Chemin de Mornex 10 CH-1001 Lausanne Schweiz

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1 Chemin de Mornex 10 CH-1001 Lausanne Schweiz Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Deutschland Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg Lausanne, den Betreff: Auswirkungen der Windenergie auf den Rotmilan Sehr geehrter Herr Dürr, Der Rotmilan gilt im Zusammenhang mit Windenergie als stark betroffene Vogelart. Dafür werden folgende Gründe angeführt: Geringe und abnehmende Population, nur auf wenige Länder beschränktes Verbreitungsgebiet, fehlendes Meideverhalten gegenüber Windenergieanlagen und in der Folge hohes Kollisionsrisiko. Aufgrund der - mit Computermodellen berechneten - hohen Zahl von Kollisionsopfern, 308 pro Jahr alleine für das Bundesland Brandenburg, resultiere bei weiterem Ausbau der Windenergie eine Gefährdung des Bestandes. Der Grundsatz, dass für den Rotmilan ein hohes Kollisionsrisiko an Windenergieanlagen besteht, basiert im Wesentlichen auf der zentralen Fundkartei für Anflugopfer der staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg. In dieser Fundkartei ist der Rotmilan häufiger als andere Vogelarten vertreten. Daraus wurde der Schluss gezogen, dass der Rotmilan besonders häufig an Windenergieanlagen verunglückt und bezüglich Windenergieanlagen kein Meideverhalten zeigt. Von einer ersten Untersuchung zum Thema Rotmilan in einem Windpark in der Schweiz ausgehend, sind wir jedoch in der Folge auf eine Reihe fundamentaler Widersprüche dazu gestossen, die ein ganz anderes Bild der Auswirkungen der Windenergie auf den Rotmilan ergeben. Zusammengefasst: Der Rotmilan kommt sehr gut mit Windenergieanlagen zurecht und es gibt sogar deutliche Hinweise, dass die europäischen Bestände trotz fortschreitendem und starkem Ausbau der Windenergie in den Hauptverbreitungsländern am Wachsen sind. Kollisionen an Windkraftanlagen sind im Vergleich zu anderen Todesursachen seltene Ereignisse und für die Bestandsentwicklung unerheblich. Hier im Folgenden detailliertere Ausführungen dazu. 1. Es existieren Beobachtungen und Gutachten aus der Schweiz und Deutschland, die ein ausgeprägtes Meideverhalten des Rotmilans an Windenergieanlagen belegen. Beobachtungen in der Schweiz weisen darauf hin, dass der Rotmilan sogar geschickt nur dann unter den Windkraftanlagen auf die Jagd geht, wenn die Rotoren still stehen. Er ist damit in der Lage, sich auf die neue Situation anzupassen, und auch nach der KohleNusbaumer SA Tél :

2 Errichtung von Windkraftanlagen die ursprünglich zur Verfügung stehenden Flächen zum Nahrungserwerb zu nutzen, ohne sich einem hohen Kollisionsrisiko auszusetzen. Im Gegensatz dazu existieren nach unserem Kenntnisstand praktisch keine nennenswerten direkten Beobachtungen von Rotordurchflügen oder von einem Aufenthalt im unmittelbaren Bereich drehender Rotoren. 2. Die Zahl ziehender Rotmilane an den wichtigsten europäischen Beobachtungsstationen weisen auf einen deutlichen Anstieg der Bestände hin, trotz starken Ausbaus der Windenergie in den Hauptverbreitungsländern Deutschland, Frankreich und Spanien. Insbesondere am wichtigsten Beobachtungspunkt Défilé de l Ecluse (Wanderung von Mittel- nach Südeuropa) findet nach langjährigem, stetigem Anstieg seit drei Jahren eine regelrechte Explosion der Zahl wandernder Rotmilan statt, die sich in den letzten 25 Jahren ungefähr verzehnfacht hat auf inzwischen über Rotmilane pro Jahr nur für diese Beobachtungsstation angewachsen ist (siehe Abbildung 1 im Anhang). Auf den Pässen im Baskenland, auf denen der Vogelzug von Frankreich nach Spanien erfasst wird, wurde vor ungefähr 10 Jahren eine Trendumkehr und ebenfalls ein deutlicher Anstieg der Zahl ziehender Rotmilane mit inzwischen neuem Rekordstand verzeichnet (siehe Abbildung 2 im Anhang). Eine ähnliche Tendenz herrscht an anderen, wichtigen Beobachtungsstationen. 3. Im Bundesland Brandenburg überschneiden sich Windenergie und Rotmilan- Lebensraum stark. In der zentralen Fundkartei fällt - trotz dieser Situation - die sehr niedrige Zahl der jährlichen Rotmilan-Todfunde auf, bezogen auf die Bestandsgrösse (ca Rotmilane), die Sterblichkeit (ca ) und die Zahl der Windenergieanlagen (über 3 000). Die Zahl toter Rotmilane in der Fundkartei bewegt sich in einer Grössenordnung, die man auch aufgrund anderer Todesursachen im Untersuchungsgebiet erwarten kann, ohne Anwesenheit von Windenergieanlagen. Es fällt dabei besonders auf, dass gemäss Daten der Vogelschutzwarte Brandenburg keinerlei Zusammenhang zwischen der Zahl der Todfunde und der zunehmenden Zahl von Windkraftanlagen besteht. Statt einer Abnahme in den letzten 10 Jahren müsste man wegen der zunehmenden Zahl an Windenergieanlagen eine deutliche Zunahme von Todfunden verzeichnen (siehe Abbildung 3 im Anhang). 4. Für das Bundesland Brandenburg besteht auch keinerlei Zusammenhang zwischen der Zahl der Todfunde und der Kontrollintensität. Für Brandenburg wurden trotz 3-4 Mal höherer Kontrollintensität in den Jahren 2009 und 2010 deutlich weniger tote Rotmilane als in den Jahren zuvor gefunden (siehe Abbildung 4 im Anhang). Der anschliessend in den Jahren 2011 und 2012 erfolgte drastische Abfall der Kontrollintensität um Faktor 7 hat dann ebenfalls zu keiner nennenswerten Abnahme der Zahl der Todfunde geführt. Der völlig fehlende Zusammenhang spricht nicht nur gegen die Annahme einer nennenswerten Dunkelziffer, sondern in Kombination mit der geringen Zahl der Todfunde sogar dafür, dass es sich noch nicht einmal um Kollisionsopfer handelt. Verstärkt wird dies durch die Aussage, dass bei gezielten Kontrollen offenbar nur sehr wenige Rotmilane gefunden werden, und Zufallsfunde überwiegen. Zudem werden offenbar sogar Todfunde ausserhalb üblicher Suchradien mitgezählt. 5. Für die Einstufung des Rotmilans als stark kollisionsgefährdet wurden wichtige Informationsquellen wie die umfangreichen Datenbanken der Beringungszentrale Hiddensee und von LPO die Daten der Beringungszentrale Hiddensee und der Ligue pour la protection des oiseaux, LPO aus Frankreich, in denen zusammen jährlich eine 2

3 Grössenordnung von ca. 100 toten Rotmilanen erfasst werden, bisher nicht ausgewertet und miteinbezogen. Im Falle der LPO-Daten wird systematisch die Todesursache der Rotmilane erfasst, um im Falle von Vergiftungsfällen mit Bromadiolon schnell reagieren zu können. Eine Auswertung von ersten Daten der Beringungszentrale Hiddensee weist auf keinen Zusammenhang oder Auffälligkeiten zwischen dem Ausbau der Windenergie und der Zahl der jährlichen Todfunde. Eine Erhöhung der Zahl der Todfunde durch die in Windparks aufgefundenen Exemplare ist nicht erkennbar, sie bleibt konstant (siehe Abbildungen 5, 6 und 7 im Anhang). Wir haben die Beringungszentrale Hiddensee und die LPO deshalb darum gebeten, eine detaillierte Auswertung der Daten zu ermöglichen. 6. Untersuchungen an Windenergieanlagen in der Schweiz zeigen, dass das Zählen von toten Vögel unter Windkraftanlagen zu einer völlig falschen Bewertung des tatsächlichen Kollisionsrisikos für Vögel führen kann. Die wenigen, bis heute in der Schweiz unter Windenergieanlagen gemachten Todfunde sind gemäss weiterer Untersuchungen mit grosser Wahrscheinlichkeit keine Opfer von Kollisionen. Unter den grossen Flächen der Rotoren finden sich wegen der hohen Sterblichkeit tote Vögel, die nicht im Zusammenhang mit den Windenergieanlagen stehen. Die verbreitete Praxis, auf Basis einzelner Todfunde und einer geringen Kontrollintensität die Zahl der jährlichen Kollisionsopfer hochzurechnen, kann deshalb zu einer völligen Fehleinschätzung des tatsächlichen Kollisionsrisikos führen. Bei den zum Teil sehr wenigen Funden in der zentralen Fundkartei der Vogelschutzwarte Brandenburg für die meisten dort aufgeführten Vogelarten, auf den langjährigen Beobachtungszeitraum und die Grösse des Untersuchungsgebietes bezogen, handelt es sich mit erheblicher Wahrscheinlichkeit ebenfalls zum grossen Teil um keine Kollisionsopfer. Die zentrale Fundkartei für Anflugopfer müsste demnach wissenschaftlich korrekt als zentrale Fundkartei für vermutete Anflugopfer bezeichnet werden. 7. Auf besenderten Rotmilanen und dem Flugverhalten basierende Modellrechnungen, wie z.b. für das Bundesland Brandenburg mit angeblich 308 tödlichen Rotmilan- Kollisionen pro Jahr, sind wegen der ausgeführten Argumente unrealistisch. Der Modellansatz legt ein bereits per se fehlendes Meideverhalten und ein hohes Kollisionsrisiko zugrunde. Insbesondere die Tatsache, dass in den Jahren 2009 und 2010 trotz hoher Kontrollintensität im Brandenburg nur 3 Rotmilane pro Jahr in Windparks gefunden wurden, die zudem noch nicht einmal sicher Kollisionsopfer sind, und trotz einer computerberechneten Dunkelziffer von 305 Rotmilanen, widerlegt den Modell- Ansatz. Die hohe Dunkelziffer müsste zu einem starken Anstieg der Zahl tatsächlicher Todfunde mit der Kontrollintensität führen. 8. Das Beispiel des Seeadlers, von dem sehr genaue Informationen zur Bestandsentwicklung verfügbar sind, zeigt wie gering der Zusammenhang des Ausbaus der Windenergie auf die Populationsentwicklung ist trotz angeblich hoher Kollisionsgefährdung gemäss direkter Interpretation der zentralen Fundkartei. Die Seeadlerbestände in Schleswig-Holstein weisen seit 25 Jahren einen starken Anstieg auf, parallel zum beispiellosen Ausbau der Windenergie in diesem Bundesland. Auf den Bestand gerechnet, ist der Seeadler in der zentralen Fundkartei in Deutschland die am stärksten betroffene Vogelart überhaupt, noch deutlich stärker als der Rotmilan. Das Beispiel des Seeadlers zeigt wie gering der Ausbau der Windenergie auf die Populationsentwicklung in Schleswig-Holstein ist und im Vergleich zu anderen Todesursachen. Eine identische Entwicklung kann im angrenzenden Dänemark 3

4 beobachtet werden. Seit der Ausrottung im Jahr 1917 und der Wiederbesiedlung von Dänemark im Jahr 1996 bewegt sich der Bestand inzwischen im Bereich der angenommen historischen Verbreitung von 50 Brutpaaren (300 Seeadler), die man vor der Ausrottung aus der ornithologischen Literatur und anderen historischen Quellen ermittelt hat, und befindet sich in weiterem Wachstum. Sowohl Dänemark als auch Schleswig-Holstein gehören zu den am dichtesten mit Windenergieanlagen bebauten Ländern der Welt (siehe Abbildungen 8 und 9 im Anhang). Kollisionen mit Windenergieanlagen sind relativ seltene Ereignisse und eine hohe Dunkelziffer kann de facto ausgeschlossen werden, trotz der starken Überlappung. Wenn also nicht einmal die Population des Seeadlers durch Windenergie in dicht mit Windenergieanlagen bebauten Regionen und Ländern nennenswert beeinflusst wird, trotz der Ausnahmestellung des Seeadler in der zentralen Fundkartei, wie soll das dann beim deutlich weniger betroffenen Rotmilan der Fall sein? Angesichts der Wichtigkeit des Themas und des öffentlichen Interesses, erachten wir eine weitere Auswertung vorhandener Informationen mit dem Ziel einer korrekten Bewertung der Gefährdung des Rotmilans durch Windenergie als notwendig. Wir bitten Sie nach Möglichkeit um aktive Mitwirkung. Falls diese nicht möglich sein sollte, bitten wir Sie die Details der zentralen Fundkartei für eine Auswertung zugänglich zu machen. Dazu betrachten wir insbesondere die Auswertung der Fundkarteien mit langjährigen und umfangreichen Daten (Beringungszentrale Hiddensee, LPO) unter anderem zu den Todesursachen des Rotmilans als unumgänglich. Für alle Informationen von Ihrer Seite zum Thema sind wir dankbar. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir Kopien dieses Schreibens Entscheidungsträgern und anderen Interessierten zugänglich machen, um eine Neubewertung des Kollisionsrisikos für den Rotmilans zu ermöglichen. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüssen Dr. Oliver Kohle Dr. Hervé Nusbaumer 4

5 Anhang Abbildung 1. Zahl Windenergieanlagen in Deutschland vs ziehender Rotmilane am Beobachtungspunkt Défilé de l Ecluse. Abbildung 2. Zahl ziehender Rotmilane an Beobachtungspunkten auf Pässen im Baskenland. Quelle: LPO 5

6 Abbildung 3. Zahl toter Rotmilane in der zentralen Fundkartei für Brandenburg vs Zahl der Windenergieanlagen. Abbildung 4. Zahl toter Rotmilane in der zentralen Fundkartei für Brandenburg vs Kontrollintensität in Windparks in Brandenburg. 6

7 Abbildung 5. Zahl der Ringfunde toter Rotmilane der Beringungszentrale Hiddensee, normalisiert auf Zahl der Beringungen vs Zahl der Windkraftanlagen in Deutschland. Abbildung 6. Zahl der Ringfunde toter Rotmilane der Beringungszentrale Hiddensee vs Zahl beringter Rotmilane. 7

8 Abbildung 7. Rotmilane-Todfunde der Beringungszentrale Hiddensee. Abbildung 8. Bestand des Seeadlers in Schleswig-Holstein. Quelle: Projektgruppe Seeadlerschutz S-H. Abbildung 9. Bestand des Seeadlers in Dänemark Quelle: Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig-Holstein. 8

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