in Deutschland Eine bundesweite Bestandsaufnahme regionaler Netzwerke für die MINT-Bildung Stand 05/2014

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1 MINT-Regionen in Deutschland Eine bundesweite Bestandsaufnahme regionaler Netzwerke für die MINT-Bildung Stand 05/2014 Eine Initiative der Körber-Stiftung im Rahmen des Nationalen MINT Forums

2 Erfolgsmodell MINT-Region MINT-Regionen, oder präziser, aber länger: regionale Netzwerke für die MINT-Bildung, sind ein wesentlicher Schlüssel zur Verbesserung der MINT-Bildung in Deutschland. Diese Einsicht findet zunehmend Verbreitung. Im Jahr 2013 hat eine Arbeitsgruppe des Nationalen MINT Forums unter der Federführung der Körber-Stiftung und unter der Mitarbeit von acatech, Deutsche Telekom Stiftung, Gesamtmetall, Joachim Herz Stiftung, MINT Zukunft schaffen e.v. und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zum ersten Mal eine bundesweite Bestandsaufnahme dieser Initiativen vorgelegt: 39 Netzwerke konnten damals vorgestellt werden. Jetzt, ein Jahr später im Mai 2014, sind es in der zweiten Auflage dieser Broschüre bereits 56 MINT-Regionen bundesweit, die an der Befragung teilgenommen haben, wofür ihnen hier ganz ausdrücklich gedankt sei! Auch die Tatsache, dass das Thema regionaler Steuerungsstrukturen in der MINT-Bildung aktuell als ein Thema für den Innovationsdialog der Bundeskanzlerin bearbeitet wird, ist ein Beleg für seine wachsende Bedeutung. Will Deutschland, was das Niveau der MINT-Qualifikationen angeht, im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz einnehmen, muss es gelingen, konsistente Strukturen sowohl einer naturwissenschaftlich-technischen Grundbildung als auch der konsequenten Talentförderung zu entwickeln. Ein zentraler strategischer Ansatzpunkt für den Aufbau einer solchen»talentpyramide«liegt in der Einsicht, dass MINT-Bildung dann besonders erfolgreich ist, wenn sie regional organisiert wird, d.h. wenn sie passgenau auf die Gegebenheiten und Bedarfe der jeweiligen Region zugeschnitten ist. In einem föderalen Gemeinwesen lassen sich Bildungsaufgaben ohnehin nur dezentral lösen, und im Falle der MINT-Bildung gibt es dafür weitere gute Gründe. Denn Praxisbezug und Anschaulichkeit in den vermeintlich trockenen und schwierigen naturwissenschaftlichen Fächern erfordern authentische Erfahrungsmöglichkeiten vor Ort, die Firma und das Forschungsinstitut»um die Ecke«. Darüber hinaus sind regionale Angebote auch für den Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte wichtig: Bildung und Weiterbildung vor Ort machen Regionen attraktiv und verhindern Abwanderung. Bedingung dafür sind gute Ortskenntnisse und tragfähige Netzwerkstrukturen: Die von allen Seiten gewünschte Verzahnung schulischer und außerschulischer Bildungsangebote kann nur regional und unter Beteiligung aller Akteure sinnvoll hergestellt werden. Schon die Analyse von Stärken und Schwächen einer Region als auch die Bedarfsanalyse erfordern»ortskenntnis«und Kooperation. Erst recht gilt dies für die Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen: Um ein bedarfsgerechtes Angebot aufzubauen, müssen Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitute, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Vereine, Kommunen und Kreise an einem Strang ziehen. Und schließlich: Die Initiativen vor Ort brauchen Unterstützung von Ländern und Kommunen. Um funktionierende und stabile Bildungsnetzwerke vor Ort zu schaffen, ist über eine Initialzündung hinaus der Aufbau einer verlässlichen Organisationsstruktur erforderlich. So unterschiedlich diese im konkreten Fall auch sein mag, so zentral ist doch die prinzipielle Unterstützung durch Politik und Verwaltung. Die Einrichtung von Koordinatorenstellen kann hierbei ebenso förderlich wirken wie die Unterstützung durch kommunale oder landesweite Programme. Eine Bestandsaufnahme wie die vorliegende ist sicherlich nicht mehr als ein erster Schritt bei der flächendeckenden Verbreitung der Idee von MINT-Regionen. Ihre Funktion ist die eines Hilfsmittels in zweierlei Hinsicht: Zum einen ermöglicht sie es, überhaupt eine auch quantitative Einschätzung der Lage vorzunehmen. Zum anderen ist sie ein Kompendium für die Akteure selbst, um»verwandte im Geiste«aufspüren und leicht miteinander in Kontakt kommen zu können und darüber hinaus potenziellen lokalen Unterstützern und politischen Entscheidern vor Augen zu führen, dass das Konzept»MINT- Region«bereits an zahlreichen Orten erfolgreich umgesetzt wird. In diesem Sinne ist sie durchaus als ein Zeichen der Ermutigung gemeint, einen Erfolg versprechenden Weg mit vereinten Kräften weiter zu beschreiten. Ein nächster Schritt dabei ist sicherlich der gemeinsame Erfahrungsaustausch. Eine erste bundesweite Fachtagung unter Beteiligung von etwa 40 Netzwerken im Herbst 2013 hat deutlich gemacht, dass es hierfür einen klaren Bedarf gibt. Mit einer für September 2014 geplanten zweiten Tagung befindet sich das Netzwerktreffen auf dem Weg der Institutionalisierung. Sicherlich sind 56 aktive Netzwerke schon eine gute Nachricht und eine ermutigende Zahl, im bundesweiten Maßstab allerdings wird man konzedieren müssen, dass damit das Potenzial der Idee längst nicht ausgeschöpft ist. Will man in Zukunft also dafür sorgen, dass MINT-Regionen einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau einer umfassenden MINT-Talentpyramide leis ten, wird man überlegen müssen, durch welche flankierenden Maßnahmen dieser Idee auch flächendeckend zum Durchbruch verholfen werden könnte. Matthias Mayer Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung 2 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

3 MINT-Regionen in Deutschland Ergebnisse der bundesweiten Bestandsaufnahme Idee und Herangehensweise Wonach suchen wir, wenn wir MINT-Regionen in Deutschland identifizieren wollen? Eine allgemein verbindliche Definition des Gegenstands gibt es nicht. Das liegt in der Natur der Sache, denn abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen entstehen in den Regionen ganz unterschiedliche Netzwerkstrukturen und MINT-Strategien. Gleichwohl lassen sich eine Reihe von Merkmalen beschreiben, die eine MINT-Region im Kern ausmachen. Im Wesentlichen sind dies tragfähige Netzwerkstrukturen, ein räumlich klar definierter Aktionsradius und von den beteiligten Akteuren gemeinsam entwickelte, verbindliche Zielsetzungen im Handlungsfeld der MINT-Bildung. Konkret bedeutet dies, dass sich in einer Region möglichst alle relevanten Institutionen und Akteure (Kitas, Schulen, Hochschulen, Berufsakademien, Unternehmen, Verbände, Kommunen, Behörden, Arbeitsagenturen, Stiftungen, Vereine, weitere Partner) in einem Netzwerk zusammenschließen, um gemeinsam daran zu arbeiten, die vorhandenen MINT-Aktivitäten zu koordinieren, zu verbessern, auszubauen und bekannt zu machen. Die Zusammensetzung und die Organisationsstrukturen der Netzwerke variieren selbstverständlich von Region zu Region; so gibt es beispielsweise nicht in allen Regionen eine Hochschule. Wesentlich für eine MINT-Region ist aber, dass der Zusammenschluss über eine bilaterale Kooperation (z. B. zwischen einer Schule und einem Unternehmen) deutlich hinausgeht. Der geografische Zuschnitt deckt sich in der Regel mit den Grenzen bestehender Gebietskörperschaften. In den meisten Fällen sind dies Städte oder Landkreise, wobei die räumliche Definition einer MINT-Region auch von Faktoren wie Verkehrsinfrastruktur, traditionellen und gefühlten Zugehörigkeiten, gewachsenen Wirtschaftsräumen oder Hochschulstandorten bestimmt sein kann. Wo in Deutschland sind solche regionalen Netzwerke für die MINT-Bildung bereits aktiv? Welche und wie viele Akteure sind beteiligt, und wie haben sie sich organisiert? Wann haben sich die Netzwerke gegründet, und welche Ziele verfolgen sie? Um einen Überblick über bereits bestehende MINT-Regionen in Deutschland zu erhalten, hat die Körber-Stiftung im Herbst 2012 mit einer Bestandsaufnahme begonnen, die seitdem konti nuierlich fortgesetzt wird. Eine im Juni 2013 veröffentlichte Broschüre mit ersten Zwischenergebnissen präsentierte knapp 40 regionale MINT-Netzwerke aus insgesamt 12 Bundesländern. In der vorliegenden zweiten, erweiterten Auflage (Stand Mai 2014) sind es 56 MINT-Regionen, die sich auf 13 Bundesländer verteilen. Alle Daten zu den in dieser Dokumentation vorgestellten Initiativen wurden mittels einer Online-Befragung erhoben. Der Frageb ogen wurde nach Erscheinen der ersten Ausgabe leicht überarbeitet und erweitert und gliedert sich in seiner aktuellen Fassung in fünf Bereiche: Eckdaten der MINT-Region: Name, geografisches Gebiet, Gründungszeitpunkt, Internetauftritt der MINT-Region: Name, Institution, Adresse, Telefonnummer, Akteure der MINT-Region und ggf. ihre Anzahl: Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Arbeitsagenturen, sonstige Akteure Netzwerkorganisation: schriftliche Vereinbarung, hauptamtlicher bzw. ehrenamtlicher Koordinator, Finanzmittel Zielsetzungen des MINT-Netzwerks Ergebnisse und Auswertung Zielsetzungen Will man besser verstehen, wie MINT-Regionen funktionieren, ist es unerlässlich, sich die Zielsetzungen der Akteure vor Ort genauer anzusehen. Denn Zusammensetzung, Organisationsstruktur, strategische Ausrichtung und Handlungsfelder der Netzwerke leiten sich maßgeblich daraus ab, welche Ziele die beteiligten Partner erreichen wollen. Was also sind die zentralen Motive für das Betreiben einer MINT-Region? Wenig überraschend geben alle Befragten an, dass sie Schülerinnen und Schüler für MINT begeistern wollen. Diese Intention verfolgen natürlich auch andere einzelne MINT-Initiativen und -Anbieter, insofern ist dieser Befund wenig aussagekräftig im Hinblick auf die Spezifika von MINT-Regionen. Interessanter sind in dieser Hinsicht die Nennungen, die deutlich machen, in welcher Weise sie zur Erreichung dieses übergeordneten Ziels beitragen wollen. Zwar nennen immerhin 77 % der Befragten»eigene Angebote entwickeln«als Zielsetzung; deutlich höhere Priorität sprechen sie aber der koordinierenden und vernetzenden Funktion zu, die in den folgenden drei Nennungen zum Ausdruck kommt: Akteure vernetzen und Aktivitä ten koordinieren (92 %), Kooperationen (z. B. zwischen Schulen und Unternehmen) stiften (88 %), vorhandene MINT-Angebote bündeln und zugänglich machen (83 %). Zielsetzungen Schüler für MINT begeistern 100 % Akteure vernetzen und Aktivitäten koordinieren 92 % Fachkräftenachwuchs sichern 92 % Kooperationen (z. B. zwischen Schulen und Unternehmen) stiften 88 % Vorhandene MINT-Angebote bündeln und zugänglich machen 83 % Berufs- und Studienorientierung 83 % Eigene Angebote entwickeln 77 % Talentförderung im MINT-Bereich 75 % Öffentlichkeitsarbeit für MINT 75 % Mädchenförderung 63 % Lehrerfortbildung 62 % Qualitätssicherung und Evaluation 54 % Ein weiterer wichtiger Befund ist, dass das Ziel, Schülerinnen und Schüler für MINT zu interessieren, nicht als Selbstzweck verfolgt wird, sondern mit der ganz pragmatischen Zielsetzung verbunden ist, den Fachkräftenachwuchs zu sichern (92 %). Dazu passt, dass das Thema»Berufs- und Studienorientierung«mit 83 % ebenfalls weit oben rangiert. Die deutliche Mehrheit der Befragten gibt an, dass es im Rahmen der Netzwerkarbeit spezifische Aktivitäten und Angebote für einzelne Zielgruppen gibt: explizite Talentförderung betreiben 75 %, 63 % wollen besonders Mädchen ansprechen und fördern, 62 % engagieren sich in der Lehrerfortbildung. Genau drei Viertel der Netzwerke haben sich vorgenommen, Öffentlichkeitsarbeit für MINT zu machen; das Thema Qualitätssicherung und Evaluation von MINT-Angeboten steht mit 54 % immerhin bei über der Hälfte auf der Agenda, in der Rangliste aller abgefragten Zielsetzungen damit aber mit einem gewissen Abstand auf dem letzten Platz. Die Auswertung der Angaben zu den beteiligten Akteuren ergibt folgendes Bild: Angeführt wird die Rangliste von den Schulen; sie sind in fast allen (97 %) der befragten Netzwerke vertreten ihre Anzahl schwankt zwischen drei und 200 (Median 23). An zweiter Stelle folgen die Unternehmen mit 93 %, wobei die Spanne von 2 bis 80 reicht (Median 12,5). Dass vor allem Schulen und Unternehmen so stark vertreten sind, ist mit Blick auf die oben genannten übergeordneten Zielsetzungen der Netzwerke nur logisch. Die Zielgruppe, die erreicht werden soll, sind klar Schülerinnen und Schüler, und der drohende bzw. schon akute Fachkräftemangel zwingt die Wirtschaft, aktiv zu werden. Neben den einzelnen Unternehmen engagieren sich deshalb auch die Verbände in erster Linie Wirtschaftsverbände in den Netzwerken (86 %). Mindestens eine bis maximal 15 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien (Median 2) sind bei 88 % der regionalen Zusammenschlüsse vertreten, in der Regel in ihrer Rolle als Betreiber von Schülerlaboren oder anderer MINT-Angebote für Schüler. Auch für die Hochschulen ist ein Motiv sicher die Nachwuchsgewinnung; die Weiterentwicklung der Hochschulausbildung in den MINT-Fächern stellt dagegen (zumindest bislang) kein eigenes Handlungsfeld der MINT-Netzwerke dar. Ein Blick auf das entgegengesetzte Ende der Bildungskette auf die Kitas zeigt, dass auch die frühkindliche MINT-Bildung zwar keine unwichtige, aber offenbar doch eine untergeordnete Rolle spielt. Auch wenn einzelne MINT-Regionen sich mit ihren Angeboten ganz bewusst schwerpunktmäßig an Kindergarten- und Grundschulkinder richten, sind Kitas mit 59 % (von einer bis 560, Median 5) deutlich seltener in den Netzwerken vertreten als die Schulen. Angesichts der Tatsache, dass den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge die Grundlagen für das Interesse an Naturwissenschaften und Technik sehr früh gelegt werden, gibt es an dieser Stelle offensichtlich einen gewissen Aufholbedarf. Schulen 96 % Unternehmen 93 % Behörden 89 % Hochschulen 88 % Verbände 86 % Stiftungen 63 % Kindertagesstätten 59 % Dass die bislang erfassten MINT-Regionen dem Anspruch, möglichst alle für die MINT-Bildung wichtigen Akteure einzubeziehen, in der Realität tatsächlich weitgehend gerecht werden, zeigt sich daran, dass neben den Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft Behörden und Ämter in 89 % der Fälle beteiligt sind, Stiftungen immerhin noch zu 63 %. Häufig genannt wurden außerdem die Arbeitsagenturen sowie Vereine, Museen und andere außerschulische Lernorte. Gründungsjahr 45 von den insgesamt 55 MINT-Regionen, die ein Gründungsdatum angegeben haben, wurden im Jahr 2009 ff. gegründet, das entspricht 82 %. Besonders auffällig ist die Gründungswelle in den Jahren 2009 und 2010; allein in diesen beiden Jahren 4 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

4 wurde die Hälfte (51 %) der befragten Netzwerke ins Leben gerufen. Ein Grund für diese Konjunktur ist sicherlich das in den letzten fünf Jahren verstärkt auch ins öffentliche Bewusstsein getretene Szenario eines durch den demografischen Wandel beding ten massiven Fachkräftemangels insbesondere in den MINT-Berufen. Auch wenn die Prognosen zukünftiger Arbeitsmarktengpässe, die beispielsweise vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) seit 2011 halbjährlich veröffentlich werden, nicht unumstritten sind, verspüren Unternehmen aus spezifischen Branchen und in bestimmten Regionen offenbar schon jetzt einen konkreten Handlungsdruck, weil sie nicht ausreichend viele und qualifizierte Nachwuchskräfte rekrutieren können. Parallel zu dieser Entwicklung ist in der bildungspolitischen Debatte im letzten Jahrzehnt die Kommune als der Raum, in dem sich formelle und informelle Bildungsprozesse vollziehen, verstärkt in den Fokus geraten. In der sogenannten Aachener Erklärung machte sich der Deutsche Städtetag 2007 für die Einrichtung kommunaler Bildungslandschaften stark. Das Bundesprogramm Lernen vor Ort startete im Herbst 2009 mit dem Ziel, in Kreisen und kreisfreien Städten ein kommunales Bildungsmanagement zu etablieren, das vor allem auf dem Prinzip der gemeinsamen Verantwortung und der Kooperation aller vor Ort vorhandenen Bildungsinstitutionen beruht. Gründungsjahr (*Im Aufbau) An der Situation in lässt sich diese Parallelentwicklung besonders anschaulich ablesen: Das Ministerium für Schule und Weiterbildung treibt seit 2008 den Aufbau sogenannter»regionaler Bildungsnetzwerke«voran, deren operativer Kern regionale Bildungsbüros sind. Für die etwa drei Jahre zuvor gestartete Gemeinschaftsoffensive»zdi Zukunft durch Innovation.NRW«zeichnet das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung verantwortlich. Ziel der Initiative ist die flächendeckende Einrichtung regionaler zdi-zentren zur Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses vor Ort. Die zdi-zentren, in denen jeweils Schulen, Hochschule(n), regionale Wirtschaft und Stadt bzw. Kreis miteinander kooperieren, unterstehen dem Prinzip der Selbstträgerschaft. Eine Anschubfinanzierung gibt es jeweils nur für ein Jahr. Das erste wurde 2006 gegründet; mittlerweile (Stand April 2014) gibt es 42 zdi-zentren, 24 zdi-schülerlabore an Hochschulen in NRW sowie 23 zdi-robertazentren. Die doppelte Weichenstellung auf landespolitischer Ebene erklärt die starke Bündelung von MINT-Regionen in Nordrhein- Westfalen im diesem Bundesland (s. Deutschlandkarte auf S. 8). Bei 23 der insgesamt 56 dort verzeichneten Netzwerke, also bei 41 %, handelt es sich um zdi-zentren. Im Rahmen der Bestandsaufnahme wurden alle zdi-zentren angeschrieben, in die vorlie gende Dokumentation aufgenommen wurden nur die, die sich an der Online-Befragung beteiligt haben. Einen vollständigen Überblick über alle zdi-standorte in sowie umfassende Informationen über das Programm und seine vielfältigen flankierenden Angebote gibt es unter Netzwerkorganisation Netzwerkkoordinator/in vorhanden 89 % kein/e Koordinator/in 2 % keine Angabe 9 % ehrenamtlich 14 % hauptamtlich 75 % Netzwerkorganisation Die Tatsache, dass sich in den regionalen Netzwerken Akteure aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären aus den Bildungseinrichtungen, aus der Wirtschaft, aus Politik und Verwaltung, aus zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenschließen, macht die besondere Stärke von MINT- Regionen aus, bringt aber auch besondere Herausforderungen mit sich: Es bedarf der Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Denk- und Handlungslogiken der beteiligten Partner, es müssen transparente Verfahren für Information und Kommunikation etabliert werden, und als Fundament für die konkrete Arbeit braucht es eine Verständigung auf gemeinsame Zielsetzungen. Kurz: Es bedarf tragfähiger Netzwerkstrukturen, die nicht von selbst entstehen, sondern aktiv aufgebaut und gepflegt werden müssen. Die Akteure vor Ort wissen ganz offensichtlich um diese Herausforderung: In fast allen befragten MINT-Regionen (89 %) gibt es Netzwerkkoordinatoren; für drei Viertel gilt, dass diese ihre Tätigkeit hauptamtlich ausüben. Dass die meisten Netzwerkkoordinatoren hauptamtlich tätig sind, bedeutet allerdings nicht, dass in all diesen Fällen eigens eine Stelle geschaffen wurde. Nicht selten übernimmt eine einzelne Mitgliedsorganisation z. B. eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft, eine Hochschule, ein Bildungsbüro oder eine Stiftung die Trägerschaft für das Netzwerk und betraut eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter mit den koordinierenden Aufgaben. In immerhin 64 % der befragten MINT-Regionen wird die Zusammenarbeit zusätzlich durch eine schriftliche Kooperationsvereinbarung gestärkt. Sehr viel uneinheitlicher und schwieriger zu interpretieren sind die Angaben, die die MINT-Regionen zum Thema Finanzierung machen. Das ist aber insofern für sich genommen schon ein interessanter Befund, als sich darin die kleinteilige und unübersichtliche Förderlandschaft spiegelt, mit der sich die Netzwerkbetreiber konfrontiert sehen. Es gibt nur wenige große Förderprogramme, auf die MINT-Regionen unter bestimmten Bedingungen zugreifen können. Als Förderquelle häufiger genannt werden der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie an Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung (BSO) 64 % schriftliche Kooperationsvereinbarung vorhanden 64 % 36 % gebundene Mittel von den Arbeitsagenturen. Für alle drei Fördermöglichkeiten gilt, dass sie mit einem aufwendigen Antragsverfahren bzw. im Fall der BSO-Mittel einem aufwendigen und teuren Zertifizierungsprozess sowie einem auch im Anschluss hohen bürokratischen Aufwand verbunden sind. Erfolgreiche eingeworbene Gelder müssen zudem in der Regel für konkrete Maßnahmen verwendet werden und dürfen wenn überhaupt nur zu einem geringen Teil in die Netzwerkstruktur fließen. Für die Kosten, die für die Netzwerkarbeit an sich anfallen, hat fast jede MINT-Region eine individuelle Lösung mit regionalen Förderern entwickelt. Eine Ausnahme bilden hier eine Reihe von Regionen, die ihr MINT-Netzwerk mit Mitteln aus dem Bundesprogramm Lernen vor Ort aufgebaut haben. Da das Programm im August 2014 ausläuft, stehen aber auch diese Regionen vor der Herausforderung, stärker als bislang lokale Partner zu gewinnen, um die etablierten Strukturen langfristig finanziell zu sichern. Julia André Programm Managerin im Bereich Wissenschaft der Körber-Stiftung * Sie betreiben ein regionales Netzwerk für die MINT-Bildung und sind mit Ihrer MINT-Region noch nicht in dieser Dokumentation vertreten? Sie haben Fragen zum Thema? Dann sprechen Sie uns gerne an: Telefon +49 (0) Weitere Informationen unter 6 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

5 Index der bislang erfassten MINT-Regionen Stand 05/ Hamburg 1 MINTforum Hamburg Mecklenburg-Vorpommern 2 CreateMV Landesinitiative Erfindergeist Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen 3 Bildungsregion Landkreis Stade Netzwerk MINT 4 Landkreis Osnabrück 5 MINT im Landkreis Harburg 6 Unternehmerinitiative Let s MINT e. V. Sachsen-Anhalt 7 SalineTechnikum Berlin 8 MINT-Netz Berlin-Brandenburg Brandenburg 9 Landkreis Elbe-Elster 10 Bildungskreis Borken & Kreis Borken 11 Bildungsnetzwerk der StädteRegion Aachen 12 Frühe Bildung MINT Kreis Minden-Lübbecke 13 MINT Düsseldorf 14 MINT in Blomberg Lippischer Südosten 15 MINT in Lügde Lippischer Südosten 16 MINT-Werkstatt Bonn/Rhein-Sieg 17 nano-forscher im Kreis Olpe 18 Technikförderung Südwestfalen 19 zdi-netzwerk IST.Bochum.NRW 20 zdi-netzwerk Mülheim an der Ruhr 21 zdi-netzwerk Natur und Technik Kreis Höxter 22 zdi-netzwerk Perspektive Technik 23 ANTalive Städteregion Aachen & Kreis Düren 24 BeST Bergisches Schul-Technikum 25 Bildungsregion Rheinbach 26 der Stadt Nettetal für den Kreis Viersen 27 DU.MINT Duisburg Niederrhein 28 experimint Bielefeld 29 experimint Herford 30 Kamp-Lintfort 31 Kreis Kleve clevermint 32 KReMINTec 33 Lippe.MINT 34 m³ MINT Münster Münsterland 35 MINT.Marl 36 MINT-Netzwerk Essen 37 MINT-Netzwerk Rhein-Berg 38 Mönchengladbach 39 pro MINT GT Kreis Gütersloh 40 Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein 41 Rhein-Kreis Neuss Hessen 42 MINTimWMK MINT im Werra-Meißner-Kreis e.v. 43 MINT-Initiative Fulda Thüringen 44 MINT-Region Thüringen 45 witelo wissenschaftlichtechnische Lernorte in Jena Sachsen 46 MINT-Netzwerk Leipzig 47 Netzwerk Energiebildung im Landkreis Görlitz Rheinland-Pfalz 48 MINT-Initiativkreis Trier Baden-Württemberg 49 Metropolregion Rhein-Neckar 50 MiNe-MINT e. V. Region Mittlerer Neckar 51 NTS Albstadt Naturwissenschaftlich-Technischer Stützpunkt Albstadt Bayern 52 MINT für Freising 53 MINTmacher der Region IngolStadtLandPlus 54 MINT-Netzwerk Region Bayreuth 55 MINT-Region Berchtesgadener Land 56 TfK Technik für Kinder e.v. MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis 2014

6 Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Niedersachsen MINTforum Hamburg CreateMV Landesinitiative Erfindergeist Mecklenburg-Vorpommern Bildungsregion Landkreis Stade Netzwerk MINT Landkreis Osnabrück Das MINTforum Hamburg ist ein Bündnis für die naturwissenschaftlich-technische Bildung in der norddeutschen Metropolregion. Das 2010 gegründete Netzwerk bündelt die vielfältigen Aktivitäten von über 40 außerschulischen Lernorten, Initiativen und Projekten vom Schülerlabor bis zum mobilen Experimentierkurs, vom Physik-Club bis zum Umweltzentrum, von der Mitmachausstellung bis zum Klimaprojekt. Das Ziel des MINTforum Hamburg ist es, Kinder und Jugendliche für das attraktive und breite Spektrum der naturwissenschaftlich-technischen Fächer, Berufe und Studiengänge zu begeistern. Als Forum aller MINT-Akteure in der MINT-Bildung macht das MINTforum Hamburg die unterschiedlichen außerschulischen Lernorte und vielfältigen Angebote transparent und wirbt für sie. Es vernetzt schulische und außerschulische Lernorte miteinander und fördert den Dialog zwischen Schule und Projekten bzw. Initiativen. Das MINTforum sichtet die Hamburger MINT-Angebote und gibt Anstöße für neue Projekte. Das MINTforum diskutiert Standards, evaluiert die Angebote und setzt sich für eine qualitativ hochwertige MINT- Bildung ein. Das MINTforum Hamburg ist eine Initiative der Joachim Herz Stiftung, der Körber-Stiftung, der NORDMETALL-Stiftung und der Behörde für Schule und Berufsbildung. Die Landesinitiative Erfindergeist Mecklenburg-Vorpommern (kurz: CreateMV) ist eine Kooperation des Arbeitgeberverbandes NORDMETALL mit der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.v. und dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Als Projektträger fördert das Bildungswerk der Wirtschaft Meck lenburg-vorpommern e.v. seit 2005 die MINT-Bildung an allgemeinbildenden Schulen. Schüler/innen lösen technischnaturwissenschaftliche Aufgaben ab Klasse 5 in praxisbezogenen Projekten, ab Klasse 9 in Kooperation mit Unternehmen und/oder Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Ergebnisse fließen in den Unterricht ein oder werden bei Wett bewerben präsentiert. Zusätzlich finden begleitende Lehrerfortbildungen, Projekttage und Exkursionen, der NORD- METALL-Roboterwettbewerb und das NORDMETALL-Erfindercamp statt. Seit 2005 haben sich mehr als 1500 Schüler/innen landesweit an rund 190 Projekten beteiligt. Aktuell arbeiten 32 Schulen mit. Ziel der Landesinitiative Erfindergeist Mecklenburg-Vorpommern ist es, Schüler/innen für die MINT-Fächer zu begeistern und ihnen praxisrelevantes Wissen und Können zu vermitteln sowie technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchs für die Unternehmen der Region zu gewinnen. Im Rahmen der Bildungsstrategie für die Bildungsregion Landkreis Stade ist das Netzwerk MINT in das Handlungsfeld Fachkräfte sichern integriert. Im Netzwerk MINT engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter aller im Landkreis Stade vorhandenen Einrichtungen der formalen Bildung sowie der Kammern und einzelner Unternehmen. Vor dem Hintergrund des bundesweit festzustellenden Fachkräftebedarfs, der auch für den Landkreis Stade zu beobachten ist, wird mit den Aktivitäten des Netzwerks das Ziel verfolgt, mehr Nachwuchskräfte für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu gewinnen. Dies soll durch die Weiterentwicklung der MINT-Bildung über die gesamte Bildungsbiografie erreicht werden. Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen bzw. zwischen Schulen und Hochschulen werden initiiert. In regelmäßigen Treffen informieren sich die Akteure gegenseitig, stimmen Maßnahmen aufeinander ab und entwickeln in Arbeitskreisen gemeinsame Projekte. So werden in der Region vorhandene Ressourcen zur Fachkräftesicherung in den MINT-Berufen effektiver genutzt. Gründung 2012 Der Landkreis Osnabrück setzt sich für eine frühe durchgängige MINT-Bildung u. a. aufgrund des Fachkräftemangels in diesem Bereich ein. Durch das Programm Lernen vor Ort im Landkreis Osnabrück konnten bereits vorhandene Projekte im MINT-Bereich aufgegriffen und seit 2011 flächendeckend im Landkreis Osnabrück verbreitet werden. Zu nennen sind hier das Haus der kleinen Forscher im Kindergartenbereich, Klassenkisten im Grundschulbereich und PhänomexX für die dritten bis siebten Klassen. Modellhaft werden 2014 zwei regionale MINT-Zentren mit gebündelten Angeboten für Kinder und Jugendliche und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte aufgebaut. In diesen Projekten lernen Kinder und Jugendliche erlebbar und praxisnah die MINT-Bildung kennen. Experimente mit Alltagsmaterialien zu zweit, in einer Gruppe, allein oder mit Begleitung durch einen Pädagogen sind hier Schwerpunkte der Arbeit. Ergänzend zum Unterricht haben Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in der Praxis kennenzulernen. Gründung 2011 Über 40 außerschulische Lernorte, Initiativen und Projekte Hochschulen, Schulen, Unternehmen, Behörden und Stiftungen Christiane Stork Körber-Stiftung Bereich Wissenschaft Kehrwieder Hamburg Gründung Schulen, 3 Hochschulen, 70 Unternehmen, NORDMETALL Detlef Brauckhoff Bildungswerk der Wirtschaft MV e.v. Torfsteg Neubrandenburg Telefon +49 (0) Fachberaterin für 116 Kindertagesstätten, 7 Schulen, 2 (Fach-)Hochschulen, 3 Unternehmen, Haus der kleinen Forscher, Deutsche Telekom Stiftung, IHK, HWK, Landkreis Stade, Landesschulbehörde Elke Weh Landkreis Stade Bildungsbüro Am Sande Stade Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, 80 Schulen, 1 Hochschule, Verbände, Stiftungen, Behörden, Schülerforschungszentrum Osnabrück, nifbe Südwest, PhänomexX Ahlen, IHK Osnabrück- Emsland-Grafschaft Bentheim, Unternehmen, Kommunen, Landkreis Osnabrück Ann-Kristin Lemme Landkreis Osnabrück Referat S Am Schölerberg Osnabrück arbeit-bildung/lernen-vor-ort 10 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

7 Niedersachsen Niedersachsen Sachsen-Anhalt Berlin/Brandenburg MINT im Landkreis Harburg Unternehmerinitiative Let s MINT e.v. SalineTechnikum MINT-Netz Berlin-Brandenburg Das Netzwerk im Landkreis Harburg befindet sich noch im Aufbau. Die bekannten Akteure in diesem Bereich treffen sich regelmäßig, um dem MINT-Netzwerk eine gemeinsame Zielsetz ung zu geben und diese im Anschluss zusammen umzusetzen. Der Landkreis Harburg ist ein flächengroßer Landkreis, in dem keine Universität oder Forschungseinrichtung liegt. Dementsprechend handelt es sich bei den MINT-Initiativen und -Projekten hauptsächlich um individuelle, private häufig ehrenamtliche Initiativen, die vom sehr hohen Engagement der Einzelnen zeugen. Ausnahmen sind eine Stiftung, die operativ im MINT-Bereich tätig ist, sowie ein MINT-Projekt an einer weiterführenden Schule. Gründung 2014 Der gemeinnützige Verein Unternehmerinitiative Let s MINT e.v. wurde von mittelständischen Technikunternehmen aus dem Raum Osnabrück/Münster mit dem Ziel gegründet, langfristig den regionalen MINT-Fachkräftenachwuchs zu sichern. Dafür setzt Let s MINT einen ganzheitlichen Maßnahmenkatalog um, mit dem Schüler/innen allgemeinbildender Schulen in Profilings mehr über ihre Stärken und Begabungen erfahren, MINT-Talente und interessierte Schüler/innen technische Zusammenhänge, Betriebe und Berufe in der Praxis kennenlernen sowie junge Menschen durch zielgruppengerechte Kommunikation umfassend über technische Berufe und regionale Karrieremöglichkeiten informiert werden. Mädchen werden gezielt angesprochen. Bei der Umsetzung kooperiert Let s MINT mit anderen regionalen und überregionalen Initiativen und Akteuren. Let s MINT ist Ansprechpartnerin und Koordinatorin der MINT-Region Osnabrücker Land/ Münsterland von»mint Zukunft schaffen«. Das SalineTechnikum wurde 2010 am Technischen Hallorenund Salinemuseum Halle (Saale) gegründet. Es versteht sich als außerschulische Bildungseinrichtung für technische Bildung. Ziel ist, das Technikinteresse von Kindern und Jugendlichen aller Bildungsstufen zu fördern, zu stärken, sie für Technik zu begeistern. Es favorisiert eine enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen aller Schulstufen und Schulformen. Die Projektthemen sind lehrplanorientiert, alltags- und regionalbezogen, handlungsorientiert und berufs- und studienorientiert. Das Leitbild der inhaltlichen Gestaltung lautet: Von der Idee zum Produkt. Die wichtigsten Veranstaltungen sind die seit 2011 stattfindenden Saline-Sommerakademien, die Berufsund Studienorientierungsmesse, Projekttage in Kooperation mit einzelnen Schulen sowie Wochenendangebote für Kinder und Familien. Die angeführten Partner unterstützen die Arbeit des SalineTechnikums mit eigenen Projekten, die über das SalineTechnikum koordiniert werden. Das MINT-Netz Berlin-Brandenburg ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus den Bereichen der MINT-Förderung und MINT-Bildung in der Hauptstadtregion. Im MINT-Netz haben sich Unternehmen, Verbände, die Bildungsministerien der Länder Berlin und Brandenburg, Stiftungen, Vereine, Schülerlabore und Forschungs- und Hochschuleinrichtungen zusammengeschlossen. Das Netz ist langfristig angelegt und offen für weitere Akteure. Das MINT-Netz wurde 2009 aus der Einsicht heraus gegründet, dass der Fachkräftemangel im MINT-Bereich nicht mit isolierten Einzelaktivitäten zu beheben sein wird, sondern konzer tierte, abgestimmte und gebündelte Maßnahmen erfordert. Hierzu dienen regelmäßige Netzwerktreffen des MINT- Netzes und die gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung»Speed- MINTing«. 1 Schule, Stiftung Zukunftswerkstatt Buchholz (operativ im MINT-Bereich), Landkreis Harburg, 5 private MINT-Initiativen und Vereine Imke Winzer Stiftung Zukunftswerkstatt Buchholz c/o Gymnasium Am Kattenberge Sprötzer Weg Bucholz Telefon +49 (0) Gründung Unternehmen, Schulen, Verbände, Stiftungen, Behörden Andrea Bornhütter-Kassen Geschäftsführung/Geschäftsstelle Haus Hagen Hilter Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, 35 Schulen, 3 (Fach-)Hochschulen/ Berufsakademien, 28 Unternehmen, Franckesche Stiftungen zu Halle, Heinz-Bethge-Stiftung, Fraunhofer- Gesellschaft, Helmholtz- Gemeinschaft, Tethys e.v, Gesellschaft zur Förderung der Biotechnologie, Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.v., Kinderforscher e.v., Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.v., BUND Regionalverband Halle-Saalekreis, Stadtverwaltung Halle, Hallesches Salinemuseum e.v., Berufliches Bildungswerk Halle-Saalkreis, Eigenbaukombinat Halle e.v. Prof. Dr. Elke Hartmann und Steffen Kohlert Halloren- und Salinemuseum Halle Mansfelder Straße Halle (Saale) Telefon +49 (0) und / Hochschulen, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Schülerlabornetzwerk, MINT-affine Vereine Jörg Matern und Cedric von der Hellen MINT-Netz Berlin-Brandenburg c/o Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.v. Am Schillertheater Berlin Telefon +49 (0) / 12 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

8 Brandenburg Landkreis Elbe-Elster Bildungskreis Borken & Kreis Borken Bildungsnetzwerk der StädteRegion Aachen Frühe Bildung MINT Kreis Minden-Lübbecke Der Landkreis Elbe-Elster hat sich mit dem Bundesprogramm»Lernen vor Ort«zum Ziel gesetzt, ein kommunales Bildungsmanagement zu entwickeln. Ein wesentlicher Bestandteil der Bildungslandschaft Elbe-Elster ist die MINT-Bildung. Seit 2010 wurde flächendeckend in den Kitas und Horten der Region das Stiftungsangebot»Haus der kleinen Forscher«eingeführt. Über Lehrerfortbildungen wurden an vielen Grundschulen des Landkreises Klasse(n)kisten der Telekom-Stiftung als wichtiges Ausstattungsmaterial angeschafft. Im Oberstufenzentrum gibt es die Schüler-Ingenieur-Akademie, und über die Seniorenakademie wird versucht, engagierte Multiplikatorinnen und aktive Senioren für die MINT-Bildung in Kitas und Schulen vor Ort zu gewinnen. Viele Aktivitäten werden im Sinne des lebenslangen Lernens in dem Verein Schülerakademie Elbe-Elster am Standort des technischen Denkmals Brikettfabrik Louise multipliziert und verortet. Die Klimaschutzregion Elbe-Elster setzt zudem auf Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und bindet Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Projekte der Kommunen in die Arbeit des MINT-Netzwerkes ein. Ein wichtiger Partner ist dabei das Naturparkhaus Bad Liebenwerda und die Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Mit dem Ziel, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels nachhaltige Strukturen für die wirkungsvolle Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses vor Ort zu schaffen, entstand 2010 auf Initiative des Bildungsbüros zunächst die Kooperation»Initiative MINT«. Ende 2011 wurde dann in Trägerschaft der Wirtschaftsförderungsgesellschaft das Kreis Borken gegründet. Als weiterer wichtiger Baustein hat im April 2013 das zdi- RobertaZentrum Kreis Borken seine Arbeit aufgenommen. Die Angebotspalette des s reicht inzwischen von Fortbildungsangeboten und pädagogischen Materialien für Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Grundschulen und offenen Ganztagsschulen, durch das Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 10 Jahren für Naturwissenschaften und Technik begeistert und gefördert werden sollen (Umsetzung durch»haus der kleinen Forscher«), über von Schulen buchbare MINT-Lernstationen in Unternehmen, über die Schülerinnen und Schüler einen realitätsnahen Einblick in MINT-affine berufliche Anforderungen erhalten, bis hin zu geförderten Angeboten und Maßnahmen zur vertieften Studien- und Berufsorientierung im MINT-Bereich, mit denen junge Menschen frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt erhalten sollen, um bewusste Berufs- bzw. Studienwahlentscheidungen treffen zu können. Innovation braucht Talente: Die MINT-Disziplinen haben in der StädteRegion Aachen durch die renommierten Hochschulen und die zahlreichen Hightech-Unternehmen einen besonderen Status. Das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen hat daher ein nachhaltiges regionales Kooperationsnetzwerk mit Akteuren aus Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen sowie außerschulischen Lernorten, Unternehmen und bundesweiten Initiativen aufgebaut. In Schulen aller Schulformen gibt es MINT-Koordinatoren als fachliche Ansprechpartner. In MINT-Konferenzen, Fach- und Informationsveranstaltungen tauschen sich alle Netzwerkpartner regelmäßig über konzeptionelle und strategische Fragen aus. Im Fokus steht die Bildungsbiografie im Bereich MINT, damit Kinder und Jugendliche ihre natürliche Neugier und ihre individuellen Begabungen in jeder Schulform optimal entfalten können. Darüber hinaus stärkt das Bildungsbüro Bildungsverantwortliche bei der systematischen MINT-Nachwuchsförderung, z. B. durch: Vernetzung und Partner-Matching, Netzwerkknotenpunkt»Haus der kleinen Forscher«, Klasse(n)kisten, städteregionale Ferienakademien und Unterstützung mit der Bildungszugabe. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 konzentriert sich das Bildungsbüro im Bereich MINT auf die Kompetenzförderung von Kindern der Elementar- und Primarstufe. Die Aktivitäten umfassen drei im gesamten Kreis mittlerweile gut verankerte Arbeitsfelder. Im»Netzwerk Frühe Bildung MINT«werden die Kita- und Grundschulkräfte darin unterstützt, bei der gemeinsamen Erforschung naturwissenschaftlicher Phänomene die Kinder im Übergang von der Kita in die Grundschule zu begleiten. Beim Projekt»Lehren und Lernen mit Holz in der Primarstufe«besuchen interessierte Lehrkräfte praxiserprobte Fortbildungsmodule im Bereich der Holztechnik. Anschließend leihen sie sich beim Bildungsbüro Werkzeugkisten aus, um im Klassenraum mit ihren Schulkindern das Material Holz zu bearbeiten. Das dritte Arbeitsfeld betrifft die Zusammenarbeit von Grundschulen und Unternehmen. Dabei sind die Kinder nicht nur Gäste im Betrieb, sondern lernen betriebliche Abläufe durch konkrete, selbstständige Arbeit vor Ort kennen. Die Arbeit erfolgt durch feste und erfolgreiche Kooperationen mit verschiedenen Bildungspartnern aus der Region und verstärkt somit die Vernetzung aller Beteiligten. 80 Kindertagesstätten, 25 Schulen, 15 Unternehmen, Sparkassenstiftung Zukunft Elbe-Elster-Land, Haus der kleinen Forscher, Telekom-Stiftung, Schülerakademie Elbe-Elster e.v., LandAktiv, Naturparkhaus Bad Liebenwerda, Landkreis Elbe-Elster, Jugendamt, kreisangehörige Städte und Gemeinden, Staatliches Schulamt Cottbus Sebastian Hilbert Bildungsbüro Grochwitzer Straße Herzberg Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, Schulen, Unternehmen, Behörden, Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Haus der kleinen Forscher, Unternehmerverbände, regionaler Stiftungsverbund, Stiftungen, Schulaufsicht, Hochschule, Fachhochschule, Arbeitsagentur, IHK, KH, Lenkungskreis Regionales Bildungsnetzwerk, Landrat, Bildungsbüro Gisela Borgmann Projektkoordinatorin Technische Bildung Bildungsbüro Burloer Straße Borken 300 Kindertagesstätten, 200 Schulen, 2 Hochschulen, 10 Städte und Gemeinden, StädteRegion Aachen, Verbände, Stiftungen, Initiativen von Bund und Land, z. B. zdi-zentren und Bundesprogramm»Lernen vor Ort«, Schülerlabore, Aachener Modell für Begabtenförderung, außerschulische Lernorte, Bildungsdienstleister, MINT-Arbeitsgremien und MINT-Koordinatoren in Bildungseinrichtungen Gertrud Pilgrim StädteRegion Aachen Bildungsbüro Zollernstraße Aachen Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, 30 Grund- und Förderschulen, 5 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Haus der kleinen Forscher, VHS, Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Vanessa Daniau Bildungsbüro Schulamt Portastraße Minden Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

9 MINT Düsseldorf MINT in Blomberg Lippischer Südosten MINT in Lügde Lippischer Südosten MINT-Werkstatt Bonn/Rhein-Sieg Die Initiative MINT Düsseldorf will alle MINT-Projekte in der Stadt vernetzen, eine gemeinsame Informations- und Kommunikationsplattform schaffen sowie eigene, neue MINT-Projekte auf den Weg bringen. Ziel des Netzwerks ist es, hoch qualifizierte Nachwuchskräfte in den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hervorzubringen. Die Geschäftsstelle des MINT-Netzwerks liegt bei der Stiftung Pro Ausbildung. Gemeinsam mit Partnern, in erster Linie dem Düsseldorfer Kompetenzzentrum, ermöglichen wir enge und qualitativ hochwertige Kontakte zwischen den Schülern und den Unternehmen, also den potenziellen Ausbildungsbetrieben, versuchen wir, Fehlentscheidungen bei der Berufswahl zu minimieren, und verbessern wir die Berufswahl- und Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Das Netzwerk steht für eine pragmatische und praxisnahe Handlungsorientierung, die auf die Düsseldorfer Bedarfe ausgerichtet ist. Die Projektbausteine bilden die gesamte Bildungskette vom Kindergarten bis zur Hochschule ab und sind modular aufgebaut. Gründung 2012 Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Kammern Der Arbeitskreis MINT in Blomberg hat sein erstes Projekt zum Thema Fahrzeuge und Antriebstechnik, das am mit großer Resonanz seitens der Bevölkerung öffentlich präsentiert wurde, abgeschlossen. Das Motto lautete»mint in Blomberg voll abgefahren! Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft«. Nahezu alle Kitas und Schulen der Stadt beteilig ten sich an dem Projekt, das von den ansässigen Unternehmen, Bürgerstiftungen und der Kommune unterstützt wurde. Schulräume wurden zu Werkräumen, und betriebliche Werkstätten verwandelten sich in Schulräume. Aktive Kooperationen zwischen Schulen oder Kitas und Unternehmen zeichneten das Projekt aus. Der Effekt: Die Kontakte innerhalb der Bildungseinrichtungen und die Kommunikation zu den Unternehmen wurden intensiviert und verbessert. Das nächste Projekt ist anvisiert und wird sich thematisch um das große Themenfeld»Energie«drehen. Netzwerk im Aufbau 6 Kindertagesstätten, 7 Schulen, 1 offene Ganztagsschule (OGS), Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Netzwerk»Wirtschaft Schule für den Lippischen Südosten«Heike Kreienmeier Bildungskoordinatorin Lippischer Südosten Bahnhofstraße Blomberg Telefon +49 (0) Seit vier Jahren gibt es in Lügde den Arbeitskreis»MINT in Lügde«. Das Ziel ist es, die Jugend frühzeitig an die MINT- Themen heranzuführen und sie für diese zu begeistern. In Abstimmung mit allen Beteiligten, d. h. Kindertagesstätten, Grundschulen und der Haupt- und Realschule sowie mit Unternehmen/Handwerksbetrieben, ist vor vier Jahren die Initiative in Gang gesetzt worden. Es machen alle Bildungsstufen mit, und es wird pro Jahr ein Thema umgesetzt, also durchgängig von den ganz Kleinen bis zu den großen Schülern war das Thema»Brücken«, 2012»Wasser/Wellen«, 2013»Wind/Luft«und nun im Jahre 2014»Akustik«. Das Logo des jeweiligen Jahres:»MINT in Lügde schlägt Brücken«,»MINT in Lügde schlägt Wellen«,»MINT in Lügde macht Wind«und aktuell»mint in Lügde horcht auf«. Die Darstellungen der Arbeiten finden öffentlich statt, sodass die kleinen und großen Forscher den Besuchern/Radio/Presse ihre Ergebnisse sehr selbstbewusst präsentieren können. Zu bewundern ist die aktive und engagierte Mitarbeit aller Beteilig ten. 5 Kindertagesstätten, 5 Schulen, Unternehmen/ Handwerksbetriebe, Sponsoren, Stiftung, Netzwerk im Lippischen Südosten Georg-Jescow von Puttkamer Sprecher des AK»MINT in Lügde«Schwering & Hasse Stiftungsverwaltung GmbH Pyrmonterstraße Lügde Telefon +49 (0) (Frau M. Beckmann) Die MINT-Werkstatt Bonn/Rhein-Sieg entstand unter Federführung der Dr. Reinold Hagen Stiftung im Zuge der NRW- Gemeinschaftsoffensive»Zukunft durch Innovation«. Durch berufsnahe und handlungsorientierte Aktivitäten soll bei Jugendlichen ein verstärktes Interesse für MINT-Themen geweckt werden. Die Hagen Stiftung stellt hierzu ihre Werkstätten und Labore als»lern- und Experimentierorte«zur Verfügung, welche durch ein Netzwerk von weiteren schulischen und auch außerschulischen Lernorten ergänzt werden. Neben der MINT-Werkstatt unterstützt die Stiftung, die sich seit dem Jahr 2005 aktiv in der Berufsorientierung und -vorberei tung engagiert, zahlreiche weitere MINT-Projekte, entwickelt Materialien für den Schulunterricht sowie neue und innovative Konzepte. Das Projekt»Werkstatt-Tag«fand bundesweite Beachtung und wurde von der VDI Initiative»Sachen Machen«mit einem Best Practice Award ausgezeichnet. Allen Stiftungsprojekten ist gemein, dass sie sich mit technischen Fragestellungen unserer Gesellschaft beschäftigen und aus zukunftsträchtigen Tätigkeitsfeldern stammen. 2 Kindertagesstätten, 12 Schulen, 2 Hochschulen, 7 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Deutsches Museum Bonn, Kunststoffland NRW Thomas Reiter Dr. Reinold Hagen Stiftung Kautexstraße Bonn Telefon +49 (0) Christoph Sochart Stiftung Pro Ausbildung Achenbachstraße Düsseldorf Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

10 nano-forscher im Kreis Olpe Technikförderung Südwestfalen zdi-netzwerk IST.Bochum.NRW zdi-netzwerk Mülheim an der Ruhr Seit April 2010 koordiniert das Regionale Bildungsbüro des Kreises Olpe das Projekt»nano-Forscher im Kreis Olpe«. In Workshops werden Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen gemeinsam geschult, um das Interesse der Kinder für die MINT-Bereiche zu wecken und zu fördern und zudem Übergänge zwischen den Bildungseinrichtungen zu erleichtern. In praxisorientierten Workshops werden die Fachkräfte zu einem bestimmten Thema geschult. Im Rahmen der Schulungen erhalten die TeilnehmerInnen kostenfreie Materialsammlungen zur direkten Umsetzung der Versuche im beruflichen Alltag. Neben der erfolgreichen Etablierung und Weiterentwicklung im Bereich der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen haben sich im vergangenen Jahr zudem zwei Modellnetzwerke zur MINT-Förderung von der Kindertageseinrichtung bis zur Sekundarstufe I gebildet. Die Kooperation soll eine durchgängige MINT-Förderung gewährleisten und die Übergänge entlang der Bildungskette einfacher gestalten. Als Ergänzung zu den Workshops findet einmal jährlich ein Fachtag mit kostenfreien Vorträgen statt, in denen die theoretischen Grundlagen zu den Praxisinhalten auf einfachem Niveau vermittelt werden. An diesen Vorlesungen können alle Mitglieder der Einrichtungen und Schulen teilnehmen, aber auch andere MINT-Interessierte. Der Verein»Technikförderung Südwestfalen e.v.«ist ein Netzwerk aus über 60 Unternehmen, Institutionen und Verbänden der Region Südwestfalen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendliche entlang der Bildungskette für Technik zu begeistern. Zur Erreichung dieses Ziels ist das 2011 gegründete Netzwerk zugleich Träger der zdi-netzwerke technik_mark und Ennepe- Ruhr, welche sich für die MINT-Förderung mit mobilen Projekt - angeboten erfolgreich an schulischen und außerschulischen Lernorten bewegen. Darüber hinaus ist der Verein Träger des neuen Technikzentrums Südwestfalen, das derzeit in Lüdenscheid entsteht. Das Technikzentrum möchte junge Menschen aus der gesamten Region für Technik und Technologien begeistern und dabei die Neugier für Technik wecken. Ziel ist es, mit Spaß, Begeisterung und interessanten Modulen junge Menschen für technische Berufe sowie technische Studiengänge zu interessieren. Dabei bildet die Initiative Technikförderung Südwestfalen e.v. eine wichtige Schnittstelle in der Vernetzung von Schule, Wirtschaft und Hochschulen. Das Innovationszentrum Schule-Technik IST.Bochum.NRW 2006 als Pilotprojekt der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) gegründet ist ein regionaler Bildungsverbund zur MINT-Förderung mit einer umfassenden Partnerstruktur schulischer und schulfremder Bildungs partner. Zielsetzung dieses Verbundes ist der Beitrag zur Fachkräftesicherung durch die Steigerung des Interesses an naturwissenschaftlichen und technischen Studien- und Ausbildungsgängen. Projektträger ist die MINT-Stiftung Ruhr/Vest, gestiftet vom Arbeitgeberverband Metall Bochum/Umgebung. Eine finanzielle Förderung erfolgt durch die Bundesagentur für Arbeit und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Strukturiert wird das Angebot des IST.Bochum durch die drei Säulen»EDUTec«regulärer Technikunterricht mit Integration von studien- und berufsorientierenden Maßnahmen,»TEC Labs«dezentrale Schülerlabore an Bochumer Hochschulen und»juniorteam MINT in Action«nachhaltige außerunterrichtliche Veranstaltungen. Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche aller Schulformen aus Bochum und Umgebung. Jährlich werden zurzeit ca Kinder und Jugendliche erreicht. Das zdi-netzwerkmülheim an der Ruhr ist Teil der landesweiten Initiative»Zukunft durch Innovation.NRW«und verfolgt das Ziel, mehr junge Menschen für technische Berufe bzw. ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Das Netzwerk verknüpft Schulen mit Partnern in den umliegenden Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen und fördert berufsorientierende Maßnahmen an den Schulen mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Durch die doppelte Anbindung an die Hochschule Ruhr West und die Mülheimer Wirtschaftsförderung verbindet das zdi-netzwerk Mülheim fachliche Expertise mit Unternehmensnähe. Zu den Kernangeboten zählen Robotikkurse auf Basis des ROBERTA-Konzepts von Fraunhofer IAIS und IT-Zertifikatskurse der Cisco Networking Academy. Weitere Themen sind Medizintechnik, kreative und grafische Berufe in der Games- Branche, Softwareentwicklung, Energietechnik und Automatisierungstechnik. Außerdem betreibt das zdi-netzwerk gemeinsam mit dem Berufskolleg Stadtmitte das RWE-Schülerlabor. 52 Kindertagesstätten, 29 Schulen, 2 Hochschulen, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Arbeitgeberverband Natascha Jaspers Regionales Bildungsbüro des Kreises Olpe Westfälische Straße Olpe Telefon +49 (0) (2011 erweitert) 50 Kindertagesstätten, 30 Schulen, 1 Hochschule, 40 Unternehmen, Verbände, Behörden, Schulaufsicht, zdi-schülerlabore Christoph Brünger Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen Bahnhofstraße Hagen Telefon +49 (0) Netzwerk IST.Bochum Innovationszentrum Schule-Technik.Bochum.NRW Gründung 2006 Kindertagesstätten, Schulen aller Schulformen, Hochschulen, Schülerlabore, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Matthias-Claudius-Juniorakademie, Deutsches Bergbau- Museum, Sternwarte Bochum/IUZ, Planetarium Bochum, Stadt Bochum, Wirtschaftsförderung Bochum, Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum, Agentur für Arbeit, IHK Mittleres Ruhrgebiet, Initiativkreis Ruhr Netzwerk Mülheim an der Ruhr 1 Kindertagesstätte, 12 Schulen, 2 Hochschulen, 10 Unternehmen, Verbände, Behörden Monika Bruckmann Haus der Wirtschaft Wiesenstraße Mülheim an der Ruhr Telefon +49 (0) Thorsten Holzhäuser Arbeitgeberverband der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid e.v. Hanns-Martin-Schleyer-Haus Staberger Straße Lüdenscheid Telefon +49 (0) Klaus Trimborn c/o Heinrich-von-Kleist-Gymnasium (Geschäftsstelle zdi-netzwerk) Heinrichstraße Bochum Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

11 zdi-netzwerk Natur und Technik Kreis Höxter zdi-netzwerk Perspektive Technik ANTalive Städteregion Aachen & Kreis Düren BeST Bergisches Schul-Technikum Das zdi-netzwerk Natur und Technik der Bildungsregion Kreis Höxter hat sich zum Ziel gesetzt, bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Begeisterung und Interesse für natur wissenschaftlich-technische Fragestellungen zu wecken und zu fördern. Der Verein Natur und Technik e.v. ist Träger des regionalen zdi-netzwerks. Verteilt auf unterschiedliche Projekte in vier Beiräten, werden Angebote entlang der gesamten Bildungskette konzipiert und zielgruppengerecht durchgeführt; angefangen bei Kindern in Kindertagesstätten bis hin zu Auszubildenden im MINT-Bereich. Im Kreis Höxter können unter anderem drei Schülerlabore in den Bereichen Umwelt, Biologie und Technik genutzt werden. Der Verein Natur und Technik e.v. verknüpft Unternehmen, Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen und Verbände miteinander, mit dem gemein samen Ziel, langfristig den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Die zdi-geschäftsstelle des Vereins ist in den Fachbereich Kreisentwicklung, Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter eingegliedert. Durch diese enge Verzahnung mit weiteren Bildungsakteuren werden Doppelstrukturen vermieden und Synergieeffekte auf sinnvolle Weise für die Bildungsregion genutzt. Aktuelle Prognosen zeigen, dass zukünftig die Fachkräfte für technische Berufe fehlen werden. Um den Nachwuchs für technische Branchen zu sichern, verbessert das Netzwerk Perspektive Technik im Kreis Unna die Berufsorientierung für technische Berufe und Studiengänge und unterstützt den Technikunterricht bereits in der Grundschule. Die Angebote erstrecken sich entlang der ganzen Bildungskette. So werden bereits Kinder in Kitas spielerisch an Technik herangeführt. In der Grundschule werden verschiedene Unterrichtsprojekte und Lehrer/innenfortbildungen angeboten. Berufsorientierende Technikkurse und der Praxistag Perspektive Technik bieten Schüler/innen aus weiterführenden Schulen einen spannenden und unternehmensnahen Einblick in unterschiedliche MINT-Felder. Das Netzwerk Perspektive Technik wird durch eine breite Basis regionaler Partner aus Politik, Wirtschaft und Bildung gestützt, darunter Unternehmen und Verbände, der Kreis Unna und die Arbeitsagentur. Seit November 2008 ist das Netzwerk Teil der vom Innovationsministerium getragenen Gemeinschaftsoffensive»Zukunft durch Innovation.NRW«. ANTalive ist eines von aktuell 37 zdi-zentren in Nordrhein- Westfalen. Ziel der zdi-initiative ist es, Schülerinnen und Schülern durch zertifizierte Angebote außerhalb des Regelunterrichts an angewandte Naturwissenschaften und Technik heranzuführen. Unter dem Dach des s wird ein weit gestecktes Spektrum von Blockkursen und Angeboten orga nisiert, die Einblick in betriebliche und universitäre Ausbildung bieten. ANTalive stellt Schülerinnen und Schülern technische und Natur wissenschaftliche Berufsbilder und Studiengänge vor, um sie so bei der Berufs- und Studienwahl zu unterstützen. ANTalive bietet Jugendlichen Einblicke in verschiedene Felder der angewandten Naturwissenschaften und soll den Alltagsbezug der Disziplinen betonen sowie Berufsprofile vorstellen. Die in ANTalive aktiven Schulen, Schülerlabore, Unternehmen und Hochschulen aus der Region Aachen/Düren bieten für eine begrenzte Teilnehmerzahl attraktive Kursangebote und Praktika. Die Kurse sollen hauptsächlich an außerschulischen Lernorten und außerhalb des Regelunterrichts stattfinden und werden nach Möglichkeit und bei erfolgreicher Teilnahme zertifiziert. Als Teil der landesweiten Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) und der engen Verzahnung zwischen Wirtschaft, Universität und Schule leistet das BeST einen zentralen Beitrag zur Nachwuchsförderung in der Region Wuppertal, Solingen und Remscheid und stärkt dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie. Das BeST ermöglicht Schüler/innen aller weiterführenden Schulen ab der Jahrgangsstufe 8 über den normalen Schulunterricht hinaus, sich frühzeitig über Berufsfelder und Studiengänge im technischen sowie im naturwissenschaftlichen Bereich, durch kostenlose und freiwillig wählbare Kurse, zu informieren. In diesen Kursen werden den Teilnehmer/innen technische und naturwissenschaftliche Themen spannend und praxisnah vermittelt. Für die erfolgreiche Teilnahme an den Kursen erhalten die Schüler/innen grundsätzlich ein hochwertiges BeST-Zertifikat. Darüber hinaus können erste Kontakte zu den regional ansässigen Firmen geknüpft werden. Gründung 2007 Kindertagesstätten, Schulen, (Fach-)Hochschulen/ Berufsakademien, Unternehmen, Arbeitsagentur, Verbände, Behörden Sabine Heinemann Kreis Höxter Moltkestraße Höxter Telefon +49 (0) Gründung 2008 Kindertagesstätten, Schulen, (Fach-)Hochschulen/ Berufsakademien, Unternehmen, Bundesagentur für Arbeit Hamm, Stiftung Weiterbildung, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna, Netzwerk Industrie RuhrOst, Unternehmensverband Westfalen-Mitte, IHK Dortmund, Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Handwerkskammer Dortmund, Schulamt Kreis Unna, Kreisverwaltung Unna, ev. Kirchenkreis Unna, TechnikBegeistert e.v., Kompetenzzentrum Bio-Security Anica Stock Wirtschaftsförderung Kreis Unna Stiftung Weiterbildung Friedrich-Ebert-Straße Unna Telefon +49 (0) Gründung Schulen, 2 Hochschulen, 1 Forschungszentrum, 3 Schülerlabore, 8 Unternehmen, Verbände, Behörden Brigitte Capune-Kitka Krebsstraße Aachen Telefon +49 (0) Mobil +49 (0) Schulen, 8 Schwerpunktstandorte, 10 Unternehmen, Verbände, Behörden Sarah-Lena Debus BeST Bergische Universität Wuppertal Campus Freudenberg Rainer-Gruenter-Straße 21 (Gebäude FE, Raum 1.10) Wuppertal 20 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

12 Bildungsregion Rheinbach der Stadt Nettetal für den Kreis Viersen DU.MINT Duisburg Niederrhein experimint Bielefeld Das Bildungsregion Rheinbach widmet sich der Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern. Zukunft durch Inno vation. NRW (zdi) ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in. Die gemeinsamen Ziele der Partner lauten: Gewinnung von mehr jungen Menschen für ein MINT- Studium oder eine MINT-Ausbildung dadurch: langfristige Sicherung des MINT-Nachwuchses auf regionaler Ebene frühzeitige Heranführung junger Menschen an gesellschaftlich relevante Themen über MINT-Zugänge, etwa zu den Themen Ressourcenschonung, Klimawandel und Energieversorgung Neben berufsorientierenden Maßnahmen in den MINT-Fächern für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 gibt es einen weiteren Schwerpunkt in Rheinbach: In jedem Schulhalbjahr findet ein zdi-projekttag zu einem gemeinsam festgelegten Thema statt, an dem sich alle Bildungseinrichtungen, von der Kita über die Grundschule bis zu allen weiterführenden Schulen, beteiligen. Viele Angebote werden von mehreren Einrichtungen gemeinsam gestaltet, sodass die Vernetzung untereinander gefördert wird, was sich positiv auf das Bildungssystem in der Stadt auswirkt. Gründung Kindertagesstätten, 11 Schulen, 1 Hochschule, Deutsches Museum Bonn, Unternehmen, Behörden Anne Schragen Stadt Rheinbach Schweigelstraße Rheinbach Telefon +49 (0) Das der Stadt Nettetal für den Kreis Viersen ist Teil der landesweiten Offensive des Wissenschaftsministeriums NRW»Zukunft durch Innovation«und will möglichst viele Kinder und Jugendliche früh für Technik und Naturwissenschaften interessieren. In Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und externen Kooperationen mit Hochschulen, Institutionen, Verbänden und Unternehmen unterstützt das MINT-Projekte, um die jungen Menschen für Natur wissenschaften und Technik zu begeistern und sie zu motivieren, sich schulisch und beruflich im MINT-Bereich zu orientieren. Der Schwerpunkt des s liegt in der Berufsorientierung, um langfristig Fachkräfte in der Region zu binden. Aufgrund der grenznahen Lage zu den Niederlanden agiert das auch grenzüberschreitend. Es besteht insbesondere eine enge Kooperation zu den Fontys Hogeschoolen in Venlo. 4 Kindertagesstätten, 19 Schulen, 4 (Fach-)Hochschulen/ Berufsakademien, 41 Unternehmen, Agentur für Arbeit, Unternehmerschaft Niederrhein, IHK mittlerer Niederrhein, Netteverband, Niersverband, Stadt Nettetal, Stadt Viersen, Verein BaseL e.v., CDU Mittelstandsvereinigung Monika Ioannidis Stadt Nettetal Doerkesplatz Nettetal Telefon +49 (0) Das DU.MINT Duisburg Niederrhein ist ein in Trägerschaft der Universität Duisburg-Essen sowie der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg stehendes Netzwerk, in dem sich Schulen, Unternehmen, Institutionen und die Universität Duisburg-Essen zur Förderung des MINT-Nachwuchses in der Region zusammengeschlossen haben. Ziel des s ist es, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge zu interessieren, sie zu fördern und ihnen kompetente Orientierung bei der Berufs- und Studienwahl zu geben. Das verknüpft bereits bestehende Projekte und Bildungsangebote im MINT-Bereich und macht diese für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern sichtbar. Durch die aktive Zusammenarbeit mit Projektpartnern in Unternehmen, Hochschule und Schulen erweitert das DU.MINT Duisburg Niederrhein die Lernangebote kontinuierlich und vernetzt nachhaltig Initiativen und Engagement von Stadt, Schulen, Universität und Verbänden. 100 Kindertagesstätten, 30 Schulen, Universität Duisburg- Essen, 25 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbh Caroline Rieger Geibelstraße Duisburg Telefon +49 (0) Das in Bielefeld unter Trägerschaft des Vereins experimint bietet Kindern und Jugendlichen Einblicke in die faszinierende Welt der MINT-Fächer und -Berufe. Es weckt die Neugierde bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die MINT-Fächer, die so ihre Talente entdecken und sich selbst und ihre Möglichkeiten in der MINT-Welt testen können. Eng verzahnt ist experimint mit dem zdi-schülerinnen- und Schülerlabor experimint an der Fachhochschule Bielefeld im Fachbereich Ingenieurwissenschaft und Mathematik. Weitere Kurse entwickeln das zdi-schülerinnen- und Schülerlabor Biotechnologie sowie die teutolabs der Universität Bielefeld. Das Motto»Jedem Kind und jedem Jugendlichen Technikerlebnisse ermöglichen insbesondere Mädchen Kontinuierliche Begleitung entlang der Bildungskette«eint die Mitglieder des Trägervereins experimint, der im September 2009 gegründet wurde. experimint bietet zusammen mit Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen vielfältige Angebote zum Anfassen und Mitmachen. 24 Schulen, 6 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien, 21 Unternehmen, weitere Partner wie zum Beispiel: Agentur für Arbeit, OWL MASCHINENBAU e.v., Energie Impuls OWL e.v., VDI, Unternehmerverband der Metallindustrie, Wirtschaftsförderung Bielefeld (WEGE mbh), Industrie- und Handelskammer OWL, Handwerkskammer OWL Imke Rademacher experimint e.v. Ritterstraße Bielefeld Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

13 experimint Herford Kamp-Lintfort Kreis Kleve clevermint KReMINTec Das in Herford unter Trägerschaft des Vereins experi MINT bietet Kindern und Jugendlichen Einblicke in die faszinierende Welt der MINT-Fächer und -Berufe. Es weckt die Neugierde bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die MINT-Fächer, die so ihre Talente entdecken und sich selbst und ihre Möglichkeiten in der MINT-Welt testen können. Eng verzahnt ist experimint mit dem zdi-schülerinnen- und Schülerlabor experimint an der Fachhochschule Bielefeld im Fachbereich Ingenieurwissenschaft und Mathematik. Weitere Kurse entwickeln das zdi-schülerinnen- und Schülerlabor Biotechnologie sowie die teutolabs der Universität Bielefeld. Das Motto»Jedem Kind und jedem Jugendlichen Technikerlebnisse ermöglichen insbesondere Mädchen Kontinuierliche Begleitung entlang der Bildungskette«eint die Mitglieder des Trägervereins experimint, der im September 2009 gegründet wurde. experimint bietet zusammen mit Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen vielfältige Angebote zum Anfassen und Mitmachen. Gründung Schulen, 6 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien, 21 Unternehmen, weitere Partner wie zum Beispiel: Agentur für Arbeit, OWL MASCHINENBAU e.v., Energie Impuls OWL e.v., VDI, Unternehmerverband der Metallindustrie, Wirtschaftsförderung Bielefeld (WEGE mbh), Industrie- und Handelskammer OWL, Handwerkskammer OWL Imke Rademacher experimint e.v. Ritterstraße Bielefeld Telefon +49 (0) Die Hochschule Rhein-Waal ist Träger des s Kamp- Lintfort. Die Gemeinschaftsoffensive»Zukunft durch Innovation«wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW gefördert, um junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Ihnen sollen neue Inhalte, neue Lernorte und Unterricht mit modernsten Mitteln angeboten werden. Bereits bestehende Maßnahmen werden mit neuen Angeboten verbunden. Dabei entsteht ein Netzwerk von Hochschule, Schulen, Kindergärten, Wirtschaft, Arbeitsagenturen, Politik und Verwaltung. Das zdi bietet Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette an wie z. B. die Kinder-Uni Hochschule Rhein-Waal. Gemeinsam mit der Stiftung»Haus der kleinen Forscher«engagiert sich das zdi für die MINT-Bildung von Kindern bereits im Kita- und Grundschulalter. 235 Kindertagesstätten, 100 Schulen, 1 (Fach-)Hochschule, 50 Unternehmen, Agentur für Arbeit, IHK Duisburg, Unternehmerschaft Niederrhein, DGB, NRW-Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, wir4-wirtschaftsförderung, EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel, Regional-Agentur NiederRhein Dr. Martin Kreymann Hochschule Rhein-Waal Friedrich-Heinrich-Allee Kamp-Lintfort Telefon +49 (0) zdi bedeutet Zukunft durch Innovation und steht für die Gemeinschaftsoffensive des Landes NRW zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in den MINT- Berufen. Das Kreis Kleve clevermint unter Trägerschaft der Hochschule Rhein-Waal hat sich gemeinsam mit den regionalen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule und Politik als Ziel gesetzt, junge Menschen entlang der gesamten Bildungskette für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, ihre Talente zu fördern und sie für entsprechende Studien- und Berufsfelder zu sensibilisieren. Der Wirkungskreis umfasst den gesamten Flächenkreis Kleve mit mehreren Angebotsstandorten wie z. B. zdi-roberta-zentrum am Berufskolleg in Geldern, zdi-außenstelle am Gymnasium in Straelen, Schülerlabor»Energie«an der Hochschule Rhein-Waal. Als regionales MINT-Fördernetzwerk bietet das Kreis Kleve clevermint gemeinsam mit den Partnern/Akteuren Maßnahmen an, die mehr junge Menschen für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung gewinnen, dadurch langfristig den MINT-Nachwuchs auf regionaler Ebene sichern, junge Menschen über MINT-Zugänge frühzeitig an gesellschaftlich relevante Themen heranführen, etwa an die Themen Ressourcenschonung, Klimawandel, Energieversorgung und Armutsbekämpfung. Gründung Schulen, 1 Hochschule, 20 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden Das KReMINTec wurde im September 2010 am Berufskolleg Uerdingen gegründet. zdi steht für die Initiative»Zukunft durch Innovation «. Sie gilt inzwischen auf nationaler und europäischer Ebene als die Vorzeige-Initiative zur MINT-Nachwuchsförderung. Der Trägerverein KReMINTec am Berufskolleg Uerdingen bietet Kurse zu naturwissenschaftlich-technischen Themen an und realisiert für Schulklassen mittlerweile bis zu 60 Tageskurse pro Halbjahr. Schwerpunkt ist die Berufsorientierung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Mit den Partnerunternehmen bietet das regelmäßig eine einwöchige Ferienakademie für interessierte Schüler/innen an. Partner des s sind die Unternehmerschaft Niederrhein, die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld, die Hochschule Niederrhein, die Arbeitsagentur Krefeld, die IHK Mittlerer Nieder rhein und ortsansässige Unternehmen wie z. B. Siemens Rail Systems Division, Voith Paper, Currenta oder CERTUSS Dampfautomaten. 17 Schulen, 1 (Fach-)Hochschule/Berufsakademie, 5 Unternehmen, Agentur für Arbeit, Unternehmerschaft Niederrhein, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld, IHK Mittlerer Niederrhein Frau Chrissoula Tolidou KreMINTec am Berufskolleg Uerdingen Alte Krefelder Straße Krefeld Telefon +49 (0) Martina Bracht-Nienaber Hochschule Rhein-Waal Kreis Kleve clevermint Marie-Curie-Straße Kleve Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

14 Lippe.MINT m³ MINT Münster Münsterland MINT.Marl MINT-Netzwerk Essen Das Lippe.MINT ist ein lokales Netzwerk im Kreis Lippe in Trägerschaft der Lippe Bildung eg. Ziel ist es, die in Lippe vorhandenen Aktivitäten und Kräfte zur Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung in den MINT-Bereichen zu bündeln und zu koordinieren. Seit der Gründung des Zentrums im Jahr 2009 sind mittlerweile auf nahezu allen Bildungsstufen regional abgestimmte Angebote für Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführende Schulen bis in den Bereich der Aus- und Weiterbildung entwickelt und angestoßen worden. So erreicht das jährlich bis zu 4500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit bis zu 200 unterschiedlichen Veranstaltungsangeboten. Diese Verbreitung wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen vor Ort ansässigen Unternehmen, Schulen, Stiftungen, Kammern, Verbänden und weiteren Initiativen ermöglicht. Mit der jüngsten Einbindung des neu errichteten Instituts für Kunststoffwirtschaft (IKU- OWL) wurde zudem ein umfangreicher Aus- und Weiterbildungsbereich aufgebaut. Dieser Zweig soll in den nächsten Jahren noch weiter wachsen und mittelfristig zur nachhaltigen Absicherung der MINT-Aktivitäten im Kreis Lippe beitragen. Das m³ MINT Münster Münsterland ist ein gemeinschaftliches Netzwerk, das durch ein vielseitiges Programm Kinder und Jugendliche für ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium oder Beruf gewinnen möchte. Es vernetzt Akteure aus regionaler Wirtschaft, öffentlichen Einrichtungen, lokaler Politik, Bildungseinrichtungen und Schulen. Der Schwerpunkt liegt auf experimentellen Aktivitäten, in denen Schülerinnen und Schüler forschungsorientiert und selbstbestimmt den naturwissenschaftlich-technischen Bereich entdecken und ihn in ihre eigene Zukunftsplanung mit einbeziehen können. Zu den Akteuren gehören derzeit rund 60 Schulen, 30 Firmen, 20 Vereinigungen und Einrichtungen sowie eine Vielzahl von Fachbereichen und Einrichtungen der Universität und Fachhochschule Münster. Träger des Zentrums sind die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Fachhochschule Münster. Gründung März 2013 Das MINT.Marl, Regionales Bildungsnetzwerk Schule Hochschule Wirtschaft, vernetzt Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Politik in der Region miteinander, um Schülerinnen und Schüler möglichst früh für die MINT- Fächer (Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern. Dazu wurden stationäre und mobile Angebote entwickelt, die allen weiterführenden Schulen des Kreises Recklinghausen ab der Jahrgangsstufe sieben offenstehen. Zu den Angeboten gehören unter anderem die Themen Regenerative Energie, Bionik, Chemie, Digitaltechnik und Robotik. In Arbeitsgruppen und Unterrichtsprojekten experimentieren die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel zum Thema Energieeinsparung, beschäftigen sich mit Flugzeugund Raketenmodellen, erforschen die Chemie des Alltags und programmieren Roboter. Seit dem 16. März 2010 ist MINT.Marl außerdem zdi-roberta-zentrum; am 20. Juni 2012 wurde dem Netzwerk durch den regionalen Lenkungskreis die MINT-Koordination für den Kreis Recklinghausen übertragen. Träger des Zentrums ist die MINT-Stiftung Ruhr/Vest des Arbeitgeberverbands Metall Bochum/Umgebung. Das MINT-Netzwerk Essen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schulen, Berufskollegs, Wirtschaftsverbänden und Institutionen, Unternehmen der Wirtschaft, freien Bildungsträgern, Hochschulen und Universitäten im Rahmen der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi). Ziel des s MINT-Netzwerk Essen ist die systematische Förderung des Nachwuchses in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) mit Blick auf den gerade für die Wirtschaft erfolgskritischen Fachkräftemangel. Durch Experimentieren und Forschen (entdeckendes Lernen) und Lernen an vielen Orten (Schule, Hochschule, Unternehmen und Forschungsstätten) wird die Verbesserung der MINTNachwuchssituation in den Unternehmen der Region Essen angestrebt. Zielgruppen sind Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer, Ausbilderinnen und Ausbilder. 158 Kindertagesstätten, 45 Schulen, 3 Hochschulen, 20 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden Markus Rempe Leiter Lippe.MINT Thomas Mahlmann Johannes-Schuchen-Straße Lemgo Telefon +49 (0) Schulen, 15 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien, 30 Unternehmen, Handwerkskammer Münster, Handwerksbildungszentrum Münster, Industrie- und Handelskammer Münster, Verband Münsterländischer Metallindustrieller, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt, Wirtschaftsvereinigung Steinfurt, Verein Deutscher Ingenieure Münster, Stadt Münster, Verbraucherzentrale- Energieberatung Münster, Westfälische Verkehrsgesellschaft, Stadtwerke Münster, Kreisstadt Steinfurt, Dachorganisation für MINT-Experimentierlabore an der Universität Münster: MExLab ExperiMINTe Inga Zeisberg (WWU) Westfälische Wilhelms-Universität Münster Corrensstraße 2b Münster Telefon +49 (0) Holger Dietrich (FH) Fachhochschule Münster Stegerwaldstraße Steinfurt Telefon +49 (0) Schulen, 5 Hochschulen, 15 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden Markus Real und Gisela Schroer Max-Planck-Straße Marl Telefon +49 (0) Telefax +49 (0) Kindertagesstätten, 44 Schulen, 1 Hochschule, 30 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden Christiane Schuld Bildungscentrum der Wirtschaft Leimkugelstraße Essen Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

15 MINT-Netzwerk Rhein-Berg Mönchengladbach pro MINT GT Kreis Gütersloh Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein Mit der Gründung des s MINT-Netzwerk Rhein- Berg haben sich die Partner darauf verständigt, regionale und überregionale Kompetenzen und Ressourcen für eine systematische MINT-Förderung entlang der Bildungskette zugänglich zu machen. Dabei sollen Lernende für die MINT-Disziplinen und MINT-Berufe begeistert werden. Lehrende sollen dabei unterstützt werden, Schülerinnen und Schülern über attraktive schulische und außerschulische Angebote einen realistischen Blick auf Forschungs- und Arbeitsfelder sowie auf Studien- und Berufsbilder im MINT-Bereich zu vermitteln, um so die Nachwuchsförderung in der Region in MINT-Berufen zu stärken. Die erste Ausbauphase des Netzwerks konzentriert sich auf die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II. In einem zweiten Schritt werden die Grundschulen in das Netzwerk einbezogen. Gründung Schulen, 3 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien, 9 Unternehmen, Agentur für Arbeit, Bergischer Abfallwirtschaftsverband, Rheinisch-Bergischer Kreis, Bergische Wasserkompetenzregion :aqualon e.v., Biologische Station Rhein-Berg e.v., Förderverein Naturgut Ophoven e.v., IHK Köln, Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Region Köln/Bonn e.v., Wupperverband KdöR Kathrin Dörrenbach Amt für Bildung Am Rübezahlwald Bergisch Gladbach Telefon +49 (0) Das Mönchenglabdach wurde durch die WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk schon im Jahr 2009 als eigenes zdi-netzwerk ins Leben gerufen. Die Koordination aller Aktivitäten des s Mönchengladbach hat 2012 die MGconnect-Stiftung übernommen. Diese von der WFMG, der Stadt und mehreren Mönchengladbacher Unternehmen gegründete gemeinnützige Stiftung kümmert sich um eine möglichst frühzeitige Berufsorientierung aller Mönchengladbacher Schülerinnen und Schüler losgelöst von einzelnen Branchen, aber ausgerichtet am Bedarf der regionalen Wirtschaft. Mit der Neuausrichtung 2013 wurde die Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach e.v. enger Kooperationspartner des s Mönchengladbach mit der Maßgabe, neben Partnerschulen, der Hochschule Niederrhein sowie Institutionen und Verbänden, vor allem in Richtung der ansässigen Unternehmerschaft Aktivitäten zu forcieren. So soll eine Stärkung des MINT-Bereichs in Mönchengladbach erreicht werden. Der Ausbildungsverbund Oerlikon-Schlafhorst ist Werkstattpartner des Zentrums und ermöglicht Schüler/innen, in zdi-kursen mit hochmodernen Maschinen unter Anleitung von Top-Ausbildern der Metallund Elektroindustrie zu arbeiten. 15 Schulen, 1 Hochschule, 10 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden Das pro MINT GT möchte mit neuen Projekten und Workshops im MINT-Bereich Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern. Außer dem sollen bereits bestehende MINT-Projekte durch das gebündelt werden. Träger des s ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft pro Wirtschaft GT. Das zdi- Zentrum ist im Kreis Gütersloh Anlaufstelle für alle, die nach Projekten oder Kooperationen im MINT-Bereich suchen. Beim jährlich stattfindenden MINT-Mitmach-Tag Kreis Gütersloh haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, in Workshops und einer Mitmach-Ausstellung zu experimentieren. Mit der Veranstaltung werden auch Eltern, Lehrer und Unternehmensvertreter angesprochen. Im Herbst 2013 eröffnete pro MINT GT zusammen mit Unternehmen und der Stadt Verl mit dem»mint-technikum«einen Ort zum Forschen und Experimentieren mit Freizeitangeboten für MINT-interessierte Kinder und Jugendliche im Kreis Gütersloh. 80 Kindertagesstätten, 100 Schulen, 2 Hochschulen, 50 Unternehmen, Verbände, Behörden Matthias Vinnemeier pro Wirtschaft GT GmbH Herzebrockerstraße Gütersloh In der»regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein«arbeiten Kindertagesstätten, Schulen, Vereine, die Universität, Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Städte und Gemeinden sowie des Kreises Siegen-Wittgenstein zusammen. Ziel dieser Vernetzung ist es, eine durchgängige MINT-Förderung in der Region zu etablieren und gemeinsame Strukturen aufzubauen. Gerade der Bereich MINT hat in einer von der Metallindustrie und von Betrieben des verarbeitenden Gewerbes geprägten Region eine starke Bedeutung. Gemeinsam versucht die Regionalinitiative, aufeinander aufbauende Aktivitäten zu bündeln und zu koordinieren. Vom Kindergarten bis zur Uni: Wir möchten gemeinsam Kinder, Jugendliche und junge Erwach sene in den MINT-Bereichen informieren, bilden und fördern. Kindertagesstätten, Schulen, Universität, Unternehmen, Verbände, Behörden, Bildungszentren, Berufsschulen, Vereine, Bezirksregierung, Land NRW Marco Steiner Kreis Siegen-Wittgenstein Koblenzer Sraße Siegen Telefon +49 (0) Susanne Feldges MGconnect-Stiftung Lüpertzender Straße Mönchengladbach Telefon +49 (0) Daniel Dieker Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH Lüpertzender Straße Mönchengladbach Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

16 Hessen Hessen Thüringen Rhein-Kreis Neuss MINTimWMK MINT im Werra-Meißner-Kreis e.v. MINT-Initiative Fulda MINT-Region Thüringen Das im Rhein-Kreis Neuss wurde im März 2009 vom Amt für Schulen und Kultur, dem Pascal Technikum Greven broich e.v. und der Kooperation Wirtschaft pro Schule neben weiteren Mitgliedern gegründet. Das Rhein-Kreis Neuss versteht sich als Schnittstelle zwischen Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam mit diesen Partnern werden verschiedenste Angebote und Aktivitäten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik für Jugendliche der Sekundarstufe I und II aller Schulformen initiiert, koordiniert und gebündelt. Ziel des s Rhein-Kreis Neuss ist es, SchülerInnen mit über den Schulalltag hinausreichenden Angeboten, spannenden Projekten und fachspezifischen Workshops für die MINT-Fächer zu begeistern, sie gezielt zur Auseinandersetzung mit fachfremden Themen zu motivieren und darin zu fördern. Zugleich sollen sie Einblicke in MINT-Berufe gewinnen, diese für sich entdecken und frühestmöglich Kontakt zu Unternehmen erhalten, die nach talentierten Nachwuchskräften suchen. 48 Schulen, 8 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien, 40 Unternehmen, Agentur für Arbeit, PasTeG Grevenbroich, IHK, Kreishandwerkerschaft, Unternehmerverband, Schulamt und Bezirksregierung, Wirtschaft pro Schule Claudia Trampen Amt für Schulen und Kultur Kreishaus Neuss Oberstraße Neuss Telefon +49 (0) Das Forum»MINT im Werra-Meißner-Kreis«ist eine Allianz zwischen Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Verbänden, die das Ziel hat, schon in der frühkindlichen Erziehung und in der Schule die Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen für den MINT-Bereich zu wecken. Über ein regional abgestimmtes Angebot streben die Partner an, die bildungsbiografischen Übergänge von Kitas über Schulen in den Beruf bzw. das Studium zu verbessern, das MINT- Potenzial von Schülern zu sichten und zu fördern und damit auch dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken. Angebote im Netzwerk richten sich an Kitas, Grundschulen (z. B. Inspektor Energie, Haus der kleinen Forscher, Mini- Mathe matikum), an Gesamtschulen (Sek. I) und Oberstufen (z. B. Junior-Ingenieur-Akademie, Schüler-Ingenieur-Akademie, nanotruck, BIOTechnikum, MINT-Kolloquium, PRO INNOVA- TION). Jedes Jahr wird die Messe»Technik zum Anfassen«in Witzenhausen durchgeführt. Initiatoren des Forums sind MINT-Botschafter und Vereinsvorsitzender Gerd Semmler und MINT-Botschafterin und Bürgermeisterin der Stadt Witzenhausen Angela Fischer, stellv. Vereinsvorsitzende. Gründung Kindertagesstätten, 4 Schulen, 4 Hochschulen, 9 Unternehmen, Verbände, Behörden, Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.v. Witzenhausen Gerd Semmler MINT im Werra-Meißner-Kreis e.v. Witzenhausen Brüsselstraße 29 c Göttingen Telefon +49 (0) mint-im-werra-meissner-kreis.html Der MINTmachClub Fulda begeistert Jungen und Mädchen von der Vor- bis zur Hochschule altersgemäß für MINT-Themen, weckt kreative Potenziale, entdeckt MINT-Talente und fördert sie. Die Kooperationspartner sind die Kinderakademie Fulda (KAF), das offene Labor Fulda (olaf), die Hochschule Fulda und das Staatliche Schulamt Fulda. In Erfinderclub und naturwissenschaftlichen Kreativworkshops der KAF werden Kinder ab dem Vorschulalter angesprochen. Im olaf mit seinem Konzept des kreativen Entdeckens entwickeln Jugendliche aus weiterführenden Schulen schrittweise eigene MINT-Projekte und erforschen diese selbstständig. Die Hochschule engagiert sich, auch durch vernetzende Angebote, wie Kinderuni-Vorlesungen und Schüler-Studierenden-Treffs. Die MINT-Initiative Fulda vernetzt die bestehenden Initiativen und Institutionen (Hochschule Fulda, MINTmachClub, Schulen, Umweltzentrum Fulda, Netzwerk»Bildung für nachhaltige Entwicklung«,»Zukunft Bildung Region Fulda e.v.«, regionale Lehrerfortbildung, Infozentren der Energieversorger etc.) miteinander. Netzwerk im Aufbau 20 Schulen, 1 Hochschule, 30 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden Prof. Dr. Alexander Osipowicz University of Applied Sciences Fulda Marquardstraße Fulda Telefon +49 (0) Clemens Groß Offenes Labor Fulda Freiherr-vom-Stein-Schule Domänenweg Fulda Telefon +49 (0) Dr. Gabriele König (Geschäftsführerin) Kinder-Akademie Fulda ggmbh Mehlerstraße Fulda Telefon +49 (0) Die MINT-Region Thüringen wird geprägt durch die (Zusammen-)Arbeit der Stiftung Bildung für Thüringen und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) in Kooperation mit weiteren Akteuren und Netzwerkpartnern der Region sowie bundesweit tätigen Einrichtungen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Forschung zu interessieren, zu begeistern und diese Interessen, Begabungen und Standortbindungen zu stärken, um mehr junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Berufe und Studien zu gewinnen. Basis ist die Initiative»Thüringen Land der kleinen Forscher«. Mit ihr soll flächendeckende MINT-Bildung in Thüringer Kindergärten und Grundschulen erreicht werden. Darauf aufbauend werden MINT und Forschung über die gesamte Bildungskette verankert. Die Würdigung besonders engagierter Schulen erfolgt über die Auszeichnung als»mint-freundliche Schule«. Das Thüringer MINT-Netzwerk entwickelt Angebote zur MINT- Bildung für das Fach Mensch Natur Technik, um die Brücke zwischen dem Haus der kleinen Forscher zu den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu schlagen. Ergänzend dazu zielen die außerschulischen (Jugend forscht-)angebote auf die Interessierten- und Begabtenfindung, deren Förderung und Standortbindung. In diesem Kontext richtet sich das Stipendiatenprogramm der Stiftung Bildung für Thüringen an Oberstufenschüler/innen mit besonderem MINT- Interesse sowie MINT-Begabung. Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Schulen, Stiftung Haus der kleinen Forscher, Stiftung Jugend forscht e.v. Anette Morhard (Vorstandsmitglied) Stiftung Bildung für Thüringen Peterstraße Erfurt Telefon +49 (0) Dr. Sven Günther (Geschäftsführer) Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) Peterstraße Erfurt Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

17 Thüringen Sachsen Sachsen Rheinland-Pfalz witelo wissenschaftlichtechnische Lernorte in Jena MINT-Netzwerk Leipzig Netzwerk Energiebildung im Landkreis Görlitz MINT-Initiativkreis Trier»witelo«steht für wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena. Dieses seit Oktober 2012 laufende Projekt soll Jenaer Schülern, Lehrern und Eltern die außerschulischen Lernmöglichkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich aufzeigen und sie bei der Suche unterstützen. Ein weiteres Ziel ist die Kooperation und Förderung bestehender Angebote sowie die Unterstützung neuer Initiativen. In Jena finden Schülerinnen und Schüler bereits vielfältige naturwissenschaftlich-technische Lernmöglichkeiten. witelo sammelt Informationen zu diesen Projekten, um sie in einer übersichtlichen und ansprechenden Weise zu präsentieren. Hinzu kommen Gespräche mit Schulleitern und Fachlehrern der Jenaer Schulen, um deren Erfahrungen und Vorstellungen von außerschulischem Lernen zu erfragen und daraus Kooperationsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven abzuleiten. Auf werden die witelo-partner und ihre Projekte präsentiert; eine Filterfunktion erleichtert die Suche nach Themen, Projektarten und Klassenstufen. Ein weiteres Angebot für Schüler ist z. B. die Übersicht von Seminarfacharbeiten, die in Kooperation mit außerschulischen Partnern entstanden sind. Wir koordinieren Leipziger MINT-Aktivitäten, um die Attraktivität der MINT-Berufe für Jugendliche zu verbessern und dadurch den Wirtschaftsstandort Leipzig zu stärken. Dafür treten wir gemeinsam mit weiteren Kräften auch aus dem Bereich der Wirtschaft ein. Wir rufen alle Interessenten auf, sich dem Netzwerk anzuschließen. Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das heute schon als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht mit steigender Tendenz. Deshalb wird das MINT-Netzwerk Leipzig auch bildungspolitisch aktiv. Das MINT-Netzwerk Leipzig will den MINT-Einzelinitiativen der Verbände und Unternehmen eine breite Plattform bieten, um durch ein gemeinsames Auftreten dem MINT-Gedanken öffentlichkeitswirksam entscheidenden Nachdruck zu verleihen: Unterricht und Lehre in den MINT-Fächern müssen an Schule und Hochschule quantitativ und qualitativ deutlich verbessert werden. Kürzungen im MINT-Bereich müssen verhindert werden. Wir wollen zu einer positiven Einstellung von Schülern, insbesondere auch von Mädchen, zu diesen Fächern beitragen. Der Landkreis Görlitz ist eine Region, die stark von der Energiewirtschaft geprägt wird. In der Vergangenheit war die Braunkohle der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Auch in Zukunft wird die Energiewirtschaft, besonders die erneuerbaren Energien, einen Schwerpunkt für die wirtschaftliche Entwicklung bilden. Unter dem Leitspruch Energiekreis Nr. 1 will sich der Landkreis Görlitz zu einer innovativen und auf Nachhaltigkeit bedachten Energieregion entwickeln. Um dieses Ziel umzusetzen, braucht er kreative und qualifizierte Menschen mit Forscherdrang und Erfindergeist. Daher muss sich das Thema Energie auch in den Bildungsangeboten des Landkreises widerspiegeln. Deshalb fördert der Landkreis im Rahmen des Bundesprogramms Lernen vor Ort die Verankerung des Themas Energie in den Bildungsstrukturen und -einrichtungen vor Ort über die gesamte Kette des Lebenslangen Lernens. Dazu wurde die Werkstatt Energiebildung aufgebaut, die die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure koordiniert, zahlreiche Projekte initiiert und querschnittsorientierte Dienstleistungen und Produkte bereitstellt. Das Ziel der Initiative besteht darin, die MINT-Bildung vor Ort qualitativ und quantitativ über die gesamte Bildungsbiografie hinweg weiterzuentwickeln. Um dies zu erreichen, wurde die Verantwortungsgemeinschaft»MINT-Initiativkreis Trier«mit Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters gegründet. Innerhalb dieser verpflichten sich alle beitretenden Organisationen durch die Unterzeichnung einer Unterstützungserklärung, das MINT-Lernen zu fördern und sich zu vernetzen. Bisher sind 50 Organisationen der Initiative beigetreten. Operativ wurden darüber hinaus aufeinander abgestimmte Fortbildungsangebote für Kitas (Haus der kleinen Forscher) und Grundschulen (Klasse(n)kiste, Kitec) eingeführt und ein MINT-Kooperationshandbuch mit über 60 Angeboten von Unternehmen und Hochschulen für weiterführende Schulen entwickelt (Vorträge, Laborpraktika, Lehrerfortbildungen) sowie eine Datenbank mit knapp 1000 Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung eingeführt. Die Vernetzung der Akteure gelingt über regel mäßige themenorientierte MINT-Bildungstagungen, Arbeitskreise, Workshops und Prozessbegleitungen sowie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. Gründung Kindertagesstätten, 19 Schulen, 2 (Fach-)Hochschulen/ Berufsakademien, 3 Unternehmen, Carl Zeiss Förderfonds, jenawirtschaft, Jenaer Bündnis für Familien, Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft, Bildungsdezernat der Stadt Jena, Jenaer Museen, Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie, Fraunhofer- Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik, Leibniz- Institut für Photonische Technologien, Leibniz-Institut für Altersforschung, Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie u. a., Imaginata, Stiftung für Innovation, Technologie und Forschung Thüringen (STIFT), Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) Dr. Christina Walther witelo wissenschaftlich-technische Lernorte Umspannwerk der Imaginata Löbstedter Straße Jena Telefon +49 (0) Gründung Schulen, 5 (Fach-)Hochschulen/Berufsakademien, 30 Unternehmen, Agentur für Arbeit, Inspirata, MINT Individual, Leipziger Schülergemeinschaft für Mathematik (LSGM), Landesverband Jugendbildungswerke e.v. Sachsen (LJBW), Gesellschaft der Informatik (GI), Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.v. (VDE), Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Erfinder Akademie, Instag Bildung, Privatpersonen, Förderer Prof. Dr.-Ing. Sabine Wieland Hochschule für Telekommunikation Leipzig Gustav-Freytag-Straße Leipzig Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, Schulen des Primar- und Sekundarbereiches, Hochschule Zittau/Görlitz, freie Träger der Jugendhilfe (z. B. Station Junger Naturforscher und Techniker Weißwasser), Stiftungen (z. B. Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt), diverse Stadt- und Kommunalverwaltungen, Unternehmen und Verbände (z. B. Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz GmbH, Stadtwerke Görlitz AG, Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) sowie regionale Museen, Tierparks und weitere nonformale Lernorte (z. B. Erfinderkiste Oderwitz), Vereine, Projektinitiativen, interessierte Einzelpersonen Dr. Regina Gellrich PONTES-Agentur/Servicestelle Bildung des Landkreises Görlitz Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal Marienthal Ostritz Telefon +49 (0) IHK/HWK/ Kreishandwerkerschaft, Agentur für Arbeit, 6 Unternehmen, 7 Schulen, 13 Forschungseinrichtungen der Hochschulen Trier, 6 Kitas, 2 Stiftungen, außerschulische Bildungseinrichtungen (Vereine), Stadtverwaltung (u. a. Oberbürgermeister als Schirmherr, Jugendamt, kommunales Bildungsmanagement, vhs) Tim Thielen und Dr. Caroline Thielen-Reffgen Stadtverwaltung Trier, Stabsstelle»Lernen vor Ort«Domfreihof 1a Trier Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

18 Baden-Württemberg Baden-Württemberg Baden-Württemberg Bayern Metropolregion Rhein-Neckar MiNe-MINT e.v. Region Mittlerer Neckar NTS Albstadt Naturwissenschaftlich- Technischer Stützpunkt Albstadt MINT für Freising Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Seit 2006 stehen Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Verband Region Rhein-Neckar und Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.v. für Regionalentwicklungsarbeit aus einem Guss. Gemeinsames Ziel: Die Metropolregion Rhein-Neckar ist bis 2025 als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas bekannt und anerkannt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen vielgestaltigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt setzt sich der Bereich»Vitaler Arbeitsmarkt«in der MRN GmbH für die Fachkräftesicherung in der Metropol region Rhein-Neckar ein. In der Region hat sich in den vergangenen Jahren eine große Zahl von MINT-Aktivitäten entwickelt. Firmen, Hochschulen, Stiftungen, Verbände, Museen und andere Initiativen bieten ein breites Angebotsspektrum. Ziel der MINT-Initiative in der MRN ist es, das Angebot in der Region bekannt zu machen. Darüber hinaus soll im Netzwerk der Akteure nach fachlicher und räumlicher Weiterentwicklung des Angebotes gesucht werden. Gründung 2005 Kindertagesstätten, Schulen, Schülerlabore, 6 Hochschulen, Unternehmen (von DAX-Konzernen bis Mittelständlern), Verbände, Stiftungen, Behörden, 5 naturwissenschaftlichtechnische Museen MiNe-MINT ist ein eingetragener Verein von Institutionen und Personen in der Region Stuttgart. Sie alle wollen Interesse bei Schülerinnen und Schülern für diese Wissenschaften wecken und bieten dazu vielfältige Gelegenheiten: für Sekundarstufe I: Forschendes Lernen (Klassenstufen 5 7) mit SÜDWESTMETALL und der Arbeitsagentur: Junior Ingenieur Akademie (Klassenstufen 8 10) Thementage Sekundarstufe I (Klassenstufen 8 10) Physik in der Mittelstufe (PhysIM) großes Science-Quiz jeweils im Juli für Sekundarstufe II: Teilnahme beim Kepler-Seminar mit SÜDWESTMETALL und der Arbeitsagentur: Schüler Ingenieur Akademie (anrechenbar als Seminarkurs) großes Science-Quiz jeweils im Juli Betreuung bei nationalen und internationalen Wettbewerben (ICYS, Quanta) für Lehrerinnen und Lehrer: jährliche MINT-Fortbildungstagung 20 Schulen, 4 Hochschulen, 5 Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Behörden, Forschungsgesellschaften (DLR, MPG, Fraunhofer) Der NTS Albstadt wurde Ende 2008 unter Schirmherrschaft des Regierungspräsidiums Tübingen und mit Unterstützung des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Albstadt und der Groz-Beckert Stiftung gegründet. Mittlerweile kommt finanzielle Unterstützung auch von der Reinhold Beitlich Stiftung Tübingen. Der NTS Albstadt will zu einer positiven Einstellung von Kindern und Jugendlichen insbesondere von Mädchen zu den MINT-Fächern beitragen, um die Zahl qualifizierter Bewerber für technische Ausbildungsberufe und Studienfächer signifikant zu steigern. Zu diesem Zweck sollen die Kompetenzen der Ausbilder und Betreuer an Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie an Kindergärten weiterentwickelt werden. Außerdem setzt sich der Stützpunkt für eine nachhaltige vertikale und horizontale Kooperation der beteiligten Bildungseinrichtungen ein. Stichworte sind hier die Didaktik des Übergangs, Spiralcurricula, Materialien für wiederkehrende Unterrichtsinhalte und die Behandlung gleicher Themengebiete in unterschiedlichen Schularten. Der NTS Albstadt macht folgende Angebote: Förderung von Kooperationen und Bildungspartnerschaften Schülerakademien Fortbildungen Werkstattangebote NTS im Koffer Entwicklung von Unterrichtsmaterial Gründung 2008 Die Initiative»MINT für Freising«fasst alle Akteure des Landkreises Freising zusammen, die sich mit dem Thema MINT auseinandersetzen. Das Netzwerk wurde im Jahr 2012 gegründet und bündelt die Aktivitäten von Kindergärten, ca. 40 Schulen (alle Schularten), 2 Hochschulen, Landesanstalten, 10 Wirtschaftsbetrieben, Stadt- und Landkreis Freising, Politik, Gebietskörperschaften und Elterninitiativen. Schwerpunkte sind Angebote für Kinder und Jugendliche in Schulen und außerschulischen Lernorten (z. B. Zauberhafte Physik, MINT-Lab, Mini-MINTLab, Firmenlaboratorien) entlang der gesamten Bildungs kette, technische Lehrfortbildungen und Infoveranstaltungen für Erwachsene. Ziel der Initiative»MINT für Freising«ist es, alle MINT-Angebote des Landkreises sichtbar zu machen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Initiator und Projektträger ist der Verein»Ausbildungsoffensive Freising e.v.«. Gründung 2012 Kindergärten, 40 Schulen, 2 Hochschulen, Landesanstalten, 8 Unternehmen, Stadt- und Landkreis Freising, Politik, Gebietskörperschaften und Elterninitiativen Prof. Dr. Wilfried Huber Projektkoordinator»MINT für Freising«TU München Alte Akademie Freising Telefon +49 (0) Mobil +49 (0) / Dr. Karlheinz Fischer VDE Kurpfalz Julius-Hatry-Straße Mannheim Telefon +49 (0) Maria Lauxen-Ulbrich MRN GmbH N 7, Mannheim Telefon +49 (0) Dr. Alexander Urban Heidehofstraße 35A Stuttgart Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, 30 Schulen, 1 Hochschule, 7 Unternehmen, Stiftungen, Behörden Helmut Posselt Riedstraße Albstadt Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

19 Bayern Bayern Bayern Bayern MINTmacher der Region IngolStadtLandPlus MINT-Netzwerk Region Bayreuth MINT-Region Berchtesgadener Land TfK Technik für Kinder e.v. Innovationen sind ein entscheidender Antriebsmotor für unsere Wirtschaft. Das gilt für den Freistaat Bayern und insbesondere für die Wachstumsregion IngolStadtLandPlus, deren wirtschaftlicher Wohlstand auf spezialisierte und innovative Fachkräfte gründet. Um den Erfolg langfristig zu sichern, brauchen wir qualifizierte Fachkräfte besonders in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Zahlreiche MINT-Projekte haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche frühzeitig für MINT-Berufe zu begeistern. Oft fehlen jedoch eine durchgängige Strategie innerhalb der Bildungskette und eine regionale Verankerung. Der Vorstand der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.v. (IRMA) möchte dieses Potenzial aufgreifen und hat daher gemeinsam mit der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.v. (IJF), der Bayerischen Sparkassenstiftung und zahlreichen weiteren Kompetenzpartnern ein Netzwerk zur Koordination und Erweiterung der regionalen MINT-Angebote ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Vertretern aus Industrie, Handwerk, Wissenschaft und den Schulen wollen wir die Region IngolStadtLandPlus zu einem Top-MINT-Standort in Bayern machen. Das MINT-Netzwerk in Bayreuth umfasst die Aktivitäten von vielen schulischen und außerschulischen Lernorten und Initiativen vom Haus der kleinen Forscher bis zum FabLab (Fabrication Laboratory), vom Lernzirkel der Bioenergieregion Bayreuth bis zum Regionalwettbewerb Jugend Forscht. Nicht zu vergessen die zahlreichen Initiativen der Universität Bayreuth mit der Kinderuni, dem MINT-Schnupperstudium, dem Kooperationsprogramm MUT Mädchen und Technik sowie zahlreichen Ferienaktionen wie Auf die Plätze Technik los! oder der MINT-HerbstUni. Ziel in der Region Bayreuth ist es, die außerschulischen MINT- Angebote sichtbarer zu machen und unter dem Dach des Bayreuther Technik- und Forscher-Netzes zu vereinen. Das Netzwerk soll dazu beitragen, mehr Schüler und Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern und das Interesse für MINT-Studienfächer und -Berufe zu wecken. Initiatoren des Bayreuther MINT-Netzwerks sind das Regionalmanagement Bayreuth, das Staatliche Schulamt, Vertreter der Universität Bayreuth sowie Akteure der Bildungsregion Bayreuth. Aushängeschild der MINT-Region ist das»schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land«ein Projekt des Landratsamts Berchtesgadener Land und der TU München. Das SFZ-BGL bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entdecken und Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu entwickeln, und macht es deshalb auch für die an qualifiziertem Nachwuchs interessierten Unternehmen attraktiv. Im Schülerlabor (lehrplanorientiert für Schulen) und in der Schülerforschung (eigenständige Projekte für Interessierte) lernen Jugendliche das eigenständige Arbeiten an realen Ideen und Problemstellungen. Wissenschaftler der TU München stehen dabei unterstützend zur Seite. Zusätzlich bieten die Berchtesgadener Alpen die Chance, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und zu erforschen. Durch die Kooperation des Landkreises, der TU München und der regionalen Unternehmen entwickelt sich das SFZ-BGL seit Dezember 2011 zu einem zukunftsweisenden Projekt, in dem Bildungsträger, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsame Ziele verfolgen. Ebenso wie die gesamte MINT-Region befindet sich auch die Website derzeit im Aufbau.»BEGEISTERN DURCH MACHEN!«Unter diesem Motto bringt»tfk Technik für Kinder e.v.«mädchen und Jungen die Welt der Technik spielerisch nahe frühzeitig und nachhaltig. Durch freies Experimentieren und Forschen erleben die jungen Technikdetektive überwiegend im Alter zwischen 9 und 12 Jahren, wie spannend Technik sein kann. Mehr als 400 Tutoren, vor allem technische Auszubildende von Industrieunternehmen und Studenten von Hochschulen und Universitäten, aber auch pensionierte Ingenieure und»meister Eder«, stehen den»jungen Technikern«dabei zur Seite. Projekte: SET Schüler entdecken Technik JECC Junger Elektronik-Computer-Club Technikferien TfK-Technikhäuser Seit 2010 fingen bereits über Kinder an Veranstaltungstagen Feuer. Der Anteil der Mädchen beträgt ca. 40 %. Untersuchungen belegen, dass die Entscheidung für einen Techniker- bzw. Ingenieurberuf bei 80 % in der Kindheit begründet liegt. Hier setzt»tfk Technik für Kinder e.v.«an vorpubertär. Projekte des gemeinnützigen Vereins werden durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Gründung Hochschulen, Agentur für Arbeit, Bayerische Sparkassenstiftung, IHK München-Oberbayern, Handwerkskammer, Verantwortungspartner in der Region Ingolstadt, Schulverwaltungsamt Ingolstadt, Jugendamt Ingolstadt, Landkreis Eichstätt, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm, Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.v. Jutta Adler, Katrin Löffler und Dagmar Wolf Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.v./ MINT-Allianz Bayern Auf der Schanz 39b Ingolstadt Telefon +49 (0) Kindertagesstätten, 35 Schulen, 1 Hochschule, 5 Unternehmen, Haus der kleinen Forscher, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), IHK, HWK, Stadt Bayreuth, Landkreis Bayreuth, FabLab Bayreuth, Volkshochschulen, Familienbildungsstätte Bayreuth, Staatliches Schulamt, Akteure der Bildungsregion Bayreuth Eva Rundholz Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR Markgrafenallee Bayreuth Gründung 2011 Zahlreiche Schulen im Berchtesgadener Land (Grundschulen, Mittelschulen, 3 Realschulen, 4 Gymnasien, Berufsschule), 2 Hochschulen (TU München und Fachhochschule Salzburg), Förderverein»Schülerforschungszentrum BGL e.v.«mit 15 Unternehmen, Verbände (Wirtschaftsfördergesellschaft), Stiftungen, Behörden (Landratsamt, Schulamt, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus), Bildungszentrum Nationalpark Berchtesgaden Christoph Geistlinger Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land Salzburger Straße Berchtesgaden Telefon +49 (0) Dr. Thomas Birner Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land Sägewerkstraße Freilassing Telefon +49 (0) Schulen, Unternehmen, Fachhochschulen, Universitäten, Fachoberschulen, Technologiecampus, Städte, Gemeinden, Landratsämter, Wirtschaftsförderung, Regionalmanagement, Schulämter, Freizeit- und Bildungseinrichtungen Heidi Heigl TfK Technik für Kinder e.v. an der Technischen Hochschule Deggendorf Edlmairstraße Deggendorf Telefon +49 (0) MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis

20 Die Initiatoren Körber-Stiftung»Lust auf MINT!«unter diesem Motto engagiert sich die Körber-Stiftung für den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir begeistern junge Menschen für naturwissenschaftlich-technische Berufe, vernetzen in Hamburg und bundesweit MINT-Engagierte und geben der Debatte über Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren von MINT-Bildung Anstöße. Dazu bringen wir Akteure aus Schule, Hochschule, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammen und entwickeln gemeinsam Strategien für ein MINT-freundliches Deutschland. Neben der MINT-Förderung stellt die Körber-Stiftung mit ihren operativen Projekten, Netzwerken und Kooperationspartnern derzeit vier weitere aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in den Fokus: Dialog mit Asien, Umgang mit Geschichte, Potenziale des Alters und Musikvermittlung vom Unternehmer und Anstifter Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv. Nationales MINT Forum MINT-Bildung hat eine nationale Stimme: Im 2012 gegründeten Nationalen MINT Forum haben sich 28 überregional tätige Organisationen Stiftungen, Wissenschaftseinrichtungen, Fachverbände, Hochschulallianzen und andere Initiativen zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen sie sich für eine kontinuierliche, alle Lebensphasen übergreifende MINT-Bildung ein. Denn die trägt nicht nur zur Fachkräftesicherung bei, sondern ist auch Voraussetzung für zivilgesellschaftliche Teilhabe in einer von Wissenschaft und Technik geprägten Welt. Die Körber-Stiftung ist Gründungsmitglied des Nationalen MINT Forums und leitet eine von insgesamt sieben Arbeitsgruppen: Die AG MINT-Regionen, der Vertreter von acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.v., Deutsche Telekom Stiftung, Gesamtmetall, Joachim Herz Stiftung, MINT Zukunft schaffen e.v., Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Stiftung Haus der kleinen Forscher angehören, widmet sich den Chancen regionaler Netzwerke für die MINT-Bildung. 38 MINT-Regionen in Deutschland Verzeichnis 2014

Mathematik Informatik. Naturwissenschaften Technik

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