Nachhaltige Flächenpolitik für die Metropole Hamburg. Mittendrin ist in

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1 Nachhaltige Flächenpolitik für die Metropole Hamburg Mittendrin ist in

2 Problemaufriss Flächenverbrauch und sein Einfluss auf die Umwelt

3 Zerschneidung von Landschaftsräumen. Beispiel: Autobahnen Autobahnnetz im Jahr 1942 Autobahnnetz im Jahr 2005

4 Hamburg 1910

5 Entwicklung der Flächennutzung im Hamburger Staatsgebiet 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% Siedlungsfläche Verkehrsfläche Sonstige Nutzung Landwirtschaftsfl. Waldfläche Wasserfläche 30% 20% *: 1937 und ab1980 w urde die Fläche des Friedhofs Ohlsdorf den Erholungsflächen zugeordnet 10% 0% ** Quelle: Statistische Taschen- und Jahrbücher **: Quelle für Grünfläche ist hier die Umw eltbehörde Freie und Hansestadt Hamburg Stadtentwicklungsbehörde Landesplanungsamt - LP 12 09/2000

6 Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche und der Nicht- Siedlungsfläche in Hamburg nach der amtlichen Nicht-Siedlungsfläche Landwirtschaftlich genutzte Flächen Waldfläche Wasserfläche Flächen anderer Nutzung Abbauland Statistik Stand: 2007 Siedlungs- und Verkehrsfläche Gebäude- und Freifläche Betriebsfläche ohne Abbauland Erholungsfläche Verkehrsfläche Friedhofsfläche 40,5 % 59,5 % Quelle: Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung Hauptübersicht der Liegenschaften Jahresabschluß 2007

7

8 Anteil der versiegelten Fläche in Hamburg 2006

9

10 Jede Wohneinheit, die in den Umlandgemeinden errichtet wird, führt zu einer größeren Inanspruchnahme von Siedlungs- und Verkehrsflächen, als wenn diese Wohneinheit in Hamburg errichtet worden wäre. Alte Länder Ein-/Zweifamilienhäuser insgesamt m 2 Freistehende Ein- /Zweifamilienhäuser m 2 Reihenhäuser/Doppel -haushälften m 2 Große Kernstädte Umlandkreise Quelle: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Bauland- und Immobilienmärkte, Ausgabe In: Berichte, Band 9. Bonn, 2001, S. 29.

11 Politische Ziele

12 Bevölkerungsprognose Einwohner Bevölkerungsentwicklung in Hamburg seit 1960 und voraussichtliche Entwicklung bis 2020 Bevölkerungsfortschreibung Vorausschätzung mittlere Variante Berechnungen des Statistikamtes Nord auf Basis der 10. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Bundes und der Länder - August 2004

13 Ziele der Koalition Es soll ein Prozess im Rahmen der Entwicklung des räumlichen Leitbildes beschrieben werden, wie diese gewünschte Trendumkehr beim Flächenverbrauch durch mehr Flächenrecycling, Konversionsflächennutzung etc. umgesetzt werden kann. Die ökologisch verträgliche Flächenmobilisierung und Nachverdichtung im Bestand soll über neue Anreizmodelle verstärkt werden. Man ist sich einig über einen Bedarf von neuen Wohnungen jährlich in Hamburg. Bis 2009 sollen Zielvereinbarungen mit den Bezirken und eine Wohnungsbauoffensive eine Annäherung an die Zielzahl bringen. 13

14 Nachhaltige Flächenentwicklung Wachsen mit Weitsicht Bedeutet neue Maßstäbe Für die Inanspruchnahme von Flächen durch bauliche Nutzungen Für den Schutz wertvoller Natur- und Landschaftsräume und Arten Für eine klimaverträgliche und flächeneffiziente Bauweise für Wohnen, Arbeitsstätten, Einzelhandel Für eine Integration ökologischer, ökomischer und sozialer Aspekte der Stadtentwicklung

15 Zukünftige Flächenbedarfe Für Wohnen Für Arbeitsstätten Für Verkehrsprojekte Für Hafenentwicklung Für Freizeit und Erholung

16 Flächenpotenzial der Stadt Mit dem derzeit bekannten und im Flächennutzungsplan dargestellten Flächenpotenzial kann mittelfristig der Bedarf an Siedlungsflächen insbesondere für den Wohnungsbau - nicht gedeckt werden Für eine dynamische Innenentwicklung sind neue Wege zu gehen und Standorte zu mobilisieren

17 Konversionsflächen in Planung in Bau realisiert Hafengebiet Stand 2008

18 Vorhaben in dieser Legislatur

19 Nachhaltige Siedlungsentwicklung Nachhaltigkeitsstrategie: Gesellschaftliche Diskussion über langfristige Flächenentwicklung, Ziele und Indikatoren Vorrangig im bestehenden Siedlungsraum neue Potenziale mobilisieren Im Einzugsbereich Haltestellen In den Zentren Baulücken Ineffizient genutzte Grundstücke Hafen Planrecht anpassen Dichte optimieren Konversionsflächen zügig entwickeln

20 Zielvereinbarung 2008 Räumliches Leitbild - Mehr Stadt in der Stadt Wohnen und Gewerbe Überarbeitungsprozess in 2009

21 Federplan Schumacher 1920

22 Mehr Stadt in der Stadt Priorität Innenentwicklung Leitprojekt Sprung über die Elbe Raum für neue Nutzungen Und für neue Nutzungsmischungen durch Umbau und Konversion Chancen für neue urbane Qualitäten Nutzung und Sicherung vorhandener Infrastruktur für Siedlungsentwicklung Verknüpfung von Innenentwicklung mit mehr Qualität für den Freiraum

23 Konversionsflächen Projekt Gleisanlagen Bahnhof Altona Ein neues Quartier für Wohnen, Arbeiten, Erholung

24 Neue Arbeitsstätten in der Stadt Ehemaliger Huckepackbahnhof Rothenburgsort

25 Autobahndeckel A 7

26 Neue städtebauliche Qualitäten durch Innentwicklung schaffen Städtebaulicher Beitrag zum Thema Lärm Baulückenschließung Von-Sauer-Straße

27 Stadtverträgliche und klimafreundliche Mobilitätskonzepte und Verkehrssysteme

28 Steuerungsinstrumente - Umsetzungsstrategien

29 Die klassischen Instrumente Flächennutzungsplan Landschaftsprogramm

30 Neue Steuerungsinstrumente nachhaltig ausrichten Zielvereinbarungen Mehr Transparenz durch Monitoring der Flächenentwicklung Stärkeres Controlling auf Senatsebene bei Flächeninanspruchnahme durch neues Planrecht Stärkung der bezirklichen Aktivitäten zur Innenentwicklung

31 Nachhaltig fördern Nachhaltige Kriterien für den Förderfonds Bezirke Akteure an Planungsgewinnen bei Innenentwicklung beteiligen Hemmnisse der Innenentwicklung durch Zuschüsse abbauen Fördertopf Innenentwicklung? Wohnungsbauförderung auch stadträumlich ausrichten Liegenschaftspolitik zugunsten Innenentwicklung justieren

32 Nachhaltige Kooperationsprojekte mit dem Umland vereinbaren Kooperation der Häfen zugunsten einer flächeneffizienten Arbeitsteilung fördern Regionalparks weiter entwickeln Siedlungsentwicklung an den Achsen - Förderung der Nachverdichtung an den Schienen-Haltestellen Gemeinsam Maßnahmen und Strategien zugunsten Klimaschutz und Klimaanpassung entwickeln

33 Grüne Qualitäten bewahren

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