Consumerization Business Enterprise / Industrial

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1 Enterprise Mobility mit Smartphones / Tablets / Handhelds Ein völlig neues Universum in der Unternehmens-IT, Ein breites Spektrum mit vielfältigen Besonderheiten und Hürden Franz Haslbeck

2 Enterprise Mobility Consumerization... ios, Android, Windows Phone, Symbian, HP webos (Palm) Business... Windows Mobile, Blackberry, Symbian Enterprise / Industrial... Windows CE, Windows Mobile, Windows Embedded Handheld

3 Consumerization: Anwendungs-/Einsatzgebiete, OS, Hardware ios (iphone + ipad), Android, Windows Phone, Symbian, HP webos (Palm); Consumer-Geräte für den Massenmarkt privater und semiprofessioneller (Einzel-)Anwender, Apps werden in zentralen AppStores mit Einzel-User-Lizenz angeboten, mit breitem Angebot und extrem unterschiedlicher Qualität (selten Heavy Apps ), sehr oft kostenlos und werbefinanziert, hohes Maß an Standardisierung je OS mit sehr unterschiedlichen Besonderheiten, Stärken und Schwächen, Haupt-Unterschiede je OS in der graphischen Benutzeroberfläche (GUI), den Bedienkonzepten und Variabilitäts-Optionen, z.t. korrespondierend mit den verfügbaren Hardwareausstattungen und Zusatz-Optionen (oft im Bereich Multimedia / Unterhaltung); in Unternehmen: oft als Handy-Ersatz mit beidseitigem Zusatz-Nutzen (Status-Gewinn, mehr Funktionalität); Anwender-Akzeptanz: relativ hoch / Tendenz steigend, oft allerdings bereits schwer überbrückbare OS-Grenzen (aufgrund eigener Nutzer-Erfahrungen, Ressentiments); alle Consumer Systeme tendieren auch immer mehr zu...

4 Business: Anwendungs-/Einsatzgebiete, Windows Mobile, Blackberry, Symbian; OS, Hardware die klassischen Business Systeme haben ebenfalls immer auch Consumer/Prosumer mit adressiert, ihre Marktanteile leiden weiterhin zusehends an der starken massenmarktorientierten Consumer-Konkurrenz; Einsatz in professionellen und semiprofessionellen (meist kaufmännischen) Bereichen, mit Fokus auf Business Anwender und entsprechende Anwendungsszenarien: Business-Kommunikation (insbes. zentraler Unternehmens-Mail-Server), Office- Anwendungen, Navigation und Flottenmanagement, Client-Zugriff auf serverbasierte Unternehmens-IT-Systeme (Datenbanken, CRM, ERP, i.d.r. im kaufmännischen Bereich), von Anfang an (ursprünglich i.d.r. betriebssystemspezifische) Management-Systeme für Device Management (MDM), Einrichtung von Benutzerkonten und rechten, zur Forcierung von Sicherheitsrichtlinien (Security Policies), zur Verteilung (servergepushte Installation oder zentrale Bereitstellung) von Anwendungen und Inhalten;

5 Anwendungs-/Einsatzgebiete, OS, Hardware Business (Forts.): Hardwareunterstützung: oft integrierte Hardware-Tastatur (Full QWERTY), nicht immer integrierte Kamera (aufgrund von Sicherheitsbestimmungen, kontrolliert durch Werksschutz), z.t. optionale Erweiterungen i.d.r. für Input/Output (z.b. externe Tastaturen, Drucker, Scanner, Sensoren); Anwender-Akzeptanz: individuell sehr unterschiedlich (Alters- und Geschlechtsunterschiede, Nutzerhorizont), auf breiter Basis relativ schwach, bei Flexibilität bzgl. OS-Auswahl und gewisser Nutzer-Freiheiten Tendenz steigend; bei mächtigem OS wie v.a. Windows Mobile fließender Übergang zu...

6 Anwendungs-/Einsatzgebiete, Enterprise / Industrial: OS, Hardware Windows CE, Windows Mobile, Windows Embedded Handheld; i.d.r. enge Einbindung in operative Prozesse und Systeme mit starker Anpassung und Optimierung an den Einsatzzweck sowohl von Hard- als auch Software, Einsatz in oft auch bürofernen Umgebungen und Einsatzgebieten (Industrie, Steuerungssysteme, Logistik, Gastronomie, Klinik-Medizin / Kranken- und Altenpflege, Service-Techniker, vielschichtigen Außendienst-Anwendungsgebieten, etc.), oft zur mobilen und dezentralen Datenerfassung, Infrastruktur-Überwachung / -Wartung, mit unterschiedlichen Konzepten der Datenübermittlung / -synchronisation; Hardware oft speziell auf die Anforderungen angepasst, insbes. Unterstützung von Industriestandards (v.a. Schutz gegen Staub, Spritzwasser, mechanische Einwirkungen wie Stöße und Stürze)

7 Enterprise Mobility Strategie und Praxis: Dont s & Do s Strategische Aspekte / Einsatzgebiete > Sehr langfristige Planung, Nachhaltigkeit Technolog. Aspekte + Herausforderungen > Multi-Platform, Security Policies, Mobile Verbindungen Workflow + Prozesse > Völlig neu überdenken, umfassend anpassen Faktor Mensch > Usability, User Experience, Anwender-Akzeptanz, Schulungen

8 Enterprise Mobility Strategie und Praxis: Dont s & Do s Strategische Aspekte / Einsatzgebiete: Mobile ist KEIN Addon, kein Anhängsel, sondern bringt weitreichende Auswirkungen mit sich und erfordert eigene, neue Prioritäten, siehe auch: > Technologie, > Prozesse, > Faktor Mensch Nachhaltigkeit: Langfristiger Ansatz von Strategie und Planungen Einsatzgebiete: mobile Geräte sind mächtige Werkzeuge und vielfältig, nahezu unbegrenzt einsetzbar, praktisch alle Business Units bzw. Geschäftsbereiche eines Unternehmens können von einem Einsatz mobiler Geräte profitieren, von der Logistik bis zu Mobile Marketing, immer öfter auch über die Grenzen des eigenen Unternehmens bzw. der eigenen Enterprise IT Infrastruktur hinweg (zu Kunden, Geschäftspartnern, externen Diensten), Entscheidungskompetenz: wer trifft strategische Unternehmensentscheidungen: Geschäftsleitung, IT, Controller, Abteilungen,...? ROI / Effizienz: nicht zu kurz springen heisst langfristig Kosten sparen

9 Enterprise Mobility Strategie und Praxis: Dont s & Do s Technologische Aspekte und Herausforderungen: Multi-Platform: je nach strategischer Planung ergibt sich im Unternehmen eine Mischung von Consumer-, Business- und Enterprise-/Industrie-Geräten mit entsprechend breiter OS-Abdeckung (verschiedene, zusätzliche, mobile Betriebssysteme) Integration: Anbindung der mobilen Geräte an unterschiedlichste Enterprise IT Systeme Management von Geräten, Systemen und Diensten: in jedem Fall müssen übergreifende Systeme (Mobile Device Management, Security,...) alle aktuellen und zukünftigen Systeme und Geräte unterstützen Security Policies: müssen forciert werden können, erfordern im Mobilen Einsatz Erweiterung und Anpassung Mobile Verbindungen: diverse mobile Technologien (GSM/UMTS/LTE, WiFi, Bluetooth, Infrarot, NFC,...), grosse praktische Herausforderungen durch nicht zuverlässig zur Verfügung stehende Datenverbindungen (Netzverfügbarkeit, Stabilität/Qualität), dadurch sind unterschiedliche Konzepte der Datenübermittlung / -synchronisation in Betracht zu ziehen;

10 Enterprise Mobility Strategie und Praxis: Dont s & Do s Workflow und Prozesse: Mobile ist kein Addon, sondern immer auch eigenständig aber vor allem als Teil eines Gesamtsystems zu betrachten Etablierte Betriebsabläufe sind in einem neuen, erweiterten Kontext mobiler Einsatzszenarien vollständig zu überdenken, in aller Regel neu zu definieren, schliesslich umfassend anzupassen die Integration mobiler Komponenten erfordert nicht selten, neben den bestehenden Abläufen auch die entsprechenden Systeme (insbesondere Software) vollständig mit in die Planung einzubeziehen und können daher vor Realisierung von Effizienzgewinnen hohe Investitionskosten erfordern, die jedoch zur Maximierung positiver Effekte unvermeidbar sind Vor der Planung / Konzeption neuer mobiler Software bzw. Lösungen müssen die Aufgaben bzgl. Neu-Definition und Anpassung von Workflow und Prozessen abgeschlossen sein, um Inkonsistenz, Ineffizienz und damit Fehlinvestitionen zu vermeiden

11 Enterprise Mobility Strategie und Praxis: Dont s & Do s Faktor Mensch : Usability und User Experience: Was ist der Unterschied? Warum sind sie von so entscheidender Bedeutung? Definitionen: Usability = objektiv messbare Anwenderfreundlichkeit User Experience = individuell subjektive Einschätzung von Anwendern im Zusammenspiel von Funktion (Anwendung und Dienste), Design und Kontext (Inhalt, Einsatzszenario, Unterhaltungs-/Spaßfaktor), wobei empfundene Unzulänglichkeiten auch sehr überproportionale Auswirkungen haben können User Akzeptanz = Mischung aus eigenem Erfahrungshorizont und Präferenzen des Anwenders und sowohl Usability als auch User Experience Usability muss getestet und optimiert sein, User Experience muss im Rahmen der Gesamt-Planungen durchgängig und umfänglich berücksichtigt werden, Anwender-Akzeptanz kann mit Hilfe von spezifischen und gezielten Schulungen deutlich erhöht, oft überhaupt erst ermöglicht werden

12 Zusammenfassung Enterprise Mobility Lessons learned: - Mobility ist kein Addon - Überarbeitung und Anpassung von Betriebsabläufen und Systemen - umfassende Planung und langfristige Strategie - neue, mobile Betriebssysteme und Technologien - Faktor Mensch

13 Fragen? München / Berlin Competence Center Mobile Enterprise Solutions Franz Haslbeck, Director

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