Pädagogisches Konzept der Käthe- Kollwitz Schule

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1 Pädagogisches Konzept der Käthe- Kollwitz Schule Integrative Beschulung Die Käthe- Kollwitz Schule ist seit 2000 eine Verbundschule, in der Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung integrativ beschult werden. Die integrative Form der Beschulung ermöglicht, dass die Schülerinnen und Schülern von den Fördermaßnahmen für die jeweils anderen Förderschwerpunkte profitieren können. Schülerinnen und Schüler insbesondere im Primarbereich zeigen häufig eine Entwicklungsverzögerung allgemeiner Art, die sich nicht klar einem der drei Förderschwerpunkte zuordnen lassen können. Danach ist die Verbundschule eine Organisationsform, die im pädagogischen Sinne ausbaubar ist und keine Vorgaben zu pädagogischen Formen der Förderung postuliert, so dass im Rahmen bestehender Gesetze pädagogische Entscheidungen zur Förderung von Schülerinnen und Schülern wachsen und entwickelt werden können. Es müssen aber auch die Grenzen integrativer Beschulung berücksichtigt und anerkannt werden, d.h. nicht alle Schüler einer Jahrgangsstufe sind miteinander beschulbar. Unvereinbarkeiten ergeben sich aus stark unterschiedlichem Förderbedarf und stark divergierenden Zielen des Curriculums im Primarbereich (Richtlinien der allgemeinen Schulen, dauerhafte zieldifferente Förderung). Bei der Förderung im Bereich Lernen geht es um Schülerinnen und Schüler mit einer schwerwiegenden, umfänglichen und langdauernden Beeinträchtigung der Lernprozesse und des Lernaufbaus. Das Ziel der Förderung ist das Erreichen des Abschlusses der Schule für Lernen oder des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9. Das Curriculum berücksichtigt vor allem kleinschrittiges, handlungsorientiertes Arbeiten mit lebenspraktischer Vorbereitung auf das Berufsleben. Das Ziel im Bereich Sprache ist die Rehabilitation von Sprachstörungen, die dadurch eine Rückführung in die Regelschule ermöglicht. Förderung in Kleinstgruppen und Einzelförderung ist erforderlich. Der Unterricht gestaltet sich nach den Richtlinien der Grundschule oder der

2 Förderschule Lernen. Im Bereich emotionale und soziale Entwicklung sollen Kinder mit erheblichen Auffälligkeiten im sozialen, emotionalen, psychosomatischen und psychomotorischen Bereich und im Schulleistungsverhalten durch Erziehung und Unterricht umlernen. Durch erziehungstherapeutische Förderung können die Schüler eine Verhaltenskompetenz erlangen, die es ihnen erlaubt, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, die Verhaltensmöglichkeiten zu erweitern und positive Verhaltensweisen zu festigen. Dies führt nicht zuletzt auch zu einer positiven Arbeitshaltung im Unterricht. Didaktisch basiert dieser Bereich auf den Richtlinien der allgemeinen Schule oder der Förderschule Lernen. Ein Teil dieser Schüler ist reintegrierbar in die Regelschule. Fördermaßnahmen Unser Unterricht verbindet curriculare- und Förderziele. Die curricularen Ziele vereinigen die Vorgaben der Richtlinien und Lehrpläne und die individuellen Lernmöglichkeiten der Schüler. Die Förderziele orientieren sich an dem individuellen Förderbedarf des Schülers oder einer Gruppe von Schülern. Didaktische Prinzipien Prinzip der kleinen Schritte Häufiges Üben und Wiederholen Handlungsorientiertes Lernen Freiarbeit, Wochenplanarbeit Kooperative Lernformen Differenzierung Aufbauendes Lernen Individuelle Hilfen Bewegungstherapie Fächerübergreifender Unterricht

3 Sozial- emotionale Förderung Förderung der sozialen Interaktion Befähigung zum sozialen Lernen Gruppenpädagogik: Förderung des Wir- und Gemeinschaftsgefühls Kulturtechniken des menschlichen Umgangs Förderung der sozialen Emanzipation und der sozialen Kompetenz Abbau von Ängsten und verbaler und physischer Aggressivität Kenntnis von Verhaltensmustern und der eigenen Gefühle Förderung demokratischer Strukturen Förderung des Selbstvertrauens und der Selbständigkeit Therapeutische Fördermaßnahmen Sprachtherapie- Sprachtraining Wahrnehmungsförderung Psychomotorik Konzentrationstraining Lebenspraktische Förderung Unterstützen von Fähigkeiten und Begabungen wie z.b. handwerkliches Geschick, Kontaktfähigkeit Erarbeiten von Ideen für die Freizeitgestaltung im Unterricht Verkehrserziehung- Mofaführerschein Erste Hilfe Kurs, Schulsanitätsdienst Einstieg in handwerkliches d.h. praktisches Arbeiten Bereiche: Hauswirtschaft Textilgestaltung

4 Werken Gartenarbeit Berufswahlvorbereitung: Arbeiten in verschiedenen Werkbereichen Mehrere Schülerbetriebspraktika Zusammenarbeit mit Firmen, Arbeitsamt, Berufsschule, Jugendwerkstatt u.a. Üben von Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsgespräche Gezielte Wortschaftzerweiterung im Lernbereich Arbeitslehre in Anlehnung an das Berufsleben Wiederholen relevanter Grundlagen verschiedener Lehrberufe in Mathematik (z.b. Maße, Gewichte, Zins-, Prozentrechnung, Raumlehre u.a.) Elternarbeit Die besondere Einbindung der Eltern in das Schulleben ist abgesehen von dem Schulmitwirkungsgesetz vor allem in der Förderschule von besonderer Bedeutung. Hier geht es um einen ganzheitlichen Ansatz, der auch die Eltern/ Familie in das schulische Wirken einbezieht. Für die Schule ist die Unterstützung der Eltern auch bei der pädagogischen Arbeit notwendig, um Förder- und Erziehungspläne umsetzen zu können. Aber auch das gesellschaftliche Ansehen der Schule ist eng mit der positiven Einstellung und der Mitarbeit der Eltern verbunden. Um jedoch die didaktischen, sozialen, emotionalen und pädagogischen Ziele erreichen zu können, brauchen wir eine intakte Schulgemeinde, die nur mit Hilfe der Eltern entstehen kann. Um die Arbeit und den Wert dieser Schule auch in der Öffentlichkeit zu zeigen, nehmen Klassen oder Gruppen an Feierlichkeiten der Gemeinde teil. Außerdem finden in regelmäßigen Abständen eigene Feste der Schule statt, bei denen wir Einblick in das Schulleben geben. Schlussgedanken Das Pädagogische Konzept der Käthe- Kollwitz Schule hat sich seit dem Beginn der Arbeit als

5 Verbundschule bewährt, aber darüber hinaus einige Anpassungen erfahren. Neue Vorhaben, wie das Pilotprojekt Kompetenzzentrum für Sonderpädagogische Förderung und neue Vorgaben der Politik- Inklusion- bewirken eine stetige Veränderung. Dabei soll das Konzept immer an den Bedürfnissen der Schüler orientiert bleiben. Es ist zentraler Inhalt des Schulprogramms der Käthe- Kollwitz Schule und muss sich daher der ständigen Weiterentwicklung und Evaluation stellen.

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