TTIP Chancen für den Apfelund Birnensektor

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1 Freihandelsabkommen EU USA TTIP Chancen für den Apfelund Birnensektor Herbert DORFMANN Mitglied des Europäischen Parlaments

2 AGENDA Fakten zu TTIP Chancen in Bezug auf den Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor; Chancen Gesamtwirtschaft; Tarifäre Barrieren im Apfel- und Birnensektor; Nicht-tarifäre Barrieren im Apfel- und Birnensektor; Fortschritte durch TTIP; Beispiel Fruchtsaftexporte;

3 Position EP zu TTIP EU und USA sind weltweit an der Spitze bei internationalen Handel und Investitionen: Ein Drittel des Welthandels; Täglicher Handelswert: 2 Mrd. Euro; Mögliche Steigerung der Gesamtausfuhren EU: 6%; Wirtschaftsbeziehungen sollen vertieft, gemeinsame Standards, Normen und Vorschriften sollen Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern; Beseitigung tarifärer und nicht-tarifärer Hemmnisse (regulierungsbedingte Kosten und verwaltungstechnische Verzögerungen); Eröffnung Märkte für KMUs;

4 Aktuelles zum TTIP Öffentliche Konsultation zum Investitionsschutz 2014; Antworten; 97% negativ durch Onlineplattformen aus DE, UK, AUT; Kommissarin Malmström bereitet einen neuen Vorschlag zu Internationalen Schiedsgerichten vor; Gewünschter Verhandlungsabschluss innerhalb der Amtszeit von Obama; 10. Verhandlungsrunde im Juli 2015 abgeschlossen; Position des Europäischen Parlaments Juli 2015;

5 Potential für die Gesamtwirtschaft durch TTIP

6 Prognostizierter Anstieg Gesamtexport durch TTIP Source: European Parliament, Policy Department

7 EU/US Landwirtschaftssektor

8 EU/US Handelspotenzial TTIP Source: European Parliament, Policy Department

9 Export/Import Landwirtschaft

10 Export/Import Landwirtschaft

11 Anteil EU-BIP des EU/US Handels im Landwirtschaftssektor Source: European Parliament, Policy Department

12 Exportziele vs. Importherkünfte Source: European Commission, DG AGRI

13 Chancen im Landwirtschaftssektor

14 Chancen Hintergrund: 2012 hatte die EU einen Handelsüberschuss von 6 Milliarden Euro (seit 1992 Überschüsse); 8% der EU-Importe aus den USA; 13% der EU-Exporte in die USA; Handelshemmnisse: EU-Importe aus den USA werden stärker durch Zölle gehemmt als umgekehrt; Nichttarifäre Barrieren nach Produkten und Volumen wirken sich ungefähr gleich auf beide Handelspartner aus;

15 Chancen Quantitative Analyse: Eine 25% Reduktion der nicht-tarifären Maßnahmen und ein totaler Zollabbau würde den transatlantischen Handel um 40% erhöhen; Im Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor bis 2025: EU-Exporte +60%; EU-Importe +120%;

16 Tarifäre Barrieren / Zölle

17 Zölle

18 Tarifäre Barrieren / Zölle Vergleich Exportzölle: Importzölle: f

19 Durchschn. Zollanteil in der Landwirtschaft

20 Tarifäre Barrieren / Zölle im Apfel- und Birnensektor Exportzölle in die USA: 1.1 cent/kg für konventionelle und biologische Ware; 1.3 cent/l für Apfelsaft; Importzölle aus den USA: 1.6 cent/kg für konventionelle und biologische Ware; 18% auf den Exportpreis für Apfelsaft;

21 Nicht-tarifäre Barrieren

22 Nicht-tarifäre Handelsbarrieren Geschätzter Kostenanteil am Warenwert durch nichttarifäre Handelsbarrieren; Doppelte Zulassungen; Testverfahren; Konformitätsprüfungen; Wirtschaftliche Zuwächse durch TTIP liegen bei 80% durch Angleichung der Standards;

23 Nicht-tarifäre Barrieren Vergleich Exportzölle: Importzölle: f

24 Nicht-tarifäre Barrieren im Apfel- und Birnensektor Kontrollen: Verpflichtende zweimalige Kontrolle der Obstplantagen auf Schadinsekten von der Blüte- bis zur Erntezeit; Vorabkontrollen (pre-clearence) vor dem Verschicken müssen im Land des Exporteurs durchgeführt werden durch einen amerikanischen Kontrolleur; In Fällen von Schadinsekten müssen die Anlagen mit in den USA anerkannten Pestiziden behandelt werden;

25 Nicht-tarifäre Barrieren im Apfel- und Birnensektor Die Räumlichkeiten für die Kontrollen müssen vom Exporteur bereitgestellt werden; Verbotene Schadinsekten auf Importobst: Obstbaumminiermotte, Pflaumenmade, Apfelschalenwickler, Kiefersämlingswickler und alle anderen in den USA nicht vorkommenden Schadinsekten;

26 Fortschritte bei nicht-tarifären Barrieren durch TTIP

27 Fortschritte durch TTIP im Apfel- und Birnensektor Einmalige und im Territorium EU/USA gültige Authorisierung/ Zertifizierung der Ware; Sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen sollten so wenig wie möglich den Handel beeinflussen; Harmonisierung der Standards über internationale Foren: OECD, Kodex Alimentarius der WHO und FAO; Gegenseitig anerkannte Liste von geregelten Schadorganismen mit phytosanitärem Risiko;

28 Fortschritte durch TTIP im Apfel- und Birnensektor Einhaltung der eingeführten Grenz-und Toleranzwerte von Rückständen; Abschaffung Vorabkontrollen durch Importeur im Herkunftsland bei Garantie der Einhaltung der Schutzmaßnahmen;

29 Fortschritte durch TTIP im Apfel- und Birnensektor Möglichkeit der Durchführung von Audits des Kontrollsystems zur gegenseitigen Vertrauensbildung; Vorabkontrollen dürfen nur in Ausnahmefällen und zur Erleichterung des Handels durchgeführt werden;

30 Fortschritte durch TTIP im Apfel- und Birnensektor Mitteilungspflicht: Zusammenarbeit bei Schädlingsbekämpfung; Gemeinsames Anpassen der sanitären/phytosanitären Maßnahmen; Notfallmaßnahmen müssen der anderen Partei innerhalb 24h mitgeteilt werden; Gegenseitige Anerkennung der Pest Free -Zonen; Anerkennung der EU als einheitliches Gebiet Einsetzung eines Joint Management Committee(JMC) für jegliche SPS Fragen;

31 Beispiel Fruchtsaftexporte

32 Fruchtsaftexporte +74% Source: European Commission, DG AGRI

33 Apfelsaftexporte Südtirol 2012/2013: 500 Tonnen an Apfelsaftkonzentrat; 2014/2015: Tonnen an Apfelsaftkonzentrat; Faktoren: Wechselkurs; Wirtschaftswachstum; Rolle von nicht-tarifären Barrieren!?

34 Strategische Ausrichtung im int. Handel Source: European Commission, DG AGRI

35 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Join me on

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