Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regina Eberhart. Agrarpolitik - Auswirkungen auf die Schäferei

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1 Regina Eberhart Agrarpolitik - Auswirkungen auf die Schäferei

2 Agrarpolitik - was ist das eigentlich? Wer macht Agrarpolitik? Warum wird Agrarpolitik gemacht? 2

3 Wer macht Agrarpolitik? in erster Linie die EU, daher auch: Gemeinsame Agrarpolitik, GAP Warum gemeinsame Agrarpolitik? - Zusammenarbeit der ehemals verfeindeten Länder in Europa als Basis für dauerhaften Frieden Nach dem Krieg waren die Kohle- und Stahlindustrie und die Landwirtshaft die Bereiche, in denen eine Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland vorstellbar war 3

4 Wozu Agrarpolitik? - Die Ziele Ursprüngliche Ziele (Ende der 50er Jahre) nach Hunger und Not in der Nachkriegszeit: Versorgung der Bevölkerung mit erschwinglichen und sicheren Lebensmitteln Sicherung eines angemessenen Lebensstandards für die EU-Landwirte Modernisierung und Weiterentwicklung der Agrarindustrie Erhaltung der Landwirtschaft in allen Regionen 4

5 Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik 90er Jahre - Ziele erreicht, und nun? Zusätzliche Ziele Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit Verbesserung der Qualität gute Lebensbedingungen im ländlichen Raum Schutz der Umwelt für künftige Generationen Verbesserung von Tiergesundheit und Tierschutz keine Kostensteigerung durch EU-Erweiterung 5

6 Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik noch nicht überall erreicht: Regeln einfacher und transparenter Stärkung von Wettbewerb und Innovation, um am Weltmarkt bestehen zu können public goods for public money 6

7 Agrarpolitik - wer macht was? EU zuständig für gesamten Agrarbereich Ministerrat, Parlament (neu) und Kommission Gemeinsame Agrarpolitik wird alle 5 bis 7 Jahre neu ausgerichtet EU-KOM wacht über die Einhaltung der Regeln Mitgliedstaaten zuständig für Umsetzung, in Deutschland liegt die Umsetzung bei den Ländern Nationale Förderprogramme z.b. Agrarumweltprogramme sind von der EU-KOM zu genehmigen, damit keine Wettbewerbsverzerrung entsteht - nicht alles, was wir uns leisten könnten, können wir umsetzen 7

8 EU-Agrarpolitik - Historische Entwicklung anfangs: Produktionssteigerung und Marktabschottung Nahrungsmittelversorgung zu erschwinglichen Preisen war erstes Ziel der Agrarpolitik - anfangs garantierte Preise als Produktionsanreiz Preissteuerung über Marktordnungen (subventionierter Export von Überschüssen) Einfuhrbeschränkungen durch Zölle 8

9 EU-Agrarpolitik - Historische Entwicklung dann: Mengenregulierung, z. B. Milchquote um Produktion zu begrenzen Abbau von Außenschutz Einführung produktgebundener Direktzahlungen, z. B. Ölsaatenbeihilfe, Schlachtprämie, Mutterschafprämie Abbau der Exportsubventionen 9

10 EU-Agrarpolitik - Historische Entwicklung Kritik der internationalen Handelspartner, Exportinteressen der EU- Wirtschaft Entkopplung der Zahlungen, keine Exportsubventionen, Öffnung des Marktzugangs, nur noch minimales Sicherheitsnetz als Kriseninstrument (Milch, Rindfleisch) dadurch: Produktionsanreize vom Markt (Landwirt soll das produzieren, was den besten Ertrag verspricht) Folge: Intensivierung Mais, Veredelung, Schäferei mit geringen ha-erträgen rückte in den Hintergrund einheitliche Prämie je ha landwirtschaftliche Nutzfläche (Zahlungsansprüche) Problem: wie erklärt man, dass Landbesitzer öffentliche Gelder bekommen? - Leitbild produktive Landwirtschaft mit Honorierung gesellschaftlicher Leistungen 10

11 aktuelle Förderperiode Greening 'public goods for public money' Umschichtung erste/zweite Säule gute Möglichkeit des Gegensteuerns gegen die Philosophie der Ertragsmaximierung, insbesondere in Bayern genutzt 11

12 aktuelle Rahmenbedingungen - bei uns alle haben eine Meinung - nur wenige haben Ahnung - man muss mehr erklären intensive Landwirtschaft gerät zunehmend in die Kritik, ist aber Voraussetzung für gute Versorgung zu günstigen Preisen und Wettbewerbsfähigkeit Flächenkonkurrenz: Nahrungserzeugung, Energie, Siedlung, Verkehr, Erholung, Artenvielfalt die Gewichtung verschiebt sich wer satt ist, denkt anders weltweite Fluchtbewegungen - Kosten der Integration - finanzielle Spielräume werden kleiner 12

13 aktuelle Rahmenbedingungen - international Welthandel - TTIP, WTO - mehr Wettbewerb. aber auch steigendes Bedürfnis nach Heimat und Regionalität steigende Weltbevölkerung, steigende Einkommen, steigender Konsum tierischer Produkte - mit Export kann man Geld verdienen. andererseits müssen in den ärmeren Regionen der Welt die Agrarstrukturen gestärkt werden, um langfristig die Versorgung der Weltbevölkerung sicherstellen zu können 13

14 und was bedeutet das für Sie? gutes Image durch Kommunikation und Präsentation in der Öffentlichkeit pflegen gemeinsam sind Sie stark - Landwirte und Schäfer eint mehr als sie trennt die Fläche wird nicht mehr - gutes Verhältnis zu Eigentümern und Kommunen wird wichtiger fresh money wird es nicht geben - der Kuchen wird kleiner viele der Zuwanderer schätzen Fleisch von Schafen und Ziegen, allerdings bei geringer Kaufkraft 14

15 mein Fazit Sie sind Sympathieträger! - die Menschen sehnen sich nach Beschaulichkeit und Wertewandel - nicht das Maximum rausholen, sondern leben und leben lassen - auch untereinander! Regionalität - Chance für Fleisch und Wolle Trend geht zu höherer Wertschätzung dessen, was die Schäferei bietet: Landschaftspflege, Nachhaltigkeit, naturnahe Flächennutzung und Tierproduktion 15

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