8. Tag der Allgemeinmedizin Kassel/Marburg

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1 8. Tag der Allgemeinmedizin Kassel/Marburg Fortbildung für den Praxisalltag: Pharmaunabhängig, vertrauenswürdig Tagungsprogramm Mittwoch, den 26. März 2014 Reinfried Pohl Zentrum (RPZ) Philipps-Universität Marburg Conradistraße Marburg Veranstalter: Philipps-Universität Marburg, FB Medizin Abteilung Allgemeinmedizin und Sektion Fortbildung der DEGAM Mit Unterstützung des Hessischen Hausärzteverbandes

2 2 Einladung Sehr geehrtes Praxisteam, wir möchten Sie hiermit ganz herzlich zum 8. "Tag der Allgemeinmedizin" für Kassel/Marburg einladen. Aufgrund zahlreicher Diskussionen und Vorschläge haben wir ein für Sie hoffentlich attraktives Programm zusammengestellt. Erneut werden wir uns dabei mittwochs ganztags und zudem in Marburg treffen. Wir nutzen dabei die bundesweit einmalige Infrastruktur unseres neuen Lehr- Lernzentrums (RPZ) neben dem Hörsaal III auf den Lahnbergen. In den Pausen sind Sie eingeladen, sich dort umzusehen und außerhalb Ihrer Seminare auch das eine oder andere Modell selbständig zu nutzen. Getreu dem Motto: Fortbildung ist Arbeitszeit beginnen wir vormittags. Sie haben aber auch die Möglichkeit, lediglich Veranstaltungen am Mittwochnachmittag zu besuchen. Parallel gibt es zahlreiche Angebote: Solche für MFA/Arzthelferinnen, solche für Teams und solche für Ärzte/ Ärztinnen sowie PJ-ler/innen. Dabei wird die DMP-Schulung offiziell für alle Module anerkannt, ein Seminar (Haut) zählt auch als Schulung für die Lehrpraxen im Blockpraktikum Allgemeinmedizin der Universität Marburg. Sie ist jedoch auch für andere Interessierte zugänglich. Das Notfallmodul vormittags muss in beiden Zeitschienen gebucht werden. Nachmittags bieten wir für die anderen einen separaten Schnupperkurs an. Wie immer finanzieren wir diese Fortbildung selber und verzichten auf jegliches Sponsoring durch die Pharmaindustrie. Umso mehr sind wir auf eine rege Nachfrage angewiesen, denn nur so lässt sich das Angebot kostendeckend realisieren. Wir bilden uns ganz bewusst interaktiv in überschaubaren Gruppen fort. Wir haben wegen der sehr guten Nachfrage im letzten Jahr erneut Marburg als Tagungsort gewählt, weil hier die optimale Infrastruktur für unsere praxisnahe Fortbildung gegeben ist. Dabei sind Kollegen/innen aus ganz Hessen und angrenzenden Bundesländern herzlich zu unserer bewährten Fortbildung eingeladen. Melden Sie sich bitte baldmöglichst an, denn einzelne Seminare sind erfahrungsgemäß sehr schnell ausgebucht. Verbindlich ist Ihre Anmeldung allerdings erst mit dem Zahlungseingang. Seminare mit zu geringer Belegung - weniger als 6 Anmeldungen bis Anfang März - fallen aus. Wir freuen uns auf einen interessanten Tag mit Ihnen in Marburg. Prof. Dr. med. Erika Baum Leiterin der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin Marburg/Lahn Sektion Fortbildung der DEGAM (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) im Namen aller unserer Referenten und Referentinnen und des Organisationsteams Veranstaltungsorganisation: Philipps-Universität Marburg Abteilung für Allgemeinmedizin Frau Doris Heuser Karl-von-Frisch-Straße Marburg/Lahn Tel: (06421) Fax: (06421)

3 3 Hinweise zur Organisation Wer kann teilnehmen? Alle Hausärzte/innen und deren Mitarbeiter/innen sowie Ärzte/innen in Weiterbildung und PJ-ler/innen. Anmeldung: Die Teilnahme ist nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung bis zum 10. März 2014 möglich (Anmeldebogen anbei). Bitte für jeden Teilnehmer einen Anmeldebogen ausfüllen. Bitte weitere Bögen ggf. kopieren oder im Internet unter herunterladen. Nach der Anmeldung erhalten Sie innerhalb von 14 Tagen eine Anmeldebestätigung. Die Teilnahmegebühr ist spätestens 14 Tage nach Erhalt Ihrer Anmeldebestätigung zu überweisen. Eine vollständige Erstattung der Gebühr kann nur erfolgen, wenn Sie Ihre Anmeldung bis zum Anmeldeschluss, also bis zum 10. März 2014, schriftlich stornieren. Für spätere Stornierungen kann eine Rückerstattung der Teilnahmegebühren nicht mehr erfolgen. Tagungsort/Wegbeschreibung: Reinfried-Pohl-Zentrum (RPZ), Conradistraße 9, Marburg, Tel. Nr.: (06421) Anfahrt: Von Süden: Autobahnabfahrt Marburg Süd, Beschilderung Klinikum Lahnberge folgen. Auf den Lahnbergen: Den neuen Botanischen Garten rechts liegen lassen und nach ca. 700 m rechts zum Parkhaus neue Chemie abbiegen. Dann zu Fuß nach Norden gehen, die Straße über die Fußgängerbrücke überqueren und weiter halbrechts. Das RPZ liegt am Ende der Straße linksseitig. Von Norden: Autobahnabfahrt Cölbe oder Marburg Bahnhofstraße, Beschilderung Klinikum Lahnberge folgen. Auf den Lahnbergen: Die Einfahrt Baldingerstrasse nehmen und dort parken. Zu Fuß durch Klinikum hindurchgehen an Hörsaal II vorbei, dann treppab (auf Ebene -1 kurz geradeaus an Spinden vorbei) bis Ebene -3, Haus rechterhand verlassen. Gegenüber ist Hörsaal III und rechts daneben das RPZ. Alternativ im Uhrzeigersinn um Klinikumsgebäude herum gehen. Achtung: In der Conradistraße gibt es fast nur Mitarbeiterparkplätze oder Buslinie 7 bis Hans-Meerwein-Str. Kosten (Teilnahmegebühr): Die Teilnahmegebühr beträgt: 80,00 für Hausärzte/innen 40,00 für Arzthelfer/innen/MFA und Hausärzte/innen in Weiterbildung Kostenlos für PJ-ler/innen aus der Allgemeinmedizin Im Preis sind Pausengetränke und ein Pausenimbiss inbegriffen. Bitte überweisen Sie den Betrag auf das folgende Konto: Förderverein (TDA) Bankverbindung: BIC: HELADEF1MAR IBAN:DE Zertifizierung ist erfolgt: 10 Punkte für Gesamtveranstaltung. Rückfragen und Anmeldung an:

4 4 Programm Mittwoch, 26. März :15 8:45 Anreise, Anmeldung 8:45 9:00 Begrüßung im HS III (Baum und Werner) 9:00 10:30 Themen Für Hausärzte/innen / Hausärzten/innen in Weiterbildung A1 Psychosomatik: Schnittstellen und spezifische Angebote (Fisseni) A2 Kodieren, leicht gemacht (Claus) A3.1 Let s talk about sex (Dt. AIDS-Hilfe) A4 Das Bewegungsrezept - Verordnung von Bewegung in der hausärztlichen Versorgung (Wagner) A5 Fehlermanagement in der Praxis (Wunder) Für Praxisteams A6.1 Notfallmanagement: 1. Teil (Appel, Hausotter) A7 Geriatrisches Assessment (Baum) Für ArzthelferInnen/MFA A8 Telefontraining (Mainz) A9 HIV, Tripper und Co. Patientenkommunikation bei heiklen Themen (Dt. AIDS-Hilfe) 10:30-11:00: Kaffeepause 11:00 12:30 Themen: Für Hausärzte/innen / Hausärzte/innen in Weiterbildung B1 Hauterkrankungen Wird anerkannt als Lehrärzteschulung der Univ. Marburg. (Baum, Bösner) B2 Multimedikation (Popert) A3.2 Let s talk about sex (Dt. AIDS-Hilfe) B4 Untersuchungsmethoden am Bewegungsapparat (MARIS-Tutoren) B5 Wann ist Chemotherapie indiziert? (Seitz, Weidenbach) Für Praxisteams A6.2 Notfallmanagement : 2. Teil Nur in Verbindung mit 1. Teil (siehe A6.1) möglich! (Appel, Hausotter) B7 Qualitätsmanagement von A Z (Mainz, Stracke) Für ArzthelferInnen/MFA B8 Migranten in der Hausarztpraxis (Bachmann) B9 Untersuchungsverfahren bei Herzerkrankungen (Mehring + Möseler) 12:30-13:30: Mittagspause 13:30 14:45 Plenum für Alle im HS III (neben RPZ) Delegierbare Leistungen in der Hausarztpraxis (Sozialrichter Dr. Andreas Pitz und Diskussion mit Vertretern des Hausärzteverbandes)

5 5 15:00 16:30 Uhr: Für Hausärzte/innen / Hausärzten/innen in Weiterbildung C1 Rückenschmerzen (Becker) C2 DMP kompakt (Mainz) C3 Suchen und finden: ärztliches Informationsmanagement (Donner-Banzhoff) C4 Sexuelle Funktionsstörungen im Alter (Hain) Für Praxisteams C5 Palliativmedizin: Wie funktioniert SAPV? (Seitz) C6 Notfall-Schnupperkurs (Appel und Hausotter) C7 Impfmanagement (Baum) Für ArzthelferInnen/MFA C8 Wie lassen sich Leitlinien in der Praxis umsetzen? (Paulus + van der Heide) C9 DMP Medikamente (Mehring) C10 Qualitätszirkel MFA (Gerlach) In den Pausen: Ausprobieren von Simulatoren/ Modellen im MARIS (Marburger Interdisziplinäres Skills Lab), Posterausstellung: S1 Leitlinien der DEGAM im Obergeschoss 16:30-17:00 Uhr: Abschlussbesprechung der Referenten/Innen Treffen Mentorengruppe Marburg der ÄiW 16:30 bis 18:30 Kurzbeschreibung der einzelnen Seminare A1 Psychosomatik: Schnittstellen und spezifische Angebote Fisseni, Gregor Psychosomatische Aspekte spielen in der hausärztlichen Versorgung eine zunehmend große Rolle. Im Erkennen psychosomatischer Störungen, in der psychosomatischen Grundversorgung und falls erforderlich - in der Motivierung und Zuweisung der Patienten in eine angemessene spezialistische Behandlung nimmt der Hausarzt eine zentrale Stellung ein. Neben einem Überblick über Schnittstellen und spezifische Versorgungsangebote soll das Seminar auch Raum geben für konkrete Fragen und Anliegen aus Ihrem Praxisalltag. A2 Kodieren, leicht gemacht Claus, Christoph Unter den Vorgaben des neuen EBM ist es in Zeiten des Ärztemangels besonders wichtig, schnell korrekt kodieren zu können, um Regressforderungen zu verhindern und die wirtschaftliche Existenz der Praxis zu sichern. Hierzu soll ein neues ICD- Kodiersystem vorgestellt und diskutiert werden. Damit können auch Patienten herausgefiltert werden, bei denen ein geriatrisches Assessment abrechenbar ist.

6 6 A3 (1+2) Let s talk about sex Deutsche AIDS-Hilfe Das Reden über Sexualität fällt vielen Patienten und Ärzten gleichermaßen schwer. Im Workshop geht es um den Aufbau von professionellen Gesprächen über Sexualität und sexuelle Gesundheit. Weiterhin: Beratung von Menschen mit homo-, biund transsexueller Identität, Umgang mit Gesprächsbarrieren, Erkennen und Wahren von Grenzen. Wir bieten sehr praxisorientiert die Möglichkeit, Kommunikations-Tools kennen zu lernen und auszuprobieren. Arbeit mit Fallbeispielen aus der hausärztlichen Praxis. A4 Das Bewegungsrezept Verordnung von Bewegung in der hausärztlichen Versorgung Wagner, Achim Die positiven Effekte von regelmäßiger und gezielter Bewegung bei einer Vielzahl von Erkrankung sind wissenschaftlich gut belegt. Gerade bei Patienten mit chronischen Erkrankungen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit sollte zur Risikominimierung und Optimierung der Trainingseffekte Bewegung differenziert nach Art, Umfang und Intensität individuell ähnlich einem Medikamentenrezept verordnet werden. Anhand von Fallbeispielen werden ganz konkret die Verordnungen von Bewegung bei unterschiedlichen Erkrankungen einschließlich sportmedizinischdiagnostischer Methoden (Bel.-EKG, Laktatdiagnostik, 6-MWT etc.) dargestellt A5 Fehlermanagement in der Praxis Wunder, Armin Warum ist es sinnvoll, ein Fehlerberichtssystem in der eigenen Praxis zu nutzen? Was ist ein Fehler, und in welcher Form sollte ich ihn berichten? Was passiert mit den Berichten? Mit welchen Methoden kann ich sie auswerten, und wie setze ich die Ergebnisse in meiner Praxis um? Antworten auf diese Fragen und praktische Beispiele erwarten Sie in diesem Workshop. A6.1 Notfallmanagement: Einführung Appel, Gerd, Hausotter, Timo Notfälle sind selten, deshalb sind regelmäßige Updates wichtig. Praxisrelevante, klare und einfache Vorgehensweisen werden besprochen und geübt. Wir gehen auf die aktuellen Reanimationsrichtlinien genauso ein wie auf häufige Notfallsituationen. Gerne können Sie vorhandene Notfallausrüstungen zum "Check" mitbringen. Übrigens: Sie müssen niemanden mehr intubieren, es gibt bessere und sichere Alternativen. Lassen Sie sich überraschen! A7 Geriatrisches Assessment Baum, Erika Wie kann ich zeitsparend ein geriatrisches Basisassessment entsprechend der neuen Gebührenordnung durchführen? Welche Dokumentation ist dafür und für Folgeberatungen sinnvoll?

7 7 A8 Telefontraining Mainz, Armin Kann mal jemand ans Telefon gehen?! Tipps, Beispiele und Übungen zum stressarmen Telefonieren in der Hausarztpraxis. Bitte Handy mitbringen. A9 HIV, Tripper und Co. Patientenkommunikation bei heiklen Themen Deutsche AIDS-Hilfe Vielen Patienten fällt es schwer, Störungen und Erkrankungen im Bereich der Sexualität bei ihrem Arzt offen anzusprechen, obwohl dies ein elementarer Bestandteil unseres Lebens ist. MFA können eine wichtige Brückenfunktion übernehmen und Patienten helfen, Ängste und Gesprächsbarrieren abzubauen. Praxisnah werden Grundlagen für Gespräche zu sexuellen Themen vermittelt. Weiterhin: Besonderheiten bei Menschen mit homo-, bi- und transsexueller Identität. Umgang mit Patienten, die mit HIV infiziert sind, Infektionsschutz für Personal. Auf Basis von Fallbeispielen haben Sie die Möglichkeit eines fachlichen Austausches aus der Praxis B1 Hauterkrankungen Baum, Erika, Bösner, Stefan Wir sehen uns viele Bilder von typischen Hauterkrankungen an, denen man in der Hausarztpraxis begegnet. Dazu gibt es Tipps zu Diagnostik und Therapie sowie Kommunikation mit Patienten und Spezialisten. Wir hatten zu diesem Thema in 2 Dissertationen Patienten und Hausärzte befragt. Dieses Seminar wird als Schulung unserer Lehrpraxen anerkannt. Daher besprechen wir auch noch einige Punkte zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin. Nicht-Lehrärzte sind aber ebenfalls willkommen. B2 Multimedikation Popert, Uwe Leitlinien fordern eine optimierte Behandlung je Krankheitsbild, bei Multimorbiden führt das oft zu einer unkalkulierbaren und ggf. sogar schädlichen Multimedikation. Hausärzte sollen hier koordinieren und komprimieren - wie machen wir das eigentlich? Eine neue hausärztliche Leitlinie gibt erstmals Hilfestellungen. A3.2 Let s talk about sex Deutsche AIDS-Hilfe (siehe Ausführungen zu A3.1) B4 Untersuchungsmethoden am Bewegungsapparat MARIS-Tutoren Wie untersuche ich am besten Schulter- und Kniegelenke sowie die Wirbelsäule, um meine Patienten fundiert beraten und behandeln zu können? Physiotherapeutisch erfahrene Tutoren geben uns dafür hilfreiche Hinweise. Wir untersuchen uns dabei nach Möglichkeit gegenseitig. B5 Wann ist Chemotherapie indiziert? Seitz, Gangolf und Weidenbach, Frank Immer wieder wird der Hausarzt von Krebspatienten um seine Meinung zu Therapien gefragt, die ihnen vorgeschlagen wurden. Um eine Einschätzung von Erfolgschancen und Nebenwirkungen zu erleichtern,

8 8 werden in diesem Seminar die Therapiemöglichkeiten aller häufigen Karzinomentitäten kritisch behandelt. Der Hausarzt soll so instand gesetzt werden, seine Karzinompatienten kompetent durch die schwere Zeit der Tumortherapie zu begleiten. A6.2 Notfallmanagement: Praxis. Appel, Gerd und Hausotter, Timo Praktische Übungen zum Seminar A6.1. Beide sind nur gemeinsam buchbar! B7 Qualitätsmanagement von A Z Mainz, Armin und Stracke, Tabea Egal für welches QM-System Sie sich entschieden haben: QM nützt Ihnen nur, wenn es auch im Praxis-Alltag gelebt wird. In diesem Seminar erfahren Sie, wie es gehen kann. Und wie Sie dabei die QM-Richtlinie Schritt für Schritt umsetzen. Praxisnah, konkret und mit vielen Beispielen aus einer Hausarztpraxis mit jahrelanger Erfahrung im Qualitätsmanagement. B8 Migranten in der Hausarztpraxis Bachmann, Viktoria Das Seminar soll Raum für Erfahrungsaustausch über die Arbeit mit Patienten mit und ohne Migrationshintergrund in der hausärztlichen Praxis bieten. Besondere Schwerpunkte liegen auf Kommunikation, Rollenerwartungen, Krankheitskonzepten, Rolle der Familie. Mögliche Missverständnisse und Konflikte werden besprochen sowie Lösungsansätze erarbeitet. B9 Untersuchungsverfahren bei Herzerkrankungen Mehring, Miriam und Möseler, Laura EKG schreiben kann jeder, aber was bedeuten die Zacken, Hebungen und Senkungen? Was muss der Patient beim Langzeit-EKG und bei der Langzeit-Blutdruckmessung beachten? Wie ist der Ablauf beim Belastungs- EKG? Ein kleines Auffrischungs- und Vertiefungsseminar. C1 Rückenschmerzen Becker, Annette Was können wir tun, wenn die Patienten unter rezidivierenden Beschwerden leiden? Warum sprechen manche nicht auf die Schmerzmittel an? Im Workshop sollen die aktuellen Therapieempfehlungen und Forschungsergebnisse zur Behandlung akuter und chronischer Rückenschmerzen vorgestellt werden. Anhand von Fallbeispielen werden hausärztliche Strategien zum Umgang mit Kreuzschmerzen erarbeitet. Es besteht Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch über schwierige Gesprächssituationen, Fallstricke, Chancen und Möglichkeiten in der Therapie. C2 DMP kompakt Mainz, Armin Patientenversorgung und Praxisabläufe verbessern. Zwei Ziele, die sich mit der Umsetzung von DMP verwirklichen lassen. Für eine nachhaltige Wirkung ist allerdings die Arbeit mit den DMP-Feedback- Berichten notwendig. Wir werden gemeinsam die entsprechenden Qualitätsindikatoren kritisch analysieren und es wird Anregungen zu einer effektiven Nutzung geben.

9 9 Bitte die eigenen Feedback-Berichte mitbringen! Als Fortbildung für alle hausärztlichen DMP anerkannt. C3 Suchen und finden: ärztliches Informationsmanagement Donner-Banzhoff Eine suchtaugliche Frage zu formulieren, Datenbanken zu recherchieren, das Gefundene kritisch zu bewerten und unseren Patienten verständlich zu vermitteln: dies sind hausärztliche Schlüsselkompetenzen im 21. Jahrhundert. Oft weisen uns unsere Patienten auf neue Behandlungen hin, wie gehen wir damit um? Das Seminar bietet praktische Übungen am PC, Grundlage ist das Konzept PERLEN, das von den allgemein-medizinischen Abteilungen in Marburg und Halle/Saale entwickelt wurde. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen. C4 Sexuelle Funktionsstörungen im Alter Hain, Erhard Viele Betagte haben sexuelle Bedürfnisse, und da Sexualität die Lebensfreude erhöht, ist es hilfreich, wenn wir in dieser Frage kompetent beraten können und uns in Fragen auskennen wie: - Einfluss von Krankheiten sowie Medikamenten und Kompensationsmöglichkeiten - Komplikationen bei sexuellen Aktivitäten, und welche Ängste sind unbegründet? - Beziehungsdynamik und ihren Auswirkungen auf die Sexualität - gegebenenfalls auch religiösethische Fragen. Wir wollen unsere Erfahrungen mit diesem Thema diskutieren und voneinander lernen. C5 Palliativmedizin: Wie funktioniert SAPV? Seitz, Gangolf 2008 wurde das Sozialgesetzbuch V um Paragraphen erweitert, die den Anspruch der gesetzlich Versicherten auf Spezielle Ambulante Palliativ- Versorgung (SAPV) festschrieben. Was ist mittlerweile daraus geworden? Wo gibt es SAPV, was leistet sie, wer hat Anspruch darauf, wie wird sie verordnet? 2013 sind erstmals im EBM auch Leistungen der allgemeinen Palliativversorgung beschrieben. Wer kann das erbringen, wie verträgt sich das mit der SAPV? Der Referent, einer der Leiter des Palliative Care Teams in Marburg, gibt eine Standortbeschreibung der ambulanten Palliativversorgung. C6 Notfallseminar-Schnupperkurs Appel, Gerd und Hausotter, Timo AEDs (automatische externe Defibrillatoren) gibt es inzwischen an Bahnhöfen, Flughäfen und in Einkaufszentren. Sie können auch vom Laien bedient werden und retten nachweislich Leben. Und in der Arztpraxis? Sie haben Gelegenheit, sich und Ihr Team in angenehmer Atmosphäre auf den neuesten Stand zu bringen und sich mit den AEDs und anderen neueren Erkenntnissen der Notfallmedizin vertraut zu machen. C7 Impfmanagement Baum, Erika Wie sehen die neuesten allgemeinen Impfempfehlungen (STIKO) aus, wie sind sie im Einzelnen zu bewerten, wie können sie in der Praxis am besten umgesetzt werden. Wir besprechen auch Vorsichtsmaßnahmen,

10 10 Kontraindikationen und Impfabstände sowie kleine Tricks zur Ablenkung. C8 Wie lassen sich Leitlinien in der Praxis umsetzen? Paulus, Bianka und van der Heide, Stefanie Am Beispiel von drei DEGAM-Leitlinien (Medikamenten-Monitoring, Vorgehen bei Hämaturie, Unterbrechung der Blutgerinnungshemmung = bridging) zeigen wir, wie die Umsetzung im Praxisalltag organisiert werden kann. Wir diskutieren mit Ihnen mögliche Stolperfallen und Schwierigkeiten und erarbeiten gemeinsam Lösungsmöglichkeiten. C9 DMP Medikamente Mehring, Miriam Informationen über die beim DMP (KHK, Diabetes Typ 2, Asthma und COPD) empfohlenen Medikamente: Welche Medikamentengruppen gibt es und wie ist deren Wirkung. C10 Qualitätszirkel als Regionaler Erfahrungsaustausch Gerlach, Ingrid In der Form eines Qualitätszirkels sollen Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden: Was läuft bei uns gut, welche Strategien haben wir entwickelt, vor welchen Fallstricken können wir warnen? Themen werden selber gewählt. Vorschlag: Gestaltung von Teamgesprächen, Mitarbeitergespräche, Abrechnung. Qualitätsmanagement, Praxisvisitation. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Sie AZUBI sind. Bei genügend Interessierten aus dieser Gruppe können wir für Sie einen separaten Zirkel anbieten. Referenten und Moderatoren Appel, Gerd, Dr. med. FA für Allgemeinmedizin und Anästhesiologie, Notfallmedizin, Hausarztpraxis in Kassel Bachmann, Viktoria Dipl. Psychologin, wiss. Mitarbeiterin der Abteilung für Allgemeinmedizin Baum, Erika, Prof. Dr. med. FÄ für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis in Biebertal Becker, Annette, Prof. Dr. med. FÄ für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis in Wettenberg Bösner, Stefan, PD Dr. med. FA für Allgemeinmedizin, Hausarzt in Marburg Claus, Christoph FA für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis in Grebenstein Deutsche AIDS-Hilfe Berlin mit mehreren Referenten/innen Donner-Banzhoff, Norbert, Prof. Dr. med. FA für Allgemeinmedizin, Hausarzt in Marburg Fisseni, Gregor, Dr. med. FA für Allgemeinmedizin Psychotherapie, Oberarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, UKGM Standort Marburg Gerlach, Ingrid MFA, 2. Vorsitzende Geschäftsführender Vorstand Verband medizinischer Fachberufe, Fritzlar Hain, Erhard FA für Allgemeinmedizin Hausarztpraxis in Waldeck

11 11 Hausotter, Timo Lehrrettungsassistent beim DRK- Rettungsdienst in Kassel Mainz, Armin, Dr. med. Facharzt für Innere Medizin, Hausarztpraxis in Korbach Mehring, Miriam MFA in Hausarztpraxis, Korbach Möseler, Laura MFA in Hausarztpraxis, Korbach Pitz, Andreas, Dr. jur. Richter am Sozialgericht Mannheim Popert, Uwe, Dr. med. FA für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis in Kassel Seitz, Gangolf, Dr. med. FA für Allgemeinmedizin, Hausarztpraxis in Lahntal Stracke, Tabea MFA in Hausarztpraxis, Korbach van der Heide, Stefanie MFA in Hausarztpraxis, Korbach Wagner, Achim Facharzt für Allgemeinmedizin Hausarztpraxis in Wettenberg, Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin und Sportmedizin an Uni Gießen und Marburg Weidenbach, Frank, Dr. med. Internist/ Onkologe und Palliativmediziner mit Praxis in Marburg Wunder, Armin, Dr. med. FA für Allgemeinmedizin Hausarztpraxis und Lehrbeauftragter in Frankfurt am Main Impressum Herausgeber Philipps-Universität Marburg, FB 20 Abteilung Allgemeinmedizin Karl-von-Frisch-Straße Marburg Tel.: (06421) Fax: (06421) / allgprmed Redaktion E. Heinemann Philipps-Universität Marburg, FB 20 Abteilung Allgemeinmedizin Karl-von-Frisch-Straße Marburg Tel.: (06421) Druck Hausdruckerei der Philipps-Universität Marburg Stand: Werner, Jochen, Prof. Dr. med. Facharzt für HNO-Heilkunde und Ärztlicher Direktor des Klinikums, Standort Marburg

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