Inklusion leben und gestalten in Ellwangen

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1 N E W S Nr. 1 L E T T E R Inklusion leben und gestalten in Ellwangen Am 30. Januar 2016 fand eine Zukunftswerkstatt statt. Über 100 Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Veranstaltung gekommen. Wir diskutierten wie Menschen mit Behinderung am normalen Alltag teilnehmen können. Wir möchten Sie mit unserem Newsletter über diese Veranstaltung und über die Ergebnisse informieren. Wohnen, Arbeit, Bildung, Freizeit und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung in der Stadt Ellwangen sind wichtige Themen. Wie können wir gemeinsam und erfolgreich die Teilhabe und Teilgabe von Menschen mit Behinderung gestalten und letztendlich leben? Wie können inklusive Angebote bei den wichtigen Themen aussehen? Wer kann was und wie für ein gutes Gelingen beitragen? Wie können wir eine gemeinsame Sprache sprechen? Schirmherr für das Projekt ist Herr Oberbürgermeister Karl Hilsenbek der Stadt Ellwangen.

2 In der Zukunftswerkstatt wurde in fünf Arbeitsgruppen gearbeitet In der Kritik-Phase - was ist nicht so gut oder könnte verbessert werden? In der Wünsche-Phase - wie soll meine inklusive Stadt Ellwangen in Zukunft aussehen? In der Ziel-Phase - Ergebnisse sammeln und was wir in Zukunft angehen und umsetzen wollen. Die wichtigsten Ergebnisse sind: Wohnen: Arbeitsgruppe Thema Wohnraum bilden ein Wohnkonzept Stadt Ellwangen Schaffung von bezahlbaren, individuellen, stadtnahen und barrierefreien Wohnraum IDEE: gemeindenahe Dienstleistungen, Mobilität in Teilorten Barrierefreiheit vor Denkmalschutz Wohnmöglichkeiten auch außerhalb der Stadt Mobilität sicherstellen Zusammenarbeit der verschiedenen Behinderteneinrichtungen, Stadt, Bauträger, runder Tisch zum Thema Bauvorhaben Inklusive Wohnangebote Arbeit: Alternative Beschäftigung (in und außerhalb der Werkstatt) Gewinnung von Arbeitgebern Begegnung schaffen/ Beratung Flexiblere, einfache Zugänge zum Arbeitsmarkt schaffen Runder Tisch zum Thema Arbeitsplatz, Arbeitsamt, Firmen Mehr Außenarbeitsplätze Jobcoach Schülerfirmen Barrierefreiheit: Runder Tisch zur Barrierefreiheit (das was vorhanden ist besser nutzen) konkrete Umsetzung/ Expertengruppe bei Baumaßnahmen mehr Mitspracherechte Hindernisse wie z.b. Pflastersteine oder Treppe beseitigen Team (Arbeitsgruppe) um Barrieren zu melden Newsletter 1 Inklusion leben und gestalten in Ellwangen April.2016 Seite 2 / 5

3 wichtige Gebäude ausmachen und Barrierefreiheit angehen Bürgermobil Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs Ehrenamtlicher Fahrdienst Bewusstsein für Falschparker schaffen Breitere Parkplätze Öffentlichkeitsarbeit (es wird viel gemacht aber wenig Bewusstsein in der Bevölkerung) Netzwerker für Inklusion Leichte Sprache Freizeit: Mehr Freizeit- und Sportangebote (inklusiv) Angebote müssen so gestaltet werden, dass alle kommen nicht nur Menschen mit Behinderung (Austausch) Vereinen + Institutionen (runder Tisch) Regionales Netzwerk zum Thema Inklusion in den Sportvereinen Touristikbüro: öffentliche Hinweise auf gemeinsame Aktionen Zentrale Internetplattform (Räumlichkeiten/ Ansprechpartner) Umfrage(n) / Erhebung über die Bedürfnisse - Impulse Leichte Sprache Bildung: Mehr inklusive Bildungsangebote Bildungsangebot der Kath. Kirche sucht Mitstreiter und Angebote 1 x wöchentlich inklusive Angebote (z.b. Kunst) regelmäßig Schulsozialarbeiter an allen Schulen Mehr bildungsbezogenen Infoveranstaltungen Mehr Sonderpädagogen (mehr Ausgebildete, mehr Stellen) Inklusive Bildung Bspw. Angebote bei der Volkshochschule ausbauen Kooperation IFD und Schulen an allgemeinbildende Schulen, weiterführende Schulen, berufliche Schulen (inklusiv beschulte Schüler) Newsletter 1 Inklusion leben und gestalten in Ellwangen April.2016 Seite 3 / 5

4 Übergreifende Themen: Gremienarbeit/ Inklusionsbeirat (Menschen mit und ohne Behinderung) Ehrenamtliche finden und einbinden/ Assistenzdienste in allen Bereichen Marketing-Konzept Inklusion ab der Krabbelgruppe Zentrales Inklusionscafé mit Beratungs-/ Informationsstelle Netzwerk ausbauen, effektiver nutzen (Sozialraumweit) Selbstverständlichkeit des Miteinanders!!! Grundhaltung Probleme und Lösungen öffentlich machen Bewusstseinsschaffung Wie geht es weiter? Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden wir zusammen fassen Wir stellen einen Antrag an die Aktion Mensch Das neue Projekt soll dann 3 Jahre gehen In dem neuen Projekt haben wir dann 3 Jahre Zeit an den wichtigen Themen zu arbeiten Wir wollen Sie immer informieren wie weit wir mit dem Antrag sind und wann das Projekt starten kann Ihre Projektgruppe: Von links: Andrea Schaaf (Peutinger Gymnasium), Monika Kreher (Christophorus Werkstatt Stiftung Haus Lindenhof), Gebhard Bieg (Haus Kamillus Stiftung Haus Lindenhof), Franz Uhl (Stadt Ellwangen), Isolde Bäuml (Christophorus Werkstatt Stiftung Haus Lindenhof), Philipp Schneider (BAD Stiftung Haus Lindenhof), Anita Beck (Caritas Ost-Württemberg), Martina Hasenmüller (Projektkoordination Inklusion Ellwangen Stiftung Haus Lindenhof), Beate Ullmann (BAD Stiftung Haus Lindenhof) Newsletter 1 Inklusion leben und gestalten in Ellwangen April.2016 Seite 4 / 5

5 Sie dürfen uns gerne Fragen stellen. Rufen Sie uns an: Die Telefon- Nummer ist: oder schreiben Sie uns eine oder schreiben Sie uns einen Brief: Stiftung Haus Lindenhof Projekt Inklusion leben und gestalten in Ellwangen Ledergasse Schwäbisch Gmünd Ansprechpartnerin: Martina Hasenmüller Projektkoordination Inklusion leben und gestalten in Ellwangen Das Projekt Inklusion leben und gestalten in Ellwangen Newsletter 1 Inklusion leben und gestalten in Ellwangen April.2016 Seite 5 / 5

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