Die Sonne im Laufe des Jahres

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1 B1 DER HERBST IST DA Die Sonne im Laufe des Jahres Informations- und Arbeitshilfe Winter Dezember, Januar, Februar: Die Sonne steht tief am Himmel Die Tage sind kurz. In dieser Zeit ist die nördliche Halbkugel am meisten von der Sonne abgewandt. Die Erdoberfläche wird bei uns nur wenig erwärmt. Es ist kalt. Frühling März, April, Mai: Die Sonne steht höher am Himmel. Die Tage werden wieder länger. Die nördliche Halbkugel wendet sich allmählich wieder der Sonne zu. Es wird wärmer. 2 Sommer Herbst Juni, Juli, August: Die Sonne steht hoch am Himmel. Die Tage sind lang. Die nördliche Halbkugel ist voll der Sonne zugeneigt. Es ist warm bei uns.

2 B1 DER HERBST IST DA Herbst-Bingo Kärtchen auf Karton kopieren und ausschneiden Spiel 4 Alle Mitspieler bekommen die 20 Kärtchen. Zum Spiel neun oder zwölf Karten auswählen und vor sich auf den Tisch legen. In einer Tüte werden alle zwanzig Karten gemischt. Dann werden nach und nach neun oder zwölf Karten aus der Tüte gezogen. Wer eine der gezogenen Karten vor sich liegen hat, darf diese Karte wegnehmen und auf die Seite legen. Wer keine Karte mehr vor sich liegen hat, ruft: Bingo! Wer zuerst ruft, hat gewonnen.

3 Der Igel hält Winterschlaf 1 B5 WINTERVORBEREITUNG DER TIERE Arbeitshilfe Wenn die Blätter fallen, geht das Igeljahr dem Ende entgegen. Den ganzen Sommer und im Herbst hat der Igel reiche Beute gemacht und sie schmatzend verzehrt: OBST KREUZOTTERNN EIER MÄU S E ASSELN FRÖSCHE WÜRMER INSEK T EN SC H NECKEN HEUS C HRECKEN Suche die dick gedruckten Buchstaben heraus und trage sie in die Kästchen ein! Nun weißt du, wann der Igel auf Nahrungssuche geht: Igel stehen unter Naturschutz. Störe sie nicht! Im Spätherbst hat der Igel sich eine dicke Speckschicht angefressen. Nun sucht er sich einen geeigneten Platz für seinen Winterschlaf. In einer ruhigen Ecke, unter Steinen, Ästen oder Wurzeln scharrt er eine Mulde und polstert sie mit Moos, Blättern und Halmen aus. Schon beim ersten Frost rollt sich der Igel zu einer Stachelkugel zusammen und hält Winterschlaf von Ende Oktober bis zum April. In dieser Zeit lebt er von seinen Fettvorräten. Seine Körpertemperatur sinkt stark, seine Herzschläge verlangsamen sich er hat nur noch ca. 20 in der Minute (im Sommer ca. 180) und die Atmung wird fast völlig eingestellt. Wenn du einen kleinen Igel findest, der den Winter nicht überleben würde, bringe ihn nicht in die Wohnung. In der Zeitung findest du Hinweise, bei welcher Igel-Pflegestation er überwintern kann. Igel trinken Wasser, keine Milch!

4 B5 WINTERVORBEREITUNG DER TIERE Der Igel hält Winterschlaf 2 Arbeitshilfe/Versuchsanleitung Rechne aus und vergleiche: 1 Minute 10 Minuten 60 Minuten Herzschläge Sommerzeit Winterschlaf Minuten 60 Minuten Atmung Sommerzeit 1 Minuten 450 Winterschlaf 1 Minuten 10 Minuten 60 Mi240nuten Ein warmes Nest? - Versuch zur Temperatur im Winterquartier Material: 1 Stroh- oder Weidenkörbchen, trockenes Moos, Laub, Stroh, 2 Thermometer 30 Korb mit Stroh, Moos und Laub auspolstern 1. Thermometer darauf legen mit Stroh, Moos und Laub zudecken Nest in den Kühlschrank stellen 2. Thermometer daneben legen Überlege: Was wird wohl passieren? Hole das Thermometer und das Nest nach 10 Minuten aus dem Kühlschrank! Trage ein und vergleiche die angezeigten Temperaturen! 1. Thermometer im Nest 2. Thermometer ohne Nest Nun kannst du begründen, warum der Igel sich eine geschützte Mulde gräbt und sie auspolstert:

5 Das Erntedankfest B6 FESTE UND BRÄUCHE Informationstext Der Herbst ist die Zeit der Reife und Ernte. Bevor es Transportmittel wie das Flugzeug, das Schiff, die Eisenbahn und das Auto gab, musste die Ernte des Herbstes für das ganze Jahr reichen. Um Vorräte anlegen zu können, hoffte man, dass das Korn, die Kartoffeln, die Früchte, die Pilze und der Wein reichlich vorhanden sein würde. Diese Vorräte wollte man sicher geerntet und haltbar gelagert wissen. Doch eine gute Ernte ist keine Selbstverständlichkeit. Denn trotz harter Arbeit kann die Ernte schlecht ausfallen. Vieles hängt von den Witterungsbedingungen ab, die man nicht beeinflussen kann. Deshalb brachten die Menschen schon seit der Steinzeit den Göttern Dankopfer für eine gute Ernte. Die Griechen opferten der Göttin Demeter und die Römer der Göttin Ceres. Unsere Vorfahren ließen die letzte Getreidegarbe auf dem Feld. Nachdem das Getreide eingefahren und gedroschen oder die Weinlese beendet war, wurde gefeiert. Am Michaelistag (29. September) erhielten die Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiteten, ihren Lohn. So findet das Erntedankfest an einem Sonntag um den 29. September statt. Die Kirchen und Altäre sind an diesem Tag mit Früchten des Feldes und des Gartens geschmückt. Auf den Bauernhöfen und auf Festplätzen der Dörfer und Städte feierten die Leute schon früher große Feste, bei denen gegessen, getrunken, getanzt und gespielt wurde. Zur Unterhaltung veranstaltete man z. B. Pferderennen und in Schaubuden wurde den Menschen Erstaunliches aus aller Welt gezeigt. 35 Erkundigt euch, ob bei euch in der Nähe auch ein Erntedankfest gefeiert wird! Sammelt Ideen für euer eigenes Fest!

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