WISSEN MACHT STARK. #170 / April 2015 FOKUS. DER «GLUTENFREI»-TREND Erkenntnisse, Technologien und Lösungen

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1 #170 / April 2015 FOKUS WISSEN MACHT STARK DER «GLUTENFREI»-TREND Erkenntnisse, Technologien und Lösungen ENERGIEEFFIZIENZ Beschichtete Gläser für Chinas Wolkenkratzer ADDITIVE MANUFACTURING Neues Paradigma revolutioniert Industrie

2 #170 Inhalt 4 Editorial 5FOKUS: WISSEN MACHT STARK JE ANSPRUCHSVOLLER TECHNOLOGIEN UND PROZESSE, DESTO WICHTIGER EINE GRÜNDLICHE AUSBILDUNG DER BEDIENER. Bühler und EPFL Am Puls der Zukunft In Bühlers neuem Innovationssatelliten in Lausanne sollen zukunftsweisende Lösungen zur Ernährung der Weltbevölkerung entstehen. 6 African Milling School Wie Bühler Wissen schafft Bühler eröffnete in Nairobi, Kenia, eine Schule für Müller und hilft so, eine Schlüsselindustrie mitzugestalten. 18 Bühler Training Center 12 Lernen nah und fern Von London bis Johannesburg, von Brasilien bis Bangalore: Bühler Trainingscenter qualifizieren Menschen vor Ort. Die Casting Technology Center 14 Übung macht den Meister Bühler hat für seine Kunden weltweit ein dichtes Netz an Trainingscentern aufgebaut. Bakery Innovation Center 16 Kompetenz vom Korn zum Brot Bühler hilft Kunden aus der Backindustrie, möglichst produktiv zu sein. Interview mit Prof. Dominique Foray 20 Wissen Geben und Nehmen Erfolgreiche Innovationen werden heutzutage im Dialog innerhalb einer lebendigen Community entwickelt. Technologien von Bühler 22 Rock around the clock Jeden Tag kommen Milliarden Menschen mit Technologien von Bühler in Berührung und w i s s en dies nicht. In Kürze 24 Bühler weltweit diagram #170

3 Retrofit bei Grand Mills in Abu Dhabi 44 Es kommt auf die Minute an Die Abschaltzeit während der Modernisierung musste auf ein Minimum begrenzt werden. Bühler Vollraummühlen in China Einfach weiterdenken Bühler fand einen Weg, um einen verloren geglaubten chinesischen Markt mit neuen Ideen zurückzuerobern. 28 Klimaschutz und Wärmedämmung Der blaue Himmel von Peking Energieeffiziente Gebäude liegen in China im Trend. Wirtschaftlicher Erfolg soll zunehmend ökologisch nachhaltig gestaltet werden. 46 Additive Manufacturing Obst aus dem Drucker 37 3D-Drucktechniken und Additive-Manufacturing-Methoden ziehen Schritt für Schritt in den industriellen Alltag ein. Whitworth Brothers Victoria Mills Spreu vom Weizen trennen Im anspruchsvollen britischen Markt behauptet sich die Traditionsmühle ausserordentlich erfolgreich. 48 Technologie 34 Präzision bei der Verarbeitung von Mandeln Keine Splitter im Müsli, keine Kerne im Müll. Ernährungstrend 40 Gluten, nein danke! Gluten ist in Verruf geraten. Die Nahrungsmittelindustrie muss reagieren. CTO-Kolumne 54 Das Internet der Dinge Das Internet der Dinge eröffnet vielfältige neue Chancen für alle Wirtschaftszweige. 55 Wissenschaftliche Publikationen

4 #170 / Editorial Liebe Kunden Welche Zukunft hat der Wirtschaftsstandort Schweiz? Müssten wir angesichts des hohen Kostenniveaus und des starken Schweizer Frankens unsere Produktion nicht möglichst rasch ins Ausland verlagern? Welche Rolle spielt Swissness überhaupt noch für Bühler? Es gilt genau abzuwägen zwischen den Vor- und Nachteilen, die ein Standort bietet. Und da zeigt sich, dass die Schweiz einiges in die Waagschale werfen kann. Unser duales Ausbildungssystem etwa ist ein enormer Standortvorteil. Hochschulen und Berufsschulen bringen auf allen Ebenen hochqualifizierte Leute hervor. Das ermöglicht uns, gute Leute anzustellen und dieses Netzwerk für unsere Innovation zu nutzen. Darum beneidet uns die ganze Welt. Wir haben jetzt angefangen, dieses Erfolgsmodell zu exportieren: nach Amerika, China und jetzt auch Afrika (siehe Seiten 6 11). Der zweite grosse Vorteil, den viele vergessen, ist der Arbeitsfrieden eine Errungenschaft, die nach wie vor wertvoll ist. Dazu gehört auch das flexible Arbeitsrecht. Es gestattet uns eine Flexibilität in der Schweiz, die Sie nirgends sonst auf der Welt finden. Nur so konnten wir uns innerhalb von zwei Wochen mit unserer Belegschaft darauf einigen, ohne Ausgleich eine Stunde mehr am Tag zu arbeiten. Wir dürfen aber auch auf eine gute Infrastruktur sowie ei ne effiziente Verwaltung und Bankenstruktur zu greifen. Alle diese Aspekte sind entscheidend im internationalen Wettbewerb und stärken unser Unternehmen. Bühler: das ist ein globales und zugleich ein Schweizer Unternehmen. Wir werden deshalb wie schon in den vergangenen Jahren unsere Regionalisierung vorantreiben, etwa durch zusätzliche Servicestationen, und gleichzeitig unseren Standort in Uzwil das Herz von Bühler stärken. Dafür haben wir die volle Rückendeckung unserer Aktionäre, der Familie Bühler. So stellen wir sicher, dass wir überall auf der Welt Qualität und Technologie nach Schweizer Massstäben entwickeln, herstellen und unseren Kunden liefern können. Calvin Grieder, CEO 4

5 FOKUS Wissen macht stark Aus- und Weiterbildung, Schulungen und Trainingsangebote sind für Bühler zentraler Bestandteil seines Produkt- und Lösungsportfolios. Denn High-End-Technologien benötigen High-End-Wissen, um ihre Vorteile auszuspielen. Gewusst, wie! Wie vermeide ich beim Druckgiessen Porösitäten im Bauteil und stelle damit eine hohe Qualität sicher? Wie gewährleiste ich, dass bei der optischen Sortierung die richtigen Teile ausgesiebt werden? Wie erhöhe ich die Effizienz einer Mühle? Durch welche Parameter steuere ich die Oberflächenbeschichtung optimal, um energieeffiziente Fassadengläser herzustellen? Wer glaubt, dass hochautomatisierte Prozesse und Anlagen dazu führen, dass auf menschlicher Seite weniger Know-how gebraucht wird, irrt gewaltig. Die Maschinen und Lösungen können nur so gut sein, wie sie verstanden und beherrscht werden. Bühler hat deshalb in den vergangenen Jahren über alle Geschäftsfelder hinweg ein globales Netz von mehr als 25 Ausbildungs- und Trainingszentren ins Leben gerufen, um seine Kunden und Mitarbeitenden mit dem notwendigen geistigen Rüstzeug auszustatten. AFRICAN MILLING SCHOOL...S. 6 Bühler eröffnete in Nairobi, Kenia, eine neue Schulmühle und hilft so, eine Schlüssel industrie zu entwickeln. BÜHLER TRAINING CENTER...S. 12 Von London bis Johannesburg, von Brasilien bis Bangalore: Bühler Training Center qualifizieren Menschen vor Ort. DIE CASTING TECHNOLOGY CENTER...S. 14 Mit Bühler Training effizient und qualitativ hochwertig druckgiessen. BAKERY INNOVATION CENTER...S. 16 Bühler hilft Kunden aus der Backindustrie, möglichst produktiv zu sein. BÜHLER AN DER EPFL...S. 18 Am Puls der Zukunft. INTERVIEW MIT PROF. D. FORAY...S. 20 Innovation. Ein Geben und Nehmen. INFOGRAFIK: MILLIARDEN MENSCHEN...S. 22 Jeden Tag kommen Milliarden Menschen mit Bühler in Berührung.

6 WISSEN MACHT STARK / Fokus AFRICAN MILLING SCHOOL Wie Bühler Wissen schafft Nach dreijähriger Planungs- und Bauphase eröffnet Bühler seine African Milling School in Nairobi, Kenia. Mit dieser Müllerei Schule leistet Bühler einen Beitrag zum Aufbau einer Schlüsselindustrie des Kontinents und verbessert die Ausbildung seiner Müller. Die erste Klasse an der African Milling School mit ihren Ausbildern: «Wir sind Pioniere.» Luis war bislang ein ordentlicher Müller allerdings kein ausgebildeter. In den 15 Jahren, in denen er eine Anlage in Maputo in Mozambik steuerte, wunderte er sich des Öfteren über muffig riechendes Getreide, das manchmal nicht mehr zu verarbeiten war. Seit wenigen Wochen kennt Luis die Ursache. Und, noch besser: Er weiss, was er dagegen unternehmen kann. Getreide ist ein organischer Rohstoff, der atmet. Lagert es einige Wochen im Silo, führt die Atmung zu Wärme und Feuchtigkeit. Um das wertvolle Material zu trocknen, warf Luis die Belüftung an allerdings am Tag, so dass warme Luft das Getreide durchflutete. Warme Luft, die auf kühles Getreide trifft, macht dieses indes noch feuchter Beginn eines Teufelskreises. Seit Anfang März ist Luis Lernender an der Bühler African Milling School in Nairobi, Kenia. Und sein Ausbilder Martin Schlauri hat ihm bereits innerhalb der wenigen Wochen beigebracht, was bei feucht gewordenem Getreide zu tun sei: «Du musst die Belüftung nachts anstellen», klärt der Bühler Fachmann auf, der seit mehr als 30 Jahren im Müllereigeschäft unterwegs ist. Die kalte Nachtluft wärmt sich beim Durchlüften auf und kann die Feuchtigkeit des Rohstoffs aufnehmen, abführen und so trocknen. «Martin hat mir die 6

7 WISSEN MACHT STARK / Fokus Augen geöffnet», sagt Luis. Einfacher konnte die Lösung nicht sein man muss sie nur wissen. Wissen Wissen ist Ressource. Wissen ist Kapital. Wissen ist Marktmacht. Um seine Kunden und Mitarbeitenden mit dieser Ressource bestmöglich auszustatten, ist Bühler seit je dem Wissenstransfer verpflichtet. Für seine Mitarbeitenden gründete Bühler vor genau 100 Jahren eine der ersten Berufsschulen und war so einer der Vorreiter der dualen Berufsausbildung (siehe S. 11). In Partnerschaft mit anderen Unternehmen entstand 1955 das Abendtechnikum St. Gallen Vorläufer der Ingenieurschule St. Gallen und heutigen Fachhochschule. Für seine Kunden baute Bühler dann im Laufe der Jahrzehnte Müllereischulen rund um die Welt, aber auch Trainingszentren für die anderen Geschäftsbereiche (siehe Grafik S. 12). Um etwa die Besonderheiten der Bühler Druckgiesstechnologie en détail zu vermitteln, betreibt die Business Area Die Casting diverse Technologiecenter (siehe auch S. 14). Die Eröffnung der African Milling School in Nairobi ist die konsequente Fortsetzung dieser Erfolgsstory, in der sich Kunden- orientierung mit gesellschaftlicher Verpflichtung und eigenem unternehmerischem Interesse paart. Für den Aufbau der African Milling School liegt der Ausgangspunkt vier Jahre zurück. «Viele unserer afrikanischen Kunden wollen von uns nicht nur die Anlagen beziehen, sondern auch qualifiziertes Personal», erklärt Martin Schlauri. Bis dahin erledigten vor allem qualifizierte Expatriats die Arbeit. Um eine gute Ausbildung zu erhalten, wurden die afrikanischen Mitarbeitenden nach Europa zu Kurzkursen oder an die Schweizerische Müllereifachschule in St. Gallen geschickt. Doch das konnte Wirtschaft in Afrika wächst Wenn Afrika stärker in die weltweite Produktion von Waren und Dienstleistungen eingebunden wird, kann der Kontinent seinen wirtschaftlichen Wandel fördern und sich sprunghaft weiterentwickeln. Zu diesem Ergebnis kam der an der Jahresversammlung der African Development Bank Group herausgegebene jüngste African Economic Outlook. Für das Jahr 2015 geht der Bericht von einem Wirtschaftswachstum des Kontinents von 5 6 Prozent aus ein Wert, den Afrika seit der Weltwirtschaftskrise von 2009 nicht mehr erreicht hat. Das afrikanische Wirtschaftswachstum, so der Bericht, ist breit aufgestellt und wird von der Nachfrage auf dem Kontinent selbst, von Infrastrukturprojekten und dem verstärkten kontinentalen Handel mit Industrieerzeugnissen angetrieben. «Für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das Chancen für alle schafft, sollten die Länder Afrikas weiterhin für Konjunkturpuffer und ein kluges Gesamtmanagement sorgen», so Mthuli Ncube, Chefökonom und Vizepräsident der African Development Bank. Kreisfarbe: Wachstum des BIP % 8% Kreisgrösse: BIP 2013 (US-Dollar PPP) Quelle: African Economic Outlook Diesem Bericht zufolge könnte die wirksamere Einbindung in die regionalen und globalen Wertschöpfungsketten alle Produktionsphasen, die ein Produkt in verschiedenen Ländern vom Entwurf bis zum Kunden durchläuft für Afrika ein Sprungbrett zur wirtschaftlichen Diversifizierung, zur Mobilisierung eigener Ressourcen und zu Investitionen in kritische Infrastrukturprojekte sein. Um dieses Ziel zu erreichen, darf der Kontinent jedoch nicht auf den unteren Stufen der Wertschöpfungskette stehen bleiben. «Afrikanische Volkswirtschaften haben ein grosses Potenzial: ihre dynamische demografische Entwicklung, eine rasch fortschreitende Urbanisierung und ihre Bodenschätze. Für viele dieser Länder besteht die aktuelle Herausforderung darin, sich intensiver an der weltweiten Wertschöpfung zu beteiligen und so einen Nutzen für ih re Bürger zu erzielen», sagte Mario Pezzini, der Leiter des OECD-Entwicklungszentrums. Der African Economic Outlook zeigt, dass bereits bemerkenswerte Fortschritte erreicht wurden: Es gibt weniger Armut, höhere Einkommen und einen verbesserten Zugang zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Damit das Wirtschaftswachstum die Lebenssituation aller Menschen verbessern kann, braucht es gute Ausbildung und eine umweltfreundliche, nachhaltige Entwicklung. Auch für die Armen am Rand der Gesellschaft oftmals Frauen muss es einen Platz in der Wertschöpfungskette geben. Gezielte politische Massnahmen und auf Inklusion gerichtete Geschäftsmodelle sollten daher den Zugang zu Produktionsmitteln wie Land und Kredite erleichtern, die Produktivität steigern und die kleinen Produzenten stärken. 7

8 WISSEN MACHT STARK / Fokus MARTIN SCHLAURI, GESCHÄFTSFÜHRER DER AFRICAN MILLING SCHOOL BÜHLER EAST AFRICA, NAIROBI, KENIA Martin Schlauri kam 1980, nach seiner Ausbildung zum Mühlentechniker, zu Bühler. Dort arbeitete er zunächst in den Bereichen Prozessentwicklung und Anlageninbetriebnahme. Danach war er in verschiedenen Ländern in verantwortlicher Position für die Getreidemüllerei tätig. Als Geschäftsführer der Abteilung Flour Milling von Bühler in Mailand erwarb er umfassende Kenntnis des italienischen Markts. Anschliessend übernahm Martin Schlauri die Leitung des Ausbildungszentrums für Getreidemüllerei am Hauptsitz in der Schweiz, das Müller aus der ganzen Welt ausbildet. Von 2000 bis 2014 leitete Martin Schlauri das weltweite Grain-Milling-Geschäft bei Bühler. Als Geschäftsführer der African Milling School unterrichtet Martin Schlauri die Auszubildenden dort auch in Technologie und Qualitätskontrolle. sich nur eine Minderheit leisten. Allen Beteiligten war deshalb klar, dass dies keine nachhaltige Vorgehensweise ist, wenn sich das Müllereigewerbe in Afrika weiter entwickeln sollte. Und es soll. So entstand die Idee, mit einer eigenen Berufsschule dem wachsenden Bedarf nach gut ausgebildeten Müllern nachzukommen entstand das Konzept und der Investitionsantrag an die Konzernleitung von rund CHF 4 Mio. «In meinem Umfeld gab es damals sehr viel Skepsis gegenüber dieser Entscheidung. Doch ich spürte, dass der Zeitpunkt gekommen war, diesen Schritt zu machen», berichtet Bühler CEO Calvin Grieder. Gesagt, getan: Jetzt ist sie in Betrieb, die African Milling School. Die ersten 27 Lernenden aus 9 afrikanischen Ländern von Ägypten über Nigeria bis hin nach Mozambik und natürlich Kenia haben auf den Schulbänken Platz genommen; davon 26 Männer und 1 Frau, Shidi Huzeinat, die 25 Jahre alt ist und seit vier Jahren bei Flour Mills of Nigeria in Lagos arbeitet. Die Auszubildenden sind alle keine Youngsters, sondern gestandene Müller, die sich on the job bereits viel Wissen angeeignet haben. Jetzt wurden sie von ihren Unternehmen, zu denen die weltgrössten Mühlen gehören, in eine zweijährige Lehre geschickt, um sich von der Pike auf das notwendige Rüstzeug anzueignen: Wie lagere ich Getreide richtig? Wie steuere ich optimal den Vermahlungsprozess? Was sind die wichtigsten Qualitätskriterien für das Mehl, wie messe ich sie und stelle die Prozesse darauf ein? Dieses Wissen macht einen guten Müller aus. Er ent- Die neue Müllerei Schule ist erst der Anfang. Schulen mit Tradition Bühler gründet eine der ersten Berufs-, schulen in Uzwil Bühler gründet, zusammen mit Wild, Heerbrugg, und Saurer, Arbon das Abendtechnikum St. Gallen (dann Ingenieurschule SG, heute FHS St. Gallen) Gründung der Müllerei Berufsschule (mit 4 verschiedenen Abteilungen) in St. Gallen Gründung der Schule für Futtermitteltechnik in St. Margrethen Bau des Ausbildungszentrums mit Schulmühle in Uzwil 8

9 WISSEN MACHT STARK / Fokus Die Schulmühle ist hochmodern ausgestattet. «Viele unserer afrikanischen Kunden wollen von uns nicht nur die Anlagen beziehen, sondern auch qualifiziertes Personal.» Martin Schlauri scheidet darüber, ob seine Mühle gut oder schlecht läuft und ob sein Eigentümer Geld verliert oder verdient. Auch eine hohe Automatisierung der Prozesse ersetzt dieses menschliche Wissen nicht. Ein Beispiel. Der Mahlprozess trennt die Kleie vom Mehl. Läuft der Prozess schlecht und sind die Walzen abgenutzt, verringert sich die Mehlausbeute der Mühle. «Das kann dann bis zu 2 Prozent der Ausbeute ausmachen», weiss Martin Schlauri. Bei einer Mühle, die täglich bis zu Tonnen Getreide vermahlt, heisst 2 Prozent weniger Ausbeute im Klartext 20 Tonnen weniger Mehl pro Tag. Das entspricht einem vollgeladenen LKW. Doch nicht nur die Ausbeute sinkt gleichzeitig steigt der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent, wenn die Riffel der Walzen nicht mehr scharf sind. Allein dieses Beispiel belegt die Bedeutung einer fachgerechten Bedienung der Anlage «wobei das nur einen Teil der Fachthematik darstellt», wie Bühler Experte Schlauri betont. Hygiene und Sicherheit steht auf dem Lehrplan ebenfalls ganz oben. Kein Wunder, dass die Ankündigung der Schulgründung in der afrikanischen Mühlenindustrie auf ein Bau des Ausbildungszentrums mit Schulmühle in China Bau und Eröffnung eines Ausbildungszentrums in Johannesburg und Bangalore Eröffnung der Lehrwerkstatt und einer Lehre im dualen System in Minneapolis und Bangalore Eröffnung einer Müllereischule in Nairobi 9

10 WISSEN MACHT STARK / Fokus Auszubildende bei der praktischen Arbeit. «Das ist ein Meilenstein für den ganzen Kontinent.» Peter Kradolfer grosses Echo stiess, die wenigen Plätze rasch ausgebucht waren und die jetzige Eröffnung vor über 100 Gästen auf ein begeistertes Publikum stiess. Kamaldeep S. Phull ein langjähriger kenianischer Kunde, der vor Jahren sein Handwerk in der Schweizerischen Müllereifachschule in St. Gallen lernte, betont: «Wir brauchen in Afrika dringend qualifizierte Fachleute. Es ist absolut fan tastisch, dass wir nun unsere jungen Leute in die Bühler Schule vor Ort schicken können.» Und nicht nur das: die Müllereischule ist mit den modernsten Maschinen ausgerüstet, etwa einer optischen Sortierung, die in den meisten Mühlen des afrikanischen Kontinents noch unbekannt ist. Peter Kradolfer, Betriebsleiter der Flour Mills of Nigeria, urteilt denn auch: «Das ist ein Meilenstein für den ganzen Kontinent.» Dass die Lernenden voller Stolz sind, versteht sich fast von selbst: «Wir sind die Pioniere! Es ist für mich eine grosse Ehre, dabei sein zu dürfen», freut sich etwa Luis Mulanga aus Mozambik. Die Eröffnung der Müllereischule kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Wirtschaft in Afrika wächst. Das zeigt der «African Economic Outlook», ein Wirtschaftsbericht, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gemeinsam mit der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und dem UN- Entwicklungsprogramm (UNDP) herausgibt. Das Wachstum soll um die 5 Prozent betragen deutlich stärker als die Weltwirtschaft. Vor ein paar Jahren sei von Afrika noch als einem «hoffnungslosen Kontinent» gesprochen worden, sagt AfDB-Wirtschaftsexperte 10

11 WISSEN MACHT STARK / Fokus Anthony Musonda Simpasa. «Heute ist Afrika ein zukunftsträchtiger Ort, ein Kontinent voller Hoffnung, und wir gehen davon aus, dass das Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren anhält.» Vor allem die Länder südlich der Sahara boomen. Dort erwarten die Experten eine Wachstumsrate von bis zu 7 Prozent. Mit dem Wachstum und dem Entstehen einer neuen Mittelschicht verändern sich auch die Essgewohnheiten in den Ländern. Die neuen Konsumenten verlangen nach höherer Vielfalt, Fertiggerichten und Pasta. All das treibt die Getreideindustrie Afrikas weiter an. Allein die Menge des verarbeiteten Weizens und Maises wuchs von 2010 bis heute um 6 Prozent auf 90 Millionen Tonnen pro Jahr mit steigender Tendenz. Klar ist, dass dies den Bedarf nach modernen Anlagen und Fachpersonal ebenfalls erhöht. Damit ist auch klar, dass die Eröffnung von der African Milling School nur den Anfang markiert. Schon jetzt drängeln sich die Bewerber für die Kurse im kommenden Jahr. Darüber hinaus sind weiterführende Lehrgänge zum Obermüller und auch spezielle Kurzseminare für Geschäftsführer in der Vorbereitung: «Wenn die Geschäftsführer nicht mit dem Prozess vom Korn zum Mehl vertraut sind und den letzten Stand der Technik nicht kennen, verpassen sie oft Chancen und können vom Marktwachstum nicht profitieren», weiss Martin Schlauri aus Erfahrung. Chancen verpassen will hier niemand dafür mit dem richtigen Wissen voll durchstarten. Infos zur African Milling School: BEST PEOPLE: 100 JAHRE DUALE BERUFSAUSBILDUNG BEI BÜHLER Die Lehrwerkstatt in Uzwil im Jahre Die Berufsbildung hat bei Bühler einen hohen Stellenwert und seit 100 Jahren Tradition. Bühler bildet weltweit jährlich knapp 600 Auszubildende aus: in der Schweiz, Deutschland, China, den USA und Indien. «Wir haben das Erfolgsmodell der Dualen Berufsausbildung inzwischen in viele Länder exportiert», sagt Christof Oswald, Personalchef bei Bühler. Und das nicht nur für die eigenen Mitarbeitenden, wie das Beispiel der jüngsten Müllerei Schule in Kenia zeigt. Neben der Chance, einen Teil der Lehre im Ausland zu absolvieren, erwarten die Lernenden spannende Projektarbeiten und die Aussicht auf eine vielversprechende Karriere. Jedes Jahr schliessen rund 80 Lernende ihre Lehre ab und das in zwölf Berufen. In diesem Jahr feiert die Bühler Berufsbildung 100-jähriges Jubiläum. Als einer der ersten Lehrbetriebe der Schweiz bietet Bühler seit damals Ausbildungen an. Über Lehrabgänger haben seither den Abschluss geschafft. Rund zwei Drittel starten ihre berufliche Karriere direkt bei Bühler und sind bereit, dies auch im Ausland zu tun. Die Lernenden machen sich in der Lehrzeit vertraut mit der Bühler Firmenkultur sowie den Arbeitsprozessen, Produkten, Kunden und Märkten. «Am Ende der Lehrzeit sind sie gefragte Fachleute», sagt Leiter Berufsbildung, Andreas Bischof. Neben den fachlichen Qualifikationen stehen die menschlichen Komponenten bei der Auswahl der Lernenden an erster Stelle. «Für uns zählt die Persönlichkeit. Wir gehen mit den Lernenden während der Lehre eine Partnerschaft ein.»wir brauchen in Afrika dringend qualifizierte Fachleute. Es ist absolut phantastisch, dass wir nun unsere jungen Leute in die Bühler-Schule vor Ort schicken Im Gegenzug zum persönlichen Einsatz bieten wir den Lernenden attraktive Entwicklungsmöglichkeiten und haben zum Ziel, sie zu bestqualifizierten Mitarbeitenden auszubilden. Damit stehen ihnen innerhalb und ausserhalb von Bühler alle Türen für eine erfolgreiche Zukunft offen», so können» Andreas Bischof. Im letzten Lehrjahr erhalten besonders motivierte und talentierte Lernende bei Bühler die Möglichkeit, einen Teil ihrer Lehre im Ausland zu absolvieren wird dieser Traum für 23 Lernende wahr. Für mehrere Monate ar beiten und leben sie in Amerika, China, Indien, Südafrika oder europäischen Ländern. Andreas Bischof: «Während der Einsätze setzen die Lernenden das Gelernte in die Praxis um. Sie haben die Chance, in die Kultur und Arbeitsweise der Kollegen im Ausland einzutauchen und an Berufs- und Lebenserfahrung zu gewinnen.» Das einzigartige Ausbildungskonzept von Bühler wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet. 11

12 WISSEN MACHT STARK / Fokus BÜHLER TRAINING CENTER Lernen nah und fern Weltweit betreibt Bühler für seine Kunden Ausbildungs- und Trainingscenter, um den aktuellsten Wissensstand zu vermitteln. Infos zu den Kursen USA Bühler Food Innovation Center Minneapolis Minnesota Business Area: Grain Milling Bühler Technology Center Holland Michigan Business Area: Die Casting Bühler Training Center Mannhattan Kansas Business Area: Grain Milling Bühler Training Center Raleigh North Carolina Business Area: Value Nutrition Deutschland Anwendungslabor Kakao und Nüsse Freiberg Business Area: Consumer Foods Bühler Ausbildungszentrum Alzenau Business Area: Leybold Optics Bühler Ausbildungszentrum Beilngries Business Area: Grain Logistics Bühler Ausbildungszentrum Bergneustadt Business Area: Consumer Foods Bühler Ausbildungszentrum Viernheim Business Area: Die Casting, Grinding & Dispersion Regional Application, Development and Education Center Mahwah New Jersey Business Area: Grinding & Dispersion SORTEX-Training Center Stockton Stockton Business Area: Sortex & Rice 12

13 WISSEN MACHT STARK / Fokus Uzwil, Schweiz Bakery Innovation Center Business Area: Grain Milling Grain Milling Training Center Business Area: Grain Milling Grain Technology Center Business Area: Grain Milling Innovation Center Business Area: Consumer Foods, Die Casting, Grinding & Dispersion, Value Nutrition Übrige Welt African Milling School (AMS) Nairobi, Kenia Business Area: Grain Milling Automation Training Center Joinville Joinville, Brasilien Business Area: Grain Milling, Feed Milling Bühler Training Center Johannesburg Johannesburg, Südafrika Business Area: Grain Milling SORTEX Training Center London London, Grossbritanien Business Area: Sortex & Rice Asien Bühler Application Center Bangalore, Indien Business Area: Grain Milling, Die Casting Bühler Indonesia Application Center Business Area: Grain Milling, Consumer Foods Bühler School Mill Wuxi, China Business Area: Grain Milling Bühler Technology Center Wuxi, China Business Area: Grain Milling, Value Nutrition, Die Casting Bühler Training Center Beijing, China Business Area: Leybold Optics, Value Nutrition Bühler Training Center Wuxi, China Business Area: Grain Milling Regional Application, Development and Education Center Wuxi, China Business Area: Grinding & Dispersion Regional Application, Development and Education Center, Yokohama, Japan Business Area: Grinding & Dispersion 13

14 WISSEN MACHT STARK / Fokus DIE CASTING TECHNOLOGY CENTER Übung macht den Meister Je anspruchsvoller eine Technologie oder ein Prozess, desto wichtiger ist auch die Ausbildung. Deshalb hat Bühler ein weltumspannendes Netz an Trainingscentern aufgebaut, um seine Kunden etwa im Bereich des Druckgusses zu schulen. Im Technology Center in Uzwil vermitteln Spezialisten den Kunden umfassende Kenntnisse über Druckgiessprozesse. Die Anforderungen im Druckguss bewegen sich im industriellen Extrembereich: innerhalb weniger Millisekunden baut die Maschine einen Druck von bis zu 1200 bar auf und schiesst bei grösseren Bauteilen 60 Kilogramm 700 Grad heissen Aluminiums in die Form. Entsprechend anspruchsvoll ist der Prozess, angefangen vom Design der Werkzeugformen über das Einbringen des Metalls bis hin zur Kühlung und Bearbeitung des Bauteils. «Um mit hoher Effizienz durchgängig hohe Qualität sicherzustellen, braucht es in diesem rauen Prozess viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung», weiss Marius Freitag, Leiter des Technology Center Druckguss in Uzwil. Befindet sich etwa beim Einschiessen noch zu viel Luft in der Form, kann dies zu Schwachstellen im Bauteil führen. Oder das flüssige Aluminium erstarrt nicht voll kontrolliert, so dass beim Abkühlen sogenannte Erstarrungslunker entstehen. Um genau das zu vermeiden, hat Bühler für seine Kunden vornehmlich aus der Automobilindustrie ein umfangreiches Trainingsangebot entwickelt, das sämtliche Aspekte des Druckgusses abdeckt: Technologie Im Vordergrund stehen die Grundlagen der Metallurgie, Strömungstechnik, Prozessoptimierung und -überwachung oder das Erkennen und Beheben von Gussfehlern. Bedienung Wie ist eine Bühler Druckgiessmaschine aufgebaut, wie ist ihre Funktionsweise, wie richte ich die verschiedenen Maschinentypen ein, programmiere diese und binde Peripheriegeräte wie Roboter ein? Wartung und Instandhaltung Die Schwerpunkte bilden in diesem Bereich Hydraulik und Elektronik der Bühler Maschinen, um Störungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben oder durch präventive Wartungsstrategien gar nicht erst entstehen zu lassen. Entsprechend der Vielfalt der Themen richtet sich das Trainingsangebot an alle, die mit Druckguss in Berührung kommen: Bediener, Einrichter, Wartungsexperten und das Management. Denn es geht neben der Qualität der Bauteile auch um die Effizienz der Abläufe und damit um die Stellschrauben, mit 14

15 WISSEN MACHT STARK / Fokus Technology Center China: An der Ecoline werden neue Formen bemustert und optimiert. «Nach Europa, den USA und Indien steht das neueste Schulungscenter in Wuxi, China.» George Li Blick ins Druckguss Technology Center. denen sich Kosten einsparen lassen. Eine davon betrifft die Zykluszeiten je schneller wieder in die Form geschossen werden kann, je kürzer die Abläufe, desto schneller der Return on Investment der Maschine. So muss die Form zwischen jedem Zyklus mit Trennmittel besprüht werden, damit das abkühlende Aluminium nicht haften bleibt. Dieser Vorgang allein benötigt rund 30 Prozent eines Durchgangs. Lässt sich dieser optimieren, ist das bares Geld wert. Mittlerweile bietet Bühler die Druckguss-Trainings global an. Das Angebot reicht von Kursen zur Qualitäts- und Prozessoptimierung bis hin zur Giessereiberatung und Fabrikplanung. Vor dem Hintergrund steigender Stromund Gaspreise wird auch die Energieberatung immer wichtiger. Zudem hält Bühler auch bei Kunden Schulungen ab. Nach Europa, den USA und Indien steht das neueste Schulungscenter in Wuxi, China. Anfang 2015 liefen dort die ersten Kurse an. Der Leiter und langjährige Bühler Service-Techniker George Li hat ein lokales Team aufgebaut, das nicht nur die Maschinen, sondern auch den chinesischen Markt kennt. «Die ersten Teilnehmer sind begeistert», berichtet Li. Bühler ist jetzt nah beim Kunden, und während das Betriebs- und Wartungspersonal auf Schulung ist, läuft die Produktion weiter. Alle Schulungsleiter sind erfahrene Fachleute und sprechen Chinesisch. An der Ecoline, der Einsteiger- Druckgiessmaschine, die auch in Wuxi produziert wird, können neue Formen bemustert werden, das heisst, erste Teile gegossen, geprüft und optimiert werden. Demnächst soll noch eine Carat- Maschine hinzu kommen. Auch die wichtigsten Peripheriegeräte sind im Tech Center vorhanden: Schöpfgeräte, Entnahmeroboter oder Sprühgeräte. Schliesslich geht es nicht nur um den Druckguss, sondern auch um die vor- und nachgelagerten Prozesse. Genau das ist eine Besonderheit der Ausbildungszentren von Bühler: alle zielen darauf ab, dass der Kunde möglichst gut und günstig produzieren kann. Dazu muss man die Prozesse der gesamten Wertschöpfungskette kennen. Bühler gibt das entsprechende Wissen gerne an die Kunden weiter. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Marius Freitag Teamleader Application Technology Bühler Uzwil

16 WISSEN MACHT STARK / Fokus Im Bakery Innovation Center werden Kunden von Bühler umfassend in der industriellen Backwarenherstellung geschult. BAKERY INNOVATION CENTER Kompetenz vom Korn zum Brot Seit 2011 bildet Bühler seine Kunden in einem dedizierten Schulungs zentrum in Uzwil umfassend in der industriellen Backwarenherstellung aus. Die Kurse zur Lebensmittelsicherheit werden auch von Behörden vertretern genutzt. Obwohl seit Jahrtausenden bekannt, bleibt die Verarbeitung von Mehl noch immer anspruchsvoll. «Getreide ist ein lebendiger organischer Rohstoff», sagt Dr. Markus Schirmer, Leiter des Bakery Innovation Center von Bühler in Uzwil, Schweiz. Weil kein Korn dem anderen gleicht, weichen auch die Mehlchargen voneinander ab. Kleine Bäckereien können gut damit leben, der Bäcker gleicht die Unterschiede des Rohmaterials mit seiner Erfahrung aus. Doch Grossbetriebe, die hochautomatisierte und standardisierte Lösungen benötigen, stellt diese Variabilität vor grosse Herausforderungen. Um seinen Kunden das notwendige Rüstzeug für solche komplexen Aufgabenstellungen zu vermitteln, hat Bühler bereits 2011 am Konzernsitz in Uzwil das Bakery Innovation Center (BIC) gegründet. Mit grossem Erfolg. Das Angebot wird ständig ausgebaut und reicht von der industriellen Backwarenherstellung über Laboranalysen für Mehl und Brotqualität bis zu Kosteneinsparungen durch Optimierung der Mehlqualität. Im vergangenen Jahr wur- 16

17 WISSEN MACHT STARK / Fokus «Mit 5 bis 10 Kunden pro Woche sind wir fast immer ausgebucht.» Markus Schirmer Auch verschiedene Laboranalysen können effizient durchgeführt werden. den die Trainingsinhalte des BIC neu ausgerichtet mit dem Ziel, Mahlen und Backen als Einheit zu verstehen. Denn, so BIC-Leiter Dr. Markus Schirmer: «Gut backen heisst gut mahlen.» Vor allem der Trend zum Backen ohne Zusatzstoffe rückt den Mahlprozess noch stärker in den Vordergrund, so Schirmer, der selbst Bäckermeister und promovierter Ingenieur ist. Was bislang Additive im Backprozess geregelt haben, muss jetzt die Beschaffenheit des Mehls besorgen. Ein Beispiel: Durch den Walzendruck lässt sich die Modifikation der Stärke anpassen. Dadurch kann etwa die Wasseraufnahme des Mehls beeinflusst werden, was sich wiederum auf die Frische des Brots auswirkt: je feuchter das Brot, desto länger bleibt es frisch. Neben den zusatzfreien Broten gibt es in Westeuropa einen Trend zu Kleinmargen für Singles. Bei kleinen Broten sind Aroma und Haltbarkeit schlechter. Hier können Vor- und Sauerteige Abhilfe schaffen. Sie enthalten mehr Wasser, bilden natürliche Aromen und fördern die Frischhaltung. Das Problem sind jedoch Qualitätsschwankungen. Sie lassen sich nur mit genauen Analysen, ausreichend Fachwissen oder automatisierten Prozessen vermeiden. Ein weiteres wichtiges Thema im BIC ist die Hygiene. «Die kleinen Bäcker werden oft zu schnell gross», sagt Schirmer. Dann hinken die Strukturen bei der Qualitätssicherung, bei der Hygiene und der Rückverfolgbarkeit hinterher. An den Kursen zur Lebensmittelsicherheit nehmen nicht nur Experten aus der Lebensmittelindustrie teil, sondern auch Behörden mitarbeiter. Angesichts der komplexen Materie wundert es nicht, dass das Bühler Trainingscenter sich grosser Beliebtheit erfreut. «Mit fünf bis zehn Kunden pro Woche sind wir fast immer ausgebucht», so Schirmer. Und nicht nur in Uzwil läuft die Wissensvermittlung auf vollen Touren. Auch in Südafrika, China und Indien sind die Ausbildungszentren gut besucht. Um noch näher am Kunden zu sein, werden Kurse auch in externen Schulen oder direkt bei Firmen angeboten. Das erspart Kunden nicht nur Reisekosten. Die Präsenz im lokalen Markt stellt auch sicher, dass man ihn versteht und regionalspezifisches Knowhow vermittelt. In Europa etwa sind die Trends eher kundengetrieben, in Afrika oder Südamerika oft staatlich vorgegeben. «Ecuador etwa forderte die Beimischung von Bananenmehl zum Weizenbrot, um unabhängiger von Importen zu werden.» Bühler liefert nicht nur Technologie, um solche Vorgaben zu erfüllen, sondern hilft Kunden dabei, möglichst produktiv zu sein. Infos zum Bakery Innovation Center finden Sie bei: Dr. Markus Schirmer Head of Bakery Innovation Center Der Mahlprozess hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Qualität von Backwaren. 17

18 WISSEN MACHT STARK / Fokus Ein Leben im Dienste der Innovation: Peter Böhni ist Head Corporate Technology Value Nutrition von Bühler und jetzt auch Managing Director des Innovationssatelliten der Gruppe an der EPFL. BÜHLER UND EPFL GEMEINSAM FÜR MEHR INNOVATION Am Puls der Zukunft Aus Forschungsresultaten durchdachte Geschäftsmodelle entwickeln und als neue Produkte erfolgreich am Markt einführen: das ist die Spezialität von Peter Böhni. Jetzt übernimmt der versierte Wissenschaftler mit Industrieerfahrung die Leitung des Bühler Innovationssatelliten an der EPFL in Lausanne. FOTOS VON THOMAS SCHUPPISSER «Etwas nicht zu wissen oder zu verstehen, mobilisiert in mir unglaubliche Energie und einen unstillbaren Wissensdurst», beschreibt Peter Böhni, was ihn bei der täglichen Arbeit antreibt. Seit neun Jahren ist der an renommierten Hochschulen wie der University of California in Berkeley ausgebildete Wissenschaftler schon bei Bühler tätig. Der kommunikative Problemlöser ist aber nicht nur eine Koryphäe auf dem Gebiet der Forschung, sondern er verfügt auch über eine umfassende Erfahrung in der Entwicklung von tragfähigen Geschäfts- modellen in der Lebensmittelindustrie. Unter seiner Leitung konnte Bühler bereits verschiedene neue Prozesse oder Technologien entwickeln, in die industrielle Reife überführen und erfolgreich auf den Markt bringen etwa die Gewinnung von Leuron aus den Aleuronzellen von Weizen oder die Herstellung von mit Mikronährstoffen angereichertem Reis. Gesucht werden marktfähige Lösungen Ein Vierteljahrhundert nachdem er als Wissenschaftler Karriere gemacht hat, kehrt Böhni jetzt in die akademische Welt zurück: Als Direktor des Innovationssatelliten von Bühler an der EPFL in Lausanne besetzt er künftig eine Schlüsselposition, denn die Zusammenarbeit mit führenden Hochschulpartnern bildet einen zentralen Eckpfeiler des «Collaborative Innovation»-Ansatzes der Gruppe. In seiner neuen Funktion begibt sich Böhni auf die Suche nach vielversprechenden Forschungsprojekten und Jungunternehmen aus dem Umfeld der Hochschule: «Jedes Projekt, in das Bühler an der EPFL investiert, muss innerhalb weniger Jahre erfolg- 18

19 WISSEN MACHT STARK / Fokus «Meine Vision bleibt nach wie vor: mindestens 1 Mio. Menschen das Leben zu retten.» Peter Böhni WISSENSCHAFTLER MIT INDUSTRIEERFAHRUNG Peter Böhni hat an der ETH Zürich studiert und am Biozentrum der Universität Basel doktoriert. Weitere Stationen seiner akademischen Karriere waren die University of California in Berkeley sowie die State University of New York. Danach war er 16 Jahre lang Geschäftsleitungsmitglied der HOCHDORF- Gruppe, bevor er 2006 als Leiter der Business Unit Nutrition Solution zu Bühler stiess. reich im Markt umgesetzt werden können oder unserer Gruppe zu einer Spitzenposition bei einer neuen Technologie verhelfen», beschreibt er die ambitiösen Ziele der Zusammenarbeit. Anders als bei der Grundlagenforschung steht die Entwicklung von marktfähigen Lösungen im Zentrum. Vielversprechende Projekte identifiziert Bereits in den ersten Wochen konnte er erste Kontakte knüpfen und vielversprechende Forschungsprojekte identifizieren. Als Beispiel nennt er die Sichtbarmachung von mikroskopisch kleinen Organismen wie Bakterien oder Pilzen mit der Hilfe von neuen biochemischen Technologien. «Wenn man auf einer Lebensmittelproduktionslinie mit derartigen Verfahren die Kontaminationen sichtbar machen könnte, liesse sich die Anlage viel zielgerichteter und effizienter reinigen und so die Lebensmittelsicherheit erhöhen», blickt Böhni voraus. Für den Teamplayer Böhni verfügt die Zusammenarbeit über ein gewaltiges Potenzial, um die Herausfor- derungen der Zukunft zu bewältigen. Und diese sind gross: Von 2010 bis 2060 wird eine wachsende Weltbevölkerung genau so viele Lebensmittel benötigen, wie auf der Erde zwischen 1500 und 2010 verzehrt wurden. Der industrielle Einsatz von an der EPFL entwickelten Technologien kann dazu einen Beitrag leisten. «Die Zukunft liegt in offenen Innovationsprozessen», ist Böhni überzeugt. Als Mann von Bühler in Lausanne wird er alles tun, um die richtigen Akteure miteinander zu vernetzen. EINE FÜHRENDE TECHNISCHE HOCHSCHULE Die EPFL (École polytechnique fédérale de Lausanne) ist der Studien- und Arbeitsort von über Personen aus 125 Ländern. Die über dem Genfersee gelegene Hochschule gilt als Geburtsstätte von wegweisenden Erfindungen wie der modernen Computermaus. Hier wurden aber auch das schnellste Segelboot der Welt oder das Solarflugzeug Solar Impulse von Bertrand Picard entwickelt. Die Westschweizer Universität ist zudem im Human Brain Project der Europäischen Union involviert. Im Rahmen dieses ambitiösen Forschungsprojekts sollen neue Erkenntnisse über das menschliche Hirn gewonnen werden. DAS MACHT BÜHLER AM EPFL Austausch mit Wissenschaftlern und Start-ups Identifizierung von Projekten mit dem Potenzial, innerhalb von 5 bis 10 Jahren neue Geschäftsmodelle oder Lösungen zu generieren Gemeinschaftliche Innovationsprojekte mit Kunden entlang der gesamten Lebensmittel- Wertschöpfungskette Die EPFL in Lausanne ist eine der renommiertesten technischen Hochschulen. 19

20 WISSEN MACHT STARK / Interview Wissen Geben und Nehmen Dominique Foray hat seit dem Jahr 2004 einen Lehrstuhl für Innovationsökonomie und -management an der EPFL in Lausanne. diagramm sprach mit ihm über Voraussetzungen für erfolgreiches Wissensmanagement und Innovation in Unternehmen. INTERVIEW MIT PROF. DOMINIQUE FORAY Prof. Dominique Foray erforscht, wie Wissen entsteht und verbreitet wird. 20

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