WACHSTUM UND ENTWICKLUNG Arbeitsauftrag

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1 Verständnisfragen Aufgabe 1 Erklären Sie den Begriff Wirtschaftswachstum. Aufgabe 2 Weshalb verwendet man das BIP pro Kopf und nicht das gesamte BIP, um ein Bild vom Wohlstand einer Gesellschaft zu erhalten? Aufgabe 3 Worin besteht der Unterschied zwischen Wohlstand und Wohlfahrt? Aufgabe 4 Wie kann das Wirtschaftswachstum gemessen werden? Kreuzen Sie die korrekte Antwort an. Mit der jährlichen Veränderung des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) Mit der jährlichen Veränderung des Gesamtvermögens der Bevölkerung Mit der jährlichen Veränderung des Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) Aufgabe 5 Kreuzen Sie die korrekten Aussagen an. Erklären Sie bei den falschen Aussagen in einem vollständigen Satz, weshalb diese nicht korrekt sind. Unter Wachstum der Arbeitsproduktivität versteht man, dass pro Arbeitsstunde mehr produziert wird. 1 6

2 Weil das Produktivitätswachstum irgendwann an seine natürlichen Grenzen stösst, kann langfristig eine starke Erhöhung des BIP nur durch eine Erhöhung der Arbeitsstunden pro Kopf erzeugt werden. Durch die Globalisierung kann sich neues Wissen rasch und weltweit ausbreiten, was insgesamt förderlich ist für das Wachstum. Investitionen, egal welcher Art, führen immer dazu, dass sich die Produktivität erhöht. Aufgabe 6 Sie hören in der «Tagesschau» folgende News: «Die Schweizer Wirtschaft ist im letzten Jahr real um 2 Prozent gewachsen.» Was lässt sich daraus ableiten? Kreuzen Sie die korrekten Aussagen an. Erklären Sie bei den falschen Aussagen in einem vollständigen Satz, weshalb diese nicht korrekt sind. Wächst die Wirtschaft weiterhin um 2 Prozent, verdoppelt sich die gesamte Wirtschaftsleistung der Schweiz in ungefähr 35 Jahren. Das langfristige Wirtschaftswachstum der Schweiz beträgt 2 Prozent. Im langjährigen Vergleich befindet sich die Schweizer Wirtschaft in einer guten Konjunkturlage. Aufgabe 7 Ihr Kollege behauptet: «Faktoren wie Klima und Bodenschätze sind entscheidend für den Wohlstand eines Landes. Für Entwicklungsländer mit heissem Klima oder wenig Bodenschätzen ist es daher fast unmöglich, aus der Misere zu kommen.» Was antworten Sie Ihrem Kollegen? 2 6

3 Aufgabe 8 Setzen Sie die folgenden Begriffe in den Lückentext ein. Achtung: Nicht alle Begriffe müssen verwendet werden. Begriffe: Sachkapital / produktiver / Ausbildung / Erwerbsquote / Wirtschaftsleistung / schnelles / Arbeitsproduktivität / mehr / Humankapital / Menschen / digitale / Arbeitserfahrung / langfristiges / technologische / weniger / Markt Grundsätzlich gibt es zwei Ansatzpunkte, um die in einer Volkswirtschaft zu steigern: arbeiten oder arbeiten. Ersteres erreicht man zum Beispiel durch eine Erhöhung der, also durch die Integration von möglichst vielen Menschen in den Arbeitsmarkt. Um ein Wirtschaftswachstum zu erreichen, ist aber die Steigerung der nötig. Entscheidend ist dabei der Fortschritt, das heisst die Einführung neuer Verfahren und Geräte in der Produktion. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Fertigkeiten und das Wissen der Arbeitskräfte, was mit dem Begriff zusammengefasst wird. Es entsteht durch Schulbesuch, Berufsbildung und. Im Gegensatz zum Sachkapital ist das Humankapital an den gebunden. Vertiefungsfragen Aufgabe 9 Warum sagt das BIP pro Kopf nicht immer etwas über das Einkommen des «Durchschnittsmenschen» aus? Aufgabe 10 Das BIP der Schweiz liegt heute (2012) bei zirka 600 Milliarden Schweizer Franken. Die Bevölkerung beträgt rund 8 Millionen Menschen. a) Gehen Sie davon aus, dass das durchschnittliche Wachstum über die nächsten 10 Jahre 1 Prozent beträgt. Wie hoch ist das BIP in 10 Jahren? b) Gehen Sie nun davon aus, dass die Bevölkerung in den nächsten 10 Jahren um Personen zunimmt. Wie verändert sich das BIP pro Kopf in dieser Zeit? 3 6

4 c) Wie hoch wäre das BIP pro Kopf im Jahr 2023 ohne Wirtschaftswachstum (0 Prozent), aber mit derselben Bevölkerungszunahme? Vergleichen Sie das Resultat mit dem Resultat aus Aufgabe b). d) Wie hoch wäre das BIP pro Kopf im Jahr 2022 bei einem Wirtschaftswachstum von 4 Prozent und derselben Bevölkerungszunahme? Vergleichen Sie das Resultat mit den Resultaten aus den Aufgaben b) und c). Was schliessen Sie daraus? Aufgabe 11 Sie sind unterwegs in Afrika und treffen einen Bauern. Er kann sich keinen Dünger leisten, obwohl er damit seine Erträge in Zukunft wesentlich steigern könnte und so genügend Geld für Dünger hätte. a) Wie nennt man dieses Phänomen? b) Wie könnte der Bauer in der Schweiz diesem Phänomen entkommen? c) Weshalb ist diese Lösung in vielen afrikanischen Nationen nicht möglich? d) Welches Instrument der Entwicklungshilfe könnte hier zum Einsatz kommen? Erklären Sie es kurz. 4 6

5 Aufgabe 12: Weshalb ist Wissen beziehungsweise technischer Fortschritt ein spezielles Gut? Und weshalb kurbelt es das Wachstum an? Aufgabe 13 Weshalb wirken sich die folgenden Institutionen positiv auf das Wirtschaftswachstum aus? a) Eigentumsrechte b) Effiziente Finanzinstitutionen Aufgabe 14 Entscheiden Sie bei den folgenden Ereignissen, ob sich diese langfristig eher positiv (+) oder eher negativ ( ) auf die langfristige Wachstumsrate des BIP pro Kopf auswirken bzw. ausgewirkt haben. Gehen Sie davon aus, dass sich abgesehen vom jeweiligen Ereignis nichts verändert. + Massnahme Mehr Frauen wechseln von einer Teilzeit- zu einer Vollzeitstelle. Ein grosser Teil der Bevölkerung wird pensioniert und arbeitet von nun an nicht mehr. Das Schweizer Volk beschliesst die Abschaffung des Patentschutzes. Ein strengeres Kartellgesetz führt dazu, dass sich der Wettbewerb im Inland verschärft. Einfuhrbeschränkungen und Zölle werden abgeschafft, was die Konkurrenz für Schweizer Firmen erhöht. Im 19. Jahrhundert wurde die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) gegründet, um den Bedarf an Ingenieurfachkräften zu decken. 5 6

6 Aufgabe 15 Neben Human- und Sachkapital ist auch Sozialkapital ein Kriterium für Wirtschaftswachstum. Darunter versteht man die Ressourcen, die aufgrund von Beziehungen oder Netzwerken zwischen Menschen entstehen, also zum Beispiel politische Stabilität, Vertrauen in Eigentums- und Vertragsrechte oder tiefe Korruption. Weshalb ist Sozialkapital wichtig für wirtschaftlichen Wohlstand? 6 6

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