Ein Film, der Kinder stark macht.

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1 Ein Film, der Kinder stark macht. GEHEIMSACHE IGEL - ein Präventionsprojekt zum Thema Gewalt und sexuelle Gewalt

2 Geheimsache Igel: Eine DVD, die Kinder stark macht Olaf Krätke Gewalt gegen Kinder und Gewalt unter Kindern ist ein wichtiges Thema. Wie kann man die Kleinsten und Schwächsten unserer Gesellschaft schon frühzeitig starkmachen, damit sie Gefahren rechtzeitig erkennen und sich dann entsprechend verhalten können? Diese Frage stellte sich der Schauspieler Olaf Krätke bevor er mit dem Theaterstück Geheimsache Igel viele Jahre hindurch bis heute durch Deutschlands Schulen und Kindergärten zog. Das überaus erfolgreiche Präventionstheater war Krätke jedoch nicht genug. Er wollte, dass die Geschichte von Krümel und seinen Freunden möglichst alle Kinder in Deutschland erreicht. Endlich hat er sein Ziel erreicht: Krümel, Wurzel, die Sonnenblume und der kleine Igel sind zu Filmhelden geworden! Zielgruppe: Kindergarten- und Grundschulkinder Thema: Gewaltprävention (auch sexuelle Gewalt) Produktion: Deutschland 2009 Regie: Olaf Krätke Laufzeit: ca. 30 Min. Artikel-Nr.: ZCV Verleihnummer (Signatur): DVD-Menu: mit Kapitelanwahl Der Film Der Film Geheimsache Igel ist kein theoretischer Abriss zum Thema Gewalt sondern wichtiges praxisbezogenes Handwerkszeug für ErzieherInnen und LehrerInnen, die gezielt mit kleinen Kindern zu diesem Thema arbeiten möchten. In dem teils animierten, teils real gespielten Film wird auf kindgerechte Art und Weise auf das Thema Gewalt aufmerksam gemacht. In der Darstellung wird ganz bewusst auf Farbsymbolik und wenige Requisiten gesetzt, dadurch bleibt den Kindern die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu adaptieren. Bei den animierten Einstellungen wurde auf Zeichnungen von Kindern zurückgegriffen, die das Theaterstück bereits gesehen haben. Geheimsache Igel will den Kindern Strategien an die Hand geben, wie man sich in Gewaltsituationen richtig verhält. Die Struktur der Beeinflussung soll kennen gelernt werden, um diese dann durch neu gewonnenes Selbstwertgefühl von sich abwenden zu können. 02

3 Das Begleitmaterial Das umfangreiche Begleitmaterial ist jeweils in einen Abschnitt für Kindergartenkinder und einen für Grundschulkinder aufgeteilt. In Malaktionen, Rollenspielen und Gesprächen werden spielend u.a. diese Inhalte erarbeitet: Was sind gute und was sind schlechte Geheimnisse? Was sind gewünschte und was sind ungewünschte Berührungen? Wie erkenne ich, wenn es jemandem schlecht geht? Wann ist es o.k. Nein! zu sagen? Zielgruppe: Kindergarten- und Grundschulkinder Umfang: ca. 17 Seiten (im ROM-Teil enthalten) AutorInnen: Sonja Bornemann und Olaf Krätke WURZEL Ein Gewaltpräventionsprojekt auf Initiative und mit Unterstützung des Rotary Club Kaufbeuren. Das soll die DVD leisten: KRÜMEL Im Rahmen der Gruppen- oder Klassenarbeit in Kindergärten, Horten und Grundschulen sollen die Kinder ihre soziale Umwelt besser verstehen lernen und sich in ihr besser zurecht finden, Vorurteile, Ängste und Hemmungen abbauen. Sie sollen Fähigkeiten entfalten, zu einer verfeinerten Wahrnehmung gelangen und zwischenmenschliche Verhaltensprozesse besser erfassen und verstehen. Ziel ist es auch, dass die Kinder lernen ihre Bedürfnisse zu erkennen und diese dann anderen gegenüber klar zu vermitteln und Grenzen zu setzen. Ebenso soll ihnen bewusst werden, die Bedürfnisse anderer und deren Grenzsetzungen zu respektieren. Die Kinder sollen durch das Präventionsprojekt Geheimsache Igel zu selbstständigen, aktiven Handeln angeregt und ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden. 03

4 DIE STORY Zwei Schauspieler kommen in großer Hektik und Aufregung auf die Bühne, da sie glauben, viel zu spät zur Aufführung zu kommen. Sie richten den Hintergrund und einige Requisiten her und stellen dabei fest, dass die Kinder bereits alle im Zuschauerraum sitzen. Sie verstecken sich überrascht und ängstlich. Nach kurzer Zeit tauchen sie wieder auf und stellen sich als Krümel und Wurzel vor. Sie verkleiden sich endgültig vor den Kindern (Hut, Nase) und stellen Krümels Fantasiesprache Ugulu vor. Dann verschwinden sie hinter einem gelben Vorhang. Krümel taucht auf und zelebriert seine täglichen Rituale: Gießen der Sonnenblume (die daraufhin singt), Musikmachen auf seinem Kasu und Jonglieren mit drei gelben Bällen, denn Gelb ist Krümels Lieblingsfarbe! Krümel stellt seinen Freund, den Igel, vor und spielt mit ihm bis eine lästige blaue Fliege auftaucht und Krümel und den Igel vertreibt. Die Fliege verschwindet wieder. Krümel kommt wieder und wiederholt seinen Tagesablauf: Blume gießen, Kasu spielen, Jonglieren und stellt dabei fest, dass er nur noch zwei gelbe und einen blauen Ball hat. Der blaue Ball fällt dauernd runter. Sein Freund Wurzel taucht auf und versucht, Krümel zu trösten, der traurig ist wegen der mißglückten Jonglage. Wurzel versucht Schnee zu zaubern, was gründlich daneben geht. Dann streichelt er den Igel-Freund und wird von ihm gestreichelt. Wurzel muss schnell weg, da es schon so spät ist. Krümel und der Igel beschließen Karussell zu fahren. Beim Karussellfahren wird es dem Igel schlecht und beide setzen sich hin. Plötzlich taucht eine blaue Puppe auf und will Krümel dazu zwingen, den Igel wegzuwerfen und nur mit ihr zu spielen. Krümel geht darauf nicht ein und flüchtet schließlich vor der penetranten Puppe, die sich frech auf Krümels große gelbe Kiste setzt. Als Krümel später wiederkommt sitzt die blaue Puppe immer noch da. Krümel schmeißt sie in die Kiste und zelebriert wieder sein tägliches Ritual: Blume gießen, Kasu spielen und Jonglieren. Doch beim Jonglieren muss Krümel feststellen das jetzt auf einmal zwei blaue Bälle und nur noch ein gelber Ball da sind. Die blauen Bälle fallen ihm dauernd herunter. Traurig setzt sich Krümel in die Ecke, als plötzlich ein blauer Mann erscheint. Der Blaue zwingt ihn, sich auf die Kiste zu setzen und ihm zu erzählen, warum er traurig ist. Er gibt natürlich den gelben Bällen die Schuld und hält Krümel fest umarmt. Der Igel sticht den Blauen, der daraufhin loslässt. Etwas pikiert schlägt der Blaue Krümel einen Tausch vor. Seine kleine gelbe Gießkanne gegen eine neue blaue. Krümel lehnt ab. Der Blaue macht ihm einen neuen Vorschlag: Krümel soll ihm den Igel geben (er schmeißt ihn in seinen blauen Koffer) und dafür würde der Blaue Krümels Freund. Der Blaue hält Krümel wieder fest umklammert. Krümel befreit sich mühevoll und flüchtet. Der Blaue geht, droht aber damit, dass er am nächsten Tag wieder kommen werde. DER IGEL 04

5 Krümel kommt wieder und ist etwas bedrückt. Er holt die Gießkanne und stellt fest, dass sie blau ist. Seine Sonnenblume singt nicht mehr. Die Jonglierbälle sind nun auch alle blau geworden. Unvermittelt hat sich sogar seine gelbe Kiste blau gefärbt und fängt an, mit Krümel zu sprechen. Sie fordert Krümel auf, mit ihr zu spielen und in sie hinein zu steigen. Krümel soll dafür eine Belohnung erhalten. Da Krümel nicht in die Kiste steigen möchte, droht ihm die Kiste damit, seinen Freund, den Igel, kaputt zu machen. Krümel steigt ängstlich und aus Sorge um seinen kleinen Freund in die Kiste. Diese zwingt ihn noch dazu, dass er alles als Geheimnis bewahren soll. Als Krümel schließlich verängstigt und unglücklich aus der Kiste steigt, hat er blaue Socken an. Krümel kauert sich in eine Ecke und zittert. Der Igel kommt fröhlich pfeifend und ist überrascht über Krümels Verhalten. Nach und nach erfährt der Igel was passiert ist und will seinem Freund helfen. Er schlägt vor, dass Krümel den großen Freund Wurzel anrufen soll. Der könne ihm sicher helfen in seiner Not. Krümel ruft gleich bei Wurzel an, der auch sofort kommt und entsetzt ist über die blaue Kiste. Krümel erzählt Wurzel alles, was passiert ist. Wurzel versucht Krümel zu helfen, indem er ihn auffordert Nein zu sagen. Wurzel tut so, als ob er die Kiste wäre, doch Krümel ist völlig verängstigt. Daraufhin versucht Wurzel es mit anderen Dingen zu denen Krümel sofort Nein sagt. Doch kaum kommt die Kiste wieder ins Spiel, kommt auch die schreckliche Angst wieder hoch. Wurzel schlägt Krümel einen Rollentausch vor. Krümel spielt die Kiste und Wurzel sagt solange Nein bis auch Krümel entschlossen Nein -Sagen gelernt hat. Wurzel geht wieder. Krümel holt seine Gießkanne, die wieder gelb ist und die Sonnenblume singt wieder. Die Jonglierbälle sind auch wieder gelb. Plötzlich spricht die blaue Kiste mit Krümel und will ihn erneut zwingen, in sie hinein zu steigen. Sie droht wieder damit, den Igel kaputt zu machen. Langsam, aber immer vernehmlicher, sagt Krümel Nein zur Kiste, die sich daraufhin langsam zurückzieht. Krümel kann sich einen blauen Socken ausziehen, doch der andere bleibt fest an ihm haften. Dann jongliert er wieder und Wurzel taucht auf und freut sich über das Ballspiel. Wurzel versucht seinen Zaubertrick mit dem Schnee wieder und es klappt. Beide gehen fröhlich singend von der Bühne. 05

6 Das Theaterprojekt Im Jahr 1998 konzipierten der Schauspieler, Autor und Regisseur Olaf Krätke und der Leiter der Kulturwerkstatt Kaufbeuren, Thomas Garmatsch, auf Initiative des Rotary Clubs Kaufbeuren ein Gewaltpräventionsprojekt für Kindergärten und Grundschulen (bis einschließlich zur 4. Klasse) und nannten es Geheimsache Igel. Das Projekt besteht aus einem Theaterstück, das O. Krätke und T. Garmatsch gemeinsam schrieben und das in den pädagogischen Einrichtungen vor einzelnen Klassen und Kindergartengruppen gespielt wird. Anschließend führen die Schauspieler ein Gespräch mit den Kindern zum Thema. Dieses Projekt bringt den Kindern altersspezifisch in den Klassenzimmern und Gruppenräumen die Problematik der Gewalt in allen Ausprägungen näher und sensibilisiert sie dafür. Parallel werden Ansprechpartner von Hilfsorganisationen (z.b. Notruftelefonen, Das Netz etc.) und Ämtern (Jugendämter, Ämter für Familie und Kinder, Gesundheitsämter der Landkreise oder Städte) sowie Fachleute (z.b. Kinderpsychologen, Therapeuten etc.) bereit gehalten, die das Projekt kennen und Hilfesuchende betreuen und als Anlaufstelle für Informationen und Rat fungieren. Dies gilt sowohl für Lehrer, Kindergarten- und Hortpersonal, als auch für Eltern und Kinder. Das Präventionsprojekt Geheimsache Igel steht ebenso beim Bayerischen Landesjugendamt auf der Empfehlungsliste, wie auch bei der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.v. Das Gewaltpräventionsprojekt versteht sich als emotionaler Türöffner. Eng verknüpft mit der Thematik des Theaterstückes können die PädagogInnen in den Einrichtungen dann Inhalte erarbeiten und gestalten (z.b. Bilder malen, Aktions- und Rollenspiele durchführen, Aufsätze gestalten, Video- und Fotoprojekte erarbeiten, etc.) und so dieses schwierige Thema mit den Kindern aufarbeiten. Seit der Premiere des Theaterstückes am 26. Oktober 1998 wurden bundesweit bis zum Dezember 2007 über Aufführungen in Kindergärten, Grundschulen, auf Messen (u. a. Int. Frankfurter Buchmesse 2000, Int. Leipziger Buchmesse 2001, Bundesgartenschau München 2005 etc.) mit überwältigendem Erfolg durchgeführt. In allen Aufführungen stand Olaf Krätke in mehreren Rollen auf der Bühne. Für den Film Geheimsache Igel führte Olaf Krätke Regie und spielte die Rolle des Wurzel. Weitere Informationen: 06

7 Bestellantwort per Fax: +49 (0) 40/ An: FILMSORTIMENT.de Medienhandel Kay Gollhardt Höhenweg Seevetal Medienhandel Kay Gollhardt Fax: +49 (0) 40/ Tel: +49 (0) 4105/ Mail: Shop: +Sie können per Fax, postalisch, telefonisch, im Webshop oder per bestellen. Geheimsache Igel (Artikelnr.: ZCV ) Bitte hier abtrennen Wir bestellen (lieferbar ab 31. Mai 09) q eine DVD kostenlos zur Ansicht q eine DVD für 250,00 (V+Ö-Recht unbegrenzt, printlife) q q q q zwei DVDs für 400,00 (printlife) eine Kreislizenz für 625,00 (3 DVDs sind inbegriffen) sowie zusätzliche DVD(s) zu je 7,00 ( jeweils printlife) eine Kreis-Onlinelizenz (weniger als 50 Schulen haben Onlinezugriff) für 718,75 (3 DVDs sind inbegriffen, jeweils printlife), (Online-Lizenz unbegrenzt) sowie zusätzliche DVD(s) zu je 7,00 eine Kreis-Onlinelizenz (mehr als 50 Schulen haben Onlinezugriff) für 750,00 (3 DVDs sind inbegriffen, jeweils printlife), (Online-Lizenz unbegrenzt) sowie zusätzliche DVD(s) zu je 7,00 Ihre Kontaktdaten: (Bitte geben Sie auch Ihre adresse an, wenn Sie unseren -Newsletter erhalten möchten.) Preise inkl. 7% MwSt. zzgl. 3,50 Versand.

8 Die Schirmherrschaft des Präventionsprojektes Das Kind ist soviel wert, wie eine Nation, wie die Menschheit. Dieser Satz von Friedrich Schiegel ist ein Auftrag: es ist die Aufgabe von uns Erwachsenen, unsere Kinder vor jeder Form von Gewalt, Missachtung, Misshandlung oder Vernachlässigung zu schützen. Dafür eignen sich in besonderem Maße frühzeitige vorbeugende Maßnahmen. Als Mitinitiatorin der Initiative Gipfel für Kinder, die sich gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch einsetzt und als Schirmherrin der Stiftung Kindergesundheit, die körperlichen und seelischen Erkrankungen bei Kindern vorbeugen will, bin ich der Idee, Entwicklung und dem Werdegang des Projekttheaters Geheimsache Igel gegenüber sehr aufgeschlossen. Mit besonderem pädagogischen Geschick wird die kindgerechte Aufarbeitung des schwierigen Themas Gewalt gegen Kinder umgesetzt. Gerne bin ich der Bitte nachgekommen - neben dem Fernsehmoderator Jörg Pilawa - die Schirmherrschaft für die Ausdehnung des Projekts zu übernehmen. Es ist ein wichtiger Beitrag, Gewalt an und unter Kindern zu verringern. Ich wünsche dem Projekt und allen Beteiligten dabei viel Erfolg. -Dr. Irene Epple-Waigel- Gestaltung und Zeichnungen: Marco Naujokat Gewalt gegen, aber auch unter Kindern ist ein aktuelles Thema, ein Thema das uns alle angeht, ein Thema, vor dem wir nicht die Augen verschließen dürfen. Als ich von Olaf Krätke angesprochen wurde, ob ich mir vorstellen könnte, das Präventionsprojekt Geheimsache Igel zu unterstützen, habe ich nicht gleich ja gerufen. Gibt es doch viele Einrichtungen, Organisationen und Verbände, die es sich auf ihre Fahnen geschrieben haben, etwas gegen Gewalt zu tun. Doch den Worten folgen nicht immer Taten. Wir führten viele Gespräche und nicht zuletzt fand eine Aufführung des Theaterstückes Geheimsache Igel an einer Grundschule in Hamburg statt. Die Reaktionen der Kinder haben mich überzeugt. Ich bin froh, als Schirmherr für dieses Gewalt-Präventionsprojekt tätig sein zu können. Kinder sind Menschen. Später werden sie Erwachsene. Stacheln zeigen, damit aus den Kindern selbstbewußte, erwachsene Menschen werden. Hierzu trägt nicht zuletzt auch dieses Projekt bei. Ich wünsche Geheimsache Igel einen großen Erfolg. -Jörg Pilawa- Impressum FILMSORTIMENT.de Medienhandel Kay Gollhardt Höhenweg Seevetal Tel.: +49 (0) 41 05/ Fax: +49 (0) 40/ Webshop: Downloads Diese Broschüre (PDF): Filmsortiment (PDF): gedruckt auf 100% Recyclingpapier

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