Die Auswirkungen einer Flat Tax eine Simulation mit Zürcher Steuerdaten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Auswirkungen einer Flat Tax eine Simulation mit Zürcher Steuerdaten"

Transkript

1 1...statistik. info...statistik. info...statistik. info...statistik. info...statistik. info...statistik. info...statistik.info... statistik.info 2/2008 Josef Perrez Die Auswirkungen einer Flat Tax eine Simulation mit Zürcher Steuerdaten Zusammenfassung Mit einer Flat Tax kann das Steuersystem stark vereinfacht werden. Einzelne Kantone planen Reformen, die in diese Richtung gehen, oder haben solche bereits eingeführt. Unsere Analyse einer Stichprobe von Steuerdaten ermöglicht es abzuschätzen, wie die Steuerpflichtigen im Kanton Zürich von einem Wechsel zu einer Flat Tax betroffen würden. Dies hängt wesentlich von der Höhe des Einheitssteuersatzes und des Einheitsabzuges einer Flat Tax ab. Eine Flat Tax mit einem hohen Einheitssteuersatz und einem hohen Einheitsabzug entlastet mehrheitlich Steuerpflichtige mit einem tiefen Einkommen. Ein tiefer Einheitssteuersatz kombiniert mit einem tiefen Einheitsabzug begünstigt mehrheitlich die hohen Einkommen. Ob ein Haushalt von einem Systemwechsel profitiert, hängt auch wesentlich von den Abzügen ab, die er heute geltend machen kann. 1. Einleitung Das Steuersystem der Schweiz ist komplex. Davon betroffen sind einerseits die Steuerpflichtigen beim Ausfüllen der Steuererklärung. Andererseits müssen beträchtliche staatliche Ressourcen zur Verarbeitung dieser Information eingesetzt werden. Zudem ist es oft schwierig abzuschätzen, wie sich die verschiedenen Bausteine des Systems gemeinsam auf die Erreichung der fiskal und sozialpolitischen Ziele auswirken. Die Flat Tax ist ein alternatives Steuermodell, das sich durch seine Einfachheit stark vom heutigen System unterscheidet. Die Vereinfachung des Steuersystems ist ein Ziel verschiedener politischer Vorstösse 1. Dabei wird oft die Flat Tax ins Spiel gebracht als Modell, dem sich die Praxis mehr oder weniger stark annähern sollte. Der Zusammenhang zwischen Reformvorschlägen des Steuersystems und dem Wirtschaftswachstum wurde in kürzlich erschienenen Studien untersucht 2. Diese Arbeit analysiert die Verteilungswirkung einer Flat Tax, indem sie deren Einführung im Kanton Zürich simuliert. Ein Vergleich mit dem heutigen System zeigt, welche Einkommensklassen bei einem Systemwechsel stärker und welche weniger stark belastet würden. Diesbezüglich spielt die genaue Ausgestaltung der Flat Tax eine zentrale Rolle. Je nachdem, wie hoch der Einheitssteuersatz einer Flat Tax und wie hoch ein allfälliger Abzug angesetzt sind, profitieren eher die tiefen oder eher die hohen Einkommen. 2. Datengrundlage Unsere Berechnungen basieren auf der Auswertung der Steuerdaten von etwa einem Fünftel der Steuerpflichtigen im Kanton Zürich (ca. 150'000 Steuerpflichtige) aus dem Jahr Es handelt sich dabei um eine Stichprobe, die aufgrund ihrer Grösse und Repräsentativität genaue 1 Siehe z.b. Steuern mehr als ein Wahlkampfthema, Neue Zürcher Zeitung, 8. September Keuschnigg, Christian, 2006, Ein zukunfts und wachstumsorientiertes Steuersystem für die Schweiz, Universität St. Gallen, St. Gallen; Keuschnigg, Christian, Martin Dietz, 2007, A Growth Oriented Dual Income Tax, International Tax and Public Finance, vol. 14(2), pp

2 2 Rückschlüsse auf die gesamte Bevölkerung des Kantons zulässt. Die Daten sind insbesondere wegen ihres hohen Detaillierungsgrades interessant. Sie enthalten neben dem steuerbaren Einkommen der Steuerpflichtigen auch ihr Reineinkommen. Die im Fall einer Flat Tax zu bezahlenden Steuern berechnen sich auf Basis des Reineinkommens. Somit kann die Steuerbelastung durch eine Flat Tax für die einzelnen Steuerpflichtigen bestimmt werden, ebenso wie die Verteilung der Steuerbelastung über die Bevölkerung. Diese Information bildet die Basis für einen Vergleich der Flat Tax mit dem heutigen System. 3. Das steuerbare Einkommen als heutige Berechnungsgrundlage Bei der Berechnung der Einkommenssteuer im heutigen Steuersystem spielt das steuerbare Einkommen, also das um die Abzüge reduzierte Reineinkommen, eine zentrale Rolle. Die zu bezahlenden Steuern entsprechen einem Prozentanteil des steuerbaren Einkommens, wobei dieser Prozentanteil mit zunehmendem Reineinkommen ansteigt (Progression). Dabei spielt auch eine Rolle, welcher Tarif ob der Grund oder der Verheiratetentarif angewendet wird. Ist der Tarif einmal festgelegt, besteht eine direkte Beziehung zwischen dem steuerbaren Einkommen und der Steuerrechnung. Unter dem Begriff Steuerbelastung verstehen wir den Anteil der Steuern am Einkommen. Die Steuerbelastung kann als Funktion des steuerbaren Einkommens dargestellt werden. Die Beziehung zwischen den bezahlten Steuern und dem Reineinkommen ist dagegen viel weniger klar. Dabei ist eigentlich diese Beziehung von grundsätzlichem Interesse, wenn man abschätzen möchte, wie viele Steuern jemand mit einem bestimmten Einkommen zahlt oder wie progressiv eine Steuer ist. Auch für die Berechnung einer Flat Tax ist das Reineinkommen die entscheidende Grösse, denn die Vielfalt an heute möglichen Abzügen würde mit einer Flat Tax wegfallen. Aus diesem Grund untersucht diese Studie den Zusammenhang zwischen der Steuerbelastung und dem Reineinkommen. Dieser Ansatz ermöglicht einen Vergleich des heutigen Steuersystems mit verschiedenen Varianten einer Flat Tax. 4. Starke Variation der Steuerbelastung wegen den Abzügen Die hier verwendete Definition der Steuerbelastung setzt die zu bezahlenden Steuern in Bezug zum Reineinkommen. Die Steuerbelastung ist also der Prozentanteil der bezahlten Steuern am Reineinkommen. Da heute ein Teil der Steuerpflichtigen zum Grundtarif besteuert wird und der andere Teil zum Verheiratetentarif 3, muss unsere Analyse zwischen diesen beiden Fällen differenzieren. Wir illustrieren unsere Aussagen jeweils anhand von zwei Grundtypen von Steuerpflichtigen: von alleinstehenden Personen ohne Kinder und von verheirateten Paaren mit zwei Kindern. Grafik 1 illustriert das heutige Steuersystem basierend auf repräsentativen Daten aus dem Jahr Die beiden Teilgrafiken zeigen den Zusammenhang zwischen dem Reineinkommen und der Steuerbelastung, die linke Teilgrafik für Alleinstehende ohne Kinder, die rechte für Verheiratete mit zwei Kindern. Die prozentuale Steuerbelastung variiert zwischen Null und etwa 12.5% und sie nimmt mit dem Reineinkommen tendenziell zu. Da der heute höchste Steuersatz 13% beträgt, muss die maximale Steuerbelastung etwas darunter liegen, denn das steuerbare Einkommen wird nur ab einer bestimmten Schwelle zum höchsten Steuersatz besteuert. Zudem können alle Steuerpflichtigen Abzüge geltend machen. Die Abzüge bestimmen zu einem wichtigen Teil, wie hoch die Steuerbelastung ausfällt. Grafik 1 zeigt, dass es innerhalb einer Klasse von Steuerpflichtigen mit einem ähnlich hohen Reineinkommen grosse Unterschiede hinsichtlich der Steuerbelastung gibt. Dies führt z.b. dazu, dass einzelne Steuerpflichtige in der drittuntersten Einkommensklasse der Alleinstehenden ohne 3 Alleinstehende mit Kindern werden zum Verheiratetentarif besteuert.

3 3 Kinder (Median des Reineinkommens ca Franken) mehr belastet werden als einzelne Steuerpflichtige in der zweithöchsten Einkommensklasse (Median des Reineinkommens ca Franken). In der höchsten Einkommensklasse wie auch in der untersten gibt es Haushalte mit einer Steuerbelastung von 0%. Diese bezahlen offensichtlich keine Steuern. Die Möglichkeiten, Abzüge vorzunehmen, hangen teilweise mit der Natur der Erwerbstätigkeit (angestellt versus selbständig erwerbend) und den Nebeneinkommen (bspw. aus Immobilien) zusammen. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Streuung der Steuerbelastung bei den hohen Reineinkommen zunimmt. Grafik 1: Steuerbelastung (in Prozent des Reineinkommens) und Reineinkommen Verteilung der Steuerbelastung Alleinstehend, 0 Kinder Einkommensklassen Verteilung der Steuerbelastung Verheiratet, 2 Kinder Einkommensklassen Lesehilfe zur Grafik 1. Die Gesamtheit der Steuerpflichtigen ist in 20 Einkommensklassen aufgeteilt, und zwar so, dass die Reineinkommen von Klasse zu Klasse zunehmen und dass jede Klasse 5% der Haushalte umfasst. Diese Einkommensklassen sogenannte 5%Einkommensquantile sind auf der horizontalen Achse aufgetragen. Entlang der vertikalen Achse ist für jede Einkommensklasse dargestellt, wie sich die Steuerbelastung (bezahlte Steuern als Prozent des Reineinkommens) innerhalb der jeweiligen Klasse verteilt: Der Querstrich im Zentrum markiert den Median, die Box darum herum zeigt, in welchem Bereich die inneren 50% der Verteilung liegen, die gestrichelte vertikale Linie gibt den Bereich an, in dem weitere 45% der Beobachtungen liegen. Je grösser die Box und je länger die gestrichelte Linie also sind, desto grösser ist die Streuung innerhalb einer Einkommensklasse. Einkommensklassen: Klasse 1: bis CHF Reineinkommen im Jahr, Klasse 2: über 6'000 bis 15'000, Klasse 3: bis 23'000, Klasse 4: bis , Klasse 5: bis 37'000, Klasse 6: bis , Klasse 7: bis 48'000, Klasse 8: bis 53'000, Klasse 9: bis 58'000, Klasse 10: bis 63'000, Klasse 11: bis 68'000, Klasse 12: bis 74'000, Klasse 13: bis 81'000, Klasse 14: bis 89'000, Klasse 15: bis 98'000, Klasse 16: bis 109'000, Klasse 17: bis 124'000, Klasse 18: bis 147'000, Klasse 19: bis 192'000, Klasse 20: über 192'000. Die Feststellung, dass die Steuerbelastung innerhalb gegebener Einkommensklassen wegen den Abzügen stark variiert, gilt ebenso sehr für Verheiratete mit zwei Kindern 4, die zum Verheiratetentarif besteuert werden 5. Im Vergleich zu den Alleinstehenden ist ihre 4 Als Haushalte mit Kindern werden hier Steuerpflichtige bezeichnet, die Kinderabzüge geltend machen können. Dies ist im Normalfall möglich, solange die Kinder weniger als achtzehn Jahre alt oder noch in Ausbildung sind. 5 Auch eine Darstellung für die Verheirateten ohne Kinder vermittelt ein ähnliches Bild. In dieser Gruppe sind die höchsten Einkommen zu finden. Zu diesen Haushalten zählen auch verheiratete Eltern, deren Kinder ausgezogen sind.

4 4 Steuerbelastung generell etwas tiefer. Dies hängt mit den unterschiedlichen Tarifen und den Kinderabzügen zusammen. 5. Unterschiedliche Varianten einer Flat Tax entsprechen Die bisherige Analyse bezog sich auf das heutige Steuersystem. Als zweiter Schritt soll nun der Zusammenhang zwischen der Steuerbelastung und dem Reineinkommen der Steuerpflichtigen im alternativen System einer Flat Tax untersucht werden. Dafür sind keine empirischen Daten notwendig. Als Flat Tax bzw. Flat Rate Tax wird ein System bezeichnet, welches das gesamte steuerbare Einkommen unabhängig von seiner Höhe zu einem Einheitssatz besteuert. Ausgehend von diesem Kerngedanken gibt es verschiedene Vorstellungen, wie eine Flat Tax konkret aussehen sollte. Sie werden aber alle von der Überzeugung geleitet, dass ein gutes Steuersystem sehr einfach ausgestaltet ist. Nach diesem Leitgedanken gibt es neben dem Reineinkommen nur ganz wenige Faktoren (Tarife, Steuersätze, Abzugsmöglichkeiten), die die Steuerrechnung bestimmen sollten. Das Grundmodell einer Flat Tax definiert sich durch einen für alle Steuerpflichtigen geltenden Einheitssteuersatz und einen Einheitsabzug. Unsere Simulationen gehen von diesem Grundmodell aus. Zudem werden Individuen und nicht Haushalte besteuert. Dies ist im Zusammenhang mit einem Einheitsabzug sinnvoller als die Besteuerung von Haushalten 6. Das Grundmodell unterscheidet sich teilweise von den Revisionen des Steuersystems, die in einigen Schweizer Kantonen angestrebt werden und sich an der Flat Tax orientieren. So bleibt die Vorlage des Kantons Obwalden beispielsweise bei der Unterscheidung zwischen einem Grund und Verheiratetentarif. Dies mag damit zusammenhängen, dass es der eidgenössischen Praxis entspricht. Auch die Abzugsmöglichkeiten bleiben weitgehend bestehen. Offenbar ist es politisch eher machbar, einen einheitlichen Steuersatz einzuführen, als die Vielfalt der Abzüge zu reduzieren. 6. unterschiedlichen Verteilungen der Steuerlast Grafik 2 stellt die Steuerbelastung für zwei unterschiedliche Varianten einer Flat Tax dar. Beide Varianten generieren den gleichen Steuerertrag von 2.4 Mia. Franken wie das heutige Steuersystem im Jahr Alle in dieser Studie untersuchten Varianten einer Flat Tax generieren diesen Steuerertrag. Uns interessiert, wie sich unterschiedliche Varianten einer Flat Tax auf die Verteilung der Steuerlast unter den Steuerpflichtigen auswirken. Um diesen Zusammenhang zu isolieren, machen wir die Annahme der Budgetneutralität 7. Die untersuchten Varianten einer Flat Tax erfüllen daher die Bedingung, dass der Steuerausfall infolge der Entlastung gewisser Einkommensklassen durch Mehreinnahmen kompensiert wird, indem andere Einkommensklassen stärker belastet werden. Die schwarze Kurve in Grafik 2 zeigt den prozentualen Steueranteil am Reineinkommen bei einer Flat Tax mit einem Steuersatz von 5% und einem Einheitsabzug von Franken. Die braune Kurve zeigt den prozentualen Steueranteil am Reineinkommen bei einem Steuersatz von 11.5% und einem Einheitsabzug von Franken. Auf der horizontalen Achse der Grafik ist das Reineinkommen bis zum Betrag von 200'000 Franken aufgetragen 8. Nur 4.5% der Steuerpflichtigen verdienen mehr. Ihre Steuerbelastung wird in der Grafik nicht dargestellt 9. Obwohl der Steuersatz der Flat Tax konstant ist, nimmt die Steuerbelastung mit steigendem 6 Da es nur einen einzigen Steuersatz gibt, käme es auf das gleiche heraus zu sagen, dass in Haushalten mit zwei Erwachsenen ein doppelt so hoher Abzug vorgenommen werden darf. 7 Die konkrete Ausgestaltung einer Flat Tax kann natürlich auch mit dem Ziel vorgenommen werden, den Staat zu entlasten oder zu belasten. Zudem kann angestrebt werden, verschiedene fiskalpolitische Ziele gleichzeitig zu erreichen. 8 Gleiche Intervalle auf der Achse entsprechen also gleichen Einkommensunterschieden. In den übrigen Grafiken mit den Einkommensquantilen ist dies nicht der Fall. 9 Sie nähert sich desto mehr dem jeweiligen Einheitstarif, je höher das Einkommen ist.

5 5 Reineinkommen ab einem bestimmten Schwellenwert zu. Dies hängt wie im nächsten Abschnitt erläutert wird mit dem Abzug zusammen. Ein Vergleich der beiden Kurven in Grafik 2 illustriert den Einfluss des Abzugs und des Einheitssatzes auf die Steuerbelastung. Der Abzug verschiebt das minimale Reineinkommen, für das überhaupt Steuern bezahlt werden müssen, nach rechts. Steuerpflichtige mit einem Reineinkommen, das unter diesem Schwellenwert liegt, haben eine Steuerbelastung von 0%. Ab diesem Schwellenwert steigt die Steuerbelastung mit dem Reineinkommen an, zuerst stärker, dann weniger stark, und nähert sich bei den sehr hohen Reineinkommen dem Grafik 2: Prozentuale Steuerbelastung bei verschiedenen Varianten einer Flat Tax Schwarze Kurve: Steuersatz 5%, Einheitsabzug 15'000 Franken Braune Kurve: Steuersatz 11.5%, Einheitsabzug 50'000 Franken Einheitssatz an. Bereits mit den beiden Parametern Einheitssatz und Abzug ist es also möglich, eine progressive Wirkung zu erzeugen. Der Vergleich der beiden Grafiken illustriert, dass ein Steuerpflichtiger sehr unterschiedlich belastet wird, je nachdem, wie hoch der Einheitsabzug und der Steuersatz festgelegt werden. Im Grundmodell der Flat Tax ist die Steuerbelastung eine Funktion des Reineinkommens. Da alle Steuerpflichtigen den gleichen konstanten Abzug vornehmen, gibt es keine Streuung der Belastung wie im heutigen System. Dies äussert sich im unterschiedlichen Erscheinungsbild der Grafiken 1 und 2. Im Fall der Flat Tax (Grafik 2) kann die Steuerbelastung mit einer Kurve dargestellt werden.

6 6 7. Vergleich der Flat Tax mit dem heutigen Steuersystem Als dritter Schritt unserer Analyse vergleichen wir nun verschiedene Varianten einer Flat Tax mit dem heutigen Steuersystem. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie sich ein Systemwechsel auf die einzelnen Einkommensklassen auswirken würde. Welche Reineinkommen profitieren, welche verlieren? Das hängt von der genauen Ausgestaltung der Flat Tax ab, d.h. von der Höhe des Einheitsabzugs und des Steuersatzes. Wie die folgenden Beispiele zeigen, ist der heute angewendete Steuertarif ein weiterer den Vergleich beeinflussender Faktor. Zum Vorgehen: In der Grafik 1 wurde die Steuerbelastung im heutigen Steuersystem dargestellt; in der Grafik 2 im Fall einer Flat Tax. Alternativ hätten die von den Steuerpflichtigen zu bezahlenden Steuern also Frankenbeträge im heutigen System und im Fall einer Flat Tax dargestellt werden können. Die sich daraus ergebende Differenz entspricht dem Mehr bzw. Minderbetrag an zu bezahlenden Steuern bei einem Wechsel zur Flat Tax. Er ist unterschiedlich hoch, je nach Reineinkommen. Im Folgenden werden die beiden in Grafik 2 dargestellten Varianten einer Flat Tax plus eine dritte mit einem Kinderabzug untersucht. Wie bereits gezeigt wurde, gibt es im heutigen System wegen den Abzügen eine starke Streuung der Steuerbelastung bzw. der bezahlten Steuern innerhalb der einzelnen Einkommensklassen. Somit wird sich ein Wechsel zur Flat Tax für die einzelnen Steuerpflichtigen innerhalb einer Einkommensklasse sehr unterschiedlich auswirken. Steuerpflichtige, die heute von sehr hohen Abzügen profitieren, werden beim Systemwechsel tendenziell verlieren. Solche, die heute nur tiefe Abzüge geltend machen, werden tendenziell gewinnen. Die Höhe der Abzüge spielt neben dem Reineinkommen also eine entscheidende Rolle dafür, wie jemand vom Systemwechsel betroffen wird. Die Veränderung der Steuerrechnung, mit der Steuerpflichtige einer gegebenen Einkommensklasse bei einem Wechsel zur Flat Tax rechnen müssen, weist darum eine starke Streuung auf. In den folgenden Grafiken wird diese so dargestellt, indem für jede Einkommensklasse der Median angegeben wird sowie das zwischen dem 25% und dem 75%Qantil liegende Intervall Eine Flat Tax mit tiefem Einheitssatz und tiefem Einheitsabzug entlastet hohe Einkommen Eine Flat Tax mit einem relativ tiefen Einheitssteuersatz von 5% und einem relativ tiefen Einheitsabzug von 15'000 Franken würde vor allem die hohen Reineinkommen entlasten. Dies ist auf der ersten Zeile der Grafik 3 dargestellt, und zwar für Alleinstehende ohne Kinder (links) sowie für Verheiratete mit zwei Kindern (rechts). Ein positiver Wert bedeutet, dass ein Steuerpflichtiger der entsprechenden Einkommensklasse nach der Einführung der Flat Tax mehr Steuern bezahlen müsste als heute. Wie die Balken im Diagramm veranschaulichen, ist die Streuung des Effekts innerhalb der einzelnen Einkommensklassen stark. Die Position des Medians zeigt aber, ob die Mehrheit profitieren oder verlieren würde. Es zeigt sich, dass zwei Drittel der Alleinstehenden ohne Kinder, die weniger gut verdienen, im Fall der Flat Tax mehrheitlich mehr Steuern bezahlen müssten als heute. Bei der Differenz handelt es sich allerdings um relativ kleine Beträge von durchschnittlich ca. 150 Franken. Der Drittel der Steuerpflichtigen mit den höchsten Reineinkommen würde grösstenteils entlastet, und zwar zunehmend stärker mit steigendem Reineinkommen, die meisten der obersten 5 Prozent um mehrere tausend Franken. Unter den Verheirateten mit zwei Kindern würden nur die am besten verdienenden 5 Prozent mehrheitlich von einem Wechsel profitieren. Ein Wechsel zur Flat Tax wirkt sich auf Steuerpflichitge mit Kindern tendenziell schlechter aus als auf Steuerpflichtige ohne Kinder. Dies ist so, weil Eltern von nicht erwachsenen Kindern im Gegen 10 D.h. der Bereich, in dem 50% der Steuerpflichtigen (der jeweiligen Einkommensklasse) liegen und dessen Zentrum der Median bildet.

7 7 Grafik 3: Mehr / Minderbetrag an zu bezahlenden Steuern bei einer Flat Tax gegenüber heute Alleinstehend, 0 Kinder, tiefer Steuersatz Alleinstehend, 0 Kinder, hoher Steuersatz Alleinstehend, 0 Kinder, Kinderabzug Einkommensklassen Verheiratet, 2 Kinder, tiefer Steuersatz Verheiratet, 2 Kinder, hoher Steuersatz Verheiratet, 2 Kinder, Kinderabzug Einkommensklassen Lesehilfe zur Grafik 3. Die Gesamtheit der Steuerpflichtigen ist in 20 Einkommensklassen aufgeteilt, und zwar so, dass die Reineinkommen von Klasse zu Klasse zunehmen und dass jede Klasse 5% der Haushalte umfasst. Diese Einkommensklassen sogenannte 5%Einkommensquantile sind auf der horizontalen Achse abgetragen. Entlang der vertikalen Achse ist für jede Einkommensklasse dargestellt, wie sich der Mehr bzw. Minderbetrag an zu bezahlenden Steuern bei einer Flat Tax innerhalb der jeweiligen Klasse verteilt: Der Querstrich im Zentrum markiert den Median, die Box darum herum zeigt, in welchem Bereich die inneren 50% der Verteilung liegen. Einkommensklassen: siehe Grafik 1, Seite 3.

8 8 satz zu heute nicht mehr höhere Abzüge vornehmen könnten als Steuerpflichtige ohne Kinder Eine Flat Tax mit hohem Einheitssatz und hohem Einheitsabzug entlastet tiefe Einkommen Eine Flat Tax mit einem Einheitsabzug von 50'000 Franken und einem Steuersatz von 11.5% würde die mittleren Reineinkommen entlasten, während die hohen Reineinkommen mehr Steuern bezahlen müssten als heute. Die zweite Zeile der Grafik 3 illustriert diesen Zusammenhang für Alleinstehende ohne Kinder (linkes) sowie für Verheiratete mit zwei Kindern (rechts). Die 60 Prozent der Alleinstehenden ohne Kinder im unteren Einkommensbereich würden von einem Wechsel zur Flat Tax mehrheitlich profitieren. Für sie würde der Gewinn dank demhöheren Abzug überwiegen gegenüber der Mehrbelastung durch den angestiegenen Steuersatz. Für die höheren Reineinkommen wäre es gerade umgekehrt. Sie würden mit dem Systemwechsel grösstenteils verlieren. Die rechte Teilgrafik, die sich auf Verheiratete mit zwei Kindern bezieht, ist gleich zu interpretieren. In diesen Haushalten leben mehrheitlich zwei Elternteile. Sie können aufgrund der Individualbesteuerung im System der Flat Tax von zwei Einheitsabzüge profitieren. Darum verschiebt sich das Einkommensniveau, ab dem dieser Gewinn von der höheren Belastung durch den hohen Steuersatz kompensiert wird, gegen rechts. Der Steuersatz liegt mit 11.5% immer noch unter den Sätzen, die heute auf die zwei höchsten Einkommenstranchen angewendet werden. Dieser positive Effekt der Flat Tax fällt aber nur bei einzelnen Spitzeneinkommen innerhalb der höchsten Einkommensklasse ins Gewicht. Im heutigen System können die Spitzeneinkommen oft auch sehr hohe Abzüge geltend machen. Diese Steuerpflichtigen fahren trotz dem maximalen Steuersatz von 13% heute besser als im System der Flat Tax mit einem Einheitssatz von 11.5%. 10. Kombination einer Flat Tax mit Kinderabzügen Eine Flat Tax kann mit Kinderabzügen kombiniert werden. Werden diese genug hoch angesetzt, können Steuerpflichtige mit Kindern gegenüber dem heutigen Steuersystem besonders entlastet werden. Die dritte Zeile der Grafik 3 illustriert dies am Beispiel des Wechsels zu einer Flat Tax mit einem Kinderabzug von 12'000 Franken pro Kind. Der Steuersatz beträgt 6% und der Abzug pro (erwachsene) Person 22'000 Franken. Die grosse Mehrheit unter den Verheirateten mit zwei Kindern würde von diesem Wechsel profitieren, insbesondere die Mehrheit der Steuerpflichtigen mit einem tiefen und mittleren Reineinkommen (rechte Teilgrafik). Für die Steuerpflichtigen mit den tiefsten Reineinkommen bleibt die Situation allerdings gleich. Dies ist so, weil sie heute keine Steuern bezahlen. Das Reineinkommen, ab dem Steuern bezahlt werden müssen, ist für Haushalte, die zum Verheiratetentarif besteuert werden, höher als für Alleinstehende. Steuerpflichtige mit einem tieferen Reineinkommen können nicht weiter entlastete werden ausser mit den Instrumenten einer negativen Steuer oder eines garantierten Grundeinkommens. Darum verlaufen die Mediane bei den tiefen Reineinkommen im Fall der Verheirateten länger entlang der NullLinie, bevor sie negativ werden. Die Kombination einer Flat Tax mit einem Kinderabzug erlaubt nicht nur eine Differenzierung zwischen Steuerpflichtigen mit und solchen ohne Kindern. Zusätzlich ermöglicht sie, bestimmte Einkommensbereiche gezielter zu belasten oder zu entlasten als im Grundmodell der Flat Tax. Dies ist ersichtlich, wenn in der Grafik 3 die dritte Zeile mit den ersten zwei verglichen wird. In den Teilgrafiken der ersten zwei Zeilen gibt es einen Einkommensbereich, in dem die Steuerpflichtigen im Vergleich zu heute mehrheitlich stärker belastet werden, und einen Bereich, in dem sie mehrheitlich entlastet werden. In den Darstellungen der dritten Zeile verlaufen die Mediane und die Balken dagegen gewellt. In einem mittleren Einkommensbereich der für 11 Die im Abschnitt 10 beschriebene Variante der Flat Tax ermöglicht Kinderabzüge.

9 9 Steuerpflichtige mit Kindern allerdings schon deutlich rechts liegt werden die Steuerpflichtigen mehrheitlich stärker belastet. In den untersten und obersten Einkommensbereichen werden die Steuerpflichtigen mehrheitlich entlastet. Die Kinderabzüge als zusätzliche Kategorie von Abzügen ermöglichen also auch, die Auswirkungen eines Wechsels zu Flat Tax auf die einzelnen Einkommensklassen differenzierter zu gestalten. 11. Schlussfolgerungen Die heutige Belastung der Steuerpflichtigen durch die Einkommenssteuer im Kanton Zürich hängt hauptsächlich vom Reineinkommen und von den Abzügen ab. Infolge unterschiedlich hoher Abzüge variiert die Steuerbelastung auch bei gegebenem Reineinkommen stark. Eine Flat Tax mit einem Einheitsabzug und möglicherweise einem Kinderabzug stellt gegenüber dem heutigen System eine radikale Vereinfachung dar. Wie die Steuerpflichtigen von einem Wechsel zu solch einer Flat Tax betroffen würden, wird hauptsächlich durch die Höhe des Einheitssteuersatzes und des Einheitsabzugs der Flat Tax bestimmt. Grundsätzlich ist beides möglich, dass die tieferen oder dass die höheren Reineinkommen von einem Wechsel profitieren. Dies gilt auch dann, wenn eine Flat Tax den gleichen Steuerertrag generieren soll wie das heutige Steuersystem. Welche Einkommensklassen mit einer Flat Tax besser und welche schlechter fahren würden, hängt also nicht vom Steuermodell der Flat Tax an und für sich ab, sondern vom Steuersatz und dem Einheitsabzug, die eine Flat Tax definieren. Sind sie hoch angesetzt, profitieren die tiefen Reineinkommen, sind sie tief angesetzt, profitieren die hohen. Wie ein einzelner Steuerpflichtiger von einem Systemwechsel betroffen würde, wird zudem von der Höhe der Abzüge bestimmt, die er heute vornehmen kann. Da hier eine starke Streuung existiert, wird es für ein gegebenes Reineinkommen meistens Steuerpflichtige geben, die vom Systemwechsel profitieren, wie auch solche, die verlieren. Auskünfte zur vorliegenden Publikation: Dr. Josef Perrez Telefon , Abdruck mit Quellenangabe erlaubt. Statistisches Amt des Kantons Zürich Bleicherweg Zürich Telefon:

einkommenssteuerbelastung seit 1990 gesunken

einkommenssteuerbelastung seit 1990 gesunken FAKTENBLATT 2: VERTEILUNGSFRAGEN einkommenssteuerbelastung seit 1990 gesunken Jahr für Jahr erhalten Herr und Frau Schweizer ihre Steuerrechnung. Nicht selten nimmt der geschuldete Frankenbetrag gegenüber

Mehr

Flat Rate Tax Fallstudien von Peter Eisenhut

Flat Rate Tax Fallstudien von Peter Eisenhut Hintergrund Wer füllt schon gerne Formulare aus? Bei den Steuererklärungsformularen tun sich die Leute besonders schwer. Sie sind kompliziert, sprachlich verkorkst und führen einem Jahr für Jahr die eigene

Mehr

Regierungsrat des Kantons Schwyz

Regierungsrat des Kantons Schwyz Regierungsrat des Kantons Schwyz Beschluss Nr. 912/2014 Schwyz, 2. September 2014 / ju Auswirkungen einer Ablehnung der Steuergesetzrevision Beantwortung der Interpellation I 16/14 1. Wortlaut der Interpellation

Mehr

Wanderung von Steuerzahlern

Wanderung von Steuerzahlern Wanderung von Steuerzahlern Eine Analyse der Basler Steuerstatistik Christoph Kilchenmann Agenda Motivation Zu einer Definition von Zu- und Wegzügern Einige Ergebnisse Zusammenfassung Befürchtete Entwicklung

Mehr

Studie zu alternativen Finanzierungsansätzen für die Sozialversicherungssysteme Luxemburgs

Studie zu alternativen Finanzierungsansätzen für die Sozialversicherungssysteme Luxemburgs Studie zu alternativen Finanzierungsansätzen für die Sozialversicherungssysteme Luxemburgs Projektmitarbeiter: Richard Ochmann, Maximilian Blömer, Peter Haan, Kai Uwe Müller, Erik Tomasch Chambre des salariés

Mehr

Grenzbelastung der Arbeitnehmer

Grenzbelastung der Arbeitnehmer Grenzbelastung der Arbeitnehmer Die höchste Last trifft in Österreich jene mittleren Einkommen, für die Sozialversicherungsabgaben und Lohnsteuer gezahlt werden. Der seit 2005 geltende Steuertarif sieht

Mehr

Verordnung über den Ausgleich der kalten Progression. bei der Einkommens- und Vermögenssteuer ab 1. Januar 2012

Verordnung über den Ausgleich der kalten Progression. bei der Einkommens- und Vermögenssteuer ab 1. Januar 2012 1 Verordnung über den Ausgleich der kalten Progression bei der Einkommens- und Vermögenssteuer ab 1. Januar 2012 (vom 22. Juni 2011) Der Regierungsrat beschliesst: I. Es wird eine Verordnung über den Ausgleich

Mehr

1. Inhaltlicher Hintergrund Kalte Progression. 2. Im Unterschied zur Kalten Progression: Der Mittelstandsbauch. 3. Beschlusslage Union. 4.

1. Inhaltlicher Hintergrund Kalte Progression. 2. Im Unterschied zur Kalten Progression: Der Mittelstandsbauch. 3. Beschlusslage Union. 4. 1. Inhaltlicher Hintergrund Kalte Progression 2. Im Unterschied zur Kalten Progression: Der Mittelstandsbauch 3. Beschlusslage Union 4. Wording 5. Anlage: Gutachten des IW Köln für die MIT - 1 - 1. Inhaltlicher

Mehr

Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern

Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern Ein Diskussionsbeitrag von Regierungsrat Dr. Markus Dürr, Luzern, Präsident der Schweizerischen

Mehr

Berechnungen zu den finanziellen Wirkungen verschiedener Varianten einer Bürgerversicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Berechnungen zu den finanziellen Wirkungen verschiedener Varianten einer Bürgerversicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung Berechnungen zu den finanziellen Wirkungen verschiedener Varianten einer Bürgerversicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung Präsentation des Gutachtens im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis

Mehr

IHS: Steuerreform erhöht Arbeitsanreize Lohn- und einkommensteuerpflichtige Haushalte werden merklich entlastet

IHS: Steuerreform erhöht Arbeitsanreize Lohn- und einkommensteuerpflichtige Haushalte werden merklich entlastet IHS: Steuerreform erhöht Arbeitsanreize Lohn- und einkommensteuerpflichtige Haushalte werden merklich entlastet Die aktuelle Steuerreform bewirkt eine deutliche Anhebung der durchschnittlichen verfügbaren

Mehr

Familienbesteuerung: Konkubinat

Familienbesteuerung: Konkubinat Praxisfestlegung Steuerverwaltung Graubünden Familienbesteuerung: der Kinder, Abzüge, Tarif, Vermögenssteuer-Freibeträge StG 39 III; 10 V u. VI, 36 l, 38 I d, f, h; 63 DBG 214 II; 9, 212 I, 213 1. spaar

Mehr

INFO-BLATT. des Verbandes Schweizerischer Privatschulen VSP für Eltern und Studierende zur Steuererklärung 2014 (Angaben für deutschsprachige Kantone)

INFO-BLATT. des Verbandes Schweizerischer Privatschulen VSP für Eltern und Studierende zur Steuererklärung 2014 (Angaben für deutschsprachige Kantone) INFO-BLATT des Verbandes Schweizerischer Privatschulen VSP für Eltern und Studierende zur Steuererklärung 2014 (Angaben für deutschsprachige Kantone) Die Steuerverwaltungen verschicken derzeit die Steuererklärungsformulare

Mehr

Steuerentlastungen für KMU und Mittelstand. Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Steuerentlastungen. Steuergesetzrevision

Steuerentlastungen für KMU und Mittelstand. Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Steuerentlastungen. Steuergesetzrevision Steuerentlastungen für KMU und Mittelstand Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg Urs Huser / Beat Ledermann 1 Steuerentlastungen Urs Huser / Beat Ledermann 2 Steuergesetzrevision

Mehr

Finanzielle Belastungen durch die schulische Tagesbetreuung

Finanzielle Belastungen durch die schulische Tagesbetreuung Finanzielle Belastungen durch die schulische Tagesbetreuung Johann Bacher (JKU) Linz 2012 1 Problemstellung Die schulische Tagesbetreuung ist mit einem Kostenersatz für Eltern verbunden Dieser setzt sich

Mehr

überbleibenden Einkommen - nach Abzug von Vorsorgeaufwendungen

überbleibenden Einkommen - nach Abzug von Vorsorgeaufwendungen Immer wieder ist zu hören, dass die Belastung der Wohlhabenden und SpitzenverdienerInnen in Deutschland besonders hoch sei. Die angebliche hohe Steuerbelastung gilt sogar als wesentliche Ursache für die

Mehr

Grundsätzlich ist der Staatsrat mit einer Erhöhung der Pauschalabzüge, welche den Durchschnittsprämien im Wallis entsprechen, einverstanden.

Grundsätzlich ist der Staatsrat mit einer Erhöhung der Pauschalabzüge, welche den Durchschnittsprämien im Wallis entsprechen, einverstanden. ANTWORT auf die Motion 1.073 der Grossräte Pascal Luisier, PDCB, und Xavier Moret, PLR, betreffend vollumfänglicher Steuerabzug für Krankenkassenprämien (10.03.2010) Die Motionäre weisen darauf hin, dass

Mehr

Kurzfassung: Studie "Familienfreundliche Steuer- und Tarifsysteme Vergleich der Kantone Basel-Stadt und Zürich"

Kurzfassung: Studie Familienfreundliche Steuer- und Tarifsysteme Vergleich der Kantone Basel-Stadt und Zürich Kurzfassung: Studie "Familienfreundliche Steuer- und Tarifsysteme Vergleich der Kantone Basel-Stadt und Zürich" 1. EINLEITUNG Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie In einer familienfreundlichen

Mehr

Die privilegierte Besteuerung von Dividenden in der Schweiz

Die privilegierte Besteuerung von Dividenden in der Schweiz Die privilegierte Besteuerung von Dividenden in der Schweiz Bis vor wenigen Jahren waren Dividendenausschüttungen bei kleinen und mittleren Kapitalgesellschaften in der Schweiz eher selten. Die Gewinne

Mehr

Was Schweizerinnen und Schweizer über die Banken denken

Was Schweizerinnen und Schweizer über die Banken denken November 2015 Was Schweizerinnen und Schweizer über die Banken denken Erkenntnisse aus der Meinungsforschung der Schweizerischen Bankiervereinigung SBVg Einleitung Welche Vorteile bringen der Bankenplatz

Mehr

Das Problem der kalten Progression: Umfang und ökonomische Auswirkungen in Deutschland

Das Problem der kalten Progression: Umfang und ökonomische Auswirkungen in Deutschland Das Problem der kalten Progression: Umfang und ökonomische Auswirkungen in Deutschland Prof. Dr. Clemens Fuest Universität zu Köln Basis: C. Fuest und A. Peichl (2007): Kalte Progression in Deutschland:

Mehr

geschlechtsneutral? Ist das österreichische Steuersystem tatsächlich Ergebnis eines Lohn- und Einkommensteuer-Vergleichs Männer - Frauen

geschlechtsneutral? Ist das österreichische Steuersystem tatsächlich Ergebnis eines Lohn- und Einkommensteuer-Vergleichs Männer - Frauen Ist das österreichische Steuersystem tatsächlich geschlechtsneutral? Ergebnis eines Lohn- und Einkommensteuer-Vergleichs Männer - Frauen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming im BMF 12 Ist das österreichische

Mehr

Stellungnahme zur Anhörung des Bundestages am 19. März 2012

Stellungnahme zur Anhörung des Bundestages am 19. März 2012 Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Boltzmannstr. 20, 14195 Berlin Prof. Dr. Dr. Giacomo Corneo Institut für Öffentliche Finanzen und Sozialpolitik Boltzmannstr. 20 D-14195 Berlin

Mehr

Tarif für die Einkommenssteuer 2014

Tarif für die Einkommenssteuer 2014 Tarif für die ssteuer 2014 Gemäss Steuergesetz vom 15. Dezember 1998 Änderung vom 22. Mai 2012 (Teilrevision) Gültig für Steuerperiode 2014 Herausgeber Departement Finanzen und Ressourcen Kantonales Steueramt

Mehr

Haushalt und Kinderbetreuungskosten

Haushalt und Kinderbetreuungskosten Haushalt und Kinderbetreuungskosten 1. Wer sind die Gewinner der neuen Regelung? Alle steuerpflichtigen Familien, die Kinderbetreuungskosten haben, können künftig in der Regel deutlich mehr Geld von der

Mehr

Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015

Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015 Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015 Informationen Berechnungshilfen Allgemeines 2 Warum werden Krankenkassenprämien verbilligt? Die Krankenkassen erheben

Mehr

Zur Einkommensverteilung in Thüringen Ergebnisse des Mikrozensus

Zur Einkommensverteilung in Thüringen Ergebnisse des Mikrozensus Yvonne May Referat Bevölkerung, Mikrozensus, Haushaltsstatistiken Telefon: 3 61 37-8 44 32 E-Mail: Yvonne.May@statistik.thueringen.de Zur Einkommensverteilung in Thüringen Ergebnisse des Mikrozensus Einkommen

Mehr

Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn

Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn An die Redaktionen von Presse, Funk und Fernsehen 32 02. 09. 2002 Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn Das aktive Sparen ist nach wie vor die wichtigste Einflussgröße

Mehr

Stellungnahme zum Vernehmlassungsentwurf zur Teilrevision des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern

Stellungnahme zum Vernehmlassungsentwurf zur Teilrevision des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern Steueramt Kanton Solothurn Recht und Gesetzgebung Werkhofstrasse 29c 4509 Solothurn Stellungnahme zum Vernehmlassungsentwurf zur Teilrevision des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern Sehr geehrter

Mehr

Umfassende Untersuchung zur wirtschaftlichen Situation von IV-Rentnern

Umfassende Untersuchung zur wirtschaftlichen Situation von IV-Rentnern Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Medienmitteilung 3. April 2012 Umfassende Untersuchung zur wirtschaftlichen Situation von IV-Rentnern IV-Rentner leben

Mehr

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS Am 29. Januar 2014 fällte das Bundesgericht ein Urteil

Mehr

Die Wahl der Bemessungsgrundlage:

Die Wahl der Bemessungsgrundlage: Die Wahl der Bemessungsgrundlage: Einkommen, Konsum, ökologische BMGL A) Die Einkommensteuer BLANKART (2003, Teile aus Kap. 12, Die Einkommensteuer) GENSER, Bernd (1999), Konsumorientierung Realisierungschancen

Mehr

Alleinerziehende unter Druck

Alleinerziehende unter Druck Alleinerziehende unter Druck Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf Einkommensquellen der Alleinerziehenden Unterhaltsrecht: Betreuungs und Kindesunterhalt (UVG) Erwerbstätigkeit

Mehr

1214/A XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Antrag

1214/A XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Antrag 1214/A XXIV. GP - Initiativantrag 1 von 5 1214/A XXIV. GP Eingebracht am 07.07.2010 Antrag der Abgeordneten Strache, Weinzinger, Kitzmüller und weiterer Abgeordneter betreffend ein Bundesgesetz, mit dem

Mehr

Interpellation Luca Tenchio und Mitunterzeichnende betreffend. Auswirkungen der neuen Steuergesetzgebung

Interpellation Luca Tenchio und Mitunterzeichnende betreffend. Auswirkungen der neuen Steuergesetzgebung Stadt Chur Antwort des Stadtrates an den Gemeinderat Nr. 4/2007 523.00 Interpellation Luca Tenchio und Mitunterzeichnende betreffend Auswirkungen der neuen Steuergesetzgebung Wie der Interpellant zu Recht

Mehr

Drei ausgearbeitete Modelle für die Schweiz 2500 Fr. für Erwachsene und die Hälfte, 1250 Fr., für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre

Drei ausgearbeitete Modelle für die Schweiz 2500 Fr. für Erwachsene und die Hälfte, 1250 Fr., für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre Drei ausgearbeitete Modelle für die Schweiz Für die Schweiz wurden drei ganzheitliche Grundeinkommensmodelle (also Auszahlungsmodus und Finanzierung/Steuerreform umfassend) entwickelt. Den drei Modellen

Mehr

Steuerstatistik 2015. Bericht. Statistisches Amt. Herausgeber Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt. Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt

Steuerstatistik 2015. Bericht. Statistisches Amt. Herausgeber Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt. Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt Statistisches Amt Bericht Steuerstatistik 2015 Herausgeber Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt Statistisches Amt Kanton Basel-Stadt Binningerstrasse 6

Mehr

Einkommensabhängige Finanzierung des Gesundheitswesens

Einkommensabhängige Finanzierung des Gesundheitswesens Einkommensabhängige Finanzierung des Gesundheitswesens (KVG) Untersuchung der kantonalen Unterschiede 23. März 25, Michael Bertschi 1 Inhaltsverzeichnis 1. Ausgangslage 3 1.1 Politische Forderung nach

Mehr

Eine Grube für die Anderen? Konsequenzen der Vermögensbesteuerung Die Familienunternehmer - ASU Berlin 13. Juni 2013

Eine Grube für die Anderen? Konsequenzen der Vermögensbesteuerung Die Familienunternehmer - ASU Berlin 13. Juni 2013 Eine Grube für die Anderen? Konsequenzen der Vermögensbesteuerung Die Familienunternehmer - ASU Berlin 13. Juni 2013 Besteuerung von Vermögen, höhere Einkommensteuer und Gemeindewirtschaftsteuer: Konsequenzen

Mehr

1,2 Prozent der Menschen in Obwalden beziehen Sozialhilfe

1,2 Prozent der Menschen in Obwalden beziehen Sozialhilfe LUSTATnews 2006/12 OW Medienmitteilung 1,2 Prozent der Menschen in Obwalden beziehen Im Jahr 2005 haben 409 Obwaldnerinnen und Obwaldner leistungen erhalten, 29 mehr als im Vorjahr. Alleinerziehende, Alleinlebende,

Mehr

Arbeitszeitmonitor 2016

Arbeitszeitmonitor 2016 Arbeitszeitmonitor 2016 Eine empirische Untersuchung über Arbeitszeiten, Überstunden und Urlaubsansprüche in Deutschland Hamburg, Mai 2016 Agenda 1. Zusammenfassung und Einleitung 2. Die Datenbasis 3.

Mehr

Man kann Probleme nicht mit dem gleichen Denkansatzlösen, der sie geschaffen hat. Albert Einstein

Man kann Probleme nicht mit dem gleichen Denkansatzlösen, der sie geschaffen hat. Albert Einstein Man kann Probleme nicht mit dem gleichen Denkansatzlösen, der sie geschaffen hat. Albert Einstein Bedingungsloses Grundeinkommen! Finanzierung mit Konsumabgabe unsozial? Die Konsumsteuer ist heute als

Mehr

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015 Kanton Basel-Stadt Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015 Unternehmenssteuerreform III: Eckwerte des Bundesrates für die Botschaft,

Mehr

MERKBLATT. Kinderabzug und Kinderbetreuungsabzug (gemäss Steuergesetz [StG] GS-Nr. 640.000; s.auch Wegleitung, Kap. 25)

MERKBLATT. Kinderabzug und Kinderbetreuungsabzug (gemäss Steuergesetz [StG] GS-Nr. 640.000; s.auch Wegleitung, Kap. 25) Finanzdepartement Kantonale Steuerverwaltung Appenzell, im März 2012 MERKBLATT Kinderabzug und Kinderbetreuungsabzug (gemäss Steuergesetz [StG] GS-Nr. 640.000; s.auch Wegleitung, Kap. 25) 1. Kinderabzug

Mehr

Benchmark. Aktenauflage 2 Antrag Strategie Familienergänzende Betreuung von Vorschulkindern in den Poolgemeinden

Benchmark. Aktenauflage 2 Antrag Strategie Familienergänzende Betreuung von Vorschulkindern in den Poolgemeinden Aktenauflage 2 Antrag Strategie Familienergänzende Betreuung von Vorschulkindern in den Poolgemeinden Benchmark Vergleich von Eckdaten der Betreuung von Vorschulkindern in den Poolgemeinden Baden, Ennetbaden,

Mehr

Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien

Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Wolfram Fischer Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Oktober 2004 1 Zusammenfassung Zur Berechnung der Durchschnittsprämien wird das gesamte gemeldete Prämienvolumen Zusammenfassung durch die

Mehr

Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen

Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen Wirtschaftspolitische Informationen ver.di Bundesvorstand Berlin - Dezember 2002 Bereich Wirtschaftspolitik Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen Die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge trifft

Mehr

Dauerbrenner Vorsorge und Steuern

Dauerbrenner Vorsorge und Steuern Dauerbrenner Vorsorge und Steuern Vorsorgeplanung erfordert Steuerplanung PETER VOLLENWEIDER / CYRILL HABEGGER 23. Juni 2015 Page 1 Eines Tages wachst Du auf, und es gibt keine Zeit mehr all das zu tun,

Mehr

Steuerliche Aspekte von Kapitalanlage- Liegenschaften für juristische Personen in der Schweiz

Steuerliche Aspekte von Kapitalanlage- Liegenschaften für juristische Personen in der Schweiz Steuerliche Aspekte von Kapitalanlage- Liegenschaften für juristische Personen in der Schweiz Masterarbeit in Banking und Finance am Institut für Banking und Finance der Universität Zürich bei Prof. Dr.

Mehr

Stabilisierung der Finanzierungsbasis und umfassender Wettbewerb in einem integrierten Krankenversicherungssystem

Stabilisierung der Finanzierungsbasis und umfassender Wettbewerb in einem integrierten Krankenversicherungssystem Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH Berlin Stabilisierung der Finanzierungsbasis und umfassender Wettbewerb in einem integrierten Krankenversicherungssystem Ergebnisse eines Forschungsprojekts

Mehr

Demographische Alterung und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten

Demographische Alterung und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten Demographische Alterung und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten 1. Problematik der demographischen Alterung Die Schweiz ist wie die meisten modernen Industrie- und Dienstleistungsstaaten geprägt

Mehr

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Besteuerung von Investmentfonds Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Grundlagen Investmentfonds werden weiterhin nach dem Transparenzprinzip besteuert ausschüttungsgleiche Erträge Man blickt

Mehr

UE4: Aufgaben Finanzpolitik

UE4: Aufgaben Finanzpolitik UE4: Aufgaben Finanzpolitik 1) Welche Steuertarife gibt es, und wonach unterscheidet man sie? 2) a) Wann ist ein Steuertarif progressiv? b) Wie lässt sich eine Progression erzeugen? 3) Was beschreibt die

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten Das große x -4 Alles über das Wer kann beantragen? Generell kann jeder beantragen! Eltern (Mütter UND Väter), die schon während ihrer Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten. Eltern, die während

Mehr

DIA Ausgewählte Trends August 2015. Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Bettina Schneiderhan, YouGov Deutschland, Köln

DIA Ausgewählte Trends August 2015. Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Bettina Schneiderhan, YouGov Deutschland, Köln DIA Ausgewählte Trends August 2015 Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Bettina Schneiderhan, YouGov Deutschland, Köln DIA Ausgewählte Trends 2015 (I) Ausgangslage und Fragestellung

Mehr

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Von Günter Ickler Die wachsende Zahl älterer Menschen bringt eine immer größere Zahl r mit sich. Zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit wurde

Mehr

7. Verteilung von Einkommen und Vermögen

7. Verteilung von Einkommen und Vermögen 7. Verteilung von Einkommen und Vermögen Das durchschnittliche Vermögen der privaten Haushalte beträgt mehr als 13 Tausend Euro in Westdeutschland und 5 Tausend Euro in Ostdeutschland. Dazu kommt ein durchschnittliches

Mehr

Familienpolitische Grundsätze

Familienpolitische Grundsätze Grundlagenpapier der Christlich-sozialen Partei (CSP Schweiz) Familienpolitische Grundsätze Winter 2009/10 Christlich-soziale Partei der Schweiz (CSP Schweiz) Zentralsekretariat: Marlies Schafer-Jungo,

Mehr

Kurzgutachten: Modelle der Anrechnung von Erwerbseinkommen auf den Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem SGB II

Kurzgutachten: Modelle der Anrechnung von Erwerbseinkommen auf den Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem SGB II Kurzgutachten: Modelle der Anrechnung von Erwerbseinkommen auf den Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem SGB II 1: 100 Euro Grundfreibetrag 40 Prozent Freibetrag bis 1.000 Euro brutto danach Anrechnung

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Prämienverbilligungen im Kanton Zug 2015

Prämienverbilligungen im Kanton Zug 2015 AUSGLEICHSKASSE ZUG Prämienverbilligungen im Kanton Zug 2015 Informationen Berechnungshilfen Adressen Achtung! Eingabefrist 30. April 2015 Allgemeines 2 WAS SIND PRÄMIENVERBILLIGUNGEN? Prämienverbilligungen

Mehr

Perzentile mit Hadoop ermitteln

Perzentile mit Hadoop ermitteln Perzentile mit Hadoop ermitteln Ausgangspunkt Ziel dieses Projektes war, einen Hadoop Job zu entwickeln, der mit Hilfe gegebener Parameter Simulationen durchführt und aus den Ergebnissen die Perzentile

Mehr

5. Schlussfolgerungen

5. Schlussfolgerungen 117 zung unter komplexen gesellschaftlichen Anforderungen genügt. Zu diesen Anforderungen gehört selbstverständlich auch die Frage seiner Finanzierbarkeit. Sie konnte in dieser Studie durchaus positiv

Mehr

Der langfristige Beitrag von Zuwanderung zu den öffentlichen Finanzen in Österreich, Deutschland, Polen und Vereinigtes Königreich

Der langfristige Beitrag von Zuwanderung zu den öffentlichen Finanzen in Österreich, Deutschland, Polen und Vereinigtes Königreich IHS POLICY BRIEF Nr. 13, Mai 2016 Der langfristige Beitrag von Zuwanderung zu den öffentlichen Finanzen in Österreich, Deutschland, Polen und Vereinigtes Königreich Thomas Davoine 1 Institut für Höhere

Mehr

Prämienverbilligungen im Kanton Zug

Prämienverbilligungen im Kanton Zug AUSGLEICHSKASSE ZUG IV-STELLE ZUG Prämienverbilligungen im Kanton Zug Achtung! Eingabefrist 30. April 2008 Informationen Berechnungshilfen Adressen Inhalt Adressen 2 Inhalt Allgemeines und Formulare 3

Mehr

Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung. Michael Bräuninger. Nr. 5

Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung. Michael Bräuninger. Nr. 5 RESULTS ERGEBNISSE Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung Michael Bräuninger Nr. 5 Hamburg, August 2015 Der Einfluss monovalenter Strom- Wärmepumpen

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Aufgabe 1: IS-Kurve Leiten Sie graphisch mit Hilfe

Mehr

Statistikplattform Bodensee Private Ausgaben

Statistikplattform Bodensee Private Ausgaben Statistikplattform Bodensee Private Ausgaben bearbeitet von Rolf Sonderegger sonderegger@twi-kreuzlingen.ch TWI Christian Adam adam@twi-kreuzlingen.ch TWI EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT Gefördert aus dem Europäischen

Mehr

Absolut, relativ oder einfach mehr Geld? Analyse der Netto-Differenzen 2014

Absolut, relativ oder einfach mehr Geld? Analyse der Netto-Differenzen 2014 Voraussetzungen Absolut, relativ oder einfach mehr Geld? Analyse der -en 2014 Tarifbeschäftigte und beamtete Lehrerinnen und Lehrer erhalten bei gleicher Arbeitszeit, gleichen Aufgaben und gleichen Belastungen

Mehr

Argumentarium zur Aargauischen Volksinitiative Bezahlbare Krankenkassenprämien für alle

Argumentarium zur Aargauischen Volksinitiative Bezahlbare Krankenkassenprämien für alle Argumentarium zur Aargauischen Volksinitiative Bezahlbare Krankenkassenprämien für alle Was will Initiative? Die Initiative will, dass Haushalte mehr als 10% ihres Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben,

Mehr

Unterhalts-, Sozial- und Versicherungsabzug im Rahmen der Familienbesteuerung DA 21/2012 vom 31. Oktober 2012

Unterhalts-, Sozial- und Versicherungsabzug im Rahmen der Familienbesteuerung DA 21/2012 vom 31. Oktober 2012 Dienstanleitung zum Steuergesetz Art. 25 Bst. f, Art. 35 Abs. 1 Bst. c, g und Art. 37 Unterhalts-, Sozial- und Versicherungsabzug im Rahmen der Familienbesteuerung DA 21/2012 vom 31. Oktober 2012 1. Allgemeines

Mehr

StB 20 Nr. 2. Trennung und Scheidung. A. Einkommens- und Vermögenssteuern. 1. Grundsatz der Familienbesteuerung

StB 20 Nr. 2. Trennung und Scheidung. A. Einkommens- und Vermögenssteuern. 1. Grundsatz der Familienbesteuerung Trennung und Scheidung A. Einkommens- und Vermögenssteuern 1. Grundsatz der Familienbesteuerung Bei Heirat werden Ehepaare sowohl im Kanton St. Gallen als auch bei der direkten Bundessteuer bereits für

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in der Schweiz. Oliver Hümbelin, Robert Fluder

Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in der Schweiz. Oliver Hümbelin, Robert Fluder Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in der Schweiz Oliver Hümbelin, Robert Fluder Berner Forschungskolloquium Fachhochschule Soziale Fachbereich Arbeit Soziale Arbeit BFH 04.Februar 2015 Ablauf Forschungskolloquium

Mehr

Die Nachfrage nach Lebensversicherungen

Die Nachfrage nach Lebensversicherungen Die Nachfrage nach Lebensversicherungen Mathias Sommer Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und demografischer Wandel (MEA) Prof. Dr. Joachim Winter Ludwig-Maximilians Universität München (LMU) MEA Jahreskonferenz,

Mehr

1,2 Prozent der Urnerinnen und Urner beziehen Sozialhilfe

1,2 Prozent der Urnerinnen und Urner beziehen Sozialhilfe LUSTATnews 2006/12 UR Medienmitteilung Sozialhilfe 1,2 Prozent der Urnerinnen und Urner beziehen Sozialhilfe Im Jahr 2005 haben 410 Urnerinnen und Urner Sozialhilfeleistungen erhalten, 51 mehr als im Vorjahr.

Mehr

Ihr Einkommensteuertarif: 26.152.-

Ihr Einkommensteuertarif: 26.152.- Ihr Einkommensteuertarif: 26.152.- Einkommensteuertarif Splitting Ihr Tarif Einkommensteuertarif in 10.000 5.000 0 45.000 50.000 55.000 zu versteuerndes Einkommen in 60.000 65.000 70.000 75.000 80.000

Mehr

Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken

Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken Balkendiagramm Säulendiagramm gestapeltes Säulendiagramm Thema Thema des Schaubildes / der Grafik ist... Die Tabelle / das Schaubild / die Statistik / die Grafik / das Diagramm gibt Auskunft über... Das

Mehr

Wellentheoretische Untersuchungen zur akustischen Wirkung von zick-zack-förmigen Hausgrundrissen

Wellentheoretische Untersuchungen zur akustischen Wirkung von zick-zack-förmigen Hausgrundrissen Empa Überlandstrasse 129 CH-8600 Dübendorf T +41 58 765 11 11 F +41 58 765 11 22 www.empa.ch Baudirektion Kanton Zürich Fachstelle Lärmschutz Thomas Gastberger Walcheturm, Postfach 8090 Zürich Wellentheoretische

Mehr

Armut Die Lage der Kinder in Deutschland. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie vom 3-5 März in Rostock Dr.

Armut Die Lage der Kinder in Deutschland. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie vom 3-5 März in Rostock Dr. Armut Die Lage der Kinder in Deutschland Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie vom 3-5 März in Rostock Dr. Erika Schulz 1 Inhalt Gegenwärtige Situation: Deutschland im EU Vergleich Künftige

Mehr

Aktuelle Herausforderungen an die Familienpolitik

Aktuelle Herausforderungen an die Familienpolitik Aktuelle Herausforderungen an die Familienpolitik Prof. Dr. h.c. Jürg Krummenacher, Präsident der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen EKFF (bis November 2011) Öffentliche Ringvorlesung

Mehr

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 20.05.09 Steuertipps Verlag Fuchs AG

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 20.05.09 Steuertipps Verlag Fuchs AG News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 20.05.09 Steuertipps Steuertipps Behandlung für die Steuerrechnung Es geht auch ohne Umzug in eine Steueroase: Wer seine Ausgaben geschickt plant und gewissenhaft

Mehr

Länderprofil Schweiz Demografischer Wandel

Länderprofil Schweiz Demografischer Wandel Länderprofil Schweiz Demografischer Wandel Im Laufe der nächsten 25 Jahre altert die Bevölkerung der Schweiz in allen Kantonen stark. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung wird 2050 voraussichtlich 65 Jahre

Mehr

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann Unternehmenssteuerreform II Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg 1 Einleitung 2 Einleitung 3 1 Unternehmenssteuerreform II Übersicht Unternehmenssteuerreform II Seit 01.01.2009 geltende

Mehr

Das Hauptproblem der gesetzlichen Rentenversicherung

Das Hauptproblem der gesetzlichen Rentenversicherung Das Hauptproblem der gesetzlichen Rentenversicherung Immer weniger Beitragszahler (Beschäftigte) müssen für immer mehr Leistungsempfänger (Rentner) aufkommen Beschäftige Rentner 2001 100 40 2030 100 84

Mehr

Steueroptimierungsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule und der Säule 3a Feierabendseminar Vermögenssicherung im Alter Referentin: Franziska Spreiter

Steueroptimierungsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule und der Säule 3a Feierabendseminar Vermögenssicherung im Alter Referentin: Franziska Spreiter Steueroptimierungsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule und der Säule 3a Feierabendseminar Vermögenssicherung im Alter Referentin: Franziska Spreiter 8. September 2015 BEST WESTERN HOTELBERN Zeughausgasse

Mehr

Musik. Bachelor- und Masterabsolvent/innen. Schwieriger Berufseinstieg

Musik. Bachelor- und Masterabsolvent/innen. Schwieriger Berufseinstieg Musik Ein Jahr nach Studienabschluss sind über 6 Prozent der Musiker/innen an einer Schule beschäftigt. Die meisten sind als Lehrer/in oder als Künstler/innen tätig. Fast die Hälfte der Musiker/innen treffen

Mehr

2,1 Prozent der Zugerinnen und Zuger beziehen Sozialhilfe

2,1 Prozent der Zugerinnen und Zuger beziehen Sozialhilfe LUSTATnews 2006/12 ZG Medienmitteilung Sozialhilfe 2,1 Prozent der Zugerinnen und Zuger beziehen Sozialhilfe Im Jahr 2005 haben 2 109 Personen im beziehungsweise 2,1 Prozent der Bevölkerung Sozialhilfeleistungen

Mehr

An die quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmer

An die quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmer Republik und Kanton Genf Finanzdepartement Kantonale Steuerverwaltung An die quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmer Sehr geehrte Damen und Herren Beiliegend zu diesem Schreiben erhalten Sie die Richtlinien

Mehr

SPAREN 3. Der individuelle Weg zum Vorsorgeziel

SPAREN 3. Der individuelle Weg zum Vorsorgeziel SPAREN 3 Der individuelle Weg zum Vorsorgeziel SPAREN 3 EINFACH UND SYSTEMATISCH VORSORGEN Sorgen Sie vor und sichern Sie sich die finanzielle Unabhängigkeit im Ruhestand. Die dritte Säule mit der ge bundenen

Mehr

Änderungsanträge der vorberatenden Kommission vom 12.1.2015 und 23.2.2015

Änderungsanträge der vorberatenden Kommission vom 12.1.2015 und 23.2.2015 Zweiter Nachtrag zum Steuergesetz per 1. Januar 2016 22.14.07 Vorlage des Regierungsrats vom 9. Dezember Art. 16a Besteuerung nach dem Aufwand b. Bemessung und Berechnung 1 Die Steuer, die an die Stelle

Mehr

Akademiker_innensteuer Argumentationspapier

Akademiker_innensteuer Argumentationspapier Akademiker_innensteuer Argumentationspapier Akademiker_innensteuer Argumentationspapier Argumente gegen eine Akademiker_ innensteuer/abgabe Auf den ersten Blick scheint das Modell einer Akademiker_innensteuer

Mehr

Ausgewählte Konzepte der Steuerwirkungslehre

Ausgewählte Konzepte der Steuerwirkungslehre Dr. habil. Burkhard Utecht Berufsakademie Thüringen Staatliche Studienakademie Studienbereich Wirtschaft Studienstandort Eisenach VWL im 6. Semester Finanzwissenschaft Ausgewählte Konzepte der Steuerwirkungslehre

Mehr

Zürcher Steuerbelastungsmonitor 2014

Zürcher Steuerbelastungsmonitor 2014 Zürcher Steuerbelastungsmonitor 0 Auftraggeber Finanzdirektion des Kantons Zürich Herausgeber BAK Basel Economics Projektleitung Beat Stamm, T + 0 beat.stamm@bakbasel.com Redaktion Beat Stamm Charlotte

Mehr

Unkelbach Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Unkelbach Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Unkelbach Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Kaiser-Joseph-Straße 260 D-79098 Freiburg Telefon 0761/38542-0 Telefax 0761/38542-77 e-mail: info@unkelbach-treuhand.de

Mehr

Lohnt es sich, Krankenversicherungsbeiträge vorauszuzahlen?

Lohnt es sich, Krankenversicherungsbeiträge vorauszuzahlen? MUSTERFALL Lohnt es sich, Krankenversicherungsbeiträge vorauszuzahlen? von Dipl.-Kfm. Dirk Klinkenberg, Rösrath, www.instrumenta.de Steuerlich kann es vorteilhaft sein, die Beiträge zur Kranken- und zur

Mehr

Doing Business in India

Doing Business in India Doing Business in India 1/7 Warum Indien? Indien ist weltweit die grösste Demokratie und gemessen an der Bevölkerung das zweitgrösste Land der Welt. Die Kaufkraft von Indien ist die viertgrösste der Welt

Mehr

1. Stellungnahme des Elternbeirates der Kinderkrippe Adalbertstr. 106

1. Stellungnahme des Elternbeirates der Kinderkrippe Adalbertstr. 106 1. Stellungnahme des Elternbeirates der Kinderkrippe Adalbertstr. 106 Nach Durchsicht der im Schreiben vom 23.09.2003 vorgeschlagenen Änderungen Neufassung der Kinderkrippengebührenfassung hat der Elternbeirat

Mehr

Sparen 3. Wir begleiten Sie beim sicheren und flexiblen Vorsorgesparen.

Sparen 3. Wir begleiten Sie beim sicheren und flexiblen Vorsorgesparen. Sparen 3 Wir begleiten Sie beim sicheren und flexiblen Vorsorgesparen. Wählen Sie Ihren individuellen Weg zum Sparziel. Sparen 3 mit der Zuger Kantonalbank ist die individuelle Sparmöglichkeit, die nicht

Mehr