Myositis - Erfahrungen mit Immunglobulintherapie

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Myositis - Erfahrungen mit Immunglobulintherapie"

Transkript

1 Myositis - Erfahrungen mit Immunglobulintherapie Dr. med. S. Geisenhof Klinikum Dritter Orden, München Städtisches Klinikum München - Klinikum Schwabing 1

2 Portkatheter - Was ist das? Reservoir (Port) dauerhaft in subkutaner Tasche unterhalb des Schlüsselbeins; dünner Katheter führt in die Obere Hohlvene In der Regel kleiner chirurgischer Eingriff, ambulant und in lokaler Betäubung möglich 2 Quelle: Klinik Dr. Hanc

3 Portkatheter - wann und warum? Komplikationen einer peripheren Infusionstherapie: Schädigung der oberflächlichen /tiefen Armvenen schmerzhafte Thrombophlebitiden (Venenentzündungen) Obliterationen (Verschluss) Schwellungen und Paravasate (Einfließen der Infusionsflüssigkeit in das umliegende Gewebe) Bei schwieriger Gefäßanatomie 3

4 Portkatheter - Vorteilee Sicherer Zugang für Blutentnahmenn und/oder Infusionstherapie Schonung der peripheren Venen Risikofreie und beliebig wiederholb bare Punktion möglich 4

5 Portkatheter - Nachteile/Komplikationen Infektionen (0,8-7,5%): häufigste Komplikation und Ursache für Portexplantation Druckstellen und lokale Infektionen Paravasate: Austreten von Flüssigkeit in die umliegende Umgebung Katheterverschluss (Okklusion) Venenthrombosen; seltene Komplikation Lungenembolie Quellen: M. L. Brenziger, R. Klapdor: Portsysteme: Indikation, Implanatation, Pflege, Komplikationen und ihre Behandlung; Universitätsklinikum Jena-zentrum für Radiologie: Portimplantation; U. Teichgräber et.al: Portsysteme als integraler Bestandteil von Chemotherapien; Dtsch. Arztebl. Int

6 Immunglobulintherapie - Was ist das? Intravenöse polyvalente Immunglobuline (IVIG): Aufgereinigte, gepoolte polyklonale Antikörper aus einer großen Anzahl von gesunden Spendern (>1000) Historisches: erster Behandlungserfolg bei idiopathischer Thrombozytopenie (Imbach, 1981) in der Neurologie erste IVIG Therapien 1988, erste Studien ab 1992 neueres Feld: Alzheimer 6

7 Immunglobulintherapie - Was ist das? Eingesetzt bei einer Vielzahl an Erkrankungen: primäre und sekundäre Immundefekte hämatologische und onkologische Erkrankungen Immunmodulationstherapie bei Autoimmun-oder entzündlichen Erkrankungen 7

8 Immunglobulintherapie - Was ist das? Wirkung auf das Immunsystem auf verschiedenen Ebenen Dosierung: ca. 2g/kg Körpergewicht (entspricht ca. 3-facher Menge Gesamt-IgG) Kosten ca. 60 Euro pro Gramm Wirkungseintritt nach ca. 9 Tagen, Maximum nach 4-6 Wochen 8

9 Immunglobulintherapie - Unterschiedlich Nebenwirkungen und vom Präparat ab bhängig Insgesamt sehr gute Verträglichkeit Allergische/anaphylaktische Reaktionen (3%-15%): meist selbstlimitierend, leicht bis moderat Kopfschmerzen (5%-50%) Grippale Symptome: Schüttelfrost, Muskelschmerzen Herzrasen Übelkeit Hautreaktionen 9

10 Immunglobulintherapie - Seltene Nebenwirkungen: II Thorakales Engegefühl Anstieg der Leberwerte akute Tubulusnekrose (gehäuft bei vorbestehender Nierenschädigung und Volumenmangel) Sehr seltene Nebenwirkungen: Meningitis, Enzepahlopathie vaskuläre Ereignisse (Infarkt, Thrombose) Infektionen (Risiko sehr gering durch Spenderauswahl und Aufbereitung) Lungenödem 10

11 Immunglobulintherapie - was muss beachtet werden: Infusion soll langsam gestartet und graduell erhöht werden auf die vom Patient maximal tolerierte Geschwindigkeit Infusion dauert meist mehrere Stunden, eine Pflegekraft kontrolliert die Vitalparameter und mögliche Reaktionen Monitoring: Leberwerte, Nierenwerte, Blutbild Quellen: Hauke Schneider: Immunglobulintherapie in der Neurologie, Neurologische Uniklinik Dresden; 2008 D. Anderson et al. Guidlines on the Use of Intravenous Immune Globulin for Hematologic conditions 2007 L.J. Vaughan et al. IVG Therapy-The Myositis Association; www. Myositis.org 11

Portversorgung: Ernährung Schmerzbehandlung.

Portversorgung: Ernährung Schmerzbehandlung. Wenn zur Symptomkontrolle in der Palliativversorgung hochindividualisierte und komplexe Arzneimittel & Ernährungs- formen eingesetzt werden, stehen wir, die Pflegefachkräfte vor Herausforderungen. Wenn

Mehr

ausschließen. Keine Impfung mit Lebendimpfstoffen. Kombinationstherapie mit MTX. Nicht mit TNF-Alpha-Blockern kombinieren.

ausschließen. Keine Impfung mit Lebendimpfstoffen. Kombinationstherapie mit MTX. Nicht mit TNF-Alpha-Blockern kombinieren. Abatacept (Blocker der T- Lymphozyten Aktivierung) Orencia 10 mg pro kg Körpergewicht zur intravenösen Infusion. Wiederholung nach 2 und 4 Wochen, dann alle 4 Lebendimpfstoffen. Kombinationstherapie mit

Mehr

IgPro10 (Privigen ) erhält EU-Zulassung zur Therapie der Chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP)

IgPro10 (Privigen ) erhält EU-Zulassung zur Therapie der Chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP) P R E S S E I N F O R M A T I O N IgPro10 (Privigen ) erhält EU-Zulassung zur Therapie der Chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP) Hattersheim, 15. April 2013 Die Europäische

Mehr

Tiefe Venenthrombose. Ein kleiner Ratgeber für Patienten und Angehörige

Tiefe Venenthrombose. Ein kleiner Ratgeber für Patienten und Angehörige Tiefe Venenthrombose Ein kleiner Ratgeber für Patienten und Angehörige Liebe Patientin, lieber Patient! Sie haben diese Broschüre von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bekommen. Sie soll Ihre möglichen Fragen

Mehr

Jahresbilanz % 1: Sonographische Untersuchung der extremitätenver- und entsorgenden Gefäße mittels CW-Doppler

Jahresbilanz % 1: Sonographische Untersuchung der extremitätenver- und entsorgenden Gefäße mittels CW-Doppler Jahresbilanz 2013 Im Jahr 2013 haben wir 20.353 Patienten in unserer Praxis behandelt. Dabei wurden von diesen 29,9% an den Arterien und 70,1% an den Venen untersucht. Untersuchung der Patienten 1 2 1

Mehr

Infektionen, insbesondere Tuberkulose, ausschließen. Keine Impfung mit Lebendimpfstoffen. Kombination mit MTX empfohlen.

Infektionen, insbesondere Tuberkulose, ausschließen. Keine Impfung mit Lebendimpfstoffen. Kombination mit MTX empfohlen. Abatacept (Blocker der T- Lymphozyten Aktivierung) Orencia 10 mg pro kg Körpergewicht zur intravenösen Infusion. Wiederholung nach 2 und 4 Wochen, dann alle 4 Lebendimpfstoffen. Kombinationstherapie mit

Mehr

DGKS Gertraud Edelbacher

DGKS Gertraud Edelbacher DGKS Gertraud Edelbacher Onkologische Fachkraft Stationsleitung 1. Med. Abteilung/Ambulanz (Diabetes, Nephrologie, Hämato-Onkologie) Universitätsklinikum St. Pölten 1. Med. Ambulanz Hämato Onkologie heute

Mehr

Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab

Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab 5 Jahren und Jugendlichen Voraussetzungen für Selbstmedikation

Mehr

Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben?

Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben? Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben? 1.1 Angefragte Untersuchungs- und Behandlungsmethode (Kurzbezeichnung

Mehr

Thrombozytopenie: Wann transfundieren?

Thrombozytopenie: Wann transfundieren? Thrombozytopenie: Wann transfundieren? Heiko Rühl Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin Universitätsklinikum Bonn IAKH Jahreskongress 2013 Thrombozytopenie: Wann transfundieren?

Mehr

Tumorkonferenz der Niedergelassenen Onkologen für Niedergelassene. 8. April Thrombozytenbedingte Blutungsneigung und Therapiemöglichkeiten

Tumorkonferenz der Niedergelassenen Onkologen für Niedergelassene. 8. April Thrombozytenbedingte Blutungsneigung und Therapiemöglichkeiten Tumorkonferenz der Niedergelassenen Onkologen für Niedergelassene 8. April 2008 Thrombozytenbedingte Blutungsneigung und Therapiemöglichkeiten Prof. Dr. Abdulgabar Salama Universitätsklinikum Charité Institut

Mehr

INDIKATIONEN Die TITAN-Port-Katheter Systeme ermöglichen einen wiederholten Zugang zum Gefäßsystem z.b.

INDIKATIONEN Die TITAN-Port-Katheter Systeme ermöglichen einen wiederholten Zugang zum Gefäßsystem z.b. TITANPORT D- einlumig INDIKATIONEN Die TITAN-Port-Katheter Systeme ermöglichen einen wiederholten Zugang zum Gefäßsystem z.b. primär als Alternative bei Versagen anderer Zugangswege zur längerfristigen

Mehr

Thromboseneigung Hämostasikum München. Patientenetikett. Liebe Patientin, lieber Patient,

Thromboseneigung Hämostasikum München. Patientenetikett. Liebe Patientin, lieber Patient, Hämostasikum München Priv.-Doz. Dr. med. Christian M. Schambeck Laborarzt, Hämostaseologie Haderunstr. 10-81375 München Tel.: (089) 520 4616-0 E-Mail: info@haemostasikum.de Internet: www.haemostasikum.de

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Wichtige sicherheitsrelevante Informationen für. Patienten. zur Behandlung mit Soliris bei refraktärer gmg. Patienten.

Wichtige sicherheitsrelevante Informationen für. Patienten. zur Behandlung mit Soliris bei refraktärer gmg. Patienten. Patienten refraktäre gmg Wichtige sicherheitsrelevante Informationen für Patienten zur Behandlung mit Soliris bei refraktärer gmg behördlich genehmigtes Schulungsmaterial Diese Informationsbroschüre zur

Mehr

Venöse Interventionen: PICC, Miniport oder Port die Qual der Wahl?

Venöse Interventionen: PICC, Miniport oder Port die Qual der Wahl? Venöse Interventionen: PICC, Miniport oder Port die Qual der Wahl? Joachim Wagner Vivantes Gefäßzentrum Institute für Radiologie und interventionelle Therapie Vivantes Klinika Am Urban, im Friedrichshain

Mehr

INDIKATIONEN Der TITAN-PORT APH ermöglicht einen wiederholten Gefäßzugang zur Apherese.

INDIKATIONEN Der TITAN-PORT APH ermöglicht einen wiederholten Gefäßzugang zur Apherese. INDIKATIONEN Der TITAN-PORT APH ermöglicht einen wiederholten Gefäßzugang zur Apherese. Der Vorteil liegt in der Anwendung eines geschlossenen Systems mit geringerer Infektionsrate und längerer Verweildauermöglichkeit.

Mehr

Magen-Darm-Trakt und Sjögren-Syndrom 7. Deutscher Sjögren Tag,

Magen-Darm-Trakt und Sjögren-Syndrom 7. Deutscher Sjögren Tag, Magen-Darm-Trakt und Sjögren-Syndrom 7. Deutscher Sjögren Tag, 08.03.2008 Dr. med. J. Rosendahl Department für Innere Medizin Medizinische Klinik & Poliklinik II Übersicht I -Speiseröhre - Schluckstörungen

Mehr

PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Basistherapie mit Abatacept

PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Basistherapie mit Abatacept PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Basistherapie mit Abatacept Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Sie leiden an einer chronischen Polyarthritis (Rheumatoiden Arthritis). Ihr

Mehr

Inhalt. Impressum. Herausgeber imland GmbH Lilienstraße 20-28, Rendsburg Verantwortlich für den Inhalt Dr. med.

Inhalt. Impressum. Herausgeber imland GmbH Lilienstraße 20-28, Rendsburg  Verantwortlich für den Inhalt Dr. med. Schmerztherapie Inhalt Perioperative Schmerztherapie...3 Akutschmerzteam...3 Ambulante onkologische Schmerztherapie...6 Schmerzambulanz...6 Unser Team...7 Kontakt/Lageplan...8 Impressum Herausgeber imland

Mehr

Informationen für Brustkrebspatientinnen. Prävention l Akut l Reha l Pflege. MediClin Ein Unternehmen der Asklepios Gruppe

Informationen für Brustkrebspatientinnen. Prävention l Akut l Reha l Pflege. MediClin Ein Unternehmen der Asklepios Gruppe Informationen für Brustkrebspatientinnen Prävention l Akut l Reha l Pflege MediClin Ein Unternehmen der Asklepios Gruppe Hochspezialisierte und moderne strahlentherapeutische Versorgung für Brustkrebspatientinnen

Mehr

Gerinnungsstörungen in der Praxis. Dr. med. E. Bächli

Gerinnungsstörungen in der Praxis. Dr. med. E. Bächli Gerinnungsstörungen in der Praxis Dr. med. E. Bächli Gerinnungsstörungen Blutungsneigung Abklären? Blutungstyp Wann? Anamnese Was? Anamnese Wie? Test Thromboseneigung Abklären? welchen Patienten Wann?

Mehr

Gefäßzugänge bei Intensivpatienten

Gefäßzugänge bei Intensivpatienten Gefäßzugänge bei Intensivpatienten Folie Nr. 1 Gefäßzugänge bei Intensivpatienten Zentraler Venenkatheter Shaldonkatheter Demerskatheter Shunt (arterio-venös) Port Venöse Schleuse Folie Nr. 2 Zentraler

Mehr

PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Therapie mit Cyclophosphamid

PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Therapie mit Cyclophosphamid PATIENTENAUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG zur Therapie mit Cyclophosphamid Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Sie leiden unter einer schwerwiegenden entzündlichen Erkrankung des rheumatischen

Mehr

Das unterschätzte Problem

Das unterschätzte Problem Mangelernährung im Alter Das unterschätzte Problem Bonn (13. September 2012) - Bei der Diskussion um die Ernährung geht es häufig um Übergewicht und seine schädlichen Folgen für Herz, Kreislauf und Gelenke.

Mehr

Therapie mit Opiaten beim Rückenschmerz Sinn oder Unsinn? Adrian Forster, Klinik St. Katharinental, Diessenhofen

Therapie mit Opiaten beim Rückenschmerz Sinn oder Unsinn? Adrian Forster, Klinik St. Katharinental, Diessenhofen Therapie mit Opiaten beim Rückenschmerz Sinn oder Unsinn? Adrian Forster, Klinik St. Katharinental, Diessenhofen WHO-Stufenschema der Schmerztherapie (Für Schmerztherapie bei Tumorerkrankungen entwickelt)

Mehr

Biologika trotz Nebenwirkungen sicher anwendbar

Biologika trotz Nebenwirkungen sicher anwendbar Zielgenaue Medikamente gegen Rheuma Biologika trotz Nebenwirkungen sicher anwendbar Köln (23. September 2009) Biotechnologische Medikamente gegen Rheuma sogenannte Biologika lindern nicht nur die Krankheit

Mehr

Thromboseneigung Hämostasikum München. Patientenetikett. Liebe Patientin, lieber Patient,

Thromboseneigung Hämostasikum München. Patientenetikett. Liebe Patientin, lieber Patient, Hämostasikum München Priv.-Doz. Dr. med. Christian M. Schambeck Laborarzt, Hämostaseologie Haderunstr. 10-81375 München Tel.: (089) 520 4616-0 E-Mail: info@haemostasikum.de Internet: www.haemostasikum.de

Mehr

Standardisierte Portanlagen, Indikation und Komplikation aus Chirurgensicht 5. GHD Symposium Portkatheter & krankheitsbedingte Mangelernährung

Standardisierte Portanlagen, Indikation und Komplikation aus Chirurgensicht 5. GHD Symposium Portkatheter & krankheitsbedingte Mangelernährung Standardisierte Portanlagen, Indikation und Komplikation aus Chirurgensicht 5. GHD Symposium Portkatheter & krankheitsbedingte Mangelernährung 18.09.2013 in Bremen R.Hennes Gliederung Bedeutung von Portkatheter-Systemen

Mehr

Herzlich Willkommen zum

Herzlich Willkommen zum Herzlich Willkommen zum 1 Chronisch entzündliche Darmerkrankungen Medikamentöse Therapie Dr. M. Geppert SHG MC-CU 17.05.2013 Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sind: Morbus Crohn Colitis

Mehr

Antrag bei der Krankenkasse Zur Übernahme der Behandlungskosten - Off Label Therapie bei Uveitis - Patient:, geb. Datum:

Antrag bei der Krankenkasse Zur Übernahme der Behandlungskosten - Off Label Therapie bei Uveitis - Patient:, geb. Datum: Antrag bei der Krankenkasse Zur Übernahme der Behandlungskosten - Off Label Therapie bei Uveitis - Patient:, geb. Datum: Augen-Diagnosen (bitte alle auflisten): Uveitis bekannt seit: Symptome durch die

Mehr

Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen Diagnose

Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen Diagnose Morbus Fabry - Niereninsuffizienz Kardiomyopathie Neurologische Störungen - Vom unklaren Sympto Morbus Fabry Niereninsuffizienz Kardiomyopathie Neurologische Störungen Vom unklaren Symptomkomplex zur ganzheitlichen

Mehr

Leiden Sie an Krampfadern? Patienteninformation. ELVeS Radial Minimal-invasive Lasertherapie bei Krampfadern

Leiden Sie an Krampfadern? Patienteninformation. ELVeS Radial Minimal-invasive Lasertherapie bei Krampfadern Leiden Sie an Krampfadern? Patienteninformation ELVeS Radial Minimal-invasive Lasertherapie bei Krampfadern Leiden Sie an schweren Beinen oder sichtbaren Venen? Bis zu 40 % der Frauen und 20 % der Männer

Mehr

Thrombosebehandlung Thromboseprävention. Einfach Clexane

Thrombosebehandlung Thromboseprävention. Einfach Clexane Thrombosebehandlung Thromboseprävention Einfach Clexane Prävention der tiefen Venenthrombose Patient mit hohem Risiko 1x/Tag Grosse orthopädische Chirurgie 1,2 Chirurgie mit Risikofaktor (z. B. Onkochirurgie)

Mehr

Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Ciclosporin

Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Ciclosporin Praxis Dr. Ralph von Kiedrowski Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Ciclosporin Liebe Patientin, lieber Patient, dieses Informationsblatt soll Ihnen die vorgesehene Behandlung mit Ciclosporin-

Mehr

Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Ustekinumab

Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Ustekinumab Praxis Dr. Ralph von Kiedrowski Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Ustekinumab Liebe Patientin, lieber Patient, dieses Informationsblatt soll Ihnen die vorgesehene Behandlung mit Ustekinumab

Mehr

Aktuelle Aspekte der PARP-Inhibition: Wer profitiert, wer nicht?

Aktuelle Aspekte der PARP-Inhibition: Wer profitiert, wer nicht? Ovarialkarzinom State of the Art AGO-Symposium Aktuelle Aspekte der PARP-Inhibition: Wer profitiert, wer nicht? Pauline Wimberger Klinik und Poliklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Technische Universität

Mehr

NEUROLOGIE UND NEUROLOGISCHE FRÜHREHABILITATION

NEUROLOGIE UND NEUROLOGISCHE FRÜHREHABILITATION NEUROLOGIE UND NEUROLOGISCHE FRÜHREHABILITATION LIEBE PATIENTIN, LIEBER PATIENT, unsere Klinik gliedert sich in den Akutbereich, in dem sämtliche neurologische Krankheitsbilder behandelt werden, in die

Mehr

Risikofaktoren für eine ernsthafte Wirbelsäulenerkrankung

Risikofaktoren für eine ernsthafte Wirbelsäulenerkrankung Risikofaktoren für eine ernsthafte Wirbelsäulenerkrankung Anamnese Alter 55 Trauma Bekannter Tumor Fieber Gewichtsverlust Nachtschmerzen Inkontinenz Sensibilitätsstörung perianal / Gesäss Neurologisches

Mehr

HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Mesotherapie. Anti-Aging Faltenbehandlung Cellulite Dehnungsstreifen Haarausfall.

HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER. Mesotherapie. Anti-Aging Faltenbehandlung Cellulite Dehnungsstreifen Haarausfall. HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER Mesotherapie Anti-Aging Faltenbehandlung Cellulite Dehnungsstreifen Haarausfall www.haut-und-laser-zentrum.de Liebe Patientinnen, liebe Patienten, die Mesotherapie ist

Mehr

Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab

Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Bisphosphonate und der RANKL-Antikörper Denosumab Bisphosphonate und RANKL-Antikörper Denosumab Versionen bis 2010: Diel / Jackisch /

Mehr

IMPACT. IMmunoglobulins Purified for Anti- Cancer Therapy

IMPACT. IMmunoglobulins Purified for Anti- Cancer Therapy IMPACT IMmunoglobulins Purified for Anti- Cancer Therapy Bis zu 3% der Blutspender besitzen Plasma mit starker zytotoxischer Wirkung gegen bestimmte Tumore. Die tumorspezifische, zytotoxische Wirkung basiert

Mehr

Institut für Onkologie/Hämatologie. Onkologie KSB Brugg. Kantonsspital Baden

Institut für Onkologie/Hämatologie. Onkologie KSB Brugg.  Kantonsspital Baden Institut für Onkologie/Hämatologie Onkologie KSB Brugg www.ksb.ch/brugg Kantonsspital Baden Liebe Patientin, lieber Patient Willkommen am Standort Brugg Fortschritte in der Medizin machen es möglich,

Mehr

Narren atemlos. Alltägliche Maskeraden oder das Spektrum unterer Atemwegsinfektionen. 22. St.Galler Infekttag Eva Lemmenmeier

Narren atemlos. Alltägliche Maskeraden oder das Spektrum unterer Atemwegsinfektionen. 22. St.Galler Infekttag Eva Lemmenmeier Narren atemlos Alltägliche Maskeraden oder das Spektrum unterer Atemwegsinfektionen 22. St.Galler Infekttag Eva Lemmenmeier Definition Pneumonie Akute Erkrankung mit Husten und einem der folgenden Symptome

Mehr

TIME IS BRAIN! Aktuelles zur Schlaganfallbehandlung. Marianne Dieterich Klinik und Poliklinik für Neurologie

TIME IS BRAIN! Aktuelles zur Schlaganfallbehandlung. Marianne Dieterich Klinik und Poliklinik für Neurologie TIME IS BRAIN! Aktuelles zur Schlaganfallbehandlung Marianne Dieterich Klinik und Poliklinik für Neurologie Interdisziplinäres Schlaganfallzentrum München (Ludwig-Maximilians-Universität München, Standort

Mehr

Schmerz Schmerzursachen Schmerztherapie

Schmerz Schmerzursachen Schmerztherapie Klinik für Palliativmedizin Schmerz Schmerzursachen Schmerztherapie Dr. med. Sonja Hiddemann Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin Klinik für Palliativmedizin der RWTH Aachen 4.10.2016 Was istschmerz?

Mehr

Individuelle Therapieentscheidungen im Brustzentrum - zwischen Erfahrung und Laboranalyse -

Individuelle Therapieentscheidungen im Brustzentrum - zwischen Erfahrung und Laboranalyse - Individuelle Therapieentscheidungen im Brustzentrum - zwischen Erfahrung und Laboranalyse - Franz Edler von Koch Klinikum Dritter Orden Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Brustzentrum Gynäkologisches

Mehr

Autoimmune Lebererkrankungen

Autoimmune Lebererkrankungen Autoimmune Lebererkrankungen Arzt-Patienten-Seminar der YAEL-Stiftung 27. Juni 2009 Dr. med. Christina Weiler-Normann I. Medizinische Klinik und Poliklinik Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Autoimmune

Mehr

Bei schmerzhaften Entzündungen im Mund und Rachen

Bei schmerzhaften Entzündungen im Mund und Rachen Bei schmerzhaften Entzündungen im Mund und Rachen Eine Entzündung ist an sich keine Krankheit, sondern die Reaktion des Gewebes auf eine Schädigung von außen oder innen, wie z.b. Verletzungen oder Infektionen

Mehr

22. Onkologisches Symposium Große Fortschritte in der Leukämietherapie

22. Onkologisches Symposium Große Fortschritte in der Leukämietherapie 22. Onkologisches Symposium - 21.01.2017 Große Fortschritte in der Leukämietherapie Prof. Dr. Wolfgang Herr Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III - Hämatologie und intern. Onkologie Leukämien (Patienten

Mehr

Aktuelles therapeutisches Vorgehen bei Multipler Sklerose. Dr. J. Gößling Vortrag Bremen

Aktuelles therapeutisches Vorgehen bei Multipler Sklerose. Dr. J. Gößling Vortrag Bremen Aktuelles therapeutisches Vorgehen bei Multipler Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe Dauerhafte Immunmodulation/ - suppression Basistherapie Eskalationstherapie Symptomatische

Mehr

Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus"

Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus Aus der Forschergruppe Diabetes e.v. am Helmholtz Zentrum München Vorstand: Professor Dr. med. Oliver Schnell Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit

Mehr

Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe

Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber

Mehr

Implantation eines ICD- oder CRT-Systems

Implantation eines ICD- oder CRT-Systems Implantation eines ICD- oder CRT-Systems Patient: Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, bei Ihnen ist die Implantation eines ICD- (implantierbarer Kadioverter- Defibrillator) oder CRT-(cardiale

Mehr

Das multiple Myelom Allgemeine Grundlagen. Dr. med. Christian Taverna Leitender Arzt Onkologie

Das multiple Myelom Allgemeine Grundlagen. Dr. med. Christian Taverna Leitender Arzt Onkologie Das multiple Myelom Allgemeine Grundlagen Dr. med. Christian Taverna Leitender Arzt Onkologie Inhalt Was ist ein multiples Myelom? Welches sind mögliche Symptome? Welche Untersuchungen sind notwendig?

Mehr

Onkologische Notfälle. T. Decker

Onkologische Notfälle. T. Decker Onkologische Notfälle T. Decker Gibt es einen onkologischen Notfall? Was ist ein onkologischer Notfall? Für den Patienten: Die Diagnose (mit allen Konsequenzen) Für Ärzte: Situationen, die ein sofortiges

Mehr

Klinik für Nuklearmedizin - Universitätsklinikum Aachen

Klinik für Nuklearmedizin - Universitätsklinikum Aachen - Universitätsklinikum Aachen Patienteninformation über die Radiopeptidtherapie Zweck der Behandlung Die neuroendokrinen Tumorzellen besitzen spezielle Rezeptoren an ihrer Oberfläche, die als Andockstelle

Mehr

Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie

Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie Bakterielle Infektionen und Pneumocystis jirovecii Pneumonie - Prophylaxe Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber

Mehr

Krampfadern (Varizen)

Krampfadern (Varizen) Krampfadern (Varizen) Liebe Patientin, lieber Patient, in unserer Spezialbroschüre Krampfadern finden Sie umfassende Informationen zu diesem Thema. Wir bieten Ihnen eine individuelle Diagnose und eine

Mehr

Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Methotrexat

Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Methotrexat Praxis Dr. Ralph von Kiedrowski Patienteninformation zur Behandlung der Psoriasis mit Methotrexat Liebe Patientin, lieber Patient, dieses Informationsblatt soll Ihnen die vorgesehene Behandlung mit Methotrexat

Mehr

DOKUMENTATIONSBLOCK LABOR DOKUMENTATION VON LABORKONTROLLEN ZUR FUMADERM -THERAPIE

DOKUMENTATIONSBLOCK LABOR DOKUMENTATION VON LABORKONTROLLEN ZUR FUMADERM -THERAPIE DOKUMENTATIONSBLOCK LABOR DOKUMENTATION VON LABORKONTROLLEN ZUR FUMADERM -THERAPIE HANDHABUNG VON LABORWERTVERÄNDERUNGEN Bitte beachten Sie ergänzend auch die Angaben in der Fachinformation.4 MONITORING

Mehr

remittierender Multipler Sklerose

remittierender Multipler Sklerose PLEGRIDY : Erstes pegyliertes Interferon alle 2 Wochen s.c. für erwachsene Patienten mit schubförmig r PLEGRIDY Erstes pegyliertes Interferon alle 2 Wochen s.c. für erwachsene Patienten mit schubförmig

Mehr

Antibiotika in der Oralchirurgie/MKG-Chirurgie und Zahnheilkunde Winnie Pradel

Antibiotika in der Oralchirurgie/MKG-Chirurgie und Zahnheilkunde Winnie Pradel Antibiotika in der Oralchirurgie/MKG-Chirurgie und Zahnheilkunde Winnie Pradel Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Dr. G. Lauer) Trends in der Medizin/Zahnmedizin:

Mehr

Gebärmuttermyome. Behandlung ohne Operation durch Embolisationstherapie. Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Gebärmuttermyome. Behandlung ohne Operation durch Embolisationstherapie. Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Gebärmuttermyome Behandlung ohne Operation durch Embolisationstherapie Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Inhalt Embolisationstherapie

Mehr

Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten PD Dr.med. Andreas Himmelmann PD Dr.med. Andreas Himmelmann

Mehr

Patientenaufklärung. P. Knebel

Patientenaufklärung. P. Knebel Patientenaufklärung P. Knebel Klinisches Studienzentrum Chirurgie Klinisches Studienzentrum Chirurgie 3 Prüfärzte 1 Rotationsarzt 8 Study Nurses 1 Sekretariatsstelle Klinisches Studienzentrum Chirurgie

Mehr

Therapie von Patienten über 65 Jahren mit fortgeschrittener chronischer lymphatischer Leukämie mit Fludarabin versus Chlorambucil

Therapie von Patienten über 65 Jahren mit fortgeschrittener chronischer lymphatischer Leukämie mit Fludarabin versus Chlorambucil CLL5-Protokoll der deutschen CLL-Studiengruppe 15 Therapie von Patienten über 65 Jahren mit fortgeschrittener chronischer lymphatischer Leukämie mit Fludarabin versus Chlorambucil - CLL5-Protokoll der

Mehr

Immunglobulin- Substitution und Impfungen. bei Patienten mit Immundefekten Dr. med. Johannes Schelling, KUNO Regensburg

Immunglobulin- Substitution und Impfungen. bei Patienten mit Immundefekten Dr. med. Johannes Schelling, KUNO Regensburg Immunglobulin- Substitution und Impfungen bei Patienten mit Immundefekten Dr. med. Johannes Schelling, KUNO Regensburg Einführung Historisches zur Immunglobulintherapie Physiologie des Immunsystems Immunglobulintherapie

Mehr

MediPreis Produktsteckbrief

MediPreis Produktsteckbrief MediPreis Produktsteckbrief ACICLOVIR AKUT CREME 1A PH ACICLOVIR akut Creme 1A Pharma 1 A Pharma GmbH PZN: 01664245 Menge: 2 g Art: Creme Link: https://www.medipreis.de/01664245 Anwendungsgebiete Das Medikament

Mehr

2 Jahre AIDA Adulte Immundefektambulanz in München. Dr. med. Dr.med.univ. Carla Neumann

2 Jahre AIDA Adulte Immundefektambulanz in München. Dr. med. Dr.med.univ. Carla Neumann 2 Jahre AIDA Adulte Immundefektambulanz in München Dr. med. Dr.med.univ. Carla Neumann AIDA - adulte Immundefektambulanz Rheumaeinheit Leiter: Prof. Dr. med. H. Schulze-Koops Überblick: die AIDA stellt

Mehr

Pulmonale Komplikationen

Pulmonale Komplikationen Pulmonale Komplikationen Angewandte Immunologie Abt. Klinische Immunologie Fallbeispiel 1 Schwerkranke Patientin, notfallmäßige stationäre Aufnahme bei Dyspnoe und Fieber Wochenlanger Verlauf mit mehrfachen

Mehr

Therapie der Wahl ist das operative Entfernen des entzündeten Wurmfortsatzes.

Therapie der Wahl ist das operative Entfernen des entzündeten Wurmfortsatzes. Blinddarmentzündung (Appendizitis) Der Blinddarm ist Teil des menschlichen Dickdarms und endet als sogenannter Wurmfortsatz (Appendix) in der Bauchhöhle. Dieser Wurmfortsatz kann sich entzünden und eine

Mehr

Dr. med. Wenke Grönheit Oberärztin Ruhr-Epileptologie Neurologische Klinik Knappschaftskrankenhaus Bochum

Dr. med. Wenke Grönheit Oberärztin Ruhr-Epileptologie Neurologische Klinik Knappschaftskrankenhaus Bochum Dr. med. Wenke Grönheit Oberärztin Ruhr-Epileptologie Neurologische Klinik Knappschaftskrankenhaus Bochum 01.06.2017 1 Epilepsie und Kinderwunsch/Schwangerschaft 01.06.2017 2 Fakten - 4.000-5.000 Schwangerschaften/Jahr

Mehr

Der Chirurg operiert - was macht eigentlich der Neurologe?

Der Chirurg operiert - was macht eigentlich der Neurologe? Der Chirurg operiert - was macht eigentlich der Neurologe? Alzheimer-Gesellschaft Kreis Euskirchen e.v. 22.03.2012 Die historische Entwicklung der Die großen Krankheiten Schlaganfall Multiple Sklerose

Mehr

Hämostaselogie Update 2016 Frankfurt am Main

Hämostaselogie Update 2016 Frankfurt am Main Hämostaselogie Update 2016 Frankfurt am Main Großbritannien 1952-2002 Letale Thromboembolien Letale Blutungen Mittlerer Hämatokrit im Verlauf der Schwangerschaft ROTEM-Test ROTEM-Test v. Tempelhoff et

Mehr

Anästhesie Famulatur Curriculum. Spinalanästhesie -SPA Periduralanästhesie - PDA

Anästhesie Famulatur Curriculum. Spinalanästhesie -SPA Periduralanästhesie - PDA Anästhesie Spinalanästhesie -SPA Periduralanästhesie - PDA Anatomie Anatomie dorsal Conus medullaris ventral Cauda equina Caudales Ende des Durasackes Aus: Craß D, Gerheuser F, in: Die Anästhesiologie,

Mehr

Leukämie. weißes Blut, Blutkrebs. bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen

Leukämie. weißes Blut, Blutkrebs. bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen Leukämie weißes Blut, Blutkrebs bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen Genetische Veränderungen der Stammzellen durch folgende Risikofaktoren: radioaktive Strahlung (Hiroshima und Nagasaki) Röntgenstrahlung

Mehr

Portkomplikationen und deren Therapie Das Heidelberger Portzentrum. 1.GHD Portsymposium Hamburg R.Hennes

Portkomplikationen und deren Therapie Das Heidelberger Portzentrum. 1.GHD Portsymposium Hamburg R.Hennes Portkomplikationen und deren Therapie Das Heidelberger Portzentrum 1.GHD Portsymposium Hamburg 14.09.2011 R.Hennes Gliederung Bedeutung/Entwicklung Ziele des Heidelberger Portzentrum Studienergebnisse

Mehr

Position analgetisch wirksamer Substanzklassen in der Therapie von Gelenkschmerzen NSAR oder nicht NSAR?

Position analgetisch wirksamer Substanzklassen in der Therapie von Gelenkschmerzen NSAR oder nicht NSAR? Position analgetisch wirksamer Substanzklassen in der Therapie von Gelenkschmerzen NSAR oder nicht NSAR? Von Dr. med. Wolfgang W. Bolten München (31. Januar 2006) - Für die medikamentöse Behandlung von

Mehr

Hat die Phlebographie in der Diagnose einer tiefen Venenthrombose noch einen Stellenwert?

Hat die Phlebographie in der Diagnose einer tiefen Venenthrombose noch einen Stellenwert? Hat die Phlebographie in der Diagnose einer tiefen Venenthrombose noch einen Stellenwert? 1.Ja 2.Nein 3.Weiss Nicht 4.Hab Angst Wieviele konventionelle Phlebographien, CT- Phlebographien oder MR- Phlebographien

Mehr

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt!

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippe die unterschätzte Gefahr. Jedes Jahr suchen viele Personen wegen einer Influenza oder einer grippeähnlichen Erkrankung eine Arztpraxis

Mehr

PHV-issue: Anti-Human-Thymozyten-Immunglobulin vom Kaninchen

PHV-issue: Anti-Human-Thymozyten-Immunglobulin vom Kaninchen BASG / AGES Institut LCM Traisengasse 5, A-1200 Wien Datum: Kontakt: Abteilung: Tel. / Fax: E-Mail: Unser Zeichen: Ihr Zeichen: 28.09.2015 Mag. pharm. Dr. Ulrike Rehberger REGA +43 (0) 505 55 36258 pv-implementation@ages.at

Mehr

Neues Subkutan-Immunglobulin IgPro20 zeigt in Studien gute Wirksamkeit und Sicherheit

Neues Subkutan-Immunglobulin IgPro20 zeigt in Studien gute Wirksamkeit und Sicherheit P R E S S E I N F O R M A T I O N Jahrestagung der European Society for Immunodeficiencies (ESID) Neues Subkutan-Immunglobulin IgPro20 zeigt in Studien gute Wirksamkeit und Sicherheit Istanbul/Hattersheim,

Mehr

Einsatz von Magnesiumsulfat in der Geburtshilfe Fetale Neuroprotektion und Eklampsieprophylaxe

Einsatz von Magnesiumsulfat in der Geburtshilfe Fetale Neuroprotektion und Eklampsieprophylaxe Einsatz von Magnesiumsulfat in der Geburtshilfe Fetale Neuroprotektion und Eklampsieprophylaxe Ioana Lakovschek Universitätsklinik für Frauenheilkunde Graz Eklampsie Eklampsie: Komplikation der Präeklampsie

Mehr

Leukämie (CML) Was ist Chronische Myeloische Leukämie? Download. Published on Novartis Austria (https://www.novartis.at)

Leukämie (CML) Was ist Chronische Myeloische Leukämie? Download. Published on Novartis Austria (https://www.novartis.at) Published on Novartis Austria (https://www.novartis.at) Home > Printer-friendly PDF > Leukämie (CML) Leukämie (CML) Was ist Chronische Myeloische Leukämie? Die chronische myeloische Leukämie (CML) ist

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Erkrankungen der Venen

Erkrankungen der Venen Erkrankungen der Venen Früherkennung und Therapie Leiden Sie unter: Krampfadern? Schmerzhaft geschwollenen Beinen? Einer ausgedehnten Beinvenenthrombose? Einem offenen Bein? Auf den nächsten Seite möchten

Mehr

Umgang mit Port-Systemen. aus Sicht der Pflege

Umgang mit Port-Systemen. aus Sicht der Pflege Umgang mit Port-Systemen aus Sicht der Pflege A. ö. KH Oberwart Interne Abteilung mit Onkologie DGKS N. Schmalzer OA Dr. W. M. Stangl Mag. pharm. U. Guger-Halper Version 12/05 Seite 1 von 10 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Was gibt es Neues in der Therapie? YAEL Arzt-Patientenseminar, Hamburg Christoph Schramm I. Medizinische Klinik und Poliklinik, UKE

Was gibt es Neues in der Therapie? YAEL Arzt-Patientenseminar, Hamburg Christoph Schramm I. Medizinische Klinik und Poliklinik, UKE Was gibt es Neues in der Therapie? YAEL Arzt-Patientenseminar, Hamburg 2011 Christoph Schramm I. Medizinische Klinik und Poliklinik, UKE Autoimmune Lebererkrankungen Autoimmune Lebererkrankungen Autoimmune

Mehr

Stationäre Einheit für Schlaganfallpatienten. Informationen für Patienten und Angehörige

Stationäre Einheit für Schlaganfallpatienten. Informationen für Patienten und Angehörige Stationäre Einheit für Schlaganfallpatienten Informationen für Patienten und Angehörige Behandlungsverlauf nach Hirninfarkt Erstversorgung in der zentralen Notaufnahme Bildgebende Verfahren Gefäßeröffnende

Mehr

Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung

Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung Multiple Sklerose Dresdner Forscher identifizieren wesentlichen Akteur bei der Entstehung Dresden (13. November 2014) - Ein Team aus Neurologen und Immunologen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus

Mehr

Wichtige Sicherheitsinformationen zur Minimierung des Risikos von immunbedingten Nebenwirkungen

Wichtige Sicherheitsinformationen zur Minimierung des Risikos von immunbedingten Nebenwirkungen BAVENCIO (Avelumab) Version 1.6, Juli 2017 Wichtige Sicherheitsinformationen zur Minimierung des Risikos von immunbedingten Nebenwirkungen Patientenpass Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen

Mehr

Leitliniengerechte Therapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom

Leitliniengerechte Therapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom Leitliniengerechte Therapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom Case Report NZW Dresden 2010 Stefan Schalbaba stefan.schalbaba@klinikum-memmingen.de Patientenidentität und Subjektive Daten Patient

Mehr

Therapie von Patienten bis 65 Jahren mit fortgeschrittener chronischer lymphatischer Leukämie mit Fludarabin versus Fludarabin/Cyclophosphamid

Therapie von Patienten bis 65 Jahren mit fortgeschrittener chronischer lymphatischer Leukämie mit Fludarabin versus Fludarabin/Cyclophosphamid 10 CLL4-Protokoll der deutschen CLL-Studiengruppe Therapie von Patienten bis 65 Jahren mit fortgeschrittener chronischer lymphatischer Leukämie mit Fludarabin versus Fludarabin/Cyclophosphamid - CLL4-Protokoll

Mehr

VERSCHNUPFT? VERSTOPFT? VERDROSSEN? Wenn die Nase chronisch zu ist: Die Celon Methode hilft. Fragen Sie Ihren HNO-Arzt.

VERSCHNUPFT? VERSTOPFT? VERDROSSEN? Wenn die Nase chronisch zu ist: Die Celon Methode hilft. Fragen Sie Ihren HNO-Arzt. VERSCHNUPFT? VERSTOPFT? VERDROSSEN? Wenn die Nase chronisch zu ist: Die Celon Methode hilft. Fragen Sie Ihren HNO-Arzt. 9789 KEIN SCHNUPFEN, ABER NASE ZU? Ein Schnupfen geht schnell vorbei. Immer mehr

Mehr

Geplante Änderungen an den relevanten Abschnitten der Packungsbeilage

Geplante Änderungen an den relevanten Abschnitten der Packungsbeilage Geplante Änderungen an den relevanten Abschnitten der Packungsbeilage 1 B. Packungsbeilage 1. Was ist und wofür wird es angewendet? [Dieser Abschnitt soll wie folgt gefasst werden:]

Mehr

Empfehlungen zur Antibiotikaverschreibung bei häufigen ambulant erworbenen Infektionen. Kriterien für die Antibiotikaverschreibung

Empfehlungen zur Antibiotikaverschreibung bei häufigen ambulant erworbenen Infektionen. Kriterien für die Antibiotikaverschreibung Empfehlungen zur Antibiotikaverschreibung bei häufigen ambulant erworbenen Infektionen für Sentinella Ärzte und Ärztinnen Kriterien für die Antibiotikaverschreibung Sentinella, Pediatric Infectious Disease

Mehr