Klassifikation

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1 Emotionen Emotionen haben eine subjektive Komponente, gehen mit einem physiologischen Erregungszustand einher, und führen zu adaptiven Verhaltensweisen Emotionen haben eine wichtige kommunikative Rolle Grundlegende Gesichtsausdrücke sind allen Kulturen gemeinsam Die Strukturen des limbischen Sytems stellen die neuronalen Grundlagen der Emotionen dar

2 Klassifikation

3 Theorien

4 Vegetative Parameter Vegetative Parameter unterscheiden sich nur gering bei der Vorstellung unterschiedlicher Emotionen Vegetative Reaktionen alleine (z.b. nach Injektion von Adrenalin) reichen nicht aus, um Emotionen hervorzurufen Dies spricht gegen die James- Lange-Theorie

5 Zentrale Prozesse

6 Gesichtsausdrücke bei Mensch und Tier (nach Darwin) Gesichtsausdrücke liefern Informationen über emotionale Zustände und sind ein wichtiges Kommunikationsmittel.

7 Mimik

8 Universalität der Gesichtsausdrücke

9 Kulturelle Beeinflussung

10 Gesichtsmuskeln und Nerven

11 Kontrolle der Mimik Facialis kontrolliert Oberflächenmuskeln Trigeminus kontrolliert Skelettmuskeln Facialis entstammt aus dem Hirnstamm Untere Gesichtshälfte wird unilateral repräsentiert, die obere bilateral Willkürliche Gesichtsbewegungen sind anders als emotionale Ausdrücke (Läsionen des Motorkortex vs. Parkinson)

12 Zusammenfassung: Mimik Gesichtsausdrücke liefern Information über emotionale Zustände Grundlegende Gesichtsausdrücke sind universell Gesichtsausdrücke habe eine wichtige kommunikative Funktion Gesichtsausdrücke werden durch die Gesichtsmuskeln generiert

13 Neuronale Kontrolle Pseudowut (Hunde ohne Kortex) Nicht zielgerichtet Schlecht koordiniert Hemmende Rolle des Kortex Klüver-Bucy Syndrom Läsionen im anterioren Temporallappen, Amygdala Zahmheit und Furchtlosigkeit Hyperoralität und Hypersexualität Manchmal bei Alzheimer Patienten

14 Papez-Kreis und limbisches System

15 Klinische Syndrome

16 Lateralisation Dichotisches Zuhören Besseres Wortverständnis im rechten Ohr (LH) Bessere Auffassung der Emotion im linken Ohr Zusammengesetzte Photos der linken Gesichtshälften (gesteuert von der rechten Hemisphäre) werden als emotionaler empfunden

17 Gehirnasymmetrien

18 Angstkonditionierung

19 Amygdala

20 Neuronale Grundlagen Emotionen haben eine kommunikative Funktion und eine Vermeidungsfunktion Die Strukturen des limbischen Systems tragen zur neuronalen Kontrolle von Emotionen bei Die zwei Hirnhälften verarbeiten Emotionen unterschiedlich Verschiedene Bereiche des Gehirns tragen zu unterschiedlichen Emotionen bei

21 Aggression, Stress und Immunsystem Verschiedene Arten der Aggression Hormone und Aggression Stressreaktionen Aufbau des Immunsystems Psychoneuroimmunologie

22 Kategorien aggressiven Verhaltens Beuteaggression Zwischen-männliche Aggression (offene Auseinandersetzungen häufiger) Furcht-induzierte Aggression Mütterliche Aggression (sowohl für als auch gegen die Jungtiere) Irritationsaggression (aus Frustration oder Schmerz) Sexuelle Aggression

23 Einfluss von Testosteron

24 Noch mehr Testosteron Beziehung zwischen Aggression und Testosteron ist wesentlich komplexer als oftmals dargestellt Keine eindeutigen Ergebnisse bei Untersuchungen an Menschen Testosteronspiegel wird vom Ausgang von Wettkämpfen beeinflusst (auch bei Zuschauern und Fans) Kastration eliminiert vor allem sexuelles Verhalten, nicht aber Gewalt und Aggressivität

25 Aggression Aggression hängt auch mit dem Neurotransmitter Serotonin zusammen In einer Affenkolonie wurde eine negative Korrelation zwischen Serotoninspiegel im Gehirn und Aggression gefunden Je höher der Serotoninspiegel, desto geringer die Aggressivität Aber: Serotoninspiegel wächst mit sozialem Rang Aggressivität wird vermutlich von vielen Faktoren kontrolliert!

26 Stress Stress ist eine Vielfalt von physiologischen Veränderungen als Antwort auf eine tatsächliche oder vermutete Bedrohung Selye: general adaptation syndrome Alarmreaktion ( fight or flight ) wird gefolgt von Adaptationsphase: Wiederherstellung des homöostatischen Gleichgewichts Falls der Stress anhält, setzt die Erschöpfungsphase ein Unsicherheit und Ungewissheit sind stressfördernd

27 Stressreaktion

28 Hormonausschüttung in Stresssituationen

29 Zwei Systeme der Stressreaktion Langsame Aktivierung: Bereitstellung von Energiereserven Schnelle Aktivierung Herzfrequenz steigt Verdauung wird gehemmt

30 Stressreaktion Mobilisierung von Energie statt Energiespeicherung Gesteigerte Kreislaufaktivität Unterdrückung von Verdauung, Wachstum und Reproduktion Unterdrückung des Immunsystems Analgesie

31 Folgen von Dauerstress Stress führt zu hohen Werten von Glukokortikoiden, Adrenalin und Noradrenalin Diese haben Einfluss auf viele körperliche Störungen (z.b. Bluthochdruck, Impotenz) Bei Magengeschwüren wird zuerst durch die Reaktion des sympathischen NS die Wirksamkeit der Schleimschicht verringert, dann durch die kompensatorische Aktivität des parasympathischen NS die Magensäuresekretion erhöht

32 Psychoneuroimmunologie Schadet Stress dem Immunsystem? Sind die stressinduzierten Ausfälle der Immunabwehr von klinischer Relevanz? Welche Mechanismen liegen dem Einfluss von Stress auf das Immunsystem zu Grunde? Gesundheitliche Auswirkungen von Stress sind massiv!

33 Aufbau des Immunsystems

34 Zelluläre und humorale Immunreaktion

35 Stress und Immunsystem Hormone der Hypophyse werden als Antwort auf emotionale und physische Bedrohung der Intaktheit des Organismus ausgeschüttet Sie greifen in das Immunsystem ein und werden von diesem auch selbst wieder beeinflusst Die Wirkung psychischer Belastung auf das Immunsystem wird in erster Linie von der Hypophysenvorderlappen Nebennierenrinden- Achse bestimmt (Glukokortikoide)

36 Glukokortikoide

37 Stress und Gesundheit

38 Aggression, Stress und Immunsystem Verschiedene Arten der Aggression Hormone und Aggression Stressreaktionen Aufbau des Immunsystems Psychoneuroimmunologie Das war s für heute!

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