Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern. Fachkräfteallianz Sachsen

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1 Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern Fachkräfteallianz Sachsen

2 Hintergrund Fachkräftesituation im Freistaat Sachsen (IHK-Fachkräftemonitor Sachsen und Fachkräftemonitoring 2015) Koalitionsvertrag der Sächsischen Regierung (Okt. 2014): Wir werden die Akteure im Rahmen einer Fachkräfteallianz Sachsen zusammenbringen. Gründung Dez. 2015: Schaffung einer sachsenweiten Plattform mit allen strategischen Partnern zur Fachkräftesicherung Fachkräfterichtlinie per Kabinettsbeschluss verabschiedet, Ende April 2016 in Kraft getreten (Bereitstellung von ca. 40 Millionen Euro an Landesmitteln für Fachkäfteoffensive bis 2020, davon 22 Mio für regionale Fachkräfteallianzen) Initiierung regionaler Fachkräfteallianzen

3 in Prozent Fachkräftesituation I I B H D HW I B H D HW I B H D HW I B H D HW kein FKM FKM im Unternehmen FKM in der Region FKM in der Branche I = Industrie, B = Bau, H = Handel, D = Dienstleistungen, HW = Handwerk

4 Fachkräftesituation II Engpass 2022: Engpass 2016:

5 Sächsische Fachkräfteallianz Mitglieder: 27 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, ausgewählter Verbände, Vertreter der Kammern, Gewerkschaften und kommunaler Spitzenverbände Aufgabe: im Rahmen der Fachkräftestrategie Sachsen zu mittel- und langfristigen Zielen beraten landesweite und regionale Aktivitäten bündeln weitere Maßnahmen anregen Arbeitsschwerpunkte: Stärkung des Standortes Sachsen als attraktiver Ort zum Leben und Lernen schulische Bildung und duale (Berufs-)Ausbildung bessere Nutzung der vorhandenen Erwerbspersonenpotentiale systematische Personalentwicklung in Unternehmen Digitalisierung der Arbeitswelt

6 Fachkräfterichtlinie I Bildung regionaler Fachkräfteallianzen in Landkreisen und kreisfreien Städten als Zuwendungsvoraussetzung verpflichtende Mitglieder u. a.: Landkreis bzw. kreisfreie Stadt Gewerkschaft Arbeitsagentur/Jobcenter Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderung Vertreter der Arbeitgeber (Kammern) Vertreter schulischer Belange Einbeziehung weiterer (beratender) Mitglieder je nach Bedarf und regionalen Schwerpunkten regionale Handlungskonzepte zur Fachkräftesicherung in jeder Region

7 Fachkräfterichtlinie II Zuwendung von bis zu 90 Prozent der für Maßnahme als zuwendungsfähig anerkannten Ausgaben (z.b. Personalausgaben, Raummieten, Verbrauchsmaterial, Fremdleistungen, Reisekosten, ) Förderfähige Maßnahmen können laut Richtlinie u.a. sein: regionale und überregionale Fachkräftekampagnen und Veranstaltungen Maßnahmen zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund Maßnahmen zur Kooperation von Hochschule und Wirtschaft Maßnahmen zur Information und Sensibilisierung von Unternehmen mit Blick auf Fachkräftegewinnung und -bindung

8 Regionale Fachkräfteallianzen I

9 Regionale Fachkräfteallianzen II Beispiel Leipzig Zusammensetzung der Fachkräfteallianz der Stadt Leipzig: Stadt Leipzig (geschäftsführendes Mitglied) Jobcenter Leipzig Handwerkskammer zu Leipzig Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig DGB Region Leipzig-Nordsachsen Invest Region Leipzig GmbH Agentur für Arbeit Leipzig Industrie- und Handelskammer zu Leipzig Universität Leipzig Sächsische Bildungsagentur Arbeitskreis Schule Wirtschaft Leipzig Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Standort Leipzig

10 Regionale Fachkräfteallianzen III Beispiel Chemnitz Inhalt des Handlungskonzeptes: Ausgangssituation Der Arbeitskreis Fachkräftesicherung Strategische Ausrichtung Aktuelle Handlungsfelder Aktuelle Handlungsbedarfe (Wirtschaftsstruktur I Fachkräftesituation) (Organisation I Akteure)

11 Fachkräfterichtlinie Teil 2 Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete Sachsenweites Projekt nach Aufruf durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) Ziel: geflüchtete Menschen rasch und nachhaltig in den sächsischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren Zielgruppe: Geflüchtete, die relativ arbeitsmarktnah sind, das heißt, über Sprachkenntnisse und Kompetenzen verfügen, die es ihnen grundsätzlich ermöglichen, eine Berufsausbildung oder eine abschlussbezogene Qualifizierung mit Erfolg zu durchlaufen oder eine qualifikationsadäquate Arbeit auszuüben Umfang: ca Teilnehmer (9,5 Mio Euro Landesmittel) Laufzeit: 3 Jahre Inhalt: Mentoren beraten und begleiten Geflüchtete auf dem gesamten Weg der Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktintegration gleichzeitig unterstützen die Mentoren Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe mit Rat und Tat, um eine möglichst reibungslose Eingliederung in den betrieblichen Alltag sowie eine nachhaltige Beschäftigung zu gewährleisten

12 Rolle der IHK Mitarbeit im konstituierenden Prozess der Fachkräfteallianzen verpflichtendes und stimmberechtigtes Mitglied in allen regionalen Fachkräfteallianzen Multiplikator Informationen weitergeben (z.b. über Fristen zur Einreichung von Projektvorschlägen) Möglichkeit der Initiierung eigener Projekte in den Regionen Stellungnahme zu landesweiten Projekten

13 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Martin Witschaß Referatsleiter Volkswirtschaft IHK Chemnitz Tel.:

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