Anbau von Lupinen im Ökologischen Landbau

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1 Anbau von Lupinen im Ökologischen Landbau Verschieden ökologisch wirtschaftende Betriebe versuchten sich 2003 im Anbau von Weißen und Blauen üßlupinen. Gemeinsam mit dem BIOLAND-Verband wurde der Anbau auf acht Betrieben im Rahmen des Projektes Leitbetriebe Ökologischer Landbau in NRW begleitet. Andreas Paffrath, Landwirtschaftskammer NRW berichtet von den Erfahrungen und gibt Anbauempfehlungen. Acht Betriebe bauten 2003 Lupinen an Körnerleguminosen sind wertvolle Eiweißquellen für Futterrationen und aufgrund ihrer tickstofffixierung wichtige Bestandteile in der ökologischen Fruchtfolge. Aber auch die Nahrungsmittelindustrie fragt verstärkt nach weißen Lupinen und ojabohnen aus ökologischem Anbau. Der Anbau von Lupinen ist durch die Anthracnosekrankheit weitgehend zurückgedrängt und durch Ackerbohnen und Erbsen ersetzt worden. Aufgrund der guten Proteingehalte scheint sich die Lupine aber auch im Ökoanbau langsam wieder zu etablieren. Unter den verschiedensten tandortbedingungen wurden 2003 auf acht BIO-Betrieben in NRW Blaue üßlupinen für Fütterungszwecke und Weiße Lupinen für die Nahrungsmittelindustrie angebaut. Erfasst wurden die pflanzenbaulichen Gegebenheiten und Probleme sowie Erträge und Qualitäten. Kalkreiche Böden für Lupinen meiden Blaue üßlupinen, die in verzweigte und unverzweigte Wuchstypen unterteilt werden, gedeihen auf leichten bis mittleren Böden mit ph-werten von 5 6,5. Auf hohe ph- Werte können sie mit Wachstumsdepressionen reagieren Dasselbe gilt auch für die Gelben Lupinen, die besonders kalkempfindlich sind und auf sehr leichten Böden mit ph-werten von 4 6 angebaut werden können. Die Weißen Lupinen brauchen bessere Böden mit guter Wasserführung und ph-werten von 5,5 6,8. Wie viele Körnerleguminosen werden auch Lupinen von Vögeln und hier vor allem von Tauben besonders bevorzugt. Bei der tandortwahl sollte das unbedingt berücksichtigt werden. Gesundes aatgut verwenden Wichtig für einen erfolgreichen Lupinenanbau ist die Verwendung von gesundem aatgut. Die bei Lupinen gefürchtete Anthracnose-Krankheit kann über das aatgut verbreitet werden und die gesamte Ernte vernichten (siehe Kasten). Besonders anfällig für Anthracnose sind die Weißen und Gelben Lupinen. Der Anbau von Blauen Lupinen ist weniger risikoreich. Auf einem der Beobachtungsbetriebe zeigte sich hauptsächlich im Vorgewende eines Betrieb Anthracnosebefall an den Hülsen von Weißen Lupinen. Vereinzelt konnte aber auch an Blauen Lupinen die Infektion beobachtet werden. Ernteausfälle waren aber nicht zu beklagen. Bei der Berechnung der Aussaatmenge sind unbedingt die Keimfähigkeit und die unterschiedlichen Tausendkorngewichte auch innerhalb der verschiedenen orten zu berücksichtigen. ie können eine erhebliche Auswirkung auf die Aussaatmenge und damit auch auf die aatgutkosten haben. eite 1

2 Anthracnose wichtigste Krankheit der Lupinen Anthracnose ist die weltweit bedeutendste Krankheit der Lupinen und kann bis zum Totalausfall führen. Verursacht wird die Krankheit durch den Pilz der Gattung Colletotrichum. Befallen werden alle Lupinenarten. Die Blauen Lupinen zeigten bisher aber eine deutlich höhere Toleranz, während die weißen am höchsten gefährdet sind. Resistente Lupinen-orten gibt es noch keine. Erkennen kann man die Krankheit bei jüngeren Pflanzen an verdrehten tängeln, abgeknickten und welken Blattstielen. päter treten an den Hülsen die typischen Brennflecken auf, eingesunkene Flecken mit orangefarbenem Zentrum und braunem Rand. Befallene Hülsen können auch Verkrümmungen aufweisen. Feuchte, warme Witterung fördert die Ausbreitung. Ein später Befall ist meist weniger problematisch und lässt auf eine Infektionsquelle von außen schließen. Hauptursache für einen frühen Befall und die epidemieartige Verbreitung der Anthracnose ist die Infektion über das aatgut. Der Erreger befindet sich unter anderem als Mycel an den amen und kann dort nur durch eine Untersuchung der Körner erkannt werden. Da im ökologischem Landbau chemisch-synthetische Maßnahmen nicht zur Verfügung stehen kommt den vorbeugenden Maßnahmen eine besondre Bedeutung zu. Maßnahmen Verwendung von gesundem, zertifiziertem aatgut bei Nachbau muss das aatgut unbedingt untersucht werden. aatgut mit einem Befall >5% dürfen auf keinen Fall ausgesät werden Anbaupausen von mindesten 4-5 Jahren sind einzuhalten als biologische aatgutbehandlung scheint die Warmwasserbehandlung erfolgsversprechend (50 o C über 20 Minuten). Probleme kann es hier bei der Rücktrocknung v. a. größerer Partien geben eine Überlagerung des aatguts über einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren führt in Abhängigkeit von der Lagertemperatur zu einer deutlichen Reduzierung des aatgutbefalls der Erreger kann mit Maschinen und Geräten (z.b. Drillmaschine, triegel, Mähdrescher) und mit der Kleidung verschleppt werden. Nach Befahren bzw. begehen befallener chläge sollten Maschinen gründlich gereinigt werden, Kleidung und chuhe sind ebenfalls zu säubern oder zu wechseln. Knöllchen impfen Beim Erstanbau von Lupinen sollten diese unbedingt mit einem Rhizobium-Präparat geimpft werden (siehe Tabelle 1). Werden keine für die tickstoffproduktion wichtigen Knöllchenbakterien gebildet, müssen die Pflanzen den tickstoff vollständig aus dem Bodenvorrat entnehmen. Dies kann zu Ertrags- und Qualitätsverlusten führen und mindert den Vorfruchtwert. Auf 50% der Beobachtungsflächen wurde aber trotz aatgutimpfung keine oder nur eine geringe Knöllchenbildung beobachtet werden. Besonders auffällig war dies bei den blauen Lupinen. Anwendungsfehler beim eite 2

3 Impfen, Bodenverhälnisse oder die Wahl eines ungeeigneten Impfmittels können die Ursache sein (siehe Tabelle 1). Tabelle 1 Bakterienruppe Leguminosenarten 1 Rot-, Weiß-, chweden-, Inkarnatklee 2 Luzerne, Gelbklee, teinklee 3 Hornschoten-, Wundklee 4 Erbse, Wicke, Ackerbohne, Linse 5 Buschbohnen, tangenbohnen 6 Lupine, eradella 7 ojabohnen 8 Esparsette Flache Aussaat und anwalzen Ausgesät wird mit einer Ablagetiefe von 2-4 cm. Die flache Aussaat ist notwendig, da Lupinen im Gegensatz zu Ackerbohnen und Erbsen epigäisch keimen, d.h. sie schieben ihre Keimblätter über die Bodenoberfläche. Ist Blindstriegeln vorgesehen sollten die Körner in 4 cm Tiefe abgelegt werden. Der Einsatz einer Walze verbessert die Wasserführung für die Keimung und bereitet einen ebenen Boden für wirkungsvolles triegeln. ortenwahl Lupinen: Blaue Lupinen (Auswahl) verzweigter Wuchstyp Bolivio, Boltensia, Bora, Bordako, Borlana, Boregine endständiger Wuchstyp Boruta, Borweta, Prima, onet In den bundesweiten Öko-Versuchen hat sich Boruta als ertragsstarke orte bewährt und ist in der Gruppe der endständigen Typen zu bevorzugen. Bei den verzeigten hatten langjährig Bolivio und Bora, seit einigen Jahren auch Borlu und Boregine die höchsten Erträge. Bolivio überzeugte auch im Proteingehalt. Borweta und onet sind am frühesten, Bolivio und Boltensia am spätesten in der Abreife. Bordako hat die stärkste Lagerneigung. Weiße Lupinen Bardo, Amiga, Fortuna Es stehen nur wenige orten zur Verfügung. In konventionellen Versuchen und bei Beobachtungen auf Ökobetrieben schnitt die orte Amiga sowohl im Ertrag als auch im Proteingehalt besser ab als die orte Bardo. Bardo reift aber schneller ab und ist daher etwas risikoärmer. Auch Fortuna ist etwas später in der Reife. eite 3

4 Tabelle 2:Anbauhinweise für Lupinen Gelbe Lupinen Blaue Lupinen Weiße Lupinen Bodenansprüche sehr leichte wasseru. nährstoffarme Böden leichte bis mittlere Böden ohne starken Wassermangel mittlere bis schwere Böden mit guter Wasserversorgung ph-wert 4,0-6,0 5,0-6,5 5,5-6,8 Anbaupause Jahre aatzeit A März - A April A März - A April M März - M April Frostempfindlichkeit mittel gering mittel aattiefe cm aatstärke keimfäh. Körner/m verzw endst Reifezeit mittel früh spät Vegetationsdauer Tage TKM Verunkrautung vorbeugen Eines der Hauptprobleme beim Lupinenanbau im Ökolandbau ist die Verunkrautung. ie zeigte sich auf allen tandorten mehr oder weniger stark. Leitunkräuter waren v.a. weißer Gänsefuß (Melde), Disteln, Hederich und Kamille. Auch langjähriges Kleegras in der Fruchtfolge offenbarte ein riesiges Unkrautpotential. Lupinen, vor allem Weiße und Gelbe, haben eine langsame Jugendentwicklung, decken den Boden durch ihre feingliedrigen Blätter schlecht ab und haben daher eine schlechte unkrautunterdrückende Wirkung. Beim Aussaattermin zwischen Mitte März und Mitte April sollte darauf geachtet werden, dass die Witterung eine zügige Keimung und Jugendentwicklung zulässt. Besonders die Weißen Lupinen sind in diesem tadium sehr wärmebedürftig. Kurze Zeitspanne für s Blindstriegeln Unter guten Bedingungen können die Pflanzen schon nach ca. einer Woche auflaufen. Es kann aber auch drei Wochen dauern. Da die Pflanzen beim Auflaufen sehr empfindlich sind, ergibt sich oft nur eine kurze Zeitspanne für risikoarmes Blindstriegeln. Danach kann der triegel erst wieder eingesetzt werden, wenn mindestens zwei Lupinenblätter vollständig ausgebildet sind. Verluste sind oft unvermeidlich. Wirkungsvoll kann die Maschinenhacke eingesetzt werden, wobei bei eite 4

5 der aat größere Reihenabstände zu wählen sind. Zu beobachten war, dass endständige Wuchstypen durch mechanische Beschädigung (Köpfen) ihre Wuchsform änderten und sich verzweigten. Blaue Lupine reift problemlos ab Mit der Abreife gibt es bei den Blauen Lupinen wenige Probleme. Die endständigen Typen reifen etwas schneller und gleichmäßiger ab. Gedroschen wird normalerweise im August. Risikoreicher sind hier die weißen Lupinen. Bei einer Vegetationszeit von bis zu 175 Tagen kann sich unter ungünstigen Bedingungen die Druschreife bis Ende eptember/anfang Oktober hinauszögern. Geerntet werden kann, wenn ca. 95% der Hülsen braun sind. Die Körner müssen in den Hülsen rascheln. Die optimale Kornfeuchte liegt bei 14-18% Geringere Kornfeuchten erhöhen die Bruchkorngefahr. Höhere Feuchtegehalte verschlechtern nicht nur den Ausdrusch sondern vermindern auch die Lagerfähigkeit. Eine Trocknung ist dann unerlässlich. tandortunterschied wirkt sich stark auf Ertrag aus Bei den Blauen Lupinen lagen die Erträge auf den 6 Betrieben zwischen 12 und 31 dt/ha. ortenunterschiede waren aufgrund der geringen Vergleichbarkeit nicht repräsentativ. tärker wirkten die tandortunterschiede aus (Abb. 1). o brachte die orte onet, die auf 4 tandorten angebaut wurde, sowohl den höchsten als auch den geringsten Ertrag auf die Waage. Die Proteingehalte lagen zwischen 28,4 und 34,8% i.d.tm. Abbildung 1: Erhebungen zum Lupinenanbau auf acht Betrieben in NRW 2003 Ertrag dt/ha 40 blaue Lupinen weiße Lupinen Amiga Bora Boruta Borweta onet Bardo U 1 L U 1 L O U 2 sl GT 1 GT 2 GT 3 O Mittel EU sl EU tul U 3 sl O Mittel tandorte Kreis / Bodenart Die Weißen Lupinen zeigten ein höheres Ertragspotential als die blauen und es konnten Erträge zwischen 18 und 37 dt/ha, mit Proteingehalten von 34,9 36,7 % eite 5

6 gedroschen werden (Tabelle 3). Auf der Fläche mit dem geringsten Ertrag waren die chlagbedingungen, eine zu späte Aussaat und eine geringe Knöllchenentwicklung die limitierenden Faktoren. Derselbe Betrieb konnte mit derselben orte auf einer anderen Fläche und mit anderen Aussaatbedingungen fast 10 dt/ha mehr ernten. Obwohl nicht repräsentativ, scheint die orte Amiga sowohl in Ertrag als auch in Qualität Vorteile gegenüber der orte Bardo haben. Allerdings herrschten im letzten Jahr optimale Bedingungen für die Abreife. In ungünstigeren Jahren könnte Bardo durch ihre etwas frühere Abreife Vorteile haben. Tabelle3: Erträge und Qualitäten von Lupinen auf Öko-Betrieben 2003 Blaue Lupinen 6 Betriebe / 8Flächen Rohprotein Rohproteiproteinertrafett Roh- Roh- Ertrag TM dt/ha % % TM dt/ha % TM chwein Wiederkäuer ME NEL MJ/kg TM Min 12,0 88,8 28,4 3,4 5,7 14,1 14,2 8,9 Max 31,0 91,2 34,8 9,0 8,9 14,3 14,6 9,2 Mittel 23,8 89,9 31,4 6,7 7,3 14,2 14,4 9,0 DLG Tabelle 88,0 33,3 5,7 14,4 14,2 8,9 Weiße Lupinen 3 Betriebe / 4Flächen Ertrag TM Rohfett dt/ha % % i.d.tm dt/ha TM % i.d.tm chwein Wiederkäuer ME NEL MJ/kg TM Min 18,0 87,3 34,9 5,9 10,0 15,4 14,9 9,4 Max 37,0 89,6 36,7 12,1 13,5 15,8 15,4 9,7 Mittel 28,0 88,9 36,1 9,1 11,6 15,6 15,2 9,5 DLG Tabelle 88 37,3 8,8 15,5 14,8 9,3 Rohproteinertag Weiße Lupine hat höchsten Rohproteinertrag Bezüglich des Rohproteinertrages pro Hektar konnte man verschiedene Leguminosenarten besonders gut auf einem Betrieb im Kreis oest vergleichen. Dieser hatte sowohl weiße und blaue Lupinen als auch Ackerbohnen unter vergleichbaren Bedingungen angebaut. Mit 12,1 dt/ha hatten die weißen Lupinen den höchsten Rohproteinertrag gefolgt von den Ackerbohnen mit 10,1 dt/ha. Die blauen Lupinen hatten zwar einen höheren Proteingehalt im Korn als die Ackerbohnen kamen aber, aufgrund des geringeren Kornertrages mit einem Proteinertrag von 9 dt/ha nicht an den Proteinertrag der Ackerbohnen heran. Für die Fütterung spielt aber je nach Tierart auch die Zusammensetzung der verschieden Aminosäuren eine Rolle. Geringere Protein und erhöhte Fettgehalte Vergleicht man die analysierten Inhaltsstoffe mit den Werten aus der DLG Tabelle so sind die meisten Parameter der Öko-Lupinen mit den tandardwerten vergleichbar. owohl bei den Blauen als auch bei den Weißen Lupinen waren jedoch die eite 6

7 Rohproteingehalte der Ökoware etwas geringer die Fettgehalte jedoch gegenüber den tandardwerten deutlich erhöht. Aufgrund des geringen Untersuchungsumpfanges sind aber keine generellen Aussagen möglich. Wirtschaftlich bei hohen Preisen Legt man lediglich den Rohproteingehalt als Berechnungsbasis zu Grunde müssten die Landwirte für die Lupinen im Vergleich zu den Ackerbohnen einen zwischen 10 und 20% höheren Preis erlösen. Deutlich geringere Ertragserwartungen wie evtl. beim Anbau von Blauen Lupinen sind aber über den Preis kaum aufzufangen. Beim Anbau von weißen Lupinen für die Nahrungsmittelindustrie sollten 40 /dt bei einem Proteingehalt von 36% und einer Kornfeuchte von % bezahlt werden. Bei geringeren Proteingehalten gibt es Abschläge bzw. droht die nicht Abnahme. Höhere Gehalte versprechen Zuschläge. Hier gibt es leicht Verwirrungen, wenn nicht ersichtlich ist, ob die Angabe des Proteingehaltes in der Trockenmasse oder in der Frischmasse erfolgt ist. Differenzen von 4% sind hier leicht möglich. Die tandardwerte der DLG Tabelle weist für weiße Lupinen einen Proteingehalt von 37,3 % in der Trockenmasse aus. Das entspricht einem Frischmasse-Gehalt von 32,8% bei einer Kornfeuchte von 12%. Bei Vertragsverhandlung sollte darauf geachtet werden. Lupinen erfordern Anbauerfahrung Der Anbau sowohl von weißen als auch von weißen Lupinen ist nicht unproblematisch und erfordert dementsprechende Anbauerfahrung. Hauptprobleme sind Vogelfraß, Verunkrautung und Anthracnose. Unter den ausgesprochen günstigen Witterungsbedingungen gab es im letzten Jahr kaum Abreifeprobleme. Die Ertragserwartungen bei den Blauen Lupinen erfüllten sich auf einigen tandorten nicht. Welche Körnerleguminosen, ob am besten Ackerbohnen, Erbsen oder Lupinen besten anzubauen sind, sollte jeder Landwirt für seine speziellen tandorte selbst entscheiden bzw. austesten. Die meisten der beobachteten Betriebe wollen in diesem Jahr wieder Lupinen anbauen. Februar 2004 Andreas Paffrath, Landwirtschaftskammer NRW, Bonn, Tel: eite 7

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