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1 Pfadfinden macht stark! Arbeitshilfe zur Prävention von sexualisierter Gewalt ³ Landesverband Baden-Württemberg ² Arbeitskreis KiWi

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3 Pfadfinden macht stark! Arbeitshilfe zur Prävention von sexualisierter Gewalt ² ³ LV Baden-Württemberg Arbeitskreis KiWi

4 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Herzlichen Dank der Stiftung Pfadfinden! Das Projekt KiWi on Tour und der Druck dieser Arbeitshilfe wurde großzügig unterstützt durch die Stiftung Pfadfinden. Vielen Dank! 2

5 ³ Landesverband Baden-Württemberg Vorwort Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Landesverband Baden-Württemberg, es gibt Dinge, mit denen möchte man sich nicht unbedingt beschäftigen. Sie sind unbequem, machen unsicher oder führen zu Verwirrungen. Sexualisierte Gewalt gehört sicher dazu. Schon die Frage Was hat das mit uns zu tun? zeigt das. Ist sexualisierte Gewalt ein Thema für die Pfadfinder? Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Notwendigkeit präventiver Arbeit in verschiedenen Bereichen ist in den letzen Jahren gestiegen. Insbesondere hat sich das Bewusstsein dafür auch in den Jugendverbänden und ringen verankert. Eine Vielzahl von Initiativen, Programmen und Arbeitshilfen, die auch in Zusammenarbeit mit Behörden, Schulen oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entstanden sind, zeigen das. Auch der BdP möchte das Thema Prävention zunächst besonders im Hinblick auf die Prävention von sexualisierter Gewalt nicht ausklammern. Wir haben uns mit viel Ernst, Wissbegierde und mit viel Engagement damit beschäftigt. Heraus gekommen ist diese Arbeitshilfe, die es ermöglicht, dass ihr euch in euren Gruppen Meuten, Sippen, Runden und ganzen Stämmen damit beschäftigen könnt. Und zwar mit der guten Seite: Wie machen wir Kinder stark? Und wie können wir alle etwas über allgemeine Regeln und Grenzen lernen, die es Präventive Arbeit ist ein Thema, das sich mittlerweile durch die ganze Gesellschaft zieht 3

6 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt einem Jeden und einer Jeden bei uns ermöglichen, sich zu entwickeln und zu entfalten? Respekt für Gefühle und Bedürfnisse der Mitmenschen Hier sind Beispiele, die uns Wege aufzeigen, bei allem Spaß und aller Entdeckerlust Respekt und Rücksicht vor der Persönlichkeit unseres Gegenübers zu entwickeln. Wir halten es für ratsam, das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt erst einmal im Kreis der Gruppenleitungen oder innerhalb des Stammesrates zu bearbeiten, bevor ihr damit in die einzelnen Gruppen geht. In Zukunft wollen wir uns im BdP LV Baden- Württemberg auch um weitere Felder der Prävention kümmern, zum Beispiel die Prävention von Gewalt und Drogenmissbrauch. Diese Arbeitshilfe ist ein guter Anfang! Ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön an die MacherInnen im Arbeitskreis KiWi! Euer Landesvorstand im Februar

7 ³ Landesverband Baden-Württemberg Inhalt Vorwort...3 Inhalt...5 Was ist sexualisierte Gewalt?...6 Wie häufig kommt sexualisierte Gewalt vor?...8 Täterstrategien...10 Prävention in der Jugendarbeit...11 Prävention in der Jugendarbeit...12 Grundhaltung in der Pädagogik...12 Grundsätze der Prävention...13 Präventionsgrundsätze:...14 Präventive Sexualerziehung...15 Prävention im BdP...18 Prävention im BdP...19 Selbstreflexion...20 Selbstreflexion...21 Wölflingsstufe...23 Pfadfinderstufe...24 Pfadfinderstufe...25 Ranger/Rover-Stufe...27 Verwendete Literatur...29 Literaturhinweise und Materialien...30 Beratungsstellen...33 Impressum...38 Methoden

8 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Was ist sexualisierte Gewalt? Von sexualisierter Gewalt spricht man dann, wenn eine ErwachseneR oder JugendlicheR ein Mädchen oder einen Jungen dazu benutzt, eigene Bedürfnisse mittels sexueller Handlungen auszuleben. Sexualisierte Gewalt passiert niemals aus Versehen Es handelt sich dabei nicht um einen Ausrutscher oder ein Versehen, sondern um eine bewusst geplante, oft sorgfältig vorbereitete Tat. Sexualität ist hierbei das Mittel, mit dem die TäterInnen Gewalt ausüben und Macht demonstrieren (vgl. BMFSFJ 2002, 11). Einig sind sich Fachleute darüber, dass es keine einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen geben kann. Durchgängig wird auch das Kriterium gegen den Willen des Kindes benannt und die Tatsache, dass es um psychische und physische Gewalt und um Macht geht. Kinder und Jugendliche sind häufig nicht in der Lage, sich selbst zur Wehr zu setzen Auch wenn ein Kind oder eine JugendlicheR 1 sich nicht aktiv wehrt, wird von sexualisierter Gewalt gesprochen. Kinder sind aufgrund ihrer geistigen Unterlegenheit dem Täter oder der Täterin gegenüber nicht in der Lage, einer solchen Handlung frei zuzustimmen. Es muss also nicht notwendigerweise Gewalt angewendet werden. 1 Im Folgenden sprechen wir der Lesbarkeit halber häufig nur von Kindern als potenzielle Opfer sexualisierter Gewalt. Gemeint sind damit aber immer Kinder und Jugendliche. 6

9 ³ Landesverband Baden-Württemberg Da kein Täter und keine Täterin erwischt werden möchte, wird das Opfer einem großen Geheimhaltungsdruck ausgesetzt, der häufig mit Drohungen untermauert wird. Druck zur Geheimhaltung und Drohungen Nachfolgend zwei Definitionen, die jede auf ihre Weise sexualisierte Gewalt zutreffend beschreiben und die soeben benannten Kriterien beinhalten: Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch Erwachsene oder ältere Jugendliche ist eine sexuelle Handlung des Erwachsenen mit einem Kind, das aufgrund seiner emotionalen und intellektuellen Entwicklung nicht in der Lage ist, informiert und frei zu entscheiden, ob es dieser sexuellen Handlung zustimmen will. Dabei nützt der Erwachsene die ungleichen Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen aus, um das Kind zur Kooperation zu überreden oder zu zwingen. Zentral ist dabei die Verpflichtung zur Geheimhaltung, die das Kind zu Sprachlosigkeit, Wehrlosigkeit und Hilflosigkeit verurteilt (MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT BADEN-WÜRTTEMBERG 1999, 7). Wenn Erwachsene oder ältere Jugendliche ein Mädchen oder einen Jungen benutzen, um ihre eigenen Bedürfnisse nach Macht, Zuwendung und Nähe in Form von sexuellen Handlungen zu befriedigen, sprechen wir von sexuellem Missbrauch. Missbrauchshandlungen an Mädchen und Jungen reichen von aufgezwungenen Küssen, Streicheln, Berühren von Genitalien bis hin zu Anal-, Oral- und Vaginalverkehr. Weitere Formen sind Kinderprostitution und Kinderpornografie. Sexueller Missbrauch ist nach unserer Erfahrung in der Regel eine Wiederholungstat und erstreckt sich oft über Monate und Jahre (WENDEPUNKT E.V., Freiburg). So definiert das Kultusministerium Sexuellen Missbrauch Das versteht eine Beratungsstelle unter Sexuellem Missbrauch 7

10 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Wie häufig kommt sexualisierte Gewalt vor? Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2000 in Deutschland Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen nach den 176, 176a und 176b StGB (Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung) erfasst. Von den Opfern waren 23,7% männlich und 76,3% weiblich. Es sind mehr Kinder und Jugendliche betroffen als man denkt Betroffene Kinder und Jugendliche: Etwa jedes vierte Mädchen und jeder 12. Junge unter 16 Jahren wurden/werden sexuell missbraucht. Das Durchschnittsalter liegt zwischen zehn und elf Jahren. Mädchen und Jungen können jedoch in jedem Alter Opfer eines sexuellen Missbrauchs werden. Täter nutzen auch Vereine als Feld für Übergriffe Jungen werden eher im Freizeitbereich (Sportverein, Jugendverein) missbraucht, bei Mädchen kommt der sexuelle Missbrauch eher im häuslichen Bereich vor (Verwandte, Nachbarschaft). Betroffene brauchen im Durchschnitt sieben Anläufe, bis sie jemanden finden, der ihnen hilft! 8

11 ³ Landesverband Baden-Württemberg Täter und Täterinnen: Der Großteil der TäterInnen kommt aus dem sozialen Nahbereich des Kindes (Verwandte, Bekannte der Eltern, NachbarInnen, BabysitterInnen, LehrerInnen, JugendgruppenleiterInnen,...). Nur ca. 10% sind Fremdtäterinnen! 10-25% der TäterInnen sind Frauen. Täter/innen kommen aus allen sozialen Schichten und können von 12 bis 99 Jahre alt sein. Sexueller Missbrauch ist eine Wiederholungstat. Eine einmalige Tat ist selten. Einige der oben genannten Zahlen beruhen auf Schätzungen und Untersuchungen, die deutlich über die in der Kriminalstatistik erfassten Zahlen hinausgehen. Aufgrund der vermutlich hohen Dunkelziffer sind keine exakten Zahlen bekannt. Wegen der hohen Dunkelziffer stützen sich Zahlen auf Schätzungen und Untersuchungen 9

12 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Täterstrategien Es gibt leider kein Raster, anhand dessen man einen Täter oder eine Täterin sofort erkennen kann. Es gibt jedoch verschiedene Verhaltensweisen, die TäterInnen häufig zeigen: Der Täter ist nur selten ein unsympathischer schwarzer Mann Sie suchen Orte und Situationen auf, an denen sich Kinder gerne aufhalten. Einige TäterInnen engagieren sich bewusst als JugendgruppenleiterInnen, SporttrainerInnen etc., um Kontakt zu Kindern und Jugendlichen zu haben. Gleichzeitig versuchen sie, zu den Eltern einen guten Kontakt aufzubauen, um sicherzugehen, dass diese nicht misstrauisch werden. Danach könnte es folgendermaßen ablaufen (dies ist nur ein Beispiel, es kann auch ganz anders sein): Täter suchen die Nähe zu Kindern und bauen eine Beziehung auf Der Täter oder die Täterin baut eine persönliche Beziehung zu einem Kind auf bzw. verstärkt diese beispielsweise durch besondere Unternehmungen. Das Kind wird anderen gegenüber bevorzugt. Der Täter oder die Täterin vermittelt dem Kind das Gefühl Ich werde ernst genommen.. Nach und nach wird dann körperlicher Kontakt zum Kind aufgenommen, indem z.b. Zauberstücke mit dem Penis vorgeführt werden oder das Kind durch Spielchen im Bett in die Erwachsenenwelt eingeführt wird. Die ersten Übergriffe erscheinen dem Kind zufällig. Der Täter oder die Täterin wartet zunächst die Reaktion ab. 10

13 ³ Landesverband Baden-Württemberg Wenn das Kind sich dann abwehrend verhält, hört der Täter oder die Täterin oftmals an dieser Stelle auf. Zeigt das Kind jedoch keinen deutlichen Widerstand, intensiviert der Täter oder die Täterin den Kontakt und verunsichert das Kind, wenn es versucht, dem Ganzen ein Ende zu machen. Es werden Drohungen ausgesprochen oder es wird darauf verwiesen, dass bisher doch alles in Ordnung war. Das Kind wird zum Schweigen verurteilt ( Wenn du was erzählst, wird deine Mama ganz traurig, und das willst du doch nicht, oder? ) und es wird ihm die Verantwortung für die missliche Lage gegeben ( Beim letzten Mal hast du auch mitgemacht! ). Starke Kinder sind für Täter unattraktiv Angst als Mittel, um die Opfer zum Schweigen zu zwingen Diese Vorgehensweise ist beispielhaft und soll eine Grundlage sein, anhand der wir nachfolgend einige Präventionsmethoden darstellen, die allgemein gültig sind. 11

14 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Prävention in der Jugendarbeit Grundhaltung in der Pädagogik Prävention bedeutet einen längeren Prozess, der Kinder nicht nur gegen sexuelle Übergriffe stark machen soll Prävention ist keine einmalige Aktion, sondern lässt sich als eine bestimmte Erziehungshaltung darstellen. Es geht um eine Einstellung, die Kinder für das Leben stark machen soll. Kinder lernen Stärke, Selbstsicherheit und Widerstandsformen nur, wenn diese auch von den Erwachsenen und besonders ihren nahen Bezugspersonen, z.b. JugendgruppenleiterInnen, gefördert werden. Es muss folglich eine die Gefühle des Kindes akzeptierende Erziehungshaltung vorausgesetzt werden. Letztlich liegt die Verantwortung für die Prävention 2 bei den Erwachsenen und dies sollte auch den Kindern vermittelt werden. Kinder dürfen auch Erwachsenen widersprechen, wenn sie etwas wirklich nicht möchten. Eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist es, die Kinder nicht wie traditionell überliefert als Besitz anzusehen, mit dem man tun und lassen kann, was man möchte. Kinder mit gesunden sozialen Kontakten sind für Täter häufig unattraktiv Besonders wichtig ist es auch, dass Kinder selbstständig außerhalb von Schule und Familie Kontakte knüpfen können. Bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern ist diese Möglichkeit gegeben. 2 nicht nur von sexualisierter Gewalt, sondern auch von anderen Gefahren wie Drogenmissbrauch oder körperlicher und seelischer Gewalt. 12

15 ³ Landesverband Baden-Württemberg Selbstbewusstsein ist eines der erfolgreichsten Mittel gegen sexualisierte Gewalt, denn viele TäterInnen scheuen vor selbstbewussten Kindern zurück, da sie Angst haben, verraten zu werden. Sexueller Missbrauch wird oft sogar abgewehrt, ohne dass sich die Kinder dessen bewusst sind. Der Täter spürt beispielsweise, dass dieses Kind das Geheimnis nicht wahren würde und nicht einzuschüchtern ist (STROHHALM E.V. 2001, 35). Bequeme Kinder sind oft auch bequeme Opfer. Kinder müssen aus diesem Grund dazu erzogen werden, sich zur Wehr zu setzen, wenn ihnen etwas unangenehm ist. Täter scheuen vor selbstbewussten Kindern zurück Bequeme Kinder sind bequeme Opfer Grundsätze der Prävention Der Bayerische Jugendring hebt in seiner Broschüre Prävention vor sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit (2004) die allgemeinen Präventionsgrundsätze hervor, die sich aus den Täterstrategien ergeben: Im alltäglichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen, besonders in der Kinder- und Jugendarbeit, sind die bisher entwickelten Grundsätze aus der Präventionsarbeit wichtig. Sie in den normalen Umgang miteinander zu integrieren sollte ein Ziel jeder Form von Prävention sein. Präventionsgrundsätze sollten Bestandteil der Jugendarbeit sein 13

16 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Präventionsgrundsätze: 1. Es gibt angenehme, aber auch unangenehme Gefühle und diese sollen/können auch ausgedrückt werden. Es gibt auch komische Gefühle, die positiv und negativ zugleich sein können. 2. Ebenso gibt es gute und schlechte Geheimnisse. Schlechte Geheimnisse machen ungute (schlechte) Gefühle und dürfen (müssen) weiter gesagt werde. Das ist kein Verpetzen! 3. JedeR hat das Recht, nein zu sagen, wenn etwas geschieht, was unangenehme Gefühle macht. 4. JedeR hat das Recht auf den eigenen Körper. Niemand darf einen anderen berühren, wenn dies nicht gewollt wird. 5. Es gibt sexualisierte Gewalt! TäterInnen sind meist Menschen, die bekannt oder verwandt sind, d.h. nicht der böse Mann ist vermutlich der Täter, sondern jemand, den man gern hat, der aber eine Grenze verletzt. 6. Erwachsene wissen, dass es sexualisierte Gewalt gibt. Sie haben die Aufgabe, sensibel hinzuhören, wenn Kinder und Jugendliche diesbezüglich etwas erzählen. 14

17 ³ Landesverband Baden-Württemberg Präventive Sexualerziehung Von großer Bedeutung für eine präventive Erziehungshaltung ist auch die Sexualerziehung, die im Elternhaus, in der Schule und teilweise in der Jugendarbeit stattfinden kann. Familie, Schule und auch Jugendarbeit sind Partner bei der Sexualerziehung So wie Sexualität mehr ist als Fortpflanzung, geht es auch bei Sexualerziehung um mehr als um Aufklärung. Sexualpädagogik ist ein Teil der Gesamterziehung und soll dazu beitragen, dass sich Kinder und Jugendliche ihrer selbst, ihrer Körperlichkeit und ihrer Gefühle bewusst werden können und dass sie über eine Sprache für die unterschiedlichen sexuellen Themen verfügen. Eine gelungene Sexualerziehung bestärkt die eigene Wahrnehmung von Lust und Unlust, Nähe- und Distanzbedürfnissen und unterstützt Kinder und Jugendliche darin, mit Verunsicherungen und Konfliktsituationen angemessen umzugehen und eine selbstbestimmte Sexualität zu entfalten. Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gehört zu den gesellschaftlichen Problemfeldern, die die grundsätzlich positiven Erwartungen an Liebe, Sexualität und Partnerschaft einschränken. Hier leistet die Sexualpädagogik einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung sexueller Gewalt sowohl im Bereich der Opfer- als auch der Täterprävention: Für selbstbewusste Kinder und Jugendliche, die über einen angemessenen Wortschatz und über Wissen im Bereich Sexualität und sexuelle Gewalt Es gibt leider auch Formen von Sexualität, die nicht schön sind 15

18 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt verfügen, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, sexuell missbraucht zu werden (vgl. BJR 2004, 11). Sexualaufklärung ist ein wichtiger Bestandteil der präventiven Arbeit Es ist sinnvoll, dass Kinder schon früh eine Sexualerziehung erhalten. Aufklärung gilt als notwendiger Bestandteil jeder Präventionsarbeit mit Kindern. Der DEUTSCHE KINDERSCHUTZBUND E.V. hat einige Regeln aufgestellt: ungefähr mit drei Jahren sollten die Kinder wissen, woher die Babys kommen ab diesem Alter sollten sie auch die körperlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau bzw. Mädchen und Junge kennen lernen schon bei 5 bis 7 Jahre alten Kindern kann die Aufklärung über die Zeugung erfolgen, und danach sollten schrittweise auch alle anderen Informationen gegeben werden mit 11 Jahren sollten Kinder dann vollständig aufgeklärt sein. (DEEGENER 1998, 195) Wenn Kinder nicht aufgeklärt sind, kann eine TäterIn seinen/ihren sexuellen Übergriff unproblematisch als Normalität bezeichnen, weil die Kinder es nicht besser wissen. Eine offene Einstellung hilf, Sexualität als etwas Positives und Schönes darzustellen Sexualerziehung ist nicht nur Aufklärungsunterricht, sondern fängt bei einer offenen Einstellung zu sexuellen Fragen an. Vielleicht fragt man als Bezugsperson das Kind zunächst, was es sich unter Sexualität vorstellt, bevor man anfängt, komplizierte Vorgänge zu erklären. Auch sollte dem Kind unbedingt zunächst 16

19 ³ Landesverband Baden-Württemberg die schöne Seite der Sexualität dargestellt werden, bevor man es vor sexualisierter Gewalt warnt. Sonst kann es passieren, dass das Kind bei jeder sexuellen Berührung Missbrauch assoziiert. Hysterie ist fehl am Platz: Nicht nur warnen, sondern die schönen Seiten der Sexualität darstellen Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine geduldige, offene und lebensnahe Sexualaufklärung der beste Schutz vor Verführung und Missbrauch ist. Es ist Hauptaufgabe der Eltern, diese Sexualaufklärung zu übernehmen. Wir dürfen in der Jugendarbeit nur dann das Thema Sexualität konkret aufgreifen, wenn die Wölflinge und/oder Pfadfinderinnen und Pfadfinder dies direkt ansprechen bzw. es Situationen gibt, die es notwendig machen, darüber zu sprechen, z.b. wenn die Mädchen sich umziehen wollen und die Jungen immer in die Kohte schauen. Wenn es spezielle Gruppenstunden zu diesem Thema geben soll, ist es wichtig, dies vorher in einem Elternabend mit den Eltern zu besprechen. Dadurch erhält man oftmals auch Unterstützung von deren Seite. Worüber man sich in jedem Fall bewusst sein sollte, ist, dass Präventionsarbeit immer einen Aufdeckungscharakter hat. Wenn ein betroffenes Kind merkt, dass es mit seinem Schicksal nicht alleine da steht, sondern dass es auch andere Kinder gibt, die sexuell missbraucht werden, fühlt es sich stärker, sich Hilfe zu holen. Wenn eine GildenführerIn oder MeutenführerIn Offenheit diesem Thema gegenüber zeigt, ist er oder sie Jugendarbeit darf nicht von sich aus Aufgaben der Eltern übernehmen, muss aber auch nicht schweigen Präventive Arbeit kann auch Fälle aufdecken. Darauf muss man vorbereitet sein 17

20 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Wer sich unsicher oder überfordert fühlt kann sich jederzeit Hilfe und Unterstützung holen dann der/die ideale AnsprechpartnerIn für das Kind. Dies soll aber keine Angst machen, denn eine StufenführerIn kann sich in jedem Fall auch selbst Unterstützung von Fachleuten (zum Beispiel bei KiWi oder einer Beratungsstelle) holen und steht nicht alleine da. 18

21 ³ Landesverband Baden-Württemberg Prävention im BdP Das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt ist seit einigen Jahren ein Thema im BdP, das sowohl auf Ebene der Landesverbände als auch im Bundesverband bearbeitet wird. In Baden-Württemberg gibt es seit 2003 KiWi, den Arbeitskreis zur Prävention von sexualisierter Gewalt, auf Bundesebene den Arbeitskreis intakt. Beide betreiben vorrangig präventive Arbeit, zum Beispiel indem sie Kurseinheiten für GruppenleiterInnen anbieten oder Arbeitshilfen wie diese für die Arbeit in den Stämmen erstellen. Darüber hinaus sind sie Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema sexualisierte Gewalt und können euch bei Verdachtsfällen weiterhelfen. Viele Fragen werden sie euch direkt beantworten können. Manchmal werden sie euch an eine professionelle Beratungsstelle weitervermitteln, denn auch die Mitarbeiterinnen der Arbeitskreise intakt und KiWi sind meist keine Profis, die sich tagtäglich mit dem Thema sexualisierte Gewalt befassen. KiWi hält zum Beispiel eine Liste aller Beratungsstellen bereit, die sich in der Nähe von BdP-Stämmen in Baden-Württemberg befinden. Alle Materialien kann man ganz anonym auf der Website von KiWi finden und herunterladen oder von jedem/jeder KiWi-MitarbeiterIn bekommen. Dass die Prävention von sexualisierter Gewalt durchaus ein Thema für Pfadfinderinnen und Pfadinder ist, möchte der Verhaltenskodex zeigen, den der Arbeitskreis intakt erarbeitet hat. Dieser Im BdP gibt es mehrere Ansprechpartner zum Thema Sexualisierte Gewalt Manchmal braucht es die Hilfe von Profis 19

22 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Prävention heißt Kinder stark machen Pfadfinden macht stark. Man kann dies aber auch bewusst steuern und unterstützen. Verhaltenkodex interpretiert die Pfadfinderregeln im Hinblick auf das Thema sexualisierte Gewalt. Der präventive Charakter der Pfadfinderarbeit erschließt sich leicht, wenn man statt Prävention einfach Kinder stark machen sagt, denn genau das ist die Idee: Starke Kinder, die mit gesundem Selbstbewusstsein und einem Gespür für den eigenen Körper und die eigenen Gefühle ausgestattet sind, werden für potenzielle TäterInnen unattraktiv und können sich wehren oder sich zumindest Rat und Hilfe holen, wenn sie in entsprechende Situationen geraten. Wir denken, dass Pfadfinden an sich schon das Selbstbewusstsein stärkt. Man kann den präventiven Charakter der Pfadfinderarbeit aber noch verstärken, indem man bestimmte Methoden gezielt einsetzt. Eine Sammlung entsprechender Methoden für die drei Stufen findet ihr in dieser Arbeitshilfe. 20

23 ³ Landesverband Baden-Württemberg Selbstreflexion Wenn im Stamm die Themen Sexualität oder sexualisierte Gewalt bearbeitet werden, dann sind in erster Linie die Älteren, also GruppenleiterInnen, aber natürlich auch alle Ranger und Rover, gefragt. Dabei werden diese u.a. mit Fragen zur eigenen Sexualität konfrontiert. Eine wichtige Voraussetzung für den Umgang mit diesem Lebensthema ist eine gute Wahrnehmung von sich selbst. Zur Sicherheit im Umgang mit dem Thema Sexualisierte Gewalt gehört das Bewusstsein über die eigene Sexualität Was heißt das konkret? Habe ich mich schon mit meinen lebensgeschichtlichen Hintergründen, meiner sexuellen Sozialisation beschäftigt? Wie wurde ich aufgeklärt? Wie gehen meine Eltern mit Sexualität um? Erlebe ich sie als sexuelle Wesen? Kann/konnte ich mit meinen Eltern über Sexualität reden? (zum Beispiel über Verhütung, erste Menstruation/erster Samenerguss) War/ist Sexualität für mich eher etwas Positives oder Negatives? Habe ich Erinnerungen an meine kindliche Sexualität? War ich selbst einmal Opfer sexueller Übergriffe? Wie ich meine eigene Sexualität entdeckt habe 21

24 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Meine eigene Sexualität Bin ich mir bewusst, wie ich gerade meine Sexualität lebe? Habe ich einen festen PartnerIn? Bin ich auf Partnersuche? Was sind meine (moralischen) Vorstellungen von Sexualität? Fällt es mir leicht/schwer, mit meinen sexuellen Bedürfnissen umzugehen? Bin ich in Hinsicht auf Sexualität leicht beeinflussbar (von Partner oder Partnerin)? Ganz normal anders Habe ich mich mit Homosexualität beschäftigt? Kenne ich bei mir homosexuelle Neigungen? Kenne ich jemanden, der/die schwul oder lesbisch ist? Was löst Homosexualität bei mir aus? Was verbinde ich damit? Angenehme und Kenne ich meine Grenzen? unangenehm Wobei verspüre ich Abscheu/Ekel/Angst? Was lasse ich bei mir zu/was nicht? Kann ich ausdrücken, was mich stört? Worüber kann ich mit wem reden, worüber nicht? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen kann helfen, dass ein Gespräch in der Gruppe oder mit Einzelnen gelingt, angemessen ist und nicht aufgesetzt wirkt. (nach Bärbel Göger) 22

25 ³ Landesverband Baden-Württemberg Wölflingsstufe Wölflinge sind die Jüngsten im BdP. Prävention von sexualisierter Gewalt sollte bereits in dieser Stufe beginnen. Das heißt nicht, dass ihr euch mit den Wölflingen direkt mit dem Thema Sexualität beschäftigen müsst, um präventiv zu handeln. Versteht Prävention als Kinder stark machen. Seid dennoch gefasst auf Fragen zur Sexualität und begegnet diesen möglichst offen. Präventive Arbeit muss nichts mit Sexualität zu tun haben Es sind bereits viele Elemente in eurer Arbeit enthalten, die für die Prävention eine Rolle spielen. Gerade der Ratsfelsen als Methode unserer Stufe bietet die Möglichkeit, dass Wölflinge lernen, auszudrücken, was ihnen gefällt und was nicht. Dies ist für jedes Kind eine wichtige Voraussetzung, um sich zur Wehr setzen zu können. Für euch Meutenführungen ist es wichtig, die Gefühle und Wünsche eurer Wölflinge ernst zu nehmen und zu akzeptieren, zum Beispiel, wenn ein Wölfling ein Spiel nicht mitspielen möchte, keinen Salat essen mag oder im Abschlusskreis niemanden an die Hand nehmen möchte. Statt den Wölfling zu zwingen und den eigenen Willen unbedingt durchzusetzen, solltet ihr Meutenführungen eher die Hintergründe erklären, Verständnis zeigen und ggf. Alternativen anbieten. Dass muss nicht heißen, dass ihr für jeden Wölfling eine Extrawurst braten müsst, sondern kann auch bedeuten, dass ein Wölfling während eines Spieles mal aussetzt. Wölflinge sollen lernen zu entscheiden was sie wollen und was nicht 23

26 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Wölflinge wollen ernst genommen werden Wenn ihr gegenüber den Gefühlen und Äußerungen eurer Wölflinge offen seid und diese ernst nehmt, dann stärkt ihr deren Selbstvertrauen und helft damit, sie zu starken Kindern zu machen. 24

27 ³ Landesverband Baden-Württemberg Pfadfinderstufe Sexualität ist nicht erst im Alter der Pfadfinderstufe von Jahren ganz plötzlich da, sondern entwickelt sich von Geburt an kontinuierlich immer weiter. Allerdings sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Alter her mitten in der Pubertät und beschäftigen sich besonders intensiv mit diesem Thema. Es finden körperliche und psychische Veränderungen statt, auf die Rücksicht genommen werden muss. Es werden Normen und Werte gebildet, die mit Sicherheit auch durch unsere koedukative Arbeit im BdP geprägt werden können. Ihr SippenführerInnen und GildenführerInnen solltet die Pfadfinderinnen und Pfadfinder deshalb zu verantwortlichem sexuellem Verhalten erziehen. Die Unsicherheiten, die in dieser Altersstufe in Bezug auf den eigenen Körper entstehen, sollten den Jugendlichen genommen werden und das Selbstwertgefühl gestärkt werden. Ängste sollten durch Sachinformationen ausgeräumt werden und das Thema Sexualisierte Gewalt kann auch mal mit älteren Pfadfinderinnen und Pfadfindern ganz konkret besprochen werden. In der Pfadfinderstufe kommt es auch immer wieder zu Konflikten zwischen den Geschlechtern. Dann kann es mitunter sinnvoll sein, die Sippen nach Geschlechtern zu trennen und die Konflikte zum Thema zu machen: Woran liegt es denn? Was sind die unterschiedlichen Geschlechtsrollen? Gibt es überhaupt Unterschiede? Die Pfadfinderstufe ist die Zeit der großen Veränderungen Jungen und Mädchen haben unterschiedliche Rollen 25

28 Arbeitshilfe Prävention von sexualisierter Gewalt Auf Lager und Fahrten kommt es häufig zu Situationen, bei denen die Intimsphäre gewahrt werden muss Da ihr vor allem auf Lagern und Fahrten viel Zeit mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern verbringt, habt ihr auch einen großen Einfluss auf deren sexuelle Entwicklung. Dessen solltet ihr euch als GruppenleiterInnen immer bewusst sein. Es kann sein, dass ein Mädchen auf einem Lager zum ersten Mal seine Tage bekommt. Oder es entstehen die ersten Liebespaare. Wenn im Umgang damit von euch SippenführerInnen und GildenführerInnen Offenheit, aber auch klare Regeln signalisiert werden, werden Heimlichkeiten vermieden und es entsteht Vertrauen. Kommt einem Pfadfinder oder einer Pfadfinderin eine Situation komisch vor, wird er/sie das gute Vertrauensverhältnis zum/zur euch nutzen, z.b. um darüber zu reden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sexualpädagogische Angebote, welche die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen auf der emotionalen, körperlichen und intellektuellen Ebene fördern, immer auch einen Beitrag zur Prävention von sexualisierter Gewalt leisten. 26

29 ³ Landesverband Baden-Württemberg Ranger/Rover-Stufe Ranger und Rover spielen im BdP häufig (gleichzeitig) mehrere Rollen. Neben ihrer Mitgliedschaft in einer RR-Runde sind sie auch GruppenleiterInnen, zum Beispiel MeutenführerIn, SippenführerIn oder GildenführerIn. Ältere RR sind manchmal mit Aufgaben in der Stammesführung betraut. Abhängig von der jeweiligen Rolle sind dann häufig auch die an die Ranger und Rover gestellten Erwartungen. Innerhalb der eigenen Runde können sie beim Thema Sexualität vielleicht noch je nach Offenheit der Gruppe von Unsicherheiten oder Erfahrungen erzählen und diese diskutieren. In der Rolle als LeiterIn einer Gruppe wird von den Gruppenmitgliedern dann jedoch Sicherheit im Umgang mit dem Thema Sexualität erwartet und vorausgesetzt. Dies spielt gerade beim Aufstellen von Regeln, bei Fragen der Jüngeren oder in bestimmten Situationen, wie beim Auftreten der ersten Regelblutung, eine Rolle. In jedem Falle haben alle Ranger und Rover gegenüber jüngeren Stammesmitgliedern eine Vorbildfunktion, der sie sich nicht entziehen können und derer sie sich deshalb umso bewusster sein müssen. Dies gilt sowohl für das eigene Auftreten, das von anderen beobachtet wird, als auch für konkrete Äußerungen, insb. beim Umgang mit Jüngeren. Hierfür ist es wichtig, dass ihr Ranger und Rover eine gewisse Sicherheit im Umgang mit der Die Erwartungen an Ranger und Rover sind vielfältig Ranger und Rover sind Vorbilder für die Jüngeren 27

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