Freistehendes Einfamilienhaus mit Deckenabschottungsprinzip

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1 Informationen zur Gebäudeklasse 1 in Hamburg Einfamilienhaus Zweifamilienhaus Definition BauO Hamburg, Gebäudeklasse 1: Gebäudeklasse 1: a) freistehende Gebäude mit einer Höhe bis zu 7mund nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² Brutto-Grundfläche und b) freistehende land- forstwirtschaftlich genutzte Gebäude, (Kellerdecken, F 30 B, Decken in Wohngebäuden mind. B2) Freistehendes Einfamilienhaus mit Deckenabschottungsprinzip Leitungsanlagen, z.b. TW, H Z, Abwasser, Elektro z.b. Vorwandinstallation ohne Anforderung Freistehendes Einfamilienhaus mit Installationsschacht ohne Klassifizierung ohne Anforderung ohne Anforderung Leitungsanlagen, z.b. TW, H Z, Abwasser, Elektro Installationsschacht (ohne Klassifizierung) Schachtverkleidung des Installationsschachtes (ohne Anforderung)

2 Freistehendes Zweifamilienhaus mit Deckenabschottungsprinzip 7,0 m 7,0 m Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Anforderung Freistehendes Zweifamilienhaus mit I 30-Installationsschacht nach DIN I 30 / F 30 I 30 / F 30 7,0 m 7,0 m Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 30 / F 30 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 30

3 Informationen zur Gebäudeklasse 2 in Hamburg Zweifamilienhaus Doppelhaus Definition BauO Hamburg Gebäudeklasse 2: Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² Brutto-Grundfläche (Alle Decken in Wohngebäuden F30 B) Einfamilienhaus, z.b. als Doppelhaus nicht freistehend mit Deckenabschottungsprinzip Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 30 / F 30 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 30 Einfamilienhaus, z.b. als Doppelhaus nicht freistehend mit Installationsschacht ohne Klassifizierung ohne Anforderung ohne Anforderung Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 30 / F 30 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 30

4 Informationen zur Gebäudeklasse 3 in Hamburg Mehrfamilienhaus sonstige Gebäude Definition BauO Hamburg Gebäudeklasse 3: sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m (Alle Decken in Wohngebäuden F30 B) 7 m * Mehrfamilienhaus (> 2 Nutzungseinheiten) sonstige Gebäude mit Deckenabschottungsprinzip 7,0 m 1) 7,0 m 1) Bauteilanforderung F 90 AB feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend Raumentlüftung nach DIN z.b. Vorwandinstallation ohne Anforderung Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen inkl. Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen (mit brandschutztechnische Klassifizierung K ) 1) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand

5 Mehrfamilienhaus (> 2 Nutzungseinheiten) sonstige Gebäude mit I 30-Installationsschacht nach DIN I 30 / F 30 7,0 m 1) 7,0 m 1) I 30 / F 30 Bauteilanforderung F 90 AB feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 30 / F 30 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 30 inkl. Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen (mit brandschutztechnische Klassifizierung K ) 1) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand

6 Mehrfamilien-Reihenhaus mit Deckenabschottungsprinzip ( 2 Nutzungseinheiten) 7,0 m 1) 7,0 m 1) Bauteilanforderung F 90 AB feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Anforderung inkl. Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen Schall- und Wärmeschutz für Rohrleitungen 1) (mit brandschutztechnische Klassifizierung K ) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand Bauteilanforderung F 90 A Gebäudeabschlusswand Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Anforderung Allgemeiner Innerhalb von Wohnungen werden keine brandschutztechnischen Maßnahmen zur Abschottung von Leitungsanlagen gestellt.

7 Informationen zur Gebäudeklasse 4 in Hamburg Wohngebäude Sonstige Gebäude Definition BauO Hamburg Gebäudeklasse 4: Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 m² Brutto-Grundfläche, (Kellerdecke F 90 A, Geschossdecken F 60 A F 90 AB) 7-13 m Gebäudeklasse 4 mit Deckenabschottungsprinzip 7,0 m / < 13,0 m 7,0 m / < 13,0 m Bauteilanforderung F 90 AB o. F 60 A Kellerdecke F 90 A Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Klassifizierung Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer von 60 bzw. 90 Min.entsprechend Bauteilanforderung, inkl. Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. 1) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand

8 Gebäudeklasse 4 mit I 90-Installationsschacht nach DIN I 90 / F 90 7,0 m / < 13,0 m 7,0 m / < 13,0 m I 90 / F 90 Bauteilanforderung F 90 AB o. F 60 A Kellerdecke F 90 A Bauteilanforderung F 30 B feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Klassifizierung Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer von 60 bzw. 90 Min.entsprechend Bauteilanforderung, inkl. 1) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand

9 Informationen zur Gebäudeklasse 5 in Hamburg Wohngebäude Sonstige Gebäude Definition BauO Hamburg Gebäudeklasse 5: sonstige Gebäude einschließlich unterirdischer Gebäude (Alle Decken F 90 A) m Gebäudeklasse 5 mit Deckenabschottungsprinzip 13,0 m / 22,0 m 1) 13,0 m / 22,0 m 1) Bauteilanforderung F 90 A feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Klassifizierung inkl. Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. 1) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand

10 Gebäudeklasse 5 mit I 90-Installationsschacht nach DIN I 90 / F 90 I 90 / F 90 13,0 m / 22,0 m 13,0 m / 22,0 m Bauteilanforderung F 90 A feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 90 / F 90 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 90 inkl. Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. 1) O.K. fertiger Fußboden des obersten es (gilt als Bezugsgröße für Gebäude geringer Höhe in allen Bundesländern, außer Baden-Württemberg) Bei diesem Gebäudetyp ist alle 40 m eine Brandwand

11 Informationen zu Hochhäuser in Hamburg Gebäude besonderer Art und Nutzung Definition BauO Hamburg Hochhaus: Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art Nutzung (Sonderbauten) sind 1. Hochhäuser ( Gebäude mit einer Höhe nach Absatz 3 Satz 2 von mehr als 22 m) > 22 m * Gebäudeklasse Hochhaus mit Deckenabschottungsprinzip > 22,0 m > 22,0 m Bauteilanforderung F 90 A feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Klassifizierung inkl. Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. Darüber hinaus sind die Auflagen des genehmigten Brandschutzkonzeptes zu beachten. Hinweise zur Hochhausrichtlinie: - siehe Hochhausrichtlinien - Es dürfen nur nichtbrennbare Leitungen und Dämmstoffe entsprechend der Hochhausrichtlinie verwendet werden. Abweichungen bedürfen der Zustimmung im Einzelfall durch die Baubehörde, wenn keine Bedenken bestehen. - Nach der Muster-Lüftungsanlagen-Richtlinie dürfen Raumentlüftungen nach in Hochhäuser eingebaut werden. Der jeweilige baurechtliche Einführungsstand der MLÜAR ist zu beachten. In Sachsen wurde die Richtlinie im Januar 2002 baurechtlich eingeführt.

12 Gebäudeklasse Hochhaus mit I 90-Installationsschacht nach DIN I 90 / F 90 > 22,0 m > 22,0 m I 90 / F 90 Bauteilanforderung F 90 A feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 90 / F 90 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 90 inkl. Darüber hinaus sind die Auflagen des genehmigten Brandschutzkonzeptes zu beachten. Abschottung mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Min., inkl. Hinweise zur Hochhausrichtlinie: - siehe Hochhausrichtlinien - Es dürfen nur nichtbrennbare Leitungen und Dämmstoffe entsprechend der Hochhausrichtlinie verwendet werden. Abweichungen bedürfen der Zustimmung im Einzelfall durch die Baubehörde, wenn keine Bedenken bestehen. - Nach der Muster-Lüftungsanlagen-Richtlinie dürfen Raumentlüftungen nach in Hochhäuser eingebaut werden. Der jeweilige baurechtliche Einführungsstand der MLÜAR ist zu beachten. In Sachsen wurde die Richtlinie im Januar 2002 baurechtlich eingeführt.

13 Informationen zu Gebäuden besonderer Art und Nutzung in Hamburg Gebäude besonderer Art und Nutzung Gebäude besonderer Art und Nutzung Industriegebäude/ Lagerhalle Definition BauO Hamburg Gebäude besonderer Art und Nutzung: Sonderbauten sind Anlagen und Räume besonderer Art Nutzung, die einen der nachfolgenden Tatbestände erfüllen: 1. Hochhäuser (Gebäude mit einer Höhe nach Absatz 3 Satz 2 von mehr als 22 m), 2. bauliche Anlagen mit einer Höhe von mehr als 30 m, 3. Gebäude mit mehr als m² Brutto-Grundfläche des Geschosses mit der größten Ausdehnung, ausgenommen Wohngebäude, 4. Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume und Ladenstraßen eine Brutto-Grundfläche von insgesamt mehr als 800 m² haben, 5. Gebäude mit Räumen, die einer Büro- Verwaltungsnutzung dienen und einzeln eine Brutto-Grundfläche von mehr als 400 m² haben, 6. Gebäude mit Räumen, die einzeln für die Nutzung durch mehr als 100 Personen bestimmt sind, 7. Versammlungsstätten a) mit Versammlungsräumen, die insgesamt mehr als 200 Besucherinnen und Besucher fassen, wenn diese Versammlungsräume gemeinsame Rettungswege haben, b) im Freien mit Szenenflächen und Freisportanlagen, deren Besucherbereich jeweils mehr als Besucherinnen und Besucher fasst und ganz teilweise aus baulichen Anlagen besteht, 8. Schank- und Speisegaststätten mit mehr als 40 Gastplätzen, Beherbergungsstätten mit mehr als 12 Betten und Spielhallen mit mehr als 150 m² Brutto-Grundfläche, 9. Krankenhäuser, Heime und sonstige Einrichtungen zur Unterbringung Pflege von Personen, 10. Tageseinrichtungen für Kinder, Behinderte und alte Menschen, 11. Schulen, Hochschulen und ähnliche Einrichtungen, 12. Justizvollzugsanstalten und bauliche Anlagen für den Maßregelvollzug, 13. Camping- und Wochenendplätze, 14. Freizeit- und Vergnügungsparks, 15. Fliegende Bauten, soweit sie einer Ausführungsgenehmigung bedürfen, 16. Regallager mit einer Oberkante Lagerguthöhe von mehr als 7,50 m, 17. bauliche Anlagen, deren Nutzung durch Umgang mit Lagerung von Stoffen mit Explosions- erhöhter Brandgefahr verbunden ist, 18. Anlagen und Räume, die in den Nummern 1 bis 17 nicht aufgeführt und deren Art Nutzung mit vergleichbaren Gefahren verbunden sind. Informationen zu den Muster-Sonderbauvorschriften: Die Landesspezifischen Versionen der Sonderbauvorschriften müssen individuell beschafft werden.

14 Gebäude besonderer Art und Nutzung Bauliche Trennung durch Brandwände F 90 A entsprechend der BauO Hamburg bzw. der Sonderbauvorschriften. Die Gebäude werden in Brandabschnitte und Brandabschnittsbereiche eingeteilt. Leitungsdurchführungen durch Brandwände und raumabschließende F90 (F30) Wände und Decken müssen geschottet werden. Mehrgeschossige Bauten F90 F90 Die Auflagen des genehmigten Brandschutzkonzeptes sind zu beachten. Flachbauten F30 F30 Gebäude besonderer Art und Nutzung gelten ab einer Etage Die Sonderbauvorschriften sind im Detail zu beachten.

15 Gebäude besonderer Art und Nutzung mit Deckenabschottungsprinzip Bauteilanforderung F 90 A feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend z.b. Vorwandinstallation ohne Klassifizierung inkl. Die Auflagen des genehmigten Brandschutzkonzeptes sind zu beachten.

16 Gebäude besonderer Art und Nutzung mit I 90-Installationsschacht nach DIN I 90 / F 90 I 90 / F 90 Bauteilanforderung F 90 A feuerbeständig Bauteilanforderung F 30 AB feuerhemmend Installationsschacht mit Klassifizierung I 90 / F 90 Schachtverkleidung des Installationsschachtes F 90 inkl. Die Auflagen des genehmigten Brandschutzkonzeptes sind zu beachten.

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