Lesen. macht schlauer. Eine Aktion von. Mit Unterstützung von

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1 Lesen macht schlauer T i p p s f ü r k l u g e E lt e r n Eine Aktion von Mit Unterstützung von

2 Lesen beginnt lange vor dem Lesen Und zwar in der Familie. Lange bevor Ihr Kind in die Schule kommt, können Sie es auf das Lesenlernen vorbereiten schließlich ist Lesen heute mehr denn je die Schlüsselkompetenz für Erfolg in Schule und Beruf. 4 Sprechen Sie viel mit ihrem Kind. Erklären, zuhören, erzählen, vorlesen mit all diesen Aktivitäten fördern Sie die Sprachentwicklung Ihres Kindes. 4 Schenken Sie Ihrem Kind Bilderbücher! Eigene Bücher sind wie kleine Schatzkisten, gefüllt mit Wörtern, Bildern und Ideen. 4 Besuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Buchhandlungen und Bibliotheken. Bücher vermitteln Sicherheit und Orientierung und im besten Fall wird Lesen zum Ritual. 4 Lesen Sie so viel wie möglich vor! Vom Vorlesen und Erzählen Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn Sie wollen, dass Ihre Kinder lesen, dann seien Sie ein Lesevorbild. Zeigen Sie, dass Bücher in Ihrem Alltag wichtig sind: 4 Schlagen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind in Büchern nach, wenn es Fragen hat. Führen Sie eine Vorlesezeit ein, zu der Sie sich mit Ihrem Kind an einen gemütlichen Leseort zurückziehen und lassen Sie es beim Vorlesen mitreden, fragen, Bemerkungen machen. 4 Bilderbücher haben bereits in der frühen Kindheit eine nachhaltige Wirkung. Durch das Benennen von Dingen beginnt das Kind sich auch die weitere Umwelt sprachlich zu erobern. Dinge, die einen Namen haben, haben eine Bedeutung, sind nicht mehr fremd, werden vertraut. 2 3

3 Lesen bringt s Durch die Auseinandersetzung mit Bilderbüchern ergeben sich zahlreiche Fördermöglichkeiten: 4 Ästhetische Bildung: Auch Bilder erzählen Geschichten. 4 Sprachliche Kompetenz: Ausdrucksfähigkeit und Wortschatz werden verbessert. 4 Konzentrationsfähigkeit: Die Arbeit mit Bilderbüchern erfordert aufmerksames Wahrnehmen. 4 Emotionale Kompetenz: Vorlesen vermittelt Geborgenheit, aber auch die Möglichkeit, sich mit zwischenmenschlichen Gefühlen auseinanderzusetzen. 4 Textverständnis: Kindliche Fantasie, Symbolisierungsfähigkeit, eigenständiges Denken und Kritikfähigkeit werden gefördert. 4 Lesemotivation: Leselust und Lesebereitschaft sind zentrale Anliegen im Rahmen der Leseerziehung. Tipps Entdecken Sie Ihre Buchhandlung: Tipps von Thalia Gehen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam auf Entdeckungsreise in Ihre Buchhandlung. Nehmen Sie sich Zeit gemeinsam zu schmökern, vorzulesen, neue Lieblingsbücher zu entdecken und die besondere Atmosphäre zu genießen. Lassen Sie Ihr Kind in der Kinderbuchabteilung von einem/r Buchhändler/in beraten und seine Bücher selbst auswählen. Nutzen Sie auch das aktuelle, vielseitige Medienangebot, wie Hörbücher, Hörstifte oder E-Books. Medienkompetenz kann man nur erwerben, wenn man lernt mit den verschiedenen Medien umzugehen. Akzeptieren Sie die persönlichen Interessen Ihres Kindes. Es ist in Ordnung, wenn Ihr Kind Phasen hat, in denen es nicht lesen will, nur Comics liest oder bloß die Bilder in einem Sachbuch anschaut. Haben Sie Vertrauen und seien Sie Vorbild! 4

4 Was wir tun können Als Eltern oder Großeltern können wir großartige Lesevorbilder sein und einen lustvollen Umgang mit Sprache anregen: 4 Tun Sie, was Sie sagen und sagen Sie, was Sie tun! Kommunizieren Sie von Anfang an mit ihrem Kind! Sprechen Sie beim Einkaufen, beim Wickeln, beim Spazierengehen einfach den ganzen Tag! 4 Gedichte, Reime, Lieder sind anregend und für die Sprachentwicklung sehr förderlich! 4 Sprechen Sie grammatikalisch richtig. Verwenden Sie keine Babysprache und drücken Sie sich sprachlich differenziert aus! 4 Kinder lieben Rituale. Führen Sie eine Vorlesezeit ein, zu der Sie sich mit dem Kind an einen gemütlichen Leseort zurückziehen! 4 Lassen Sie ihr Kind beim Vorlesen mitreden, fragen, Bemerkungen machen! Sie können die Geschichte an geeigneter Stelle unterbrechen um zu fragen, wie sich die Geschichte weiter entwickeln könnte. 4 Kinder lieben Wiederholungen! Das Wiedererkennen macht Spaß und gibt Sicherheit! 4 Achten Sie beim Vorlesen auf einen lauten und deutlichen Ausdruck. Sprechen Sie langsam und machen Sie Pausen! 4 Es ist beim Vorlesen durchaus gestattet, einmal ein Wort auszulassen oder vielleicht ein anderes zu verwenden. Wenn Sie Teile beim Vorlesen auslassen, müssen Sie die Zusammenhänge herstellen. 4 Versuchen Sie gemeinsam Buchstaben zu entdecken. Verwenden Sie den korrekten Laut, also zum Beispiel m und nicht den von Erwachsenen häufig verwendeten Buchstabennamen em. 4 Kinder brauchen ihre eigenen Bücher. 4 Zeigen Sie, dass Buchlesen Spaß macht und Ihnen persönlich wichtig ist! 6 7

5 Für mehr Informationen zum aktuellen Medienangebot sowie für eine fachkundige Beratung rund um das umfangreiche Sortiment wenden Sie sich österreichweit an die kompetenten Mitarbeiter der Buchhandlung Thalia. Für mehr Informationen zum Thema Lesen und Leseförderung wenden Sie sich an das Lesekompetenzzentrum OÖ. Buch.Zeit e.v Wels Anzengruberstr. 10 Buch.Zeit Lesekompetenzzentrum OÖ Inhalt: Dr. Sonja Jakobi, Buch.Zeit, Wels Illustrationen und Layout: Alexander Legenstein, Wels OÖ Druck: pleschko/pleschko, Krenglbach OÖ

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