Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/ Platz. Helen Wagner

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1 Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/11 3. Platz Helen Wagner Ein Vergleich zwischen Pragmatismus und Rationalismus anhand der Pragmatismustheorie von William James und der Korrespondenztheorie von Bertrand Russell verfasst im Rahmen der Veranstaltung Was ist Wahrheit? Wahrheitstheorien des 20. Jahrhunderts (Leitung: Timo Dresenkamp)

2 Wagner 1 Einleitung Auf die Frage hin Was ist Wahrheit? sind viele Theorien der Wahrheit aufgestellt worden. In diesem Essay sollen zwei einflussreiche Richtungen des 20. Jahrhunderts dargestellt und verglichen werden: der Pragmatismus und der Rationalismus. Diese werden anhand der pragmatischen Wahrheitstheorie von William James und der Korrespondenztheorie von Bertrand Russell veranschaulicht und gegenübergestellt. Dazu sollen zunächst beide Ansätze anhand zweier einschlägiger Aufsätze 1 skizziert und anschließend verglichen werden. In einem darauf folgenden Fazit werden die Ergebnisse des Vergleichs zusammenfassend dargestellt. Der Pragmatismus nach William James Zunächst wird nun der Wahrheitsbegriff nach William James erläutert. James will mit seiner pragmatischen Theorie der Wahrheit die Probleme lösen, die eine rationalistische Abbildtheorie der Wahrheit seiner Meinung nach offen lässt. Sowohl für den Rationalismus als auch für den Pragmatismus besteht Wahrheit in der Übereinstimmung einer Vorstellung mit der Wirklichkeit. Allerdings müssen die Begriffe Wahrheit und Wirklichkeit James zufolge anders expliziert werden als in einer rationalistischen Theorie, damit eine befriedigende Antwort auf die Frage Was ist Wahrheit? gegeben werden kann. James verteidigt seine pragmatische Wahrheitstheorie, die danach fragt, welcher konkrete Unterschied 2 sich dadurch ergibt, dass eine Vorstellung wahr oder falsch ist, worin er den Sinn der Wahrheit 3 sieht. Dieser besteht darin, dass wahre Vorstellungen verifiziert und verwendet werden können, während dies mit falschen Vorstellungen nicht durchführbar ist. Daraus ergibt sich laut James, dass es sich bei der Wahrheit nicht um eine feststehende Eigenschaft von Vorstellungen handelt, sondern dass sie Ereignischarakter hat. Das Ereignis besteht in der Verifizierung einer Vorstellung, durch die sie wahr wird. Die Verifikation einer Vorstellung bedeutet einen Fortschritt von bereits verifizierten Vorstellungen zu einem erweiterten System wahrer Vorstellungen, die ein Mittel zum Handeln 4 darstellen. Diese Ansicht James führt zur Kernthese des Pragmatismus: Eine Vorstellung ist genau dann wahr, wenn sie nützlich ist, und sie ist 1 James, William, Der Wahrheitsbegriff des Pragmatismus, in: Skirbekk, Gunnar (Hrsg.), Wahrheitstheorien, Frankfurt am Main, 1977, S.35-58; Russell, Bertrand, Wahrheit und Falschheit, in: Skirbekk, Gunnar (Hrsg.), Wahrheitstheorien, Frankfurt am Main, 1977, S James, S Ebd. 4 James, S. 38.

3 Wagner 2 genau dann nützlich, wenn sie wahr ist. Sie muss also ein sinnvolles Mittel zu einer möglichen Handlung sein können, damit sie als wahr gelten kann und ihr ein praktischer Wert 5 zukommt. Daher bedeutet für James wahr die Verifizierbarkeit einer Vorstellung und nützlich ihre erfolgreiche praktische Anwendbarkeit. Bei der Verifikation von Vorstellungen unterscheidet James zwei verschiedene Arten: direkte und indirekte Verifikation. Direkt verifizierte Vorstellungen sind diejenigen, die durch unmittelbare Wahrnehmung, also durch selbst erlebte Erfahrung verifiziert worden sind. Indirekte Verifikation besteht darin, dass sich Vorstellungen, die aufgrund bereits angesammelter verifizierter Vorstellungen angenommen werden, widerspruchsfrei in das System der bereits vorhandenen verifizierten Gedanken einfügen lassen. Im praktischen Wert unterscheiden sich diese beiden Verifikationsarten nicht, da sie gleichermaßen nützlich sind. Unter Wirklichkeit versteht James konkrete Tatsachen oder abstrakte Dinge und Beziehungen zwischen ihnen, die intuitiv erkannt werden 6, sowie die Menge der bereits angeeigneten Wahrheiten. Diese müssen zur Wirklichkeit gehören, da die Übereinstimmung im erfolgreichen Fortschritt von den bereits gesammelten Wahrheiten zu einer weiteren besteht. Ist dies möglich, da sich keine Widersprüche oder Täuschungen ergeben, wodurch die zu verifizierende Vorstellung einen praktischen Nutzwert erhält, kann im Sinne von James von der Übereinstimmung einer Vorstellung mit der Wirklichkeit gesprochen werden. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die Wahrheit nicht unabhängig von dem Verifikationsprozess existiert; so wie ein Rationalist es behaupten würde. Für den Verifikationsprozess ist es, wie für jeden anderen Prozess, notwendig, dass er initiiert wird. Andernfalls kann keine Wahrheit zustande kommen. James nimmt an, dass es eine absolute Wahrheit gibt, die mit einem Erkennenden, der über die vollkommene Erfahrung verfügt, einhergeht. Diesem Idealpunkt nähert sich all unsere Erkenntnis an. Allerdings spricht er dem Wahrheitsprozess auch einen sehr dynamischen Charakter zu, da er sagt, dass unsere Überzeugungen, die von Tatsachen bestimmt werden, unser Handeln steuern und so neue Tatsachen hervorbringen, die sich wiederum auf unsere Überzeugungen auswirken. 7 Sowohl Wahrheit als auch Wirklichkeit sind daher nicht konstant, sondern sind von ständiger Veränderung geprägt. 5 Ebd. 6 James, S Vgl. James, S. 51.

4 Wagner 3 Die Korrespondenztheorie bei Bertrand Russell Um einen Vergleich zwischen beiden Theorien zu ermöglichen, soll nun ein kurzer Überblick über die Korrespondenztheorie der Wahrheit bei Bertrand Russell gegeben werden. Russell fragt nach der Bedeutung von Wahrheit und Falschheit, da eine Antwort auf diese Fragen es vielleicht auch ermöglichen könnte, herauszufinden, welche Meinungen wahr und welche falsch sind. Eine befriedigende Wahrheitstheorie muss nach Russell drei Bedingungen erfüllen: 1. Falschheit muss zulässig sein, 2. Wahrheit und Falschheit müssen Eigenschaften von Meinungen sein, und 3. Wahrheit und Falschheit sind ausschließlich von der Beziehung zu Dingen der Außenwelt abhängig. Wahrheit besteht auch bei Russell in einer Übereinstimmung zwischen Meinung und Tatsache 8. Die Frage ist nun, wie er die Begriffe Tatsache und Übereinstimmung ausbuchstabiert. Übereinstimmung kann laut Russell nicht in der Beziehung einer Meinung zu einem einzelnen Gegenstand der Außenwelt bestehen, da Falschheit dann nicht zulässig wäre und dies gegen die Anforderungen an eine befriedigende Wahrheitstheorie verstoßen würde. Eine falsche Meinung zu haben würde dann bedeuten, etwas über einen Gegenstand auszusagen, der nicht existiert. Eine Beziehung zu etwas, das nicht existiert, ist allerdings nicht möglich. Russell löst dieses Problem, indem er aufzeigt, dass Beziehungen nicht immer nur zwischen zwei Dingen bestehen können, sondern dass es auch mehrstellige Beziehungen gibt, so wie zum Beispiel die Beziehung zwischen, zu der mindestens drei Gegenstände gehören müssen. Die Beziehung, die beim Akt des Fürwahrhaltens entsteht, muss nach Russell ebenfalls mehr als zwei Glieder haben. Dabei besteht diese Beziehung allerdings nicht zu allen Gliedern einzeln, sondern zusammen. Bei dem Inhalt der Überzeugung handelt es sich also um eine komplexe Einheit 9. Das Urteilen oder Glauben besteht in der Beziehung zu einem solchen komplexen Ganzen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Hierbei wird also ein beurteilendes Subjekt zu den zu den beurteilenden Objekten in Beziehung gesetzt, die durch diese Beziehung eine komplexe Einheit bilden. Subjekt und Objekte stellen gemeinsam die Konstituentien 10 eines Urteils dar, die in einer 8 Russell, S Russell, S Ebd.

5 Wagner 4 eindeutig ausgerichteten, also geordneten, Beziehung zueinander stehen. Handelt es sich um eine wahre Meinung, so besteht das komplexe Ganze nicht nur durch die verbindende Beziehung des Urteilens, sondern auch durch eine Beziehung nur zwischen den beurteilten Objekten. Besteht diese Beziehung nicht ohne die Beziehung des Urteilens, so handelt es sich auch nicht unabhängig von dieser um ein komplexes Ganzes und daher um eine falsche Meinung, da es keine Tatsache gibt, zu der sie korrespondieren könnte. Daher sind Wahrheit und Falschheit auch keine immanenten Eigenschaften von Meinungen, da sie immer von äußeren Tatsachen abhängig sind. Somit sind alle drei Bedingungen, die Russell an eine Theorie der Wahrheit stellt, erfüllt. Vergleich zwischen den Theorien von William James und Bertrand Russell Um beide Theorien miteinander zu vergleichen, ist es sinnvoll, nach ihren wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu fragen. Gemeinsam ist ihnen die Auffassung, dass Wahrheit in der Übereinstimmung einer Meinung mit der Wirklichkeit besteht. Dies ist eine in der philosophischen Tradition sehr gängige These, die darüber hinaus unseren alltäglichen Intuitionen zur Frage Was ist Wahrheit? entspricht. Die unterschiedliche Ausbuchstabierung dieser These von James und Russell überwiegt die anfänglichen Gemeinsamkeiten allerdings sehr deutlich. Um dies zu verdeutlichen, sollen nun wesentliche Unterscheide der beiden Theorien genannt, und kurz erläutert werden. Bei William James hat Wahrheit den Charakter eines Ereignisses, während Russell Wahrheit als Eigenschaft von Meinungen ansieht. Es ist genau diese rationalistische Ansichtsweise, die James zutiefst ablehnt. Sie verkennt seiner Meinung nach, dass Wahrheit durch den Verifikationsprozess erzeugt wird und somit von ihm abhängig ist. Es kann sich also ihm zufolge gar nicht um eine statische Eigenschaft handeln, die von der Erkenntnis durch einen Urteilenden unabhängig ist. Russell betont dagegen deutlich, dass Wahrheit nichts mit dem Bewusstsein der Person zu tun 11 hat. Ein weiterer deutlicher Unterschied, den James selbst anspricht, ist die Veränderlichkeit von Wahrheit und Wirklichkeit in der pragmatischen Wahrheitstheorie. Sie geht, wie oben bereits erläutert, davon aus, dass der Verifikationsprozess nicht nur von irgendwelchen Tatsachen angestoßen wird, sondern durch die ihm nachfolgenden Handlungen selbst neue Tatsachen hervorbringt und somit 11 Russell, S. 72.

6 Wagner 5 neue verifizierbare Wahrheiten und damit neue Teile der Wirklichkeit schaffen kann. Wahrheit besteht dabei für den Moment des Urteilens, weswegen James falschen Überzeugungen, wie zum Beispiel überholten wissenschaftlichen Ansichten, für den Moment der Verifikation Wahrheit zugesteht, da sie sich nützlich in das System der bestehenden Wahrheiten einfügen ließen. 12 Diese Wahrheiten lassen sich allerdings verbessern, wenn sie durch neue Erfahrungen optimiert werden können. Bei Russell würde diese Ansicht auf großen Widerspruch stoßen. Wahrheit ist bei ihm nichts, was durch den Erkenntnisprozess verändert werden könnte, da sie von ihm unabhängig ist. Wahrheit als Eigenschaft von Meinungen besteht nach Russell aufgrund der Korrespondenz zu äußeren Tatsachen. Eine Wahrheit kann also nicht in irgendeiner Weise verändert oder verbessert werden. Sie kann lediglich erkannt werden oder nicht erkannt werden. Die Tatsache, dass James Wahrheit durch die Bedingung der Nützlichkeit in einen normativen Kontext stellt, wird von Russell ebenfalls abgelehnt, da Wahrheit für ihn ein rein epistemisches Problem darstellt. Die Korrespondenz einer Meinung zu einer Tatsache kann also nicht dadurch zustande kommen, dass die Existenz dieser Übereinstimmung nützliche Folgen für den Urteilenden hätte, so wie James es vorschlägt. Die Subjektivität des pragmatischen Wahrheitskriteriums nach James, muss von Russell strikt abgelehnt werden, da Wahrheit in seiner Theorie nur durch Übereinstimmung zu äußeren Tatsachen, auf die das urteilende Subjekt keinen Einfluss hat, entstehen kann. Sicherlich ließen sich noch weitere große Unterschiede zwischen den zwei Theorien aufzeigen. Da hier aber wesentliche Differenzen aufgewiesen worden sind, soll dies zur Verdeutlichung der Unterschiedlichkeit der beiden Ansätze genügen und nun abschließend beurteilt werden. Fazit Welche der beiden Theorien kann nun, vergleichend betrachtet, eher überzeugen? Die pragmatische Theorie von William James bei der eine Meinung wahr ist, wenn sie verifiziert werden kann und zwar dadurch, dass sie nützlich ist? Oder die Korrespondenztheorie der Wahrheit nach Bertrand Russell, bei der Wahrheit als Eigenschaft von Meinungen von äußeren Tatsachen abhängt und nicht von einem Verifikationsprozess? 12 Vgl. James, S. 50.

7 Wagner 6 Die Theorie von Russell entspricht eindeutig mehr unseren alltäglichen Intuitionen. Diese besagen zumeist, dass Wahrheit etwas Objektives ist, das unabhängig von der Erkenntnis des vernunftbegabten Subjekts besteht. Bei James hingegen wird Wahrheit zu etwas Subjektivem, das sich an normativen Maßstäben messen lassen muss und nur durch die Erkenntnis eines Urteilenden zustande kommt. Darüber hinaus ergeben sich in den Ausführungen von William James eine Reihe ernsthafter Probleme. Es ist widersprüchlich, dass ein Gedanke sich bereits in der Sammlung für wahre Gedanken befinden können soll, obwohl er noch nicht nützlich ist, wie James es ausführt. 13 Ein weiteres Problem auf das auch Russell hinweist, weswegen es hier angeführt werden soll, ist ein sich ergebender infiniter Regress. 14 Die Nützlichkeit einer Vorstellung, die entscheidend dafür ist, ob sie wahr genannt werden kann oder nicht, ist von den Konsequenzen ihrer Bewahrheitung abhängig. Ob diese als gut zu beurteilen sind, hängt allerdings wiederum von den jeweiligen Konsequenzen ihrer Bewahrheitung ab und so weiter. Der pragmatische Wahrheitsbegriff ist also nach Russells Kritik unpraktikabel, weil er zu einem infiniten Regress führt. Insgesamt muss die Theorie Russells überzeugender genannt werden. Sie ist weitaus konsistenter und entspricht eindeutig mehr unseren alltäglichen Intuitionen zum Wahrheitsbegriff. Auch wenn hier nur beispielhaft einige Probleme von James pragmatischer Wahrheitstheorie kurz angerissen wurden, ist ihre Schwäche vermutlich deutlich geworden. 13 Vgl. James, S. 44ff. 14 Vgl. Russell, Bertrand, William James, in: Skirbekk, Gunnar (Hrsg.), Wahrheitstheorien, Frankfurt am Main, 1977, S.61.

8 Wagner 7 Literatur James, William, Der Wahrheitsbegriff des Pragmatismus, in: Skirbekk, Gunnar (Hrsg.), Wahrheitstheorien, Frankfurt am Main, 1977, S Russell, Bertrand, Wahrheit und Falschheit, in: Skirbekk, Gunnar (Hrsg.), Wahrheitstheorien, Frankfurt am Main, 1977, S Russell, Bertrand, William James, in: Skirbekk, Gunnar (Hrsg.), Wahrheitstheorien, Frankfurt am Main, 1977, S

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