Probeklausur für den Studiengang B-BPG-01-a, B-PV-01-1-a. Einführung in die Pflegewissenschaft

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1 Probeklausur für den Studiengang B-BPG-01-a, B-PV-01-1-a Einführung in die Pflegewissenschaft für Dienstag, den Sehr geehrte Studierende, wie vereinbart hier die Probeklausur zum Abschluss des Seminars Einführung in die Pflegewissenschaft mit Lösungsteil. Bitte versuchen Sie die Fragen nach bestem Wissen stichpunktartig zu beantworten. Es kommt nicht darauf an, dass Sie wörtlich Textpassagen aus dem Studienbrief wiedergeben sondern zeigen, dass Sie die Frage verstanden haben und mit eigenen Worten den Sachverhalt kurz beschreiben. Die in der Lösungsklausur abgegebenen Lösungsvorschläge ist der Goldstandard. Über den Fragekomplexen steht jeweils als Überschrift das Kapitel, aus denen die Fragen entnommen sind. Viel Erfolg!!! Toellner-Bauer 1

2 Einführung in die Pflegewissenschaft 1. Wissenschaft sollte Hilfe zur eigenständigen Erarbeitung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse leisten und folgende Fragen durch die Aneignung neuer Methoden klären: a. Wie kommen Erkenntnisse zustande? b. Über welche Quellen kann man wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen? c. Mit welchen Methoden kann man diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Pflegepraxis integrieren? d. Wie kann man den Erfolg der Umsetzung messen? Wie lassen sich Ihrer Meinung nach diese Fragen für die aktuelle Pflegesituation beantworten? Zu a. Zu b. Zu c. Zu d. 20 P 2

3 2. Definition Wissenschaft beschäftigt sich mit den Systemen von Aussagen, Theorien, Fakten, Methoden und Experimenten - eine Begründungspraxis mit meist festgelegter Methode zur Entwicklung überprüfbarer rationaler Argumente. Mithilfe der Methoden Deduktion und Induktion kann man zu aussagekräftigen Erkenntnissen gelangen. Welche Aussagen treffen für den Deduktiven Ansatz zu? Bitte kreuzen Sie die richtigen Aussagen an. (Mehrfachnennungen möglich) Deduktion geht von grundsätzlichen geltenden Lehrsätzen aus Deduktion schließt von der allgemeinen Aussage auf den konkreten Einzelfall Deduktion überprüft, ausgehend von der gültigen Lehrmeinung, empirisch einzelne neue Hypothesen 3 P Deduktion schließ vom Besonderen auf das Allgemeine Welche Aussagen treffen für den induktiven Ansatz Der induktive Ansatz versucht, beobachtete Phänomene in einen kausalen Zusammenhang zu stellen Hypothesen haben vorläufigen Charakter Unterschiedliche Gesetze, die sich auf die gefundene Hypothese beziehen, können zu einer Theorie gebündelt werden Der indukive Ansatz schließt vom Allgemeinen auf das Besondere 3 P 3. Erkenntnistheoretische Einordnung der Pflegewissenschaft in Deutschland Der Begriff Pflegewissenschaft ist vielfältig zu interpretieren. Eine mögliche Grundlage stellt die folgende Definition dar: Bezeichnung für eine Lebens- und Weltorientierung, die auf eine spezielle, meist berufsmäßig ausgeübte Begründungspraxis angewiesen ist und insofern über das jedermann verfügbare Alltagswissen hinausgeht, ferner die Tätigkeit, die das wissenschaftliche Wissen produziert. Wissenschaft heißt auch jede aus der Wissenschaft im genannten Sinne ausdifferenzierte Teilpraxis, sofern diese durch einen bestimmten Phänomen- oder Problembereich definiert ist. Warum könnte diese Definition für die Pflegewissenschaft in Deutschland verwendet werden? 7 P Begründen Sie diese These kurz: 3

4 4. Eine weitere Definition von Pflegewissenschaft soll folgende Graphik darstellen: Wissenschaft ist hier die Lebensbewältigung, die durch professionelles Handeln der Pflegenden also ihr Tun. Was ist die Aufgabe von Pflegewissenschaft nach Meleis angesichts der Graphik? Erläutern Sie das Schaubild: 5 P Grundfragen empirischer Forschung 5. Theorien bestehen nach Popper aus einem System widerspruchsfreier Hypothesen und Aussagen. Empirische Forschung hat den Auftrag, diese Theorien zu testen und die Frage zu beantworten, inwieweit sich Hypothesen, also generelle Vermutungen, durch die Anwendung bestimmter Regeln in der erfahrbaren (empirischen) Wirklichkeit bestätigen lassen. Wie funktioniert die Überprüfung der Hypothesen? Erläutern Sie diese Frage anhand des Schaubildes. 4

5 Untersuchung neuer Aspekte Theorie Theorie Operationalisierung Widerlegung der Hypothese Falsifikation Überprüfung Hypothese Operationalisierung Bestätigung der Hypothese Überprüfung Bewährung Hypothese a. Wie funktioniert die Überprüfung von Theorien anhand der Falsifikation? 6. Die Grounded Theorie hingegen hat einen ganz anderen Ansatz gewählt Sie ist eine gegenstandsverankerte Theorie, die induktiv aus der Untersuchung des Phänomens, welches sie abbildet, abgeleitet wird. Lässt sich diese, durch Erprobung im Alltagsgeschehen, nicht nur für den ganz konkreten Gegenstandsbereich, sondern auch für ähnliche Situationen bestätigen, kann man von einer formalen Theorie sprechen Erläutern Sie die vorgehensweise der Grounded Theory zur Bildung einer Theorie anhand des Schaubildes. 5

6 UNTERSUCHUNGSBEREICH Gegenstandsbezogene Theorie Kategorienbildung Analyse, Vergleich, Erweiterung Datenkodierung Überprüfung Konzeptualisierung Hypothesen Datenerhebung und Datenanalyse Was versteht man grob unter den einzelnen Schritten? 6 P Datenerhebung: Hypothesen: Konzeptualisierung: Analyse, Vergleich Erweiterung: Kategorienbildung: Gegenstandsbezogene Theorie: Pflegeforschung zwischen Wirklichkeit und Anspruch 7. Kim entwickelte als Domänen der Pflege Typologie in vier für die Pflege relevanten Bereichen (siehe Schaubild). 6

7 Klientinnen-/Klienten- Domäne Klientinnen-/Klienten- Pflege-Domäne Praxis- Domäne Domäne der Umwelt (Quelle: Kim, 1987: 101, übersetzt von Bartholomeyczik) Alle Domänen hängen ineinander und sollen je nach Fragestellung gemeinsam betrachtet werden. 4 P Suchen Sie sich eine der vier Domänen aus und erläutern Sie kurz, was damit gemeint ist. 8. Bartholomeyczik (2000) sieht außerhalb der in den Domänen gestellten Fragen dringenden Handlungsbedarf in folgenden Punkten: Vorrangig sollte die klinische Forschung sein, also Untersuchungen auf der Mikroebene, die sich mit Methoden der Pflegeintervention, mit der Anwendung von Pflegehilfsmitteln beschäftigen. 3 P Nennen Sie 3 mögliche Fragestellungen, die aus den unterschiedlichen Forschungsgebieten gestellt werden könnten 7

8 9. Was versteht man unter Konzept Evidence-based Nursing (EBN)? Bitte erläutern Sie den Begriff: 10. Shared Decision-Making (SDM; zu deutsch: partizipative Entscheidungsfindung) ist eine Form der Arzt-Patienten-Interaktion, bei der beide Partner aktiv und verantwortlich an Entscheidungsprozessen beteiligt sind. SDM ist gekennzeichnet durch die Entscheidung zweier Personen, des Patienten und des professionellen Helfers, die aktive Beteiligung beider am Prozess der Entscheidungsfindung, die gegenseitige Informierung im Verlauf des Prozesses und die Zustimmung zur Behandlungsentscheidung und Bereitschaft zur aktiven Umsetzung. Erläutern Sie drei der vier Punkte: 8

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