SYSTEMBIOLOGIE DER SUCHT. F. Tretter Psychologisches Institut (LMU) und Isar Amper Klinikum Klinikum München Ost

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "SYSTEMBIOLOGIE DER SUCHT. F. Tretter Psychologisches Institut (LMU) und Isar Amper Klinikum Klinikum München Ost"

Transkript

1 SYSTEMBIOLOGIE DER SUCHT F. Tretter Psychologisches Institut (LMU) und Isar Amper Klinikum Klinikum München Ost

2 1.GEHIRN-GEIST-PROBLEM - Neuropsychologie / Neuropsychiatrie -

3 WENIG GEHIRN, trotzdem GENUG GEIST? Normal Embryonale Fehlanlage / Hydrocephalus Kleinkind, spricht schon zwei Sprachen..

4 Grundfragen der Neuropsychologie /Neuropsychiatrie ( Pudding an die Wand nageln ) - Welche Struktur generiert welche Funktion? - Was bedeutet eine Aktivierung einer Hirnstruktur? - Was machen Schaltkreise, Netzwerke usw.? => Wenn das Gehirn ein komplexes dynamisches Netzwerk ist, ist dann diese lokalisationsorientierte Herangehensweise adäquat? Eher nein! Neurobiologie und Psychologie / Psychiatrie brauchen systemische Konzeption! (Dörner, Bischof, Kriz, Schiepek, Tschacher, Grawe, Tretter, u.a.)

5 2. Systemwissenschaft und Systembiologie - Netzwerkforschung (Elemente, Struktur ) - Ist mehr als Mathematik -

6 Das menschliche Gehirn 10^10 Neurone mit jew. 10^4 Synapsen das ergibt 10^14 Synapsen (100 Billionen Synapsen) STRUKTURELLE KOMPLEXITÄT ALS PROBLEM EINER GEHIRNTHEORIE Kortex: Nachzeichnungen der Haupttypen an Neuronen des menschlichen Kortex am Lichtmikroskop (Skala: 100µm)

7 EVOLUTION WISSENSCHAFTLICHER ERKENNTNIS Qualitative Beobachtungen Qualitative Modelle Quantitative Beobachtungen Quantitative Modelle

8 Die Systembiologie verzahnt und kombiniert Methoden aus Biologie, Mathematik, Systemwissenschaften und Informatik. Das derzeit undurchdringliche Datenmaterial über biologische Systeme, beispielsweise einer Zelle, soll im Computer zu einem Gesamtbild modelliert werden. Im Fokus steht die Schaffung virtueller Zellen, die die funktionellen Zusammenhänge der einzelnen Zellkomponenten bis auf die molekulare Ebene abbilden und Reaktionen auf äußere Einflüsse simulieren und vorhersagen können. Dadurch wäre erstmals ein ganzheitliches Verständnis der Lebensfunktionen und der den Krankheiten zugrunde liegenden Mechanismen möglich und eine wichtige Voraussetzung für die gezielte Suche nach wirksamen Medikamenten mit geringen Nebenwirkungen geschaffen. Zusätzlich könnte die Zahl der Tierversuche reduziert werden und damit die Therapieentwicklung auch schneller und kostengünstiger erfolgen.

9 Netzwerk Computational Neuropsychiatry Psychiatry Systems Science / Computational S. Neurobiology/ -pharmacology

10 2. SUCHT - Erworbene Gehirnfunktionsstörung -

11 SUCHT Charakteristika I 1. Rausch unterschiedliche Substanzen, unterschiedliche Rauschqualitäten (Alkohol /Opiate) Wo und wie im Gehirn, Gemeinsamkeiten, Unterschiede? Rausch / Kater (Balance) Alkohol Positives Gefühl Lust Rausch Kater Negatives Gefühl Unlust

12 WHAT IS SYSTEMS BIOLOGY AND WHAT DOES IT MEAN FOR ADDICTION RESEARCH? Felix Tretter Suchtabteilung Bezirkskrankenhaus Haar/München

13 SUCHT Charakteristika II 2. Gewöhnung /Toleranz Doisissteigerung für gleichen Effekt neuronale Adaptation, zelluläre Ebene / Netzwerk-Ebene / Schaltkreise? Dosis Zeit

14 Lust Unlust Lust Unlust

15 GEFÜHLSDYNAMIK IM LAUF DER ZEIT Rausch/Kater, Rausch - DOSISSTEIGERUNG Sucht als adaptiver dynamischer Prozess: Konzept von Solomon a-prozess mit positiven hedonistischen Wert b-prozess mit negativen hedonistischen Wert, aber mit Hysterese?

16 SUCHT Charakteristika III 3. Kontrollverlust / Automatismus / Craving (Sucht i.e.s.) Umprogrammierung, wo im Gehirn; Suchtgedächtnis (Gamma-Typ) Dosis Crash Zeit

17 SUCHT Charakteristika IV 4. Entzug, Symptome Wo im Gehirn ist der Generator? Reduktion / Absetzen // Restitution (Delta-Typ) Dynamik Positiver Zustand Absetzen Zeit Negativer Zustand

18 SUCHT Charakteristika V 5. Abstinenz / Rückfall (Cue exposure und Craving) => Nucleus Accumbens, anteriores Cingulum D osis C rash Z eit

19 Suchtgedächtnis Studien von Wolffgramm 1996, Konzept Böning 1992 g Alkohol / kg 4,5 4 3,5 Lernphase Abstinenz- Phase 43 Wochen Testphase 3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 Ze it 14. W 42.W 85. W Chinin- Vergällung

20 3. PSYCHOLOGIE

21 BALANCE DER DER EMOTIONEN IM REGELKREISKONZEPT I (Tretter 2001) LUST 1 DROG-KON UNLUST (1) Unlust-Lust-Balance ist gestört > Konsum von Drogen / psychoaktiven Substanzen => reduziert die Unlust/ verstärkt die Lust-> verstärkt D-Konsum Sucht etabliert sich nach Wiederholung immer stärker, Lernen, Suchtgedächtnis Woher kommt die Lust und die Unlust?

22 STRESSMODELL DER SUCHT IM REGELKREISKONZEPT (Tretter 2001) 2 ERWARTUNG 1 WAHRNEHMUNG S T R E S S + - > 0 < 0 LUST DROG-KON UNLUST (2) Diskrepanz beim Prozessieren (Computation) von Erwartung und aktueller Situation (Erfahrung) führt zu Eustress oder Distress - unerwartete Belohung, Soll < Ist, als Delta > 0 => Lust, Belohnung - Erwartungen > Erfahrungen => Unlust, keine Belohnung - Erwartungen = Erfahrungen => keine Reaktion überhöhte Sollwertlage = chronischer Stress / Unlust => Risiko für angenehmen Drogenkonsum

23 4. NEUROBIOLOGIE DER SUCHT

24 SUCHTFORSCHUNG: VOM VERHALTEN ZU DEN GENEN UND ZURÜCK VERHALTEN GEHIRN SCHALTKREISE Kortex Thalamus Pallidum Putamen Bildgebende Methoden, (CCT, MRI, PET, SPECT) und EEG, MEG NERVENZELL- NETZWERKE SYNAPSEN Pharmakologie, Physiologie, Genetik GENE Vgl.. Shepherd, Grillner

25 Reizinduzierte limbisch-kortikale Aktivierung bei Alkoholabhängigen Grüsser et al. 2004

26 ZEREBRALE SCHALTKREISE DER SUCHT Koob u. Le Moal 2005 BNST, bed nucleus of the stria terminalis; DA, dopamine; N. Acc., nucleus accumbens; PVN, paraventricular nucleus; VTA, ventral tegmental area.

27 DOPAMIN GABA Koob u. Le Moal 2005 Mesolimbisches Belohnungssystem - VTA Ventrales Tegmentum - NAc Nucleus Accumbens

28 DOPAMIN GABA Koob u. Le Moal 2005 Mesolimbisches Belohnungssystem - VTA Ventrales Tegmentum - NAc Nucleus Accumbens

29 EXPLORATIVE COMPUTER SIMULATION DES BELOHNUNGSSYSTEMS ZWEI HEMMUNGEN => Polarisieren EINE HEMMUNG => Oszillieren Intensity Intensity Time VTA (t) = VTA(t) 0.06*VTA(t)*NAc(t); NAc (t) = NAc(t) *NAc(t)*VTA(t); Time VTA (t) = VTA(t) *VTA(t)*NAc(t); NAc (t) = NAc(t) -0.06*NAc(t)*VTA(t);

30

31 Prediction-Error Signal, im Feuern von Dopamin-Neuronen enkodiert Montague et al Elektrophysiologische Ableitungen von einem Dopamin-Neuoron in einem Affen während einer belohnungsabhängigen Unterscheidungsaufgabe. Das Tier presst eine Taste und es erscheinen zwei Bilder. Wenn er das belohnte Bild erkannt hat drückt er einen Knopf unter dem jewieligen Bild. Bei korrekter Wahl bekommt er Juice. (vertikal Balken). Die Spikes der Neurone (Punkte) zeigen dass in früjhen Phasen des Lernens Bursts auftreten (oben: blaue Pfeile). Diese Überraschungs-Reaktion geht gegen Null am Enbde der Lernperiode (unten: blaue Pfeile). Ein Durchgang mit einer unerwarteten Verzögerung der Belohnung führt zu einer Suppression der Spikes (roter Pfeil) und dann zu einer Burst-Reaktion (grüner Pfeil). Die Suppression zeigt dass die Dinge schlechter sind, als erwartet und der Brust signalisiert dass die Dinge besser sind als erwartet. In einem zweiten Durchgang ist die Belohung unerwartet früh, daher erfolgt eine Burst-Reaktion (unterer grüner Pfeil), möglicherweise gefolgt von einer Suppression (rotes Fragezeichen). Von Schultz, Montegue u.a.

32 5. COMPUTATIONAL PSYCHIATRY

33

34

35 6. INTRAZELLULÄRE PROZESSE

36 Molekularer Signalfluss zwischen Genen im Zellkern, Ionenkanälen in der Membran und Synapsen.

37 SYNAPSE IONENKANAL

38 KOMPELXITÄT INTRAZELLULÄRER MOLEKULARER NETZWERKE ALKOHOL Yang et al. 2007

39 D1 receptor DOPAMINE D2 receptor GLUTAMATE NMDA receptor 1 Loop with 2 inhibitions => switch? Adenylyl cyclase 5 camp PKA PDE1 4 et al: Ca 1 PP2A 3 pthr CaM 3 PP2B 4 pthr34 3 DARPP32 CaMII PP1 5 6 From: Lindskog et al. 2006

40 Dynamics of D 1 receptor signal transduction (simulation) Fast transient dopamine receptor activation (solid line) Slow transient dopamine receptor activation (stippled line) Similar time course of camp Sustained Integration-like response at PKA Source: Maria Lindskog et al: Transient Calcium and Dopamine Increase PKA Activity and DARPP-32 Phosphorylation PLOS Comp. Biology (2006) 2:

41 MODELLIER SOFTWARE

42 7. NEUROCHEMISCHES MOBILE - Gleichgewicht, Adaptation und Dynamik -

43 Neurochemisches Mobile (nach Fritze 1989, Tretter u. Albus 2004) ZELLE Das "neurochemische Mobile" als ein System miteinander verbundener Waagebalken mit Waagschalen für jeden Neurotransmitter. Es liegt ein labiles dynamisches Gleichgewicht vor. Externe Einflüsse durch psychoaktive Substanzen modifizieren das Gleichgewicht temporär oder persistent.

44 Noradrenalin Acetylcholin Serotonin Glutamat Dopamin GABA

45 CHRONISCHER ALKOHOLKONSUM Noradrenalin Acetylcholin Serotonin Dopamin Glutamat GABA

46 Herzrasen, Bluthochdruck ENTZUG Acetylcholin Noradrenalin GABA Serotonin Dopamin Delir Glutamat Epileptische Krampfanfälle

47 ZUSAMMENFASSUNG - Gehirn-Geist-Differenz: nur weiche Kopplung, Korrelate - Gehirn ist komplexer dynamisches System => Verstehen derzeit / prinzipiell nur begrenzt möglich - Sucht als Neuro-Adaptationsphänomen, mit Veränderung des Lustsystems, Kontrollverlust durch automatisiertes Suchtgedächtnis ; Schaltkreise, neuronale Netzwerke, molekulare Ebene mit Adaptation der Synapse, der Rezeptoren; genetische Mechanismen - Gehirn als neurochemisches Mobile verstehen - Kooperation Neurobiologie, Psychiatrie, Computational Sciences => (psychiatrische) Systembiologie

48 DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT

JUGEND, DROGEN UND GEHIRN. Prof. DDDr. Felix Tretter. Psychologie LMU-MUC und IAK-KMO-Haar

JUGEND, DROGEN UND GEHIRN. Prof. DDDr. Felix Tretter. Psychologie LMU-MUC und IAK-KMO-Haar JUGEND, DROGEN UND GEHIRN Prof. DDDr. Felix Tretter Psychologie LMU-MUC und IAK-KMO-Haar 1. PHILOSOPHIE (Phänomenologie u. Anthropologie) Mensch-in-der-Welt, Hirn im Menschen, Bewusstsein im Hirn?. Ohne

Mehr

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007 PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Wie wirken Drogen im Gehirn? http://www.gfs-ebs.de/index.htm PD Dr. Bernd Grünewald Institut für

Mehr

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften, Fachrichtung Psychologie Dr. Markus Mühlhan Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Warum sind neurobiologische

Mehr

Was geschieht im Gehirn süchtiger Patienten?

Was geschieht im Gehirn süchtiger Patienten? Wege aus der Alkoholabhängigkeit: Lernbezogene neuroadaptive Veränderungen bei Alkoholabhängigkeit Miriam Sebold Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité- Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte

Mehr

Erklärt die Neurobiologie den Rausch? Felix Tretter 1. NEUROBIOLOGIE

Erklärt die Neurobiologie den Rausch? Felix Tretter 1. NEUROBIOLOGIE Erklärt die Neurobiologie den Rausch? Felix Tretter 1. NEUROBIOLOGIE Reduktionismus und das Makro Mikro Problem V E R H A L T E N Imaging Methoden, (MRI, PET, SPECT) and EEG, MEG G E H IR N S C H A L T

Mehr

Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit

Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit Andreas Heinz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Universitätsmedizin Berlin Charité Campus Mitte & St. Hedwig Krankenhaus Schädlicher Gebrauch z.b.

Mehr

SUCHTPROBLEME 1. MENSCH UND KULTUR WAS IST DAS GUTE, GELINGENDE LEBEN?

SUCHTPROBLEME 1. MENSCH UND KULTUR WAS IST DAS GUTE, GELINGENDE LEBEN? SUCHTPROBLEME Prof. Felix Tretter Suchtabteilung ÜBERSICHT 1. MENSCH UND KULTUR 2. SUCHT 3. VERBREITUNG 4. SUBSTANZEN /SUCHTOBJEKTE 5. URSACHEN - GESELLSCHAFT - PSYCHISCHE FAKTOREN - BIOLOGISCHE FAKTOREN

Mehr

Entwicklung von Sucht im Alter

Entwicklung von Sucht im Alter www.mutterhaus.de Entwicklung von Sucht im Alter 19.11.2014 Version 1.4 Dr. Dr. med. Dipl.-Psych. Wilhelm Classen Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Suchtmedizinische Grundversorgung,

Mehr

Einführung in die Neurobiologie der Sucht

Einführung in die Neurobiologie der Sucht Einführung in die Neurobiologie der Sucht Hinweis: Vortrags- und Seminar-Unterlage, nur für Teilnehmer am Vortrag und dem Seminar Neurobiologie der Sucht (Version vom 15.2.07; Tretter und Quellenangaben)

Mehr

Ich, nicht ohne - Psychische Erkrankungen und Sucht Tipps zur Komedikation

Ich, nicht ohne - Psychische Erkrankungen und Sucht Tipps zur Komedikation Ich, nicht ohne - Psychische Erkrankungen und Sucht Tipps zur Komedikation Fosumos 15.11. 2012, Chur Dr. med. Toni Berthel Aerztlicher Co-Direktor ipw Co-Leiter Integrierte Suchthilfe Winterthur Schweizerische

Mehr

Die Schizophrenie und das Glutamat: Neue Medikamente jenseits vom Dopamin?

Die Schizophrenie und das Glutamat: Neue Medikamente jenseits vom Dopamin? Die Schizophrenie und das Glutamat: Neue Medikamente jenseits vom Dopamin? Prof. Dr. Walter E. Müller Department of Pharmacology Biocentre of the University 60439 Frankfurt / M Die Dopaminhypothese der

Mehr

Limbische Hirnzentren

Limbische Hirnzentren Dr.Dr.R.Beck Wie das Gehirn die Seele macht (G. Roth, Neurobiologie der Pschotherapie, Schattauer, 2003, S. 28 ff. Neurobiologie:Limbisches Sstem Ventrales tegmentales Areal (VTA), entrales Höhlengrau

Mehr

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Zentrales Kontrollsystem Reiz- Verarbeitung Ziele Reiz- Verarbeitung Handlungsauswahl Reizinput Handlung Probleme der Idee einer zentralen Steuerinstanz

Mehr

DER HOMO OECONOMICUS und andere MENSCHENBILDER - Beispiel Sucht -

DER HOMO OECONOMICUS und andere MENSCHENBILDER - Beispiel Sucht - DER HOMO OECONOMICUS und andere MENSCHENBILDER - Beispiel Sucht - Prof. DDDr. Felix Tretter Klinische Psychologie, Universität München Leit. Arzt Klinikum München HINTERGRUND - Studien der Medizin, Psychologie

Mehr

Die Suchtfalle. hirnforschung ı Drogenwirkung

Die Suchtfalle. hirnforschung ı Drogenwirkung hirnforschung ı Drogenwirkung Die Suchtfalle Rauschgifte wie Kokain und Heroin blockieren über neuronale Lernmechanismen die Fähigkeit, bewusste Entscheidungen zu treffen. Der Genfer Neurobiologe Christian

Mehr

Was versteht man unter einer Depolarisation bzw. einer Hyperpolarisation des Membranpotentials?

Was versteht man unter einer Depolarisation bzw. einer Hyperpolarisation des Membranpotentials? 1 Was versteht man unter einer Depolarisation bzw. einer Hyperpolarisation des Membranpotentials? 2 Was ist der Unterschied zwischen der absoluten und der relativen Refraktärzeit eines Aktionspotentials?

Mehr

Workshop III Handlungskonzepte für Menschen mit einer Doppeldiagnose, Sucht und Psychose

Workshop III Handlungskonzepte für Menschen mit einer Doppeldiagnose, Sucht und Psychose Workshop III Handlungskonzepte für Menschen mit einer Doppeldiagnose, Sucht und Psychose Abi Joseph MB,BS FA für Psychiatrie und Psychotherapie Suchtmedizin, Notfallmedizin Begriffsbestimmung Doppeldiagnose

Mehr

1 25.10.06 Biopsychologie als Neurowissenschaft. 2 8.11.06 Evolutionäre Grundlagen. 3 15.11.06 Genetische Grundlagen. 4 22.11.06 Mikroanatomie des NS

1 25.10.06 Biopsychologie als Neurowissenschaft. 2 8.11.06 Evolutionäre Grundlagen. 3 15.11.06 Genetische Grundlagen. 4 22.11.06 Mikroanatomie des NS 1 25.10.06 Biopsychologie als Neurowissenschaft 2 8.11.06 Evolutionäre Grundlagen 3 15.11.06 Genetische Grundlagen 4 22.11.06 Mikroanatomie des NS 5 29.11.06 Makroanatomie des NS: 6 06.12.06 Erregungsleitung

Mehr

DER OPIATSÜCHTIGE PATIENT - Grundfragen -

DER OPIATSÜCHTIGE PATIENT - Grundfragen - DER OPIATSÜCHTIGE PATIENT - Grundfragen - Prof. Felix Tretter * Suchtabteilung Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München Ost * Inst. f. Psychologie, LMU * BAS ÜBERSICHT 1) Definition - Charakteristisches 2)

Mehr

Alkohol und Gehirn. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg. Dr. Stracke. www.hansenbarg.de

Alkohol und Gehirn. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg. Dr. Stracke. www.hansenbarg.de Alkohol und Gehirn Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg Dr. Stracke www.hansenbarg.de Wie entsteht Sucht? Mensch Sinn? Spiritualität? Umwelt Droge Genauer betrachtet : Entstehungsbedingung

Mehr

GRUNDLAGEN DER NEUROBIOLOGIE DER GLÜCKSSPIELSUCHT (pathologischen Glücksspiels) Okt 2012. Felix Tretter Isar Amper Klinikum Klinikum München Ost

GRUNDLAGEN DER NEUROBIOLOGIE DER GLÜCKSSPIELSUCHT (pathologischen Glücksspiels) Okt 2012. Felix Tretter Isar Amper Klinikum Klinikum München Ost GRUNDLAGEN DER NEUROBIOLOGIE DER GLÜCKSSPIELSUCHT (pathologischen Glücksspiels) Okt 2012 Felix Tretter Isar Amper Klinikum Klinikum München Ost GRUNDLAGEN -Definition, Ursachen, Psychologie - Pathologisches

Mehr

5_Arbeitsblatt_zum_Video_Kopie_neu.doc

5_Arbeitsblatt_zum_Video_Kopie_neu.doc Das folgende Arbeitsblatt erhalten die Schüler zum Film mit dem Titel Die physiologische Wirkung von Drogen. Dieser Film ist am LPM in Saarbrücken ausleihbar (4601025). Die im Arbeitsblatt enthaltene Abbildung

Mehr

Zwanghaftes Verlangen und Einnahme der Droge Kontrollverlust über den Drogenkonsum Ist die Droge nicht zugänglich, erhöht sich der

Zwanghaftes Verlangen und Einnahme der Droge Kontrollverlust über den Drogenkonsum Ist die Droge nicht zugänglich, erhöht sich der Suchterkrankungen Definition iti der Sucht Drogensucht ist eine chronisch rezidivierende Erkrankung Zwanghaftes Verlangen und Einnahme der Droge Kontrollverlust über den Drogenkonsum Ist die Droge nicht

Mehr

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Wie lernen wir Angst zu haben? Wie kann das Gehirn die Angst wieder loswerden? Angst und Entwicklung

Mehr

Substitutionstherapien bei Alkoholabhängigkeit. Priv.-Doz. Dr. med. Monika Ridinger

Substitutionstherapien bei Alkoholabhängigkeit. Priv.-Doz. Dr. med. Monika Ridinger Substitutionstherapien bei Alkoholabhängigkeit Priv.-Doz. Dr. med. Monika Ridinger Inhalt Definition von Substitutionstherapie bei Abhängigkeit Substitution bei Alkoholabhängigkeit? Pharmakologische Aspekte

Mehr

Psychotherapie und Pharmakotherapie:

Psychotherapie und Pharmakotherapie: Psychotherapie und Pharmakotherapie: Das Leib-Seele-Problem in neuem Gewand? Arthur Günthner Fachklinik Eußerthal der LVA Rheinland-Pfalz 21. Heidelberger Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. (FVS) Heidelberg,

Mehr

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Sucht als Motivations killer?

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Was motiviert zur Sucht? Was macht Sucht mit Motivation? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Sammlung im Plenum: Was motiviert zur Sucht? Welche Komponenten der Entstehung

Mehr

Suchtgedächtnis. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010. Bezirksverband Potsdam e.v.

Suchtgedächtnis. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010. Bezirksverband Potsdam e.v. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010 Suchtgedächtnis Suchtgedächtnis 1. Definitionen 2. Grundlagen 3. Gedächtnis & Lernen 4. Neurobiologisches Belohungssystem 5. Besonderheiten des Suchtgedächtnisses

Mehr

Alkoholabhängigkeit und Depression im Licht der Hirnforschung

Alkoholabhängigkeit und Depression im Licht der Hirnforschung Alkoholabhängigkeit und Depression im Licht der Hirnforschung Christian Kaiser, M. Sc. in Psychologie christian.kaiser@ovgu.de 21. Magdeburger Fachtagung zur Suchttherapie Alte Ölmühle 28. 10. 2015 Gliederung

Mehr

Die Perspektive der Neuropsychotherapie

Die Perspektive der Neuropsychotherapie Die Perspektive der Neuropsychotherapie verdeutlicht am Beispiel der Angst- und Angststörungen Implikationen für die Psychotherapeutische Praxis Referentin: Dipl. Psych. Yvonne Egenolf Neuropsychotherapie

Mehr

SUCHT: DIE DUNKLE SEITE DES LERNENS. Christian Lüscher

SUCHT: DIE DUNKLE SEITE DES LERNENS. Christian Lüscher SUCHT: DIE DUNKLE SEITE DES LERNENS Christian Lüscher Drogen wie Kokain, Nikotin oder Heroin werden konsumiert, weil sie ein Belohungsgefühl vermitteln. Bei gewissen Konsumenten führt dies zu grundlegenden

Mehr

1 Dopamin und Käsekuchen

1 Dopamin und Käsekuchen 1 Dopamin und Käsekuchen Essen als Suchtverhalten Kaum ein Mensch hat hierzulande und heutzutage keine Probleme mit seinem Körpergewicht: Man ist zu dick, weiß das auch und isst dennoch zu viel. Wie kommt

Mehr

Alkohol aus der Sicht des. Psychiaters

Alkohol aus der Sicht des. Psychiaters Alkohol aus der Sicht des Psychiaters A.-Univ.-Prof. Dr. Barbara Sperner-Unterweger Univ.-Klinik für Psychiatrie Abt. für Biologische Psychiatrie Die Welt in der wir leben Wir leben in der Ersten Welt

Mehr

Neurobiologie des Lernens. Hebb Postulat Die synaptische Verbindung von zwei gleichzeitig erregten Zellen wird verstärkt

Neurobiologie des Lernens. Hebb Postulat Die synaptische Verbindung von zwei gleichzeitig erregten Zellen wird verstärkt Neurobiologie des Lernens Hebb Postulat 1949 Die synaptische Verbindung von zwei gleichzeitig erregten Zellen wird verstärkt Bliss & Lomo fanden 1973 langdauernde Veränderungen der synaptischen Aktivität,

Mehr

Nichtrauchen Tabakentwöhnungsseminar. Seminarleiter. Organisation für den Kurs und Kursinhalte 05.09.2008. Erfolgreich aussteigen in 6 Schritten

Nichtrauchen Tabakentwöhnungsseminar. Seminarleiter. Organisation für den Kurs und Kursinhalte 05.09.2008. Erfolgreich aussteigen in 6 Schritten Nichtrauchen Tabakentwöhnungsseminar Erfolgreich aussteigen in 6 Schritten In nur 6 Wochen rauchfrei! Seminarleiter Dr. Helmut Pailer Ärztlicher Dienst der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse Organisation

Mehr

Entdeckungen unter der Schädeldecke. Jean-Marc Fritschy Institut für Pharmakologie und Toxikologie

Entdeckungen unter der Schädeldecke. Jean-Marc Fritschy Institut für Pharmakologie und Toxikologie Entdeckungen unter der Schädeldecke Jean-Marc Fritschy Institut für Pharmakologie und Toxikologie Inhalt 1. GFP, das Wunderprotein 2. Die Nervenzellen bei der Arbeit beobachten 3. Nervenzellen mit Licht

Mehr

Behandlung von Alkoholabhängigkeit Vortrag am 05.10.2012. Eva Gunkel Fachpflegerin Psychiatrie Stellv. Stationsleitung Sozialstiftung Bamberg

Behandlung von Alkoholabhängigkeit Vortrag am 05.10.2012. Eva Gunkel Fachpflegerin Psychiatrie Stellv. Stationsleitung Sozialstiftung Bamberg Behandlung von Alkoholabhängigkeit Vortrag am 05.10.2012 Eva Gunkel Fachpflegerin Psychiatrie Stellv. Stationsleitung Sozialstiftung Bamberg Diagnostische Merkmale der Abhängigkeit nach ICD 10 Drei oder

Mehr

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka?

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 7 Vorwort 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 12 Neurotransmitter, die Zelle und ihre Synapse 14 Das neuronale Netz 17 Psychische

Mehr

Ab h ä n g i g k e i t

Ab h ä n g i g k e i t E u r o B r a i n Vol.1, N 2 Juli / August 1999 Ab h ä n g i g k e i t 1 ABHÄNGIGKEIT 2 DAS PROBLEM DES RÜCKFALLS 2, 3 & 4 HIRNMECHANISMEN IM ZUSAMMENHANG MIT SUCHT 4 HINWEISE AUS DER FORSCHUNG 5 & 6 INDIVIDUELLE

Mehr

Kommentar SERT-Cocain, GABA-A-Ethanol, 5-HT2-LSD, NMDA-PCP und Ketamin, AMPA? Welches der folgenden Symptome weist auf Heroinvergiftung hin?

Kommentar SERT-Cocain, GABA-A-Ethanol, 5-HT2-LSD, NMDA-PCP und Ketamin, AMPA? Welches der folgenden Symptome weist auf Heroinvergiftung hin? Suchtmitel Was ist der molekulare Angriffspunkt für Phencyclidin? A) Serotonintransporter B) GABA-A Rezeptoren C) 5-HT2 Rezeptoren D) NMDA Rezeptoren E) AMPA Rezeptoren SERT-Cocain, GABA-A-Ethanol, 5-HT2-LSD,

Mehr

Aufbau und Funktionweise der Nervenzelle - Wiederholung Vorlesung -

Aufbau und Funktionweise der Nervenzelle - Wiederholung Vorlesung - Aufbau und Funktionweise der Nervenzelle - Wiederholung Vorlesung - Fragen zur Vorlesung: Welche Zellen können im Nervensystem unterschieden werden? Aus welchen Teilstrukturen bestehen Neuronen? Welche

Mehr

Abhängigkeit von Pharmaka

Abhängigkeit von Pharmaka Abhängigkeit von Pharmaka Zahlen 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland von psychotropen Medikamenten abhängig 1,0 1,2 Millionen nehmen Benzodiazepine 1,7 Millionen sind alkoholabhängig Abhängigkeitssyndrom

Mehr

Bipolare Störung. Manisch depressive Erkrankung

Bipolare Störung. Manisch depressive Erkrankung Bipolare Störung Manisch depressive Erkrankung Inhalt Beschreibung Diagnostik Phasen Verlaufsformen Ursachen Behandlung Beschreibung psychische Störung, die zu den Affektstörungen zählt erste Beschreibung

Mehr

Neurobiologie der Abhängigkeit

Neurobiologie der Abhängigkeit Neurobiologie der Abhängigkeit Grundlagen und Konsequenzen für Diagnose und Therapie von Suchterkrankungen Bearbeitet von Andreas Heinz, Anil Batra, Norbert Scherbaum, Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, Ulrich

Mehr

Psychiatrische Erkrankungen. KL Pharmazie

Psychiatrische Erkrankungen. KL Pharmazie Psychiatrische Erkrankungen KL Pharmazie Chronisches Müdigkeitssyndrom Keine psychiatrische Krankheit!!! Ursache unbekannt, persistierende Müdigkeit, schwere Störung der Leistungsfähigkeit, Schmerzen,

Mehr

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 9

Multiple-Choice-Fragen zu Kapitel 9 9.1.1 Fragetyp C, Antwortkombinationsaufgabe Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 1. Alkohol dockt an ähnlichen Rezeptoren wie Tranquilizer sowie Gammaaminobuttersäure an. 2. An beglückende Kick -

Mehr

Vorlesung. Einführung in die Psychiatrie und Psychotherapie WAS IST PSYCHIATRIE? WAS IST PSYCHIATRIE?

Vorlesung. Einführung in die Psychiatrie und Psychotherapie WAS IST PSYCHIATRIE? WAS IST PSYCHIATRIE? Vorlesung Einführung in die und Psychotherapie Anstalt für Irre und Epileptische auf dem Affensteiner Feld 1864 1 PSYCHOPATHOLOGIE PSYCHOLOGIE PSYCHOPHARMAKOLOGIE 2 SOZIAL FORENSISCHE KINDER UND JUGEND

Mehr

Die erste randomisierte und placebokontrollierte Studie mit hoch dosiertem Baclofen (bis 270 mg / Tag).

Die erste randomisierte und placebokontrollierte Studie mit hoch dosiertem Baclofen (bis 270 mg / Tag). Behandlung der Alkoholabhängigkeit mit hoch dosiertem Baclofen. Eine randomisierte und placebokontrollierte Studie (BACLAD) (European Neuropsychopharmacology, 2015) Autoren: Christian A. Müller, Olga Geisel,

Mehr

Medikamentöse Abstinenzunterstützung bei Alkoholabhängigkeit. Ein praktisches Update für die Grundversorgung. 13.11.2014 FOSUMOS

Medikamentöse Abstinenzunterstützung bei Alkoholabhängigkeit. Ein praktisches Update für die Grundversorgung. 13.11.2014 FOSUMOS Medikamentöse Abstinenzunterstützung bei Alkoholabhängigkeit. Ein praktisches Update für die Grundversorgung. 13.11.2014 FOSUMOS Dr. Herbert Leherr Leitender Arzt Bereich Abhängigkeitserkrankungen / Forensik

Mehr

DissoziativeBewegungsstörungen inderpsychosomatik

DissoziativeBewegungsstörungen inderpsychosomatik DissoziativeBewegungsstörungen inderpsychosomatik Neurologisch?Psychisch?Beides? Dr.GereonSchädler ChefarztPädiatrie2 (Neuropädiatrie-Sozialpädiatrie-Psychosomatik) Agenda 1. Definitionen,Erscheinungsformen

Mehr

Entstehung von Abhängigkeit: Neue Erkenntnisse aus Medizin und Pharmakologie im Überblick

Entstehung von Abhängigkeit: Neue Erkenntnisse aus Medizin und Pharmakologie im Überblick Entstehung von Abhängigkeit: Neue Erkenntnisse aus Medizin und Pharmakologie im Überblick Prof. Dr. F.X. VOLLENWEIDER Psychiatrische Universitätsklink Zürich (PUK) Behavioral Pharmacology and Brain Imaging

Mehr

Veränderungen der Belohnungsverarbeitung bei Alkoholabhängigkeit

Veränderungen der Belohnungsverarbeitung bei Alkoholabhängigkeit Veränderungen der Belohnungsverarbeitung bei Alkoholabhängigkeit Dr. Christian Bellebaum Institut für Kognitive Neurowissenschaft, Ruhr-Universität Bochum IDIKOS III Interdisziplinäres Kolloquium Sucht

Mehr

Workshop: Sportmedizin und Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht im Dialog

Workshop: Sportmedizin und Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht im Dialog vb Workshop: Sportmedizin und Psychiatrie, Psychosomatik, Sucht im Dialog Folie 1 vb1 HL bitte ändern analog Vortrag in Einladung Verena Baernwick; 31.01.2011 Chronischer Alkoholkonsum führt zu Hirnorganischen

Mehr

Medikamentöse Behandlung von Depressionen

Medikamentöse Behandlung von Depressionen Medikamentöse Behandlung von Depressionen Priv.-Doz. Dr. med. T. Supprian Abt. Gerontopsychiatrie Rheinische Kliniken Düsseldorf Medikamente zur Behandlung einer Depression = Antidepressiva wesentliches

Mehr

Bipolare Störungen. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S.

Bipolare Störungen. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S. 127-132 Lebenszeitprävalenz für beide Geschlechter 1 % Bei ca. 20% rezidiv depressiver

Mehr

Wann und wo beginnt die Sucht? a. o. Univ. Prof. Dr. Herwig Scholz

Wann und wo beginnt die Sucht? a. o. Univ. Prof. Dr. Herwig Scholz Wann und wo beginnt die Sucht? a. o. Univ. Prof. Dr. Herwig Scholz Agenda dieser Betrachtung Eine historisch ausgerichtete Reise durch die wichtigsten der zahlreichen Hypothesen über Suchtentstehung Vergleich

Mehr

Bilder des Gehirns Bilder der Psyche

Bilder des Gehirns Bilder der Psyche Bilder des Gehirns Bilder der Psyche Prof. Stefan Borgwardt Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel (UPK) Die Hirnforschung sucht tatsächlich ohne Rücksicht auf die Klinik und ohne je von der Psychopathologie

Mehr

Das Nervensystem. Die Unterteilung des ZNS

Das Nervensystem. Die Unterteilung des ZNS Das Nervensystem Die Unterteilung des ZNS 1. Vorderhirn 1a. Telencephalon 1. Neocortex, Basalggl. Seitenventrikel (Prosencephalon) (Endhirn) limbisches System Bulbus olfact 1b. Diencephalon 2. Thalamus

Mehr

Gehirn und Verhaltenssucht

Gehirn und Verhaltenssucht Forum für Suchtfragen; Basel, 15. November 2012 Gehirn und Verhaltenssucht Prof. Dr. med. Gerhard Wiesbeck Ärztlicher Leiter des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen Gliederung meines Vortrags Das «klassische»

Mehr

Zelluläre Kommunikation

Zelluläre Kommunikation Zelluläre Kommunikation 1. Prinzipien der zellulären Kommunikation?? 2. Kommunikation bei Nervenzellen Die Zellen des Nervensystems Nervenzellen = Neuronen Gliazellen ( Glia ) Astrozyten Oligodendrozyten

Mehr

Gehirn und Verhaltenssucht

Gehirn und Verhaltenssucht Forum für Suchtfragen; Basel, 15. November 2012 Gehirn und Verhaltenssucht Prof. Dr. med. Gerhard Wiesbeck Ärztlicher Leiter des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen Gliederung meines Vortrags Das «klassische»

Mehr

Zeit für Veränderung: Gehirnentwicklung im Jugendalter

Zeit für Veränderung: Gehirnentwicklung im Jugendalter Institut für Systemische Neurowissenschaften Zeit für Veränderung: Gehirnentwicklung im Jugendalter Uli Bromberg, Dipl.-Psych. Anfangsalter bei Mädchen Hormonelle Ausschüttung: 6-10 J. Äußerliche Zeichen:

Mehr

Alkoholsucht Ratgeber

Alkoholsucht Ratgeber 1 Alkoholsucht Ratgeber 2 Impressum Zarenga GmbH, Bonn 2015 Zarenga GmbH, Pfaffenweg 15, 53227 Bonn Alle Rechte sind vorbehalten. Dieses Buch, einschließlich seiner einzelnen Teile ist urheberrechtlich

Mehr

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle)

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) PSYCHOSEN Stoffliche Einflüsse, die Psychosen verursachen: Unmittelbare Erkrankungen des Gehirns - bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen,

Mehr

Arbeitsgruppen Berlin Charité Mitte

Arbeitsgruppen Berlin Charité Mitte KLINIK FÜR PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Was weiß mein Gehirn, was ich nicht weiß? Eine neurobiologische Perspektive auf Abhängigkeitserkrankungen Dr. Nina Romanczuk-Seiferth U N I V E R S I T Ä T S M

Mehr

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten !"#$%"&&&'(%!()#*$*+" #",%(*-.)*#) Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten Peter J. Uhlhaas Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit Arbeitsgemeinschaft

Mehr

Neurobiologische Grundlagen der ADHS Update Teil 2

Neurobiologische Grundlagen der ADHS Update Teil 2 Neurobiologische Grundlagen der ADHS Update Teil 2 Tobias Banaschewski Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim Korrelate

Mehr

Wiederholung: Dendriten

Wiederholung: Dendriten Wiederholung: Dendriten Neurone erhalten am Dendriten und am Zellkörper viele erregende und hemmende Eingangssignale (Spannungsänderungen) Die Signale werden über Dendrit und Zellkörper elektrisch weitergeleitet.

Mehr

Einstieg: Drogen und Glück

Einstieg: Drogen und Glück Einstieg: Drogen und Glück Heroin ist ein synthetisches Morphin. Morphin ist Bestandteil von Opium, welches aus Schlafmohn gewonnen wird. Die euphorisierende und schmerzlindernde Wirkung beruht auf dem

Mehr

Synaptische Transmission

Synaptische Transmission Synaptische Transmission Wie lösen APe, die an den Endknöpfchen der Axone ankommen, die Freisetzung von Neurotransmittern in den synaptischen Spalt aus (chemische Signalübertragung)? 5 wichtige Aspekte:

Mehr

Einblicke ins Hirn Bildgebende Verfahren in Forschung und Medizin

Einblicke ins Hirn Bildgebende Verfahren in Forschung und Medizin Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Programms Neurowissenschaften in der gymnasialen Oberstufe der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.v. zum Thema Einblicke ins Hirn Bildgebende Verfahren in Forschung

Mehr

Suchtmechanismen der Tabakabhängigkeit. Prof. Dr. Stephan Mühlig Professur für Klinische Psychologie

Suchtmechanismen der Tabakabhängigkeit. Prof. Dr. Stephan Mühlig Professur für Klinische Psychologie Suchtmechanismen der Tabakabhängigkeit Prof. Dr. Stephan Mühlig Professur für Klinische Psychologie Rauchen = häufigste Einzelursache für Krankheit und vorzeitigen Tod! durch Zigarettenrauchen sterben

Mehr

Allgemeine Psychologie: Sinnesphysiologie. Sommersemester 2008. Thomas Schmidt

Allgemeine Psychologie: Sinnesphysiologie. Sommersemester 2008. Thomas Schmidt Allgemeine Psychologie: Sinnesphysiologie Sommersemester 2008 Thomas Schmidt Folien: http://www.allpsych.uni-giessen.de/thomas Literatur Rosenzweig et al. (2005), Ch. 8-10 Sinnesphysiologie Prinzipien

Mehr

BK07_Vorlesung Physiologie. 05. November 2012

BK07_Vorlesung Physiologie. 05. November 2012 BK07_Vorlesung Physiologie 05. November 2012 Stichpunkte zur Vorlesung 1 Aktionspotenziale = Spikes Im erregbaren Gewebe werden Informationen in Form von Aktions-potenzialen (Spikes) übertragen Aktionspotenziale

Mehr

Exkurs: Circadiane Rhythmik. Physiologie der Zeitumstellung

Exkurs: Circadiane Rhythmik. Physiologie der Zeitumstellung Exkurs: Circadiane Rhythmik Physiologie der Zeitumstellung Chronobiologie Die biologische Uhr circadiane Rhythmik Biologische Uhren sind Anpassungen des Organismus an zyklische Veränderungen der Umwelt

Mehr

Was verstehen wir heute unter Sucht?

Was verstehen wir heute unter Sucht? Was verstehen wir heute unter Sucht? Phänomene, Theorien, Interventionsansätze Dr. med. Toni Berthel Co-Leiter, Integrierte Suchthilfe Winterthur, isw Aerztlicher Co-Direktor ipw Der Blick auf die Welt:

Mehr

Über Synapsen, Intelligenz und Gedächtnis von Menschen und Mäusen

Über Synapsen, Intelligenz und Gedächtnis von Menschen und Mäusen Quelle: scientopia.org Über Synapsen, Intelligenz und Gedächtnis von Menschen und Mäusen 30. Januar 2014 ChrisEna Spilker Intelligenz Charakter Gedächtnis Plas5zität beruht auf der chemischen Zwiesprache

Mehr

Sucht, Neuroadaptation & Lernen

Sucht, Neuroadaptation & Lernen Sucht, Neuroadaptation & Lernen Andreas Heinz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité - University Medicine Berlin Charité Campus Mitte & St. Hedwig Hospital Zentrales serotonerges System. Baumgarten

Mehr

Neurobiologische Grundlagen der Psychotherapie

Neurobiologische Grundlagen der Psychotherapie Neurobiologische Grundlagen der Psychotherapie Marc-Andreas Edel Übersicht 1. Psychotherapie ist ein komplexes System aus Gen-Umwelt- Interaktionen Sie wirkt auf das Produkt aus genetischen Voraussetzungen

Mehr

Zelltypen des Nervensystems

Zelltypen des Nervensystems Zelltypen des Nervensystems Im Gehirn eines erwachsenen Menschen: Neurone etwa 1-2. 10 10 Glia: Astrozyten (ca. 10x) Oligodendrozyten Mikrogliazellen Makrophagen Ependymzellen Nervenzellen Funktion: Informationsaustausch.

Mehr

Handeln steigert die Chance auf Erfolg in der Alkoholtherapie

Handeln steigert die Chance auf Erfolg in der Alkoholtherapie Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/handeln-steigert-die-chanceauf-erfolg-in-der-alkoholtherapie/ Handeln steigert die Chance auf Erfolg in der Alkoholtherapie

Mehr

Zentralnervöse nozizeptive Verarbeitung

Zentralnervöse nozizeptive Verarbeitung Zentralnervöse nozizeptive Verarbeitung Thomas Weiss Biologische und Klinische Psychologie der Friedrich-Schiller Schiller-Universität Jena Schmerz International Association for the Study of Pain (IASP)

Mehr

Wie Meditation über zelluläre Mechanismen auf die Gesundheit, Motivation und Stressresistenz wirkt

Wie Meditation über zelluläre Mechanismen auf die Gesundheit, Motivation und Stressresistenz wirkt Wie Meditation über zelluläre Mechanismen auf die Gesundheit, Motivation und Stressresistenz wirkt Tobias Esch Potsdam / Coburg Meditation & Wissenschaft 2010 Was ist / bringt Meditation? Herbert Benson,

Mehr

Neurowissenschaften und Sucht

Neurowissenschaften und Sucht C O R O M A C o l l è g e R o m a n d d e M é d e c i n e d e l ' A d d i c t i o n S S A M Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin herunterzuladen von : www.ssam.ch Neurowissenschaften und Sucht

Mehr

www.drkupper.de Alkoholabhängigkeit Merkmale, Entstehung und Behandlung Dr. Sirko Kupper Psychologischer Psychotherapeut Supervisor BDP

www.drkupper.de Alkoholabhängigkeit Merkmale, Entstehung und Behandlung Dr. Sirko Kupper Psychologischer Psychotherapeut Supervisor BDP Merkmale, Entstehung und Behandlung 2010 Dr. Sirko Kupper Psychologischer Psychotherapeut Supervisor BDP : Was heißt eigentlich Sucht? nach der Weltgesundheitsorganisation 3. Körperliche Folgeschäden der

Mehr

Was ist Sucht/Abhängigkeit?

Was ist Sucht/Abhängigkeit? Was ist Sucht/Abhängigkeit? 1 Suchtkranke sind in der Regel nicht - unter der Brücke zu finden - ständig betrunken - offensichtlich suchtkrank - leistungsunfähig - aggressiv - labil und willensschwach

Mehr

FREIER WILLE UND ABHÄNGIGKEIT anthropologische, psychologische, neurobiologische und philosophische Aspekte Theorie der Therapie

FREIER WILLE UND ABHÄNGIGKEIT anthropologische, psychologische, neurobiologische und philosophische Aspekte Theorie der Therapie FREIER WILLE UND ABHÄNGIGKEIT anthropologische, psychologische, neurobiologische und philosophische Aspekte Theorie der Therapie F. Tretter Suchtabteilung Isar Amper Kliniken Klinikum München Ost PERSÖNLICHER

Mehr

Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und - abhängigkeit

Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und - abhängigkeit Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und - abhängigkeit Tom Bschor Abteilung für Psychiatrie Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit 4 Fragen Wo beginnt die Abhängigkeit? Vertragen Männer mehr?

Mehr

Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9

Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9 Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9 1 Kontrolle über die Krankheit gewinnen 14 Wie können Sie die Kontrolle über die Krankheit gewinnen? 15 Warum man mehr braucht als Medikamente 18

Mehr

Die Revolution in der Röhre Bildgebende Verfahren in der Biomedizin Markus Rudin, Professor für Molekulare Bildgebung und funktionelle Pharmakologie

Die Revolution in der Röhre Bildgebende Verfahren in der Biomedizin Markus Rudin, Professor für Molekulare Bildgebung und funktionelle Pharmakologie Die Revolution in der Röhre Bildgebende Verfahren in der Biomedizin, Professor für Molekulare Bildgebung und funktionelle Pharmakologie ETH/UZH Bildgebung 120 Jahr Innovation nicht-invasive Einblicke in

Mehr

Zur Pharmakologie der Substitutionsmittel

Zur Pharmakologie der Substitutionsmittel Zur Pharmakologie der Substitutionsmittel - Suchtkooperationstag 2007 - Dr. Sylvia Prinz Apothekerin, Apothekerkammer Westfalen-Lippe Constanze Schäfer Apothekerin, Apothekerkammer Nordrhein Entzug in

Mehr

Vicky Schuckel & Nick Dunken WS 2015/2016. Bipolare Störung - Symptome, Ursachen und Behandlung

Vicky Schuckel & Nick Dunken WS 2015/2016. Bipolare Störung - Symptome, Ursachen und Behandlung Bipolare Störung - Symptome, Ursachen und Behandlung Inhaltsverzeichnis - Einleitung - Verlauf - Symptome - Formen - Ursachen - Diagnose - Therapie - Berühmte Beispiele Einleitung - Affektive Störungen

Mehr

Computerspielsucht gibt es nicht.

Computerspielsucht gibt es nicht. Computerspielsucht? Computerspielsucht gibt es nicht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Computerspielsucht gibt es nicht. = Aussage Aussage Reale Welt Aussage Reale Welt Eigenschaften Aussage Reale Welt Gute

Mehr

Autismus. autism spectrum disorders

Autismus. autism spectrum disorders Autismus autism spectrum disorders Index Was ist Autismus? Wissenschaftliche Grundlagen Phelan-McDermid-Syndrome (PMDS) Pharmakologische Tests Zusammenfassung Schlussfolgerungen Methoden Elektrophysiologische

Mehr

Heilpraktiker für Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie Heilpraktiker für Psychotherapie 1. Klassifikation von Störungen Auszug Lernunterlagen 5.4. Therapie Vier Phasen Modell Dauerhafte Nachsorgephase Rückfall Abstinenz 3.Phase Entwöhnungsphase 1.Phase Motivationsphase

Mehr

Gliederung. Biologische Motivation Künstliche neuronale Netzwerke. Anwendungsbeispiele Zusammenfassung. Das Perzeptron

Gliederung. Biologische Motivation Künstliche neuronale Netzwerke. Anwendungsbeispiele Zusammenfassung. Das Perzeptron Neuronale Netzwerke Gliederung Biologische Motivation Künstliche neuronale Netzwerke Das Perzeptron Aufbau Lernen und Verallgemeinern Anwendung Testergebnis Anwendungsbeispiele Zusammenfassung Biologische

Mehr

Junkies wie wir. Was uns und unsere Kinder süchtig macht. Dr. Kurosch Yazdi Zentrum für Suchtmedizin Landesnervenklinik Wagner-Jauregg Linz

Junkies wie wir. Was uns und unsere Kinder süchtig macht. Dr. Kurosch Yazdi Zentrum für Suchtmedizin Landesnervenklinik Wagner-Jauregg Linz Junkies wie wir. Was uns und unsere Kinder süchtig macht Zentrum für Suchtmedizin Landesnervenklinik Wagner-Jauregg Linz Was ist Sucht? Allgemeine Suchtkriterien der WHO: a. Zwang zu konsumieren b. Kontrollverlust

Mehr

Lernpsychologische und neurobiologische

Lernpsychologische und neurobiologische 15. DGPPN Hauptstadtsymposium Berlin, 27.02.2013 Lernpsychologische und neurobiologische Grundlagen der Verhaltenssüchte Prof. Dr. med. Falk Kiefer Hier ein schönes BILD VOM ZI, siehe Einladung Henn, ggf.

Mehr

Betriebliche Gesundheitsförderung durch Stärkung der Ressourcen

Betriebliche Gesundheitsförderung durch Stärkung der Ressourcen Betriebliche Gesundheitsförderung durch Stärkung der Ressourcen Cornelia Schneider Dipl. Psychologin/ Physiotherapeutin/ Syst. Coach 1 Überblick 1. Gesundheitsmodelle: defizit- vs. ressourcenorientierte

Mehr