Allgemeines Für die Zufahrten der Feuerwehren gelten folgende minimalen Grundanforderungen:

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1 KANTONALE FEUERWEHR Weisung betreffend Zugänge für die Feuerwehr Gesetzliche Grundlagen Zugänge haben den Bestimmungen des "Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Planungs- und Baugesetz)" vom 7. September 1975 (LS 700.1) sowie den "Normalien über die Anforderungen an Zugänge (Zugangsnormalien)" vom 9. Dezember 1987 (LS 700.5) zu genügen. Allgemeines Für die Zufahrten der Feuerwehren gelten folgende minimalen Grundanforderungen: Jede Zufahrt ist mindestens als Notzufahrt auszugestalten, die den Notfalleinsatz der Feuerwehr jederzeit gewährleistet. Die Notzufahrt besteht in einem Zufahrtsweg oder einer entsprechend ausgestalteten tragfähigen Fahrspur. Die Zugänge sind so nahe an die zu erschliessenden Grundstücke bzw. Bauten und Anlagen heranzuführen, dass ein wirksamer Einsatz der Feuerwehr möglich ist. Die Festlegung der Zugangsart (Zufahrtsweg, Zufahrtsstrasse, Erschliessungsstrasse, nutzungsorientierte Sammelstrasse oder Gebäudezugang) erfolgt nach dem voraussichtlichen Verkehrsaufkommen. Für Bauten und Anlagen mit grossem Verkehrsaufkommen, wie grosse Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe, Industrieanlagen und Grossparkanlagen, werden die Anforderungen an die Zugänglichkeit im Einzelfall festgelegt. Abweichungen von dieser Weisung sind im baurechtlichen Entscheid zu begründen, und die entsprechenden Ersatzmassnahmen für einen effizienten Feuerwehreinsatz sind vorzugeben. Technische Anforderungen (siehe grafische Darstellungen im Anhang) Bodenbelastung: Markierungen: mindestens 18 Tonnen Gesamtgewicht Der Fahrstreifen muss auch in der Nacht oder im Winter erkennbar sein.

2 Erleichterungen: Wenn es aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse unerlässlich ist, können im Einzelfall unter Vorbehalt der Notzufahrt geringere Anforderungen gestellt werden, insbesondere: bei steilen Hanglagen; im Interesse von Objekten des Natur- und Heimatschutzes; Unter demselben Vorbehalt sind Erleichterungen zulässig bei: landwirtschaftlichen Heimwesen; gemeinschaftlichen Parkierungslösungen; separat geführter Rad- oder Fusswegerschliessung; Fussgängerzonen. Innenradius Kurven: Lichte Höhe: Strassenbreite: mindestens 10 m 4,5 m mind. 3,5 m (Ausnahme: mind. 3 m möglich, bei besonderen örtlichen Verhältnissen) Schlauchlängen: Bauten und Anlagen mit Gebäudehöhen bis 13 m 1 (Anhang 1): 80 m abgewickelte Schlauchlänge bis Eingang Bauten und Anlagen mit Gebäudehöhen über 13 m 1, mit oder ohne Sicherheitstreppenhäuser (Anhänge 2 und 3): 40 m abgewickelte Schlauchlänge bis Eingang Rettungsgeräte: Bauten und Anlagen mit Gebäudehöhen über 13 m 1, ohne Sicherheitstreppenhäuser (Anhang 3): Ohne Sicherheitstreppenhaus muss eine gesamte Längsfassade vom Zugang aus für Autodrehleitern und Hubrettungsfahrzeuge erreichbar sein (Abstand von der Fassade: mind. 7 m/max. 14 m). Inkrafttreten Diese Weisung tritt per 1. Juni 2010 in Kraft. Zürich, 27. Mai 2010 KANTONALE FEUERWEHR Der Chef: sign. Kurt Steiner 1 Gebäudehöhe = Gesamthöhe (Firsthöhe) oder Traufhöhe 2 von 5

3 ANHANG 1 Gebäudehöhe bis 13 m sowie Bauten und Anlagen ohne Räume mit grosser Personenbelegung 3 von 5

4 ANHANG 2 Gebäudehöhe über 13 m und/oder Bauten/Anlagen, die Räume mit grosser Personenbelegung aufweisen, mit Sicherheitstreppenhäusern* * Begriffserklärung Sicherheitstreppenhäuser Sicherheitstreppenhäuser sind Treppenanlagen, die gegen das Eindringen von Rauch und Feuer besonders geschützt, auf jedem Geschoss nur durch Schleusen oder über ständig ins Freie offene Gänge und Vorplätze zugänglich sind. (Rauchdruckanlage/RDA nach EN ) Schleusen bei Sicherheitstreppenhäusern Schleusen zwischen Korridoren und Sicherheitstreppenhäusern werden mit Brandschutztüren abgeschlossen und mechanisch belüftet. Die Lüftung ist an der Sicherheitsstromversorgung anzuschliessen. (Quelle: VKF-Verzeichnis "Begriffe" Copyright 2003 Berne by VKF / AEAI / AICAA) 4 von 5

5 ANHANG 3 Gebäudehöhen über 13 m und/oder Bauten/Anlagen, die Räume mit grosser Personenbelegung aufweisen, ohne Sicherheitstreppenhäuser* * Begriffserklärung (siehe Anhang 2) 5 von 5

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