Angestellten-Forum des ZVK e. V. Stuttgart, Andrea Wolf

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1 Angestellten-Forum des ZVK e. V. Stuttgart, Andrea Wolf Die externe stationäre Qualitätssicherung am Beispiel der Orthopädie und Unfallchirurgie Implikationen für die Physiotherapie (Aktuelle Umsetzung und Perspektiven) 1

2 Inhalt Gesetzliche Grundlagen und der Gemeinsame Bundesausschuss Das IQTIG und seine Aufgaben im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung Die QS-Verfahren in der Orthopädie und Unfallchirurgie Perspektiven Bedeutung des KHSG 2

3 Der Gemeinsame Bundesausschuss 3

4 92 Richtlinien des G-BA ( ) Er soll insbesondere Richtlinien beschließen über die ärztliche Behandlung Einführung neuer Untersuchungs-und Behandlungsmethoden Verordnung von Arznei-, Verband-, Heil-und Hilfsmitteln, Krankenhausbehandlung, häuslicher Krankenpflege und Soziotherapie Rehabilitation Bedarfsplanung Qualitätssicherung Schutzimpfungen ( ) 4

5 Inhalt Gesetzliche Grundlagen und der Gemeinsame Bundesausschuss Das IQTIG und seine Aufgaben im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung Die QS-Verfahren in der Orthopädie und Unfallchirurgie Perspektiven Bedeutung des KHSG 5

6 Eine neue Bedeutung der Qualität im Gesundheitswesen - TEIL I

7 Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) - Aufgaben Auftragnehmer des G-BA: Das IQTIG arbeitet im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses an Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur Darstellung der Versorgungsqualität Qualität definieren: Entwicklung von Indikatoren und Instrumenten für die Messung und Darstellung der Versorgungsqualität möglichst sektorenübergreifend; unter Einbezug von Patientenbefragungen und Sozialdaten Daten für Taten: Entwicklung der notwendige Dokumentation für die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung Krankenhäuser vergleichbar machen: Auf der Grundlage geeigneter Daten sollen einrichtungsbezogene vergleichende Übersichten über die Qualität erstellt werden Transparenz: Veröffentlichung der Ergebnisse Qualitätssicherungsmaßnahmen in einer für die Allgemeinheit verständlichen Form Entwicklung: Kriterien zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln, die in der ambulanten und stationären Versorgung verbreitet sind. 7

8 Inhalt Gesetzliche Grundlagen und der Gemeinsame Bundesausschuss Das IQTIG und seine Aufgaben im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung Die QS-Verfahren in der Orthopädie und Unfallchirurgie Perspektiven Bedeutung des KHSG 8

9 Bereiche der gesetzliche Qualitätssicherung Verfahrensbereiche in der QS Gefäßchirurgie Gynäkologie Herzschrittmacher und Defibrillatoren Kardiologie QS-Verfahren der Orthopädie und Unfallchirurgie Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung Mammachirurgie Orthopädie und Unfallchirurgie Perinatalmedizin (www.perinatalzentren.org) Pflege Pneumonie Hüftendoprothesenversorgung Knieendoprothesenversorgung Viszeralchirurgie Herz- und Lungentransplantation Herzchirurgie Lebertransplantation Nieren-/Pankreastransplantation 9

10 Der Regelbetrieb in der externen stationären Qualitätssicherung Festlegung/Anpassung der Spezifikation QS-Filter über z. B. OPS-Kodes Dokumentationsbogen Dokumentation Datenweiterleitung LQS IQTIG Auswertung der Qualitätsindikatoren Strukturierter Dialog und Konsequenzen Bewertung der Ergebnisse (Fachgruppen auf Bundesebene) Veröffentlichung der Ergebnisse 10

11 Qualitätsindikatoren in der endoprothetischen Versorgung Bedeutung der Physiotherapie Hüftendoprothesenversorgung Indikation zur elektiven Hüft-Endoprothesen- Erstimplantation Indikation zum Hüft-Endoprothesen-Wechsel Präoperative Verweildauer über 48 Stunden Sturzprophylaxe Perioperative Antibiotikaprophylaxe Knienendoprothesenversorgung Indikation zur Knie-Totalendoprothese Indikation zur Schlittenprothese Indikation zum Knie-Endoprothesen-Wechsel bzw. Komponentenwechsel Peroperative Antibiotikaprophylaxe Allgemeine intra- und postoperative Komplikationen Spezifische intra- und postoperative Komplikationen Beweglichkeit bei Entlassung Gehunfähigkeit bei Entlassung Sterblichkeit während des akut-stationären Aufenthaltes Intra- und Postoperative Komplikationen (allgemeine, spezifische und Versterben) Beweglichkeit bei Entlassung Gehunfähigkeit bei Entlassung 11

12 Qualitätsindikator Beweglichkeit bei Entlassung Qualitätsziel: Möglichst oft eine Beweglichkeit des Kniegelenks von Grad bei Entlassung aus der akutstationären Versorgung Referenzbereich: 80% (Zielbereich) Rechenregel: Zähler Nenner Patienten, bei denen eine postoperative Beweglichkeit des Knies von Grad erreicht wurde (Streckung mindestens 0 Grad, Beugung mindestens 90 Grad) Alle Patienten ab 18 Jahren mit elektiver Knie-Endoprothesen- Erstimplantation, die lebend entlassen wurden 12

13 Qualitätsindikator Beweglichkeit bei Entlassung Ergebnisse I 13

14 Qualitätsindikator Beweglichkeit bei Entlassung Ergebnisse II 14

15 Weiterentwicklung in den QS-Verfahren der Orthopädie und Unfallchirurgie Follow-up-Indikatoren Nutzung von Sozialdaten Entwicklung von Patientenbefragungen Entwicklung von Einrichtungsbefragungen 15

16 Informationen zur gesetzlichen Qualitätssicherung 16

17 Inhalt Gesetzliche Grundlagen und der Gemeinsame Bundesausschuss Das IQTIG und seine Aufgaben im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung Die QS-Verfahren in der Orthopädie und Unfallchirurgie Perspektiven Eine neue Bedeutung der Qualität (KHSG) 17

18 Eine neue Bedeutung der Qualität im Gesundheitswesen TEIL II Qualitätsbasierte Selektivverträge Planungsrelevante Qualitätsindikatoren Qualitätsbasierte Zu- und Abschläge G-BA Richtlinie zu Sanktionen Kontrollen durch den MDK Qualitätsbasierte Notfallversorgung

19 Hauptaufgaben des IQTIG mit Einführung des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) Qualitätsorientierte Krankenhausplanung: Entwicklung planungsrelevanter Qualitätsindikatoren (bis Ende 2016) bei unzureichender Qualität von erheblichem Maß dürfen Krankenhäuser ganz oder teilweise nicht mehr in den Krankenhausplan aufgenommen werden Qualitätsorientierte Zu- und Abschläge: Entwicklung/ Auswahl geeigneter Qualitätsindikatoren (bis Ende 2017) 19

20 Diskussion Welche Herausforderungen ergeben sich in der Hüft- und Knieendoprothesenversorgung aus Sicht der PhysiotherapeutInnen? Wo besteht Handlungsbedarf, der im Rahmen der Qualitätssicherung aufgegriffen werden könnte? 20

21 Angestellten-Forum des ZVK e. V. Stuttgart, Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 21

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