Gemeinsam sind wir stark Miteinander als Bereicherung erleben

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1 Inhaltsverzeichnis Gemeinsam sind wir stark Miteinander als Bereicherung erleben Inhaltsverzeichnis Seite Wissenswertes für die Erzieherin Warum das Thema Gemeinsam sind wir stark Miteinander als Bereicherung erleben? 1 Inhaltliche Informationen 2 Praktische Umsetzung 3 Im Blickwinkel Hinschauen und nachdenken 3 Buchtipps 4 Plauderstündchen Erzähl mir was! Gemeinschaft macht stark 5 Mit Kindern philosophieren: Was macht dich stark? 7 Liederkiste Sing mit! Die Rübe 10 Gebete Mit Gott auf Du und Du! Das Miteinander als Gottesgeschenk 11 Kreativecke Komm, mach mit! Eine starke Kordel aus vielen Fäden 12 Spielmobil Jetzt wird s spannend! Gemeinsam groß werden wie ein Luftballon 13 Gruppenspiele für die Größeren 14 Aktion Gemeinsam etwas erleben! Gemeinschaft erleben und gestalten 16 Krabbelgottesdienst : Die kluge Krähe 17 Bonusmaterial Die Geschichte vom alten Mühlrad 19 Gemeinsam stark sein 22 1

2 Wissenswertes für die Erzieherin Warum das Thema Gemeinsam sind wir stark Miteinander als Bereicherung erleben? Dass Menschen soziale Wesen sind, können wir bei Kindern vor allem in ihren Gleichaltrigenbeziehungen wahrnehmen. Schon Babys zeigen Interesse an anderen Kleinkindern. Bis zu zwei Jahren spielen sie allerdings noch vor allem nebeneinander, noch nicht miteinander. Aber ab dem 3. Lebensjahr entwickelt sich ziemlich rasant das Interesse an Kooperationen mit Gleichaltrigen. Freundschaften entstehen, in denen Kinder wichtige Erfahrungen machen, wie das Miteinander sie bereichert, wie gemeinsame Ideen Gestalt gewinnen und Pläne geschmiedet werden. Kinder tun das ohne pädagogische Anleitung. Für die Erziehenden bleibt zunächst die Aufgabe des Beobachtens und Verstehens, wie selbstverständlich zugleich aber auch eigenwillig Kinder ihre Kontakte knüpfen, zusammen sind und sich auch wieder trennen. Aufmerksamkeit verdient solches gemeinsame Stark-Werden auch deshalb, weil sich vor allem bei den ganz Kleinen der Übergang von der altersverschiedenen Kommunikation mit den Bindungspersonen zu der unter Gleichaltrigen vollzieht. Die Elternbeziehung war und ist vom geschenkten Vertrauen bestimmt, welche das Kind vom Beginn seines Lebens an begleitet das belegen zumindest die zwei Drittel aller Kinder, die in sicheren Bindungen aufwachsen. Diese Art der Beziehung braucht das Kind natürlich auch weiterhin, etwa in der Beziehung zu den Erwachsenen in der Kindertageseinrichtung wenn sie Bindungssicherheit zuhause entbehren mussten, dann umso mehr. In der Beziehung zu Gleichaltrigen nun soll und kann sie sich bewähren. Jetzt muss Verständigung unter den Gleichaltrigen aktiv gewonnen und gestaltet werden. Das ist auch mit Risiken des Misslingens verbunden. Wichtig ist da, dass sich keine Rollen verfestigen bei den Schüchternen, Enttäuschten, die sich dann lieber zurückziehen, aber auch bei den Erfolgsverwöhnten, die dann immer die Rolle der aktiv Bestimmenden einnehmen und den anderen keine Chancen lassen. Pädagogische Aufgabe ist es da zum einen, einzelne Kinder in ihren Entdeckungen der Gleichaltrigenbeziehungen sensibel zu begleiten. Es gilt, sie zu eigenen Schritten zu ermutigen, um so zu guten Erfahrungen zu kommen. Zum anderen ist es wichtig, das Miteinander in der Gruppe mit seinen Chancen ins Bewusstsein zu rücken, in den Möglichkeiten, die sich für die unterschiedlichsten Gruppenmitglieder bieten. Es gilt den Blick dafür zu schärfen, wie Verschiedenheit bereichert, wie in der Gemeinschaft der Verschiedenen jeder und jede Einzelne stark werden kann. Diese Aufgabe ist dann besonders wichtig, wenn Kinder in ihrem gesellschaftlichen Umfeld auf gegenteilige Deutungen stoßen: Misstrauen gegen Andersartigkeit, sei es kulturelle oder religiöse, oder gegen Behinderungen. Die ethische Aufgabe betrifft damit zum einen das eigene Stark-Werden, den Mut, aktiv die Türen zu den bereichernden Gemeinschaftserfahrungen aufzutun. Zum anderen betrifft sie die Mitverantwortung, dass alle in der Gruppe ihre Chance dazu haben und nutzen und schließlich auch die Bestärkung gegen Botschaften, die dem widersprechen. In religiöser Hinsicht geht es vor allem um das Geschenk, in stärkenden Beziehungen zu leben. Vertrauenserfahrungen untereinander weisen hin zum Gottvertrauen, wie es biblische Geschichten, Gebete und Segenszeichen vor Augen führen und auch in den früheren Ausgaben immer wieder zur Sprache kamen. Auch gemeinschaftlich erfahrener und gelebter Glaube spielt in religiösen Traditionen eine große Rolle. In allen Religionen sind gemeinsam begangene Rituale, Feste und Feiern von zentraler Bedeutung. Im Neuen Testament ist es vor allem die Jüngergemeinschaft, in der die Beteiligten nicht nur in der Beziehung zu Jesus, sondern auch untereinander wichtige Erfahrungen der Zusammengehörigkeit machen. Im Alten Testament ist es das wandernde Gottesvolk, das als Gemeinschaft unterwegs ist. In vielen eindrücklichen Bildern wird Gemeinsamkeit im Glauben thematisiert, etwa im Johannesevangelium im Bild vom Weinstock und den Reben (Johannes 15,5). Gemeinschaft der Verschiedenen kommt vor allem in den Briefen des Apostels Paulus in seinen 1

3 Wissenswertes für die Erzieherin Mahnungen an die Gemeinde in Korinth gut zum Ausdruck (vgl. S. 5 f.). Und dann sind es natürlich die unmittelbaren Erfahrungen religiöser Gemeinschaft, im Großen wie im Kleinen, auf Kirchen- und Katholikentagen, in festlichen Veranstaltungen in der Gemeinde und im Kindergarten, auch beim gemeinsamen Feiern auf dem Erzählteppich mit der Jesuskerze und dem Figurenschmuck der gestalteten Mitte. Den Bildungsplänen entspricht das Thema in verschiedenen Bereichen: Kinder erfahren stärkende Gemeinschaft und machen sich das bewusst. Kinder erleben, wie gerade Verschiedenheit bereichern kann. Kinder lassen sich ermutigen, eigene Schritte auf die Gemeinschaft zu zu wagen. Kinder erproben unterschiedliche Rollen in der Gemeinschaft. Kinder entdecken auch in körperlichen, kulturellen und religiösen Unterschieden Möglichkeiten gemeinschaftlicher Bereicherung. Kinder erfahren, wie gemeinschaftlich geteilter Glaube bereichern kann. Inhaltliche Informationen Dass Kleinkinder zunächst oft Schwierigkeiten mit den Gleichaltrigen in der Kindertagesstätte haben, ist auch Folge eines Erziehungsverständnisses, das die Eltern-Kind-Beziehung so sehr als die entscheidende Grundlage für das Gedeihen des Kindes ansieht, dass die Bedeutung der Gleichaltrigenbeziehungen für kleine Kinder zu wenig Beachtung findet. Sicherlich geschieht die Entwicklung des Kindes von Anfang an in Beziehungen, zuerst und grundlegend in der elterlichen Vertrauensbeziehung, aber diese Erfahrungen müssen sich in neuen Beziehungen bewähren können. In der Gleichaltrigengruppe wirkt sich aus, wie in der Familie die Eltern-Kind-Beziehung gestaltet wurde. Wurden Kinder von Anfang an im eigenständigen Verhalten unterstützt, so können sie leichter neue Kontakte in der Gleichaltrigengruppe knüpfen. Kinder, die in der Eltern-Kind-Bindung gleichsam festgehalten werden, wehren zunächst Beziehungsangebote zu Gleichaltrigen eher ab, suchen sie bei den Erwachsenen, isolieren sich damit von der Gruppe und tun sich damit noch schwerer, Zugang zu ihr zu finden. Die Gleichaltrigenbeziehungen entwickeln sich nach und nach: Schon die Kleinsten nehmen einander aufmerksam wahr, suchen Annäherung durch Stimme und Berührung. Deutlich unterscheiden sie dies von ihrem Verhalten gegenüber Spielgegenständen. Etwa zu Beginn des 2. Lebensjahrs gibt es häufig Streit um ein Spielzeug, das zwei Kinder gleichzeitig haben möchten. Sie sind zum einen noch nicht in der Lage, ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig sowohl auf den Spielgegenstand als auch auf den Spielpartner zu richten. Deshalb kommt es auch eher ohne Spielgegenstände zu freundlichen Kontakten. Zum anderen fällt es noch schwer, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. Gegenstände werden einem anderen geschenkt und gleich darauf wieder weggenommen. Kratzen oder Ziehen an den Haaren ist nicht als Aggressivität zu werten, da es noch ohne das Ziel geschieht, den anderen zu schädigen. Im Verlauf des 2. Lebensjahrs spielt im Miteinander der Gleichaltrigen das Nachahmen anderer Kinder eine große Rolle. Jetzt werden Spielobjekte auch bewusst anderen angeboten. In der Gruppe der Altersgleichen gilt es mit dem positiv erlebten Wir-Gefühl sich in der eigenen Individualität zu behaupten. Mit früheren Beziehungserfahrungen können die Kinder nun auch neue Situationen bewältigen. Für eigene Ideen, Vorschläge und Wünsche gilt es die Zustimmungsmehrheit zu gewinnen. Dabei bietet sich das ganze Repertoire an Verhaltensweisen von freundlicher und hilfsbereiter Zuwendung bis zu Bestimmtheit und Durchsetzungsfähigkeit zur Erprobung an. So gewinnt das Kind wichtige Erfahrungen, die es auch später in weiteren Formen des Zusammenlebens mit anderen braucht. 2

4 Wissenswertes für die Erzieherin Besonders im Rollenspiel erproben die Kinder Handlungsmuster, mit denen sie den ihren Wünschen entsprechenden Ort in der Gemeinschaft finden können in dem weiten Feld zwischen Empathie und Durchsetzungswillen, auch im Wahrnehmen der eigenen Stärken und Schwächen. Aus all dem formen sich die eigenen Rollen, die dann je nach Tätigkeitsbereichen durchaus auch wechseln können. So entsteht ein Bewusstsein für Geben und Nehmen, das zum Gefühl und Bewusstsein der eigenen Stärke im Zusammenhang der Gemeinschaft führt. Das Besondere der Gleichaltrigenkultur kann so immer deutlicher von den Beziehungen zu Erwachsenen unterschieden werden. Da empfinden es Kinder dann oft als unpassend oder gar peinlich, wenn sich z.b. die Eltern in ihre Spiele einmischen. Andererseits brauchen sie weiterhin die Erwachsenenbeziehungen als Schutzraum und Rückzugsmöglichkeit und als Garant für Rahmenbedingungen und Regeln, die den fairen Ausgleich in der Gleichaltrigengruppe ermöglichen. Je sicherer sich die Kinder in solchen Gruppen bewegen, um so selbstständiger können sie für Fairness-Regeln sorgen, den vorgegebenen Rahmen auch kritisch bedenken und verändern. Kinder suchen und brauchen Bestätigung ihrer individuellen Fähigkeiten. Identifizierung mit Gleichaltrigen wird da zum Spiegel ihrer selbst. Deren Stärke wird zu ihrer eigenen. Im Gegenüber sehen sie ihr Bild von sich bestätigt. So suchen sich kleine Kinder Spielpartner oft nach dem Kriterium der Ähnlichkeit aus. Leistungen solch eines Gegenübers werden oft überbewertet um des Glanzes willen, der so auf einen selbst fällt. In derartigen Erwartungen suchen kleine Kinder ihre Freundschaften, gewissermaßen mit dem Streben nach einer Art zwillingshaften Verdoppelung, die dem eigenen Ich größeres Gewicht gibt. In der so gewonnenen Stärke werden dann auch Aktivitäten gewagt, die sich das einzelne Kind nicht zugetraut hätte. Praktische Umsetzung Mit reichhaltigen Anregungen zum Erzählen und zu Gesprächen mit Kindern beginnt dieses Praxiskapitel. Einer biblischen Erzählung zum konfliktreichen Miteinander in Korinth folgen Geschichten und Fabeln aus unserer Zeit, sodann eine Philosophierrunde und viele Buchtipps. Lieder und Gebete machen auf ihre Weise das Bereichernde des Miteinanders deutlich, ebenso die Gestaltungsidee einer Kordel aus vielen einzelnen Fäden. Bei diesem Thema liegt es nahe, die Spielkiste weit aufzumachen. Zum Nachdenken regt die Aktion mit Szenen des Miteinanders an, und ein Vorschlag für einen Krabbelgottesdienst zum Thema schließt das Kapitel ab. Wir wünschen Ihnen viele gute Erfahrungen eines gelingenden Miteinanders mit den Kindern und auch im Team. Im Blickwinkel Hinschauen und nachdenken Gemeinsam sind wir stark das sollte auch für das Team gelten. Es bedeutet nicht, dass alle gleicher Meinung sein oder die gleichen Fähigkeiten haben müssen, sondern, dass sich alle mit ihren Gaben und Kompetenzen in die gemeinsame Arbeit einbringen können und sich deshalb auch mit ihren Schwächen gut aufgehoben wissen. Gemeinschaftsgefühl und -bewusstsein wächst in gemeinsamen Herausforderungen und Vorhaben, in denen unterschiedliche Fähigkeiten gebraucht werden, damit das Geplante gelingen kann. Fähigkeiten anderer anerkennen zu können setzt voraus, dass man solche Anerkennung auch selbst erfährt. Im wechselseitigen Geben und Nehmen gedeiht die Atmosphäre des Miteinanders. Sich über Eigenes freuen können und dies auch anderen zu gönnen, das schafft ein positives Klima, das auch auf Kinder und Eltern wirkt. Unterschiedliche Kompetenzen im Team ermöglichen unterschiedliche Rollen als Lehrende und Lernende. Bei Mitarbeitenden mit ihren besonderen Fähigkeiten können andere dazulernen, vom Expertenwissen Einzelner profitieren so alle. 3

5 Wissenswertes für die Erzieherin Gemeinsam stark zu sein, das heißt nicht, mit allen ein Herz und eine Seele sein zu müssen. In jeder Gruppe sind Nähe und Distanz zwischen den Einzelnen unterschiedlich verteilt und können sich auch verändern. Wichtig aber ist ein offener Umgang, in dem man sich auch Sachen sagen kann, die nicht angenehm sind. Dies sollte aber eingebettet sein in Regeln des Miteinanders, die von gegenseitigem Respekt bestimmt sind. Zum Bewusstsein und zur Pflege des Gemeinsam sind wir stark gehört auch die immer wieder aktualisierte gemeinsame Ausrichtung an Leitbild, Profil, Grundsätzen der Arbeit, an Gelegenheiten zu Arbeitsgesprächen untereinander und zum Feiern. Das könnte auch wie ein roter Faden für die gemeinsamen Besprechungen sein: Gute und nachdenkliche Worte zur gemeinsamen Zielsetzung, wechselseitige Bestätigung, Bereitschaft und Gelegenheit zum Lernen voneinander, offene und faire Auseinandersetzung in strittigen Fragen und schließlich auch Elemente des Feierns. (FH) Das besondere Buch: Buchtipps Kobna Anan/Omari Amonde: Das Lied der bunten Vögel. Licorne Verlag, Murten (CH) 2002 In einem Urwald leben fünf Vögel, von denen jeder eine Farbe hat und ein kurzes Lied kann. Alleine sind sie unscheinbar, aber wenn sie gemeinsam zum Hof des Bauern fliegen und miteinander singen, erfreut dieses bunte Treiben den Bauern und sie werden mit Futter und Lob vom Bauern belohnt. Als die Vögel jeweils alleine das ganze Futter holen wollen, wird ihre bisherige glückliche Lebensgemeinschaft zerstört. Der Gesang jedes einzelnen Vogels ist eintönig und jeder Vogel für sich alleine gesehen farblos. Der Bauer erkennt als Einzelne seine Freunde nicht mehr und jagt sie ohne Futter davon. Als sie ihren Fehler eingestehen und sich wieder gemeinsam auf den Weg machen, klingt ihr Lied wieder wie früher, die bunte Welt ist wieder in Ordnung und so erfreuen sie das Herz des Bauern. Kobna Anan erzählt mit diesem Märchen eine wesentliche Botschaft: In der Gemeinschaft kann jeder noch so kleine Einzelbeitrag zu einem bunten, großen Ganzen werden. Viel Spaß macht das in die Geschichte eingebaute Lied zum Vor- und Nachsingen. Wunderbar hat Omari Amonde dieses Märchen in Bilder umgesetzt. Es sind Bilder, die zum Betrachten und Entdecken einladen. Dieses Märchen ruft nach einem gemeinsamen Nachspiel und fordert zum kreativen Tun heraus. Tipp: Der Text des Märchens ist zu finden in der Zeitschrift Grenzenlos, Heft 2/2002, Hrsg.: Kindermissionswerk Sternsinger. Auf der Seite steht das Heft unter Materialien zum Download zur Verfügung (Text, Spiellied, Tipps zum Gestalten eines Rollen- spieles und dem Bau von Kulissen und Kostümen). Achim Bröger: So stark sind wir zusammen. Geschichten von Freundschaft, Helfen und Selbstbewusstsein. Arena Verlag, Würzburg 2012 Esther Kraft: Gemeinsam sind wir stark. Eine Geschichte über das Lernen und Anderssein. DeBehr, Bremen 2011 Matthias Morgenroth/Bärbel Wittig: Du und ich zusammen sind wir stark. Kaufmann Verlag, Lahr 2011 Lorenz Pauli/Kathrin Schärer: Nur wir alle. Orell Füssli Verlag, Zürich 2012 Regina Rusch: Johanna, wir sind stark. Arena Verlag, Würzburg 2011 Christa Zeuch: Zusammen sind wir stark. Eine Geschichte für Erstleser. Arena Verlag, Würzburg 2011 Zusammen ist es doppelt schön. 3-Minuten-Freundschaftsgeschichten. Kerle Verlag, München 2011 (AW) (JD) 4

6 Plauderstündchen Erzähl mir was! Gemeinschaft macht stark (1. Korinther 12) Ziel: Fördert: Anspruch: Alter der Kinder: Anzahl der Kinder: Räumliche Voraussetzungen: Vorbereitung: Durchführungszeit: wahrnehmen, wie zur Gemeinschaft das Miteinander verschiedener Menschen gehört bedenken, was solche Gemeinschaft stört und was sie fördern kann wahrnehmen, dass zum christlichen Glauben die Gemeinschaft der Christen gehört Erfassen der Ausdruckskraft symbolischer Bilder Gemeinschaftsgefühl Verantwortungsbewusstsein mittel bis hoch ab 5 Jahren Kindergruppe ruhiger, gemütlicher Raum sich die Geschichte selbst aneignen ca. 20 bis 30 Minuten Gemeinsam stark sein, das gilt auch für den christlichen Glauben. Man kann zwar nur für sich selbst glauben, aber nicht ohne die anderen so wie man überhaupt nicht ohne die anderen wirklich stark sein kann. Dieser Satz gibt viel Anlass zum Nachdenken. Bilder eignen sich hier gut zur Veranschaulichung, etwa das Bild vom Holzscheit, das nur in der Gemeinschaft mit anderen zum lodernden Feuer werden kann. Paulus verwendet in seinen Briefen an die Gemeinde in Korinth auch ein Bild: das vom Leib und den Gliedern. Jedes Glied ist für sich wichtig, aber alle gehören und wirken zusammen. Der Hintergrund seiner Gedanken ist der in der Erzählung angedeutete Konflikt, an dem die Christengemeinschaft in Korinth zu zerbrechen droht. Das nötigt ihn zu einer Antwort in mahnenden und zugleich anschaulichen Worten. Wie kamen eigentlich die Geschichten von Jesus und vom Glauben an ihn von dem Land, in dem Jesus gelebt hat, zu uns in unser Land? Das geschah durch Boten, die auf Reisen von einer Stadt zur anderen und von Land zu Land zogen und den Leuten erzählten, warum der Glaube an Jesus Christus für sie so wichtig ist. Der bekannteste von ihnen ist Paulus, von ihm erzählt die folgende Geschichte. Über ein ganzes Jahr ist Paulus nun schon in der Hafenstadt Korinth in Griechenland. Unermüdlich hat er zu den Menschen von Jesus Christus gesprochen und viele für diesen Glauben begeistert. Heute nun will er weiterziehen in eine andere Stadt. Die ganze Gemeinde ist zusammengekommen, um sich von ihm und seinen Begleitern Aquila und Prisca zu verabschieden. Ist es denn wirklich schon so weit?, fragt Titius Justus, der von Anfang an mit dabei war und miterlebt hat, wie aus der kleinen Schar der Christen in diesem Jahr mit Paulus eine große Gemeinde geworden ist. Ja, antwortet Paulus, ihr seid jetzt als Gemeinschaft der Jesusleute stark genug, um auch ohne mich beieinander zu bleiben. Er schaut zu den Hafenarbeitern, die mit ihren kräftigen Armen jeden Tag die Schiffe be- und entladen und sagt: Ihr seid nicht nur mit euren Händen stark, sondern auch mit eurem Glauben. Ihr seid die Richtigen, die unten am Hafen die Botschaft von Jesus am besten weitersagen können. Und dann schaut er zu Krispus und sagt: Du kennst die Leute hier am besten, du kannst gut mit allen hier reden. Du weißt auch sehr gut, wie man einen Gottesdienst leitet und bist für mich da ein guter Nachfolger. Und weiter sagt er zu dem Ehepaar, dem das große Haus gehört, 5

7 Plauderstündchen Erzähl mir was! in dem sich die Christen regelmäßig treffen: Ihr könnt auch weiterhin gut dafür sorgen, dass alle sich bei euch im Haus wohlfühlen. Ihr könnt auch anderen helfen, die in Not sind. Ihr könnt mithelfen, dass sich niemand aus unserer Gemeinschaft ausgeschlossen fühlen muss. So sagt Paulus zu allen ein gutes Wort. Die einen, die gut erzählen können, ermuntert er, es auch weiter zu tun. Die anderen, die ihm immer wieder Fragen gestellt haben, bittet er, mit Briefen weiterhin mit ihm im Kontakt zu bleiben. Dann segnet er sie alle und sagt: Ihr alle zusammen seid wie ein Körper, in und an dem alles dran ist, was man zum Leben braucht. Monate vergehen. Paulus hält sich nun in der Stadt Ephesus auf. Da, endlich kommt ein Brief aus Korinth. Paulus liest ihn, zuerst voller freudiger Erwartung. Aber dann runzelt er immer mehr die Stirn. Je länger er liest, desto mehr verfliegt seine Freude. Priscillla, die ihn hierher begleitet hat, fragt besorgt: Gibt es unangenehme Nachrichten aus Korinth? Leider ja, antwortet Paulus. Es ist dort ganz anders weitergegangen, als wir es uns gedacht haben. Die Reichen wollen mit den Armen nicht mehr so viel zusammen sein. An den Sonntagen treffen sie sich zuerst zum Essen in ihren schönen und großen Häusern. Und wenn dann die Leute vom Hafen nach einem langen Arbeitstag dazukommen, ist fast nichts mehr da für sie. Das bedrückt auch Priscilla und Paulus spricht weiter: Es ist sogar noch schlimmer: Einige von denen, mit denen wir so gut über den Glauben nachdenken konnten, sind untereinander in Streit geraten. Sie und ihre Freunde wollen mit den anderen nicht mehr so viel zu tun haben. Priscilla seufzt: Da wollen so viele für sich allein stark sein und meinen, dass es ohne die anderen besser geht. Paulus ergänzt: Ich habe ihnen doch oft genug gesagt, dass wir nur gemeinsam gut an Jesus Christus glauben können jeder Einzelne mit dem, was er kann, und zugleich alle zusammen! In den nächsten Tagen muss Paulus immer wieder über diesen Brief nachdenken. Dann setzt er sich hin und schreibt einen Brief zurück. Aber er schreibt eine Geschichte zum Nachdenken: Stellt euch vor, schreibt er, in einem menschlichen Körper können alle Teile miteinander reden. Da sagt der Fuß eines Tages: Allein wäre ich viel schneller ohne euch alle. Ihr seid nur eine Last für mich. Ich will euch loswerden. Und das Ohr sagt darauf: Das Hören ist viel wichtiger als das Sehen. Ich brauche das Auge nicht. Und das Auge sagt: All die schönen Dinge zu sehen, das ist genug. Ich kann auch ohne die anderen Körperteile Freude am Leben haben. Und so schreibt er immer weiter. Immer wieder fällt ihm ein neues Beispiel dazu ein. Dann hält er inne und schreibt zum Schluss noch: Denkt daran, was ich euch gesagt habe, nämlich dass wir nur gemeinsam und in unserem Glauben an Jesus Christus stark sein können. Noch ein Schlusssatz mit dem Segensgruß für alle, dann wird der Brief verschlossen und einem Boten übergeben. Gespannt wartet Paulus auf die nächste Nachricht aus Korinth. Er hofft sehr, dass es eine gute sein wird. Gesprächsanregungen: Miteinander stark sein das hat Paulus erlebt, als er in Korinth war. An was kannst du dich noch erinnern? Dann wollten einige anders stark sein. Was meinst du, ob ihnen das gelingen konnte? In seinem Brief schreibt Paulus über den Körper und Körperteile, die ohne die anderen stark sein wollen. Was hätte Paulus da noch weiter über andere Körperteile schreiben können? Jeder Körperteil ist für sich wichtig und kann doch nicht ohne die anderen sein. Wie passt das für den Körper und wie passt das für das Zusammenleben der Menschen? Paulus schreibt, dass das Stark-Sein ohne die anderen nicht zum Glauben an Jesus Christus passt. Was meint er wohl damit? Welche Botschaft aus Korinth erhofft sich Paulus wohl als Antwort auf seinen Brief? Was würde er gerne im Antwortbrief lesen? Was müsste sich dann in Korinth ändern? Wie stellst du dir eine Gemeindeversammlung in Korinth vor, in der Vorschläge zu den nötigen Änderungen überlegt werden? Zwei weitere Geschichten sowie zwei Fabeln zum Thema Gemeinsam kann schier Unglaubliches gelingen finden Sie im Bonusmaterial auf S. 19 ff. (FH) 6

8 Plauderstündchen Erzähl mir was! Mit Kindern philosophieren: Was macht dich stark? Ziel: Förderung eines positiven Selbstbildes Stärkung der Resilienzfaktoren Fördert: Selbstbewusstsein und Selbstreflexion Bewusstwerden der eigenen Stärken Fähigkeit zum Argumentieren und Begründen Fähigkeit zum Beschreiben und Charakterisieren Anspruch: mittel bis hoch Alter der Kinder: ab 5 Jahren Anzahl der Kinder: Kleingruppe: 8 bis 12 Kinder Räumliche Voraussetzungen: ruhiger, gemütlicher Raum Materialien: Gesprächssymbol Bilder von Personen mit körperlicher Stärke (z.b. Pipi Langstrumpf, Obelix, Poppeye) Kosten: Vorbereitung: eigene Überlegungen zum Thema anstellen Durchführungszeit: ca. 45 Minuten Resilienz ist ein Begriff, der Erziehenden im Berufsalltag seit einiger Zeit oft begegnet. Es geht dabei um die Frage, wie Kinder stark werden, um mit den Widerständen und Rückschlägen des Alltags konstruktiv umgehen zu können. Die Kinder selbst setzen sich ja ständig mit ihrer eigenen Stärke und ihren Stärken auseinander und messen sich mit anderen Kindern. Die Basis dafür aber sind Vertrauen, Sicherheit, Stabilität, Zuneigung und Liebe. Doch ist dies auch ein sehr sensibles Thema, denn viele Kinder sind sich ihrer Stärken nicht bewusst. Das Philosophieren bietet einen geeigneten Rahmen, herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen. So können sich auch weniger selbstbewusste Kinder ihrer Ressourcen bewusst werden, um so ein positives Selbstbild zu entwickeln. Einstieg und Durchführung: Legen Sie Bilder von Personen, von denen die Kinder wissen, dass sie besonders stark sind (z.b. von Pipi Langstrumpf, Obelix, Poppeye) in die Mitte des Kreises. Sprechen Sie mit den Kindern über die Bilder. Wen erkennt ihr auf den Bildern? Könnt ihr die Figuren beschreiben? Welche Eigenschaften haben sie? Welche Gemeinsamkeiten haben die Figuren Bestimmt werden die Kinder darauf kommen, dass die Gemeinsamkeit der Figuren ihre körperliche Stärke ist. Sprechen Sie mit ihnen darüber, was die Figuren stark macht. Stellen Sie anschließend den Kindern die folgende Frage, um damit ins philosophische Gespräch einzusteigen. Was macht dich stark? 7

9 Plauderstündchen Erzähl mir was! Geben Sie den Kindern genügend Zeit, um die Frage auf sich wirken zu lassen und sammeln Sie zunächst einige Aussagen. Mit Impulsfragen können Sie versuchen, die Aussagen der Kinder zu vertiefen und das Gespräch zu lenken. Wichtig ist während des Gesprächs, dass Sie sich zurückhalten und es auch aushalten können, wenn die Kinder auf Ihre Frage nicht gleich antworten können. Dennoch ist es Ihre Aufgabe, das Gespräch in Gang zu halten, um immer mal wieder durch Impulse das Gespräch zu vertiefen oder auch zurück zur ursprünglichen Frage zu lenken. Setzen Sie Impulsfragen sparsam ein, nur um ein festgefahrenes Gespräch wieder in Gang zu bringen. Falls das Gespräch stockt oder um es zu vertiefen oder zu abstrahieren, könnten das mögliche Impulsfragen sein: Was bedeutet für dich stark sein? Nimmst du dich selbst als stark wahr? Wie wird man stark? Was macht dich stark? Warum ist körperliche Stärke wichtig? Kann man auch anders als körperlich stark sein? Was ist wichtiger: dass ich mich selbst als stark wahrnehme oder dass ich von anderen als stark wahrgenommen werde? Kommt Stärke von dir selber oder gibt es Personen, die dich stärken? Bist du mehr für dich allein oder mehr mit anderen zusammen stark? Setzen Sie nun die unten abgebildeten drei Bilder (evtl. vergrößert) ein, um das Gespräch auf eine abstraktere Ebene zu bringen. Fragen Sie die Kinder Folgendes: Was ist auf diesen Bildern zu sehen? Was haben Familie, Freundschaft und Zusammenhalt mit Stärke zu tun? 8

10 Plauderstündchen Erzähl mir was! Mögliche Impulsfragen: Warum macht dich deine Familie stark? Was gibt dir deine Familie, was dir sonst keiner geben kann? Warum machen deine Freunde, deine Gruppe dich stark? Warum ist es wichtig, dass andere zu dir halten? Wann ist es wichtig, dass es andere gibt, die zu dir halten? Was gelingt dir mit anderen zusammen besser als alleine? Warum ist das so? Nach einiger Zeit sollte das Gespräch vom Konkreten zum Abstrakten kommen. Auch zu diesem Zweck können Sie Impulse setzen (z.b. Warum ist das so? Ist das immer so? Gilt das für alle so?). Abschluss: Sammeln Sie zum Schluss noch einmal die Aussagen der Kinder und geben Sie ihnen die Möglichkeit, reihum noch ein Schlusswort abzugeben freiwillig selbstverständlich. Wer nichts mehr sagen möchte, muss auch nicht. Als Ergebnis können die Kinder Bilder von sich malen, die Sie betiteln mit: DAS MACHT MICH STARK!. Kinderzitate: Um stark zu sein, muss man gesunde Sachen essen, denn da sind Wachsstoffe. Ich glaube, der liebe Gott passt drauf auf, dass ich gesund bleibe! Der liebe Gott macht mich stark! Ich glaube, wenn man nicht stark ist, dann fühlt man sich schlapp oder vielleicht auch schwach! (CS) Das kleine ABC des Philosophierens (1 + 2) Im Anhang finden Sie auf praktischen Sammelkarten weitere nützliche Hinweise zum Philosophieren mit Kindern. Das kleine ABC des Philosophierens wird in den nächsten Ausgaben fortgesetzt. 9

11 Liederkiste Sing mit! Die Rübe Ziel: Fördert: Anspruch: Alter der Kinder: Anzahl der Kinder: Räumliche Voraussetzungen: Materialien: Durchführungszeit: im Spiel zu einer Geschichte Freude an der Gemeinschaft und gemeinschaftliches Gelingen erleben Musikalität Körpergefühl Gemeinschaftssinn gering 2 bis 5 Jahre beliebig ruhiger, gemütlicher Raum großes grünes Tuch (Beet), große Rübe mit grünem Kraut ca. 15 bis 20 Minuten Text und Melodie: Martina Liebendörfer Eine Bäuerin und ein Bauer haben Rüben gesät. Eine der Rüben wuchs und wuchs und wurde immer größer. Nun kam der Herbst und die beiden wollten die Rübe ernten, aber sie konnten sie nicht herausziehen. Nacheinander halfen alle Tiere des Bauernhofs beim Ziehen, einer zog am anderen. Es gab eine ganz lange Schlange. Als sich zum Schluss die Maus anhängte, kam die Rübe mit einem Riesenplopp aus der Erde und alle kullerten durcheinander. (nach Alexej Tolstoi) Diese Geschichte kann auch schon mit den ganz Kleinen gespielt werden. Eine große Rübe mit Grün steckt im Beet und muss herausgezogen werden. Ein Kind hängt sich an das andere. Wichtig ist, dass die erste Person, die an der Rübe zieht, ein Erwachsener ist, damit die Rübe nicht schon beim ersten Kind herausgezogen wird. Im Lied werden die Kinder zum Ziehen aufgefordert. In jeder Strophe wird ein neuer Name eingesetzt. Nach jeder Strophe wird gemeinsam gerufen und dazu im Rhythmus mit den Füßen gestampft: Hau ruck, hau ruck komm raus, ruck zuck! Nach dem letzten Kind heißt es dann: Hau ruck, hau ruck komm raus, ruck zuck! Und auf einmal, ei der Daus kommt die ganze Rübe raus! Alle purzeln durcheinander und die Rübe kann gegessen oder noch in den Erntekorb gesteckt werden. (aus: Martina Liebendörfer (Hg.): Gott im Spiel?! Ein religiöses Handbuch für die Arbeit mit unter Dreijährigen in Mutter-Kind- Gruppen und anderen Betreuungsangeboten für Kleinkinder. Stuttgart 2011, S. 126) (ML) 10

12 Gebete Mit Gott auf Du und Du! Das Miteinander als Gottesgeschenk Ziel: das Miteinander als wertvolles Geschenk von Gott wahrnehmen können Fördert: Bereitschaft, eigene Verantwortung dafür wahrzunehmen Hinwendung zu Gott Sensibilität für das, was das Miteinander stärkt und gefährdet Anspruch: gering Alter der Kinder: 3 bis 8 Jahre Anzahl der Kinder: beliebig Vorbereitungszeit: Durchführungszeit: minimal Guter Gott, es ist schön, mit anderen zusammen zu sein, miteinander zu spielen und auch miteinander Quatsch zu machen. Aber oft spiele ich auch gerne alleine und zuhause freue ich mich darauf, wenn ich meine Mutter oder Vater, meine Oma oder meinen Opa ganz für mich alleine haben kann. Lieber Gott, ich danke dir, dass ich dies alles habe und es mir dabei gut geht. Amen Lieber Gott, zusammen spielen ist schön, aber manchmal gibt es dabei auch Ärger, wenn wir uns nicht einigen können: Die einen wollen dies, die anderen das. Hilf uns, dass wir uns trotzdem immer wieder schnell gut verstehen und wieder viel miteinander tun können. Amen Guter Gott, manchmal ist es gar nicht so leicht, Kinder zum Mitspielen zu finden. Da spielen die einen da und die anderen dort und wollen keine anderen Kinder mehr dabei haben. Es ist nicht schön, wenn ich dann alleine dastehe und nicht weiß, was ich tun soll. Hilf mir, dass ich dann Geduld habe und es immer wieder versuche, mit anderen zusammen zu spielen. Und hilf uns auch in der Gruppe, andere nicht allein zu lassen. Amen (FH) 11

13 Kreativecke Komm, mach mit! Eine starke Kordel aus vielen Fäden Ziel: im Tun miterleben, wie aus vielen Fäden eine starke Kordel entsteht Fördert: Wahrnehmungsfähigkeit Fingerfertigkeit Sinn für Symbolik Anspruch: mittel bis hoch Alter der Kinder: 5 bis 8 Jahre Anzahl der Kinder: Kleingruppe oder einzelne Kinder Räumliche Voraussetzungen: Basteltisch Materialien: Schere Haltegriff (Türgriff, Fenstergriff, Finger eines Freundes) Kochlöffel Wolle Kosten: minimal Vorbereitungszeit: Durchführungszeit: ca. 20 bis 30 Minuten Zunächst werden Wollfäden zurechtgeschnitten, und zwar jeder dreimal so lang, wie die fertige Kordel sein soll. Je mehr Fäden es sind, umso dicker und stärker wird die Kordel. Nun werden die Fäden an beiden Enden verknotet. Ein Ende wird im Haltegriff eingehängt, durch das andere Ende steckt man den Kochlöffel. Anschießend dreht man immer in eine Richtung, bis sich die Wolle sichtbar zusammenzieht. Die Wollfäden müssen dabei immer in Spannung sein. Tipp: Um zu testen, ob schon genug gedreht wurde, lässt man die Fäden ein bisschen locker. Bleiben sie gut zusammengedreht, kann man aufhören zu drehen. Wurde genug gedreht, wird das Ende mit dem Kochlöffel am Haltegriff angebracht. Dabei unbedingt die Kordel in der Mitte halten, damit sie sich nicht unkontrolliert zusammenzieht. Von der Mitte her wird nun mit Daumen und Zeigefinger beider Hände immer abwechselnd auf die Kordel gedrückt, damit sich die Fäden fest miteinander verbinden. Die Dicke der Kordel wird durch die Anzahl der Fäden bestimmt, aber auch durch das mehrmalige Verdrehen der Fäden. Man kann die Kordel auch noch einmal zusammenschlagen und verdrehen (dazu Fäden sechsmal so lang nehmen). Tipp: Symbol einer starken Gemeinschaft kann auch ein Plakat sein, auf dem ein Fischumriss mit den Fotos der Kinder in Fischform gefüllt ist. (HS/KH) 12

14 Spielmobil Jetzt wird s spannend! Gemeinsam groß werden wie ein Luftballon Ziel: das Wachsen einer Gemeinschaft spielerisch erleben Fördert: Körpergefühl Gemeinschaftserleben Fantasie Anspruch: gering Alter der Kinder: 2 bis 5 Jahre Anzahl der Kinder: Kindergruppe Räumliche Voraussetzungen: Materialien: evtl. Luftballons Kosten: Vorbereitungszeit: Durchführungszeit: je Spiel ca. 5 Minuten Schon den ganz Kleinen kann im Spiel zugänglich werden, wie im Miteinander etwas Neues und Großes entsteht. Es müssen alle zusammenwirken, damit es gelingt. Der Luftballon bleibt entweder unsichtbar in der Vorstellung der Kinder oder das Aufblasen usw. geschieht mit einem echten Luftballon. Mit dem Aufblasen eines Luftballons wächst auch der Kreis der Kinder: Zuerst stehen alle Kinder eng beieinander, so eng, wie es nur geht, und halten sich an den Händen. Alle zusammen sind ein unsichtbarer, noch ganz kleiner Luftballon. Alle pusten und gehen dabei einen Schritt zurück. Der Luftballon wächst. Dasselbe wird mehrfach wiederholt. Der Luftballon wird immer größer. Aus Versehen lassen wir los und der Luftballon schnurrt zusammen. Mit entsprechenden Geräuschen rücken die Kinder wieder zusammen, bis sie sich kaum noch mit den Händen fassen können. Also noch einmal von vorne, der Luftballon wird noch einmal aufgeblasen. Da platzt der Luftballon! Den Knall mit einem Trommelschlag o.ä. ausführen. Alle Kinder purzeln durcheinander. Mit einem neuen Luftballon geht es von vorne los. Tipp: Dazu passt auch das Lied Der kleine, rote Luftballon in Ausgabe 21: Luft Unsichtbare Lebenskraft, S. 10. (ML) 13

15 Spielmobil Jetzt wird s spannend! Gruppenspiele für die Größeren Ziel: Fördert: Anspruch: Alter der Kinder: Anzahl der Kinder: Räumliche Voraussetzungen: Materialien: Durchführungszeit: in Gruppenspielen erleben, wie durch das Zusammenwirken aller das Spielen Freude macht Wahrnehmungsfähigkeit Körpergefühl Fantasie Gemeinschaftssinn gering bis mittel 4 bis 10 Jahre (je nach Spiel) Kindergruppe Gruppen- oder Turnraum, draußen je nach Spiel je nach Spiel Inhalt: Rettende Insel Ein Kapitän muss seine über Bord gegangene Mannschaft wieder einsammeln. Je mehr Seefahrer er wieder in sein Boot holen kann, umso leichter wird das Herausziehen der anderen. Material: pro Gruppe einen umgedrehten Tisch; die Tische werden im Raum verteilt eine Teppichfliese für jedes Kind, auf die es sich setzt pro Gruppe ein stabiles und langes Seil, das sich gut von den Kindern greifen lässt Durchführung: Die Kinder werden in mehrere Gruppen eingeteilt. Aus jeder Gruppe wird ein Gruppenführer (Kapitän) gewählt. Der Kapitän darf sich in einen umgedrehten Tisch (sein Boot) setzen und bekommt ein Seil in die Hand. Die Kinder der jeweiligen Mannschaft setzen sich auf ihre Teppichfliese und verteilen sich wie sie möchten im Raum. Nun muss der Kapitän versuchen, seine Mannschaft zu sich ins Boot zu holen, indem er jedem das Seil zuwirft und ihn an seinen Tisch heranzieht. Die Kinder, die bereits im Boot sitzen, müssen dann natürlich kräftig mithelfen, die anderen über Bord gegangenen Seefahrer auch ins Trockene zu befördern. Das Spiel kann auf Zeit oder im Wettkampf mit anderen Kapitänen gespielt werden. Inhalt: Kniesitzer-Tanz Während eines Kreistanzes wachsen die Kinder zu einem immer kleiner werdenden Kreis zusammen, sodass sie sich am Ende auf die Knie ihres Hintermannes setzen können. Material: Musik (am besten ein kurzes Lied zum Mittanzen und -singen) Durchführung: Die Kinder stellen sich in einem möglichst großen Kreis auf, sodass niemand den anderen berühren kann. Mit der Musik beginnen die Kinder nun, in Uhrzeigerrichtung (evtl. mit einem bestimmten Tanzschritt) zu gehen. Wenn das Lied aufhört, bleiben alle stehen und gehen einen Seitwärtsschritt in Richtung Kreismitte. 14

16 Spielmobil Jetzt wird s spannend! Wieder erklingt die Musik und die Kinder beginnen von vorne. Diese Abfolge wird so lange wiederholt, bis die Kinder ganz eng aneinander stehen, sodass sie nur noch ganz kleine Schritte nach vorwärts gehen können. Ist der Kreis schließlich so dicht, dass sich kaum noch einer bewegen kann, können die Kinder versuchen, sich langsam auf die Knie ihres Hintermannes zu setzen. Bevor der Kreis in sich zusammenfällt, ist das Spiel zu Ende. Inhalt: Verkehrte Reise nach Jerusalem Bei dieser Reise muss jeder nach jedem Durchgang noch einen Platz finden, sodass die Füße nicht mehr den Boden berühren. Hier scheiden nämlich nicht die Mitspieler aus, sondern die Stühle. Zusammenhalt ist gefragt! Material: Musik einen Stuhl weniger als Mitspieler da sind Durchführung: Die Kinder werden in zwei Gruppen eingeteilt. Alle Kinder bis auf eines erhalten einen Stuhl. Die Stühle werden wie bei der Reise nach Jerusalem in einer Doppelreihe aufgestellt. Während die Musik läuft, wandern die Kinder um die Stuhlreihen herum. Stoppt die Musik, müssen alle Kinder in irgendeiner Art und Weise auf einen Stuhl Hauptsache, niemand berührt mehr mit den Füßen den Boden. Danach wird ein Stuhl entfernt, aber kein Mitspieler! Mit jedem Durchgang müssen die Kinder nun erfinderischer werden, wie sie alle ihre Gruppenmitglieder auf den immer weniger werdenden Stühlen unterbringen (z.b. durch Schoßsitzen, Festhalten, akrobatische Figuren u.a.). (KH) Inhalt: Magnetismus Auf Zuruf ordnen sich alle Kinder im Kreis einer Person zu, die das im Zuruf benannte Merkmal hat. Das fördert gegenseitiges Wahrnehmen in der Gruppe. Durchführung: Alle gehen im Raum umher. Die das Spiel leitende Person ruft nun z.b. Alle Brillenträger sind magnetisch! Nun muss sich jedes Kind ein anderes suchen, das eine Brille trägt. Wer jemanden gefunden hat, läuft hin zu ihm, streckt seine Hand aus, deutet auf die betreffende Person und bleibt eingefroren stehen. Dabei darf die Person nicht berührt werden. Mehrere Kinder können sich um dieselbe Person gruppieren. Magnetisch können z.b. Personen mit einer bestimmten Augen- oder Haarfarbe oder einer bestimmten Kleidung sein. Inhalt: Geier, Henne, Küken In einer Schlange aufgestellt versucht die erste Person (Henne) die letzte (Küken) vor dem Gefangenwerden durch den Geier zu schützen. Durchführung: Außer dem Geier stellen sich alle Personen hintereinander auf und fassen sich mit den Händen um den Bauch. Die Henne steht ganz vorne in der Reihe und das Küken am Schluss. Aufgabe des Geiers ist es nun, das Küken zu fangen. Die Henne und die ganze restliche Reihe versuchen das zu verhindern, ohne dass sich die Reihe trennen darf. (NS) 15

17 Aktion Gemeinsam etwas erleben! Gemeinschaft erleben und gestalten Ziel: Fördert: Anspruch: Alter der Kinder: Anzahl der Kinder: Räumliche Voraussetzungen: Materialien: Durchführungszeit: mit Szenen aus dem Kinderalltag Bedingungen für das gute Miteinander bedenken Wahrnehmungsfähigkeit Reflexionsvermögen Empathie gering bis mittel 4 bis 7 Jahre Kindergruppe ruhiger, gemütlicher Raum 1 vergrößerte Kopie der Zeichnungen pro Kind Farbstifte ca. 30 Minuten Durchführung: Mit diesem Spiel können sich die Kinder zu unterschiedlichen Verhaltensweisen in der Gruppe der Gleichaltrigen Gedanken machen. Geben Sie jedem Kind eine vergrößerte Kopie der Zeichnungen. Betrachten Sie gemeinsam mit den Kindern die Spiel- und Konfliktsituationen auf ihren Blättern. Stimmen Sie die Kinder auf eine Farbgestaltung mit folgenden Worten ein: Seht euch nun alle Kinder auf dem Bild genau an. Malt bei allen Kindern, die miteinander spielen, die Kleidung rot (oder eine andere für alle ausgewählte Farbe) an. Seht ihr Kinder, die sich streiten? Gebt ihnen eine andere Farbe. Es gibt auch Kinder, die allein sind. Welche Farbe wollt ihr ihnen geben? Andere Kinder stehen zusammen oder gehen spazieren. Auch sie bekommen eine besondere Farbe. Sehr ihr auch jemanden, der Streit verhindern will? Abschluss: Nachdem die Kinder ihre Blätter bunt angemalt haben, greifen Sie im anschließenden Gespräch die Empfindungen und Äußerungen der Kinder auf. Vergleichen Sie die Gemälde der Kinder. Ist die Farbgebung einzelner Situationen gleich? Welche? Gibt es situationsorientierte Farben (z.b. Rot für Aggression oder Blau für Verständigung usw.)? Helfen Sie Kindern, über Probleme des Zusammenseins nachzudenken und unterstützen Sie dabei, Veränderungen und Lösungen herbeizuführen. (Elke Dreier, aus: Entdeckungskiste Mai/Juni 2000, Kiga-Fachverlag St. Ingbert) (HS) 16

18 Aktion Gemeinsam etwas erleben! Krabbelgottesdienst : Die kluge Krähe Ziel: Fördert: Anspruch: Alter der Kinder: Anzahl der Kinder: Räumliche Voraussetzungen: Materialien: Vorbereitung: Durchführungszeit: im gemeinsamen Feiern Zusammengehörigkeit bewusst erleben Selbstgefühl Gemeinschaftsbewusstsein Fähigkeit zur Zusammenarbeit gering 2 bis 5 Jahre Kindergruppe (mit Eltern) geeigneter bzw. vorbereiteter Platz in der Kirche Kuscheltiere Kirchenkater Johann bzw. ein anderes vertrautes Stofftier 1 großes Glas/große Vase mit Wasser Tiere (Holz- oder Gummitiere) Handpuppe Rabe oder Vergleichbares Steine, Kartoffeln etc. Plastikschnapsgläschen und 1 Krug frisches Wasser Glas mit Steinen o.ä. füllen, dann bis an den Rand Wasser dazugeben; Materialien herausfischen und trocknen; Wasser im Glas lassen. ca. 20 bis 30 Minuten Zur Kirche für die ganz Kleinen sind junge Familien mit ihren Kleinkindern, aber auch Opa, Oma und andere Erwachsene herzlich eingeladen. Im Chorraum der Kirche sind für die Kinder Matten ausgelegt, rechts und links davon Stuhlreihen aufgestellt. Auf den Matten liegen noch ein paar Kuscheltiere bereit, auch der Kirchenkater Johann, der bei allen Krabbelgottesdiensten mit dabei ist. Die Mitwirkenden sitzen vor dem Altar auf den Altarstufen, um nahe bei den Kindern zu sein. Glockengeläut: Alle kommen zur Ruhe, werden aufmerksam auf das, was in diesem Gottesdienst geschieht. Wir lauschen miteinander dem Glockengeläut, bis sonst nichts mehr zu hören ist. Begrüßungslied: Es ist immer das gleiche einfach zu singende Lied, das den Kindern durch manche Gottesdienste vertraut geworden ist. Es wird gleich nach dem Glockenläuten gesungen, damit die eine oder andere Familie während des Liedes noch unbemerkt dazukommen kann. Begrüßung und Kerzen anzünden: Die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden werden begrüßt. Dann wird geschaut, ob der Kirchenkater Johann schon einen Platz bei einem Kind gefunden hat oder ob er noch auf der Matte liegt. Auf dem Taufstein steht die Gottesdienstkerze, die nun unter Mithilfe der Kinder angezündet wird. 17

19 Aktion Gemeinsam etwas erleben! Gebet: Beispiel: Wir danken dir du großer Gott für diesen neuen Morgen. Du liebst die ganze weite Welt, du willst für alle sorgen. Amen Lied: Es wird z.b. das Lied Gott hält die Welt in seiner Hand (oder z.b. ein Lied aus Ausgabe 27/2012: Die Kleinen sind da 0 3-Jährige in der Einrichtung ) gesungen. Dazu denken sich die Teilnehmer passende Bewegungen aus. Geschichte: Die kluge Krähe Die Geschichte wird von einer Mitarbeiterin erzählt, und die Kinder spielen die Geschichte gleich mit. Das Wasserglas steht in der Mitte der Matten. Um das Glas stehen Hühner, Schweine, ein Hund, ein Esel, ein Schaf, ein Grashüpfer usw. Die Tiere versuchen vergeblich, an das Wasser heranzukommen. Doch es will ihnen nicht gelingen. Das Wasser reicht nicht bis zum Rand des Glases. Sie beugen sich über den Rand und haben Angst, hineinzufallen. Gemeinsam beraten die Tiere, wie sie an das Wasser herankommen könnten. Da kommt die Kluge Krähe und hat die Lösung: Der Krug muss aufgefüllt werden. Alle freuen sich über diese gute Idee. Alle Tiere (und alle Kinder) helfen mit, verschiedene Materialien im Wasserglas zu versenken. Gespannt beobachten sie, wie der Wasserspiegel steigt. Dann ist es soweit: Mit den versenkten Materialien ist der Pegel bis an den Rand gestiegen und die Tiere können trinken. Gemeinsam haben sie es geschafft. (nach einer Fabel von Avianus; weitererzählt bei Hans Gerhard Berge: Die Kluge Krähe. Gerstenberg Verlag) Lied: Ein bekanntes Lied aus dem Repertoire (z.b. Wir singen alle Hallelu ) wird gesungen. Gebet: Danke lieber Gott: Für die Erde, auf der ich stehe. Für die frische Luft, die ich atme. Für das klare Wasser, das ich trinke. Für die Tiere, über die ich mich freue. Für die Menschen, mit denen ich mich gut verstehe und mit denen ich gerne zusammen bin. Für die Sonne, die unsere Erde hell macht und wärmt. Amen Schlusslied und Abschlusskreis: Wie das Eingangslied ist auch das Schlusslied immer das Gleiche (z.b. Halte zu mir, guter Gott oder Lasst uns miteinander ). Alle Gottesdienstbesucher bilden eine lange Schlange, die durch die Kirche wandert. Zum Schluss bilden wir einen Kreis am Chorraum. Segen: Hier folgt der aaronitische Segen, der sich dank seiner Ausdruckskraft besonders gut eignet (vgl. Ausgabe 27/2012: Die Kleinen sind da 0 3-Jährige in der Einrichtung, S. 2): Gott segne dich und behüte dich. Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Etwas zum Mitnehmen: Zum Abschluss bekommt jedes Kind einen Schluck Wasser zum Trinken. Aus einem großen Krug wird für jedes Kind ein Schluck Wasser in ein kleines Plastikschnapsglas gefüllt. Das Glas darf dann mit nach Hause genommen werden. (Verfasserin und Rechte: Cornelia Dollmayer) 18

20 Bonusmaterial Die Geschichte vom alten Mühlrad Ziel: wahrnehmen, wie in der Gemeinschaft der Vielen schier Unglaubliches gelingen kann sich wirkkräftige innere Bilder vom Stark-Sein in der Gemeinschaft aneignen Fördert: Gespür für die Ausdruckskraft symbolischer Bilder Gemeinschaftsgefühl Verantwortungsbewusstsein Anspruch: mittel bis hoch Alter der Kinder: ab 5 Jahren Anzahl der Kinder: Kindergruppe Räumliche Voraussetzungen: ruhiger, gemütlicher Raum Materialien: Kosten: Vorbereitung: sich die Geschichte selbst aneignen Durchführungszeit: ca. 20 bis 30 Minuten Es gehört zu den wichtigsten sozialen Erfahrungen, dass im Miteinander Vorhaben gelingen, die für jeden Einzelnen unerreichbar sind. So entsteht ein stärkendes Wir-Gefühl. Unterstützt wird dies im staunenden Wahrnehmen, wie aus unscheinbar Kleinem durch den Beitrag aller etwas Großes wird, in kaum vorstellbarer Weise. Dazu können auch die folgenden beiden Geschichten beitragen. Tanja ist stinksauer. Mit einem lauten Knall schlägt sie die Wohnungstüre zu und wirft sich aufs Sofa. Eigentlich wollte sie heute mit ihren Freundinnen Kekse für den Schulbasar backen, aber es gab einen Riesenstreit um die blöden Ausstechformen. Daraufhin ist Tanja einfach abgehauen. Nun sieht es so aus, als würde niemand die Kekse backen, und das ganze Vorhaben ins Wasser fallen. Die können mich alle mal!, denkt Tanja. Dann mach ich die Kekse eben allein! Tanjas Oma ist ins Zimmer gekommen. Sie sieht gleich, dass mit Tanja etwas nicht stimmt. Behutsam setzt sie sich zu ihrer Enkelin aufs Sofa und nimmt sie liebevoll in den Arm. Na, mein Schatz, kann ich dir helfen?, fragt sie vorsichtig. Da erzählt Tanja ihr die ganze Geschichte von Anfang an. Ihre Oma hört aufmerksam zu, und als Tanja am Ende ist, sagt sie: Hm, ein Streit ist natürlich nicht schön und sicherlich könntest du versuchen, die Kekse allein zu backen, aber ich vermute, dass du das bis morgen nicht schaffen wirst. Es ist zu viel Arbeit für einen allein. Es ist ähnlich wie mit dem alten Mühlrad, das unbedingt wieder laufen wollte, aber allein konnte es das einfach nicht schaffen. Wieso? Wie war das mit dem Mühlrad?, wollte Tanja neugierig wissen. Das war so, begann die Großmutter ihre Geschichte. In einem kleinen Tal stand eine alte Mühle. Ein kleiner Bach schlängelte sich durch die grünen Wiesen und die blühenden Apfelbäume bis zu Mühle. Früher, als die Mühle noch das Korn der Bauern zu Mehl gemahlen hatte, lief das Wasser des Baches über das Mühlrad hinweg und trieb es an. Doch nun war die Mühle verlassen und keiner kümmerte sich mehr um das alte Mühlrad. Das Wasser lief nur noch in Rinnsalen an der Mühle vorbei und hatte sich andere Wege gesucht. Das alte Mühlrad aber wollte sich mit diesem Schicksal nicht zufriedengeben es wollte sich unbedingt wieder 19

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