Mobilfunkquiz Medienkompetenz: Handygewalt und Cybermobbing

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1 Mobilfunkquiz Medienkompetenz: Handygewalt und Cybermobbing

2 Wie viel Prozent der deutschen Jugendlichen besitzen ein Smartphone? a. 47 Prozent b. 63 Prozent c. 88 Prozent 2 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

3 Erklärung: Antwort c ist richtig: Aktuell besitzen 88 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein Smartphone; ein Jahr zuvor waren es noch 72 Prozent. 99 Prozent der Mädchen und 96 Prozent der Jungen verfügen über ein Handy, d.h. ein herkömmliches Mobiltelefon oder ein Smartphone (Quelle: JIM-Studie 2014). 3 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

4 Handys ermöglichen Zugriff auf soziale Netzwerke. Wie nutzen Jugendliche diese bevorzugt? a. Am PC b. Per Smartphone c. Soziale Netzwerke werden kaum genutzt 4 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

5 Erklärung: Antwort b ist richtig: Jugendliche nutzen das Internet und damit auch soziale Netzwerke mittlerweile bevorzugt per Smartphone. 86 Prozent rufen Online-Dienste am liebsten mit dem Handy auf, 82 Prozent verwenden dafür einen Computer oder Laptop (Quelle: JIM- Studie 2014). Die Nutzung von Communities und sozialen Netzwerken gehört zu den beliebtesten Handy-Anwendungen der Jugendlichen: 63 Prozent der Mädchen und 61 Prozent der Jungen tun dies täglich oder mehrmals in der Woche. 5 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

6 Handys hinterlassen Spuren im Internet. Wann ist Vorsicht geboten? a. Wenn ich Videos, Fotos oder Kommentare in sozialen Netzwerken teile b. Wenn ich eine Suchmaschine oder Wikipedia nutze, um Informationen für die Hausgaben zu suchen c. Wenn ich mir Fotos oder Videos von anderen Nutzern ansehe 6 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

7 Erklärung: Antwort a ist richtig: Inhalte wie Bilder, Texte oder Kommentare, die in Profilen von Chatprogrammen (z.b. WhatsApp) oder in sozialen Netzwerken (z.b. Facebook) eingestellt werden, bleiben meist dauerhaft im Internet gespeichert. So können sie auch von Fremden eingesehen und verwendet werden. 7 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

8 Wie viel Prozent der Jugendlichen surfen mit dem Handy im Internet? a. 48 Prozent b. 69 Prozent c. 94 Prozent 8 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

9 Erklärung: Antwort c ist richtig: Die mobile Internetnutzung ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Während im Jahr 2010 nur 8 Prozent der Jugendlichen mit dem Handy im Internet gesurft haben, besitzen mittlerweile 94 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein internetfähiges Handy und nutzen das mobile Internet per Smartphone. 73 Prozent haben auch eine Internetflatrate fürs Handy (Quelle: JIM-Studie 2014). 9 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

10 Handygewalt beginnt oft harmlos aus Neugier oder Angeberei. Wann mache ich mich strafbar? a. Wenn ich Freunde mit meinen Kommentaren oder Fotos nerve b. Wenn ich Erotik- oder Gewaltfilme auf mein Handy lade und mit anderen teile c. Wenn ich Spiele mit Gewaltszenen auf mein Handy lade 10 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

11 Erklärung: Antwort b ist richtig: Werden gewalthaltige Videos oder pornografische Inhalte auf das Mobiltelefon geladen, bedeutet das eine Verletzung der Jugendschutz- und Urherberrechtsgesetze. Ein Fall für die Polizei und das Gericht wird es spätestens dann, wenn die Inhalte gefragt oder ungefragt an andere, vor allem an Minderjährige, weitergegeben werden, um diese damit zu nötigen oder zu bedrohen. 11 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

12 Cybermobbing bezeichnet die Drangsalierung anderer Menschen im Internet. Ist das strafbar? a. Nein, weil Täter und Opfer sich nicht persönlich gegenüberstehen b. Nein, weil Mobbing im Internet nicht an Orte oder Zeiten gebunden ist c. Ja, weil Mobbing generell als Straftat gilt auch im Internet 12 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

13 Erklärung: Antwort c ist richtig: Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von Mobbing, die alle als Straftaten gelten. Dazu zählen unter anderem Beleidigung, üble Nachrede, Bedrohung und Erpressung. All diese Formen können auch beim Cybermobbing auftreten und werden daher von der Staatsanwaltschaft strafrechtlich verfolgt. 13 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

14 Wie viel Prozent der Jugendlichen geben an, schon selbst Gewalt- oder Pornovideos per Handy erhalten zu haben? a. 6 Prozent b. 14 Prozent c. 25 Prozent 14 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

15 Erklärung: Antwort b ist richtig: 14 Prozent der 12- bis 19-Jährigen sind eigenen Aussagen zufolge schon selbst Opfer von Cybermobbing und Handygewalt geworden. Ihnen wurden brutale Videos oder pornografische Inhalte auf das Handy geschickt (Quelle: JIM-Studie 2014). 29 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde oder Bekannte, die Opfer von Handygewalt geworden sind (Quelle: JIM-Studie 2014). 15 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

16 Mit Handys können Fotos und Videos im Handumdrehen aufgenommen werden. Was ist verboten? a. Unterwegs Filmen und Fotografieren b. Erinnerungsfotos von Freunden machen, z.b. im Urlaub c. Klassenkameraden oder Lehrer fotografieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen 16 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

17 Erklärung: Antwort c ist richtig: Wer ohne Erlaubnis andere Personen fotografiert oder filmt, verstößt gegen das Recht am eigenen Bild. Es besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob er bzw. sie fotografiert oder gefilmt werden möchte und ob die Bilder veröffentlicht werden dürfen. Verstöße werden rechtlich verfolgt. Ausnahmen gelten für Prominente und Personen, die nur als Beiwerk, z.b. in einer Landschaft oder vor einer Sehenswürdigkeit, erscheinen. 17 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

18 Wie viel Prozent der Jugendlichen haben Angst, ohne Handy etwas zu verpassen? a. 17 Prozent b. 25 Prozent c. 43 Prozent 18 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

19 Erklärung: Antwort b ist richtig: 25 Prozent der Jugendlichen geben an, dass sie Angst haben, etwas zu verpassen, wenn sie ihr Handy nicht dabei haben oder es ausgeschaltet ist. Gleichzeitig sind 58 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen 12 und 19 Jahren manchmal genervt von den ganzen Nachrichten, die sie aufs Handy bekommen (Quelle: JIM-Studie 2014). Die soziale Angst, etwas zu verpassen, wird auch Fear of missing out (FOMO) genannt. 19 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

20 Wie kann problematischen Handlungen wie Handygewalt und Cybermobbing vorgebeugt werden? a. Durch die Förderung von Medienkompetenz und einen offenen Dialog im Elternhaus b. Durch ein striktes Handyverbot in der Schule c. Durch strenge Gesetze zur Nutzung des Mobiltelefons in der Öffentlichkeit 20 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

21 Erklärung: Antwort a ist richtig: Empfehlenswert für Schule und Elternhaus ist eine Medienerziehung, die auch den verantwortungsvollen Umgang mit dem Mobiltelefon beinhaltet. Eltern und Lehrer sollten versuchen, Schülerinnen und Schülern im Dialog und durch praktische Übungen Medienkompetenz zu vermitteln. Für Eltern empfiehlt es sich außerdem, gemeinsam mit ihren Kindern Regeln zur Handynutzung aufzustellen und auch mit ihnen über die Kosten zu sprechen. 21 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

22 Quellen und weitere Informationen Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs): Jugend, Information, (Multi-) Media. JIM-Studie Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK): Informationen zu Handygewalt und Cybermobbing. Klicksafe EU-Initiative für mehr Sicherheit im Internet. Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht. 22 Mobilfunkquiz Medienkompetenz I Schulprojekt Mobilfunk

Mobilfunkquiz Medienkompetenz: Handygewalt und Cybermobbing

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