[Erste Intention: eine Intention, die nicht für eine Intention steht]

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1 Aus der summa logicae des William von Ockham (ca ca. 1350) Übersetzung: Ruedi Imbach, nach Wilhelm von Ockham, Texte zur Theorie der Erkenntnis und der Wissenschaft, lat./dt., hg., übersetzt und kommentiert von Ruedi Imbach, Stuttgart (Reclam 8239), SL I,12: Erste und zweite Intention [Intentionen sind allgemein mentale Termini mit Zeichencharakter] [...] (2) Man muß zuerst wissen, daß ein Etwas in der Seele, das fähig ist, etwas anderes zu bedeuten, eine Intention der Seele genannt wird. Wie früher gesagt worden ist, sind die Laute auf dieselbe Weise, wie die Schrift zweitrangiges Zeichen im Verhältnis zu den Lauten ist [...], zweitrangige Zeichen dafür, wofür die Intentionen der Seele erstrangige Zeichen sind. In diesem Sinne sagt ARISTOTELES, die Laute seien Kennzeichen der Eindrücke in der Seele. Dieses in der Seele Existierende, welches ein Zeichen des Dinges ist und woraus ein mentaler Satz zusammengesetzt wird in der Weise, wie der gesprochene Satz aus Lauten zusammengesetzt wird, nennt man manchmal Intention der Seele, manchmal Begriff der Seele, manchmal Eindruck der Seele, manchmal Ähnlichkeit des Dinges [... ]. Wann immer jemand eine gesprochene Aussage ausspricht, hat er vorher in seinem Inneren eine mentale Aussage gebildet, die zu keinem Idiom gehört; das ist so sehr wahr, daß viele oft in ihrem Innern Aussagen bilden, die sie wegen der Mangelhaftigkeit des Idioms nicht ausdrücken können. Die Bestandteile solcher mentalen Aussagen werden Begriffe, Intentionen, Ähnlichkeiten oder Erkannte genannt. [Einzelne Erkenntnisakte können als mentale Termini mit Zeichencharakter fungieren; das Ökonomieprinzip spricht daher gegen die Annahme von objektiven "Inhalten" dieser Erkenntnisakte] (3) Aber was ist dieses Etwas in der Seele, welches ein derartiges Zeichen ist? (4) Es ist zu sagen, daß es diesbezüglich verschiedene Meinungen gibt: Einige sagen, es sei nichts anderes als etwas von der Seele Eingebildetes; andere behaupten, es sei eine gewisse vom Erkenntnisakt verschiedene Qualität, welche subjektiv [= objektiv!] in der Seele existiere; andere sagen, es sei der Erkenntnisakt selbst. (5) Zugunsten der letzten Ansicht spricht folgender Grund: überflüssigerweise wird etwas durch mehrere gemacht, was durch wenigere gemacht werden kann. Alles, was man erklären kann, wenn man etwas vom Erkenntnisakt Verschiedenes annimmt, kann man ebenso gut auch ohne dieses Verschiedene erklären, denn >für ein anderes stehen< und >etwas bedeuten<, kann dem Erkenntnisakt ebenso zukommen wie einem anderen Zeichen. Es ist also nicht erforderlich, etwas neben dem Erkenntnisakt anzunehmen. (6) Diese Meinungen werden später geprüft werden. Im Augenblick genügt es zu wissen, daß die Intention etwas in der Seele ist, das ein Zeichen ist, welches von Natur aus etwas, wofür es supponieren kann, bedeuten kann, oder daß es Teil eines mentalen Satzes sein kann. [Erste Intention: eine Intention, die nicht für eine Intention steht]

2 (7) Ein solches Zeichen ist zweifacher Art: Das eine ist Zeichen eines Dinges, das selbst kein Zeichen ist [...]. Ein solches Zeichen nennt man eine erste Intention. Von dieser Art ist jene Intention der Seele, welche von allen Menschen ausgesagt werden kann; und auf ähnliche Weise die von aller Weiße und Schwärze aussagbare Intention und ebenso bei anderen Fällen. [...] [Zweite Intention: Eine Intention für eine Intention] (11) Eine zweite Intention ist Zeichen solcher ersten Intentionen. Von dieser Art sind die Begriffe >Gattung<, >Art< und Derartiges. So [...] wenn man sagt: >Stein ist eine Gattung<, >Tier ist eine Gattung<, >Farbe ist eine Gattung< und ebenso in anderen Fällen wird von Intentionen eine Intention ausgesagt in der Weise, wie in den Aussagen >Mensch ist ein Name<, >Esel ist ein Name<, >Weiße ist ein Name< von verschiedenen Namen ein Name ausgesagt wird. [...] SL I, 14: In welchem Sinne "Universalien" allgemein und in welchem Sinne sie Einzelnes sind (3) Man muß zuerst wissen, daß >Einzelnes<, zweifach aufgefaßt wird. Auf eine erste Weise bedeutet der Name >EinzeInes< all das, was eines ist und nicht vieles. Und auf diese Weise fassen es jene auf, welche annehmen, das Universale sei eine Qualität der Seele, welche von mehreren ausgesagt werden könne - nicht für sich selbst, sondern für diese vielen -, und pflegen zu sagen, jedes Universale sei wahrhaft und wirklich ein Einzelnes, denn so wie jeder Laut [...], wahrhaft und wirklich einzeln und der Zahl nach einer ist, weil er einer ist und nicht viele, genau so ist eine Intention der Seele, welche mehrere äußere Dinge bedeutet, wahrhaft und wirklich einzeln und der Zahl nach eine, weil sie ein Ding ist und nicht mehrere, obschon sie mehrere Dinge bedeutet. (4) Anders wird >Einzelnes< aufgefaßt und meint das, was eines ist und nicht vieles und nicht Zeichen mehrerer sein kann. Wenn man >Einzelnes< so auffaßt, dann ist kein Universale ein Einzelnes, denn jedes Universale kann Zeichen mehrerer sein und kann von mehreren ausgesagt werden. [...] (5) Man muß also sagen, daß jedes Universale ein Einzelding ist; es nur aufgrund der Bedeutung, das heißt, weil es Zeichen mehrerer ist, ein Universale. SL I,15: Das Universale ist kein extramentales Ding (1) Weil es nicht genügt, diese Dinge zu erzählen, wenn sie nicht durch offensichtliche Gründe aufgewiesen werden, deshalb führe ich zum Gesagten einige Gründe an und bestätige das Gesagte durch einige Zitate. (2) Es kann mit Evidenz aufgewiesen werden, daß kein Universale eine extramentale Substanz ist. [Es folgen viele Argumente; hier zwei als Eindruck:] (4) Ferner: Wenn ein Universale eine Substanz wäre, welche in vielen Einzelsubstanzen existierte und dennoch davon verschieden wäre, dann folgte, daß es ohne diese existieren könnte, weil jedes Ding, das natürlicherweise früher ist als ein anderes, durch die göttliche Allmacht ohne dieses andere existieren kann. Diese Folgerung aber ist absurd. [...]

3 (7) Ferner: Es ergäbe sich, daß etwas vom Wesen Christi elend und verdammt wäre, denn die gemeinsame Natur, die wirklich in Christus und dem Verdammten existierte, wäre verdammt, weil Judas daran teilhätte. Das ist aber absurd. [...] SL I,33: The Meaning of Meaning ["Bedeuten" ist doppeldeutig] (1) >Bedeuten< wird von den Logikern in vielfacher Weise aufgefaßt. [1. Variante: "Weiß" steht für etwas Weißes] (2) Denn auf eine Weise sagt man, das Zeichen bedeute etwas, wenn es für etwas supponiert oder für etwas supponieren kann, so nämlich, daß von dem auf dieses hinweisenden Pronomen [= Namen] mittels dieses Verbs >ist< jener Name ausgesagt wird. Und in diesem Sinne bedeutet >weiß< Sokrates. Diese Aussage nämlich >Dieser ist weiß<, ist wahr, wenn ich auf Sokrates zeige. In diesem Sinne bedeutet >vemünftig< den Menschen. Diese Aussage nämlich >Dieser ist vernünftig< ist wahr, wenn ich auf einen Menschen zeige. Und so verhält es sich mit vielen anderen konkreten Ausdrücken. [2. Variante: "Weiß" ist Zeichen für die Weiße] (5) Anders wird >bedeuten< aufgefaßt, wenn man sagt, das werde bedeutet, wozu der Laut eingesetzt wurde, oder das, was auf die erste Weise durch den ursprünglichen Begriff oder den ursprünglichen Laut bedeutet wird. Und in diesem Sinne sagen wir, >weiß< bedeute die Weiße [...]. [Es gibt Dinge und "Akzidentien" (ja, die auch!)] (6) [...] es gibt keine anderen Dinge als Substanzen und Akzidenzien; aber sowohl Substanz als auch Akzidens sind Seiende an sich. [...] SL I, 63: Allgemeines zur Suppositionslehre (und Kritik an früheren Fassungen) [Grobe Charakterisierung] (5) Supposition bedeutet gewissermaßen >Für-ein-anderes-Stehen< [...] [In "Sokrates ist weiß" supponiert "Sokrates" für Sokrates - und "weiß" auch!] (6) Und auf diese Weise supponiert allgemein ein Terminus für das, von dem [...] durch die Aussage ausgedruckt wird, daß das Prädikat von ihm ausgesagt wird, wenn der supponierende Terrninus Subjekt ist; wenn der supponierende Terminus Prädikat ist, wird ausgedrückt, daß das Subjekt ihm [...] untergeordnet wird, wenn eine Aussage gebildet wird. In diesem Sinne wird durch die Aussage >Der Mensch ist ein Lebewesen< ausgedrückt, daß Sokrates wahrhaft ein Lebewesen ist, so daß diese Aussage >Dies ist ein Lebewesen<, wahr ist, wenn man sie bildet, indem man auf Sokrates zeigt. [...] Und verhältnisgleich muß man bezüglich des Prädikates sprechen, denn durch diesen Satz >Sokrates ist weiß<, wird ausgedrückt, daß Sokrates jenes Ding ist, welches Weiße hat; und daher supponiert das

4 Prädikat für jenes Ding, das Weiße hat. Wenn kein anderes Ding außer Sokrates Weiße besäße, dann würde das Prädikat einzig für Sokrates stehen. [...] ["weiß" in "Sokrates ist weiß" suponiert also nicht für eine Form; denn sonst müßte die Form von sich selbst prädiziert werden] (8) Daraus folgt, daß, was einige Unwissende sagen, falsch ist, nämlich daß das Konkrete auf seiten des Prädikats für die Form supponiere - z. B. daß in der Aussage >Sokrates ist weiß, >weiß< für die Weiße supponiert -, denn die Aussage >Die Weiße ist weiß< ist absolut falsch, wie auch immer die Termini supponieren mögen. [...] SL I,64: Die Arten der Supposition 1. Die suppositio personalis (1) Man muß wissen, daß die Supposition zuerst in personale, einfache und materiale eingeteilt wird. (2) Personale Supposition liegt vor, ganz allgemein, wenn der Terminus für sein Bedeutetes steht, ungeachtet dessen, ob dies nun [1] ein extramentales Ding, [2] ein Laut, [3] eine Intention der Seele, [4] ein Schriftzeichen oder irgend etwas anderes Vorstellbares sei. Also: Immer, wenn ein Subjekt oder ein Prädikat eines Satzes für sein Bedeutetes supponiert - bei signifikativem Gebrauch -, handelt es sich um eine personale Supposition. [Fall 1: In "Jeder Mensch ist ein Lebewesen" steht "Mensch" für Menschen] (3) Beispiel des ersten Falles: Wenn ich sage >Jeder Mensch ist ein Lebewesen<, dann supponiert Mensch, für das, was der Terminus bedeutet, weil >Mensch< nur zur Bedeutung von diesen Menschen eingesetzt worden ist; er bedeutet nämlich nichts ihnen Gemeinsames, sondern diese einzelnen Menschen selbst [...] [Fall 2: In "Jeder gesprochene Name ist ein Redeteil" steht "Name" für Namen im Sinne von Lauten] (4) Beispiel des zweiten Falles: Wenn ich sage >Jeder gesprochene Name ist ein Redeteil< dann supponiert >Name<, allein für Laute; denn der Ausdruck Name, wurde zur Bedeutung von Lauten eingesetzt, also supponiert er in dieser Aussage personal. [Fall 3: In "Jede Intention der Seele ist in der Seele" steht "Intention" für Intentionen und "Seele" für die Seele] (5) Beispiel für den dritten Fall: Wenn ich sage [...] >Jede Intention der Seele ist in der Seele< dann supponiert jedes dieser Subjekte personal, weil es [für das] supponiert, zu dessen Bedeutung es eingesetzt worden ist. [...] 2. Die suppositio simplex [In " 'Mensch' ist eine Art" steht die Buchstabenkette " 'Mensch' " für die Intention *Mensch*] (8) Eine einfache Supposition liegt vor, wenn der Terminus für eine Intention der Seele supponiert, aber nicht signifikativ verwendet wird [d.h. offenbar nicht so wie in " Jede

5 Intention der Seele ist in der Seele"], z. B. wenn ich sage >Mensch ist eine Art<, dann supponiert dieser Terminus >Mensch< für eine Intention der Seele, weil jene Intention eine Art [d.h. ein Artbegriff] ist; und trotzdem bedeutet der Terminus >Mensch< nicht im eigentlichen Sinne jene Intention, sondern [eben Menschen;] jener Laut und jene Intention sind nur einander untergeordnete Zeichen, die dasselbe bedeuten, nach der Weise, die anderswo erklärt worden ist. [...] 3. Die suppositio materialis [In " 'Mensch' ist ein Name steht "Mensch" für sich selbst, d.h. für das materiale Zeichen (z.b. die Buchstabenfolge) "Mensch" (10) Materiale Supposition liegt vor, wenn der Terminus [...] für den Laut oder das Schriftzeichen steht. Auf diese Weise ist klar, daß im Satz >"Mensch" ist ein Name<, >Mensch<, für sich selbst supponiert und dennoch nicht sich selbst bedeutet. [sondern?...]. Klarstellungen SL I,5: [Keine Selbstprädikation: Gerechtigkeit ist eine Tugend, aber nicht gerecht] [...] >gerecht< supponiert in der Tat für einen Menschen, wenn man sagt >Der Gerechte ist tugendhaft<; >gerecht< kann aber nicht für die Gerechtigkeit supponieren, da die Gerechtigkeit, obschon sie eine Tugend ist, nicht tugendhaft ist. Der Name >Gerechtigkeit< steht für eine Qualität und nicht für den Menschen. Und deshalb geschieht es, daß das Ausgesagtwerden eines solchen konkreten Namens [z.b. >gerecht<] von einem abstrakten [z.b. >Gerechtigkeit<] unmöglich ist, da ein solcher konkreter Name und der abstrakte immer für verschiedene Dinge supponieren. [Abstrakte Namen können für Akzidentien stehen - m.a.w.: Akzidentien gibt's!] (4) Es gibt nun drei Unterarten oder Unterschiede [abstrakter] Namen. Der erste tritt ein, wenn der abstrakte Name für ein Akzidens oder irgendeine einem Subjekt wirklich inhärierende Form supponiert und der konkrete Name für das Subjekt desselben Akzidens oder derselben Form supponiert oder umgekehrt. Der erste Fall tritt bei den Beispielen >Weiße - weiß<, >Wärme - warm<, >wissend - Wissenschaft< ein [...] [Konkrete Namen können unter Verwendung abstrakter Namen definiert werden] (3) [...] Denn >das Weiße< besitzt eine Definition, die ausdrückt, was der Name bedeutet, bei welcher ein Ausdruck im Nominativ und der andere in einem anderen Fall steht. Wenn du daher fragst, was der Name >das Weiße<, bedeute, wirst du antworten, dasselbe wie diese ganze Rede >etwas durch Weiße Bestimmtes< oder >etwas, das Weiße besitzt<. [...] SL II,2: [Obwohl "weiß" und "Sokrates" in "Sokrates ist weiß" für dasselbe supponieren, ist (in einem gewissen Sinne von "ist") "weiß" nicht dasselbe wie "Sokrates"]

6 (2) Diesbezüglich muß man sagen: Damit eine solche singuläre Aussage, die nicht mit vielen Aussagen gleichwertig ist, wahr ist, wird nicht gefordert, daß deren Subjekt und Prädikat wirklich identisch seien; auch nicht, daß das Prädikat von der Sache her dem Subjekt innewohne oder wirklich inhäriere. Auch nicht, daß das Prädikat mit dem Subjekt im Bereich der außerseelischen Dinge vereinigt werde - für die Wahrheit dieser Aussage >Dieser ist ein Engel<, wird beispielsweise nicht gefordert, daß der Allgemeinbegriff >Engel<, wirklich mit dem, was auf der Subjektseite gesetzt wird, identisch sei; auch nicht, daß er diesem innewohne oder etwas Derartiges -, sondern es genügt dazu und wird gefordert, daß das Subjekt und das Prädikat für dasselbe supponieren. Und deswegen ist der Satz >Dies ist ein Engel< wahr, wenn Subjekt und Prädikat für dasselbe supponieren. Und deswegen wird damit nicht ausgedrückt, der Betreffende habe die Engelheit oder die Engelheit sei in ihm oder etwas Derartiges, sondern es wird ausgedruckt, daß dieser wahrhaft ein Engel sei; und es wird auch nicht ausgedruckt, daß er das Prädikat sei, sondern daß er das sei, wofür das Prädikat supponiert. [...] [Nieder mit dem platonisch-aristotelischen Jargon!] (4) Daraus erhellt, daß bei genauem Sprachgebrauch alle Aussagen von der Art >Mensch gehört zur Washeit des Sokrates<, >Mensch gehört zum Wesen des Sokrates<, >Die Menschheit ist in Sokrates<, >Sokrates besitzt die Menschheit<, >Sokrates ist durch die Menschheit Mensch<, und viele solche Aussagen, die von fast allen zugestanden werden, falsch sind. [...]

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