Krankheiten des Atmungssystems. Neubildungen

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1 178/ November 2013 Toursachen in der EU28 im Jahr 2010 Kreislaufsystems sind die häufigste Toursache bei Männern und Frauen im Alter von 65 Jahren und älter Bei der älteren Bevölkerung der EU28, denjenigen im Alter von 65 Jahren und älter, waren Kreislaufsystems 1 und Neubildungen 1 im Jahr 2010 bei Weitem die häufigste Toursache, mit Tofällen bzw Tofällen je Einwohner dieser Altersgruppe 2. Atmungssystems 1 (378 Tofälle je Einwohner), Verdauungssystems 1 (177), Nervensystems 1 (154) sowie Tofälle durch äußere Ursachen 1 (125) waren die weiteren Haupttoursachen dieser Altersgruppe. Bei allen dieser Toursachen waren die standardisierten Sterbeziffern 2 der älteren Männer in der EU28 höher als die der älteren Frauen. Bei der gesamten Bevölkerung der EU28 war die Reihenfolge der häufigsten Toursachen ähnlich wie bei der älteren Bevölkerung, während die häufigste Toursache der EU28 Bevölkerung unter 65 Jahren Neubildungen (86 Tofälle je Einwohner) waren, vor Kreislaufsystems (52) und äußeren Toursachen (30). Diese Informationen werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. Die in dieser Pressemitteilung verwendeten standardisierten Sterbeziffern berücksichtigen die jüngsten Ergebnisse Bevölkerungszensus und werden anhand der neu definierten Standardbevölkerung 2 errechnet und sind nun für detailliertere Toursachen 3 verfügbar. EU28 Standardisierte Sterbeziffer der häufigsten Toursachen 1, nach Alter und Geschlecht Kreislaufsystems Neubildungen Atmungssystems Verdauungssystems Äußere Ursachen Nervensystems und der Sinnesorgane Gesamt Männer, gesamt Frauen, gesamt Gesamt, unter 65 Jahren Männer, unter 65 Jahren Frauen, unter 65 Jahren Gesamt, 65 Jahre und älter Männer, 65 Jahre und älter Frauen, 65 Jahre und älter

2 Herzinfarkt bei älteren Männern und Frauen: niedrigste Sterbeziffern in Frankreich und Spanien Durch Herzinfarkt verursachte Tofälle traten in der EU28 häufiger bei Männern im Alter von 65 Jahren und älter auf als bei älteren Frauen (338 Tofälle je Männer im Alter von 65 Jahren und älter und 188 Tofälle je Frauen im Alter von 65 Jahren und älter). Die Sterbeziffern durch Herzinfarkte unterschieden sich im Jahr 2010 ebenfalls deutlich zwischen den Mitgliedstaaten. Die höchsten Ziffern bei älteren Männern verzeichneten Rumänien (618 Tofälle je Männer) und Finnland (595) und bei älteren Frauen Malta (455 je Frauen) und Rumänien (412). Die niedrigsten Ziffern sowohl bei älteren Männern als auch älteren Frauen fanden sich in Frankreich (168 bei Männern und 85 bei Frauen) und Spanien (258 bei Männern und 138 bei Frauen). Krebs bei älteren Männern und Frauen: niedrigste Sterbeziffern in Bulgarien und Zypern In der EU28 war die Sterbeziffer durch Krebs bei älteren Männern im Jahr 2010 fast doppelt so hoch wie bei Frauen (1 456 Tofälle je Männer im Alter von 65 Jahren und älter und 764 Tofälle je Frauen im Alter von 65 Jahren und älter). In den Mitgliedstaaten waren die Sterbeziffern durch Krebs bei Männern in Estland (1 937), Kroatien (1 933) und Slowenien (1 878) am höchsten und bei Frauen in Dänemark (1 053 in 2009), Irland (966) und Slowenien (954). Sowohl bei Männer als auch bei Frauen wurden die niedrigsten Ziffern in Bulgarien (1 069 bei Männern und 532 bei Frauen) und Zypern (1 098 bei Männern und 590 bei Frauen) verzeichnet. Die bei älteren Männern häufigste Krebsart mit Tofolge im Jahr 2010 war in der EU28 Lungenkrebs (348 Tofälle je Männer), während es bei älteren Frauen Brustkrebs war (112 Tofälle je Frauen). Hautkrebs bei älteren Männern und Frauen: niedrigste Sterbeziffern in Griechenland und Rumänien Wie bei den anderen Toursachen in der EU28 war die Sterbeziffer bei älteren Männern auf Grund von Hautkrebs (15 Tofälle je Männer im Alter von 65 Jahren und älter) im Jahr 2010 höher als bei Frauen (8 Tofälle je Frauen im Alter von 65 Jahren und älter). In den Mitgliedstaaten fanden sich die höchsten Ziffern bei älteren Männern in Kroatien (28), Slowenien, der Slowakei und Schweden (je 26) und bei älteren Frauen in Slowenien (16), Irland, Kroatien, Lettland und der Slowakei (je 14). Sowohl bei Männern als auch bei Frauen wurden die niedrigsten Ziffern in Griechenland (6 bei Männern und 5 bei Frauen) und Rumänien (6 bei Männern und 4 bei Frauen) verzeichnet. Unfälle bei älteren Männern und Frauen: höchste Sterbeziffern in Slowenien und Kroatien Von den äußeren Toursachen waren Unfälle im Jahr 2010, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, die häufigste Ursache. In der EU28 betrug die Sterbeziffer durch Unfälle bei älteren Männern 121 Tofälle je Männer und bei Frauen 82 Tofälle je Frauen. Bei Männern sowie auch bei Frauen verzeichnete Slowenien (240 Tofälle bei Männern und 143 Tofälle bei Frauen) und Kroatien (226 bei Männern und 182 bei Frauen) die höchsten Sterbeziffern je Einwohner durch Unfälle und Griechenland (71 bei Männern und 27 bei Frauen), Portugal (66 und 32) und Bulgarien (64 und 25) die niedrigsten. Selbstmord: höhere Sterbeziffern bei älteren Männern als bei älteren Frauen in allen Mitgliedstaaten Selbstmord war eine weniger häufig auftretende Toursache bei älteren Männern und Frauen in der EU28, mit einer Ziffer von 31 Tofällen je Männer und 8 Tofällen je Frauen. Es gab erheblich Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Untersuchungsprobleme und kulturelle Unterschiede sich auf die Daten für diese Toursache auswirken können.

3 Tofälle je Einwohner im Alter von 65 und älter, ausgewählte Toursachen, 2010 Krebs Lungenkrebs Brustkrebs Hautkrebs Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen EU Belgien* Bulgarien Tsch. Republik Dänemark* Deutschland Estland Irland Griechenland Spanien Frankreich Kroatien Italien Zypern Lettland Litauen Luxemburg Ungarn Malta Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Slowenien Slowakei Finnland Schweden Ver. Königreich Island* Liechtenstein Norwegen Schweiz Ehem. jugo. Rep. Mazedonien * Daten für

4 Tofälle je Einwohner im Alter von 65 und älter, ausgewählte Toursachen, 2010 Herzinfarkt Unfälle Selbstmord Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen EU Belgien* Bulgarien Tsch. Republik Dänemark* Deutschland Estland Irland Griechenland Spanien Frankreich Kroatien Italien Zypern Lettland Litauen Luxemburg Ungarn Malta Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Slowenien Slowakei Finnland Schweden Ver. Königreich Island* Liechtenstein Norwegen Schweiz Ehem. jugo. Rep. Mazedonien * Daten für

5 1. Kreislaufsystems umfassen ischämische Herzkrankheiten (die bspw. zu Herzinfarkten führen), andere Herzerkrankungen und zerebrovaskuläre Erkrankungen (bspw. Schlaganfälle). Neubildungen können gutartig (bspw. Meningeome) oder bösartig (bspw. Krebs) sein. Atmungssystems umfassen Grippe, Lungenentzündung und chronische Erkrankungen der unteren Atemwegsorgane (bspw. Asthma). Verdauungssystems umfassen Geschwüre im Magen, im Zwölffingerdarm und Jejunum sowie chronische Lebererkrankungen (bspw. Hepatitis, Zirrhose). Äußere Ursachen umfassen Unfälle (bspw. Stürze, Transportmittelunfälle), Selbstmorde, tätliche Angriffe und Ereignisse, deren nähere Umstände unbestimmt sind (bspw. diejenigen Tofälle bei denen die Absicht, ob unabsichtlich oder absichtlich herbeigeführt, nicht festgestellt werden konnte). Nervensystems umfassen bspw. entzündliche Zentralnervensystems, degenerative Erkrankungen, wie Alzheimer und Parkinson, und Meningitis. 2. Die Daten wurden anhand der standardisierten Sterbeziffer errechnet (Tofälle je Einwohner). Die standardisierte Sterbeziffer gibt die Zahl der Tofälle in Relation zur Gesamtbevölkerung an, nach Ausschluss der Unterschiede in der Altersverteilung beim Vergleich verschiedener Bevölkerungen. Da sich die meisten Toursachen je nach Alter und Geschlecht der Personen deutlich unterscheiden, verbessert die Verwendung einer standardisierten Bevölkerung zur Errechnung der Sterbeziffer die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Jahren und zwischen Ländern. Die standardisierte Sterbeziffer ist der gewichtete Durchschnitt altersspezifischer Mortalitätsraten. Der Gewichtungsfaktor ist die Altersverteilung einer (europäischen) Standardbevölkerung, die 2012 revidiert wurde. Für weitere Informationen (nur in englischer Sprache verfügbar) siehe: 3. Eurostat verwendet für die Toursachen eine revidierte Liste von Toursachen. Diese ist nun für 86, statt wie zuvor für 68, Toursachen verfügbar. Die revidierte Liste ist unter folgendem Link verfügbar: ecode=de&intpckey=&strlayoutcode=hierarchic Herausgeber: Eurostat Pressestelle Julia URHAUSEN Tel: Weitere Informationen zu den Daten erteilt: Monica PACE Tel: Eurostat Pressemitteilungen im Internet:

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