5 Tag der Offenen Tür

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1 Tag der Offenen Tür 1 5 Tag der Offenen Tür 1. Darum geht es Seite 1 2. Bestehende Angebote Seite 2 3. So gehen wir vor Seite 3 4. Ideen, Tipps und Tricks Seite 4 1. Darum geht es Idee Wir öffnen während einem Tag unseren Hof für die Bevölkerung und die Medien und geben Einblick in unsere Arbeit, respektive die Landwirtschaft. In einem Begleitprogramm bieten wir Kulinarisches und Unterhaltung an. Ziele zum Beispiel: Zielgruppen zum Beispiel: der Bevölkerung der Region Einblick geben in unseren Betrieb und unsere Arbeitsweise der Bevölkerung etwas Neues auf unserem Hof vorstellen (neues Gebäude, neuer Betriebszweig ) Produkte vom Hof vorstellen und verkaufen die persönliche Beziehung zur Bevölkerung stärken, um sie als verständnisvolle Nachbarn / Mitbürger und eventuell als Konsumenten zu gewinnen, ins Gespräch kommen nicht-landwirtschaftliche Bevölkerung der näheren oder weiteren Umgebung (Dorf, Stadt, Agglomeration), alle Alter bestehende oder zukünftige Kunden der Direktvermarktung Behörden, Presse Aufwand Zeit: Planung (1 3 Arbeitstage)

2 Tag der Offenen Tür 2 Einladung, Werbung (1 3 Arbeitstage) Materialbeschaffung und Einrichtung (2 5 Arbeitstage) Vorbereiten Inhalt (Gastronomie, Unterhaltung, Hofinfo) ( 2 4 Arbeitstage) Durchführung (1 Arbeitstag, Personen) Aufräumen, Nacharbeit (1 2 Arbeitstage) Finanzen: Es muss mit Ausgaben von 2'000 8'000 CHF gerechnet werden, je nach Qualitätsansprüchen und eigene Ressourcen, für: Werbung, Plakate + Schilder, zusätzliche Infrastruktur, Bewilligungen, Unterhaltung, Personal Durch Gastronomie und Produkteverkauf kann ein Teil des Kostenaufwandes abgedeckt werden. Budgetraster und B. Planungshilfe

3 Tag der Offenen Tür 3 2. Angebote und Informationsquellen Rundgänge und Präsentationen Image-Artikel Spiele, Materialien Informationsbroschüren und DVD Infografiken Wegweiser Informationtafeln Anregungen für Rundgänge und Präsentationen auf Dokumente für Anbieter Tipps und Umsetzungshilfen für SchuB-Anlässe Ideen für Spiele, Materialien für Aktivitäten und Attraktionen auf Image Messen & Events Alles für den guten Messeauftritt der Schweizer Bauern. Werbeartikel und Textilien im Edelweiss-Look der Imagekampagne Gut, gibt s die Schweizer Bauern auf: (Tischtücher, Servietten, Sonnenschirme, Banderollen, etc.; T-Shirts, Gilets, Caps etc. Zur Ergänzung und Vertiefung des auf dem Hof Gezeigten lohnt es sich, Informationsbroschüren aufzulegen. Broschüren fürs breite Publikum zur Schweizer Landwirtschaft allgemein, zur Landwirtschaft in einzelnen Kantonen sowie zu den Kulturen und Nutztierarten gibt beim Landwirtschaftlichen Informationsdienst, Rubrik Service oder im Shop auf Folien mit Infografiken zur Schweizer Landwirtschaft, für Powerpoint- Präsentation, auf Rubrik Services / Statistiken / Infografik / Archiv Statistiken. Hofwegweiser 60x15 cm, Kunststoff, mit aufgedruckter Zeichnung Bauernhof und Gut, gibt s die Schweizer Bauern, sowie freier Fläche zum Beschriften mit Plakatschreiber, CHF 6.00 / Stück, erhältlich bei: LID, Weststrasse 10, 3000 Bern 6, Tel , siehe PR-Tool Informationstafeln

4 Tag der Offenen Tür 4 3. So gehen wir vor: siehe Planungshilfe B1 zu Voraussetzungen Der Betrieb bietet genügend attraktiven Stoff für Besucher: einen gut ausgebauten Betriebszweig und/oder etwas Ausserordentliches (neuen Stall, Biogasanlage, besondere Kultur etc.) und/oder verschiedene Facetten (Betriebszweige) für einen attraktiven Tag der Offen Tür (eine gute Vielfalt ergibt sich auch durch den Zusammenschluss mit dem Nachbarn oder den Zuzug von weiteren Elementen, z.b. Tieren, Maschinen ) Die Platzverhältnisse, der Zustand (Ordnung, Sauberkeit), die Lage (Zugänglichkeit) die Sicherheitssituation des Betriebs eignen sich für eine Offene Tür

5 Tag der Offenen Tür 5 4. Ideen, Tipps und Tricks Mögliche Inhalte Mögliche Inhalte: verschiedene Betriebszweige auf dem Hof und darum herum (Getreide-Rundgang, Kartoffel-Rundgang, Milch-Rundgang, Obst-Rundgang usw.); dazu Ökonomiegebäude mit Einrichtungen, Maschinen und Geräten; wenn immer möglich Tiere einbeziehen! ein Spezialthema, z.b. Biogasanlage oder Melkroboter oder neuer Freilaufstall zur Einweihung; Hauptaugenmerk und aktives Erklären in diesem Thema, einige andere Einblicke nur ergänzend; attraktiver für Presse. Präsentationsformen Je mehr Interaktion und Erlebnis für Augen, Ohren, Nase, Gaumen und Hände/Füsse, desto besser. Melken lassen (mindestens an einem Modell), Milch riechen und kosten lassen; Futter- und Wasserration für eine Kuh selber zusammenstellen lassen (oder die Richtige unter 3 Varianten erraten lassen); Kartoffeln mit sortieren lassen. Führungen: Zu jeder Viertel-, halben oder vollen Stunde werden Besuchergruppen auf einen geführten Rundgang mitgenommen. Eine kompetente Person (kennt die Landwirtschaft und den Betrieb gut) führt die Gruppe. Betreuter freier Rundgang: Den verschiedenen Posten des Rundgangs sind Auskunfts- oder Animationspersonen zugeteilt, welche die Besucher empfangen, mit ihnen experimentieren, erklären und Auskunft geben (= weniger Posten mit längerer Verweildauer und höherem Attraktionswert). Unbetreuter freier Rundgang: Auf dem Betrieb gut ausgesteckt und mit Informationstafeln versehen. Die Besucher machen sich selbstständig auf den Weg. Die Betreuungspersonen sind frei unterwegs und geben Auskunft, wo sie gefragt werden. Es können auch mehrere Rundgänge zu verschiedenen Themen gelegt und mit verschiedenen Farben gekennzeichnet werden (z.b. Kühe / Gemüse / das Bauernhaus). Ein Wettbewerb animiert zum Aufsuchen jeder Station und zur Auseinandersetzung mit den Inhalten. Besondere Gäste VIP s aus Politik, Sport, Showbusiness usw. einladen, empfangen, durch den Betrieb führen und betreuen gibt dem Anlass einen besonderen Touch, ist ein Gästemagnet und gibt für die Medienberichterstattung viel her. Anfragen sehr frühzeitig starten! Rahmenaktivitäten Pressekonferenz, Ansprachen von VIPs (vor allem bei Spezialthema, Einweihung ) Demonstrationen: Brot backen, melken, Kartoffeln sortieren, ölen Produkteverkauf im Hofladen / an Marktstand; Degustationen; bei Direktverkauf oder Dienstleitungsangeboten: Kundenadressen sammeln Gastronomie: Apéro, Snackbar, Grillade, Raclettestube, einfaches Menu, Hygienevorschriften beachten (Ideen und Merkblätter auf / Infos für Betriebe) Streichelzoo (sehr beliebt; dabei auch auf das Wohl der Tiere achten: Gehege betreuen und oder Rückzugzone für die Tiere schaffen

6 Tag der Offenen Tür 6 Spielplatz oder Strohburg für Kinder (Trettraktoren, Spielbauernhof zum Nachahmen des Gesehenen sind beliebt; auf Sicherheit achten!) Tastkiste (blind allerlei Gegenstände und Stoffe vom Hof ertasten) oder Riechkiste; Blinde Kuh (geführter Rundgang mit verbundenen Augen mit Riech-, Fühl-, Hör-, Schmeckstationen); Barfussweg (über Gras, Kies, Schnitzel, Stroh, Heu, ein Fell, Stallmatte ). Mal- und Zeichentisch für Kinder (so können sie das Gesehene verarbeiten) Spiele: Kuhfladenbingo, Nageln, Hufeisenwerfen, Stallstiefelwerfen (Zielwurf oder Lochwand), Strohballenrollen, Kirschensteinspucken, Kuhschwanzstecken, Sackhüpfen, Kartoffelgraben, usw. Wettbewerb (Schätzwettbewerb zu Gewicht Kalb oder Rundballen / Anzahl Hoftiere, Wissensfragen zur Landwirtschaft und Produktion, Beobachtungsfragen zum Betrieb wie Kuh erkennen, Bau-Jahrzahl des Hofes; usw)., Live Musik (Achtung: alle gespielten Stücke müssen bei der Urheberrechts- Organisation Suisa angemeldet werden, die dafür Gebühren einzieht) Wetter-Varianten Bei Regenwetter Konzentration auf Aktivitäten im Stall und Scheune; wo möglich Anschauungsmaterial von draussen in Palettrahmen präsentieren. Schutz vor Regen und starker Sonneneinstrahlung vorsehen (Zelt / Planendach / Sonnenschirme ). Partner Der Tag der Offenen Tür kann durch den Einbezug von externen Personen oder Gruppen in die Durchführung einen zusätzlich positiven Effekt für den Betrieb haben: Nachbarn, Landwirtschaftslehrer, Schulklassen, Vereine, Metzger, Bäcker, Wirt/Getränkelieferant, landwirtschaftliche Organisationen usw. Lieferanten oder andere Geschäftspartner können auch als Sponsoring-Partner angefragt werden. Wenn auch sie für den geleisteten Sponsoring-Betrag einen direkten Gästekontakt knüpfen können (z.b. Dorfmetzger betreibt Grill mit Fleisch vom Hof; Verein darf sich selbst vorstellen usw.), entsteht eine Win-Win-Situation. Informations-Hilfsmittel Programmübersichtstafel: Was wann wo los ist auf dem Betrieb. Situationstafel: Skizze, Luftbild oder Plan vom Hof auf einem Plakat (ca. 70x100), darauf einzeichnen, was wo zu finden und zu sehen ist. Wegweiser: mindestens 10 x 30 cm, Hof gut ausschildern, damit man alles Sehenswerte und Nötige leicht findet. Orientierungstafeln: mindestens A3 gross, bezeichnen mit grosser, plakativer Schrift die Station oder den Ort (damit die Besucher wissen, wo sie sind). Informationstafeln: mindestens A4 gross, beschreiben in kurzen Sätzen und mit einem Bild oder einer Skizze, was bei jeder Station und bei jedem Platz auf dem Betrieb zu sehen ist (so können Besucher auch selbstständig auf Entdeckungstour gehen): Was eine Milchkuh pro Tag leistet und was sie dafür braucht; was die Sämaschine genau tut und kann; usw. Empfehlung: Immer kurzer Text und grosse Schrift! Eventuell auch bestehende Informationstafeln einsetzen, siehe PR-Tool Informationstafeln / Broschüren, DVDs: An zentraler Stelle wird ein Broschürenständer mit vertiefenden

7 Tag der Offenen Tür 7 Informationen hingestellt (LID-Broschüren, Hof-Prospekt, usw.) Auch DVD- Vorführungen sind denkbar, wenn sie das direkt Erlebbare sinnvoll ergänzen (z.b. die Situation und die Leistungen der gesamten Landwirtschaft aufzeigen). Verkehr In der Einladung Hinweise auf Zufahrtsmöglichkeiten mit Öffentlichem Verkehr (Linie, Frequenz; wenn Hof in Stadtnähe ist) und / oder Velo geben. Parkfelder vorbereiten, gut signalisieren und eventuell Parkdienst einrichten. Falls die Distanz von der nächsten ÖV-Stelle zu Fuss etwas länger ist: Den Weg mit einer Geschichte bestücken oder einem Wettbewerb (z.b.: Wie viele Willkommenshähne krähen auf dem Hof Ihre Ankunft an? Hähne aus Stroh oder Holz entlang des Wegs an Stangen, Bäumen, etc. anbringen) oder Ross- und Wagen-Shuttledienst einrichten. Sicherheit Gesperrte Bereiche klar kennzeichnen, Anlage gut auf mögliche Gefahrenquellen aus der Sicht von Betriebsunkundigen mit Kindern überprüfen. Sicherheitsmerkblatt auf Rubrik Dokumente / Anbieter Kleidung, Deko Möglichst ein Motiv oder Thema konsequent durchziehen. Z.B. Edelweissstoff: Tischtücher, Servietten, Zündhölzer, Notizblocks, Flaggen gibt s bei zu günstigen Preisen oder leihweise, ebenfalls und Banner mit Gut gibt s die Schweizer Bauern. Für einheitliches Tenue Online-Shirtshop beachten. Anregungen zur Ergänzung und Verbesserung dieses Tools nehmen wir gerne entgegen (Adresse siehe unten)!

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