Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches"

Transkript

1 Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Aufgaben - Kalibriermessungen Bestimmen Sie experimentell den Brechungsindex einer gegebenen Mischung bei unterschiedlicher Zusammensetzung. - Theoretische Bodenzahl Bestimmen Sie die Theoretische Bodenzahl der gegebenen Rektifiziersäule, indem Sie das gegebene Gemisch bei unterschiedlicher Zusammensetzung einer Rektifikation bei unendlichem Rücklaufverhältnis (keine Produktentnahme) unterwerfen. In diesem Falle wird das Siedediagramm zur Verfügung gestellt.

2 Versuchsaufbau - Apparatur bei der Bestimmung der Theoretischen Bodenzahl

3 Durchführung - Kalibriermessungen Refraktometer zur Messung vorbereiten Umwälz-Thermostaten an das Refraktometer anschließen, eingestellte Temperatur am Umwälz-Thermostaten 19,7 C; nach ca. 30 min hat sich die Temperatur des Refraktometers auf C eingestellt (wichtig: nichts mehr an der Kühlung ändern, denn die Temperatur des Refraktometers sollte während der ganzen Messungen auf C eingestellt bleiben Brechungsindex hängt von der Temperatur ab!); Reinigung der Glasprismen mit Ethanol und einem weichen Tuch Gefahr von Kratzern Kalibrierkurve zwischenzeitlich werden 6 Mischungen des zu untersuchenden Gemisches (Ethanol / Ethylacetat) zur Aufnahme der Kalibrierkurve hergestellt; auf einer oberschaligen Waage werden in verschließbaren Glasröhrchen die einzelnen Mischungen abgewogen, sofort verschlossen und gut durchgemischt (wichtig: Auswahl der Mischungen so, dass der gesamte Konzentrations - bereich gleichmäßig abgedeckt ist!) Brechungsindex messen genügend Substanz aufbringen (2-3 Tropfen) mit Hilfe einer Kunststoffspritze; notwendige Einstellungen am Refraktometer vornehmen um den Brechungsindex ablesen zu können; Messungen jeweils 2 mal wiederholen Kalibrierkurve zeichnen der gemessene Brechungsindex wird gegen den Stoffmengenanteil X von Ethylacetat aufgetragen und eine Ausgleichskurve gezeichnet - Theoretische Bodenzahl Aufbau der Apparatur siehe Zeichnung Reinigen der Apparatur in dereihalsrundkolben werden ca. 50 ml Ethanol eingefüllt (+ 4 Siedesteine) und zum Sieden erhitzt; ist die Temperatur des Sumpf - und des Kopfprodukts konstant, werden Proben aus dem Dreihalsrundkolben und der oberen Entnahmestelle gezogen und der Brechungsindex bestimmt; auf eine gute Isolierung der Rektifikationskolonne achten bessere Trennleistung des Gemisches Messung als erstes wird das zur Verfügung gestellte Siedediagramm des Gemisches Ethanol / Ethylacetat erstellt; anhand der Siede - bzw. Kondensationskurve werden verschiedene Gemische der beiden Komponenten hergestellt, um daraus dann die Bodenzahl (Treppenstufen im Diagramm!) zwischen dem Stoffmengenanteil X des Einsatzgemisches und dem Stoffmengenanteil X des Kopfprodukts zu ermitteln; weitere Vorgehensweise siehe unter Reinigung

4 Messprotokoll - Einwaagen für die Kalibrierlösungen zur Erstellung der Kalibrierkurve siehe beigefügte Blätter Anmerkungen: Sie finden auch allgemeine Informationen über die einzelnen Stoffe des binären Gemisches und die Berechnung des Stoffmengenanteils X bzw. die Einwaagen (Soll) und Einwaagen (Ist) im Anhang. - Erstellung der Kalibrierkurve siehe beigefügte Blätter Anmerkung: es wurde nur der Mittelwert für den Brechungsindex im Diagramm notiert, die 3 Messungen brachten aber immer den gleichen Wert bzw. geringfügige Schwankungen in der letzten Stelle, die eh geschätzt wurde (die Bestimmung des Brechungsindex wurde immer von der gleichen Person in unserem Fall Frau xy durchgeführt!) - Theoretische Bodenzahl verwendete Rektifizierkolonne: Nr. 3 - Messdaten zum Vorversuch bzw. Reinigung siehe beigefügte Blätter Anmerkung: Literaturwert (Ethanol) aus Organikum: 1, Siedediagramm Anmerkung: beim bereitgestellten Siedediagramm war Komponente A nicht Ethanol sondern Ethylacetat sprich umgekehrt wie zum seitherigen Versuchsverlauf; Messungen, Ausrechnungen bzw. erstellte Kurven wurden aber weiterhin immer auf Ethylacetat bezogen!

5 - Tabelle Theoretische Bodenzahl Gemisch 1: 0,9 mol Ethylacetat + 0,1 mol Ethanol Sumpftemperatur: 75,5 C 1. Messung 2. Messung 3. Messung 1,3715 1,3715 1,3715 X (Ethylacetat) 0,84 0,84 0,84 Kopftemperatur 72,5 C 1,3700 1,3700 1,3700 X (Ethylacetat) 0,68 0,68 0,68 Gemisch 2: 0,1 mol Ethylacetat + 0,9 mol Ethanol Sumpftemperatur: 78,6 C 1. Messung 2. Messung 3. Messung 1,3629 1,3629 1,3629 X (Ethylacetat) 0,065 0,065 0,065 Kopftemperatur 73,8 C 1,3650 1,3650 1,3650 X (Ethylacetat) 0,23 0,23 0,23 Gemisch 3: 0,2 mol Ethylacetat + 0,8 mol Ethanol Sumpftemperatur: 76,9 C 1. Messung 2. Messung 3. Messung 1,3639 1,3639 1,3639 X (Ethylacetat) 0,14 0,14 0,14 Kopftemperatur 72,7 C 1,3662 1,3662 1,3662 X (Ethylacetat) 0,33 0,33 0,33

6 Auswertung - Anmerkung: die Ergebnisse der Kalibriermessung siehe beigefügte Blätter ebenso die Ergebnisse des Vorversuchs (Reinigung) und das Ergebnis der Theoretischen Bodenzahl des Gemisches 1. Die Ergebnisse von Gemisch wurden nachträglich zu hause gemacht. Ein Ausdruck (erkennbar am weißen Papier) wurde beigefügt Ergebnis: Die Rektifizierkolonne Nr. 3 hat zwischen dem Stoffmengenanteil X des Einsatzgemisches und dem Stoffmengenanteil X des Kopfprodukts 2 Theoretische Böden. Fehlerdiskussion Bei diesem Versuch kommt es auf eine saubere, flinke und durchdachte Arbeitsweise an. Wichtig sind Vorüberlegungen und deren Ausrechnung (Einwaagen der einzelnen Komponenten Kalibriermessung, Überlegung was bestimmt werden soll und wie man vorgeht Theoretische Bodenzahl). Dies wird am Gemisch 3 deutlich: Es war kurz vor Ende der Unterrichtszeit. Die Gruppe wollte noch schnell ein drittes Gemisch durchführen, dabei wurde beim Einwiegen des Ethylacetats etwas verschüttet, sprich es war etwas weniger als die angegebene Einwage von 17,42 g im Dreihalsrundkolben. Dies hat zur Folge, dass bei der Auswertung der 2. Destillationsschritt (Treppenstufe im Diagramm) nicht ganz vollständig ist, im Gegensatz zum Gemisch Spielt man die Auswertung mit einem etwas geringeren Stoffmengenanteil X des Einsatzgemisches durch, erreicht man das gleiche Ergebnis wie bei den beiden vorausgegangenen Gemischen. Hier wurde der 2 Destillationsschritte vollständig abgeschlossen (2 Treppenstufen im Diagramm), der dritte aber kaum angefangen. Dies zeigt wie wichtig es ist sauber und gewissenhaft zu arbeiten. Die Isolierung der Rektifikationskolonne ist ebenso von großer Bedeutung. Je besser diese ist, um so besser ist auch die Trennwirkung des Gemisches. Dies zeigt sich zum einen in der Konstanz der Kopftemperatur und zum anderen an einem konstanten Brechungsindex des Kopfprodukts.

VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: SIEDEDIAGRAMM EINER BINÄREN MISCHUNG

VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: SIEDEDIAGRAMM EINER BINÄREN MISCHUNG VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: RAMM EINER BINÄREN MISCHUNG 1. Lernziel Ziel des Versuchs ist es, ein zu bestimmen, um ein besseres Verständnis für Verdampfungsgleichgewichte und Mischeigenschaften flüssiger

Mehr

Versuch 10. Rektifikation und Rektifizierkolonne

Versuch 10. Rektifikation und Rektifizierkolonne Praktikum Physikalische Chemie Versuch 1 Rektifikation und Rektifizierkolonne Bestimmung der theoretischen Bodenzahl einer Rektifikationskolonne am Beispiel eines binären Gemisches ktualisiertes Versuchsskript,

Mehr

Phasengleichgewicht (Destillation)

Phasengleichgewicht (Destillation) Phasengleichgewicht (estillation) Labor für hermische Verfahrenstechnik bearbeitet von Prof. r.-ing. habil. R. Geike. Grundlagen für das Phasengleichgewicht amf - Flüssigkeit ie unterschiedliche Zusammensetzung

Mehr

Endersch, Jonas 09./

Endersch, Jonas 09./ Endersch, Jonas 09./10.06.2008 Praktikum Allgemeine Chemie 2, Saal G1, Gruppe 3, Platz 53 Versuchsprotokoll Versuch 1.2: Destillation 1 Versuch 1.3: Destillation 2 Einleitung und Theorie: In diesen Versuchen

Mehr

Eingabe ins Text- bzw. Formelfeld zur Umrechnung in [g]: =A6*$F$3 rot: Feststellen eines Wertes über das Dollarzeichen

Eingabe ins Text- bzw. Formelfeld zur Umrechnung in [g]: =A6*$F$3 rot: Feststellen eines Wertes über das Dollarzeichen Excel - Einführungskurs Datensatz: MeOH [ml] Wasser [ml] 140 20 130 30 120 40 100 60 80 80 60 100 50 110 40 120 30 130 20 140 15 145 10 150 5 155 Eingabe ins Text- bzw. Formelfeld zur Umrechnung in [g]:

Mehr

Siedediagramm binärer Systeme

Siedediagramm binärer Systeme Übungen in physikalischer Chemie für Studierende der Pharmazie Versuch Nr.: 15 Version 2015 Kurzbezeichnung: Siedediagramm Grundlagen Siedediagramm binärer Systeme Folgende Begriffe und Gesetzmäßigkeiten

Mehr

Mischungslücke in der flüssigen Phase

Mischungslücke in der flüssigen Phase Übungen in physikalischer Chemie für B. Sc.-Studierende Versuch Nr.: S05 Version 2015 Kurzbezeichnung: Mischungslücke Mischungslücke in der flüssigen Phase Aufgabenstellung Die Entmischungskurven von Phenol/Wasser

Mehr

Technische Thermodynamik

Technische Thermodynamik Kalorimetrie 1 Technische Thermodynamik 2. Semester Versuch 1 Kalorimetrische Messverfahren zur Charakterisierung fester Stoffe Namen : Datum : Abgabe : Fachhochschule Trier Studiengang Lebensmitteltechnik

Mehr

Berufspädagogisches Konzept

Berufspädagogisches Konzept Berufspädagogisches Konzept Schule SPŠCH Brno (CZ) Bereich Berufliche Fachrichtungen Berufliches Handlungsfeld Berufliche Bildung 1. Angewandte Chemie Analytische Chemie Pharmazeutische Substanzen Umweltschutz

Mehr

Versuch 3: Säure-Base Titrationen Chemieteil, Herbstsemester 2008

Versuch 3: Säure-Base Titrationen Chemieteil, Herbstsemester 2008 Versuch 3: Säure-Base Titrationen Chemieteil, Herbstsemester 2008 Verfasser: Zihlmann Claudio Teammitglied: Knüsel Philippe Datum: 29.10.08 Assistent: David Weibel E-Mail: zclaudio@student.ethz.ch 1. Abstract

Mehr

Fachlabor UTRM. Versuch: Kontinuierliche-Rektifikation SS 2016 RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Fachlabor UTRM. Versuch: Kontinuierliche-Rektifikation SS 2016 RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik Fachlabor UTRM Versuch: Kontinuierliche-Rektifikation SS 2016 Betreuung: Frau M.Sc. Iris Rieth Frau M.Sc. Carolin Stegehake Raum: IC 3/099 IC

Mehr

Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen

Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen Zusammenfassung Die Oberflächenspannungen von n-propanollösungen wurden mit Hilfe eines Tropfentensiometers bei Raumtemperatur bestimmt. Dabei wurden

Mehr

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel Hochschule Physikalische Chemie Vers.Nr. 11 Emden / Leer Praktikum Sept. 2005 Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel In diesem Versuch soll die Oberflächenspannung einer

Mehr

Physikalische Chemie Praktikum. Mischphasenthermodynamik: Siedediagramm eines binären Systems

Physikalische Chemie Praktikum. Mischphasenthermodynamik: Siedediagramm eines binären Systems Hochschule Emden / Leer Physikalische Chemie Praktikum Vers.Nr.19 Juni 2015 Mischphasenthermodynamik: Siedediaramm eines binären Systems Allemeine Grundlaen: Gesetze von Dalton, Raoult, Henry, Dampfdruckdiaramm,

Mehr

Versuchsprotokoll E11 Potentiometrische ph-messungen mit der Wasserstoffelektrode und der Glaselektrode

Versuchsprotokoll E11 Potentiometrische ph-messungen mit der Wasserstoffelektrode und der Glaselektrode Dieses Werk steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC 3.0 1 Physikalische Chemie I Versuchsprotokoll E11 Potentiometrische ph-messungen mit der Wasserstoffelektrode und der Glaselektrode Inhaltsverzeichnis

Mehr

Universität der Pharmazie

Universität der Pharmazie Universität der Pharmazie Institut für Pharmazie Pharmazie-Straße 1 12345 Pharmastadt Identitäts-, Gehalts- und Reinheitsbestimmung von Substanzen in Anlehnung an Methoden des Europäischen Arzneibuchs

Mehr

KLEBETECHNOLOGIE (KLEBSTOFFE & ADHÄSION)

KLEBETECHNOLOGIE (KLEBSTOFFE & ADHÄSION) PRAKTIKUM: KLEBETECHNOLOGIE (KLEBSTOFFE & ADHÄSION) Durchführung: 31.03.2011 Teilnehmer: Michael Haubenhofer Dokumentation Dieses Protokoll wurde ohne Zuhilfenahme von bestehenden Protokollen erstellt.

Mehr

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik Name: Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik Versuch-Nr.: W 2 Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser Gliederung: Seite Einleitung Versuchsaufbau (Beschreibung) Versuchsdurchführung

Mehr

Praktische Einführung in die Chemie Integriertes Praktikum:

Praktische Einführung in die Chemie Integriertes Praktikum: Praktische Einführung in die Chemie Integriertes Praktikum: Versuch 1-2 (MWG) Massenwirkungsgesetz Versuchs-Datum: 20. Juni 2012 Gruppenummer: 8 Gruppenmitglieder: Domenico Paone Patrick Küssner Michael

Mehr

Elektrochemie II: Potentiometrie

Elektrochemie II: Potentiometrie ersuchsprotokoll ersuchsdatum: 25.10.04 Zweitabgabe: Sttempell Durchgeführt von: Elektrochemie II: Potentiometrie 1. Inhaltsangabe 1..Inhaltsangabe---------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Versuch RE Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Ermittlung der Trennleistung verschiedener Rektifikationskolonnen

Versuch RE Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Ermittlung der Trennleistung verschiedener Rektifikationskolonnen Versuch RE Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Ermittlung der Trennleistung verschiedener Rektifikationskolonnen 1.) Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Aufgabenstellung: -

Mehr

Flüssigkeiten. einige wichtige Eigenschaften

Flüssigkeiten. einige wichtige Eigenschaften Flüssigkeiten einige wichtige Eigenschaften Die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ist die zur Vergröß ößerung der Oberfläche um den Einheitsbetrag erforderliche Energie (H 2 O bei 20 C: 7.29 10-2 J/m

Mehr

IU3. Modul Universalkonstanten. Lichtgeschwindigkeit

IU3. Modul Universalkonstanten. Lichtgeschwindigkeit IU3 Modul Universalkonstanten Lichtgeschwindigkeit Die Vakuumlichtgeschwindigkeit beträgt etwa c 3.0 10 8 m/s. Sie ist eine Naturkonstante und soll in diesem Versuch bestimmt werden. Weiterhin wollen wir

Mehr

V.2 Phasengleichgewichte

V.2 Phasengleichgewichte Physikalisch-Chemisches Praktikum II WS 02/03 Josef Riedl BCh Team 4/1 V.2 Phasengleichgewichte V.2.1 Gegenstand des Versuches Als Beispiel für ein Phasengleichgewicht im Einstoffsystem wird die Koexistenzkurve

Mehr

ANWENDUNG EINER IONENSELEKTIVEN ELEKTRODE AUF DIE POTENTIOMETRISCHE BESTIMMUNG VON FLUORID

ANWENDUNG EINER IONENSELEKTIVEN ELEKTRODE AUF DIE POTENTIOMETRISCHE BESTIMMUNG VON FLUORID Thermodynamik Anwendung einer ionenselektiven Elektrode auf LUORID die potentiometrische Bestimmung von luorid ANWENDUNG EINER IONENSELEKTIVEN ELEKTRODE AU DIE POTENTIOMETRISCHE BESTIMMUNG VON LUORID 1.

Mehr

Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode

Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode Name: Matrikelnummer: Bachelor Biowissenschaften E-Mail: Physikalisches Anfängerpraktikum II Dozenten: Assistenten: Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode

Mehr

Einführungspraktikum zu den Arbeitsmethoden in der Organischen Chemie

Einführungspraktikum zu den Arbeitsmethoden in der Organischen Chemie Einführungspraktikum zu den Arbeitsmethoden in der Organischen Chemie Versuche und Übungen Kapitel 3: Klassische Methoden zur Charakterisierung organischer Verbindungen Übungen 3.1-3.3 Untersuchungen zum

Mehr

Biochemisches Grundpraktikum

Biochemisches Grundpraktikum Biochemisches Grundpraktikum Versuch Nummer G-01 01: Potentiometrische und spektrophotometrische Bestim- mung von Ionisationskonstanten Gliederung: I. Titrationskurve von Histidin und Bestimmung der pk-werte...

Mehr

Thermische Trennverfahren I Destillation, Rektifikation Shell Eastern Petrochemicals Complex (SEPC), Pulau Bukom, Singapore

Thermische Trennverfahren I Destillation, Rektifikation Shell Eastern Petrochemicals Complex (SEPC), Pulau Bukom, Singapore Thermische Trennverfahren I Destillation, Rektifikation Shell Eastern Petrochemicals Complex (SEPC), Pulau Bukom, Singapore Universität Hamburg 133 Atmosphärenrektifikation Aufstellen einer 110 m hohe

Mehr

Lösungen flüchtiger Stoffe - Stofftrennung http://ac16.uni-paderborn.de/lehrveranstaltungen/_aac/vorles/skript/kap_7/kap7_5/ Für Lösungen flüchtiger Stoffe ist der Dampfdruck des Gemischs ebenfalls von

Mehr

Analytische Chemie. LD Handblätter Chemie. Bestimmung der Brechzahl mit dem Refraktometer C3.3.3.1. Optische Analysemethoden Refraktometrie

Analytische Chemie. LD Handblätter Chemie. Bestimmung der Brechzahl mit dem Refraktometer C3.3.3.1. Optische Analysemethoden Refraktometrie Analytische Chemie Optische Analysemethoden Refraktometrie LD Handblätter Chemie Bestimmung der Brechzahl mit dem Refraktometer Versuchsziele Kennenlernen der Funktionsweise des Refraktometers Erstellen

Mehr

Versuch M9 für Physiker Oberflächenspannung

Versuch M9 für Physiker Oberflächenspannung Versuch M9 für Physiker Oberflächenspannung I. Physikalisches Institut, Raum 103 Stand: 17. Juli 2012 generelle Bemerkungen bitte Versuchsaufbau (rechts, links) angeben bitte Versuchspartner angeben bitte

Mehr

Protokoll zur Übung Ölanalyse

Protokoll zur Übung Ölanalyse Protokoll zur Übung Ölanalyse im Rahmen des Praktikums Betreuender Assistent Univ.Ass. Dipl.-Ing. Martin Schwentenwein Verfasser des Protokolls: Daniel Bomze 0726183 1 Theoretischer Hintergrund 1.1 Aufgabenstellung

Mehr

Fadenpendel (M1) Ziel des Versuches. Theoretischer Hintergrund

Fadenpendel (M1) Ziel des Versuches. Theoretischer Hintergrund Fadenpendel M) Ziel des Versuches Der Aufbau dieses Versuches ist denkbar einfach: eine Kugel hängt an einem Faden. Der Zusammenhang zwischen der Fadenlänge und der Schwingungsdauer ist nicht schwer zu

Mehr

Praktikum 3 Aufnahme der Diodenkennlinie

Praktikum 3 Aufnahme der Diodenkennlinie Praktikum 3 Aufnahme der Diodenkennlinie Seite Inhalt 2 Einleitung 2 Vorbereitung 2 1. Statische Messung 3 2. Dynamische Messung 5 3. Einpuls-Mittelpunktschaltung 7 azit 8 Anhang Seite 1 Einleitung Bei

Mehr

Universität Stuttgart. Institut für Technische Chemie

Universität Stuttgart. Institut für Technische Chemie Universität Stuttgart Institut für Technische Chemie Technisch-Chemisches Grundpraktikum Versuch 1: Thermische Trennung von flüssigen Gemischen 2 / 1 1. Einleitung Die Bestimmung der Lage von Dampf-Flüssigkeits-Gleichgewichten

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 1: Viskosität Durchgeführt am 26.01.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

9.1 Binäre Gemische: Dampfdruckkurven, Siedediagramme, Gleichgewichtskurven

9.1 Binäre Gemische: Dampfdruckkurven, Siedediagramme, Gleichgewichtskurven Professur für Anorganische Molekülchemie - Prof. Dr. J. Weigand Technische Chemie II Chemische Prozesskunde Aufgaben zu den Rechenübungen 9 Rektifikation 9.1 Binäre Gemische: Dampfdruckkurven, Siedediagramme,

Mehr

Pflege und Wartung von Elektroden

Pflege und Wartung von Elektroden Pflege und Wartung von Elektroden Dipl.-Ing. (FH) Lars Sebralla Ein Meßwert der mit einer Elektrode ermittelt wird ist nur so genau wie die Elektrode selber. Grundlegende Details sollten dabei beachtet

Mehr

23. Mai 2000 Physikalisch-Chemisches Praktikum Versuch Nr. 3

23. Mai 2000 Physikalisch-Chemisches Praktikum Versuch Nr. 3 23. Mai 2000 Physikalisch-Chemisches Praktikum Versuch Nr. 3 Thema: Aufgabenstellung: Material: Substanzen: Ablauf: 1: 2: 3: 4: 5: Doppelbrechung des Lichts durch nematische Flüssigkristalle Bestimmung

Mehr

Metallische Werkstoffe. Zugversuch. Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur /1/

Metallische Werkstoffe. Zugversuch. Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur /1/ Metallische Werkstoffe Zugversuch Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur /1/ I Grundlagen: Der Zugversuch ist der wichtigste Versuch in der Werkstoffprüfung. Mit diesem Prüfverfahren werden Festigkeitskennwerte

Mehr

Chromatographie Version 04/2008

Chromatographie Version 04/2008 Chromatographie Version 04/2008 1. Erläutern Sie das Prinzip der Chromatographie. 2. In der Dünnschichtchromatographie kann man mit der sogenannten eindimensionalen Mehrfachentwicklung bzw. der zweidimensionalen

Mehr

Che1 P / CheU P Praktikum Allgemeine und Anorganische Chemie. Gasmessung. 15. September 2008

Che1 P / CheU P Praktikum Allgemeine und Anorganische Chemie. Gasmessung. 15. September 2008 15. September 2008 1 1 Aufgabe und Lernziele... 3 2 Vorbereitung... 3 3 Einführung... 4 3.1 Grundlagen... 4 3.1.1Kohlenstoffdioxid... 4 3.2.2 Luftuntersuchungen mit Prüfröhrchen... 4 4 Praxis... 5 4.1

Mehr

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen:

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen: Die Gehschule ist ein Teil der Biochemischen Übungen für das Bakkalaureat LMBT. Aus organisatorischen Gründen wird dieser Test gleichzeitig mit der Prüfung aus Grundlagen der Biochemie angeboten. Das Abschneiden

Mehr

Bestimmung des Stickstoffgehalts von Erde

Bestimmung des Stickstoffgehalts von Erde Bestimmung des Stickstoffgehalts von Erde Schülerversuch, ca. 25 Minuten Experiment Teil 1 Material und Chemikalien: Ofentrockene Erde Kaliumchloridlösung (c = 2 mol/l) Flasche (250 ml) Trichter Filterpapier

Mehr

1. Ablesen eines Universalmessgerätes und Fehlerberechnung

1. Ablesen eines Universalmessgerätes und Fehlerberechnung Laborübung 1 1-1 1. Ablesen eines Universalmessgerätes und Fehlerberechnung Wie groß ist die angezeigte elektrische Größe in den Bildern 1 bis 6? Mit welchem relativen Messfehler muss in den sechs Ableseübungen

Mehr

Elektronik Praktikum Operationsverstärker 2 (OV2)

Elektronik Praktikum Operationsverstärker 2 (OV2) Elektronik Praktikum Operationsverstärker 2 (OV2) Datum: -.-.2008 Betreuer: P. Eckstein Gruppe: Praktikanten: Versuchsziele Aufgabe 1: Aufgabe 2: Aufgabe 3: Aufgabe 4: Schaltung eines OPV als invertierenden

Mehr

Die Oberflächenspannung

Die Oberflächenspannung Die Oberflächenspannung Theoretische Grundlagen Kohäsionskraft Die Kohäsionskraft, ist diejenige Kraft, die zwischen den Molekülen der Flüssigkeit auftritt. Jedes Molekül übt auf die Umliegenden ein Kraft

Mehr

Lissajous-Figuren Versuche mit dem Oszilloskop und dem X Y Schreiber

Lissajous-Figuren Versuche mit dem Oszilloskop und dem X Y Schreiber Protokoll VIII Lissajous-Figuren Versuche mit dem Oszilloskop und dem X Y Schreiber Datum: 10.12.2001 Projektgruppe 279 Tutorin: Grit Petschick Studenten: Mina Günther Berna Gezik Carola Nisse Michael

Mehr

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden.

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden. PCG-Grundpraktikum Versuch 8- Reale Gas Multiple-Choice Test Zu jedem Versuch im PCG wird ein Vorgespräch durchgeführt. Für den Versuch Reale Gas wird dieses Vorgespräch durch einen Multiple-Choice Test

Mehr

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1 Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch Zugversuch 1) Theoretische Grundlagen: Mit dem Zugversuch werden im Normalfall mechanische Kenngrößen der Werkstoffe unter einachsiger Beanspruchung bestimmt.

Mehr

Modellversuch zur Nutzung von Umgebungswärme mit der Peltier-Wärmepumpe ENT 7.3

Modellversuch zur Nutzung von Umgebungswärme mit der Peltier-Wärmepumpe ENT 7.3 Modellversuch zur Nutzung von Umgebungswärme ENT Schlüsselworte Peltier-Effekt, Peltierelement, Kältemaschine, Wärmepumpe, Thermogenerator, Geothermie Prinzip Fließt ein Gleichstrom durch ein Peltierelement,

Mehr

Versuch 10: Siedediagramm

Versuch 10: Siedediagramm Versuch 10: Siedediagramm 1 Messung von Siedekurven binärer Stoffgemische 1. Theorie und Methode 1.1 Theorie Die Siedetemperatur eines Stoffes ist eine stoffspezifische Eigenschaft und hängt von der Größe

Mehr

Protokoll: Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC)

Protokoll: Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC) Protokoll: Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC) Zielstellung: - Bestimmung der Retentionszeiten von Theobromin, Theophyllin und Coffein! - Ermittlung des Coffeingehalts verschiedener ahrungs-

Mehr

Zustandsbeschreibungen

Zustandsbeschreibungen Siedediagramme Beispiel: System Stickstoff Sauerstoff - Das Siedeverhalten des Systems Stickstoff Sauerstoff Der Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand. - Stickstoff und Sauerstoff bilden

Mehr

S05-Mischungslücke_Bsc Erstelldatum :15:00

S05-Mischungslücke_Bsc Erstelldatum :15:00 S05-ischungslücke_Bsc Erstelldatum 21.03.2014 11:15:00 Übungen in physikalischer Chemie für Studierende der Biochemie Versuch Nr.: S05 Version 2014 Kurzbezeichnung: ischungslücke ischungslücke in der flüssigen

Mehr

Synthesevorschriften für die Grundpräparate

Synthesevorschriften für die Grundpräparate Laborübungen aus rganischer Chemie Institut für Chemie, Synthesevorschriften für die Grundpräparate Acetanilid ß-Aminocrotonsäure-ethylester A-1. Acetanilid Reaktionstyp: Aminolyse eines Carbonsäurederivats

Mehr

Fachhochschule Flensburg. Dichte von Flüssigkeiten

Fachhochschule Flensburg. Dichte von Flüssigkeiten Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik und Werkstoffe Name : Name: Versuch-Nr: M9 Dichte von Flüssigkeiten Gliederung: Seite Einleitung 1 Messung der Dichte mit der Waage nach

Mehr

Aktiver Bandpass. Inhalt: Einleitung

Aktiver Bandpass. Inhalt: Einleitung Aktiver Bandpass Inhalt: Einleitung Aufgabenstellung Aufbau der Schaltung Aktiver Bandpass Aufnahme des Frequenzgangs von 00 Hz bis 00 KHz Aufnahme deer max. Verstärkung Darstellung der gemessenen Werte

Mehr

Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert

Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert TH 01 Wärmekapazität und Wirkungsgrad (Pr_PhI_TH01_Wärmekapazität_6, 30.8.009)

Mehr

Messung der Wärmekapazität von Nieten

Messung der Wärmekapazität von Nieten 1/1 29.09.00,21:47 Erstellt von Oliver Stamm Messung der Wärmekapazität von Nieten 1. Einleitung 1.1. Die Ausgangslage zum Experiment 1.2. Die Vorgehensweise 2. Theorie 2.1. Begriffe und Variablen 2.2.

Mehr

Die Röhrendiode. Versuchsprotokoll. Dirk Sell. Bärbel Hosenfeld. Grund der Untersuchung. Versuch Nr. 6. Protokollführer: Assistent: Gruppe: B 1

Die Röhrendiode. Versuchsprotokoll. Dirk Sell. Bärbel Hosenfeld. Grund der Untersuchung. Versuch Nr. 6. Protokollführer: Assistent: Gruppe: B 1 Versuchsprotokoll Die Röhrendiode Versuch Nr 6 vom 20 März 1997 Protokollführer: Assistent: Dirk Sell Bärbel Hosenfeld Gruppe: B 1 Grund der Untersuchung 1 Aufnahme der Strom-Spannungskennlinie Ia=f(Ua)

Mehr

Säure-Base-Titrationen

Säure-Base-Titrationen Säure-Base-Titrationen Dieses Skript gehört: Säure Base - Titrationen Seite 2 Hinweis: Mit den Säuren und Basen ist vorsichtig umzugehen, um Verätzungen zu vermeiden! Versuch 1: Herstellen einer Natronlauge

Mehr

Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung

Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung I. Physikalisches Institut, Raum 106 Stand: 7. November 2013 generelle Bemerkungen bitte Versuchspartner angeben bitte Versuchsbetreuer angeben bitte nur handschriftliche

Mehr

Bestimmung des Schmelzdiagramms eines eutektischen Gemisches aus Naphthalin und Phenantren (SMD)

Bestimmung des Schmelzdiagramms eines eutektischen Gemisches aus Naphthalin und Phenantren (SMD) Analytisch-Physikalische Chemie Teil Physikalische Chemie Sommersemester 2007 Bestimmung des Schmelzdiagramms eines eutektischen Gemisches aus thalin und Phenantren (SMD) Matthias Geibel, Studiengang Chemie,

Mehr

Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung)

Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung) Versuch Nr. 57 Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung) Stichworte: Dampf, Dampfdruck von Flüssigkeiten, dynamisches Gleichgewicht, gesättigter Dampf, Verdampfungsenthalpie, Dampfdruckkurve,

Mehr

E1: Bestimmung der Dissoziationskonstante einer schwachen Säure durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit der Elektrolytlösung

E1: Bestimmung der Dissoziationskonstante einer schwachen Säure durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit der Elektrolytlösung Versuch E1/E2 1 Versuch E1/E2 E1: Bestimmung der Dissoziationskonstante einer schwachen Säure durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit der Elektrolytlösung E2: Konduktometrische Titration I Aufgabenstellung

Mehr

Laborübung zu Mechanische Verfahren

Laborübung zu Mechanische Verfahren Prof. Dr.-Ing. Günther Lübbe Ass. Dipl. Ing. Pia Heser Hochschule Trier Lebensmitteltechnik Trier, 02.11.2012 Laborübung zu Mechanische Verfahren Versuch: Sedimentation und Filtration Versuchsdurchführung

Mehr

Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1. Bestimmung der Verbrennungsenthalpie

Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1. Bestimmung der Verbrennungsenthalpie Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1 Bestimmung der Verbrennungsenthalpie Praktikumsaufgaben 1. Ermittlung der Kalorimeterkonstante durch Verbrennung von Benzoesäure. 2. Bestimmung der

Mehr

Siedediagramm binärer Systeme

Siedediagramm binärer Systeme Versuch Nr. 1 Siedediagramm binärer Systeme Praktikum der physikalischen Chemie der Universität Würzburg unter der Leitung von Dr. Roland Colditz im Zeitraum 01.03-21.03.10 Würzburg den 19.03.10 Gruppe:

Mehr

LEE2: 2. Messung der Molrefraktion der Flüssigkeiten für die Bestimmung der Qualität des Rohmaterials

LEE2: 2. Messung der Molrefraktion der Flüssigkeiten für die Bestimmung der Qualität des Rohmaterials ŠPŠCH Brno Erarbeitung berufspädagogischer Konzepte für die beruflichen Handlungsfelder Arbeiten im Chemielabor und Operator Angewandte Chemie und Lebensmittelanalyse LEE2: 2. Messung der Molrefraktion

Mehr

Anregungen zum experimentellen Arbeiten. Fehling-Lab. Zusammengestellt von Peter Dünschede, Stuttgart peter.duenschede@t-online.de

Anregungen zum experimentellen Arbeiten. Fehling-Lab. Zusammengestellt von Peter Dünschede, Stuttgart peter.duenschede@t-online.de 1 Anregungen zum experimentellen Arbeiten Zusammengestellt von Peter Dünschede, Stuttgart peter.duenschede@t-online.de 2 Wärme verändert Das Thema ist sehr auf den Alltag der bezogen und kann deswegen

Mehr

Fluoreszenz-Versuch Hinweise zur Durchführung und Auswertung

Fluoreszenz-Versuch Hinweise zur Durchführung und Auswertung Fluoreszenz-Versuch Hinweise zur Durchführung und Auswertung Betreuender Assistent: Dr. Till Biskup Oktober 2013 Alle folgenden Angaben beziehen sich auf den Fluoreszenz-Versuch im Grundpraktikum Physikalische

Mehr

EMPA: Abteilung Bautechnologien Bericht-Nr. 443 015-1 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7

EMPA: Abteilung Bautechnologien Bericht-Nr. 443 015-1 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7 1 Auftrag Die Firma Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur, erteilte der EMPA Abt. Bautechnologien

Mehr

Motorkennlinie messen

Motorkennlinie messen Aktoren kennlinie messen von Roland Steffen 3387259 2004 Aktoren, kennlinie messen Roland Steffen Seite 1/5 Aufgabenstellung: Von einer Elektromotor-Getriebe-Einheit ist eine vollständige kennlinienschar

Mehr

Themengebiet: Thermodynamik. mol K. mol. ] eines Stoffes bestehend aus n Mol mit der Masse m gilt. M = m n. (2)

Themengebiet: Thermodynamik. mol K. mol. ] eines Stoffes bestehend aus n Mol mit der Masse m gilt. M = m n. (2) Seite 1 Themengebiet: Thermodynamik 1 Literatur D. Meschede, Gerthsen Physik, Springer F. Kohlrausch, Praktische Physik, Band 2, Teubner R.P. Feynman, R.B. Leighton und M. Sands, Feynman-Vorlesungen über

Mehr

Physik-Übung * Jahrgangsstufe 8 * Elektrische Widerstände Blatt 1

Physik-Übung * Jahrgangsstufe 8 * Elektrische Widerstände Blatt 1 Physik-Übung * Jahrgangsstufe 8 * Elektrische Widerstände Blatt 1 Geräte: Netzgerät mit Strom- und Spannungsanzeige, 2 Vielfachmessgeräte, 4 Kabel 20cm, 3 Kabel 10cm, 2Kabel 30cm, 1 Glühlampe 6V/100mA,

Mehr

AnC I Protokoll: 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Cobalt mit HDEHP! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll

AnC I Protokoll: 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Cobalt mit HDEHP! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll Analytische Chemie I Versuchsprotokoll 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Mikromengen an Cobalt mit Phosphorsäure-bis- (2-ethylhexylester) (HDEHP) 1.! Theoretischer Hintergrund Zur Analyse wird

Mehr

1.1 Auflösungsvermögen von Spektralapparaten

1.1 Auflösungsvermögen von Spektralapparaten Physikalisches Praktikum für Anfänger - Teil Gruppe Optik. Auflösungsvermögen von Spektralapparaten Einleitung - Motivation Die Untersuchung der Lichtemission bzw. Lichtabsorption von Molekülen und Atomen

Mehr

Filtration. Daniel Bomze W05 Paul Gauss W12 Paul Kautny W20 13.01.2010

Filtration. Daniel Bomze W05 Paul Gauss W12 Paul Kautny W20 13.01.2010 Daniel Bomze W05 Paul Gauss W12 Paul Kautny W20 13.01.2010 Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabenstellung 3 2 Praktischer Teil 3 2.1 Durchführung.................................. 3 2.2 Parameter der Filtration............................

Mehr

XHJmtl~!GUI AH.AJUl.:, l CHEMICAL ANALYSI~ CHJIHKATH!iX!IOP01

XHJmtl~!GUI AH.AJUl.:, l CHEMICAL ANALYSI~ CHJIHKATH!iX!IOP01 OK 552.543.6:622.24 Fachbereichstandurf:I Februar 970 CHEMISCHE ANALYSE VON SILIKATGESTEINEN Photometrische Bestimmung von Mangan(II)-oxid TG\. 68-2000 Bla-:.t 0 Gruppe-2f J' XHJmtl~!GUI AH.AJUl.:, l CHEMICAL

Mehr

Übung 5 : G = Wärmeflussdichte [Watt/m 2 ] c = spezifische Wärmekapazität k = Wärmeleitfähigkeit = *p*c = Wärmediffusität

Übung 5 : G = Wärmeflussdichte [Watt/m 2 ] c = spezifische Wärmekapazität k = Wärmeleitfähigkeit = *p*c = Wärmediffusität Übung 5 : Theorie : In einem Boden finden immer Temperaturausgleichsprozesse statt. Der Wärmestrom läßt sich in eine vertikale und horizontale Komponente einteilen. Wir betrachten hier den Wärmestrom in

Mehr

Tropfenkonturanalyse

Tropfenkonturanalyse Phasen und Grenzflächen Tropfenkonturanalyse Abstract Mit Hilfe der Tropfenkonturanalyse kann die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ermittelt werden. Wird die Oberflächenspannung von Tensidlösungen

Mehr

auf, so erhält man folgendes Schaubild: Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands

auf, so erhält man folgendes Schaubild: Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands Auswertung zum Versuch Widerstandskennlinien und ihre Temperaturabhängigkeit Kirstin Hübner (1348630) Armin Burgmeier (1347488) Gruppe 15 2. Juni 2008 1 Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands

Mehr

Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1. 1 Unterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch

Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1. 1 Unterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1 1 nterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch Die Aufgabe der Regelungstechnik besteht im weitesten Sinne darin, einen bestimmten

Mehr

FI 1 Messblende Gesamtluft FI 2 Messblende Abluft

FI 1 Messblende Gesamtluft FI 2 Messblende Abluft Trocknung Labor für Thermische Verfahrenstechnik bearbeitet von Prof. Dr.-Ing. habil. R. Geike 1. Beschreibung der Anlage und der Versuchsdurchführung Bei diesem Versuch handelt es sich um die Trocknung

Mehr

Winkelmessen und Gehrungen schneiden in der Praxis

Winkelmessen und Gehrungen schneiden in der Praxis Winkelmessen und Gehrungen schneiden in der Praxis Wir zeigen hier ein praxisgerechtes Verfahren wie Sie sogar ohne Winkelmesser und ohne komplexe Berechnungen Winkel messen und Umrahmungen entsprechend

Mehr

Zuordnungen. 2 x g: y = x + 2 h: y = x 1 4

Zuordnungen. 2 x g: y = x + 2 h: y = x 1 4 Zuordnungen Bei Zuordnungen wird jedem vorgegebenen Wert aus einem Bereich ein Wert aus einem anderen Bereich zugeordnet. Zuordnungen können z.b. durch Wertetabellen, Diagramme oder Rechenvorschriften

Mehr

Versuch Oberflächenmanagement

Versuch Oberflächenmanagement Versuch Oberflächenmanagement Zielstellung: Einstellung der Benetzungs- und Bindungseigenschaften von Kanal- und Reaktoroberflächen Aufgabenstellung: 1) Bestimmung des Benetzungsverhaltens von Reaktormaterialien

Mehr

TOTO WC. Wiederholungstestung 2015

TOTO WC. Wiederholungstestung 2015 TOTO WC Wiederholungstestung 2015 BERICHT 07.08.2015 1 INHALTSVERZEICHNIS Tabellenverzeichnis... 3 Abbildungsverzeichnis... 4 Zielstellung... 5 Ausgangsposition... 5 Projektbeschreibung... 5 Durchführung

Mehr

G1 pk S -Wert Bestimmung der Essigsäure

G1 pk S -Wert Bestimmung der Essigsäure G1 pk S -Wert Bestimmung der Essigsäure Bürette Rührer, Rührfisch ph-meter mit Einstabmesskette Stativ Becherglas Essigsäure H: 226, 314 P: 210, 260, 280.1+3, 303+361+353, 304+340, 305+351+338, 310 Phenolphthalein

Mehr

Experimentelle Übungen I E5 Kleine Widerstände / Thermoelement Protokoll

Experimentelle Übungen I E5 Kleine Widerstände / Thermoelement Protokoll Experimentelle Übungen I E5 Kleine Widerstände / Thermoelement Protokoll Jan-Gerd Tenberge 1 Tobias Südkamp 2 6. Januar 2009 1 Matrikel-Nr. 349658 2 Matrikel-Nr. 350069 Experimentelle Übungen I E5 Tenberge,

Mehr

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Bericht für das Praktikum Chemieingenieurwesen I WS06/07 Studenten: Francisco José Guerra Millán fguerram@student.ethz.ch Andrea Michel michela@student.ethz.ch

Mehr

POGGENDORFSCHE KOMPENSATIONSMETHODE

POGGENDORFSCHE KOMPENSATIONSMETHODE Grundpraktikum der Physik Versuch Nr. 23 POGGENDORFSCHE KOMPENSATIONSMETHODE UND WHEATSTONE SCHE BRÜCKENSCHALTUNG Versuchsziel: Stromlose Messung ohmscher Widerstände und kapazitiver Blindwiderstände 1

Mehr

Rektifikationsanlage

Rektifikationsanlage Fachhochschule ugsburg Praktikumsanleitung Rektifikationsanlage Gruppe Nr.: Praktikumsdatum: bgabedatum: Name: Vorname: Semester: Matrikel-Nr.: Unterschrift: Vortestat: Haupttestat: Hinweise: Zur Durchführung

Mehr

MOL - Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas

MOL - Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas MOL - Bestimmung der Molaren Masse nach Dumas Anfängerpraktikum 2, 2006 Janina Fiehl Daniel Flassig Gruppe 129 Einleitung Das Mol ist, vor allem in der Chemie, als Einheit für die Basisgröße der Stoffmenge

Mehr

Fragenkatalog für die 9. Klasse des sprachlichen Zweiges in Chemie

Fragenkatalog für die 9. Klasse des sprachlichen Zweiges in Chemie Fragenkatalog für die 9. Klasse des sprachlichen Zweiges in Chemie Alle Fragen beziehen sich auf das Grundwissen (Karten 1-18) Die angegeben Karten hinter dem Thema der Frage bezeichnen nur den Schwerpunkt

Mehr

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Aufgabe: Es ist die Dampfdruckkurve einer leicht flüchtigen Flüssigkeit zu ermitteln

Mehr

Übungsaufgaben Physikalische Chemie

Übungsaufgaben Physikalische Chemie Übungsaufgaben Physikalische Chemie A1. Welchen Druck übt gasförmiger Stickstoff mit einer Masse von 2,045 g bei 21 C in einem Gefäß mit einem Volumen von 2,00 l aus? A2. In Haushaltgeräten zur Erzeugung

Mehr