Ausbildungsstufe A Modul 4 Teil 2 Hygiene

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1 Ausbildungsstufe A Modul 4 Teil 2 Hygiene LRV Weißes Kreuz ONLUS Referat Ausbildung I Bozen Tel Fax Erstelldatum Version Lernziele Der Teilnehmer lernt: Definition und Ziel der Hygiene, Gefahren und Verbote Hygienemaßnahmen im Rettungsdienst und Krankentransport Persönliche Hygiene beachten Gängige Desinfektionen und Schutzmaßnahmen Erstelldatum Version

2 Hygiene Definition Der Begriff Hygiene kommt aus dem Griechischen und bedeutet Gesundheitslehre. Hygiene umfasst die: Ausbildung und Gesundheitserziehung Vorbeugung Gesundheitsüberwachung Erstelldatum Version Definitionen Infektion Von Infektion spricht man wenn ein Erreger in den Wirtsorganismus eindringt und sich dort vermehrt. Infektionskrankheit Von Infektionskrankheit ist die Rede, wenn nach Infektion auch die entsprechenden Symptome auftreten. Erstelldatum Version

3 Definitionen Erreger von Infektionskrankheiten Mikroorganismen (z.b. Bakterien, Viren), die eine Infektionskrankheit auslösen können. Kontamination Kontakt zwischen einem Mikroorganismus und einem Gegenstand, Material oder Oberfläche). Erstelldatum Version Definitionen Ansteckungsart Damit bezeichnet man die Übertragungsart der Infektionskrankheit. Verletzungen: Nadelstich Wunde Wunde: Blut Niesen: Tröpfchen Sekret: Speichel Kontakt: Ausscheidungsprodukte, Erbrochenes, Urin und Stuhl Erstelldatum Version

4 Vorbeugende Maßnahmen Schutzimpfung des Personals und deren Überwachung Sicheres Arbeitsverhalten Handhygiene Benutzung der persönlichen Schutzkleidung Korrekte Entsorgung von Gefahrstoffen Umgehende Meldung bei Kontamination mit biologischem Material Erstelldatum Version Schutzkleidung Vorhandene Schutzkleidung: Handschuhe Mundschutz Schutzanzug (zum Schutz vor Kontamination der Kleidung!) Schutzbrille Überschuhe Ev. Arbeitshandschuhe Erstelldatum Version

5 Persönliche Hygiene Körperpflege Waschen / Duschen Wechseln der Leibwäsche Pflege der Haare Pflege der Fingernägel Desinfektion der Hände Tragen von Schmuckstücken im Dienst vermeiden Erstelldatum Version Körperpflege Duschen sollte Baden vorgezogen werden Vorrichtungen in den Sektionen nutzen Das tägliche Waschen der Haare ist anzuraten Langes Haar muss während der Dienstzeit zusammengebunden werden Erstelldatum Version

6 Fingernägel Um die Verletzungsgefahr von Patienten beim Umlagern zu vermindern und das Ansammeln von Schmutzpartikeln und Mikroorganismen unter den Nägeln sowie das Durchstechen von Schutzhandschuhen zu vermeiden, sind die Fingernägel des Personals im Rettungsdienst stets kurz zu halten. Erstelldatum Version Handhygiene Hände mit Wasser und Reinigungsmittel waschen (Flüssigseife) auch wenn man Handschuhe getragen hat Zum Abtrocknen der Hände Einwegtücher verwenden Desinfektionsmittel verwenden, einreiben und trocknen lassen Erstelldatum Version

7 Hautschutz Generell sollen Hautschutzmittel vor Dienstbeginn und nach jedem Händewaschen benutzt werden, denn jede Hautreinigung belastet die Haut. Erstelldatum Version Die Dienstkleidung Bekleidung Ist in der Dienststelle anzuziehen und ist bei Verschmutzung und Kontamination zu wechseln. Sie muss im Einsatz möglichst geschlossen und vollständig getragen werden. Darf nicht zuhause gewaschen werden. Sicherheitsschuhe müssen Geschlossen und knöchelhoch getragen werden Stets sauber gehalten und desinfiziert werden. Erstelldatum Version

8 Schmuck Es sollte im Dienst kein Schmuck getragen werden da.. Infektionsgefährdung durch Keimverschleppung besteht Verletzungsgefahr erheblich ist. Erstelldatum Version Gesundheitsvorsorge persönlicher Impfschutz überprüfen des Gesundheitszustandes regelmäßige ärztliche Untersuchung Erstelldatum Version

9 Keimverschleppung DENKE AUCH AN KONTAKTPERSONEN Angehörige Mitarbeiter andere Patienten Erstelldatum Version Hygiene Verbote Im Fahrzeug gilt striktes Verbot für: Rauchen Essen Trinken Erstelldatum Version

10 Desinfektion Zerstörung der Krankheitserreger mit physikalischen Mitteln (Wärme) oder chemischen Mitteln (Desinfektionsmittel)! Desinfektionsmittel: Stoffe, die Krankheitserreger zerstören Sterilisierung: Absolute Abtötung aller vorhandenen Mikroorganismen Erstelldatum Version Grundlagen der Gerätedesinfektion 1): 2): 3): 4): Grobe Verschmutzung mit Einmalhandschuhen entfernen Desinfizieren eventuell zusätzlich Reinigen Korrekt entsorgen (Sondermüll) Erstelldatum Version

11 Desinfektion Fahrer- / Patientenraum: täglich bei Dienstende oder -anfang (Wischdesinfektion) bei Bedarf öfters (z. B. je nach Witterung) Trage / Stuhl: nach jedem Patientenkontakt Bezüge: Wechseln nach jedem Patientenkontakt Geräte: bei Bedarf Erstelldatum Version Desinfektionsmittel Bei Verdünnungen immer kaltes Wasser und Messgefäße zur genauen Dosierung verwenden (zuerst Wasser und dann Lösung hinzufügen) Die vorgeschriebenen Konzentrationen an Desinfektionsmittel keinesfalls über- oder unterschreiten Einwirkzeit beachten Verfallsdatum oder Herstelldatum der Lösung angeben Erstelldatum Version

12 Desinfektionsmittel Aniosgel 85 NPC Händedesinfektion Surfanios Limone Wischdesinfektion (Oberflächen + Geräte) Steradrox Instrumente z. B. Beatmungsbeutel Das Desinfektionsmittel muss in der angegebenen Konzentration verwendet werden. Erstelldatum Version Aniosgel 85 NPC Pur verwenden, 3 ml einreiben und einwirken lassen Erstelldatum Version

13 1. Handfläche auf Handfläche 2. Handfläche und Handrücken 3. Mit verschränkten Fingern 4. Fingeraußenseite 5. Daumen 6. Fingerspitzen Erstelldatum Version Surfanios Limone 0,25%ige Lösung = 20 ml auf 8 l Wasser Schutzbrillen- und Handschuhpflicht bei Verdünnung und Anwendung Mit TNT Tuch Flächen und Geräte abwischen Einwirkzeit beachten und nicht nachspülen Haltbarkeit 24 Stunden im Kübel / 7 Tage in der Sprühflasche Erstelldatum Version

14 Steradrox 1 Messbecher / 1 Liter 10 min Einwirkzeit Erstelldatum Version

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