund, w, Wurfdatum: ; Gefundene Verweiserpunkte: 3, Zeit: 59 Minuten. 3. Marco Brandt, Pratval; Korthals Griffon, w, Wurfdatum: ; Gefundene Verweiserpunkte: 3, Zeit: 75 Minuten. 4. Beat Caspar, Malix; Kleiner Münsterländer, w, Wurfdatum: ; Gefundene Verweiserpunkte: 2, Zeit: 66 Minuten. 5. Andreas Noller, DE-Murrhardt; Slowakische Kopow-Bracke, w; Wurfdatum: ; Gefundene Verweiserpunkte: 1, Zeit: 59 Minuten. Demonstration mit Drogenhunden Auf sehr grosses Interesse stiess die Demonstration mit zwei Drogenhunden durch Rolf Obrist, selbst Schweisshundeführer des BSC und Züchter der verwendeten Epagneul Breton. Der Hundeführer wusste nicht, wo im Fahrzeug die Drogen versteckt waren, er musste sich also voll auf seine vierbeinigen Partner verlassen. Die Drogenverstecke wurden nach kurzer Zeit durch die Hunde «erschnüffelt» und verwiesen. Aufschlussreich waren auch die Informationen über die Ausbildung der Hunde. Jubiläumsfeier Am Abend fand in der Mehrzweckhalle Sala Grava in Savognin bei vollem Saal die Jubiläumsfeier statt. BSC-Präsident Jürg Obrist konnte Ehrenmitglieder, Vertreter verschiedener Gemeinden und des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden, der Sektionen des BKPJV und Vorstandsmitglieder des BKPJV-Zentralvorstandes und Optimaler Lärmschutz dank einem massgefertigten Jagd-Gehörschutz von Amplifon. Jetzt profitieren! Bis Montag, 31. Oktober 2011 offerieren wir Ihnen gegen Abgabe dieses Gutscheines 10% Rabatt auf alle massgefertigten Jagd-Gehörschütze. Gutschein einlösbar in allen Amplifon-Filialen schweizweit. Weitere Informationen unter oder Schweizer Jäger 10/2011

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