Spitzenleistung entsteht im Gehirn Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit

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1 Spitzenleistung entsteht im Gehirn Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

2 Schaltzentrale unseres Organismus Höchstleistungsorgan Nahezu unbegrenzte Kapazität 100 Milliarden Gehirnzellen 100 Billionen Verbindungen

3 Synapsen Je mehr Neuronen miteinander verbunden sind, desto mehr Informationen können verarbeitet werden. Je schneller unser Gehirn arbeitet, desto größer ist seine Leistungsfähigkeit. Zellkern

4

5 2. Die Entwicklung vom festsitzenden Zellhaufen bis zum veränderbaren Gehirn AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

6 Prof. Dr. Gerald Hüther

7 Erst benutzen sie ihr Gehirn besonders schlau, um sich ein bequemes Leben zu machen, und wenn sie das endlich geschafft haben, fangen sie an zu verblöden.

8 Die erste Einsatzmöglichkeit des Gehirns besteht also darin, sich einen Lebensraum kein Gehirn mehr gebraucht wird. zu erschließen, in dem gar

9 nicht nur das Gehirn als Ganzes kann sich auf- oder abbauen. Auch die einzelnen Areale können sich unabhängig voneinander ganz unterschiedlich entwickeln, je nachdem, wofür man sein Gehirn benutzt und einsetzt.

10 Das ist das Schicksal aller Spezialisten. Erst benutzen sie all ihre Sinne und ihr ganzes Gehirn, um eine Nische zu finden, in der es sich einigermaßen komfortabel leben lässt. Und wenn sie die endlich gefunden haben, passen sich ihr Gehirn und ihr ganzer Körperbau von Generation zu Generation immer besser an die dort herrschenden Bedingungen an.

11 Die zweite Einsatzmöglichkeit des Gehirns besteht also darin, sich einen Lebensraum zu erschließen, in dem bestimmte Hirnareale besonders gebraucht und auf Kosten anderer Areale stärker entwickelt werden.

12 Die dritte Einsatzmöglichkeit des Gehirns besteht darin, einen Lebensraum zu erschließen, der so komplexe Anforderungen an das Gehirn stellt, dass all seine Fähigkeiten gleichermaßen beansprucht und ausgebaut werden.

13

14 Diese Alles-und-doch-nichts-richtig-Könner hatten beim großen Rennen um die besten Überlebenschancen den Startschuss verpasst. Das Feld der Spezialisten war davon gestürmt, und das Rennen war für die zu spät Gekommenen gelaufen. Sie konnten nur noch versuchen, so zu bleiben, wie sie waren, und auszuharren, bis die anderen sich mit ihrer Strategie verausgabt und festgerannt hatten.

15 Spezialisten Generalisten

16 Aus programmgesteuerten Gehirnen wurden somit zunächst initialgesteuerte und später sogar zeitlebens veränderbare Gehirne.

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18 4. Sind Psychopillen die Lösung für geistige Höchstleistungen? AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

19 Negativer Stress Depressionen Ängste Burnout

20

21 Hirndoping die zeitlich befristete Steigerung der Lern- oder Merkfähigkeit. Neuroenhancement eine dauerhafte und regelmäßige Beeinflussung von neuronalen Prozessen zur Leistungssteigerung.

22 Nebenwirkungen paranoide Psychosen und Wahnvorstellungen Aggressivität hypomanische und manische Symptome Halluzinationen der Augen und Ohren extreme Abkapselung Angstzustände psychische Abhängigkeit Suchtgefahr Verkrampfungen Nervenzuckungen Schlaflosigkeit

23 Alternativen?

24 Fröhlichkeit Gesundheit Entspanntheit Vitalität Fitness

25 Hirnaktivität Schwierigkeitsgrad

26 Irene Nagel: Die Ergebnisse der vorliegenden Studie legen nahe, dass leistungsfähige Gehirne älterer Erwachsener ähnlich funktionieren wie die jüngerer Erwachsener. Die Ähnlichkeiten in den Aktivierungsmustern älterer und jüngerer Erwachsener mit hohen Arbeitsgedächtnisleistungen geben uns erste Hinweise darauf, wie sich die kognitive Leistungsfähigkeit im Laufe des Erwachsenenalters erhalten lässt"

27 Howard Phyllis: Der Verlust der geistigen Fähigkeiten ist keine zwingende Begleiterscheinung des Alterns.

28 7. Wer sich bewegt, kann besser denken AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

29 Eine seiner interessantesten Erkenntnisse ist, dass Denken und Lernen in Verbindung mit körperlicher Bewegung die Bildung neuer Gehirnzellen fördert. Bestehende synaptische Verbindungen werden gestärkt, und neue Verbindungen werden geschaffen. Prof. Dr. Wildor Hollmann

30 Gehirnregionen werden stärker durchblutet. Die Fließgeschwindigkeit des Blutes nimmt zu. Die Anzahl der roten Blutkörperchen steigt. Der Körper produziert verstärkt Hämoglobin. Prof. Dr. Wildor Hollmann Das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt.

31 Wie viel Sport benötigt unser Gehirn, um fit zu sein? 14% 20% Spaziergang Fahrradergometer

32 stärkeres Selbstwertgefühl seltener depressive Verstimmungen weniger Ängste motivierter

33 9. Dauerstress schadet unserem Gehirn AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

34

35 Vegetatives Nervensystem Es steuert z.b. lebenswichtige Körperfunktionen wie Blutdruck, Herzschlag und den Stoffwechsel Sympathisches Nervensystem Aktivitäten vorbereiten und dafür sorgen, dass die benötigte Energie zur Verfügung steht Parasympathisches Nervensystem körperliche Gleichgewicht wieder herstellen.

36 Dauerstress Herz- Kreislaufsystem Gehirn vegetatives Nervensystem

37 Hippocampus Neuronen schrumpfen Synaptische Verbindungsstellen werden schwächer Abruf von Informationen wird immer schwieriger und langsamer Neubildung von Gehirnzellen wird eingeschränkt oder sogar ganz eingestellt AFNB AFNB

38 10. Während wir schlafen, macht uns unser Gehirn leistungsfähiger AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

39

40 Schlaf 6 Stunden bis 10 Stunden

41 Das Gehirn Schlaf arbeitet im weiter!

42 Was passiert im Schlaf? Blutdruck Körpertemperatur Atmung Informationen Arbeitsgedächtnis Langzeitgedächtnis

43 Was passiert im Schlaf? Während wir schlafen, kann unser Gehirn die Informationen besser verarbeiten, weil es nicht gleichzeitig neue Informationen von der Außenwelt aufnehmen muss. sind für unser Gehirn freie Assoziationen leichter möglich. sinkt der Cortisolspiegel. Die niedrige Produktion des Stresshormons Cortisol ermöglicht es unserem Gehirn u.a., Informationen besser und schneller zu verarbeiten.

44 Schlafmangel

45 11. Soziale Kontakte als Mittel zur geistigen Leistungsfähigkeit AFNB-Quartalsmeeting 02/2012

46 Belohnungssystem Endorphine Körperliches Wohlbefinden Informationen werden besser verarbeitet

47 Team Größere Erfolge Positives Wohlgefühl nachhaltiger abspeichern Informationen besser und schneller verarbeiten besser daran erinnern.

48 Gesellige Menschen Einzelgänger

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