Konjunkturprognose der Chefvolkswirte der Sparkassen- Finanzgruppe 2017 Pressekonferenz am 23. Januar 2017 in Berlin

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1 Konjunkturprognose der Chefvolkswirte der Sparkassen- 217 Pressekonferenz am 23. Januar 217 in Berlin

2 Gemeinsame Konjunkturprognose der Sparkassen- Mitwirkende Chefvolkswirte Uwe Burkert Dr. Cyrus de la Rubia Uwe Dürkop Jochen Intelmann Dr. Ulrich Kater Dr. Jürgen Michels Dr. Gertrud Traud Torsten Windels Institut LBBW HSH Nordbank Berliner Sparkasse Hamburger Sparkasse DekaBank Bayerische Landesbank Helaba Nord/LB Koordination: Dr. Holger Schulz DSGV

3 Wirtschaftlicher Rahmen für die Prognose Annahmen für - Welthandel - Wechselkurse - Ölpreis Welthandel und weltwirtschaftliches Wachstum dürften sich im Jahr 217 etwas beschleunigen. Der IWF geht von einem globalen Handelswachstum von 3,8 Prozent und einem Produktionswachstum von 3,4 Prozent aus. Die Entwicklung steht allerdings unter dem Vorbehalt einer großen Serie von politischen Risiken, auf die als Schwerpunkt der PK noch ausführlich eingegangen wird. Die Chefvolkswirte erwarten im Mittel für den Jahresdurchschnitt 217 einen Wechselkurs von 1,4 US-Dollar pro Euro. Die Rohölpreise nehmen sie im Mittel mit 52 US-Dollar pro Barrel der Sorte Brent an

4 Ausblick auf die Geldpolitik 217 Federal Reserve setzt Zinsanhebungen fort EZB zieht dagegen ihr QE 217 durch Für die Federal Reserve sehen die Chefvolkswirte eine Fortsetzung der Leitzinsanhebungen 217 voraus. Sie erwarten allerdings nur zwei Schritte im Jahresverlauf. Für die Geldpolitik im Euroraum gehen die beteiligten Chefvolkswirte einhellig davon aus, dass die EZB ihr Anleihekaufprogramm bis mindestens Ende 217 im angekündigten Umfang verwirklicht. Weder eine (Wieder-) Ausweitung noch eine vorzeitige Reduzierung werden derzeit erwartet

5 BIP-Wachstum Bruttoinlandsprodukt Deutschland reale Veränderung ggü. Vorjahr in % Leichte Verlangsamung des Wachstums im neuen Jahr gemessen am kalenderunbereinigten BIP ,7 1,9 Zehnjahres- Durchschnitt bei 1,1 %. 1, Quelle: Statistisches Bundesamt, 217: Prognose der Chefvolkswirte der Sparkassen

6 Bewertung des BIP-Wachstums 217 erheblicher Kalendereffekt konjunktureller Dynamikverlust ist nicht stark Wachstum weiter über Potenzial Das prognostizierte Wachstum von 1,3 Prozent im Jahr 217 bedeutet nicht einen so großen Dynamikverlust gegenüber dem Vorjahr, wie es auf den ersten Blick erscheint. Zu bedenken ist in diesem Jahr ein erheblicher Kalendereffekt. Durch die Lage der Feiertage und den zusätzlich bundeseinheitlich begangenen Reformationstag stehen 217 weniger Arbeitstage zur Verfügung. Das allein macht beim BIP etwa,3 Prozentpunkte aus. Die deutsche Wirtschaft wächst 217 weiter und nun das vierte Jahr in Folge über ihrem Produktionspotenzial mit entsprechender positiver Wirkung auf die Staatsfinanzen und den Arbeitsmarkt

7 Exporte und Importe 8 Exporte und Importe Deutschlands reale Veränderung ggü. Vorjahr in % 6 Exporte bei moderatem Wachstum der Weltwirtschaft nur noch begrenzt expansiv 4 2 2,5 3,4 1,9 3, Importe steigen stärker als Exporte Außenwirtschaft trägt 217 erneut per Saldo nicht zum Wachstum bei Exporte Importe Quelle: Statistisches Bundesamt, 217: Prognose der Chefvolkswirte der Sparkassen

8 Konsum Private und staatliche Konsumausgaben reale Veränderung ggü. Vorjahr in % 4,2 4 Konsum bleibt im dritten Jahr in Folge wichtigste Triebfeder der Binnennachfrage Konsumausgaben des Staates 217 weiter überproportional expansiv , 1,4 2,4 aber nicht mehr ganz so stark wie noch 216 nach dem Höhepunkt der Flüchtlingszuwanderung Konsumausgaben der privaten Haushalte Konsomausgaben des Staates Quelle: Statistisches Bundesamt, 217: Prognose der Chefvolkswirte der Sparkassen

9 Investitionen 8 Bau- und Ausrüstungsinvestitionen reale Veränderung ggü. Vorjahr in % Bau weiter mit moderatem Wachstumsbeitrag Ausrüstungsinvestitionen zwar mit Wachstum in Größenordnung des Vorjahres aber für die zyklische Situation im vierten Jahr eines Aufschwungs doch recht schwach ,1 2, 1,7 1, Bauinvestitionen Ausrüstungsinvestitionen haben erst 216 das Vorkrisen- Niveau von 27/28 erreicht Ausrüstungsinvestitionen Quelle: Statistisches Bundesamt, 217: Prognose der Chefvolkswirte der Sparkassen-

10 Unsicherheit über die Ausrüstungsinvestitionen besonders groß Die Ausrüstungsinvestitionen sind diejenige BIP-Komponente mit der größten Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Die konsolidierte Prognose von +1,6 Prozent spiegelt dies nicht in vollem Umfang wider. Die dahinter stehenden Einschätzungen der einzelnen Chefvolkswirte reichen hier in sehr großer Spannweite von -1, Prozent bis zu +4, Prozent. Offenbar besteht Interpretationsspielraum, ob die Investitionstätigkeit tatsächlich klassisch-zyklisch schwach ist, ob Nachholbedarf besteht oder ob wir derzeit Zeuge eines Strukturbruchs mit deutlich gestiegener Kapitalproduktivität durch die Digitalisierung sind

11 217 im Überblick Kerndaten der Gemeinschaftsprognose Ist-Werte für Prognosen für 216 1) 217 Bruttoinlandsprodukt 2) +1,9 +1,3 Konsumausgaben der privaten Haushalte +2, +1,4 Konsumausgaben des Staates +4,2 +2,4 Bauinvestitionen +3,1 +2, Ausrüstungsinvestitionen +1,7 +1,6 Exporte +2,5 +1,9 Importe +3,4 +3, Erwerbstätige 3) Arbeitslosenquote 4) 6,1 6, Verbraucherpreise (HVPI) 5) +,4 +1,7 Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 5) +1,1 +1,3 Sparquote 6) 9,8 9,6 1) Schnellschätzung des Statistischen Bundesamtes vom 12. Januar 217 2) BIP und Untergliederungen: nicht kalenderbereinigte, reale Veränderung gegenüber Vorjahr in % 3) Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort im Inland, in Tausend 4) Arbeitslosenquote in der Definition der Bundesagentur für Arbeit, in % 5) Veränderung gegenüber Vorjahr in % 6) Sparquote der privaten Haushalte in %

12 Brexit-Effekte stehen noch aus Nach Aktivierung droht deutlicher Einbruch der Investitionen 2 1,5 1 Investitionsabsichten: Gewichteter Durchschnitt für Dienstleistungssektor und Verarbeitendes Gewerbe, in Punkten Brexit-Votum, Konjunkturprognose

13 Finanzmärkte mögen politische Unsicherheit nicht 5 4 EPU-Index für den Euro-Raum und EZB Finanzmarktstress-Indikator, Indizes Unsicherheit Euro-Raum (IS) EZB Finanzmarktstress (rs) 1-1,,9,8-,8,7 3,6-,6,5 derzeit werden aber Risiken nicht adäquat eingepreist 2 1,4-,4,3,2-,2, Konjunkturprognose ,

14 Stress am Finanzmarkt behindert Investitionen 1 EZB Finanzmarktstress-Indikator und Anlageinvestitionen im Euro-Raum, Veränderung zum Vorjahr in %, Quartalswerte Anlageinvestitionen (IS) EZB Finanzmarktstress (rs), 5 -,2 steigender Finanzmarktstress könnte Investitionstätigkeit 217 belasten ,4 -,6 -, , Konjunkturprognose

15 Unsicherheit über Fortbestand des Euro ist negativ für die deutsche Wirtschaft Unternehmensstimmung hat in der Euro-Krise deutlich gelitten Jun 12 Sep 12 Dez 12 Mrz 13 Jun 13 Sentix Break-up-Index und ifo Geschäftsklima-Index, Monatswerte Break-up Index (linke Skala) Sep 13 Dez 13 Mrz 14 Jun 14 Sep 14 Dez 14 Ifo Geschäftsklima (rechte Skala) Mrz 15 Jun 15 Sep 15 Dez 15 Mrz 16 Jun 16 Sep 16 Dez Konjunkturprognose

16 Wie geht s es weiter mit der EU? am wahrscheinlichsten: Durchwurschteln mit verdeckter Vergemeinschaftung Szenarien Szenario 1: Zerfall der EU Szenario 2: Vertiefung der Integration Szenario 3: Flexible Union Beschreibung Brexit löst Kettenreaktion aus EU-Austrittsreferenden auch in anderen EU-Staaten Engere Verzahnung der Außenund Sicherheitspolitik ( Verteidigungsunion ) sowie der Haushaltspolitik ( Fiskal- und Transferunion ) EU der mehreren Geschwindigkeiten Einige Staaten der Union kooperieren enger miteinander als andere Eintritts-WK (mittelfristig) Gering Gering Mittel damit wird die politische Unsicherheit hoch bleiben Szenario 4 Durchwurschteln Keine größeren Veränderungen, Verwaltung Status-Quo Ausdehnung verdeckter Vergemeinschaftung in kleinen Schritten Hoch Konjunkturprognose

17 Vielen Dank. Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. Charlottenstraße Berlin

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