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1 Schulcurriculum Werte und Normen Oberstufe Vorbemerkungen Dieses Curriculum ist explizit als ein Leitfaden für eine mögliche sinnvolle Unterrichtsgestaltung zu verstehen, die den gesetzlichen Vorgaben genügt. Verbindlich in der folgenden Tabelle sind die sogenannten verbindlichen Unterrichtsaspekte und die als solche gekennzeichneten (fettgedruckten) Fachworte, außerdem die prozessbezogenen Kompetenzbereiche. Da es nahezu unmöglich ist, einen Unterricht in WuN durchzuführen, ohne die letzteren (Wahrnehmen und Beschreiben, Diskutieren und Urteilen, Verstehen und Reflektieren) abzudecken, verzichtet dieses Schulcurriculum auf ihre explizite Ausweisung bei den einzelnen thematischen Aspekten. Eine Abkehr von der hier dargelegten Reihenfolge der Kursthemen ist laut Niedersächsischem Kerncurriculum für das Gymnasium gymnasiale Oberstufe, 2011, S. 15 aus gewichtigen Gründen möglich, bedarf allerdings des Fachkonferenzbeschlusses (ebenda). Da die Verknüpfung von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen Aufgabe der Fachkonferenz ist (ebenda, S. 44) sollten Lehrkräfte, die andere Wahlmodule als die hier im Schulcurriculum ausgestalteten präferieren, dies rechtzeitig innerhalb der Fachkonferenz abstimmen. Padingbüttel, den Jan Müller (Fachobmann)

2 JAHRGANG 11 / HALBJAHR 1 - J.M. - Rahmenthema 1: Fragen nach Individuum und Gesellschaft Pflichtmodul: Recht und Wahlmodul 2: Modelle staatlicher Gemeinschaft (W.) Mögliche Unterrichtsinhalte Mögliche Autoren / Materialien etc. Verbindliche Unterrichtsaspekte verbindliche Grundbegriffe Legitimation staatlicher Herrschaft Hobbes, Leviathan Locke, Zwei Abhandlungen über die Regierung Begründungen und Zielsetzungen für Legitimierung von staatlicher Herrschaft und Macht (W.) Naturrecht - positives Recht Begriff der Verfassung und der Gewaltenteilung Rechtsstaat / Rechtsprinzipien (Gleichheit bzgl. Rechtssetzung und Rechtsanwendung / Rechtssicherheit etc.) Straftheorien Begründung des Eigentums Formale Gleichheit und materielle Ungleichheit Locke (Kritik der totalen Herrschaft / Begriffe der Gewaltenteilung und Verfassung) Kant (Begriffe der Gewaltenteilung und Verfassung) Kant (Rechtsprinzipien, Das Recht ist mit der Befugnis zu zwingen verbunden ) Locke, Kant (Begründung des Eigentums) Hegel, Marx (Kritik dieser Begründungen) Begründungen und Zielsetzungen für Naturrecht vs. Positives Recht (P.) Recht, Schuld und Strafe (P.) Recht, Schuld und Strafe (P.) Liberalismus Smith (freie Marktwirtschaft) Begründungen und Zielsetzungen für Recht - Gesetz Strafe Naturrecht - positives Recht Menschenwürde Grundrechte Menschenrechte Gerechtigkeit Naturrecht - positives Recht Menschenwürde Grundrechte Menschenrechte Gerechtigkeit Grundrechte Menschenrechte Gerechtigkeit

3 Kritik des Liberalismus Marx Einstein, Warum ich Sozialist bin Begründungen und Zielsetzungen für Naturrecht - positives Recht Menschenwürde Kritik staatlicher Herrschaft: Anarchismus Bakunin Begründungen und Zielsetzungen für Legitimierung von staatlicher Herrschaft und Macht (W.) Soziale Marktwirtschaft, Sozialstaat Ludwig Erhard Begründungen und Zielsetzungen für Gerechtigkeit Globale Konsequenzen der Marktwirtschaft Marx, Naomi Klein aktuelle Standpunkte von Parteien, Verbänden etc. zur Globalisierung Grundrechte Menschenrechte Kulrurrelativismus- Kulturgefälle (kulturelle Superiorität Inferiorität)

4 JAHRGANG 11 / HALBJAHR 2 - J.M. - Rahmenthema 1: Fragen nach dem guten Handeln Pflichtmodul: Grundpositionen ethischen Argumentierens (P.) Wahlmodul 4: ökologische Ethik (W.) Mögliche Unterrichtsinhalte Mögliche Autoren / Materialien etc. Verbindliche Unterrichtsaspekte verbindliche Grundbegriffe Antimoralische Grundpositionen, Hedonistische Grundpositionen Autonomie Hedonismus Christliche Ethik (und ihre Kritik) (Evtl. ist es sinnvoller, die Kritik allgemein im Abschnitt Moralkritik abzuhandeln) Begründung ethischer Positionen I : Utilitarismus Die Bibel Bibliothek der Kirchenväter Weber Smith Grundzüge der christlichen Ethik (P.) Grundzüge des Utilitarismus (P.) Maxime Tugend normative Ethik Legalität Moralität Handlungsutilitarismus Regelutilitarismus Deontologie Teleologie Kritik des Utilitarismus Begründung ethischer Positionen II: Mitleidsethik Schopenhauer Grundzüge des Utilitarismus (P.) Grundzüge der christlichen Ethik (P.) Tierethik (W.) für die Umwelt (W.) Handlungsutilitarismus Regelutilitarismus Deontologie Teleologie

5 Kritik der Mitleidsethik Max Frisch, Tagebücher Begründung ethischer Positionen III: Zusammenhang von Autonomie und Verpflichtung zur vernünftigen Willensbestimmung Kant Grundzüge der christlichen Ethik (P.) Grundzüge der Ethik Immanuel Kants (P.) Kritik der Kantschen Ethik Hegel, Marx Moral in einer globalisierten Welt. Umweltschutz und Ökonomie Grenzen moralischen Handelns - Moralkritik Aktuelle Parteien- und Verbandspositionen Weber, Adorno Horkheimer Max Frisch, Tagebücher Tierethik (W.) für die Umwelt (W.) Maxime Tugend normative Ethik Metaethik Deontologie Teleologie Legalität Moralität Maxime Tugend normative Ethik Metaethik kategorischer Imperativ Deontologie Teleologie Legalität Moralität

6 JAHRGANG 12 / HALBJAHR 1 - J.M. - Rahmenthema 4: Fragen nach Wissen und Glauben Pflichtmodul: Formen der Selbstinterpretation des Menschen (P.) Wahlmodul 2: Willensfreiheit als spezifische Dimension des Menschen (W.) Mögliche Unterrichtsinhalte Mögliche Autoren / Materialien etc. Verbindliche Unterrichtsaspekte verbindliche Grundbegriffe Das Wesen des Menschen im christlichen Mythos: Sündenfall, Erdenleben, jüngstes Gericht Bibel Interpretationen des christlichen Mythos (Herder, Lessing, Hegel, Feuerbach ) Grundzüge theologisch orientierter Semantische Klärung des Begriffs Freiheit (W.) Semantische Klärung des Begriffs Wille (W.) Wesen Schöpfung-Sündenfall- Erlösung Leib Seele Die dualistische Sicht des Menschen in der christlichen Theologie (Leib-Seele-Dualismus) Bibliothek der Kirchenväter Grundzüge theologisch orientierter Grundzüge philosophisch orientierter Semantische Klärung des Begriffs Freiheit (W.) Semantische Klärung des Begriffs Wille (W.) Nominal-/Realdefinition Schöpfung-Sündenfall- Erlösung Die dualistische Sicht des Menschen in der Philosophie Platon (Ideenlehre) Kant (Mensch als Bürger zweier Welten) Grundzüge philosophisch orientierter Mängelwesen Freud: Die drei narzisstischen Kränkungen des Menschen (geozentrisches Weltbild / Evolution / Psychoanalyse) Freud Grundzüge evolutionsbiologisch orientierter Evolution Mängelwesen

7 Modifikation des Dualismus: Begriff des Unbewussten Freud Grundzüge psychoanalytisch orientierter Psychischer Apparat (Es-Ich- Überich) Der psychische Apparat nach Freud Freud Grundzüge philosophisch orientierter Grundzüge psychoanalytisch orientierter Psychischer Apparat (Es-Ich- Überich) Soziales System Die Psychologie im Spannungsfeld zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften Grundzüge soziologisch orientierter Evolution Diskurs Freiheit und natürlicher Determinismus Freud Vroom Grundzüge evolutionsbiologisch orientierter Semantische Klärung des Begriffs Freiheit (W.) Semantische Klärung des Begriffs Wille (W.) Determinismus Freiheit und gesellschaftlicher Determinismus Freud Erich Fromm Adorno Güse, Schmacke, Geschichte der Psychiatrie zwischen bürgerlicher Revolution und Faschismus Grundzüge soziologisch orientierter Semantische Klärung des Begriffs Freiheit (W.) Semantische Klärung des Begriffs Wille (W.) Soziales System Determinismus

8 JAHRGANG 12 / HALBJAHR 2 - J.M. - Rahmenthema 4: Fragen nach Wissen und Glauben Pflichtmodul: Wahrheitsansprüche (P.) Wahlmodul: entfällt im vierten Halbjahr Mögliche Unterrichtsinhalte Mögliche Autoren / Materialien etc. Verbindliche Unterrichtsaspekte verbindliche Grundbegriffe Zusammenhang von Empfindung, Wahrnehmung und begrifflichem Erfassen Das Problem der notwendigen Verknüpfungen in Urteilen (Induktionsproblem) Deduktion am Beispiel logischer Verknüpfungen Das Problem der Letztbegründung (Albertsches Trilemma) First principles (Axiome) als Resultat spekulativer Schlüsse Rechtfertigung spekulativer Schlüsse in den Wissenschaften Abkehr von objektiven Wahrheitstheorien: Skeptizismus, Köhärenz- und Konsenstheorien Platon, Ideenlehre Kant, Urteilstafel etc. Hobbes Hobbes Kant Ernst Mach Aristoteles Kant Albert Einstein, Aufsätze zur Methodik der Physik sowie der Geometrie Dijksterhuis, Die Mechanisierung des Weltbildes Dimensionen des Für-wahr-Haltens : Glauben, Meinen, Wissen (P.) Verifikationsverfahren (P.) Verifikationsverfahren (P.) Wahrheitstheorien (P.) Verifikationsverfahren (P.) Wahrheitstheorien (P.) Wahrheitstheorien (P.) Verifikationsverfahren (P.) Wahrheitstheorien (P.) Wahrheit Wirklichkeit Glauben Meinen Wissen Induktion Deduktion Urteil Kategorien Syllogismus Induktion Deduktion Widerspruchsformen Kategorien Widerspruchsformen Urteil Widerspruchsformen

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