DEMENZ. Hilfsmittel und Erleichterungen im Alltag

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1 DEMENZ Hilfsmittel und Erleichterungen im Alltag

2 Die Firma Schaub Inhalt bietet ihren Kunden als einziger Komplettanbieter in Südbaden eine lückenlose Versorgung im Bereich der Hilfsmittel. Ihr Bedarf wird in unseren Kompetenzzentren oder von einem unserer Aussendienstmitarbeiter ermittelt und an unsere Fachabteilungen weitergeleitet. Wenn Betreuung wichtig wird, unterstützen wir Angehörige, Kliniken, Alten-/Pflegeheime, ambulante Pflegedienste/Sozialstationen und den behandelnden Arzt mit kompetenten Versorgungsvorschlägen und der umfassenden Erfahrung unserer Fachberater und Indikationsspezialisten. Wir kommen gerne zu Ihnen nach Hause und beraten Sie zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen und behindertengerechten Umbauten. Dabei erörtern wir Ihren Bedarf und suchen die zu Ihrer Situation passenden Hilfsmittel heraus. Seite Was ist Demenz? 4 Formen der Demenz 5 Hilfsmittel (Sicherheit und Umgang) 6 Tipps für den Umgang 7 Wir sprechen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt über eine geeignete Versorgung und beantragen die Kostenüber nahme bei den Krankenkassen. Leistung vernetzen Zukunft gestalten 2 3

3 Was ist Demenz? Formen der Demenz Das Wort Demenz leitet sich aus dem lateinischen ab und bedeutet weg vom Geist. Eine Demenz ist ein Krankheitssyndrom - ein Komplex aus verschiedenen Krankheitszeichen. Diese Krankheitszeichen (Symptome) wiederum, können verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache einer Demenz ist die Alzheimer Krankheit. Die Demenz gehört zu den Krankheitssyndromen im Alter. Es umschreibt den Abbau des Gedächtnisses sowie anderer, auf das Denken bezogener, sozialer und emotionaler Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dem zugrunde liegt in den meisten Fällen eine diagnostizierbare Erkrankung des Gehirns, in deren Verlauf die Nervenzellen und Nervenzell-Verbindungen im Gehirn verändert oder zerstört werden. Diese Beeinträchtigungen spiegeln sich vor allem in der Merkfähigkeit, dem Denk - und Problemlösevermögen, der Sprache sowie der Orientierung wieder. In einigen Fällen ist auch die Motorik und die Persönlichkeit betroffen. An Demenz erkrankte Patienten können ihren gewohnten Alltag in der Regel nicht mehr alleine bewältigen. Sie zeigen Beeinträchtigungen in ihren alltagspraktischen und sozialen Fertigkeiten. Es werden primäre und sekundäre Demenzformen unterschieden. Bei einer sekundären Demenz liegen z. B. Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände, Vergiftungserscheinungen durch Medikamente, oder auch Depressionen zu Grunde. Ebenfalls können Hirntumore oder Geschwulste sowie Abflussstörungen der Hirnrückenmarksflüssigkeit für Symptome der Demenz verantwortlich sein. Bei der primären Demenz beginnt der Krankheitsprozess direkt im Gehirn und ist nach heutigem Wissensstand irreversibel. Weitere primäre Demenzen Alzheimer-Krankheit ( 60% ) Vaskuläre ( gefäßbedingte ) Demenzen Lewy- Körperchen Demenz Frontotemporale Demenzen Creutzfeld-Jakob Krankheit Weitere sekundäre Demenzen Korsakow Syndrom Demenz bei Morbus Parkinson 4 5

4 Hilfsmittel Tipps für den Umgang Pflege Pflegeoveral / -body Alltagshilfen, z.b. Essschürzen, Trinkbecher, Besteck Bettschutz- und Stuhlauflagen Inkontinenzprodukte Bewegung sicheres- und adäquates Schuhwerk Verbands- und Rehaschuhe Anti-Rutsch-Socken Geh Hilfen RCN Walker Sensor-Klingelmatten für Bett und Fußboden Sturzrisiko Anti-Rutsch-Auflagen für Rollstühle Protektoren (Hüfte, Arme und Beine) Kopfhelme Niedrigbetten Sturzmatten Supportive Maßnahmen Haltegriffe / Haltestangen Ernährungsberatung Kostenlose präventive Wohnraumberatung (z.b. Behebung von Stolperfallen) Für Betroffene Akzeptieren Sie die Krankheit, statt sie zu verleugnen Eignen Sie sich Wissen über die Erkrankung an und stellen Sie sich auf deren Verlauf ein Informieren Sie die Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn - so finden Sie Akzeptanz und Unterstützung Versuchen Sie körperlich fit zu bleiben und Ihre sozialen Kontakte zu halten Passen Sie Ihre Wohnsituation an (Sicherung von Gas und Elektrogeräten, Nachtbeleuchtung, Sturzprophylaxe, Niedrigbetten etc. ) Schreiben Sie wichtige Telefonnummern auf Treffen Sie Vorsorge in rechtlichen Angelegenheiten Sorgen Sie für einen gleichbleibenden Tagesablauf schaffen Sie Sicherheit und Geborgenheit! Für Angehörige Überfordern, kritisieren und korrigieren Sie den Betroffenen nicht Weisen Sie ihn nicht auf seine Fehler hin Treffen Sie Vorsorge in rechtlichen Angelegenheiten Sorgen Sie für einen gleichbleibenden Tagesablauf schaffen Sie Sicherheit und Geborgenheit! 6 7

5 Kompetenzzentren: I. Bötzinger Str Freiburg Tel.: II. Hauptstraße Offenburg Tel.: III. Wölblinstraße Lörrach Tel.:

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