Eckdaten zum Tourismus in Österreich 2014

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1 Eckdaten zum Tourismus in Österreich 2014 Quelle: Statistik Austria Entwicklung Ankünfte/Nächtigungen Herkunftsländer Bundesländerverteilung der Nächtigungen Unterkunftsverteilung der Nächtigungen Monatliche Verteilung der Nächtigungen Nächtigungen in Tourismusgemeinden Städtetourismus Anhang: Tabelle Ankünfte/Nächtigungen 2014 nach Nationen 2014 wurde die Zahl der Ankünfte erneut gesteigert, sie erreichte mit 37,6 Mio. (+1,9%) einen neuen Höchstwert. Sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland wurden um 1,9% mehr Gäste bewirtet. Die Nächtigungen blieben mit 131,9 Mio. um 0,5% unter der Bestmarke von Die Inlandsnächtigungen gingen um 0,2 und jene der Ausländer um 0,7% zurück. Nach sehr gutem Auftakt der Wintersaison 2013/2014 führten in weiterer Folge vor allem milde Temperaturen und späte Ostern dazu, dass die Gäste aus den Hauptherkunftsmärkten Skiurlaube ausfallen ließen oder deutlich verkürzten. Der Nächtigungsverlust vom Winter (-1,6% bzw. -1,1 Mio.) konnte im Sommer trotz Zuwächsen (+1,1% bzw ) nicht mehr ausgeglichen werden. Das Sommer-Ergebnis wurde von der Vorsaison (NÄ +5%) und Nachsaison (NÄ +1,%) getragen. Die Hauptsaison verlief rückläufig (NÄ -1,0%). Wirksam waren u.a. die Fußball WM, mäßiges Wetter sowie die schwierige politische und wirtschaftliche Lage in Russland. Um das Jahr letztendlich noch herumzureißen, hätte es kräftigerer Zuwächse im November und Dezember 2014 bedurft. Diese Periode verlief trotz fehlender Winterstimmung bis auf die letzten Tage des Jahres positiv (die Zuwächse im November/Dezember steuerten hps. Wien und Tirol bei). Der Städtetourismus setzte seinen Erfolgskurs fort. Wien katapultierte sich mit einem Nächtigungszuwachs von 6,3 % deutlich über die 13-Millionengrenze (13,5 Mio.) gab es nur eine Unterkunftskategorie mit Zuwächsen: gewerbliche Ferienwohnungen (+3,0% NÄ). Ankünfte in Österreich in Mio. Nächtigungen in Österreich in Mio SU/Tourismusforschung Seite 1 von 5

2 Nächtigungen in Österreich in Mio Top-Herkunftsländer (Ausland) Herkunftsländer (Ausland) Die Speerspitze der Herkunftsmärkte schloss mit einem Nächtigungsrückgang ab: Deutschland -2,6% und die Niederlande -1,4%. Das deutsche Ergebnis resultiert aus einem Einbruch in der Wintersaison 2013/2014 (-4,3%). In den Niederlanden hat sich die Situation am Arbeitsmarkt zwar gebessert, aber die Arbeitslosigkeit ist verglichen mit vor der Wirtschaftskrise noch sehr hoch. Die Bevölkerung sparte. Inlands- und Nahziele wurden präferiert. Absolut betrachtet die stärksten Zuwächse gab es aus den USA ( NÄ), Polen ( NÄ), China ( NÄ), Südkorea ( NÄ), Tschechien ( NÄ), der Schweiz ( NÄ), den Vereinigten Arabischen Emiraten ( NÄ), Belgien ( NÄ), Spanien ( NÄ), der Slowakei und aus Saudi Arabien (je NÄ). Rückgänge erfolgten aus der Krisenregion Russland (-7,9%), aus Frankreich (- 1,%) und aus Skandinavien. Bei wochenlangem prächtigen Sommerwetter haben manche Dänen (-0,%), Schweden (-0,7%) und Finnen (-6,2%) den Urlaub im eigenen Land verbracht. Top-Märkte (Ausland) nach Nächtigungen 2014 absolute Zahlen in Ankünfte +/- in % Nächtigungen +/- in % Deutschland , ,6 Niederlande , ,4 Schweiz , ,4 Vereinigtes Königreich 03 3, ,6 Italien , ,0 Belgien 514 2, ,7 Tschechien 660 4, ,1 Russland 46 -, ,9 Frankreich 517 0, , Ungarn 493 2, , Polen , ,0 Vereinigte Staaten 633 9, ,1 Dänemark 31-1, , Rumänien 265 2,9 12 1,1 Schweden 206-0,6 01-0,7 Die Ergebnisse aller Herkunftsländer befinden sich auf der letzten Seite SU/Tourismusforschung Seite 2 von 5

3 Bundesländerverteilung Ankünfte % d.vj. %-Anteil Nächtigungen % d.vj. %-Anteil Burgenland ,7 2,6 Burgenland ,1 2,2 Kärnten ,9 7,4 Kärnten ,3 9,2 Niederösterreich ,6 6,6 Niederösterreich ,9 5,1 Oberösterreich ,3 6, Oberösterreich ,2 5,3 Salzburg ,7 17,3 Salzburg ,2 19,3 Steiermark ,0 9,5 Steiermark ,9,7 Tirol ,0 27,4 Tirol ,6 33,6 Vorarlberg ,5 5,9 Vorarlberg , 6,4 Wien ,4 16,5 Wien ,3 10,3 Österreich ,9 100,0 Österreich ,5 100,0 Unterkunftsverteilung 36% der Nächtigungen 2014 wurden in 5/4 Stern Betrieben registriert, 21% in 3-Stern Unterkünften und 19% in Ferienwohnungen. Auf 2/1-Stern Betriebe entfielen %, auf alle Privatquartiere 5% und auf Bauernhöfe 4%. Nächtigungen /- in % Kategorie 5/4-Stern ,0 Kategorie 3 Stern ,1 Kategorie 2/1 Stern ,3 Hotels und ähnliche Betriebe ,5 Ferienwohnung, -haus (privat) nicht auf Bauernhof ,7 Ferienwohnung, -haus (privat) auf Bauernhof ,4 Ferienwohnung, -haus (gewerblich) ,0 Ferienwohnungen (gesamt) ,7 Campingplatz ,0 Kinder- und Jugenderholungsheim ,0 Kurheim der Sozialversicherungsträger , Privatquartier auf Bauernhof ,0 Bewirtschaftete Schutzhütte ,2 Privatquartier nicht auf Bauernhof ,0 Jugendherberge, Jugendgästehaus ,1 Privates oder öffentliches Kurheim ,6 Bauernhöfe (gesamt) ,7 Privatquartiere gesamt (ohne FeWo) ,0 Sonstige Fremdenunterkunft ,2 Alle bezahlten Unterkunftsarten ,5 Monatsverteilung Nächtigungen 2014 % d.vj Januar , Februar , März , April , Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober , November , Dezember ,5 SU/Tourismusforschung Seite 3 von 5

4 Nächtigungsanteile nach Monaten in % Städtetourismus Städtetourismus erfreut sich hoher Beliebtheit. Wie auch in den Vorjahren, entwickelte sich die Nachfrage 2014 in den Landeshauptstädten erheblich besser als in Österreich insgesamt, die Ankünfte (+5,5%) und Nächtigungen (+5,2%) stiegen stärker als im Österreich Durchschnitt (AN +1,9%, NÄ -0,5%). Zwei Drittel der Städtenächtigungen entfielen auf Wien, das die 13 Mio.-Marke überschritt. Die relativ stärksten Nächtigungssteigerungen verbuchten Eisenstadt (+17%, kleinste Nächtigungsbasis) und Wien (+6,3%). 27% der Ankünfte und 16% der Nächtigungen in Österreich wurden 2014 in Landeshauptstädten registriert. Mit Ausnahme von St. Pölten, wurden in allen die Ankünfte und Nächtigungen gesteigert. Nächtigungen in LH-Städten 2014 in Mio. 13,5 2,6 1,5 1,0 0, 0,4 0,3 0,1 0,1 Wien Salzburg Innsbruck Graz Linz Klagenfurt Bregenz St. Pölten Eisenstadt Weitere Informationen zum Städtetourismus: SU/Tourismusforschung Seite 4 von 5

5 Anhang: Ankünfte/Nächtigungen in Österreich 2014 nach Nationen Herkunftsländer sortiert nach Nächtigungen absolut Ankünfte Übernachtungen Anteil +/- zum Vorjahr Anteil +/- zum Vorjahr absolut in % in % absolut in % in % absolut Aufenthaltsdauer Insgesamt ,0 1, ,0-0, ,5 Ausland ,3 1, ,0-0, , Deutschland ,3-0, ,5-2, ,2 Österreich ,7 1, ,0-0, ,9 Niederlande ,5-0, , -1, ,4 Schweiz und Liechtenstein ,5 2, ,5 1, ,5 Vereinigtes Königreich ,1 3, ,6 0, ,2 Italien , 2, ,1-0, ,6 Belgien ,4 2, ,0 1, ,2 Tschechien , 4, ,7 3, ,4 Russland ,2 -, ,4-7, ,9 Frankreich (einschl. Monaco) ,4 0, ,3-1, ,4 Ungarn ,3 2, ,3 1, ,3 Polen ,1 11, ,2 7, , USA ,7 9, ,1 9, ,4 Dänemark , -1, ,1-0, ,5 Rumänien ,7 2, ,6 1,1.79 3,1 Schweden ,5-0, ,6-0, ,9 Spanien , 4, ,5 6, ,3 China 5 ) ,3 21, ,5 17, ,4 Slowakei ,5 9, ,4 6, ,3 Japan ,7-5, ,4-3, ,0 Israel ,3 4, ,3 6, ,5 Arabische Länder in Asien 4 ) ,3 7, ,3, ,3 Slowenien ,4 5, ,3 1, ,0 Australien ,4 0, ,3 1, ,5 Südkorea ,6 2, ,3 29, ,5 Ukraine ,3 -, ,3-4, ,3 Kroatien ,3 7, ,3 6, ,0 Finnland ,2-1, ,3-6, ,6 Luxemburg ,2 2, ,2 1, ,0 Norwegen ,2 2, ,2 2, ,4 Saudi-Arabien ,2 12, ,2 12, ,4 Ehem. Jugoslawien 7 ) ,3 0, ,2 1, ,5 VAE ,2 20, ,2 25, ,2 Kanada ,3 5, ,2 6, ,5 Zentral u. Südamerika 9 ) ,3-3, ,2-0, ,3 Irland (Republik) ,2 12, ,2 3, ,0 Türkei ,2-0, ,2 1, ,6 Bulgarien ,2, ,2 5, ,7 Südostasien ) ,3 1, ,2, ,9 Brasilien ,2 7, ,1 12, ,3 Indien ,2-3, ,1 1, ,9 Griechenland ,1, ,1 6, , Übrige Gus 6 ) ,1-6, ,1-1, ,1 Übriges Afrika ,1 5, ,1 1, ,1 Taiwan.51 0,2 35, ,1 30, ,4 Übriges Asien ,1 4, ,1 4, ,2 Litauen ,1 6, ,1 0, ,9 Portugal ,1, ,1 5, ,9 Lettland ,1 9, ,1 12, ,7 Südafrika ,1 0, ,1-5, ,7 Estland ,1 1, ,1 7, ,5 Island ,0 20, ,0 19, , Neuseeland ,0 -, ,0-6, ,5 Malta ,0 13, ,0 10, ,5 Zypern.510 0,0 10, ,0 10, ,9 in Nächten Q: STATISTIK AUSTRIA, Tourismusstatistik. Erstellt am Die Ausgliederung der Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabiens von den arabischen Ländern in Asien und der Ausgliederung Brasiliens von Zentral- u. Südamerika ab November 2010 muss bei Vergleichen zu Vorperioden berücksichtigt w erden. 1) Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland. 2) Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schlesw ig-holstein. 3) Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern. 4) Jemen, Bahrein, Irak, Jordanien, Katar, Kuw ait, Libanon, Oman. 5) inkl. Hong Kong, Macao. 6) Belarus, Moldaw ien, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan. 7) Ohne Kroatien und Slow enien, inkl. Bosnien-Herzegow ina, Mazedonien, Serbien und Montenegro. ) Indonesien, Malaysia, Singapur, Nordkorea, Thailand, Brunei, Kambodscha, Laos, Philippinen, Vietnam. 9) inkl. Argentinien, Mexiko. SU/Tourismusforschung Seite 5 von 5

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