Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 1. Gerechtigkeitsideologien

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1 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 1 Gerechtigkeitsideologien 1 Überblick Zusammenfassung Gerechtigkeitsideologien beschreiben einen Kernbereich von Werthaltungen, die mit Gerechtigkeitsüberzeugungen zu tun haben. Die vier Gerechtigkeitsideologien Askriptivismus, Etatismus, Individualismus und Fatalismus wurden vom Berliner Gerechtigkeitsprojekt mit den Daten des International Social Justice Project (ISJP) empirisch rekonstruiert. Das Instrument wurde bereits in zwölf Ländern eingesetzt. Zitierung Zitierung dieses ZIS-Beitrags: Stark, G., Liebig, S., & Wegener, B. (2014). Gerechtigkeitsideologien. In D. Danner & A. Glöckner-Rist (Eds.), Zusammenstellung sozialwissenschaftlicher Items und Skalen, doi: /zis162 Originalquelle: - Wegener, B., & Liebig, S. (1993). Eine Grid-Group-Analyse sozialer Gerechtigkeit. Die neuen und alten Bundesländer im Vergleich. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 45, Liebig, S. (1997). Soziale Gerechtigkeitsforschung und Gerechtigkeit in Unternehmen. München: Hampp. - Wegener, B., & Liebig, S. (1998). Gerechtigkeitsideologien In H. Meulemann (Hrsg.), Werte und nationale Identität im vereinten Deutschland. (S ). Opladen: Leske u. Budrich. - Wegener, B. (1999). Belohnungs- und Prinzipiengerechtigkeit. Die zwei Welten der empirischen Gerechtigkeitsforschung. In U. Druwe und V. Kurz (Hrsg.), Politische Gerechtigkeit. Opladen: Leske u. Budrich. Aufnahme der Dokumentation: ZIS 4.00, 1999b. Zentrale Kennwerte Titel: Gerechtigkeitsideologien Autor: Stark et al. In ZIS seit: 1999 Anzahl der Items: 8 Reliabilität: keine Angaben Validität: keine Angaben Konstrukt: I Schlagwörter: Werthaltungen, Askriptivismus, Etatismus, Individualismus, Fatalismus

2 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 2 Sprache Dokumentation: deutsch Sprache Items: deutsch, englisch 2 Instrument Instruktion Wegen ihrer Herkunft aus unterschiedlichen Fragebatterien werden die hier dokumentierten acht Indikatoren mit unterschiedlichen Instruktionen vorgegeben: Items - Indikatoren (1) und (2):Hier sind einige Aussagen zur Rolle des Staates in Deutschland. Sagen Sie mir bitte zu jeder Aussage, ob Sie voll zustimmen, etwas zustimmen, weder zustimmen noch ablehnen, oder ob Sie etwas oder ganz ablehnen. (I will now read out some statements that have been made about the role of government in... (country). Using one of the phrases on this card, please tell me how much you agree or disagree with each statement.) - Indikatoren (3) und (4): Jetzt einige Fragen über die Einkommen in Deutschland. Auf dieser Liste stehen einige Aussagen. Sagen Sie mir bitte zu den einzelnen Aussagen, ob Sie voll zustimmen, etwas zustimmen, weder zustimmen noch ablehnen, etwas ablehnen oder ganz ablehnen. (Now some questions about incomes in... (country). For each statement I read, tell me to what extent you agree or disagree with each, using the phrases on this card.) - Indikatoren (5) und (6): Diese Aussagen beschäftigen sich damit, was man in Deutschland für gerecht halten kann. Würden Sie bitte wieder sagen, ob Sie voll zustimmen, etwas zustimmen, weder zustimmen noch ablehnen, etwas ablehnen oder ganz ablehnen. (Here are some more statements that are sometimes made about what is just and unjust in... (country). Using the same card tell me how much you agree or disagree with each.) - Indikatoren (7) und (8): Hier sind einige Aussagen über Einkommen und Vermögen. Bitte geben Sie an, ob Sie ihnen: voll zustimmen, etwas zustimmen, ob Sie weder zustimmen noch ablehnen, oder ob Sie etwas ablehnen oder ganz ablehnen. (I will read out some statements about wealth and income. For each statement please tell me how much you agree with each, using a phrase from this card.)

3 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 3 Nr. Item Englische Version Kurzbezeichnung des Indikators 1 Der Staat sollte für alle einen Mindestlebensstandard garantieren. 2 Der Staat sollte für alle, die arbeiten wollen, einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. 3 Ein Anreiz für Leistung besteht nur dann, wenn die Unterschiede im Einkommen groß genug sind. 4 Es hat schon seine Richtigkeit, wenn Unternehmer große Gewinne machen, denn am Ende profitieren alle davon. 5 Es ist zwecklos, sich über soziale Gerechtigkeit zu streiten, weil sich die Verhältnisse doch nicht ändern lassen. 6 So wie die Zustände heute sind, weiß man gar nicht mehr, was eigentlich gerecht ist. 7 Es ist gerecht, dass man das, was man sich durch Arbeit verdient hat, behält, auch wenn das heißt, dass einige reicher sind als andere. 8 Es ist gerecht, dass Eltern ihr Vermögen an ihre Kinder weitergeben, auch wenn das heißt, dass die Kinder reicher Eltern im Leben bessere Chancen haben. The government should guarantee everyone a minimum standard of living. The government should provide a job for everyone who wants one. There is an incentive for individual effort only if differences in income are large enough. It is all right if businessmen make good profits because everyone benefits in the end. There is no point arguing about social justice since it is impossible to change things. The way things are these days, it is hard to know what is just anymore. People are entitled to keep what they have earned, even if this means some people will be wealthier than others. People are entitled to pass on their wealth to their children. Staat: minimalen Lebensstandard garantieren (v129) Staat: Arbeitsplätze garantieren (v131) hohe Einkommensdifferenzen: Leistungsanreiz (v112) hohe Einkommensdifferenzen: alle profitieren (v113) man kann sowieso nichts ändern (v213) weiß nicht, was gerecht ist (v214) gerecht: Reichtum auf Grund eigener Arbeit (v202) gerecht: Vererbung von Reichtumsprivilegien (v204)

4 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 4 Antwortvorgaben Bei allen Indikatoren eine 5-stufige Skala mit den Antwortkategorien: 1 = stimme voll und ganz zu (strongly agree); 2 = stimme etwas zu (somewhat agree); 3 = weder / noch (neither agree nor disagree); 4 = lehne etwas ab (somewhat disagree); 5 = lehne ganz ab (strongly disagree). Eine Darstellung der vollständigen Fragebatterien kann den Projektdokumentationen des ISJP entnommen werden (Kleebaur & Wegener, 1991: Fragen 28a-d, 31a-e, 47a-g, 48a-d; Christoph et al. 1998: Fragen 47a-d, 51a-c, 82a-g, 83h-q; Christoph et al., 1998: Codebuch Band I: Variablen v111- v114, v129-v131, v200-v214). Auswertungshinweise Die hier vorgestellten Gerechtigkeitsideologien lassen sich für weitergehende Analysen in zwei grundsätzlich verschiedenen Weisen nutzen: - Verwendung aus der Faktorenanalyse der Gesamtstichprobe resultierenden Faktorwerte um globale Länderunterschiede darzustellen und weitergehend zu analysieren (zum Beispiel durch Verwendung der Gerechtigkeitsideologien als unabhängige Variablen in Regressionsanalysen); - Verwendung der hier vorgestellten Dimensionsstruktur der acht Basisindikatoren im Rahmen von weitergehenden Analysen (zum Beispiel in Strukturgleichungsmodellen). Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die hier vorgestellte Faktorenanalyse von einer Unabhängigkeit der Einstellungsdimensionen ausgeht. Eine einfache mathematische Verknüpfung der Gerechtigkeitsideologien (z.b. Indexbildung oder Berechnung von Differenzen) ist von daher auf der Basis des hier vorgestellten Instruments nicht sinnvoll.

5 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 5 3 Theoretischer Hintergrund Gerechtigkeitsideologien beschreiben einen Kernbereich von Werthaltungen, die mit Gerechtigkeitsüberzeugungen zu tun haben. Der Begriff bringt zum Ausdruck, dass es sich dabei um kollektive Überzeugungen handelt, die im Sinne der Deviationen Paretos Rechtfertigungen von Präferenzen für Verteilungsregime darstellen (Pareto, 1962; Boudon, 1988). Gerechtigkeitsideologien beschreiben Muster von Präferenzen, die sich auf die Frage richten, wem Verantwortung für Ressourcenzuteilungen zugewiesen wird und wie die Verteilungsergebnisse auszusehen haben. Anknüpfend an die Kulturtheorie der Anthropologin Mary Douglas (1982, 1996) wird davon ausgegangen, dass Gerechtigkeitsideologien Reaktionen auf die sozialen Umwelten sind, in denen Menschen leben. Für Douglas (1982; 1996) variieren diese sozialen Umwelten auf zwei Dimensionen in der von ihr geprägten Terminologie: nach Abstufungen von grid und group. Mit grid ist eine Dimension der Individuation, mit group hingegen eine der sozialen Inkorporation gemeint. Je umfassender und strikter Menschen externen Zwängen ausgeliefert sind, die sich aus dem Hierarchiegefüge eines Sozialaufbaus und den damit verbundenen Regulationen ergeben, umso weniger können sie ihr Leben selbst bestimmen (grid). Gleichzeitig ist die soziale Umwelt durch das Ausmaß gekennzeichnet, in dem die Menschen Teil abgegrenzter sozialer Einheiten sind (group). Je stärker das Individuum in diesem Sinne inkorporiert ist, umso mehr werden seine Entscheidungen von Gruppennormen determiniert. In einem Fall besteht die soziale Kontrolle also in dem Zwang, Regeln zu befolgen, die für bestimmte soziale Hierarchiepositionen gelten; im anderen geht es um das Ausmaß, in dem eine Person den bestehenden Gruppennormen unterworfen ist. Beide Dimensionen können unabhängig voneinander variieren: Die soziale Umwelt übt entweder starke oder schwache hierarchiebedingte Restriktionen aus und sie involviert den Menschen in entweder starker oder schwacher sozialer Schließung. Da die Überzeugungen und Werthaltungen Hilfsmittel sind, um Verhaltensweisen in diesen sozialen Umwelten zu rechtfertigen, variieren auch die Denkstile nach den möglichen orthogonalen Abstufungen von grid und group. Betrachtet man nur die extremen Ausprägungen, so ergeben sich vier Denkstile. Entsprechend lassen sich auch vier Denkstile der Gerechtigkeit oder Gerechtigkeitsideologien unterscheiden: Askriptivismus, Etatismus, Individualismus und Fatalismus (Wegener & Liebig, 1993, 1998). Wer unter den Bedingungen hoher Hierarchisierung und starker Gruppeneinbindung lebt, findet es natürlich, in abgeschlossenen Gruppen zu leben und den Normen dieser Gruppen unterworfen zu sein. Zugleich sind es diese Personen gewohnt, starre, an die jeweiligen sozialen Positionen gebundene Regeln zu befolgen. Sie werden deshalb auch ein Interesse daran haben, die Verantwortung für Verteilungsungleichheit nicht zu personalisieren (Thompson et al., 1990, S. 59). Für sie ist die faktische Verteilung von Privilegien und Gütern naturgegeben oder askriptiv überliefert. Eine Veränderung der eingefahrenen Verteilungsmechanismen und -ergebnisse kommt für sie deswegen nicht in Betracht. Die unter diesen Bedingungen naheliegende Gerechtigkeitsideologie ist daher Askriptivismus (Wegener & Liebig, 1993), ein Standpunkt, der die gegebenen Ungleichheitsverhältnisse bewahrt.

6 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 6 Menschen deren soziale Umwelt sie zwar inkorporiert, ihnen aber nur eine schwache hierarchische Struktur vermittelt, leben mit einer klaren Gruppenzugehörigkeit ohne hierarchiebedingten Restriktionen unterworfen zu sein. Deshalb ist aus dieser Sicht auch eine weitgehende Verteilungsgleichheit anzustreben. Doch diese Personen sind nicht nur Egalitaristen, sondern sie vertreten häufig auch einen Etatismus, wenn es um die Verteilung von Gütern in einer Gesellschaft geht. Sie appellieren damit an die Autorität des Staates. Weil er die Schuld an der ungerechten Verteilung von Reichtum und Armut trägt, muss eine Umverteilung ihrer Meinung nach auch von staatlichen Instanzen vorgenommen werden. Wenn nicht nur die hierarchiebedingten Restriktionen schwach sind, sondern Personen auch weitgehend frei von Solidarität und Gruppenzwängen existieren, werden sie eine individualistische Gerechtigkeitsideologie vertreten. Aus der Sicht des Individualismus steht fest, dass nur der Tüchtige mit Erfolg belohnt wird; nur eigener Einsatz und Leistung zählen; nur durch Leistung erworbene Verdienste sind gerecht. Deswegen ist ein Verteilungssystem, das auf Wettbewerb beruht und Robustheit belohnt, die Grundlage dieser Gerechtigkeitsideologie. Wer sich hingegen den Restriktionen, die sich aus seiner Stellung im sozialen Hierarchiegefüge ergeben, in starkem Maße ausgesetzt sieht, ohne sich auf die Solidarität einer Gruppe stützen zu können, wird auf die Dauer dazu gebracht, sich fatalistisch in sein Schicksal zu fügen. Zwar ist die Verminderung sozialer Ungleichheit der Wunsch dieser Personen, es fehlt ihnen aber die Bindung an eine Gruppe, auf deren Solidarität sie rechnen können. Ihre Gerechtigkeitsideologie besteht in resignativer Verneinung von Gerechtigkeit, in Fatalismus. 4 Skalenentwicklung Itemkonstruktion und Itemselektion Die vier Gerechtigkeitsideologien Askriptivismus, Etatismus, Individualismus und Fatalismus wurden vom Berliner Gerechtigkeitsprojekt mit den Daten des International Social Justice Project (ISJP) empirisch rekonstruiert. An diesem internationalen, gemeinschaftlichen Forschungsprogramm sind Sozialwissenschaftler aus zwölf Ländern beteiligt (Kluegel, Mason & Wegener, 1995). Ziel des Vorhabens ist, die Einstellungen zur sozialen Gerechtigkeit und sozialen Ungleichheit der Bevölkerungen in diesen zwölf Ländern vergleichend zu untersuchen. Die Basis der in den jeweiligen Landessprachen abgefassten Fragebögen war ein gemeinsam erarbeiteter englischsprachiger Fragebogen. Eine Vergleichbarkeit der verwendeten Fragestellungen wurde zusätzlich durch Rückübersetzungen der Fragebögen ins Englische und anschließende Modifizierungen der nationalen Fragebögen erhöht. Die Tatsache, dass ein einheitlicher englischer Fragebogen die Grundlage aller nationalen Untersuchungen war, legt es auch nahe, in den nachfolgenden Indikatorenbeschreibungen neben den deutschen Indikatorenformulierungen in Klammern auch die englischen Formulierungen anzugeben. Den ausführlichen Beschreibungen der acht verwendeten Indikatoren sind jeweils deren nachfolgend verwendeten Kurzbeschreibungen und die Variablennummern des ISJP-Datensatzes angefügt.

7 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 7 Der Operationalisierung der vier Gerechtigkeitsideologien liegen acht Indikatoren zugrunde, die sich als Auswahl aus einer wesentlich größeren Anzahl von Fragen zur Rolle der Regierung, zur Bedeutung von Unterschieden der Einkommen und Vermögen sowie zur allgemeinen Gerechtigkeitssituation ergeben und mit denen sich die vier Konstrukte messen lassen. Die Auswahl der Indikatoren erfolgte theoriegeleitet und empirisch auf Grund des Augenscheins. Das empirische Auswahlkriterium war dabei eine hohe Stabilität der Faktorstrukturen in der Gesamtstichprobe (vgl. Tabelle 1.0) und in den nach Ländern und Befragungszeitpunkten getrennt untersuchten Teilstichproben (vgl. Tabelle A1 A22 im Angang). Tabelle 1 Skalierung der Werteskalen der Items: Auf Grund der Antwortskalen der acht Basisindikatoren der Faktorlösung, der Richtung der Faktorladungen in der Faktorlösung der Gesamtstichprobe sowie der teilweisen Invertierung der Faktorwerte entsprechen in den folgenden Tabellen positive Mittelwerte einer über und negative Mittelwerte einer unter dem Durchschnitt liegenden Befürwortung bzw. Ablehnung einer Gerechtigkeitsideologie. M s Min Max Gerechtigkeitsideologien 1.0 Gesamtstichprobe (N=21573) Etatismus Askriptivismus Individualismus Fatalismus Anmerkungen. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt Auf eine Darstellung der vollständigen Fragebatterien wird hier verzichtet. Sie können den Projektdokumentationen des ISJP entnommen werden (Kleebaur & Wegener, 1991: Fragen 28a-d, 31a-e, 47a-g, 48a-d; Christoph et al., 1998: Fragen 47a-d, 51a-c, 82a-g, 83h-q; Christoph et al., 1998: Codebuch Band I: Variablen v111-v114, v129-v131, v200-v214) Auf Grund ihrer Herkunft aus unterschiedlichen Fragebatterien waren den einzelnen Indikatoren verschiedene einleitende Texte vorangestellt. Stichproben Im Rahmen des ISJP wurden in den Teilnehmerländern gleichlautende standardisierte allgemeine Bevölkerungsumfragen an repräsentativen Zufallsstichproben (Tabelle 2) durchgeführt. Die ersten Befragungen fanden im Frühjahr und Sommer 1991 statt. Im Herbst 1996 wurden in der Mehrzahl der vormals sozialistischen Länder (Bulgarien, Estland, Russland, Tschechische Republik, Ungarn und Deutschland Ost) und in Westdeutschland genaue Replikationen vorgenommen, um Trendveränderungen nach fünf Jahren messen zu können.

8 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 8 Tabelle 2 Technische Daten der ISJP-Befragungen in den Teilnehmerländern Land Umfrageinstitut Basis des Auswahlverfahrens Alter der Befra gten Befragungszeitraum Interviewverfahren 1. Erhebungswelle des ISJP Bulgarien Academy alle mündliches of Haushalte Interview Science Ostdeuts ZUMA/IN alle mündliches chland FAS Haushalte: Interview ADM- Design Westdeut ZUMA/ alle mündliches schland INFAS Haushalte: Interview ADM- Design Ungarn TARKI Adressenlis mündliches te Interview Japan k.a. Wählerverz mündliches eichnis Interview Niederlan SRF repräsentati Selbsteing.: de ves , Computer Telepanel mit Modem Polen ISS alle mündliches (Polen) Haushalte Interview Großbrita RSGB Adressenlis mündliches nnien te der Post Interview USA ISR/SRC Telefonnr telefonische Liste: RDD Interviews Design Russland VCIOM lokale mündliches polizeil Interview Adressenlis ten Ausschöpfungsquoten Realisierte Stichprobe 86.0 % % % % % % % % % % 1.734

9 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 9 Land Umfrageinstitut Basis des Auswahlverfahrens Alter der Befra gten Befragungszeitraum Interviewverfahren Ausschöpfungsquoten Realisierte Stichprobe Land Umfrageinstitut Basis des Auswahlver -fahrens Alter der Befrag -ten Befragungs -zeitraum Interviewverfahren Ausschöpfungsquoten Realisierte Stichprobe Slowenie ISS Einwohnerli mündliches 91.1 % n (Slovenie n) ste Interview Tschecho slowakei STEM Adressenlis te mündliches Interview 82.7 % Tsche chien: 810, Slowa kei: 370 Estland Saar Pool alle mündliches unpräzise Haushalte Interview Angabe: 89% 2. Erhebungswelle des ISJP Bulgarien Vitosha Research Adressenlis te mündliches Interview 74.5% Ostdeuts chland GFM- GETAS alle Haushalte: ADM- Design , Westdeut GFM- alle schland GETAS Haushalte: , ADM Design Ungarn TARKI Adressenlis te Russland VCIOM alle Haushalte Tschech STEM Adressenlis Republik te Estland Saar Pool k.a mündliches Interview 72.0% mündliches 67.2% 987 Interview mündliches unpräzise Interview Angabe: 95% mündliches 67.1% Interview mündliches 77.8% Interview k.a. k.a

10 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 10 Die dieser Instrumentenbeschreibung beigefügten Indikatoren- und Itembeschreibungen erfolgen deshalb sowohl für die Gesamtstichprobe als auch für die verschiedenen Teilstichproben. Des Weiteren beziehen sich die angegebenen Kennwerte nur auf jene Fälle, die in allen acht Indikatoren gültige Werte aufwiesen. Durch diesen fallweisen Ausschluss von Missing-Werten fallen 17% der Fälle der Gesamtstichprobe aus der Analyse heraus, wobei der Anteil derartiger Missing-Fälle in den Teilstichproben erheblich variiert. Dimensionalität Die vier Gerechtigkeitsideologien sind Ergebnis einer explorativen Faktorenanalyse (Maximum- Likelihood-Extraktion, orthogonal rotiert). Die Faktorlösung für die Gesamtstichprobe (Tabelle 3) spiegelt wider, dass die acht Indikatoren sehr hoch mit den jeweiligen Gerechtigkeitsideologien korrelieren. Der erste Test (4 vs. 0 Faktoren) bestätigt mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von unter 0.00 Prozent, dass mind. zwei verschiedene Faktoren bzw. Dimensionen in den untersuchten Variablen vorhanden sind. Der zweite Test (4 vs. mehr Faktoren) gibt an, dass man mit einer Wahrscheinlichkeit von Prozent irren würde, wenn man die gefundene Faktorlösung als abweichend von einer Faktorlösung einschätzen würde, die die in den Daten vorhandenen Zusammenhänge perfekt widerspiegelt. Tabelle 3 Faktorstruktur der Gerechtigkeitsideologien der Gesamtstichprobe aller ISJP-Länder Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus h 2 v v v v v v v v Anteil durch alle Faktoren erklärten 39.6% 27.5% 16.9% 16.0% N=21573, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 0.07, p = Anmerkungen. v129 Staat soll minimalen Lebensstandard garantieren, v131 Staat soll Arbeitsplätze garantieren, v112 Hohe Einkommensdiff. sind Leistungsanreiz, v113 Von hohen Einkommensdiff. profitieren alle, v213 Man kann sowieso nichts ändern, v214 Man weiß nicht mehr, was gerecht ist, v202 Reichtum auf Grund eigener Arbeit ist gerecht, v204 Vererbung von Reichtumsprivilegien ist

11 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 11 gerecht. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt. Extraktionsmethode: Maximum-Likelihood, Rotationsverfahren: orthogonal Die Faktorlösungen der Teilstichproben (siehe Tabellen B1 B15 im Anhang) zeigen, dass sich die in der Gesamtstichprobe gefundene Faktorstruktur auch in einer getrennten Analyse der Teilstichproben ergibt. Die auftretenden, bedeutsamen Abweichungen der Faktorladungen haben in keinem Fall eine grundsätzlich andere Indikatorenstruktur der Einstellungsdimensionen zur Folge. Unterschiede zeigen sich jedoch in der Stärke der verschiedenen Einstellungsdimensionen in den verschiedenen Teilstichproben. Dieses spiegelt sich in den Tabellen in einer von der Faktorlösung der Gesamtstichprobe abweichenden Reihenfolge der Gerechtigkeitsideologien wider. Die auf der Grundlage der Faktorlösung der Gesamtstichprobe errechneten Faktorwerte der vier Einstellungsdimensionen/ Gerechtigkeitsideologien werden weiter durch die Anzahl der Fälle, ihre Mittelwerte und Streuungen sowie ihr Minimum und Maximum in der Gesamtstichprobe (Tabelle 1) und in den Teilstichproben (Tabelle A2 A22 im Anhang) näher beschrieben. Um einen direkten Vergleich der Ausprägungen der vier Einstellungsdimensionen zu erleichtern, wurden dabei die Skalen der Gerechtigkeitsideologien Etatismus, Askriptivismus und Individualismus invertiert. Ein Vergleich der Ausprägungen der Gerechtigkeitsideologien in den verschiedenen Stichproben wird wiederum durch gesonderte Tabellen (Tabellen D1 D8 im Anhang) erleichtert, die die Deskriptionsmaße der einzelnen Gerechtigkeitsideologien in der Gesamtstichprobe und den Teilstichproben zusammenfassen. Itemkennwerte Auf eine über die Faktorenanalyse hinausgehende Prüfung der Güte der Einzelitems wurde auf Grund der hohen Stabilität und Qualität der Faktorlösung verzichtet. 5 Gütekriterien Als Kriterium der Güte des Gesamtinstruments ist in erster Linie die hohe Stabilität der Faktorlösung in den verschiedenen Stichproben (siehe Tabelle B1 B15 im Anhang) anzusehen. Auf Grund des nichtexperimentellen Untersuchungsansatzes ist es wenig sinnvoll, hier die strengen Maßstäbe der statistischen Testtheorie anzulegen. Zudem ist, auf Grund des Umstandes, dass die dargestellten Gerechtigkeitsideologien auf jeweils nur zwei Indikatoren basieren, der Nutzen einer Reliabilitätsanalyse zur Beurteilung der Güte der gefundenen Einstellungsdimensionen nur eingeschränkt aussagekräftig. Deskriptive Statistiken (Normierung) Als Deskriptionsmaße werden für die acht Indikatoren die Anzahl der Fälle, die Mittelwerte und Streuungen in der Gesamtstichprobe (Tabelle 4) und in den Teilstichproben (siehe Tabelle C1 C22 im Anhang) angegeben. Auf die gesonderte Benennung der jeweiligen Minima und Maxima wird verzichtet, da die Indikatorenausprägungen bis auf eine besonders gekennzeichnete Ausnahme in

12 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 12 allen Teilstichproben jeweils zwischen 1 und 5 variieren. Um einen Vergleich der Indikatorausprägungen in den verschiedenen Stichproben zu erleichtern werden die Deskriptionsmaße für die einzelnen Indikatoren in der Gesamtstichprobe und den Teilstichproben in gesonderten Tabellen (Tabelle D1 D8 im Anhang) zusammengefasst. Tabelle 4 Indikatorbeschreibung für die Gesamtstichprobe (N=21573) Indikator M SD Staat: minimalen Lebensstandard garantieren (v129) Staat: Arbeitsplätze garantieren (v131) hohe Einkommensdifferenzen: Leistungsanreiz (v112) hohe Einkommensdifferenzen: alle profitieren (v113) man kann sowieso nichts ändern (v213) weiß nicht, was überhaupt gerecht ist (v214) gerecht: Reichtum auf Grund eigener Arbeit (v202) gerecht: Vererbung von Reichtumsprivilegien (v204) Literatur und Datenquellen Kontakt zu Autor(en) - Stefan Liebig, - B. Wegener, für Literaturverzeichnis Boudon, R. (1988). Ideologie. Geschichte und Kritik eines Begriffs. Reinbeck: Rowohlt. Christoph, B., Jardin, G., Lippl, B., Stark, G., & Wegener, B. (1998). Dokumentation für den deutschen Teil des International Social Justice Project, Replikation 1996, ISJP Arbeitsgruppe für die Bundesrepublik Deutschland, Arbeitsbericht Nr.37, Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften. Douglas, M. (1982). Cultural bias. In M. Douglas (Ed.), In the active voice. London: Routledge & Kegan Paul. Douglas, M. (1996). Thought styles. London: Sage. Kleebaur, S., & Wegener, B. (1991). Dokumentation International Social Justice Project: Arbeitsgruppe für die Bundesrepublik Deutschland. ISJP Arbeitsbericht 7. Heidelberg. Liebig, S. (1997). Soziale Gerechtigkeitsforschung und Gerechtigkeit in Unternehmen. München: Hampp. Liebig, S., & Wegener, B. (1995). Primäre und sekundäre Ideologien: Ein Vergleich von Gerechtigkeitsvorstellungen in Deutschland und den Vereinigten Staaten. In H.-P. Müller & B. Wegener (Hrsg.), Soziale Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit. Opladen: Leske u. Budrich. Pareto, V. (1962). System der allgemeinen Soziologie. Hrsg. von G. Eisermann. Stuttgart: Enke.

13 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 13 Thompson, M., Ellis, R., & Wildavsky, A. (1990). Cultural Theory. Boulder: Westview Press. Wegener, B. (1999). Belohnungs- und Prinzipiengerechtigkeit. Die zwei Welten der empirischen Gerechtigkeitsforschung. In U. Druwe & V. Kurz (Hrsg.), Politische Gerechtigkeit. Opladen: Leske u. Budrich. Wegener, B. (1992). Gerechtigkeitsforschung und Legitimationsnormen. Zeitschrift für Soziologie, 21, Wegener, B., & Liebig, S. (1998). Gerechtigkeitsideologien In H. Meulemann (Hrsg.), Werte und nationale Identität im vereinten Deutschland. Opladen: Leske u. Budrich. Wegener, B., & Liebig, S. (1995). Hierarchical and social closure conceptions of distributive social justice: A comparison of East and West Germany. In J. R. Kluegel, D. S. Mason & B. Wegener (Eds.), Social justice and political change: Public opinion in capitalist and post-communist states. New York: de Gruyter. Wegener, B., & Liebig, S. (1993). Eine Grid-Group-Analyse sozialer Gerechtigkeit. Die neuen und alten Bundesländer im Vergleich. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 45,

14 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 14 Anhang A Tabelle A1 A22 Skalierung der Werteskalen der Items: Auf Grund der Antwortskalen der acht Basisindikatoren der Faktorlösung, der Richtung der Faktorladungen in der Faktorlösung der Gesamtstichprobe sowie der teilweisen Invertierung der Faktorwerte entsprechen in den folgenden Tabellen positive Mittelwerte einer über und negative Mittelwerte einer unter dem Durchschnitt liegenden Befürwortung bzw. Ablehnung einer Gerechtigkeitsideologie. M SD Min Max M SD Min Max GI A1 Gesamtstichprobe (N=21573) A2 Bulgarien 1991 (N=1036) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A3 Ostdeutschland 1991 (N=918) A4 Westdeutschland 1991 (N=1635) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A5 Ungarn 1991 (N=832) A6 Japan 1991 (N=638) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A7 Niederlande 1991 (N=1783) A8 Polen 1991 (N=1188) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A9 Großbritannien 1991 (N=1189) A10 USA 1991 (N=1334) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A11 Russland 1991 (N=1006) A12 Slowenien 1991 (N=1168) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus

15 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 15 M SD Min Max M SD Min Max GI A13 Tschechien 1991 (N=745) A14 Estland 1991 (N=860) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A15 Slowakei 1991 (N=319) A16 Bulgarien 1996 (N=1168) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A17 Ostdeutschland 1996 (N=948) A18 Westdeutschland 1996 (N=895) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A19 Ungarn 1996 (N=854) A20 Russland 1996 (N=1118) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus GI A21 Tschechien 1996 (N=1062) A22 Estland 1996 (N=877) Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus Anmerkungen. GI=Gerechtigkeitsideologien. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt

16 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 16 Anhang B Tabelle B1 - B15 Faktorstruktur der Gerechtigkeitsideologien (Extraktionsmethode: Maximum-Likelihood, Rotationsverfahren: orthogonal). Tabelle B1 Faktorstruktur der Gerechtigkeitsideologien der Gesamtstichprobe aller ISJP-Länder Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus h 2 v v v v v v v v Anteil durch alle Faktoren erklärten 39.6% 27.5% 16.9% 16.0% N=21573, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 0.07, p = Anmerkungen. v129 Staat soll minimalen Lebensstandard garantieren, v131 Staat soll Arbeitsplätze garantieren, v112 Hohe Einkommensdiff. sind Leistungsanreiz, v113 Von hohen Einkommensdiff. profitieren alle, v213 Man kann sowieso nichts ändern, v214 Man weiß nicht mehr, was gerecht ist, v202 Reichtum auf Grund eigener Arbeit ist gerecht, v204 Vererbung von Reichtumsprivilegien ist gerecht. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt. Extraktionsmethode: Maximum-Likelihood, Rotationsverfahren: orthogonal

17 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 17 Tabelle B2 Bulgarien Variable Jahr Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus Erklärte Bulgarien v v v v v v v v Anteil durch alle % 22.4% 40.8% 13.2% Faktoren erklärten % 30.6% 23.8% 16.0% 1991 N=1036, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 1.61, p = N=1168, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 3.71, p = Anmerkungen. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt

18 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 18 Tabelle B3 Ostdeutschland Variable Jahr Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus Erklärte Ostdeutschland v v v v v v v v Anteil durch alle % 31.7% 32.7% 21.2% Faktoren erklärten % 34.6% 28.1% 8.3% 1991 N=918, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 2.291, p = N=948, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 3.16, p = Anmerkungen. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt

19 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 19 Tabelle B4 Westdeutschland Variable Jahr Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus Erklärte Westdeutschland v v v v v v v v Anteil durch alle % 36.1% 24.0% 26.3% Faktoren erklärten % 34.1% 35.0% 10.0% 1991 N=1635, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 0.65, p = N=895, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 1.91, p = Anmerkungen. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt

20 Stark et al.: Gerechtigkeitsideologien 20 Tabelle B5 Ungarn Variable Jahr Etatismus Askriptivismus Fatalismus Individualismus Erklärte Ungarn v v v v v v v v Anteil durch alle % 20.6% 37.3% 13.8% Faktoren erklärten % 21.8% 43.5% 15.0% 1991 N=832, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 1.80, p = N=854, Log Likelihood bei 4 Faktoren: Likelihood Ratio Test: 4 vs. 0 Faktoren: chi 2 (32) = , p = vs. mehr Faktoren: chi 2 (2) = 1.21, p = Anmerkungen. Die Datenanalysen wurden mit Stata Version 6.0 durchgeführt

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