Analyse der Dissertation von Dr. Bernd Althusmann

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1 Analyse der Dissertation von Dr. Bernd Althusmann Seite 1 von 15 Die analysierte Arbeit: Bernd Althusmann: Prozessorganisation und Prozesskooperation in der öffentlichen Verwaltung Folgen für die Personalentwicklung. Dissertation an der Wirtschaftsund Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam (Juli 2007) Betreuer: Prof. Dr. Dieter Wagner (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Organisation und Personalwesen, Universität Potsdam, Vizepräsident der Universität) Disputation: im Februar 2008 Die mediale Darstellung des Phänomens Plagiat konzentriert sich bisher auf die seitenweise wortwörtliche Übernahme von Stellen aus Büchern ohne Quellenangabe. Diese Form des Plagiierens stellt jedoch nur eine und zudem leicht auffindbare Form des Kopierens von fremdem Gedankengut dar. Unter der Spitze des Eisbergs dem offenen Diebstahl geistigen Eigentums (wie im Fall Guttenberg) befindet sich mutmaßlich eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten, bei denen fremde gedankliche Leistungen auf versteckte Weise als eigene ausgewiesen werden. Diese Texte operieren kleinteiliger, erwecken durch gezielte Fußnoten den Anschein wissenschaftlichen Arbeitens und sind durch Eingriffe in die übernommene Quelle schwierig nachzuweisen. So kommt eine automatisierte Plagiats- Prüfung mit Plagscan.com, die v.a. online verfügbare Texte zugrunde legt, zu einem negativen Ergebnis. Auch manuelle Internet-Recherchen (Google, GoogleBooks) bleiben erfolglos, da die verwendete Literatur größtenteils (noch) nicht online verfügbar ist oder entsprechend kosmetisch verändert wurde. Am vorliegenden Beispiel lässt sich aufzeigen, mit welchen Techniken ein Autor den Leser über geistige Eigenleistungen bewusst oder unbewusst im Unklaren lassen kann, ohne Urheberrecht zu verletzen. Hier also besteht nicht im Weglassen von Quellenangaben der Verstoß gegen korrektes wissenschaftliches Arbeiten, sondern durch deren Einsatz. Dass trotz Fußnote oder Angabe einer Quelle im Literaturverzeichnis ein Plagiat vorliegen kann, wird nicht nur in den jüngsten Antiplagiatsbewegungen (etwa Wiki Guttenplag) vertreten, sondern auch in der Rechtsprechung. So führt der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 13. Oktober 2008 (Az. 9 S 494/08) aus: Ein Plagiat wird nicht zulässig, nur weil eine Fußnote oder das Literaturverzeichnis auf die Quelle verweist. Zweck einer Dissertation ist es, Neues herauszufinden und eine eigene Position zu vertreten. Die Verwendung fremder Literatur hat immer im Zusammenhang mit diesem Zweck zu geschehen. Das kann etwa kritische Bezugnahme darauf, Fortentwicklung dort vertretener Gedanken, Anwendung dortiger Ideen auf eigene Gedanken (oder umgekehrt) sein. Geschieht sie jedoch nur zum Zweck, sich fremde Gedanken zu eigen zu machen, um keine eigenen entwickeln zu müssen, so sprechen wir von einem Plagiat egal, ob die Quelle irgendwo angegeben ist oder nicht.

2 Seite 2 von 15 Umfang und Methode der Analyse Für die Analyse wurden 4 der 7 Kapitel vollständig untersucht: Kap. Titel Seiten Fußnoten 1 Relevanz von Prozessorganisation und Prozesskooperation in der öffentlichen Verwaltung S = 24 S. Nr = 60 Fußnoten [=Einleitungskapitel] 4 Prozessorganisation aus organisationstheoretischer Sicht S = 43 S. Nr = 126 Fußnoten 5 Relevanz von Prozessorganisation und Prozesskooperation in der öffentlichen Verwaltung S = 36 S. Nr = 111 Fußnoten 7 Zusammenfassung [=Schlusskapitel] S = 12 S. Nr = 25 Fußnoten = 115 von 261 S. Gesamttext (= 44 %) = 322 von 660 Fußnoten (=49 %) Die mehrstufige Analyse ging aus von der auffälligen Häufung an indirekten Zitaten ( vgl. ) sowie dem insgesamt hohen Zitatanteil (über 50 %) in der Arbeit. In einem ersten Schritt wurden die durch die Fußnoten gekennzeichneten Textteile auf mögliche Täuschungsstrategien verschleiertes Kopieren und ausgefranstes Zitat untersucht. Je nach Umfang des kosmetischen Eingriffs in den Text gestaltete sich die Analyse entsprechend aufwendig. In einem zweiten Schritt wurde die Arbeit global nach möglichen Verdachtsmomenten (auffällige Formulierungen, Registerwechsel) für fremde Federn gesichtet. Dokumentiert wurden die beanstandeten Stellen in der Dissertation (grün = korrekte Stellen, gelb = Beanstandungen, rot = schwere Beanstandungen [vertikal] / formale Fehler [horizontal]). Im Dokument Sämtliche beanstandete Stellen findet sich jeweils eine Gegenüberstellung der Originalquelle (entsprechend markierte Screenshots aus den digitalisierten Fassungen) und zusätzliche Kommentare und Erläuterungen. I. Wie lässt sich ein Plagiat verschleiern? Im Folgenden werden an prägnanten Beispielen vier Verfahren dargestellt, mit denen der Verfasser den Leser über seine eigene wissenschaftliche Leistung im Unklaren lässt. Die globale Auswertung folgt in Kap. II. Verfahren Nr. 1: Verschleiertes Kopieren Verschleiertes Kopieren bezeichnet die Übernahme eines abgegrenzten Textblocks aus einer Quelle (zumeist ein oder zwei Sätze) als indirektes Zitat ( vgl. ), bei der minimale den Sinn erhaltende Veränderungen ( kosmetische Eingriffe ) vorgenommen werden. Im Unterschied zu den direkten Zitaten (ohne vgl. ) und indirekten Zitaten mit Namensnennung im Haupttext (z. B. nach/laut Schmidt 1985, Schmidt 1985 fordert ) erwecken diese indirekten Zitate den Anschein einer eigenen gedanklichen Leistung. Beim Vergleich mit der Quelle erweisen sich diese Stellen jedoch oft als weitgehend wörtliche Übernahmen (teilweise über 40 Wörter am Stück), die einem direkten Zitat entsprechen würden. Die suggerierte Eigenleistung besteht allein in der Reformulierung der übernommenen Textpassagen: Formal wird verändert, inhaltlich kopiert.

3 Seite 3 von 15 Beispiel Nr. 1.1: Schaubilder Althusmann (2007), S. 23: Naschold (1996), S. 19: Beide Tabellen stimmen bis auf einen Abschreibefehler ( 4. Universelles Muss der Selektionskriterien statt: 4. Universalismus der Selektionskriterien ) überein. [ weiteres Bsp.: S. 24] Beispiel Nr. 1.2: Textpassagen (zum Teil über 40 Wörter am Stück) Althusmann (2007), S. 157 : Bleicher (1999), S. 73: Die wesentliche Änderung besteht darin, die Aufzählung (durch und, sowie ) und Verbalisierung ( Bereitstellung bereitzustellen ) in einen Fließtext zu bringen. [ weiteres Bsp.: S. 17] Beispiel Nr. 1.3: Kollage aus 2 Textfragmenten Althusmann (2007), S. 167: Schneyder (1991), S. 261:

4 Seite 4 von 15 Es handelt sich um eine Kollage aus Haupt- und Nebensatz, die 24 Zeilen voneinander entfernt stehen und identisch übernommen wurden. [ weiteres prägnantes Beispiel: S. 136] Das verschleierte Kopieren basiert auf kosmetischen Veränderungen, die den Inhalt gleich lassen, aber die Form verändern, sodass es sich (formal) um kein direktes Zitat handelt: S. Althusmann Quelle 10 von staatlicher Seite vom Staat 15 Qualifizierungsbedarfen für die Bedienstete Qualifizierungsbedarf für die Bedienstete 16 Obwohl formale Organisationsstrukturen einen starken Einfluss auf die Effizienz von Organisationen haben, 17 mit einem aus der Mikroökonomie entlehnten methodischen Rüstzeug 17 Empirisch wird von fließenden Übergängen zwischen Politik und Verwaltung ausgegangen Die formale Organisationsstruktur hat einen starken Einfluss auf die Effizienz einer Organisation. mit dem aus der Mikroökonomie entlehnten methodischen Rüstzeug Empirisch ist von fließenden Übergängen zwischen Politik und Verwaltung auszugehen 18 dem sich daraus ergebenden Nutzenkalkül dem daraus folgenden Nutzenkalkül 27 Gesamt-Bewegung von Reformen im öffentlichen Gesamtbewegung der Verwaltungsreformen Verwaltungssektor 110 einen entscheidenden Beitrag entscheidende Beiträge 158 Künftig In Zukunft 262 ressortübergreifende, notwendige Anpassungsmaßnahmen Reformmaßnahmen ( ), die als ressortübergreifend für notwendig angesehen werden 262 Artikel 65 GG Artikel 65 des Grundgesetzes 266f zeigt die typischen Schwachstellen zeigen sich typische Schwachstellen 266f starke Verflechtungen sehr starke Verflechtung 266f tief gestaffelte Hierarchien mit hypertrophen Kontrollstrukturen tief gestaffelte Hierarchien und hypertrophe Kontrollstrukturen 267 die einzelnen Aufgaben des Leistungsprozesses einzelne Aufgaben des Leistungsprozesses 267 eine aktive Beteiligung und Qualifizierung aktiv beteiligt und * + qualifiziert Es lassen sich verschiedene Typen kosmetischer Veränderung erkennen: a) Veränderung des Numerus ( Deckungslücke Deckungslücken ), b) textliche Aufschwemmung ( rationale, nutzenmaximierende Individuen rationale und ihren Nutzen maximierende Individuen ), c) Wechsel des Artikels ( mit dem aus der Mikroökonomie entlehnten methodischen Rüstzeug mit einem aus der Mikroökonomie entlehnten methodischen Rüstzeug ). Verfahren Nr. 2: Fremde Federn Als fremde Federn sind Textpassagen zu bezeichnen, die aus einem (Sekundär-)Werk mitsamt der dazugehörigen Fußnote (zu dem entsprechenden Primärwerk) übernommen worden sind. Vorausgesetzt, der Autor der Sekundärquelle hat die Primärquelle richtig interpretiert, entsteht ein beinahe perfektes Plagiat: Die Überprüfung der Fußnote würde stets ergeben, dass die gedankliche Leistung korrekt ist. Die fremde Feder lässt sich nur aufdecken, wenn in der Sekundärquelle Abweichungen zur Primärquelle auftauchen, die der Autor ohne die Primärquelle gelesen zu haben übernimmt (z.b. bestimmte Formulierungen). Wegen der beschriebenen Übernahme lassen sich fremde Federn nur schwer nachweisen. Indizien dafür sind ungewöhnliche Titel (älteren Datums, in einer Fremdsprache), die zumeist ohne Seitenangabe und nur einmal aufgeführt werden. So lassen sich in den untersuchten Kapiteln insgesamt 24 fremde Federn ausfindig machen, die vor allem aus Einführungswerken (z. B. Schedler/Proeller 2000), einer Sammelrezension (Scholz 1988) und sogar einer Seminararbeit (Furbach 2007) stammen. Die fremden Federn reichen von drei Zeilen Länge im Falle Göbel 2002 (S. 172) bis zu anderthalb Seiten im Falle Scholz 1985 (S ).

5 Seite 5 von 15 Beispiel Nr. 2.1: Der Besprechungsaufsatz von Scholz 1988 Auf den Seiten 165 und referiert der Autor der Dissertation über anderthalb Seiten insgesamt 11 (z.t. englischsprachige) Titel aus den Jahren 1982 bis Sie stammen allesamt aus einem nur einmal (auf S. 166), in einem unbedeutenden Zusammenhang genannten Titel (Scholz 1988). Der Autor verschleiert jedoch die Übernahme, indem er den Text aus dem Besprechungsaufsatz reformuliert, z. B. die Titel in den Text einbaut ( Unternehmenskultur * + im Ablaufplan ), verbalisiert ( Bestimmung der Ist-Kultur die Ist-Kultur zu bestimmen ) und anpasst ( Kulturprofile Unternehmenskultur-Profile ): Althusmann (2007), S. 168: Scholz (1988), S. 255: [keine Quellenangabe zu Kobi und Wüthrich 1986 vorhanden, vgl. jedoch S. 167:] S. 243:

6 Seite 6 von 15 Auszug S. 167f.: fremde Federn (Scholz 1988) Scholz (1988), S. 254: ---Umbruch S. 167/168 Fremde Feder (komplette Seite)

7 Seite 7 von 15 Auszug S. 168: fremde Federn (Scholz 1988) Scholz (1988), S. 255: Scholz (1988), S. 256:

8 Verfahren Nr. 3: Ungekennzeichnete Übernahme Ungekennzeichnete Übernahmen lassen sich anders als im Fall Guttenberg an keiner Stelle für längere direkte Zitate nachweisen, wohl aber für längere Textpassagen, in denen ein Gedanke stark paraphrasiert von einer Quelle übernommen wird. Diese Übernahme kann durch wörtliche Entsprechungen von Kernbegriffen einer bestimmten Quelle zugeordnet werden. Das umfangreichste Beispiel ist die Abb. 4.2.: Gegenüberstellung möglicher Ansätze zur theoretischen Fundierung von Prozessorganisation (S ), für die überhaupt keine Quelle angegeben wird. Anhand der wörtlichen Übernahmen, die im Folgenden mit roten Pfeilen markiert sind, wird deutlich, dass das Schaubild vor allem auf dem Standardwerk von Kieser 2002 basiert. Seite 8 von 15

9 Seite 9 von 15 Beispiel Nr. 3.1: Ungekennzeichnete Übernahme (Auszug aus der Abb. 4.2) Althusmann (2007), S. 141: Kieser (2002), S. 109: S. 101: S. 119: S. 120: Schober (2002), S. 57: Schreyögg (2003), S. 49: S. 51: Kieser (2002), S. 109:. Picot et al. (1999), S. 28:

10 Seite 10 von 15 Verfahren Nr. 4: Ausgefranstes Zitat Als ausgefranstes Zitat (teilweise auch Bauernopfer ) wird eine bereits vor oder nach den Anführungszeichen (bzw. nach gesetzter Fußnote) verwendete Quelle bezeichnet. Zumeist handelt es sich um kurze Abschnitte (unter einer Zeile Länge). Beispiel Nr. 4.1: Ein längeres ausgefranstes Zitat Schreyögg (2003), S. 48: ---Umbruch 115/ S. 51: Schreyögg (2002), S. 49: S. 51: ( ) Bis zur Fußnote Nr. 274 handelt es sich um ein ausgewiesenes indirektes Zitat, das wegen der beiden längeren wörtlichen Übernahmen ( informelle Organisation bzw. Zusammenhalt der formellen Organisation ) als verschleiertes Kopieren gedeutet werden kann, da die Anführungszeichen fehlen. Wie sich an einzelnen Begriffen nachweisen lässt (v.a. der längeren wörtlichen Übernahme Handlungen, welche ), basiert auch der Rest des Absatzes auf Schreyögg 2003, wobei kosmetische Veränderungen zum Einsatz kommen ( Handlungen, welche die Organisation benötigt Handlungen welche die Unternehmung braucht ). Verfahren Nr. 5.: Ablenkungsmanöver Nebelbombe Als Nebelbombe lässt sich der Weiterverweis auf eine vermutlich gar nicht benutzte Quelle bezeichnen, um davon abzulenken, dass man eine andere Quelle über einen längeren Abschnitt durchgängig als indirektes Zitat verwendet hat. Die Nebelbombe unterscheidet sich dadurch von der fremden Feder, dass bloß der Titel der Primärquelle, aber nicht deren Interpretation aus der Sekundärquelle übernommen wird. Daher lässt sich die Nebelbombe nicht als Täuschungsstrategie, sondern als Ablenkungsmanöver interpretieren. Der Übergang zu tatsächlich sinnvollen Weiterverweisen im Einzelfall kann dabei fließend sein. Als Nebelbombe wird zumeist eine Primärquelle verwendet, auf die die zu Grunde liegende Sekundärquelle verweist (besonders häufig bei Klassikern wie Max Weber, Ronald Coase, Frederick Taylor). Dadurch soll der Eindruck erweckt werden, man hätte nicht nur mit Sekundär-, sondern auch mit Primärliteratur gearbeitet. Im Beispiel S. 130 steht als Nebelbombe ein in der Quelle eine Seite vor der anschließend zitierten Stelle (S. 67) verwendeter Titel (S. 66).

11 Seite 11 von 15 Beispiel Nr. 5.1: Nebelbomber Coase 1937 Althusmann (2007), S. 130: Picot et al. (1999), S. 66: Der betreffende Titel lautet vollständig: Coase, R.H. (1937), The nature of the firm, in: Economica, New Series, Vol. 4 (1937), S II. Ausmaße des Verstoßes gegen korrektes wissenschaftliches Arbeiten Die Analyse der untersuchten vier Kapitel (Kap. 1, 4, 5 und 7 = 44 % der eigentlichen Arbeit) kommt zu folgendem Schluss: Globale Beanstandungen Fast die Hälfte (44 %) der untersuchten 322 Fußnoten (von insgesamt 660 Fußnoten) ist als wissenschaftlich nicht korrekt zu beanstanden. Da sich auf jeder Seite durchschnittlich drei Fußnoten befinden und weitere Unregelmäßigkeiten ohne Fußnote hinzukommen (z.b. ungekennzeichnete Übernahmen ), lassen sich insgesamt 88 von 114 Seiten (77 %) wissenschaftlich nicht korrekt beanstanden. Globale Verteilung Das verschleierte Kopieren ist die häufigste Technik (79 Stellen auf durchschnittlich 69 % der Seiten), sie lässt sich bei 9 von 10 indirekten Zitaten ohne Namensnennung (im Haupttext) nachweisen. Die zweithäufigste Technik ist das ausgefranste Zitat (26 Stellen 23 % d. Seiten). Es folgen fremde Federn (24 Stellen 21 %) und ungekennzeichnete Übernahmen (12 Stellen 11 % d. Seiten), wo angesichts des schwierigen Nachweises auf eine Dunkelziffer zu schließen ist. Kapitelweise Beanstandungen Die Auswertung der vier Kapitel bestätigt, dass sich die Verstöße gegen das korrekte wissenschaftliche Arbeiten durch die gesamte Arbeit ziehen, dabei aber durchaus unterschiedlich stark verteilt sind. Im Einleitungs- und Schlusskapitel (Kap. 1 bzw. 7) sind jeweils nur knapp die Hälfte der Seiten zu beanstanden (58 bzw. 50 %). Der Anteil der im weitesten Sinne zitierten Passagen liegt hier verhältnismäßig niedrig (39 bzw. 32 %), sodass darin weniger Fußnoten (durchschnittlich zwei pro Seite) als sonst vorkommen. Allerdings verwendet der Verfasser selbst in der Einleitung (24 S.) bereits 17x das verschleierte Kopieren und 5 fremde Federn (sowie je ein ausgefranstes Zitat und eine ungekennzeichnete Übernahme ). 42 % der Fußnoten sind daher zu beanstanden. Im Schlusskapitel (12 S.), das insgesamt am wenigsten zu beanstanden ist, beträgt die Quote immerhin noch die Hälfte der Seiten (50 %) und etwa ein Viertel der Fußnoten (28 %).

12 Seite 12 von 15 Die beiden Hauptkapitel (Kap. 4 und 5), bei denen der zitatfreie Anteil bei gerade einmal 40 % liegt (62 bzw. 58 % geschätzte Zitate), erweisen sich als großflächig angelegte Kollage von Zitaten. Die Beanstandungen liegen dementsprechend bei gut der Hälfte der Fußnoten (47 bzw. 45 %) und mehr als 80 % der Seiten (90 bzw. 83 %). Gerade in den überblicksartigen Teilen der Kapitel lässt sich nachweisen, dass die Arbeit zu einem Großteil aus einigen wenigen Werken entstanden ist. 1 1 (a) Einführungsliteratur [die Reihentitel fehlen im Literaturverzeichnis]: Göbel 2002: Neue Institutionenökonomik (UTB Grundwissen der Ökonomik: Betriebswirtschaft; 2235); Ordelheide/Rudolph/Büsselmann 1991: Betriebswirtschaftslehre und Ökonomische Theorie; Schedler/Proeller 2000 : New Public Management (UTB Uni-Taschenbücher; 2132) (b) Handbücher: Blanke/von Bandemer/Nullmeier/ Wewer 1998/ : Handbuch zur Verwaltungsreform [insg. 11 Artikel daraus]; (c) Standardwerke: Bleicher 1991/ / : Das Konzept Integriertes Management; Kieser / : Organisationstheorie; Schreyögg 1996/ : Organisation (d) Parallelstudien: Gaitanides 2007: Prozessorganisation; Hammerschmid 2001: New Public Management zwischen Konvergenz und Divergenz; Schober 2002: Prozessorganisation.

13 Seite 13 von 15 Beispiel für die Verschleierung einer Kollage (Kap. 4) Die Kap. 4.1 bis (S ) basieren im Wesentlichen auf: - Kap (S ): Gaitanides, Kieser, Schreyögg - Kap (S ): Kieser, Schreyögg, Siepmann/Siepmann - Kap (S ): Göbel, Gaitanides, Hammerschmid, Schreyögg Am Beispiel der Unterkapitel (=14 Seiten) lässt sich nachweisen, wie die Kollage (auf 8 Seiten liegt der Zitatanteil bei über 80 %) verschleiert werden soll: 14 verschleierte Kopien, 10 ausgefranste Zitate, 3 ungekennzeichnete Übernahmen (S. 111/116). Dabei kommen auch 1 fremde Feder (Max Weber 1972) und 2 Nebelbomben (F. W. Taylor 1911, Betriebsverfassungsgesetz 1972) zum Einsatz, die aus der zugrundeliegenden Standardquelle (Kieser, Schreyögg) stammen und den Eindruck vermeiden sollen, dass lediglich mit Sekundärliteratur gearbeitet wird. Beispiel für eine umfangreiche ungekennzeichnete Übernahme (Kap.4.) Den krassesten Fall von ungekennzeichneter Übernahme stellt die dreiseitige Tabelle am Ende von Kap. 4 dar, die ein Bild davon ergeben soll, welche Bedeutung die jeweiligen Theorien der Organisationsforschung für einen Ansatz der Prozessorganisation haben : Abb. 4.2 Gegenüberstellung möglicher Ansätze zur theoretischen Fundierung von Prozessorganisation (S ). An der Gliederung, der Auswahl der darin genannten Werke und den wörtlichen Übernahmen lässt sich nachweisen, dass die Tabelle auf den ersten beiden Seiten zum Großteil aus Textbausteinen von Kieser 2002 und Schreyögg 2003 stammt. Beispiel für eine Anhäufung von fremden Federn (Kap.5) Im Unterkapitel 5.5. Funktion der Organisationskultur für Prozesskooperationen (S ) finden sich auf 8 von 10 Seiten fremde Federn : - S. 164: Schedler/Proeller 2000 = ¼ Seite - S. 165: Göbel 2002 = ¾ Seite - S : Scholz 1988 = 1 ½ Seiten - S. 170f.: Kluth 2001 = ¼ Seite - S. 172: Göbel 2002 = 3 Zeilen

14 Seite 14 von 15 Eine Kollage aus Zitaten? In der Analyse wurden nur diejenigen Techniken gewertet, bei denen der Autor dem Leser im Unklaren lässt, welche geistigen Leistungen tatsächlich von ihm stammen. Umgekehrt wurden alle Zitate, bei denen der Autor in direkter Form auf den Urheber der geistigen Leistung verweist, nicht beanstandet: i) direkten Zitate mit Anführungszeichen: 62x [bis zu 10 Zeilen lang ohne Einrückung] ii) direkte Zitate ohne Anführungszeichen: 23x *d.h. ohne vgl. + iii) indirekte Zitate mit Namensnennung im Haupttext ( nach XY, laut XY etc.): 68x Die Zitierweisen ii) und iii) sind dabei ihrerseits nicht unproblematisch, weil sie den Leser über den Anteil der Übernahme ebenfalls im Unklaren lassen (gerade bei indirekten Zitaten über mehrere Sätze). Beispiel für ein langes indirektes Zitat mit Namensnennung aber ohne Anführungszeichen (S. 176) Im folgenden Beispiel erstreckt sich das indirekte Zitat durch einen Einschub unterbrochen über 3 Sätze und macht fast eine halbe Seite aus: Althusmann (2007), S. 176: Ganz/Thombeil (2002), S. 15: Gesamtanteil an Zitaten über 50 Prozent Bei der Analyse kann man den Anteil der Zitate (direkte, indirekte, ungekennzeichnete) überschlägig nach Zeilen schätzen. Die vier untersuchten Kapitel bestehen ihrem Textumfang nach insgesamt zu mehr als der Hälfte (ca. 54 %) aus Zitaten. Mit Blick auf diese Zahl und die Menge an Versatzstücken zur Überleitung und Verbindung der Zitate bleibt wenig Platz für eigene Gedanken.

15 Seite 15 von 15 III. Schlussbetrachtung Für die untersuchten Kapitel lassen sich bewusste oder unbewusste Irreführungen über die Autorenschaft von Argumenten und Formulierungen nachweisen, und zwar durchgängig und in großem Ausmaß. Die Tatsache, dass es sich i. d. R. um relativ kurze Passagen handelt, ist dem kleinteiligen Prinzip der Vorgehensweise geschuldet. In der Summe erweisen sich die Aneinanderreihungen verschleierter Kopien, fremder Federn, ungekennzeichneter Übernahmen und ausgefranster Zitate (in der Summe 1,4 beanstandete Stellen pro Seite) jedoch als substantiell. Auffällig ist die Kombination der verschiedenen Techniken, die mit einem recht hohen Bearbeitungsaufwand zum Einsatz kommen. Das könnte die Deutung nahelegen, dass der Autor den Leser über den hohen Anteil an Zitaten und den geringen Anteil an eigener Leistung im Unklaren lassen wollte.

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