Soziales SOZIALE FOLGEN DER KRISE: Welche Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zeigen sich in Österreich?

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1 Soziales SOZIALE FOLGEN DER KRISE: Welche Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zeigen sich in Österreich? Stand: September 2015

2 DIE AUSWIRKUNGEN DER WIRTSCHAFTS- KRISE: ENTWICKLUNGEN AM ARBEITS- MARKT SEIT 2008 Obwohl Österreich nach wie vor zu den Ländern Europas mit einer vergleichsweise weniger dramatischen Arbeitsmarktsituation zählt, ist auch hierzulande in den vergangenen Jahren die Arbeitslosigkeit deutlich angestiegen. Zwar gab es gleichzeitig eine steigende Beschäftigung, in vielen Fällen stellte diese aber einen Austausch von Vollzeit- durch Teilzeitarbeitsplätze dar. Der Sozialstaat hat sich in Österreich als effektive Krisenfeuerwehr bewährt: Er trug zu Kaufkraftstärkung und Stabilisierung bei, was sich unter anderem daran zeigt, dass die Verteilung der Haushaltseinkommen weitgehend konstant bleibt und Österreich mittelfristig keine steigenden Armutszahlen aufweist. Die Krise zeigt sich am Arbeitsmarkt In Österreich kam es 2009 zu einem realen (preisbereinigten) Rückgang des BIP um 3,8%. Die deutliche Erholung in den zwei darauffolgenden Jahren stellte sich als kurzfristig heraus. Auch aktuelle Prognosen des IHS und des WIFO senkten zuletzt die Konjunkturaussichten für 2015 auf 0,5% bis 0,7% reales BIP-Wachstum.

3 Eine der markantesten Auswirkungen dieser Entwicklung war, dass die Arbeitslosigkeit deutlich angestiegen ist, obwohl Österreich hier nach wie vor zu den Ländern Europas mit der günstigsten Arbeitsmarktsituation zählt. War anfangs eher die exportierende Industrie betroffen, so stieg in den vergangenen Jahren die Arbeitslosigkeit vor allem im Dienstleistungsbereich deutlich. Besonders betroffen davon sind ältere ArbeitnehmerInnen. Steigende Arbeitslosigkeit seit Quelle: Sozialministerium; Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt; gerundet auf Tsd. Waren im Jahresdurchschnitt Menschen als arbeitslos gemeldet, stieg diese Zahl 2009 deutlich an, konnte sich bis 2011 leicht stabilisieren steigt aber seither kontinuierlich weiter, sodass 2014 im Jahresdurchschnitt Menschen arbeitslos

4 gemeldet waren. Dies setzte sich bis zuletzt fort: Ende August 2015 waren knapp über Menschen als arbeitslos vorgemerkt. Österreich hat europaweit eine der günstigsten Arbeitsmarktsituationen 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% EU-28 Durchschnitt: 12,7% 14,1% 10,2% 10,2% 5,0% 5,6% 6,1% 7,4% Deutschland Österreich Großbritannien Niederlande Frankreich Italien Portugal Spanien Quelle: Eurostat (Jahresdurchschnitt 2014) 26,5% 24,5% Griechenland Arbeitslosigkeit kann abgebaut werden, wenn das Wirtschaftswachstum über zwei Prozent liegt. Aktuelle Prognosen für die nächsten Jahre gehen von einem geringeren Wachstum aus. Mehr Menschen in Beschäftigung, aber sinkendes Arbeitsvolumen Neben diesen negativen Trends bei der Arbeitslosigkeit erfolgte im Beobachtungszeitraum zwischen 2008 und 2014 jedoch auch ein Anstieg der bestehenden unselbstständi-

5 gen Beschäftigungsverhältnisse. Insgesamt beträgt diese Zunahme seit Beschäftigte, 2014 waren im Jahresdurchschnitt rund Personen unselbständig beschäftigt. Allerdings ist der Grund für die steigende Beschäftigung vor allem darin zu sehen, dass immer mehr Vollzeit- durch Teilzeitarbeitsplätze ersetzt werden. Das Arbeitsvolumen ins gesamt sinkt wurde um über weniger Vollzeitstunden als 2008 gearbeitet. Trotz Krise steigt die Beschäftigung, aber nicht das Arbeitsvolumen Personen Beschäftigung insgesamt Stunden Volumen Teilzeitstunden Arbeitsvolumen insgesamt Volumen Vollzeitstunden Quelle: Statistik Austria Arbeitskräfteerhebung; Differenz von 2008 zu 2014 der Zahl der unselbständig Erwerbstätigen bzw. geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitsvolumen) in der Haupttätigkeit in Stunden/Jahr

6 Wachsende Zahlen bei den geringfügig Beschäftigten Ein weiterer Aspekt in Bezug auf die Beschäftigungssituation in Österreich ist die zunehmende Inanspruchnahme bestimmter atypischer und flexibler Beschäftigungsformen. Während die Zahlen der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse und jene der Neuen Selbständigen deutlich angestiegen sind, kam es bei den freien Dienstverträgen (sowohl über als auch unter der Geringfügigkeitsgrenze) zu einem kontinuierlichen Rückgang. Zahl der geringfügig Beschäftigten steigt deutlich Geringfügig Freie Dienst- Beschäftigte verträge Geringfügige freie Dienstverträge Neue Selbständige Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Bei diesen Zahlen handelt es sich um April-Werte der jeweiligen Jahre.

7 Der Sozialstaat als effektive Krisenfeuerwehr Österreich ist eines der wenigen Länder in Europa mit rückläufigen Zahlen in Bezug auf Armut und soziale Ausgrenzung. Die Leistungen der Arbeitslosenversicherung wurden hierzulande nicht gekürzt, im Gegenteil: Die Notstandshilfe und die mindestsichernden Arbeitslosenleistungen wurden ausgebaut. Dadurch konnte die Kaufkraft gestärkt und stabilisiert werden. Auch die Einnahmen aus Steuern und Sozialversicherung konnten weitgehend stabil gehalten werden und so eine tragfähige Finanzierung des Sozialstaats sichern. Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich rückläufig 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% (*2014) 23,8 24,5 21,7 23,1 20,6 19,2 EU-28 Euroraum Österreich* Quelle: Eurostat; Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen an der Bevölkerung in Prozent

8 MEHR INFORMATIONEN Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in einer gleichnamigen Broschüre sowie im Kapitel 15 des aktuellen Sozialberichts ( Österreich sechs Jahre nach Krisenbeginn ). Beide Publikationen können im Broschürenservice des Sozialministeriums abgerufen und bestellt werden: https://broschuerenservice.sozialministerium.at oder unter der Servicenummer IMPRESSUM: Verlags- und Herstellungsort: Wien Titelbild: istockphoto.com/bmask Druck: Sozialministerium Redaktion: agnes streissler wirtschaftspolitische projekt beratung e.u., 1090 Wien; Sozialministerium, Abt. V/B/4 Medieninhaber und für den Inhalt verantwortlich: BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT, SOZIALES UND KONSUMENTENSCHUTZ Stubenring 1, 1010 Wien Tel.: sozialministerium.at

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