Sicherheit im Unterricht - Umgang mit Gefahrstoffen

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1 Sicherheit im Unterricht - Umgang mit Gefahrstoffen Gefahrstoffmanagement an Schulen Arbeitsgruppe Sicherheit Dr. Detlef Drees Torsten Eggert Lehrerkongress 2015

2 Konsequenz Lagerungsund Entsorgungskonzepte Betriebsbegehungen Gefährdungsbeurteilungen Tätigkeitsbeschränkungen und -verbote Funktionierendes Gefahrstoffmanagement an Schulen Gefahrstoffkataster Betriebsanweisungen und Unterweisung Einstufung und Kennzeichnung

3 Haftung und Verantwortung Unternehmerpflichten: Rechtsgrundlage: 2 UVV Grundsätze der Prävention 3 UVV Schulen Der Unternehmer hat im Hinblick auf die Sicherheit der Beschäftigten, Schülerinnen und Schüler, Kinder dafür zu sorgen, dass alle baulichen Anlagen, Aufenthaltsbereiche, Einrichtungen und Ausstattungen nach den geltenden Vorschriften errichtet, beschafft, in Stand gehalten und betrieben werden.

4 Zweiteilung der Unternehmerverantwortung in Schulen Titel der Präsentation Sachkostenträger zuständig für: sicheren Bau und Unterhaltung von Schulgebäuden und Einrichtungen, Beschaffung und Wartung von Einrichtungen, Maschinen, Werkzeugen und Vorrichtungen Schulhoheitsträger zuständig für: Organisation des Schulbetriebs, Einsatz und Unterweisung von Mitarbeiter/- innen, Umsetzung, Überwachung von Vorschriften Verantwortlich Verantwortlich Landrat / Bürgermeister Äußerer Schulbereich benennen und unterweisen: kooperieren Schulleiterin/Schulleiter Innerer Schulbereich benennen und unterweisen: Sicherheitsbeauftragte (z. B. Hausmeister, Haustechniker) beraten und unterstützen kooperieren Sicherheitsbeauftragte Lehrkräfte, Chemielehrkräfte beraten und unterstützen

5 Verantwortung und Unterstützung für Gefahrstoffmanagement an Schulen Schulleitung trägt die Organisationsverantwortung (nicht übertragbar) Schulleitung kann Unternehmerverantwortung schriftlich auf fachkundige Person übertragen (z. B. auf Abteilungsleitung, Fachlehrkräfte) Schulleitung muss entsprechende Ressourcen zur Verfügung stellen Schulleitung muss Umsetzung abfragen/prüfen Kultusministerium und UKBW bieten Handlungshilfen im Internet an: UKBW berät und überwacht B.A.D. gibt Hilfestellung vor Ort auf Anfrage

6 Titel der Präsentation Staatliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz Arbeitsschutzgesetz (für Lehrkräfte) Mutterschutzgesetz (für Lehrerinnen) Chemikaliengesetz (für Lehrkräfte) Gefahrstoffverordnung vom Regelungen des KM zur Durchführung der Gefahrstoffverordnung an Schulen Schreiben vom 16. Februar 2012 (AZ: /431) Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (RISU) KMK-Empfehlungen

7 Staatliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz Titel der Präsentation Inhalte der Gefahrstoffverordnung vom : 4 Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung neu: Kennzeichnung und Einstufung nach GHS bis spätestens (Verkauf Altbestände 2017) 6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung schon bisher: Ermittlung der Gefahrstoffe mit denen umgegangen wird schon bisher: Substitutionspflicht schon bisher: Gefahrstoffverzeichnis neu: Gefahrstoffverzeichnis nach GHS spätestens bis schon bisher: arbeitsplatzbezogene und tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung neu: ausführliche Dokumentation der tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung (Ausnahme: Tätigkeiten mit geringer Gefährdung) 8-12 Schutzmaßnahmen neu: Wegfall des Schutzzielkonzepts Gültig für allgemein bildende und berufsbildende Schulen

8 Auswirkungen der neuen Kennzeichnung nach GHS auf die Schulen 20. Januar 2009: GHS trat in der Europäischen Union in Kraft

9 Titel der Präsentation Berufsgenossenschaftliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz GUV-V A1 und GUV-R A1 Grundsätze der Prävention GUV-V S1 Schulen GUV-SI 8070 Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (RISU) DGUV Regel (bisher GUV-SR 2003) Regel zum Unterricht in Schulen mit gefährlichen Stoffen DGUV Regel (bisher GUV-SR 2004) Stoffliste zum Unterricht in Schulen mit gefährlichen Stoffen GUV-SR 2006 Regel für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstufen im Unterricht Gültig für allgemein bildende Schulen und berufliche Gymnasien GUV-I Sicheres Arbeiten in Laboratorien Grundlage und Handlungshilfe Spezielle Regelungen der Fach-Berufsgenossenschaften (z. B.: Holz/Metall-BG, Chemie-BG) Gültig für Laboratorien an berufsbildenden Schulen, die der beruflichen Ausbildung dienen

10 Auswirkungen der neuen Kennzeichnung nach GHS auf die Schulen Kennzeichnung/Etiketten Schulen dürfen alte und neue Etiketten nebeneinander verwenden, aber nicht auf derselben Flasche (ist auf Dauer aber nicht sinnvoll) (z. B. in neuen, großen Gebinde im Sammlungsraum mit neuer Kennzeichnung von Lieferanten und in alten, vorhandenen und gekennzeichneten Behältnissen im Schülerexperimentierraum) aber: Parallele Kennzeichnungen sollten möglichst kurze Zeit verwendet werden. Empfehlung: Kennzeichnung/Etiketten Komplette Umetikettierung in der Schule durch Fachlehrer möglichst zu einem bestimmten Termin, aber bis spätestens 2017

11 Auswirkungen der neuen Kennzeichnung nach GHS auf die Schulen Beschäftigungsbeschränkungen nach altem Recht mit (bisher) aktueller Einstufung. Betriebsanweisung und Unterweisung nach altem Recht mit (bisher) aktueller Einstufung und, falls GHS-gekennzeichnete Flaschen vorhanden sind, auch nach GHS vornehmen. Lagerung nach altem Recht

12 Titel der Präsentation

13 Titel der Präsentation Internetportale und Stoffdatenbank und

14 Titel der Präsentation Internetportale

15 Titel der Präsentation

16 Titel der Präsentation

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