Stellungnahmen Fahrplanvernehmlassung 2010 (Bahn)

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1 n Fahrplanvernehmlassung 2010 Am Sa/So soll ein 1/2 Stundentakt Willisau-Wolhusen angeboten werden. Alle Züge sollen in Hüswil halten. Für die Sicherstellung der Fahrplanstabilität ist ein Halt der S7 bei Hüswil aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Welches Rollmaterial verkehrt auf der S7? Gemäss Flügelzugkonzept Luzern-West müssen zwingend beide S-Bahnen, S6 und S7, mit den GTW-Fahrzeugen gefahren werden. Nur mit diesen Fahrzeugen ist die automatische Kuppelung möglich und der Fahrplan kann eingehalten werden. Die GTW-Fahrzeuge, die ursprünglich für den Einsatz zwischen Solothurn und Moutier beschafft wurden, werden in 2 bis 3 Jahren wieder in diesen Raum zurückkehren. Bedingung dafür ist, dass die bis dann die neuen, bereits bestellten Fahrzeuge (NINA) für die S-Bahn Bern einsetzen kann und dann genügend moderne Fahrzeuge für Luzern- West frei werden. Eine Weiterentwicklung des Flügelzugkonzepts mit Verdichtung, Reduktion der Umsteigenotwendigkeit in Wolhusen sowie zusätzliche Haltestellen in der Agglomeration Luzern tätigen. Diese Anregungen werden in die weitere Angebotsplanung einfliessen. 455 Luzern-Zofingen-Bern Ein Entlastungszug (nonstop) soll nach Bern verkehren. Dadurch ergibt sich ein 1/2 Stundentakt während den Hauptverkehrszeiten. Antwort SBB Fernverkehr: Die vorhandenen Infrastrukturen in den Knoten Luzern und Bern (Gleisbelegung) sowie auf der Strecke Luzern-Zofingen (Zugfolge mit S-Bahn) lassen eine derartige Angebotsentwicklung momentan nicht zu. Bis zur Umsetzung von Infrastrukturmassnahmen wird die SBB im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf den Stundentakt-IR-Zügen das Sitzplatzangebot jeweils der steigenden Nachfrage anpassen. Die Aufhebung des Halts in Wiggen soll nicht umgesetzt werden. Betrieblich ist der Halt in Wiggen nicht mehr möglich, denn neu kreuzen sich die Züge in Trubschachen und nicht mehr in Wiggen, d.h., die S-Bahn muss zwingend so schnell wie möglich nach Trubschachen fahren. Stand: Seite 1/5

2 n Fahrplanvernehmlassung 2010 Statt Aufhebung des Halts in Wiggen, soll ein "Halt auf Verlangen" eingeführt werden. Sämtliche Züge sollen in Malters halten. Auch bei einem "Halt auf Verlangen" muss die Fahrzeit so berechnet werden, dass gehalten werden könnte. Diese Fahrzeit besteht jedoch nicht, da die Kreuzung der Züge neu in Trubschachen und nicht mehr in Wiggen stattfindet, d.h., die S-Bahn muss zwingend so schnell wie möglich nach Trubschachen fahren. Aus betrieblichen Gründen können die Züge erst mit der Fertigstellung des Umbaus im Bahnhof Malters immer halten. Dann können die Züge aus beiden Richtungen gleichzeitig in den Bahnhof einfahren. Ein Queren der Gleise gibt es dann nicht mehr. Ein Angebotsausbau am Abend (neue Verbindung Luzern ab Uhr und Uhr) soll vorgenommen werden. Der RE soll während den Hauptverkehrszeiten in Littau halten. Es soll eine bessere Fahrplanstabilität bzw. keine Zugsverspätungen garantiert werden. Die Wartezeiten in Wolhusen sind zu lang. Betrieblich ist der Halt des RE in Littau nicht möglich. Die Fahrzeit reicht nicht aus, da die Züge sich in Malters kreuzen müssen. Der Verkehrsverbund Luzern erachtet die Verbesserung der Fahrplanstabilität als Daueraufgabe. Im Rahmen einer Task Force-Gruppe zwischen SBB und wurden auch unter Einbezug des Kantons Luzern bzw. des Verkehrsverbundes Luzern in den letzten Jahren verschiedene Verbesserungsmassnahmen realisiert. Die Stabilität hat sich damit stark verbessert und die Anschlussbrüche in Wolhusen haben sich erheblich reduziert. Die Aufenthaltszeit der S6/S7 ist notwendig für das Umsteigen und die Kupplung bzw. Entkupplung der Züge. 470 Luzern-Interlaken zb Es sollen bessere Anschlüsse in Luzern an die S18 nach Sursee ermöglicht werden. Eine Änderung der Fahrlagen ist betrieblich nicht möglich. Allerdings beträgt die Übergangszeit in Luzern von der S18 auf den IR nach Interlaken lediglich 11 Min. 480 Luzern-Stans-Engelberg zb Die Anschlüsse in Luzern nach/von Basel sollen kurz sein. Eine Änderung der Fahrlagen ist betrieblich nicht möglich. Reisende nach Sursee-Zofingen-Olten-Basel können den RE nach Olten mit Anschluss an den IC nach Basel nehmen. Stand: Seite 2/5

3 n Fahrplanvernehmlassung Luzern-Stans-Engelberg zb Der IR nach/von Engelberg soll weiterhin in Kriens Mattenhof halten. Aufgrund des geänderten Fahrplans des IR nach Engelberg ist ein Halt in Kriens Mattenhof nicht mehr möglich. Nach der Inbetriebnahme des neuen Tunnels nach Engelberg am 11. Dezember 2010 wird sich die Fahrzeit von Luzern nach Engelberg um 13 Minuten verringern. Diese Verbesserung kann aus fahrplantechnischen Gründen nur realisiert werden, wenn die IR zwischen Luzern und Stans beschleunigt verkehren und somit die Stationen Kriens Mattenhof, Horw und Stansstad leider nicht mehr bedienen. Als Kompensation für die wegfallenden IR Halte in den drei Stationen verkehrt eine weitere S4. So wird es gleich viele Verbindungen für Kriens Mattenhof und Horw geben. 480 Luzern-Stans-Engelberg zb Die Saisonzüge sollen 1 Min. später abfahren bzw. 1 Min. früher in Luzern ankommen, damit der Anschluss an den IR von/nach Basel möglich ist. Dieses Begehren kann mit dem Fahrplan 2011 umgesetzt werden. Die Abbzw. Ankunftszeit der Saisonzüge wurden um eine Minute angepasst, damit funktioniert der Anschluss an den IR nach Sursee-Zofingen-Basel. 480 Luzern-Stans-Engelberg zb Die Saisonzüge sollen das ganze Jahr verkehren. Es soll eine zusätzliche Verbindung um Uhr ab Luzern nach Sursee verkehren. Ein Angebotsausbau in Randzeiten (v.a. am Wochenende) soll gewährleistet werden. Die Schnellzüge sollen in Emmenbrücke (mindestens ab Uhr) halten. Aus betrieblichen (Fahrplan) und infrastrukturellen (Perronlänge) Gründen ist der Halt in Emmenbrücke nicht möglich. Es sollen zwei ICE-Verbindungen ab Luzern nach/von Deutschland bestehen. Antwort SBB Fernverkehr: Die internationalen Züge werden ab Basel systematisch in das nationale Fernverkehrsnetz eingebunden, weil eine überlagerte (separate) Führung dieser Züge aus Trassenkapazitätsgründen nicht möglich ist. Die Einbindung der ICE nach Luzern eignet sich aufgrund von verschiedenen Faktoren (z.b. zu kurze Perrons bei den Zwischenhalten) nicht. Immerhin bestehen aber in Basel sehr gute Anschlüsse an alle ICE nach Köln/Amsterdam, Hamburg und Berlin sowie an die TGV nach Strasbourg-Paris. Die direkte ICE-Verbindung nach Luzern steht deshalb aktuell nicht im Vordergrund der SBB Planung. Stand: Seite 3/5

4 n Fahrplanvernehmlassung 2010 Alle IR/ICN-Züge sollen in Sursee halten. Es soll eine durchgehende S-Bahn Luzern-Olten (ohne Bruch in Sursee) verkehren. Es soll Frühzüge nach Basel und Bern-Genève mit Speisewagen geben. Antwort SBB Fernverkehr: Der Halt des ICN/IR Basel-Luzern in Sursee ist mit der heutigen Fahrplanstruktur nicht mehr möglich. Dies ist betrieblich nicht möglich (aufgrund der Umläufe und der unterschiedlichen Fahrzeugtypen auf der S18 und S8). Antwort SBB Fernverkehr: Die IR-Züge führen gemäss der SBB- Produktmarkenstrategie keine Speisewagen, können allerdings eine Minibar führen. Die Züge Luzern-Bern-Lausanne-Genf sowie Luzern-Basel sind mit Blick auf ihre Haltepolitik als IR eingestuft. Aktuell bietet die SBB in den Frühzügen ab Luzern Uhr und Uhr eine Minibar an, auf den Zügen 2160 und 2508 um Uhr ab Luzern leider nicht. Die SBB wird sich deshalb für den Betrieb einer Minibar, bereits ab Luzern, auch auf diesen Zügen einsetzen. Die Anschlüsse in Olten Richtung Jura-Südfuss sowie Aarau-(Zürich) sind ungenügend. Antwort SBB Fernverkehr: Mit dem Fahrplan 2009 hat die SBB einen grossen Angebotsschritt umgesetzt mit der Verlängerung des IR Basel- Zofingen nach Sursee-Luzern. Mit der neuen Fahrplanstruktur musste die Anschlusssituation in Olten verändert werden. Die etwas längere Umsteigezeit in Olten hat jedoch den positiven Effekt, dass der bisher knappe Anschluss in Olten wegfällt. Mit der bestehenden Infrastruktur sind Fahrplananpassungen in Olten leider nicht möglich. Es soll eine bessere Erschliessung von Basel nach Sursee nach Uhr angeboten werden. Sämtliche IR-Züge nach Luzern sollen in Sursee nach Uhr halten. Antwort SBB Fernverkehr: Das Bedürfnis nach späten Rückreisen ist der SBB bekannt. Aus diesem Grund wurde für den Fahrplan 2008 das Randstundenangebot auf den Hauptachsen massiv ausgebaut. Ab Basel verzeichnet die SBB ab Uhr nach Sursee nur noch sehr schwache Reisendenströme. Die SBB sieht deshalb aufgrund von wirtschaftlichen Gründen von einem Halt aller IR-Züge in Sursee ab Uhr ab. Stand: Seite 4/5

5 n Fahrplanvernehmlassung Luzern-Gotthard-Chiasso SBB Der ICN Luzern ab Uhr fehlt im Fahrplan. Antwort SBB Fernverkehr: Diese Fahrlage ist vorgesehen für einen internationalen Neigezug nach Mailand-Venedig. Sollte dieser Neigezug ETR610 bis im Dezember keine Zulassung erhalten und mit ausgeschalteter Neigetechnik fahren, hat er dadurch länger bis Chiasso und muss demzufolge Luzern etwa eine halbe Stunde früher verlassen. Für diesen Fall würde die Taktabfahrt Uhr interimistisch wie mit Fahrplan 2009 durch einen IR nach Locarno belegt. 600 Luzern-Gotthard-Chiasso SBB Es soll eine direkte Verbindung von Luzern ab Uhr nach Mailand (retour am Abend) verkehren. Antwort SBB Fernverkehr: Mit dem Fahrplan 2012 wird Luzern wieder von internationalen Zügen bedient. Neu verkehrt ein Zugpaar (Basel-) Luzern- Mailand-Venedig mit einem modernen Neigezug der neuesten Generation. 600 Luzern-Altdorf (Tellexpress) SBB Es soll in Hergiswil und Stans gehalten werden. Der Tellexpress verkehrt als Schnellverbindung zwischen Altdorf und Luzern. Jeder zusätzliche Halt verlängert die Fahrzeit bzw. verringert die Attraktivität dieser Verbindung. Ab Hergiswil und Stans verkehrt die Zentralbahn im 1/2 Stundentakt nach Luzern. 660 Luzern-Zürich SBB Der SBB Nachtzuschlag sollte vom ZVV anerkannt werden. Bessere Anschlüsse an das Zürcher Nacht S- Bahn Netz sollen entstehen. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) ist daran, eine einheitliche Lösung für die Nachtzuschläge zu erarbeiten und die Anschlusssituation zu überprüfen. 660 Luzern-Zürich SBB 660 Luzern-Zug-Zürich SBB Die Zusatzzüge Luzern-Rotkreuz-Zug-Baar-Zürich Enge- Zürich werden den Bahnhof Thalwil nicht mehr bedienen. Der Halt während der Hauptverkehrszeit der Züge in Zürich Enge (v.a. Verbindung Luzern ab Uhr) soll garantiert werden. Antwort SBB Fernverkehr: Der Verzicht auf den Halt in Thalwil mit den Entlastungszügen ist damit begründet, dass diese Züge aktuell eine Verspätungsquelle zur Hauptverkehrszeit bilden. Mit dem entfallenden Halt kann die SBB die betriebliche Situation deutlich entspannen. Aus Marktsicht ist die Relation Luzern-Thalwil durch das Taktangebot im Fernverkehr mit halbstündlichen Direktverbindungen grosszügig abgedeckt. Aufgrund der knappen Fahrzeit ist ein Halt in Zürich-Enge mit dem heutigen Fahrplan nicht möglich. Stand: Seite 5/5

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