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1 Franziska Semmelmann, Anne Schlegel, 1. Inhalt Im Jahre 1647, den letzten Jahren des 30jährigen Krieges, treffen sich 23 deutsche Dichter in einem Wallfahrtsort namens Telgte. Initiator des Treffens ist der Dichter Simon Dach. Ziel des Treffens ist das Verfassen eines Bittbriefes. Er soll alle kriegsbeteiligten Parteien ansprechen und zum Frieden aufrufen. Die Dichter finden nach kleinen Schwierigkeiten und einer Lüge des Gelnhausen ein Wirtshaus, in dem sie unterkommen können. Wirtin des Gasthauses ist Libuschka. Sie und ihre drei Mägde sind für das leibliche Wohl der Herren zuständig. Das Treffen beginnt mit einem Gebet des religiösen Gerhardt. Nacheinander lesen die Dichter ihre geschriebenen Werke vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Kritik zu üben, was auch so gut wie immer genutzt wird. Die Dichter sind sich in vielen Angelegenheiten uneinig und streiten sich sehr oft. Andere Meinungen werden nur schwer akzeptiert und die eigene stark verteidigt. Auch am Essen spalten sich die Geister. Einige sind mit den einfachen Mahlzeiten zufrieden, anderen sind diese ungenügend. Ein Dichter (Zesen) entdeckt am Abend des ersten Lesetages Leichen, die im See an ihm vorbeischwimmen. Libuschka, die Wirtin erzählt von ihrer wenig rühmlichen Vergangenheit, von Liebelein (auch mit Gelnhausen) und Plünderungen. In der Nacht vergnügen sich die 3 jüngsten Poeten mit den 3 Mägden und Gelnhausen reitet heimlich davon. Ein Mitglied der Versammlung (Schütz) reist erst später an. Er ist kein Dichter sondern hofft auf Anregungen, um eine Oper zu schreiben. Am zweiten Lesetag steht eine Distel im Tonkrug neben dem Rednerpult. Sie wird später zum Symbol für die Unversehrtheit Deutschlands, da der Tonkrug während eines heftigen Streits von Gryphius auf den Boden geworfen wird aber heil bleibt. Um dem eigentlichen Ziel, dem Bittbrief, ein Stück näher zu kommen werden einige Fassungen aufgesetzt, von der Masse aber dann als schlecht erachtet. Höhepunkt der Versammlung wird ein Festmahl. Gelnhausen taucht plötzlich wieder auf mit reichlich Essen, edlem Besteck und Zubehör im Gepäck. Er meint, ihm wurden die Kostbarkeiten von einem Kanzleibeamten geschenkt. Das Festmahl wird angerichtet und alle langen kräftig zu. Außerdem vergnügen sich die Dichter mit Mägden, die aus dem Dorf gekommen sind. Ein Dichter, Schütz, fehlt bei dieser Völlerei. Als er hinzustößt und einige Fragen stellt, kommt heraus, dass das Festmahl von einem Bauern gestohlen wurde. Die Schweden haben seine Familie umgebracht und Gelnhausen sich die Beute aus ihrem Planwagen gesichert. Großer Ekel und Beschämung kommt auf und ein heftiger Streit bricht aus. Gelnhausen wird schwer angeklagt und verschwindet. Vor seiner Abreise streitet er sich heftig mit Libuschka und schlägt sie sogar ins Gesicht. Trotz allem gehen die Vorträge weiter und die letzte Fassung des Bittbriefes wird verfasst. Diese bittet um Frieden ohne einzelne Parteien anzuklagen und wird von allen akzeptiert und unterschrieben. Als Abschluss dient ein letztes Mahl. Es handelt

2 Franziska Semmelmann, Anne Schlegel, sich dabei um selbstgefangenen Fisch von Dichter Greflinger. Plötzlich bricht jedoch ein Feuer aus und alle versuchen sich und ihre Habseligkeiten zu retten. Der Bittbrief wird dabei in den Flammen vergessen. Ein weiteres Treffen der Dichter gab es daraufhin nie wieder. Am Ende wird deutlich, das der Brand Brandstiftung war aber es bleibt offen wer den Brand gelegt hat. 2. Zeitgeschichtliche Hintergründe Die Erzählung Das Treffen in Telgte von G. Grass spielt in den Endphasen des Dreißigjährigen Krieges. Der Dreißigjährige Krieg begann aus religiösen Gegensätzen zwischen den Katholiken und Protestanten, wurde aber sehr schnell ein Krieg um Machterhalt und Machtgewinn. Die Verwirrung des Krieges, wer mit wem Krieg führt oder gerade einen Friedensvertrag hat, der aber bestimmt bald wieder gebrochen wird, die verhärteten Fronten, ist natürlich auch das vorherrschende Thema dieses Buches. Der Krieg war eigentlich eine Aneinanderkettung vieler, verschiedener Kriege zwischen den Ländern Deutschland, Spanien, Österreich, Frankreich, Niederlande, Dänemark und Schweden. Der Krieg spielt sich vor allem auch innerhalb Deutschlands zwischen den Fürstentümern und zwischen den Religionen ab. Interessenskonflikte in religiöser und machtpolitischer Hinsicht gab es genügend. Folgende Parteien standen sich gegenüber: 1. die Protestantische Union: gegründet 1608, Zusammenschluss von 8 protestantischen Fürsten und 17 protestantischen Städten im Heiligen Römischen Reich 1621 Auflösung: Grund: Meinungsverschiedenheiten, da Union in die Kämpfe zwischen der Liga und Böhmen nicht eingriff, sondern neutral blieb 2. die Katholische Liga: gegründet 1609, Zusammenschluss der katholischen Fürstentümer (Bayern, Köln, Trier, Mainz) als Gegenmaßnahme zur Protestantischen Union aber haben nie gegeneinander gekämpft 3. die Dynastien: Die Habsburgischen Mächte Österreich und Spanien, mit ihren jeweiligen Verbündeten in Deutschland konkurrieren mit Frankreich, Niederlande, Dänemark, Schweden und deren deutsche Verbündete 4. Habsburgischer- Französischer Gegensatz: zwischen dem Haus Habsburg und Frankreich um die Vorherrschaft in Europa, 240 Jahre dauerte dieser Konflikt

3 Franziska Semmelmann, Anne Schlegel, 2.1 Grober Überblick über den Verlauf des Krieges: 1618 Anfänge des Krieges: Aufstand der protestantischen böhmischen Stände: Der österreichische Erzherzog und König von Böhmen Ferdinand II. spricht den Protestanten die zugesicherte Religionsfreiheit ab 23. Mai 1618 Aus Protest kommt es zum Prager Fenstersturz: Protestantische Adlige werfen kaiserlichen, böhmischen Stadthalter Graf von Martiniz und Wilhelm Slavata aus dem Fenster der Böhmischen Kanzlei. Dies gilt als Auslöser des Krieges. 8. Nov Kaiser Ferdinand II. und Maximilian I. von Bayern entsenden Armee der Katholischen Liga nach Prag, um böhmischen Aufstand niederzuschlagen Liga unter Führung von Feldherr Tilly besiegt die böhmischen Heere Böhmisch- pfälzischer Krieg: Aufstand böhmischer Stände, ein böhmisches Heer dringt bis nach Wien vor, das Heer der böhmischen Stände wird von kaiserlich- ligistische (=habsburgerisch, Katholische Liga) Truppen unter Tilly geschlagen, viele aufständische böhmische Adeligen werden hingerichtet Protestantische Union löst sich auf Dänisch- niedersächsische Krieg: Christian IV. von Dänemark will Thüringen und dann Süddeutschland angreifen, Tilly schlägt das dänische Heer 1629 Erster Versuch Konflikt zu beenden: Friede von Lübeck, nicht alle Interessen der Beteiligten werden berücksichtigt, ab da mischt sich Dänemark nicht mehr in den Krieg ein Schwedischer Krieg: Da Dänemark aus dem Krieg ausgeschieden war, will Schweden seine Ansprüche durchsetzen Schweden schlägt Tillys Heer und dringt bis nach München vor, 1634 erster großer Sieg der kaiserlichen Truppen (Habsburger) Protestantische Schweden und katholische Franzosen verbünden sich, um zusammen gegen die kaiserliche Macht vorzugehen endgültig kein Krieg der Konfessionen mehr! 1635 Friede von Prag: misslingt ebenfalls Schwedisch- Französischer Krieg: Franzosen fürchten einen möglichen Friedensschluss des Kaisers mit Schweden. Deswegen Angriff auf kaiserliches Reich, 13 Jahre Krieg auf deutschem Gebiet 1647 Handlung des Romans, fiktives Treffen 1648 Westfälischer Frieden: Die neue Großmacht Schweden erhält Vorpommern. D. verliert wichtige Küstenregionen und Flussmündungen an Schweden und ist vom Seehandel weitgehend ausgeschlossen(dadurch auch keine Kolonien). Das Machtsystem zwischen Kaiser und Reichsständen bleibt weitgehend gleich. Dadurch lockerer Verbund der Fürstentümer - D. bleibt vom wirtschaftlichen Aufschwung in Europa abgeschnitten (fehlende Zentralmacht). Keine Entkonfessionalisierung = also keine Wirkliche Lösung der Religionskonflikte

4 2.2 Parallelen zum Zweiten Weltkrieg: Dreißigjähriger Krieg Auslöser des Krieges: - machtpolitische Aspekte der Großmächte in Europa - Armut und Hunger - religiöse Konflikte (Katholizismus und Protestantismus) - Folgen: Totale Zerstörung Deutschlands Entvölkerung ganzer Landstriche - keine Liberalisierung, letztendlich bleibt alles beim Alten Zweiter Weltkrieg Auslöser des Krieges: - Machtträume Hitlers - hohe Arbeitslosigkeit - Lösung der Judenfrage; antisemitistisch und antikommunistisch - Folgen: D. liegt in Schutt und Asche Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten - die Deutschen lernen Demokratie kennen Veränderungen in der Kunst und dem Alltagsleben Millionen Tote im Reichsgebiet - Anschluss an Küstenregionen und Ostseehäfen verloren - kein Handel auf See möglich wirtschaftliche Folgen, kein Erwerb von Kolonien möglich - Frankreich, Niederlande, England, Schweden wurden Nationalstaaten, aufblühender Handel, Aufschwung des liberalen Bürgertums wurde Deutschland durch Krieg nicht ermöglicht: große negative geschichtliche und gesellschaftliche Folgen - Bevölkerung muss stark darunter leiden: Elend, Hunger, Angst, Armut, Krankheit - Aufschwung der deutschen Literatur: Antikriegsliteratur: Grimmelshausen: Simplicissimus, Gryphius: Tränen des Vaterlandes Anno 1636, meist zitierte Antikriegsgedicht -ca Millionen Tote in Deutschland - Ebenfalls viele Meer- und Küstenanschlüsse verloren (Ostpreußen, Ostseezugänge), also alle deutschen Gebiete jenseits der Oder-Neiße-Linie - Deutschland wird erst im 19. Jhd. Nationalstaat - Deutschland ist zerstört, der Wiederaufbau dauert Jahre, aber mit Hilfe des Westens wird die BRD schnell stärkste Wirtschaftsmacht in Europa (Bollwerk gegen den Kommunismus) moderne Industrie - Trümmerfrauen - Nachkriegsliteratur: Gruppe 47, Bedeutende dt. Schriftsteller: Grass, Böll, Brecht, Frisch

5 2.3 Der Westfälische Friede Als Westfälischer Friede werden die Friedensverträge bezeichnet, die zwischen dem 15. Mai und dem 24. Oktober in Münster und Osnabrück geschlossen wurden, um den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland zu beenden. Vorausgegangen war ein fünf Jahre langer Friedenskongress aller Kriegsparteien auf dem zum ersten Mal nahezu alle großen europäischen Mächte (Frankreich, Schweden, Spanien, kaiserliche Hauptgesandte, Vertreter von Reichsständen und Generalstaaten und evangelische Gesandte) vertreten waren. Er wurde zum Vorbild für spätere Friedenskonferenzen, da er dem Prinzip der Gleichberechtigung der Staaten, unabhängig von ihrer tatsächlichen Macht, zur Durchsetzung verhalf. Der allgemeine Friede, die pax universalis, von Münster und Osnabrück trug zur gesamteuropäischen Stabilität bei, da sich spätere Friedensschlüsse bis zur Französischen Revolution immer wieder an ihm orientierten. Die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden ist vergleichbar mit der Situation, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland verherrschte- Deutschland war verwüstet, von fremden Truppen besetzt und aufgespaltet, es gab Millionen Tote und die Menschen befanden sich in einer auswegslosen Situation. Grass erfindet in Das Treffen von Telgte nicht lediglich eine Geschichte von einem Treffen, in der er schildert wie es hätte sein können, wenn sich zum Ende des Dreißigjährigen Krieges sämtliche deutschen Schriftsteller getroffen hätten, sondern er zieht einen nachvollziehbaren Vergleich zur Gruppe 47, in der er selbst lange Zeit Mitglied war. 2.4 Die Gruppe 47 Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen alljährlich Hans Werner Richter von 1947 bis 1967 einlud. Leiter der Treffen war Hans Werner Richter. Er entschied anfangs, wer zu den Treffen eingeladen wurde, später berieten sich die Autoren aber. Bei den Treffen lasen die Schriftsteller vor allem aus ihren, zum Teil auch noch unveröffentlichten, Manuskripten vor, die anschließend kritisiert und die besten unter ihnen ausgezeichnet wurden. Ein erklärtes Ziel der Gruppe 47 war die Förderung von jungen Autoren der noch jungen deutschen Nachkriegsliteratur, sowie die Aufklärung und Erziehung zur Demokratie der Menschen in Deutschland nach dem Hitlerregime. Die Gruppe 47 wurde schnell fester Bestandteil des bundesdeutschen Literaturbetriebs, was vor allem auf die vielen Prominenten Mitglieder wie Marcel Reich-Ranicki, Fritz J. Raddatz,

6 Heinrich Böll, Paul Celan, Walter Maria Guggenheimer, Hellmuth Karasek, Erich Kästner, Franz- Joseph Schneider, Günter Grass, und viele andere zurückzuführen war. Im Oktober 1967 traf sich die Gruppe 47 in der Fränkischen Schweiz vorerst das letzte Mal. Es sollte zwar nicht das letzte Treffen sein, jedoch war die Gruppe 47 im Laufe der Zeit immer mehr auseinander gefallen, da die Treffen immer größer, die Diskussionen von den Großkritikern bestimmt wurden, sodass die Autoren sich immer mehr zurückhielten und vor allem die Verlagsinteressen immer mehr in den Vordergrund traten. Das geplante Treffen 1968 in Prag fand dann letztendlich wegen des Einmarsches der Roten Armee nicht mehr statt. Die tatsächliche Auflösung der Gruppe 47 wurde jedoch erst beim Abschiedstreffen 1977 in Saulgau beschlossen. 3. Analyse und Charakterisierung der Personen Heinrich Albert Sigmund von Birken (Züge der Schriftsteller Martin Walser und Hans Magnus Enzensberger) August Buchner (Marcel Reich-Ranicki) Daniel Czepko von Reigersfeld Simon Dach, (Hans-Werner Richter) Paul Gerhardt Georg Greflinger (Rudolf Augstein) Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen (Stoffel, Simpel, Gelnhausen Günther Grass) Andreas Gryphius (Heinrich Böll) Georg Philipp Harsdörffer Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau Johann Lauremberg Friedrich von Logau Johann Michael Moscherosch Johann Rist Johannes Scheffler Johann Matthias Schneuber

7 Franziska Semmelmann, Anne Schlegel, 3.1 Libuschka/ Courage: Wirtin des Gasthauses Brückenhof Ableitung der Figur: - Ausführliche und wundersame Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörtzerin Courasche von H. J. C. Grimmelshausen - Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht - Das Treffen in Telgte von Günther Grass 3.2 Simon Dach (Hans Werner Richter): Königsberger Dichter, der schon im Vorjahr zum Poetentreffen in Oesede bei Osnabrück eingeladen hatte, um über die deutsche Sprache und den Friedenshandel zu philosophieren. leitet die Gespräche, gibt Anweisungen, dämpft Eskalationen und versucht, seine Gäste im Zaum zuhalten z.b. Kinder, immer mit der Ruhe! wirkt sehr beruhigend und bedacht. setzt das Ziel des Treffens: Friedensmanifest Ist dann allerdings so unbedacht, dass das Manifest in den Flammen aufgeht 3.3 Christoffel Gelnhausen (Günther Grass): Anführer des kaiserlichen Reitertrupps aus Nürnberg/ Regimentsschreiber Mitte Zwanzig, schlaksig, roter Bart, grüner Wams, Federbuschhut kommt mit Birken, Harsdörffer und seinem Verleger Endter angereist Trotz großen Misstrauen vieler (protestantischer) Poeten, löst er das Unterkunftsproblem schafft dies, durch unwahre Aussagen und Drohungen. spricht eher halbliterarisch steht in gewisser Weise über den Dingen organisiert ein Festmahl, um es den Mitgliedern des Poetentreffens schmackhaft zu machen. Dies ist ihm aufgrund von Plünderungen und den Umständen des 30-jährigen Krieges möglich gewesen lügt die Literaten an

8 Erst bei einer direkten Konfrontation, gesteht er die Art und Weise, wie er an die Reichtümer gekommen ist Abgang: Spöttische Danksagung/ Anmaßung den Poeten gleich sein zu wollen/ Geständnis aller Lügen und Erklärung für dieses Verhalten Reaktion der Poeten: Verschlossenheit/ unterdrücktes Gelächter/ Nachdenklichkeit/ Aufmerksamkeit (Ausnahme!) Solch genauen Spiegel hätten nur Narren parat. Das einfache Volk, welches in der Runde nicht beisitze, habe die Wahrheit gesprochen. Ihm sei der Stoffel verwandt Solidarität mit Gelnhausen Einladung zu bleiben möchte gehen verspricht: Er komme wieder. Doch in anderer Form als die versammelten Poeten (keine Figurenpoeme, Kinderreime, Leichabdankungen, usw.) 3.4 Textanalyse 1. Textstelle: Inwiefern lässt sich diese Aussage Gelnhausens auf Grass beziehen? Eher werde er den großen Sack aufmachen, den gefangenen Stunk freisetzen, des Kronos Parteigänger sein, den langen Krieg als Wortgemetzel neuerdings eröffnen, als dann ein entsetzliches Gelächter auffliegen lassen und der Sprache den Freipass geben, damit sie laufe, wie sie gewachsen sei: grob und leisgestimmt, heil und verletzt, hier angewelscht, dort maulhenckolisch, immer aber dem Leben und seinen Fässern abgezapft. Schreiben wolle er! Beim Jupiter, Merkur und Apoll! Bibliografie: Grass, Günther (2006/07): Das Treffen in Telgte, Spiegel-Verlag, Hamburg, S geht Die Poeten vermissten ihn sofort Analyse (Sprache) Die Geschichte spielt zur Zeit des 30-jährigen Krieges: - Sprache des Barocks - Vanitas-Motiv (memento mori) - Melancholische Stimmung Die Geschichte beschreibt einen Zeitraum von wenigen Tagen

9 Lange Sätze/ Aufzählungen/ Viele Klammersetzungen/ Metapher Vergleich Symbol: - Das Werk insgesamt (30-jähriger Krieg 2. Weltkrieg) - Simon Dach bietet seinen Gästen ein Dach - Die Distel als Symbol Erzähler: - Zwischen auktorialem und Ich-Erzähler (Diese Schwebe vermittelt den Eindruck, dass der Sachverhalt so gewesen sein könnte, allerdings bekommt man diese Vermutung nicht bewiesen) - Fiktion und Realität sind miteinander verworren - Ich-Erzähler tritt an manchen Stellen deutlich aus dem Kreis der Versammelten hervor (häufig in den Klammersetzungen) - Erzähler als Kommentator/ Beobachter/ usw. - Indirekte Rede und Klammersetzung unterstützten die Offenheit des Beschriebenen (Fiktion Realität) Die Erzähltechnischen Mittel lassen den Leser zwischen Fiktion und Realität schweben 2. Textstelle: Was symbolisiert die Distel? [ ] hatte sich Andreas Gryphius schon aus dem Knäul gelöst und andernorts auf Suche gemacht. Vorne, neben dem leeren Schemel, im aufgelösten Halbrund stand er, hatte den Topf mit der verpflanzten Distel gefaßt und das Emblem und,sinnebild ihrer Zeitweil gegen die Balkendecke gestemmt. So, von bedrohlicher Gestalt, wuchs er sich gewaltig aus. Ein Gigant, der Wilde Mann, ein vorerst stöhnender Moses, dem die Zunge noch querlag, bis sich der Wortschub löste: Taub, stechend vom Wind versät, des Esels Fraß, des Bauern Fluch, die Distel, sei ihrer aller Blum [ ]! - Worauf Gryphius das distelwüchsige [ ] fallen und zwischen uns zerscherben ließ. Schöner hätte das keiner gekonnt. Das war unserer Stimmung gefällig. Sinnfälliger war [es uns] nie bewiesen worden. Fast sah es aus, als seien wir nun zufrieden und auf deutsche Art froh über die Bildkräftigkeit unseres Jammers. Zudem war die Distel inmitten Scherben und verstreutem Erdreich heil geblieben. Man sehe, rief Zesen, wie unbeschadet [es] den tiefen Sturz überstehe!

10 Alle sahen das Wunder. Und jetzt erst, nachdem sich kindliche Freude über die heilgebliebene Distel verbreitete, der junge Birken Erde um die entblößte Wurzel häufte und Lauremberg lief, Wasser zu holen, erst jetzt, angesichts der wieder harmlosen Versammlung und bevor sie dem üblichen Geplauder verfallen konnte, sprach Simon Dach, neben den sich Daniel Czepko gestellt hatte. Bibliografie: Grass, Günther (2006/07): Das Treffen in Telgte, Spiegel-Verlag, Hamburg, S Daraufhin wird das Friedensmanifest von den Poeten verfasst 5. Rezeption: Das Treffen in Telgte wurde oft diskutiert, rezensiert und es wurden viele Vermutungen zur Identifikation der Person angestellt. Simo Dach stellt höchstwahrscheinlich Hans Werner Richter da, dem das Buch auch gewidmet wurde. In August Buchner könnte Marcel Reich- Ranicki zu erkennen sein und in Andreas Gryphius spiegelt sich HeinrichBöll wider. Die Libuschka wurde mit Bertolt Brechts Mutter Courage in Verbindung gebracht. Marcel Reich Ranicki schrieb über das Buch: Grass erzählt das Märchen von den einträchtigen deutschen Dichtern stets in bester Laune, mit zarter Ironie und robustem Humor- und mit einer Kunst, die in der deutschen Literatur dieser Tage ihresgleichen nicht hat. Außerdem äußerte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Nr 77 vom 31.März 1979 Was ist also diese Erzählung? Eine Inside-Story über die Gruppe 47? Nein, das nun wieder nicht, wohl aber ein Stück Literatur über Literatur, geschrieben von einem Literaten vor allem für Literaten. Allgemein kann man sagen, dass die meisten Kritiken und Rezensionen das Buch in einem positiven Licht dastehen lassen. Wenn kritisiert wird dann, dass das Werk etwas langatmig ist und sich gewollt in die Länge zieht. Das Treffen in Telgte ist 1979 als Geschenk für Hans- Werner Richter, den spiritus rector der Gruppe 47, zum 70. Geburtstag entstanden. Sie richtet sich vielleicht stärker an Grass' Schriftstellerkollegen als an eine breite Öffentlichkeit. Sie ist in ihren Debatten unter Barockdichtern und den Anspielungen auf die Literatur der Nachkriegszeit auch eine Art Literaturquiz. Literatur über Literatur also. Die Rezeption fande zur Lebzeit Grass statt.

11 Es gibt eine Oper die nach Vorlage des Buches entstand. Die Oper ist jedoch sehr textlastig. Uraufführung war 2005 in Dortmund. Geschrieben wurde die Oper von Komponist Eckehard Mayer und der Librettist Wolfgang Willaschek. Auch im Ausland wurde das Treffen in Telgte gelesen. Es gibt eine englische Übersetzungen, die von Ralph Manheim geschrieben wurde. Kritisiert wird hierbei, dass die erste Seite des Buches geändert wurde. Die Widmung an Hans Werner Richter wird weggelassen und die Sprache wurde teilweise ungenügend übersetzt. Dies resultiert jedoch auch daraus, dass es keine treffenden Äquivalente für Krass kraftvolle, kreative Wortkreationen gibt. Außerdem ist die deutsche Ausgabe präziser bei einigen Beschreibungen. Trotz allem, wurde und wird das Treffen in Telgte weiterhin im Ausland gelesen und hat auch hier positive Kritik erhalten.

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