Ehrwürdiger. Meister vom Stuhl. Ehrwürdige, würdige. und geliebte. Brüder Alle. Die Ringparabel

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1 n a t Na e s i e der W g n i s s e L m i a r h p E d l o h t t o G Ehrwürdiger Meister vom Stuhl Ehrwürdige, würdige und geliebte Brüder Alle Die Ringparabel S A P E R E A U D E

2 Tempelrede RINGPARABEL

3 Aufklärung Mit der «ヌAufklärung»ネ, der Überwindung von Feudalismus und Absolutismus im 18. Jahrhundert, begann der Kampf für persönliche Freiheit und Menschenrechte. Die Aufklärung vollzieht, im Humanismus bzw. der Renaissance begonnen, die Emanzipation des Individuums. Der bedeutendste Vorkämpfer dafür in Deutschland war Gotthold Ephraim Lessing. Wir sind dankbar für unsere heutige Freiheit, die Lessing, neben anderen, für uns erkämpft hat. Es ist übrigens noch interessant, sich daran zu erinnern, wenn wir unsere Lichter entzünden, dass dieses Zeitalter nur im Deutschen «ヌAufklärung»ネ heisst. Im Englischen und Französischen aber «ヌenlightenment»ネ oder «ヌsiècle des Lumières»ネ genannt wird, also «ヌZeit des Lichts»ネ, der Erleuchtung Wir stellen wir uns nun heute die Frage «ヌIst die Ringparabel eine tragfähige Weisheit für das 21. Jahrhundert? Geht der Aufruf zur Toleranz und Tugend im Bezug auf Religionen über ein oberfl ächliches Verständnis hinaus»ネ? Fakt ist: Mit der Tragödie Nathan der Weise schuf Lessing einen grossen Beitrag für Toleranz gegenüber der Religion. Ein Beitrag, der an Aktualität nichts eingebüsst hat. Denn die hier gemeinte Toleranz ist nicht ein gegenseitiges Dulden in Indifferenz, sondern begründet auf ein von gegenseitiger Achtung, Respekt und Liebe getragenem Verhalten den Andersgläubigen gegenüber. Entsprechend der Geschichte der Toleranzidee ist der Begriff häufi g mit der religiösen Toleranzforderung verknüpft. So betrachtet der Philosoph Max Müller Toleranz als den gegenseitigen Respekt der Einzelnen gegenüber den Ansichten über die «ヌLetzen Dinge»ネ. Und sieht eine Verankerung im christlichen Liebesgebot. In der Philosophie ist das Problem der Toleranz mit der Frage nach der Wahrheit und Freiheit verbunden. Gibt es «ヌdie Wahrheit»ネ im Besitz von Einzelnen bzw. Gruppen und inwiefern verhält es sich mit Freiheit gegenüber dem als «ヌWahrheit»ネ angesehenen? Im Zeitalter der Aufklärung wird die Toleranzidee zur Forderung einer Duldung aller Konfessionen. Der Bedeutungsbereich des Toleranzbegriffs wird auch über das Religiöse hinaus erweitert, auf eine allgemeine Duldung anders Denkender und Handelnder. So gilt in Lessings 1779 veröffentlichten Drama Nathan der Weise, die Ringparabel als eine zeitgenössische Formulierung des Toleranzgedankens bezogen auf die drei Weltreligionen. - Apropos Duldung: Goethe forderte in seiner Aphorismensammlung Maximen und Refl exionen: «ヌToleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen; Dulden heisst beleidigen.»ネ1

4 Zugegeben, der Begriff Toleranz wird gelegentlich kontrovers interpretiert und diskutiert; ja selbst in unseren eigenen Reihen. Nicht ganz zu Unrecht schreibt der mehrfach preisgekrönte deutsche Schriftsteller und bildende Künstler türkischer Herkunft Feridun Zaimoğlu in seinem Kommentar zum Stück Nathan der Weise", dass das heutige Verständnis von Toleranz immer mehr zur Beliebigkeit verkommt. Recht provokant führt er aus: Tolerant ist heute jeder Idiot, und Idioten sollte man aus dem Wege gehen". Wir haben uns einerseits mit einem heuchlerischen Gebrauch des Wortes Toleranz auseinander zu setzen, andererseits mit Orthodoxie. Ich will giftige Toleranz", sagt er, «ヌeine, die sich nicht scheut, dort Stellung zu beziehen, wo Menschen erbarmungslos handeln und andere erbarmungslos behandelt werden»ネ.2 Die Frage nach Frieden und Toleranz zwischen den Menschen und Religionen ist dann beantwortet, wenn sie in der Lage sind, ihre Differenzen im Glaubensverständnis in einer Weise austragen können, die den Frieden nicht gefährdet, sondern stärkt. Wenn es gelingt, über das gegenseitige Dulden hinaus zu einer Haltung von Respekt und Achtung voreinander zu kommen, die sich im Handeln und nicht in Lippenbekenntnissen zeigt.3 Noch ein persönliches Wort von Gotthold Ephraim Lessing: Der vollständige Inbegriff der natürlichen Religion, zu der jeder Mensch verbunden ist, besteht darin, dass man einen Gott erkennt, sich die würdigsten Begriffe von ihm zu machen sucht und auf diese Begriffe bei allen Gedanken und Handlungen Rücksicht nimmt. Liebe Brüder: Mit diesen Gedanken, Fragen und Antworten zur tragfähigen Weisheit der Ringparabel für das 21. Jahrhundert möchte ich überleiten zur Sommerpause. Zur Zeit des Unterbruchs unserer Arbeit im hier Tempel, des hoffentlich guten Wetters, zur Zeit der Musse und zur wohlverdienten Pause, die es uns ermöglicht endlich all das in Angriff zu nehmen was liegenblieb. Unvollständige Baurisse in aller Ruhe zu Ende bringen, andere Logen besuchen, die geplante Reise in den Süden antreten oder endlich das Buch in die Hand zu nehmen, das darauf wartet gelesen zu werden. Was immer ihr auch geplant habt: Ich wünsche euch eine gute Zeit.

5

6 SAPERE AUDE, REDNER Quellenhinweise & Literatur 1 Hinz Duthel: Die grosse Geschichte der Freimaurerei Rituale und Grade 2 Feridun Zaimoglu: Mit Lessing in der roten Harfe sitzen. Ein Gespräch mit Sebastian Huber. Programmheft zum Stück im Burgtheater, Spielzeit 2004/ Dr. phil. Carola Kaltenbach, TAO Team für Angewandte Psychologie und Organisationsberatung T 1 vom 27. Juni 2014, Schliessung Hüttenjahr - 6 -

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