Auswirkungen des neuen 50i EStG auf Umstrukturierungen Es besteht dringender Änderungsbedarf

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Auswirkungen des neuen 50i EStG auf Umstrukturierungen Es besteht dringender Änderungsbedarf"

Transkript

1 Auswirkungen des neuen 50i EStG auf Umstrukturierungen Es besteht dringender Änderungsbedarf München, 22. Oktober 2014 Prof. Dr. Thomas Rödder _2

2 A. Einleitung 50i Abs. 2 EStG n.f.: Im Rahmen von Umwandlungen und Einbringungen im Sinne des 1 des Umwandlungssteuergesetzes sind Sachgesamtheiten, die Wirtschaftsgüter und Anteile im Sinne des Absatzes 1 enthalten, abweichend von den Bestimmungen des Umwandlungssteuergesetzes, stets mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Ungeachtet des 6 Abs. 3 und 5 gilt Satz 1 für die Überführung oder Übertragung 1. der Wirtschaftsgüter und Anteile im Sinne des Absatzes 1 aus dem Gesamthandsvermögen der Personengesellschaft im Sinne des Absatzes 1 oder aus dem Sonderbetriebsvermögen eines Mitunternehmers dieser Personengesellschaft oder 2. eines Mitunternehmeranteils an dieser Personengesellschaft entsprechend. Werden die Wirtschaftsgüter oder Anteile im Sinne des Absatzes 1 von der Personengesellschaft für eine Betätigung im Sinne des 15 Absatzes 2 genutzt (Strukturwandel), gilt Satz 1 entsprechend. Absatz 1 Satz 4 bleibt unberührt. 2

3 A. Einleitung 50i Abs. 2 S. 1 u. 2 EStG n.f.: Sind Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens oder sind Anteile im Sinne des 17 vor dem 29. Juni 2013 in das Betriebsvermögen einer Personengesellschaft im Sinne des 15 Absatz 3 übertragen oder überführt worden, und ist eine Besteuerung der stillen Reserven im Zeitpunkt der Übertragung oder Überführung unterblieben, so ist der Gewinn, den ein Steuerpflichtiger, der im Sinne eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung im anderen Vertragsstaat ansässig ist, aus der späteren Veräußerung oder Entnahme dieser Wirtschaftsgüter oder Anteile erzielt, ungeachtet entgegenstehender Bestimmungen des Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zu versteuern. Als Übertragung oder Überführung von Anteilen im Sinne des 17 in das Betriebsvermögen einer Personengesellschaft gilt auch die Gewährung neuer Anteile an eine Personengesellschaft, die bisher auch eine Tätigkeit im Sinne des 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 ausgeübt hat oder gewerbliche Einkünfte im Sinne des 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 bezogen hat, im Rahmen der Einbringung eines Betriebs oder Teilbetriebs oder eines Mitunternehmeranteils dieser Personengesellschaft in eine Körperschaft nach 20 des Umwandlungssteuergesetzes, wenn der Einbringungszeitpunkt vor dem 29. Juni 2013 liegt und die Personengesellschaft nach der Einbringung als Personengesellschaft im Sinne des 15 Absatz 3 fortbesteht. 3

4 B. 50i-Strukturen GmbH 4

5 C. Auslandsansässigkeit notwendig für 50i Abs. 2 EStG n.f. GmbH 5

6 D. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Zuzugs- und Wegzugsfall GmbH 6

7 D. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Zuzugs- und Wegzugsfall GmbH 7

8 E. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Umstrukturierungen Einbringung des Betriebs in eine Kapitalgesellschaft GmbH neu GmbH alt 8

9 E. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Umstrukturierungen Einbringung des gesamten Mitunternehmeranteils in eine Kapitalgesellschaft GmbH neu GmbH alt 9

10 E. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Umstrukturierungen Einbringung des Betriebs in eine Personengesellschaft KG neu GmbH alt 10

11 E. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Umstrukturierungen Einbringung des gesamten Mitunternehmeranteils in eine Personengesellschaft KG neu GmbH alt 11

12 E. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Umstrukturierungen Anteilstausch ( 21 UmwStG) GmbH neu GmbH alt 12

13 E. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Umstrukturierungen Sidestream-Merger GmbH 1alt GmbH 2alt GmbH neu 13

14 F. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Erbfälle und Schenkungen Übertragungen im Ausland GmbH 14

15 F. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Erbfälle und Schenkungen Inbound-Übertragungen GmbH 15

16 G. 50i Abs. 2 EStG n.f. und Strukturwandel 16

17 H. Was muss dringend geändert werden? Eine kurzfristige entschärfende Reaktion durch die Finanzverwaltung und ggf. auch den Gesetzgeber ist unabdingbar. Sie muss insbesondere beinhalten: Eine Klarstellung, dass 50i Abs. 2 EStG n.f. nur anwendbar ist, soweit an den betroffenen Personengesellschaften Mitunternehmer beteiligt sind, die im ansässig sind; eine Reduktion der Anwendung des 50i Abs. 2 EStG n.f. auf die Umstrukturierungen, unentgeltlichen Übertragungen und Strukturwandel, die das deutsche Besteuerungsrecht gefährden, bzw. einen Ausschluss der Anwendung des 50i Abs. 2 EStG n.f. in den Fällen, in denen die genannten Maßnahmen nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung des deutschen Besteuerungsrechts führen bzw. dieses sogar verstärken; auch außerhalb des 50i EStG in den Fällen einen Verzicht auf eine Entstrickungsbesteuerung, in denen eine solche nach der neuen Rechtsprechung zwar ungewollt stattgefunden hat, der Steuerpflichtige aber trotzdem durchgängig das unbeschränkte deutsche Besteuerungsrecht akzeptiert; klare, praktisch umsetzbare Vorgaben, die es den Familienunternehmen ermöglichen, das deutsche Besteuerungsrecht abkommensrechtlich zu sichern, ohne unternehmerisch Unsinn anzustellen und unzumutbare Doppelbesteuerungsrisiken zu produzieren, bei gleichzeitiger Wahrung der Fiskalinteressen, nicht später einmal in die Röhre zu schauen. 17

18 Kontakt Prof. Dr. Thomas Rödder Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Bonn Johanna-Kinkel-Straße Bonn Telefon 0228/ Telefax 0228/ Frankfurt MesseTurm Friedrich-Ebert-Anlage Frankfurt/Main Telefon 069/ Telefax 069/ Berlin Friedrichstraße Berlin Telefon 030/ Telefax 030/ München Brienner Straße München Telefon 089/ Telefax 089/ Repräsentanz Wien Am Heumarkt Wien Telefon +43 1/ Telefax +43 1/ Repräsentanz Zürich Bahnhofstraße 69a 8001 Zürich Telefon / Telefax /

Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 25. Juli 2014 (BGBl. I S.

Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 25. Juli 2014 (BGBl. I S. Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: HAUSANSCHRIFT

Mehr

I. Unentgeltliche Übertragung von Sachgesamtheiten ( 6 Abs. 3 EStG) Anlage 1

I. Unentgeltliche Übertragung von Sachgesamtheiten ( 6 Abs. 3 EStG) Anlage 1 I. Unentgeltliche Übertragung von Sachgesamtheiten ( 6 Abs. 3 EStG) Anlage 1 bis zum 31.12.1998 für 1999 und 2000 ab 2001 7 (1) EStDV 6 (3) EStG 6 (3) EStG (1) 1 Wird ein Betrieb, ein Teilbetrieb oder

Mehr

DEUTSCHEN HANDWERKS E. V. ARBEITGEBERVERBÄNDE E. V. Mohrenstr. 20/21 Breite Str Berlin Berlin

DEUTSCHEN HANDWERKS E. V. ARBEITGEBERVERBÄNDE E. V. Mohrenstr. 20/21 Breite Str Berlin Berlin Anlage DEUTSCHER INDUSTRIE- UND BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN HANDELSKAMMERTAG E. V. INDUSTRIE E. V. Breite Str. 29 Breite Str. 29 10178 Berlin 10178 Berlin ZENTRALVERBAND DES BUNDESVEREINIGUNG DER DEUTSCHEN

Mehr

Andere Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapitalgesellschaften Es gibt keinen gesetzgeberischen Änderungsbedarf

Andere Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapitalgesellschaften Es gibt keinen gesetzgeberischen Änderungsbedarf Andere Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapitalgesellschaften Es gibt keinen gesetzgeberischen Änderungsbedarf München, 22. Oktober 2014 Prof. Dr. Thomas Rödder 1131787 A. Status Quo 20, 21 UmwStG:

Mehr

Personengesellschaft erzielt

Personengesellschaft erzielt Personengesellschaft erzielt Überschußeinkünfte Gewinneinkünfte Gesellschafter ist Mitunternehmer i.s.v. 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG Gesellschafter ist kein Mitunternehmer i.s.v. 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG Anteilige

Mehr

Anlässe für die Bewertung von (Anteilen an) Kapitalgesellschaften

Anlässe für die Bewertung von (Anteilen an) Kapitalgesellschaften Anlage 1 Anlässe für die Bewertung von (Anteilen an) Kapitalgesellschaften EStG, KStG, UmwStG n.f. = i. d. F. SEStEG EStG, KStG, UmwStG a.f. = i. d. F. vor Inkrafttreten SEStEG Gemeiner Wert Sachverhalte

Mehr

Anwendung von 16 Absatz 3 Satz 2 bis 4 und Absatz 5 EStG

Anwendung von 16 Absatz 3 Satz 2 bis 4 und Absatz 5 EStG Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL

Mehr

Stellungnahme. Prof. Dr. Guido Förster, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Stellungnahme. Prof. Dr. Guido Förster, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 1 Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Protokollerklärung zum Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften

Mehr

Übertragung von Mitunterunternehmeranteilen im Einkommensteuerrecht. 6 Abs. 3 EStG 16 EStG 24 UmwStG

Übertragung von Mitunterunternehmeranteilen im Einkommensteuerrecht. 6 Abs. 3 EStG 16 EStG 24 UmwStG Anlage 2 Schaubilder (Gesellschafterwechsel) Dipl.-Finw M. Blenkers Seite 1 Übertragung von Mitunterunternehmeranteilen im Einkommensteuerrecht unentgeltlich entgeltlich 6 Abs. 3 EStG 16 EStG 24 UmwStG

Mehr

Stolperfallen bei gesellschaftsvertraglichen Klauseln für ärztliche BGB Gesellschaften

Stolperfallen bei gesellschaftsvertraglichen Klauseln für ärztliche BGB Gesellschaften Stolperfallen bei gesellschaftsvertraglichen Klauseln für ärztliche BGB Gesellschaften Tagung der Arbeitsgruppen Berufsrecht und Vertragsgestaltung der ARGE Medizinrecht des DAV Dr. Michael Grimm Düsseldorf,

Mehr

Bilanzierung und Besteuerung der Personengesellschaften und ihrer Gesellschafter

Bilanzierung und Besteuerung der Personengesellschaften und ihrer Gesellschafter Bolk Bilanzierung und Besteuerung der Personengesellschaften und ihrer Gesellschafter Inhaltsverzeichnis 1. Mitunternehmerschaft... 1 1.1 Definition durch Rechtsprechung... 1 1.2 Gewerblich geprägte Personengesellschaften...

Mehr

Neuerungen bei steuerlichen Umstrukturierungen

Neuerungen bei steuerlichen Umstrukturierungen Neuerungen bei steuerlichen Umstrukturierungen. 09. September 2015 Düsseldorf Referenten: WP StB Prof. Dr. Ursula Ley, Köln RD Ralf Neumann, Köln WP StB Prof. Dr. Thomas Rödder, Bonn RA StB Prof. Dr. Michael

Mehr

Entstrickung von Wirtschaftsgütern

Entstrickung von Wirtschaftsgütern Entstrickung von Wirtschaftsgütern MITax-Jahrestagung 2006 1 Entstrickung von Wirtschaftsgütern Übersicht (Entwurf SEStEG Juli 2006): Allgemeiner Entstrickungstatbestand 4 I 3, 4 EStG Ausschluss oder Beschränkung

Mehr

1/0 Inhaltsverzeichnis

1/0 Inhaltsverzeichnis Verzeichnisse Teil 1/0 Seite 1 1/0 1/1... Stichwortverzeichnis 1/2... Abkürzungsverzeichnis 2... Aktuelle Informationen 2/0... Inhalt 2/1... Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ONLINE 2/2... Zinsschranke

Mehr

An das Bundesministerium der Finanzen Herrn MD Michael Sell Referat IV A 2 Wilhelmstraße Berlin. Düsseldorf, 20.

An das Bundesministerium der Finanzen Herrn MD Michael Sell Referat IV A 2 Wilhelmstraße Berlin. Düsseldorf, 20. An das Bundesministerium der Finanzen Herrn MD Michael Sell Referat IV A 2 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Düsseldorf, 20. Januar 2015 642/515 Stellungnahme zu 50i EStG i.d.f. des Kroatien-Anpassungsgesetzes

Mehr

Der Schuldzinsenabzug bei Personengesellschaften, insbesondere nach Maßgabe von 4 Abs. 4a EStG

Der Schuldzinsenabzug bei Personengesellschaften, insbesondere nach Maßgabe von 4 Abs. 4a EStG Pia Friedemann Der Schuldzinsenabzug bei Personengesellschaften, insbesondere nach Maßgabe von 4 Abs. 4a EStG PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis A. Problemstellung...........15

Mehr

Die Realteilung von Mitunternehmerschaften

Die Realteilung von Mitunternehmerschaften Die Realteilung von Mitunternehmerschaften Spezialisierung: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Fach: Seminar zu aktuellen Themen Referenten: Karina Radonz Sonja Wieseke Wintersemester: 2008/2009 Berlin,

Mehr

Übertragung und Verwaltung des Stiftungsvermögens. Prof. Dr. Stephan Schauhoff Hamburg, 10. März 2017

Übertragung und Verwaltung des Stiftungsvermögens. Prof. Dr. Stephan Schauhoff Hamburg, 10. März 2017 Übertragung und Verwaltung des Stiftungsvermögens Prof. Dr. Stephan Schauhoff Hamburg, 10. März 2017 I. Reglung zum Vermögenserhalt Bund-Länder-Arbeitsgruppe 82 BGB neu Übertragung und Verwaltung des Stiftungsvermögens

Mehr

Gesamtplanrechtsprechung bei entgeltlicher und unentgeltlicher Übertragung

Gesamtplanrechtsprechung bei entgeltlicher und unentgeltlicher Übertragung ÜBERTRAGUNG VON BETRIEBSVERMÖGEN Gesamtplanrechtsprechung bei entgeltlicher und unentgeltlicher Übertragung von RiFG Dr. Alexander Kratzsch, Bünde Die jüngere Rechtsprechung des BFH gibt Anlass, sich mit

Mehr

Steuerliche Aspekte der Betriebsübergabe innerhalb der Familie. von Dipl. Kfm. Gunther Formhals Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Steuerliche Aspekte der Betriebsübergabe innerhalb der Familie. von Dipl. Kfm. Gunther Formhals Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Steuerliche Aspekte der Betriebsübergabe innerhalb der Familie von Dipl. Kfm. Gunther Formhals Wirtschaftsprüfer und Steuerberater www.formhals.com Vortrag im Rahmen der Veranstaltung: Unternehmensnachfolge

Mehr

Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer

Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zu dem Entwurf eines Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen zur Anwendung von 16 Abs. 3 EStG bei Realteilung erarbeitet durch den Ausschuss Steuerrecht

Mehr

Erb. Beendigung einer Betriebsaufspaltung durch Umstrukturierung. Bstg. 1. Musterfall. 2. Einkommensteuerliche Folgen der Variante 1

Erb. Beendigung einer Betriebsaufspaltung durch Umstrukturierung. Bstg. 1. Musterfall. 2. Einkommensteuerliche Folgen der Variante 1 VORWEGGENOMMENE ERBFOLGE Beendigung einer Betriebsaufspaltung durch Umstrukturierung von Prof. Dr. Gerd Brüggemann, Münster Der BFH (5.2.14, X R 22/12, DStR 14, 584) hatte sich mit der Frage beschäftigt,

Mehr

Neuerungen bei steuerlichen Umstrukturierungen

Neuerungen bei steuerlichen Umstrukturierungen Neuerungen bei steuerlichen Umstrukturierungen. 08. September 2016 Düsseldorf Referenten: WP StB Prof. Dr. Ursula Ley, Köln RD Ralf Neumann, Aachen WP StB Prof. Dr. Thomas Rödder, Bonn RA StB Prof. Dr.

Mehr

Bundesministerium der Finanzen Referat IV B 5 Wilhelmstraße Berlin. Düsseldorf, 06. Dezember 2013

Bundesministerium der Finanzen Referat IV B 5 Wilhelmstraße Berlin. Düsseldorf, 06. Dezember 2013 Bundesministerium der Finanzen Referat IV B 5 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Düsseldorf, 06. Dezember 2013 637/515 Entwurf eines BMF-Schreibens zur Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf Personengesellschaften;

Mehr

Veräußerung des Unternehmens ( 16 I EStG)

Veräußerung des Unternehmens ( 16 I EStG) Veräußerung des Unternehmens ( 16 I EStG) Beispiel: A ist Inhaber eines Einzelunternehmens mit folgender Steuerbilanz: Aktiva Einzelunternehmen des A Passiva PKW 10 Eigenkap. 500 Sonst. WG 890 Schulden

Mehr

UmwStG. in der Fassung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes Stand: 22. Dezember 2009

UmwStG. in der Fassung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes Stand: 22. Dezember 2009 UmwStG in der Fassung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes Stand: 22. Dezember 2009 Änderungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz sind in fett dargestellt. Dargestellt werden nur die betroffenen

Mehr

Steuerfalle 50i EStG?

Steuerfalle 50i EStG? Steuerfalle 50i EStG? Welche Umstrukturierungs- und Nachfolgefälle betroffen sind Dr. Bertram Layer ist Partner und Steuerberater des Büros Hennerkes, Kirchdörfer und Lorz in Stuttgart. Mit der Internationalisierung

Mehr

BDI The Voice of German Industry

BDI The Voice of German Industry BDI The Voice of German Industry Bundesverband der Deutschen Industrie e.v. Aktuelle Entwicklungen im Ertragsteuerrecht - Einführungsreferat 11.1.2016 BDI/PwC-Steuertagung 2016 1 Agenda Inhalt Gesetzesänderungen

Mehr

10. Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften

10. Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften 10. Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften Inhalt Rdnr. Inhalt Rdnr. 10.1 Übertragung in das Gesamthandsvermögen... 10.1 10.1.1 Entgeltliche Rechtsgeschäfte... 10.1 10.1.1.1 Übertragung

Mehr

Beispiele. Beispiele. 1. Nationale Einbringungen. Konzentrationseinbringung

Beispiele. Beispiele. 1. Nationale Einbringungen. Konzentrationseinbringung Beispiele 1. Nationale Einbringungen III/1 Konzentrationseinbringung A bringt einen inländischen (Teil-)Betrieb/Mitunternehmeranteil/Kapitalanteil in die B-GmbH ein und erhält als Gegenleistung Anteile

Mehr

Einbringungsvorgänge in eine GmbH nach den 20 ff. UmwStG

Einbringungsvorgänge in eine GmbH nach den 20 ff. UmwStG Aufsätze Ausgabe: 5/2012 Seite: 136 Autor: Dipl.- Kaufmann/Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Franz Ostermayer Einbringungsvorgänge in eine GmbH nach den 20 ff. UmwStG Der neue Umwandlungssteuererlass in

Mehr

STEUER-RECHTSPRECHUNG 2016/1 KOMPAKT

STEUER-RECHTSPRECHUNG 2016/1 KOMPAKT STEUER-RECHTSPRECHUNG 2016/1 KOMPAKT Stand: 2. April 2016 Verfasser: Klaus Koch Steuerberater Fachanwalt für Steuerrecht Vereidigter Buchprüfer Klaus Koch Kaiser-Wilhelm-Straße 23 76530 Baden-Baden Tel:

Mehr

Jörg Röhner. Die einkommensteuerliche Behandlung der Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Mitunternehmerschaften

Jörg Röhner. Die einkommensteuerliche Behandlung der Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Mitunternehmerschaften Jörg Röhner Die einkommensteuerliche Behandlung der Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Mitunternehmerschaften Theoretische und rechtliche Grundlagen sowie ökonomische Analyse ausgewählter Problemfelder

Mehr

Update Kapitalgesellschaften. 2. Hamburger Steuerdialog. Aktuelle Aktivitäten des Gesetzgebers. Hamburg, 30. September Prof. Dr.

Update Kapitalgesellschaften. 2. Hamburger Steuerdialog. Aktuelle Aktivitäten des Gesetzgebers. Hamburg, 30. September Prof. Dr. 2. Hamburger Steuerdialog Update Kapitalgesellschaften Aktuelle Aktivitäten des Gesetzgebers Hamburg, 30. September 2014 Prof. Dr. Ingo Stangl 610800_1 Update Kapitalgesellschaften Aktuelle Aktivitäten

Mehr

6. Hamburger Fondsgespräch. Dividenden und Veräußerungsgewinne Ende der Steuerfreiheit (?!) Hamburg, 7. November 2013 Dr.

6. Hamburger Fondsgespräch. Dividenden und Veräußerungsgewinne Ende der Steuerfreiheit (?!) Hamburg, 7. November 2013 Dr. 6. Hamburger Fondsgespräch n und Veräußerungsgewinne Ende der Steuerfreiheit (?!) Hamburg, 7. November 2013 Dr. Peter Möllmann Gesetzgebungsinitiativen zu 8b Abs. 4 und Abs. 7 KStG Streubesitzdividenden:

Mehr

Fallvarianten zu 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG

Fallvarianten zu 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG 4 1 1.1 Übersicht über die verschiedenen Übertragungsmöglichkeiten Die Behandlung eines Übertragungsvorgangs in ein betriebliches Gesamthandsvermögen richtet sich zunächst danach, ob Gegenstand der Übertragung

Mehr

Besteuerung der Gesellschaften

Besteuerung der Gesellschaften FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen P 3412-3-BStG Fachplan für das Studienfach Besteuerung der Gesellschaften Hauptstudium E 2013 4. Semester 5. Semester 6. Semester Stand 23.03.2015 Lehrbereich

Mehr

Umstrukturierung/Umwandlungssteuergesetz Aktuell - Wissen auffrischen Mai Heft 1. Tino Srebne, Dipl.-Finanzwirt (FH), Steuerberater, Magdeburg

Umstrukturierung/Umwandlungssteuergesetz Aktuell - Wissen auffrischen Mai Heft 1. Tino Srebne, Dipl.-Finanzwirt (FH), Steuerberater, Magdeburg Umstrukturierung/Umwandlungssteuergesetz Aktuell - Wissen auffrischen Mai 2016 Tino Srebne, Dipl.-Finanzwirt (FH), Steuerberater, Magdeburg Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der H.a.a.S. GmbH

Mehr

SIS Beratungs-Know-how

SIS Beratungs-Know-how SIS Beratungs-Know-how Edmund Wagner, Regierungsdirektor Hauptsachgebietsleiter Betriebsprüfung am Finanzamt Dresden- Nord Überführung und Übertragung von Wirtschaftsgütern nach 6 Abs. 5 EStG unter Berücksichtigung

Mehr

Das Ende gewerblicher Tätigkeit trotz Fortbestand des Betriebs

Das Ende gewerblicher Tätigkeit trotz Fortbestand des Betriebs Markus Heckel Das Ende gewerblicher Tätigkeit trotz Fortbestand des Betriebs Die Betriebsaufgabe gemäß 16 Abs. 3 S. 1, 5 EStG in den Fällen der Betriebsverpachtung, des Strukturwandels, des Übergangs zur

Mehr

Anwendungsschreiben zu 16 Absatz 3b EStG

Anwendungsschreiben zu 16 Absatz 3b EStG Dok.-Nr.: 5236132 Bundesministerium der Finanzen, IV C 6 - S-2242 / 12 /10001 Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 22.11.2016 Inhaltlich entsprechende Verwaltungsanweisungen Anwendungsschreiben zu

Mehr

Nur per . Oberste Finanzbehörden der Länder

Nur per  . Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL

Mehr

Beteiligung ausländischer Investoren und Initiatoren an deutschen Fonds

Beteiligung ausländischer Investoren und Initiatoren an deutschen Fonds Beteiligung ausländischer Investoren und Initiatoren an deutschen Fonds Hamburg, 6. November 2014 Dr. Helder Schnittker, LL.M. / Timo Steinbiß, LL.M. Agenda Vermögensverwaltende Fonds Investoren Vermögensverwaltende

Mehr

Einbringungsgeborene Anteile im Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht

Einbringungsgeborene Anteile im Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht Katja Kellner Einbringungsgeborene Anteile im Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht Verlag Dr. Kovac -I- Gliederung Seite Einleitung 1 1. Teil: Die Entstehung einbringungsgeborener Anteile 5 A. Originäre

Mehr

Betriebsstätten: Überführung von Wirtschaftsgütern in eine ausländische Betriebsstätte

Betriebsstätten: Überführung von Wirtschaftsgütern in eine ausländische Betriebsstätte Betriebsstätten: Überführung von Wirtschaftsgütern in eine ausländische Betriebsstätte Juni 2009 Ein Kauf und Verkauf von Wirtschaftsgütern ist zwischen Stammhaus und Betriebsstätte rechtlich nicht möglich.

Mehr

Vorabfassung - wird durch die lektorierte Fassung ersetzt.

Vorabfassung - wird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Deutscher Bundestag Drucksache 18/9956 18. Wahlperiode (zu Drucksache 18/9536) 12.10.2016 Unterrichtung durch die Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 18/9956. Unterrichtung. 18. Wahlperiode. durch die Bundesregierung

Deutscher Bundestag Drucksache 18/9956. Unterrichtung. 18. Wahlperiode. durch die Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 18/9956 18. Wahlperiode (zu Drucksache 18/9536) 12.10.2016 Unterrichtung durch die Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen

Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen Bundesrat Drucksache 406/16 (Beschluss) 23.09.16 Stellungnahme des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen

Mehr

Klausur aus Unternehmenssteuerrecht

Klausur aus Unternehmenssteuerrecht Klausur aus Unternehmenssteuerrecht Vorlesung WS 2016/17 am Freitag, 20. Jänner 2017 1. Eine natürliche Person M kauft am 9. März 2016 eine Beteiligung von 10 % an einer KG (Fixkapital) um 15 Mio Euro.

Mehr

Bilanzierung und Besteuerung der Personengesellschaft und Ihrer Gesellschafter

Bilanzierung und Besteuerung der Personengesellschaft und Ihrer Gesellschafter Bilanzierung und Besteuerung der Personengesellschaft und Ihrer Gesellschafter Abkürzungen durch die Personengesellschaftsberatung von Wolfgang Bolk 1. Auflage Deubner Verlag Köln 2015 Verlag C.H. Beck

Mehr

Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften

Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften Was ist das Konzept des 6 Abs. 5 EStG? VRiBFH Michael Wendt Gliederung Rechtsentwicklung bis zum 6 Abs. 5 EStG heutiger Fassung Katalog des

Mehr

Oberste Finanzbehörden der Länder

Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

Anlage 2013/ IV B 5 - S 1300/09/ November Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf Personengesellschaften

Anlage 2013/ IV B 5 - S 1300/09/ November Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf Personengesellschaften Anlage 2013/0950012 IV B 5 - S 1300/09/10003. November 2013 E-MAIL: IVB5@bmf.bund.de Nur per E-Mail: Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern Bundesfinanzakademie im

Mehr

6 Bewertung. 4 Wirtschaftsgüter, die bereits am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres zum

6 Bewertung. 4 Wirtschaftsgüter, die bereits am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres zum 6 Bewertung (1) Für die Bewertung der einzelnen Wirtschaftsgüter, die nach 4 Absatz 1 oder nach 5 als Betriebsvermögen anzusetzen sind, gilt das Folgende: 1. Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die der

Mehr

Grenzüberschreitende Überführung von Wirtschaftsgütern

Grenzüberschreitende Überführung von Wirtschaftsgütern Grenzüberschreitende Überführung von Wirtschaftsgütern Im Einkommensteuergesetz wird geregelt, inwieweit in Österreich eine Besteuerung erfolgt, wenn Wirtschaftsgüter eines im Inland gelegenen Betriebes

Mehr

Umwandlungssteuererlass UmwStE 2011

Umwandlungssteuererlass UmwStE 2011 Umwandlungssteuererlass UmwStE 2011 Kommentierung Praktische Hinweise herausgegeben und erläutert von Dr. Joachim Schmitt Rechtsanwalt und Steuerberater in Bonn Dr. Stefan Schloßmacher Rechtsanwalt und

Mehr

Amts- und Rechtshilfe im Lichte des Steuerabkommens. Linz, 16. Oktober 2012 Daniel Holenstein

Amts- und Rechtshilfe im Lichte des Steuerabkommens. Linz, 16. Oktober 2012 Daniel Holenstein Amts- und Rechtshilfe im Lichte des Steuerabkommens Linz, 16. Oktober 2012 Daniel Holenstein Amts- und Rechtshilfe im Lichte des Steuerabkommens A. Einleitung B. Begriffe C. Amtshilfe nach OECD-Standard

Mehr

5. Hamburger Steuerdialog. Update Steuergesetzgebung. Dr. Arne von Freeden, LL.M. Rechtsanwalt/Steuerberater Hamburg, 6.

5. Hamburger Steuerdialog. Update Steuergesetzgebung. Dr. Arne von Freeden, LL.M. Rechtsanwalt/Steuerberater Hamburg, 6. 5. Hamburger Steuerdialog Update Steuergesetzgebung Dr. Arne von Freeden, LL.M. Rechtsanwalt/Steuerberater Hamburg, 6. April 2016 5. Hamburger Steuerdialog: Betriebsstättengewinnermittlung nach der BsGaV

Mehr

Rechtsprechung zum Internationalen Steuerrecht

Rechtsprechung zum Internationalen Steuerrecht Rechtsprechung zum Internationalen Steuerrecht Juristische Methodik am Beispiel aktueller Entscheidungen des I. BFH-Senats zu den Doppelbesteuerungsabkommen und den innerstaatlichen Vorschriften mit Auslandsbezug

Mehr

Veräußerung, Übertragung, Aufgabe von Gewerbebetrieb und Freiberuflerpraxis

Veräußerung, Übertragung, Aufgabe von Gewerbebetrieb und Freiberuflerpraxis Ott Weitere Informationen zum Produkt mit Bestellmöglichkeit erhalten Sie in unserem Online-Angebot. Veräußerung, Übertragung, Aufgabe von Gewerbebetrieb und Freiberuflerpraxis Steuersparende Gestaltungsmöglichkeiten

Mehr

Zweifelsfragen zur Übertragung und Überführung von einzelnen Wirtschaftsgütern nach 6 Absatz 5 EStG

Zweifelsfragen zur Übertragung und Überführung von einzelnen Wirtschaftsgütern nach 6 Absatz 5 EStG Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL

Mehr

Ertragsteuerliche Behandlung der doppelstöckigen Personengesellschaft

Ertragsteuerliche Behandlung der doppelstöckigen Personengesellschaft Rewert Beekmann Ertragsteuerliche Behandlung der doppelstöckigen Personengesellschaft Unter besonderer Berücksichtigung von Veräußerungsvorgängen PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis

Mehr

3. TEIL Die ertragsteuerliche Behandlung der Personengesellschaft 3. TEIL. 9 Die Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften

3. TEIL Die ertragsteuerliche Behandlung der Personengesellschaft 3. TEIL. 9 Die Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften 40 Die ertragsteuerliche Behandlung der Personengesellschaft DIE ERTRAGSTEUERLICHE BEHANDLUNG DER PERSONENGESELLSCHAFT Abschnitt 1 Einführung und Grundlagen 41 2 Begriff der Mitunternehmerschaft 45 3 Mitunternehmerschaft

Mehr

Gruppenanfragen. 1. Internationale Steuerpraxistagung, 4. Juni 2013. Daniel Holenstein

Gruppenanfragen. 1. Internationale Steuerpraxistagung, 4. Juni 2013. Daniel Holenstein Gruppenanfragen, 4. Juni 2013 Daniel Holenstein Gruppenanfragen 1. Einleitung 2. Gruppenanfragen was ist das? 3. Gruppenanfragen wo steht das? 4. Gruppenanfragen wen betrifft es? 5. Zusammenfassung / Schlussfolgerungen

Mehr

Hamburger Steuerdialog. Aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Besteuerung von Personengesellschaften

Hamburger Steuerdialog. Aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Besteuerung von Personengesellschaften Hamburger Steuerdialog Aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Besteuerung von Personengesellschaften Stefan Richter 11. Oktober 2016 Themenüberblick Die Realteilung: Pendant zu 24 UmwStG? 24 UmwStG und

Mehr

Teil F: Sonderthemen II. Offene und verdeckte Einlagen

Teil F: Sonderthemen II. Offene und verdeckte Einlagen Arbeitsunterlagen zur Vorlesung Unternehmenssteuerrecht 2015 Teil F: Sonderthemen II. Offene und verdeckte Einlagen Dr. Paul Richard Gottschalk Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater

Mehr

Entwurf Verlustabzugsbeschränkung für Körperschaften ( 8c KStG)

Entwurf Verlustabzugsbeschränkung für Körperschaften ( 8c KStG) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Entwurf 20.02.2008 POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen

Mehr

Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer. Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 2. November 2012

Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer. Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 2. November 2012 Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder vom 2. November 2012 Einräumung eines Nießbrauchsrechts, Überlassung der Ausübung des Nießbrauchs oder Verzicht

Mehr

Was ist das und wozu brauchen wir es?

Was ist das und wozu brauchen wir es? Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht 5. November 2010 Düsseldorf Sonderbetriebsvermögen in der Gestaltungspraxis Robert-Perthel-Str. 77a, 50739 Köln, Telefon 0221/95 74 94-0, E-Mail: office@laufmich.de Sonderbetriebsvermögen:

Mehr

Wegzugsbesteuerung und Entstrickung stiller Reserven im deutschen Steuerrecht

Wegzugsbesteuerung und Entstrickung stiller Reserven im deutschen Steuerrecht Jura Matthias Koller Wegzugsbesteuerung und Entstrickung stiller Reserven im deutschen Steuerrecht Die Entstrickungsvorschriften nach alter und neuer Rechtslage sowie europarechtliche Wertung und Gestaltungsmöglichkeiten

Mehr

Inhaltsübersicht. Literaturverzeichnis 15. Abkürzungsverzeichnis Einleitung Deutschland als Wegzugsstaat 27

Inhaltsübersicht. Literaturverzeichnis 15. Abkürzungsverzeichnis Einleitung Deutschland als Wegzugsstaat 27 Inhaltsübersicht Literaturverzeichnis 15 Abkürzungsverzeichnis 19 1 Einleitung 23 2 Deutschland als Wegzugsstaat 27 3 Die Schweiz als Zuzugsstaat 63 4 Österreich als Zuzugsstaat 97 5 Fazit 127 Anhang 129

Mehr

Einkommen- und erbschaftsteuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Einkommen- und erbschaftsteuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge Handwerkskammer Hannover Steuerberaterkammer Niedersachsen Einkommen- und erbschaftsteuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge Horst Schade Steuerberater Vizepräsident Steuerberaterkammer Niedersachsen

Mehr

Wissenschaftlich begründetes GUTACHTEN

Wissenschaftlich begründetes GUTACHTEN Deubner Verlag GmbH & Co. KG Wissenschaftlich begründetes GUTACHTEN zur steuerlichen Problematik der Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft erstellt im Auftrag von Steuerberater Mustermann Oststr.

Mehr

Unternehmertestament. - Einkommensteuer - Dipl.-Volkswirt Philipp Unkelbach/ Dipl.-Volkswirt Peter Unkelbach Steuerberater/Wirtschaftsprüfer

Unternehmertestament. - Einkommensteuer - Dipl.-Volkswirt Philipp Unkelbach/ Dipl.-Volkswirt Peter Unkelbach Steuerberater/Wirtschaftsprüfer Unternehmertestament Dipl.-Volkswirt Philipp Unkelbach/ Dipl.-Volkswirt Peter Unkelbach Steuerberater/Wirtschaftsprüfer - Einkommensteuer - Unternehmertestament Unternehmer-Dialog Gliederung I. Besteuerung

Mehr

FALLGESTALTUNGEN ZUM GESELLSCHAFTSRECHT

FALLGESTALTUNGEN ZUM GESELLSCHAFTSRECHT I A. FALLGESTALTUNGEN ZUM GESELLSCHAFTSRECHT 1 1. Reichweite und Auslegung von Mehrheitsklauseln im Gesellschaftsvertrag von Personengesellschaften, BGH v. 21.10.2014 II RZ 84/13 1 2. Geschäftsführungsbefugnis

Mehr

Teil B: Laufende Besteuerung II. Querschnittsdarstellungen 1. Unternehmen/Unternehmensträger d) Fälle Einlagen und Entnahmen

Teil B: Laufende Besteuerung II. Querschnittsdarstellungen 1. Unternehmen/Unternehmensträger d) Fälle Einlagen und Entnahmen rbeitsunterlagen zur Vorlesung Unternehmenssteuerrecht 2017 Teil B: Laufende Besteuerung II. Querschnittsdarstellungen 1. Unternehmen/Unternehmensträger d) Fälle Einlagen und Entnahmen Prof. Dr. Paul Richard

Mehr

Steuergestaltung bei der Unternehmensnachfolge

Steuergestaltung bei der Unternehmensnachfolge Hans Ott Steuergestaltung bei der Unternehmensnachfolge Eine praxisorientierte Darstellung zur steueroptimalen Gestaltung der Erbfolge im Privat- und Unternehmensbereich 62. Aktualisierung Juli 2012 Rechtsstand

Mehr

Einbringung einzelner Wirtschaftsgüter des BV in eine Personengesellschaft mit und ohne Teilentgelt

Einbringung einzelner Wirtschaftsgüter des BV in eine Personengesellschaft mit und ohne Teilentgelt PERSONENGESELLSCHAFTEN Einbringung einzelner Wirtschaftsgüter des BV in eine Personengesellschaft mit und ohne Teilentgelt von Dipl.-Finw. Reimund Deh, München Bringt ein Gesellschafter einer Personengesellschaft

Mehr

Übertragung stiller Reserven nach 6b EStG Neue Rechtsentwicklung und Beratungsstrategien

Übertragung stiller Reserven nach 6b EStG Neue Rechtsentwicklung und Beratungsstrategien Übertragung stiller Reserven nach 6b EStG Neue Rechtsentwicklung und Beratungsstrategien I. Überblick und Bedeutung Durch die Bewertung von Wirtschaftsgütern können stille Reserven in der Bilanz eines

Mehr

Steuerwissenschaftliche Schriften. Almut Breuer. Gewinntransfers im Recht der DBA. Nomos

Steuerwissenschaftliche Schriften. Almut Breuer. Gewinntransfers im Recht der DBA. Nomos Steuerwissenschaftliche Schriften 49 Almut Breuer Gewinntransfers im Recht der DBA Nomos Steuerwissenschaftliche Schriften Herausgegeben von Prof. Dr. Lars P. Feld, Walter Eucken Institut, Freiburg i.

Mehr

Gestaltende Steuerberatungspraxis

Gestaltende Steuerberatungspraxis Gestaltende Steuerberatungspraxis Veranstaltungsorte: 12. Juli 2017 in München 13. Juli 2017 in Nürnberg Diplom-Kaufmann Dr. Martin Strahl Steuerberater, Köln Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden

Mehr

Vorwort Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Abkürzungsverzeichnis... 13

Vorwort Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Abkürzungsverzeichnis... 13 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 1 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren... 2 Abkürzungsverzeichnis... 13 Historische Entwicklung der Neuregelung... 18 Markus Schragl/Markus Stefaner 1. Entwicklungen seit

Mehr

1 EStG, 1 KStG: Personengesellschaften sind weder einkommensteuer- noch körperschaftsteuerpflichtig

1 EStG, 1 KStG: Personengesellschaften sind weder einkommensteuer- noch körperschaftsteuerpflichtig Personengesellschaft im Ertragsteuerrecht: Zwischen Transparenz und Subjekt der Gewinnermittlung von Hermann Brandenberg, Düsseldorf Berlin, 14.06.2010 1 I. Personengesellschaft im Ertragsteuerrecht: Zwischen

Mehr

Anwendungsschreiben zur Begünstigung der nicht entnommenen Gewinne ( 34a EStG)

Anwendungsschreiben zur Begünstigung der nicht entnommenen Gewinne ( 34a EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin MR'in Meurer Vertreterin Unterabteilungsleiter IV C POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

9. Münchner Unternehmenssteuerforum

9. Münchner Unternehmenssteuerforum 9. Münchner Unternehmenssteuerforum Offene Streitpunkte des 8b KStG München, 24. Oktober 2012 Dr. Ingo Stangl Offene Streitpunkte des 8b KStG A. Hingabe von Kapitalgesellschaftsanteilen bei «Tauschvorgängen»

Mehr

Vermögensübertragung zwischen Mitunternehmerschaft und deren Mitunternehmern

Vermögensübertragung zwischen Mitunternehmerschaft und deren Mitunternehmern Vermögensübertragung zwischen Mitunternehmerschaft und deren Mitunternehmern bfd-online-seminar Dienstag, 29. April 2014 15:00 16:00 Uhr + Fragen Referent: Daniel Sahm ECOVIS München Moderator: Stefan

Mehr

Aktuelle Entwicklungen zur Realteilung von Mitunterunternehmerschaften. 8. Hamburger Steuerdialog RiBFH Dr. Christian Levedag, LL.

Aktuelle Entwicklungen zur Realteilung von Mitunterunternehmerschaften. 8. Hamburger Steuerdialog RiBFH Dr. Christian Levedag, LL. Aktuelle Entwicklungen zur Realteilung von Mitunterunternehmerschaften 8. Hamburger Steuerdialog RiBFH Dr. Christian Levedag, LL.M Jüngere Entwicklungen Rechtsprechung BFH-Urteil vom 17.9. 2015 III R 49/13,

Mehr

IDW POSITIONSPAPIER ZUM EINSTIEG IN EINE RECHTSFORMNEUTRALE BESTEUERUNG ( OPTIONSMODELL ) (STAND: )

IDW POSITIONSPAPIER ZUM EINSTIEG IN EINE RECHTSFORMNEUTRALE BESTEUERUNG ( OPTIONSMODELL ) (STAND: ) IDW POSITIONSPAPIER ZUM EINSTIEG IN EINE RECHTSFORMNEUTRALE BESTEUERUNG ( OPTIONSMODELL ) (STAND: 25.08.2017) Dieses Positionspapier wurde vom Steuerfachausschuss des IDW erarbeitet. Mitglieder des Steuerfachausschusses:

Mehr

HLBS-STEUERFORUM 201. Aktuelle Steuerfragen in der Land- und Forstwirtschaft. Vortrags- und Diskussionstagung

HLBS-STEUERFORUM 201. Aktuelle Steuerfragen in der Land- und Forstwirtschaft. Vortrags- und Diskussionstagung HLBS-STEUERFORUM 201 Aktuelle Steuerfragen in der Land- und Forstwirtschaft Vortrags- und Diskussionstagung 2.5 Personengesellschaften (Rechtsentwicklung) 2.5.1 Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen

Mehr

Übertragung von Wirtschaftsgütern (I)

Übertragung von Wirtschaftsgütern (I) Übertragung von Wirtschaftsgütern (I) Übertragung von Wirtschaftsgütern Grundsatz: 6 V S.1 EStG: Buchwertfortführung, wenn Übertragung zwischen einem BV in anderes BV desselben Stpfl. und Besteuerung stiller

Mehr

Neufang Akademie. Bei A hat dies eine Buchwertherabsetzung bei den aktiven Wirtschaftsgütern zur Folge; damit reduziert sich die Abschreibung 5.

Neufang Akademie. Bei A hat dies eine Buchwertherabsetzung bei den aktiven Wirtschaftsgütern zur Folge; damit reduziert sich die Abschreibung 5. Lösungshinweis zu Teil II Tz. 1.2.1 Es liegt keine Realteilung vor, weil wirtschaftlich der Betrieb nicht beendet wird 1. Folglich findet zunächst ein Transfer des Grundstücks in den Betrieb des B gegen

Mehr

Gesetzgeberisch gewollte und ungewollte Sachverhalte des 50i EStG - eine steuersystematische Analyse

Gesetzgeberisch gewollte und ungewollte Sachverhalte des 50i EStG - eine steuersystematische Analyse Gesetzgeberisch gewollte und ungewollte Sachverhalte des 50i EStG - eine steuersystematische Analyse Abschlussarbeit zur Erlangung des Akademischen Grades Bachelor of Arts an der Hochschule Aalen Fakultät

Mehr

Umwandlung und Umstrukturierung von Betriebsvermögen und Behaltensregelung

Umwandlung und Umstrukturierung von Betriebsvermögen und Behaltensregelung Betriebsvermögen Umwandlung und Umstrukturierung von Betriebsvermögen und Behaltensregelung von Prof. Dr. Gerd Brüggemann, Münster Wer eine Steuerverschonung für gemäß 13b Abs. 1 Nr. 2 ErbStgbegünstigte

Mehr

Der steuerliche Wegzug vermögensverwaltender, gewerblich geprägter Personengesellschaften

Der steuerliche Wegzug vermögensverwaltender, gewerblich geprägter Personengesellschaften DER PRAKTISCHE FALL Der steuerliche Wegzug vermögensverwaltender, gewerblich geprägter Personengesellschaften von WP/StB Prof. Dr. Gerhard Kraft, Halle/Saale und StB Dipl.-Fw. (FH) Markus Ungemach, MBA,

Mehr

Das Sonderbetriebsvermögen in der Gestaltungsberatung

Das Sonderbetriebsvermögen in der Gestaltungsberatung Berufsausübungsgemeinschaft Das Sonderbetriebsvermögen in der Gestaltungsberatung von StB Dr. Rolf Michels, Köln Das Vermögen, das eine Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) für die ärztliche Tätigkeit benötigt,

Mehr

Hinweis 16 (2) EStH Titel: Einkommensteuer-Hinweise Bundesrecht. Hinweis 16 (2) EStH Normtyp: Verwaltungsvorschrift.

Hinweis 16 (2) EStH Titel: Einkommensteuer-Hinweise Bundesrecht. Hinweis 16 (2) EStH Normtyp: Verwaltungsvorschrift. Hinweis 16 (2) EStH 2010 Einkommensteuer-Hinweise 2010 Bundesrecht Titel: Einkommensteuer-Hinweise 2010 Redaktionelle Abkürzung: EStH 2010 Normtyp: Verwaltungsvorschrift Normgeber: Bund Gliederungs-Nr.:

Mehr

Veranstaltung am 20. Oktober 2011

Veranstaltung am 20. Oktober 2011 Planung und Gestaltung der U N T E R N E H M E N S N A C H F O L G E Veranstaltung am 20. Oktober 2011 Referent: Axel Seebach Wirtschaftsprüfer Steuerberater Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV

Mehr

Seminar. Umwandlungsrecht und Umwandlungssteuerrecht. Wintersemester 2015/2016

Seminar. Umwandlungsrecht und Umwandlungssteuerrecht. Wintersemester 2015/2016 Seminar Wintersemester 2015/2016 Begriffliche Grundlagen Mitunternehmeranteil Unter einem Mitunternehmeranteil versteht man den Anteil des Mitunternehmers am Eigenkapital der Mitunternehmerschaft, d.h.

Mehr