Green Economy. Green Economy. Neuer Schwung für Nachhaltigkeit. 20 Jahre nach dem Erdgipfel Rio 1992: neuer Schwung für Nachhaltigkeit

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1 Green Economy Green Economy Neuer Schwung für Nachhaltigkeit 20 Jahre nach dem Erdgipfel Rio 1992: neuer Schwung für Nachhaltigkeit

2 Impressum Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Referat ZG III Berlin Internet: Redaktion: Peter Franz, Dr. Florian Kammerer, Referate ZG III 2, KI I 1, KI II 4, WA II 1, WA III 1 Gestaltung: Druck: Abbildung: design_idee, büro_für_gestaltung, Erfurt Silber Druck ohg, Niestetal Titelseite: Ralph Kerpa/Alimdi.net Stand: Juni Auflage: Exemplare

3 Green Economy Neuer Schwung für Nachhaltigkeit Jahre nach dem Erdgipfel Rio 1992: neuer Schwung für Nachhaltigkeit Mit Green Economy die gesellschaftlichen Kräfte bündeln Chancen für umweltverträgliches Wachstum nutzen Rahmenbedingungen für eine Green Economy Handlungsfelder: Die Weichen für eine Green Economy stellen

4 20 Jahre nach dem Erdgipfel Rio 1992: neuer Schwung für Nachhaltigkeit 20 Jahre nach dem Erdgipfel in Brasilien richten die Vereinten Nationen wiederum in Rio de Janeiro eine Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung ( Rio 2012 ) aus, um erneut die politische Verpflichtung der Staaten für eine nachhaltige Entwicklung zu bekräftigen. Seit 1992 konnte im globalen Maßstab viel erreicht werden, dennoch gibt es heute enorme Herausforderungen angesichts der sich verschärfenden globalen Umweltprobleme. Der Begriff Nachhaltigkeit hat sich zwar etabliert, die damit verbundenen Ziele konnten jedoch vielfach nicht erreicht werden und neue Herausforderungen sind erwachsen. Das Schwerpunktthema des Weltgipfels, Green Economy im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Armutsreduzierung, nimmt vor allem in den Blick, wie die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung umgesetzt werden können. Bevölkerungswachstum, Wasser- und Rohstoffknappheit und der Klimawandel machen ökonomische, soziale und ökologische Konsequenzen und Risiken deutlich, die heute und zukünftig die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung bedrohen. Daher hat eine internationale Diskussion um neue Leitbilder begonnen. Die Diskussion um Green Economy ist eine Reaktion auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen der vorherrschenden Wirtschaftsweise, die Umweltschäden und -risiken und die gesellschaftlichen Folgen nicht angemessen berücksichtigt. Zugleich verdeutlicht die Diskussion, dass eine Green Economy mit großen wirtschaftlichen Chancen verbunden ist. Das Konzept würdigt die natürlichen Lebensgrundlagen als die Basis und Grenze allen wirtschaftlichen Handelns für Industrieländer wie für Entwicklungs- und Schwellenländer. 4

5 Weltweite Risiken Haushaltskrisen Geopolitische Konflikte Klimawandel Zusammenbruch von Vermögenswerten Liquiditäts- und Kreditkrisen Starke Preisschwankungen im Energiemarkt Ökonomische Ungleichheiten Wahrgenommene Auswirkung in Milliarden US$ Massenvernichtungswaffen Verlangsamtes Wachstum der chinesischen Wirtschaft (< 6 %) Rückzug aus der Globalisierung Kollaps von Informationssystemen Starke Preisschwankungen im Rohstoffmarkt Unsicherheit von Infrastrukturen Globales Ungleichgewicht und Wechselkursschwankungen Ordnungspolitisches Versagen Bedrohungen durch neue Technologien Starke Preisschwankungen im Verbrauchermarkt Chronische Krankheiten Lebensmittelversorgung Infektionskrankheiten Luftverschmutzung Erdbeben und Vulkanausbrüche Internetsicherheit Seerecht/Meeresmanagement Fragile Staaten Organisiertes Verbrechen Weltordnungspolitisches Versagen Wasserversorgungssicherheit Terrorismus Migration Demografischer Wandel Biodiversitätsverlust Schleichhandel Korruption Überschwemmungen Stürme und Wirbelstürme Ökonomische Risiken Umweltrisiken Gesellschaftliche Risiken Geopolitische Risiken Technologische Risiken Wahrscheinlichkeit 50 Weltraumsicherheit unwahrscheinlich Auswirkung wahrscheinlich sehr wahrscheinlich Wahrgenommene Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 10 Jahre Quelle: World Economic Forum s Global Risks Survey

6 Mit Green Economy die gesellschaftlichen Kräfte bündeln Wir sehen Green Economy als ein Konzept, das Umwelt und Wirtschaft positiv miteinander verbindet, um die gesellschaftliche Wohlfahrt zu steigern. Dabei wird Wachstum umweltverträglich gestaltet. Auf dem Weg zu einer Green Economy müssen die sozialen Aspekte und Folgen des Wandels und der Zusammenhang mit anderen Politikfeldern wie Bildung, Forschung und Entwicklungszusammenarbeit mitbedacht werden. Kernpunkte auf dem Weg in eine Green Economy Vermeidung schädlicher Emissionen und Schadstoffeinträge Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft und Schließung von Stoffkreisläufen Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt sowie Ökosysteme Kernpunkte auf dem Weg in eine Green Economy beinhalten Erreichen einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung Substitution nicht erneuerbarer Ressourcen durch nachhaltig erzeugte erneuerbare Ressourcen Reduktion des Einsatzes nicht erneuerbarer Ressourcen Effizientere Nutzung von Energie, Rohstoffen und anderen natürlichen Ressourcen Quelle: BMU 6

7 GreenTech-Anteil am globalen Marktvolumen (in Milliarden Euro) ausgewählter Industrien in 2010 ~2.650 ~ % 6 % ~ % ~ % 42 % Elektroindustrie Umwelttechnik Chemieindustrie Automobilindustrie Maschinenbau Umwelttechnik Quelle: Greentech made in Germany 3.0. Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland Der Übergang zu einer Green Economy betrifft die gesamte Wirtschaft. Das bedeutet, das Potenzial der Zukunftsmärkte zu erschließen sowie klassische Wirtschaftszweige auf die ökologischen Megatrends auszurichten und damit auch ökonomisch zu stärken und wettbewerbsfähiger zu machen. Dazu bedarf es Unternehmer, die den Mut haben, die wirtschaftlichen Chancen zu ergreifen und die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, indem sie eine nachhaltige Unternehmensstrategie und Geschäftsmodelle entwickeln, die eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung mit einem positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Gesellschaft verbinden. 7

8 Chancen für umweltverträgliches Wachstum nutzen Die Erfahrungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise zeigen, dass Wachstum nachhaltig ausgestaltet werden muss. Umwelttechnologien und Umweltinnovationen sind dabei wichtige wirtschaftliche Treiber. Zu den grünen Zukunftsmärkten gehören umweltfreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, nachhaltige Mobilität, nachhaltige Wasserwirtschaft sowie Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Sie haben sich global wie auch in Deutschland zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Im Jahr 2011 beziffert sich das Volumen des globalen Marktes für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz auf Milliarden Euro. Weltweit werden die sechs Umwelttechnologie-Leitmärkte im Jahr 2025 ein Gesamtvolumen von Milliarden Euro erreichen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 6,5 Prozent. Wachstumsprognose des globalen Marktes für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz 2011, 2015, 2025 (in Milliarden Euro und durchschnittliche jährliche Veränderung in Prozent) ~ 15 % ~ 15 % ~ 15 % 5,6 % Marktanteil Deutschland Deutschland Global (exkl. DE) Quelle: Greentech made in Germany 3.0. Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland 8

9 Rahmenbedingungen für eine Green Economy Green Economy zeigt die Richtung der Transformation auf, in die sich Wirtschaft und Gesellschaft in einer globalisierten Welt bewegen müssen, um eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung zu erreichen. Der Ordnungsrahmen für Wirtschaft und Gesellschaft ist so fortzuentwickeln, dass Umweltschäden vermieden werden. In Deutschland ist die soziale Marktwirtschaft ein Erfolgsmodell, das für Innovation, Wertschöpfung und Teilhabe steht. Die Lern- und Anpassungsfähigkeit der sozialen Marktwirtschaft, ihre Sozialpartnerschaft und ihre Erfol- Anteil klassischer Industrien am Gesamtmarkt Umwelttechnik und Ressourceneffizienz (Ausschnitt) in 2010 Gesamtmarkt Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Mrd. EUR (42 %) ~806 Mrd. EUR 17 % Elektroindustrie 15 % Maschinenbau 8 % 2 % Chemieindustrie Automobilindustrie Quelle: Greentech made in Germany 3.0. Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland 9

10 ge bei der sozialen Sicherung erleichtern den Weg zu einer Green Economy und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Neben dem sozialen Rahmen sind jedoch auch starke ökologische Leitplanken für Wirtschaft und Gesellschaft erforderlich. Die soziale Marktwirtschaft bietet eine hervorragende Grundlage für den Übergang zu einer Green Economy. Auf der Grundlage einer anspruchsvollen Umweltpolitik im Wechselspiel mit einer innovativen, effizienten Wirtschaft sowie einer guten Stellung auf dem Markt der Umwelt- und Effizienztechnologien ist Deutschland bereits in vielen Bereichen auf dem Weg in eine Green Economy vorangekommen: Die Produktion von Umweltschutzgütern ist in Deutschland in den letzten Jahren weiter überdurchschnittlich gewachsen. Deutschland bestreitet einen hohen Teil am Welthandel mit Umweltschutzgütern. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt: Nach jüngsten Berechnungen gibt es knapp 2 Millionen Beschäftigte in der Umweltwirtschaft. Der Übergang zu einer Green Economy kann, gerade international, einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten, indem er Einkommen und zusätzliche Arbeitsplätze schafft und die Entstehung von Armut, zum Beispiel durch umweltbedingte Gesundheitsschäden, Bodenerosion oder Überfischung, verhindert. Zur Lösung sozialer Probleme sind zudem über die Green Economy hinausgehende Maßnahmen erforderlich, etwa in der Sozial- und Bildungspolitik. Der Übergang zu einer Green Economy wird nur erfolgreich sein, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte daran mitwirken. Handlungsfelder: Die Weichen für eine Green Economy stellen Deutschland hat sich bei der ökologischen Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schon auf den Weg gemacht: Zwischen 1990 und 2010 stieg die Energieproduktivität um 38,6 Prozent, die Rohstoffproduktivität sogar um 46,8 Prozent. Erfreuliche Entwicklungen gab es auch bei den Luftschadstoffemissionen: Gegenüber 1990 konnten sie im Berichtszeitraum um 56,4 Prozent verringert werden. In Deutschland werden bereits rund 90 Prozent der Bauabfälle und 63 Prozent der Siedlungs- und Produktionsabfälle recycelt. 10

11 Mit der Energiewende, dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und dem Ressourceneffizienzprogramm hat die Bundesregierung entscheidende Weichen für eine Green Economy gestellt. Mit diesen nationalen Gemeinschaftsprojekten will Deutschland ein Zeichen für die Verbindung von Wachstum, Ressourcenschonung, technologischen Innovationen und Nachhaltigkeit setzen: Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz Eine zuverlässige, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung das Energiekonzept beschlossen, das den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien und die ambitionierte Steigerung der Energieeffizienz als wesentliche Bestandteile beinhaltet. Deutschland soll in Zukunft bei wettbewerbsfähigen Energiepreisen und hohem Wohlstandsniveau eine der energieeffizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften der Welt werden. Ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, ein wirksamer Klima- und Umweltschutz sowie eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung sind zugleich zentrale Voraussetzungen, dass Deutschland auch langfristig ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleibt. Wir wollen den Wettbewerb und eine marktwirtschaftliche Orientierung auf den Energiemärkten stärken. Damit sichern wir nachhaltige wirtschaftliche Prosperität, zukunftsfeste Arbeitsplätze, Innovationen und die Modernisierung unseres Landes. Wir stehen am Anfang eines schrittweisen Umbaus unserer Energieversorgung. Der grundlegende Umbau unserer Energieversorgung bedeutet vor allem eine Chance für kommende Generationen. Unser Land ist Vorreiter auf dem Weg in die Energieversorgung der Zukunft. Wir können als erste große Industrienation die Wende zu einem hocheffizienten, erneuerbaren Energiesystem schaffen. Die gesamte Energiebranche steht dabei vor milliardenschweren Investitionsentscheidungen. Das eröffnet uns auch technologische und ökonomische Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Wirtschaftsstandort und Exportnation. Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen weiter zu verbessern und Hemmnisse zu beseitigen, damit die notwendigen Langfristinvestitionen rechzeitig erfolgen. Der grundlegende Umbau des Energiesystems kann nur gelingen, wenn es eine möglichst breite gesellschaftliche Unterstützung für diesen Umbau und die damit verbundenen Anforderungen an uns alle gibt. 11

12 Auf dem Weg in eine echte Kreislaufwirtschaft Deutschland macht mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz einen weiteren großen Schritt hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Aus Abfall wird Ressource, Ökonomie und Ökologie gehen Hand in Hand. Der effiziente Umgang mit knapper werdenden Rohstoffen und Energieträgern ist eine Schlüsselkompetenz im globalen Wettbewerb der Volkswirtschaften. Die moderne Kreislaufwirtschaft mit höchsten Anforderungen an das Recycling, einer intelligenten Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe und Energieträger sowie umweltgerechter Entsorgungstechniken ist in Deutschland bereits Realität. Das neue Gesetz vereint Verlässlichkeit, Ressourceneffizienz, Rechtssicherheit und Bürgernähe. Eine echte Kreislaufwirtschaft mit hohen Recyclingquoten gelingt, wenn Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen und die privaten Entsorger dieses Ziel als gemeinsame Verantwortung verfolgen. Dabei sind das Verursacherprinzip und die Internalisierung der ökologischen und sozialen Kosten ebenso ausschlaggebend wie hohe rechtliche Anforderungen und deren konsequente Durchsetzung. Damit vermeiden wir nachhaltig Abfall, folgen höchsten Anforderungen an das Recycling, nutzen Ressourcen effizienter und schonender. 12

13 Mit Ressourceneffizienz die Umwelt entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit steigern Ressourceneffizienz verringert Umweltbelastungen, stärkt die globale Wettbewerbsfähigkeit und schafft qualifizierte neue Arbeitsplätze. Deutschland will beim notwendigen globalen Wandel zu einer ressourceneffizienten Wirtschaftsweise vorangehen. Wir wollen zeigen, wie die Ressourceneffizienz in einem hochentwickelten Industrieland ohne Wohlstandseinbußen gesteigert und gleichzeitig der Verbrauch von Rohstoffen gesenkt werden kann. Deutschland hat daher das Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) beschlossen. Ziel des Programms ist es, die Entnahme und Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltiger zu gestalten sowie die damit verbundenen Umweltbelastungen so weit wie möglich zu reduzieren. Die Ressourceneffizienzpolitik soll dazu beitragen, unsere globale Verantwortung für die ökologischen und sozialen Folgen der Ressourcennutzung wahrzunehmen ProgRess beschreibt neue Handlungsansätze, Maßnahmen und Beispiele zur Steigerung der Ressourceneffizienz. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet: Es geht darum, eine nachhaltige Rohstoffversorgung zu sichern, Ressourceneffizienz in der Produktion zu steigern, Konsum ressourceneffizienter zu gestalten, eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft auszubauen sowie übergreifende Instrumente zu nutzen. Dabei setzt es auf Marktanreize, Information, Beratung, Bildung, Forschung und Innovation sowie auf die Stärkung freiwilliger Maßnahmen und Initiativen in Wirtschaft und Gesellschaft. Beispiele sind der Ausbau der Effizienzberatung für kleine und mittlere Unternehmen, die Unterstützung von Umweltmanagementsystemen und die verstärkte Ausrichtung der öffentlichen Beschaffung an der Nutzung ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen, die Stärkung freiwilliger Produktkennzeichen und Zertifizierungssysteme, der Ausbau der Kreislaufwirtschaft sowie die Verstärkung von Technologie- und Wissenstransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer. 13

14 Deutschland übernimmt internationale Verantwortung Eine Vielzahl aktueller Umweltprobleme, zum Beispiel Klimawandel, Verlust von biologischer Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen, Wüstenbildung, Schadstoffeinträge durch weltweite Verteilung von Dauergiften, ist global oder überregional. Sie können nur durch eine Mischung aus nationalem Vorangehen und internationaler Kooperation gelöst werden. Die Einsicht in die Notwendigkeit und die Bereitschaft für ein Umsteuern ist in vielen Staaten vorhanden, dennoch steigen die globalen Emissionen vor allem, aber nicht nur in Schwellen- und Entwicklungsländern. Green Economy wird zunehmend international als zentraler Bestandteil einer globalen Nachhaltigkeitspolitik begriffen. Insbesondere für Entwicklungs- und Schwellenländer ergibt sich dadurch die Chance, die Phase der emissions- und ressourcenintensiven Industrialisierung zu überspringen und auf wesentlich umweltschonendere Weise Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten zu erreichen. Nur so können anspruchsvolle internationale Ziele im Klima- und Umweltschutz erreicht werden. Um die Green Economy weltweit voranzutreiben, bedarf es vielfältiger Maßnahmen auf bilateraler und multilateraler Ebene in allen relevanten Sektoren. Deutschland kann sich 14

15 mit seinem Modell der sozialen Marktwirtschaft, das einen umweltpolitischen Ordnungsrahmen beinhaltet, sowie seinen Erfahrungen bei der Entwicklung und Einführung von Umweltstandards und umweltpolitischen Zielsetzungen dabei im Rahmen von bi- und multilateralen Aktivitäten einbringen. Durch intensive Umweltpartnerschaften bestehen bereits vertrauensvolle Beziehungen und Netzwerke, die stärker ausgebaut werden können. Dies erfolgt in der Erwartung, dass gute bilaterale Beziehungen mit strategisch relevanten Partnerländern auch auf multilateraler Ebene zu weitreichenden Erfolgen beitragen. Deutschland befindet sich dabei in der vorteilhaften Situation, neben ambitionierten erprobten Umweltkonzepten und -standards auch über Spitzentechnologien im Umweltbereich zu verfügen. Entsprechend ist eine enge Einbeziehung der deutschen Umwelttechnologiebranche anzustreben. Die Rio-plus-20-Konferenz ist ein zentraler Meilenstein auf multilateraler Ebene. Deutschland setzt sich dafür ein, dass dort eine UN Green Economy Roadmap verabschiedet wird, die landesspezifische Beratungsleistungen durch das UN-System für die Transformation hin zu einer Green Economy vorsieht. Durch eine Reform der Institutionen der Vereinten Nationen im Umweltbereich soll neben den bilateralen Instrumenten eine durchsetzungsfähige UN-Struktur zur Unterstützung der Transformation hin zu einer globalen Green Economy bestehen. 15

16 Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen... Grundgesetz, Artikel 20 a BESTELLUNG VON PUBLIKATIONEN: Publikationsversand der Bundesregierung Postfach Rostock Tel.: / * Fax: / * Internet: (*0,14 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz; abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen möglich) Diese Publikation ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Sie wird kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Gedruckt auf Recyclingpapier.

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