IP Neu - Berufliche Rehabilitation Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für gesundheitlich beeinträchtigte Menschen. SC Mag. Roland Sauer März 2014

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1 IP Neu - Berufliche Rehabilitation Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für gesundheitlich beeinträchtigte Menschen SC Mag. Roland Sauer März 2014

2 Zielsetzungen der IP Neu Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen länger gesund im Erwerbsleben zu halten und krankheitsbedingte Pensionierungen zu vermeiden. Ziele des Sozialrechts-Änderungsgesetzes (SRÄG) 2012: (in Kraft ab ) längere Erwerbstätigkeit von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen durch berufliche und medizinische Rehabilitation Wissen und Erfahrung Älterer im Arbeitsprozess stärker nützen Vermeidung von Altersarmut durch längere Beitragszeiten und dadurch höhere Pensionen 2

3 Strategische Ausrichtung Individuell abgestimmter, ganzheitlicher Ansatz Grundsatz der Early Intervention Standardisierte und institutionenübergreifende Zusammenarbeit (Sozialversicherungsträger, Arbeitsmarktservice, Bundessozialamt) Medizinische Rehabilitation, berufliche Rehabilitation und arbeitsmarktpolitische Interventionen aufeinander abgestimmt bzw. sinnvoll verknüpft Bei komplexen Problemlagen Koordination und Steuerung der Intervention über ein Case Management 3

4 Zielgruppen IP Neu gilt für Personen, die am jünger als 50 Jahre sind (d.h. in wenigen Jahren für alle): 1. Personen, für die das Kompetenzzentrum Begutachtung eine berufliche Rehabilitation empfiehlt 2. Arbeitslose mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen Voraussetzung für beide Gruppen ist die Arbeits- bzw. Rehabilitationsfähigkeit. 4

5 Rehabilitationsgeld und Umschulungsgeld An die Stelle befristeter Invaliditätspensionen treten Rehabilitation und Umschulung, verbunden mit einer entsprechenden sozialen Absicherung. Während der beruflichen Rehabilitation besteht Anspruch auf Umschulungsgeld. Bei medizinischer Rehabilitation wird Rehabilitationsgeld gewährt. 5

6 Höhe des Umschulungsgeldes Das Umschulungsgeld liegt zunächst in Höhe des Arbeitslosengeldes. Ab dem Beginn der Maßnahme wird dieser Grundbetrag um 22 Prozent angehoben, das Existenzminimum (Wert 2014: 1000,--) bildet die Untergrenze. 6

7 IP Neu: Leistungen und Ablauf 7

8 Einheitliche Begutachtungsstelle Verpflichtung zur Qualifizierung und beruflichen Rehabilitation wenn Rehabilitation zweckmäßig und zumutbar beginnend für Menschen unter 50 Jahren Zur Beurteilung, ob eine Rehabilitation in Betracht kommt, wurde das Kompetenzzentrum Begutachtung beim Pensionsversicherungsträger eingerichtet. 8

9 Gutachten Kompetenzzentrum Das Kompetenzzentrum entscheidet nach einheitlichen Standards und unter Einbeziehung des Arbeitsmarktservice. Vor der Bescheiderteilung Berufsfindungsphase: Mitwirkungspflicht der betroffenen Personen bei Einverständnis werden 3 Berufsvorschläge gemacht In das Gutachten fließt bereits die reale arbeitsmarktpolitische Perspektive ein. 9 9

10 Kooperation und Datenaustausch Die Umsetzung der IP Neu erfordert die Kooperation aller beteiligten Institutionen: Begleitung durch Steuerungsgruppe. Der Informations- und Datenaustausch wird derzeit erarbeitet. Die Übermittlung von Bescheiden und Gutachten wird in Zukunft über eine Datendrehscheibe beim Hauptverband erfolgen. Zur Abstimmung in speziell gelagerten Fällen werden Fallkonferenzen in den Bundesländern zwischen PV, AMS und KV abgehalten. 10

11 fit2work Sekundärpräventives Programm zur Information, Beratung und Unterstützung. Freiwillig, kostenlos und vertraulich. Beratung von beschäftigten und arbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Problemen (von Basisinformation bis Case Management) Beratung von Betrieben Öffentlichkeitsarbeit Seit 2013 bundesweit. Begleitend Monitoring und Evaluierung. Besonderer Fokus liegt auf der fachlichen Qualifikation der fit2work-mitarbeiterinnen und auf Qualitätssicherung. 11

12 Pilotprojekt Psychologische Betreuung Mehr als 40 Prozent der fit2work-klientinnen leiden unter psychischen Erkrankungen. Seit April 2013 stehen zusätzliche 2 Mio. für klinischpsychologische und psychotherapeutische Betreuung von fit2work-klientinnen zur Verfügung: für über 900 Personen pro Jahr wenn kassenfinanzierte Therapieplätze nicht ausreichend und zeitnah vorhanden sind 12

13 Arbeitsmarktpolitische Interventionen Verstärkte Anstrengungen des Arbeitsmarktservice zur Förderung der Wiederbeschäftigung von gesundheitlich beeinträchtigten Personen unter Beachtung der individuellen Leistungsfähigkeit und Qualifizierbarkeit. Stufenweise Reintegration Case Management Kompetenzzentrum Begutachtung (Gesundheitsstraße) Perspektivenplan Handlungsanleitung für das AMS Amp. Intervention Qualifizierung Zweiter Arbeitsmarkt Beschäftigungsförderung usw. Flankierung durch BBE 13

14 Integrationsfähigkeit gesundheitlich beeinträchtigter Personen erhöhen Betreuung durch spezialisierte Reha-BeraterInnen 4-wöchige Clearingmaßnahme Perspektivenplan als Einstiegsmodul Geeignete Schulungs- oder Wiedereingliederungsmaßnahmen binnen 8 Wochen Möglichkeit längerer Förderzeiträume (z.b. mit geringerer täglicher zeitlicher Belastung und flexibler Zeitgestaltung) Kombination arbeitsmarktpolitischer Interventionen Integrationsketten, die sinnvoll aufeinander aufbauen 14

15 Perspektivenplan 4-wöchige Clearingmaßnahme des AMS für als arbeitsfähig eingeschätzte TeilnehmerInnen an der Begutachtung Personen mit einem abgelehnten Pensionsantrag (Personen ohne Berufsschutz) Der Perspektivenplan ist ein ressourcen- und berufsbezogenes, arbeitsmedizinisches Einstiegsmodul zur Unterstützung einer gezielten und individuell abgestimmten Maßnahmenplanung und KundInnensteuerung. Ergebnis sind konkrete Handlungsanleitungen für das AMS zur Erhöhung der Integrationsfähigkeit der betroffenen Personen. 15

16 Qualifizierung Bei Chance auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt Angebot qualitativ hochwertiger, auf dem Arbeitsmarkt nachgefragter Ausbildungen: Individuell abgestimmte Umschulungen und Ausbildungen Fachkräftestipendium, Kompetenz mit System, Aufstieg für anerkannte Berufsabschlüsse Verstärkte Qualifizierung on demand - Kooperationsmodelle mit personalsuchenden Betrieben Laufende Evaluierung des arbeitsmarktpolitischen Erfolgs 16

17 Zweiter Arbeitsmarkt, Beschäftigungsförderung Auf dem 2. Arbeitsmarkt werden Ansätze forciert, die eine stufenweise Reintegration in den 1. Arbeitsmarkt ermöglichen. Niederschwellige Projekte Arbeitstraining, stundenweise Beschäftigung + Sozialarbeit (Pilotprojekte seit 2013) Transitbeschäftigung in Sozialökonomischen Betrieben und Beschäftigungsprojekten Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung Kombilohn zur Existenzsicherung (in-work benefit) Eingliederungsbeihilfen (Programm Reife Leistung ) Nachbetreuung (z.b. Arbeitsplatzcoaches) über längeren Zeitraum zur Stabilisierung der Beschäftigung 17

18 Pilotprojekte des AMS im Vorfeld der Umsetzung SRÄG 2012 Forcierung 2. Arbeitsmarkt (SÖB/GBP): Stufenweise Integration durch niederschwelligen Zugang zu Beschäftigung; Vernetzung der unterschiedlichen Träger (NÖ) SÖBÜ für ältere Personen ohne Chancen auf Integration in einen Wirtschaftsbetrieb (gecoachtes Integrationsleasing) (OÖ) SÖB für Personen mit physischen Beeintr., SÖB für Personen mit psychischen Beeintr. in Kooperation mit GKK (OÖ) Arbeitstrainings mit reduzierter Stundenanzahl für gesundheitlich beeinträchtigte, arbeitsmarktferne Personen (Wien) Neue Beratungs- u. Betreuungseinrichtungen mit Angeboten u.a. für gesundh. Beeinträchtigte, Personen mit negativem Pensionsbescheid (OÖ) 18

19 IP Neu: Gemeinsam ans Ziel 19

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