BLACK HAND ORKS. Erste Hilfe auf Con. Black Hand Orks Folie Nr.: 1/25. Stand

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1 Erste Hilfe auf Con Folie Nr.: 1/25

2 Agenda 1. Rettungskette Zusammenfassung (CABC) Folie Nr.: 2/25

3 Rettungskette Glieder der Rettungskette: - - Weitere Maßnahmen - Rettungsdienst - Krankenhaus Wichtig! Folie Nr.: 3/25

4 Absicherung Retten aus der Gefahrenzone NOTRUF Ansprechen / Vitalzeichen Herz-Lungen-Wiederbelebung Blutstillung Schockbekämpfung + Lagerung 8. Stabile Seitenlage Folie Nr.: 4/25

5 Absicherung Absicherung gilt in erster Linie bei Verkehrsunfällen, kann aber auch bei jedem anderen Unfall hilfreich sein. Was ist zu beachten: Eigenschutz (1 Verletzter ist besser als 2 Verletzte) Motorsäge ausschalten, Gefährliche Gegenstände beseitigen, usw. Unfallstelle Ausleuchten Scheinwerfer, Taschenlampe, Lampen ABER: Vorsicht bei Öllampen, Fackeln usw. Sich Hilfe holen Schaulustige einteilen, Um Hilfe rufen Merke: Kann mir mal jemand helfen! funktioniert nicht. Daniel, geh rüber und hol deine Stirnlampe, jetzt! Direkte Ansprache mit klarem Inhalt Folie Nr.: 5/25

6 Retten aus der Gefahrenzone Auch beim Retten aus Gefahrenzonen darf der Eigenschutz nicht vernachlässigt werden. Wenn ich nicht ausgebildet bin und keine Ausrüstung habe um in ein brennendes Haus zu stürmen, dann sollte ich das auch nicht tun. Als Gefahrenzone bezeichnet man das Umfeld des Unfalls. Einen definierten Bereich gibt es nicht, da sich jeder Unfall anders darstellt. Dennoch gibt es Gefahren, die einen Unfall zu einer Gefahrenzone machen: - Auslaufende Flüssigkeiten (Treibstoffe, Gefahrguttransporte) Laufende Motoren (Fahrzeuge, Geräte, Maschinen) Feuer (Flammen, Glut) Daher: - Feuerlöscher, Löschdecke bereithalten Folie Nr.: 6/25

7 Retten aus der Gefahrenzone Eingeklemmte oder Verunglückte Personen können oft nur durch Fachpersonal mit der nötigen Ausrüstung gerettet werden. Was bei einer Rettung zu beachten ist: - Wenn möglich zu zweit Arbeiten Auf Verletzungen achten Kopf und Nacken beim Transport stabilisieren Verunglückten an einen sicheren Ort bringen Tragegriffe Folie Nr.: 7/25

8 Retten aus der Gefahrenzone Tragegriff (Rautek Tragegriff) Folie Nr.: 8/25

9 NOTRUF "Wo geschah es?" Möglichst genaue Angaben über den Notfallort machen. Nur eine genaue Ortsangabe (Ort, Straße, Hausnummer u.s.w.) erspart dem Rettungsdienst unnötiges Suchen. "Was geschah?" Notfallsituation kurz beschreiben, damit die Rettungsleitstelle alle Maßnahmen für die Rettung einleiten kann (z. B. Einsatz von Bergungsfahrzeugen). "Wieviele Verletzte?" Anzahl der Betroffenen angeben. Wichtig für den Abtransport mit Rettungs- und Krankenwagen. "Welche Art von Verletzungen?" Auf vorliegende lebensbedrohliche Verletzungen hinweisen, damit gegebenenfalls der Notarzt zur Notfallstelle beordert wird. "Warten auf Rückfragen" Merke: Das Gespräch wird immer von der Leitstelle beendet. Falls ihr in der Aufregung die Merksätze nicht im Kopf hat wird euch die Rettungsleitstelle weiterhelfen. Folie Nr.: 9/25

10 Ansprechen / Vitalzeichen Direktes Ansprechen - Vorstellen / erzählen, was man tut - Hallo ich bin Ersthelfer, ich kümmere mich um sie. - Keine Reaktion - Körperkontakt herstellen - Annäherungsrichtung beachten Vitalzeichen - Hand aufs Herz - Ohr an den Mund - Lunge beobachten Folie Nr.: 10/25

11 Herz Lungen Wiederbelebung Grundsätze: Den Ballen einer Hand auf das untere Drittel des Brustbeins platzieren (Mitte des Brustkorbs) Arme Durchstrecken, aus dem Rücken arbeiten: 30 x ca. 4-5 cm tief eingedrückt (Arbeitsfrequenz 100/Minute). Druck- und Entlastungsdauer sollten gleich sein. Beatmung und Herzdruckmassage erfolgen dann im steten Wechsel: 30 x Drücken, 2 x Beatmen. Folie Nr.: 11/25

12 Herz Lungen Wiederbelebung Grundsätze: - Atemwege freimachen - Hals überstrecken - Mund Schließen - 1 Sekunde lang über Nase beatmen - Brustkorb hebt sich sichtbar - Beatmung ein zweites mal Wiederholen - Wenn Atmung eintritt stabile Seitenlage - Setzt die Atmung nicht ein, Maßnahmen (Druckmassage, Atemspende) bis zum Eintreffen des Fachpersonals durchführen. Folie Nr.: 12/25

13 Blutstillung Beim Erwachsenen bedeutet ein Verlust von ca. 1 l Blut bereits Lebensgefahr. Die Blutstillung ist daher grundsätzlich möglichst schnell durchzuführen, um einen größeren Blutverlust zu vermeiden. Die Blutstillung wird immer am liegenden Betroffenen durchgeführt. Merke: Bei einer starken Blutung ist die Blutstillung vorrangig. Eine mögliche Infektion des Betroffenen muss in Kauf genommen werden. Folie Nr.: 13/25

14 Blutstillung Der Druckverband Folie Nr.: 14/25

15 Blutstillung Das Tourniquet Ein Tourniquet (frz. Drehkreuz, auch Aderpresse) ist ein Abbindesystem, durch das der Blutfluß in den Adern (abhängig vom Druck) gestaut werden kann. Folie Nr.: 15/25

16 Blutstillung Tactical Combat Casualty Care (TCCC) Bodycheck / Bloodsweep Care Under Fire Tactical Field Care Tactical Evacuation Care Folie Nr.: 16/25

17 Schock Erkennen: Blässe, kalter Schweiß, Frieren, Angst, Unruhe, schneller schwach tastbarer Puls. Gefahr: Wird der Schock nicht beseitigt, kann unter Umständen der Tod durch Sauerstoffmangel eintreten. Maßnahmen: Lagern des Patienten in Schocklage Vor Wärmeverlust schützen Betreuung Kontrolle der Vitalzeichen und lebenswichtigen Funktionen Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung Stabile Seitenlage. Bei Herz-Kreislauf-Stillstand Herz-Lungen-Wiederbelebung. Folie Nr.: 17/25

18 Schock Maßnahmen (Psychische Betreuung): Ebenso wichtig wie die Wunderversorgung oder die Durchführung lebensrettender Maßnahmen ist die psychische Betreuung. (Schockvorbeugung) Ruhig Sprechen und Anschauen Erklären, was passiert Zuhören Schaulustige fern halten Handkontakt / Berührung / Hand halten Sagen, wer man ist und, dass man für Hilfe sorgt Folie Nr.: 18/25

19 Schock Lagerung: Oberkörperhochlage Situation: - Heftige Atemnot, z.b. Asthmaanfall oder Herzinfarkt - Kopfverletzung, z.b. Schlag oder Stoß auf den Schädel Ziel: - Die erhöhte Oberkörperlage (ca. 30 ) erleichtert die Atmung. Bei Betroffenen mit Herzproblemen kann durch eine zusätzliche Tieflagerung der Beine auch noch der Blutkreislauf entlastet werden. Folie Nr.: 19/25

20 Schock Lagerung: Lagerung bei Bauchverletzungen Situation: - Starke Bauchschmerzen, z.b. eine Bauchverletzung oder eine Erkrankung im Bauchraum. Auf Lagerungswünsche eingehen (z.b. Embrionalstellung) Ziel: - Durch die erhöhte Kopflagerung und die Knierolle (Schlafsack) wird die Bauchmuskulatur entlastet und entspannt. Folie Nr.: 20/25

21 Schock Lagerung: Flachlagerung Situation: - Atem- und Kreislaufstillstand, Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen, Knochenbrüche Ziel: - Zur erfolgreichen Durchführung der HLW muss der Verletzte flach auf einer harten Unterlage gelagert werden. In dieser Lage werden auch mögliche Komplikationen vermieden, die durch Wirbelsäulen- oder Beckenverletzungen entstehen können. Folie Nr.: 21/25

22 Schock Lagerung: Schocklage Situation: - Der Verletzte befindet sich im Schockzustand, z.b. durch eine starke Blutung oder einen starken Flüssigkeitsverlust. Ziel: - Durch die Hochlagerung der Beine (ca ) erleichtert man den Blutrückfluss zum Herzen, dadurch gelangt mehr Blut in den Rumpf und zu den lebenswichtigen Organen. Folie Nr.: 22/25

23 Stabile Seitenlage Die einfachste stabile Seitenlage Folie Nr.: 23/25

24 Zusammenfassung (CABC) Schematische Darstellung Folie Nr.: 24/25

25 Ende Faulheit kann auch kuriert werden. ;) Folie Nr.: 25/25

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